DAS ENDE IST NAHE

 

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Was bisher geschah:

Sha’an saugt die Quelle der Macht auf. O’Neill sprengt den ganzen Raum und alles liegt in Schutt und Asche. Eine Hand taucht auf und zieht aus den Trümmern. Es ist Sha’an. Ihre Wunden heilen sofort.
Sha’an: Ich werde euch vernichten. Denn ich bin Unbesiegbar

Kinsey: Ich kann Sie nicht austauschen, das ist mir klar, dass will ich auch nicht. Sie sind ein guter Soldat, Jack. Allerdings haben sie keine guten Führungsqualitäten. Deshalb werden Sie unter der Führung von Colonel Grayes gute Arbeit leisten.
Jack: „ Was soll das Kinsey. SG-1 hat doch immer gute Arbeit geleistet. Was wird mit den Anderen?
Kinsey: Major Carter bleibt bei SG-1, das nun auch unter Kommando von dem NID ist. Teal’C wird ins SG-24 Team versetzt, und Daniel Jackson bleibt auf der Erde. Er wird der Übersetzer werden.

Kinsey: Nein Jack. Es ist der richtige Weg. Wir befinden uns im Krieg gegen die Goa’Uld. Wir brauchen Technologie um sie besiegen zu können. Deshalb ist das der richtige Weg. Natürlich ist es sehr traurig, dass es für Teal’C keine Rettung gibt, aber im Krieg gibt es Opfer, das wissen Sie genau so wie ich.
Jack: Es war kein Opfer des Krieges. Es war ein Opfer ihres stinkenden Planes

Colonel Grayes: Sie gehorchen meinen Befehlen und geben selbst keine.
Jack: Schon klar

Colonel Grayes: Können Sie oder wollen Sie mir nicht helfen
Jack: Jetzt hören Sie mal zu. Ich bin ein Elitesoldat. Das Schicksal des Universums liegt in unseren Händen. Wenn ich diese verdammte Mission nicht erledige, auch wenn ich etwas mache, auf das ich nicht stolz sein werde, bin ich dann wenigstens noch in der Lage, in diesem Universum irgendetwas zu bewirken. Wenn ich Missionsverbot habe, ist alles verloren, denn Kinsey tut das Falsche um die Goa’Uld aufzuhalten

Jack rettet Colonel Grayes das Leben. Darauf hin geht Colonel Grayes zu Kinsey ins Büro.
Colonel Grayes: Korrekt, Sir. Ich möchte Sie bitten, Colonel O’Neill in ein anderes Team zu versetzen.
Kinsey: Das verstehe ich, Colonel. O’Neill ist kein leichter Kollege. Aber er ist ein guter Soldat und es ist gut jemanden in seinem Team zu haben, der die Einstellung hat, niemand zurück zu lassen. Außerdem ist es doch gut, jemanden in sein Team zu haben, auf dem man verzichten kann.

Sha’an sperrte Anubis in eine Antiker Zelle ein.
Anubis: Wieso?
Sha’an: Es ist Zeit für einen Machtwechsel. Schon zu lange versuchst du die Macht an dich zu reisen, nur funktioniert es nie. Ich werde es schaffen, in kürzester Zeit. Niemand wird mich daran hindern, am wenigstens du.

SG-5 marschierte durch eine Lichtung eines Planeten. Sie hatten den üblichen Auftrag von Kinsey, Technologie finden und diese zu stehlen.
“ Angenehm hier“ meinte Lt. Harm. Sein Vorgesetzter Colonel Hausfeld grinste.
„ Tja, scheint auch ruhig zu sein“ stimmte Hausfeld zu.
“ Hier wird doch keine Technologie sein. Hier gibt es nur Wald und Wiesen“ meckerte Major Parmer.
„ Wir sehen uns einfach mal um, wie haben genug Zeit“ versicherte Hausfeld.
“ Wir bekommen die ja“ meinte Harm.
„ Auf was spielst du an?“ wollte Hausfeld wissen.
“ Den alten SG Teams gibt Kinsey ja keine wirklichen Missionen mehr. Wir haben sozusagen alles in der Hand“ erklärte Harm.
„ Sollte das eine Kritik an Senator Kinsey sein?“ wollte Hausfeld wissen.
„ Nein, ich bin fest davon überzeugt, dass er die richtigen Entscheidungen trifft, ich glaube an ihm“ antwortete Harm.
“ So wie an Jesus?“ fragte Parmer grinsend.
“ Ach halt die Klappe, ich bin doch nicht gläubig“ regte sich Harm auf. Die Anderen grinsten nur etwas. Der Stille Sergeant Gregor horchte nur seinen Teamkollegen zu und sah sich um.
“ Da ist ein Hügel“ meinte Gregor und zeigte auf eine Erhöhung, die mit kleinen grauen Steinen aufgebaut war.
“ Dann mal zu den Hügeln“ befahl Hausfeld und sie marschierten hin. Das raufklettern war etwas schwer, da die Steine immer etwas nachgaben und die Beine darin rein sanken. Doch als das Team oben war und in die Grube starrte, die vor ihnen war, bekam jeder große Augen.
“ Da wird sich Jesus aber freuen“ meinte Hausfeld. Vor ihnen war eine 20 Meter große Säule in den Boden gestampft. Diese Säule war goldig und hatte viele Schalttafeln drauf.
„ Was ist das wohl?“ fragte Harm.
“ Unwichtig, es scheint inaktiv zu sein und es kann uns helfen“ antwortete Hausfeld.
“ Aber wie bekommen wir dieses Ding auf die Erde?“ fragte Gregor. Doch der schrie plötzlich auf. Seine Kollegen sahen ihn an und von seinen Rücken stieg rauch vor. Sofort fiel der Blick runter in die Lichtung. Dort standen drei Jaffa mit geladener Waffe. Gregor sank nach vorne und rutschte die Steine runter in die Schlucht. Er rührte sich nicht mehr.
“ IN DECKUNG“ brüllte Hausfeld. Er selbst und Parmer sprangen schnell hinter dem Hügel um geschützt zu sein. Ein weiterer Schuss flog auf dem Hügel zu. Harm konnte gerade noch weg springen, bevor der Schuss dort eintraf. Harm rutschte den Hügel wieder runter und landete hart auf dem Boden. Doch er hatte seine Waffe verloren. Die Jaffa liefen auf ihm zu und wollten gerade feuern. Doch plötzlich funkte es auf den Rüstungen der Jaffa. Hausfeld und Parmer feuerten was sie konnten. Die Jaffa gingen zu Boden und Harm war gerettet. Harm stand erstmals auf und starrte an den Himmel. Er sah, wie Al’kesh, Mittelstreckenbomber der Goa’Uld auf sie zukam.
“ Fliehen Sie“ brüllte Hausfeld. Die Bomber feuerten los und die ersten Schüsse flogen direkt auf den Hügel zu.
“ Verdammt“ fluchte Parmer. Beide sprangen auf und liefen den Hügel runter. Die Schüsse prallten in den Hügel. Es machte einen Knall und die Steine flogen durch die Lüfte. Die Wucht traf Hausfeld und Parmer. Sie rollten den Hügel runter und landeten direkt neben der Leiche von Gregor.
“ Wir müssen hier weg“ stellte Hausfeld fest. Parmer und Hausfeld liefen durch die Schlucht. Durch die Explosion wurde Harm aus seinen Gedanken gerissen. Er musste fliehen. Er drehte sich um und lief los. Doch die Bomber verfolgten nun ihn. Sie feuerten drauf los und in allen Richtungen sah Harm nur mehr Explosionen. Nun kam ein Schuss direkt auf ihm zu. Harm nahm Anlauf und sprang in den Wald hinein. Direkt hinter ihm schoss das Feuer nur so Richtung Himmel. Harm stand wieder auf und lief weiter. Die Bomber verfolgten ihn und sie bekamen noch Unterstützung von einigen Gleitern. Er sah das Stargate. Doch er musste durch eine Lichtung laufen. Er lief in die Lichtung. Er beeilte sich. Er lief so schnell er konnte. Die Angst stand in seinem Gesicht geschrieben. Die Bomber und Gleiter feuerten los. Hinter ihm ging alles in Flammen auf und die Explosionen näherten sich. Harm lief so schnell er konnte, doch die Bomber und Gleiter kamen schneller voran. Harm warf sich auf dem Boden und zog seinen Kopf ein. Die Bomber flogen über ihn drüber, die noch immer wie wild feuerten. Von allen Seiten kam eine Hitzewelle und er spürte, wie heiße Erde auf ihm herabfiel. Doch dann war der Spuk zu Ende. Harm sah hoch und merkte, dass er noch lebte. Die Bomber und Gleiter drehten um. Harm hatte nur diese Chance. Er stand auf und lief auf das DHD zu. Die Bomber waren wieder in Schussweite. Sie feuerten wieder und hinter dem Stargate ging alles im Feuer auf. Harm gab so schnell er konnte die Koordinaten der Erde ein. Das Stargate aktivierte sich. Harm gab so schnell er konnte den Code ein und lief danach los. Überall neben ihm ging alles in Feuer auf. Er nahm Anlauf und sprang in das Stargate rein. Als nächstes flog er über die Rampe und landete hart am Rücken.
“ Iris schließen“ brüllte Harm. Dies wurde auch befolgt und die Iris schloss sich. Harm konnte sich leicht aufrichten, doch er empfand dabei sehr viel Schmerzen. Die Tür öffnete sich und Kinsey lief herein.
“ Was ist geschehen?“ fragte der Senator besorgt.
“ Wir haben unbekannte Technologie gefunden. Doch wir wurden von den Goa’Uld angegriffen. Colonel Hausfeld und Major Parmer konnten nicht zum Stargate, sie versuchen gerade Deckung zu finden. Sergeant Gregor ist tot“ antwortete Harm mit Tränen in den Augen. Kinsey machte ein besorgtes Gesicht. Die Frage war nur, machte er sich um seine Leute sorgen oder um die Technologie.

OPENING CREDIT

Jack, Daniel, Sam und Teal’C saßen vor einer Glaswand. Dahinter saß ein trauriger Hammond, der noch immer diese Gefängniskleidung trug.
“ Wie geht es euch?“ fragte Hammond mit einer traurigen Stimme.
“ Nicht besonders“ antwortete Carter.
“ Ich habe es schon von Jack gehört, es freut mich allerdings, dass ihr geschlossen, als ein Team kommt“ meinte Hammond und grinste leicht. Dieses Grinsen baute jeden etwas auf.
„ Wir waren ein Team und werden immer ein Team bleiben“ versprach Teal’C. Nun lächelnden alle etwas.
„ Versprecht mir eines“ fing Hammond an zu sprechen. Jeder sah ihn an, und war gespannt, was nun kommen würde.
„ Haltet immer zusammen und unternehmt euer bestes um das Unheil aufzuhalten“ bat Hammond.
“ Natürlich“ sagte gerade Daniel. Jeder sah ihn ganz kurz an. Er war doch der Jenige, der gesagt hat, dass Sha’an nicht aufgehalten werden kann, von keinem Menschen. Gerade er verspricht es, dass sie es aufhalten werden.
“ Das schaffen wir schon“ versicherte Jack, denn er wollte Daniel nicht alleine stehen lassen.
“ Ich halte euch die Daumen, mehr kann ich hier nicht machen“ meinte Hammond.
“ Sie haben schon genug gemacht“ lobte Daniel seinen ehemaligen Boss.
“ Habe ich das?“ fragte Hammond mit einer traurigen Stimme.
“ Wie meinen Sie das?“ wollte Carter schockiert wissen.
„ Ich habe so einige Fehler gemacht. Ich habe mich von Kinsey einfach austricksen lassen und sitze nun für immer hier. Meine Familie denkt, ich bin ein Mörder und hier drinnen werde ich behandelt wie der letzte Dreck. Das ist wohl der perfekte Abschluss in meinem Leben“ resignierte Hammond dahin.
“ Plötzlich, George“ widersprach Jack. Hammond sah Jack neugierig an.
“ Wie oft haben wir die Welt gerettet?“ fragte Jack.
„ Die Frage ist, wie oft ihr die Welt gerettet habt“ korrigierte Hammond seinen ehemaligen Elitesoldaten aus.
“ Nein General. Wir haben es geschafft. Ohne Sie wären wir nie so weit gekommen“ kam Jack endlich auf dem Punkt.
“ Da stimme ich vollkommen zu“ meinte Daniel.
“ Ich auch“ schlug sich auch Sam auf diese Seite.
“ Ich ebenso“ schloss sich auch Teal’C dieser Meinung an. Hammond lachte kurz auf, doch seine Augen wurden leicht wässrig.
“ Ohne euch hätte ich meine Arbeit nie so machen können, wie ich es gemacht habe. Ihr ward immer ein Team, auf das man vertrauen konnte, egal was passierte. Es ist auch noch immer so. Ich mache mir keine Sorgen um das Universum, ihr findet schon einen Weg um es zu retten. Ich mache mir nur Sorgen wegen Kinsey. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was der noch alles verbockt“ schüttete Hammond sein Herz aus. Sam kugelte die erste Träne hinunter. Doch dann fing bei jedem, außer Hammond, etwas zu piepsen an. Jeder holte einen Pieper heraus und las die Nachricht.
„ Wenn man von Teufel spricht“ meinte Jack.
“ Kinsey?“ fragte Hammond leicht verwirrt.
“ Er kontaktiert uns alle gleichzeitig mit der gleichen Nachricht“ wunderte sich Daniel.
“ Passt auf euch auf“ warnte Hammond sein ehemaliges Spitzenteam.
“ Werden wir“ versicherte Carter.
“ Wir kommen wieder“ versprach Jack. Hammond nickte zufrieden. Das ehemalige SG-1 Team stand auf und verließ den Raum.

Das ehemalige SG-1 Team kam in den Besprechungsraum. Zwei fremde Soldaten saßen bereits am Tisch und Senator Kinsey. Jack fragte gar nicht, den er ahnte schon, wer das sein sollte.
“ Setzen Sie sich bitte“ bat Kinsey. Alle nahmen Platz und sahen Kinsey fragend an.
„ Es ist was schreckliches Geschehen und ich brauche eure Hilfe“ fing Kinsey an zu erklären.
“ Warum überrascht mich das nicht“ meckerte Jack.
“ Bitte Colonel, ich bitte um Konzentration“ bat Kinsey und Jack kapierte, dass es Kinsey ernst meinte. Jack hielt ab sofort die Klappe.
„ Lt. Harm kommen Sie bitte rein“ bat Kinsey. Die Tür ging auf und Harm kam herein. Er nahm Platz. Sein Gesichtsausdruck sagte nichts Gutes.
“ Berichten Sie“ befahl Kinsey und Harm nickte.
„ Wir waren auf einen Planeten unterwegs. Wir fanden eine lange Säule, die inaktiv wirkte. Es schien aber eine große Technologie sein. Plötzlich griffen uns die Goa’Uld an. Ich bin der Einzige was fliehen konnte. Einer vom Team ist tot und die anderen Zwei sitzen noch fest“ berichtete Harm.
“ Und ich weiß, dass sie niemanden zurück lassen, ich hoffe das gilt auch für unsere Männer“ fügte Kinsey hinzu. Jack sah Kinsey mit großen Augen an.
“ Natürlich nicht“ antwortete Daniel. Jack sah kurz geschockt zu Daniel rüber. Doch dann schloss er sich dieser Meinung an, genau wie Carter und Teal’C.
„ Wunderbar. Sie gehen mit diesen zwei Herrschaften auf den Planeten und versuchen die Leute zu retten und wenn möglich die Technologie mitzunehmen“ befahl Kinsey.
„ Einverstanden“ nahm Jack den Befehl an.
“ Das ist Major Mc Seam und Colonel Sullivan“ stellte Kinsey die Soldaten vor. Die Beiden nickten und sahen das ehemalige SG-1 Team etwas kontrollierend an.
“ In 30 Minuten starten Sie“ befahl Kinsey. Alle nickten und standen auf. Sie verließen den Raum. Jack blieb noch kurz stehen und sah Harm an.
“ Wenn Sie noch leben, retten wir sie, das verspreche ich“ versicherte Jack. Harm nickte dankend und verließ den Raum. Danach ging auch Jack, denn er hatte nicht viel Zeit sich umzuziehen. Kinsey stand etwas schwermütig auf und wollte in sein Büro gehen. Doch dann erschien plötzlich Colonel Grayes im Besprechungsraum.
“ Senator Kinsey“ sagte Grayes und Kinsey sah ihn fragend an.
“ Dürfte ich Ihnen einen Frage stellen?“ wollte Grayes wissen. Kinsey nickte und war gespannt, welche Frage nun kommen würde.
“ Warum schicken sie gerade das alte SG-1 Team auf diese Mission?“ wollte Grayes wissen.
“ Erstens, weil sie diese Einstellung haben, niemanden zurück zu lassen. Außerdem sind sie wirklich die Besten, nur mit der falschen Entscheidung. Und ich brauche loyale Leute für die wichtigen Missionen, falls ich SG-1 verlieren, kann ich es nicht ändern, dann sind sie ein „Collateral Damage“. Das gehe ich ein“ erklärte Kinsey.
„ Danke, Sir, für ihre Offenheit“ bedankte sich Grayes und verließ den Raum. Kinsey sah ihn etwas merkwürdig nach. Doch dann ging er in sein Büro und schloss die Tür hinter sich. Grayes ging die Stufen runter und war einfach geschockt. Kinsey sagte selbst, dass SG-1 die besten sind, warum würde er sie auf eine Mission schicken, in denen sie eine große Gefahr ausgesetzt sind. Will Kinsey den ganzen alten Einfluss einfach beseitigen? Er hatte diesen Mann wirklich falsch eingeschätzt.

Das Stargate war offen. SG-1 lief als erste raus. Carter war die Erste. Sie lief sofort zum DHD und ging in Deckung. Als nächstes kam Teal’C. Er sprang sofort von der Rampe runter und lud seine Stabwaffe. Danach lief Jack hervor und sprang auf der anderen Seite der Rampe runter. Jetzt liefen die zwei NID Soldaten heraus und nahmen im offenen Feld Stellung auf. Als letztes kam Daniel durch und sah sich geschockt um. Das Stargate schloss sich. Jack machte ein Handzeichen, dass sie sich fortbewegen sollen. Jack ging als erster los und die Anderen folgten ihm. Sein weg führte direkt in den Wald, wo er Schutz suchte. Die Anderen nahmen auch Schutz hinter den Bäumen an.
“ Und was jetzt?“ fraget Sullivan.
“ Wir versuchen uns durch den Wald zu schleichen, hier haben wir den besten Schutz. Wir suchen das Hauptlager der Goa’Uld und versuchen sie zu retten, falls sie noch leben“ erklärte Jack den Plan.
“ Und um die Technologie zu stehlen“ meinte Mc Seam.
“ Das ist nicht das Primärziel“ widersprach Daniel.
“ Wenn möglich war der Befehl“ versuchte Sullivan klar zu machen.
“ Zuerst retten wir diese Leute, dann schauen wir weiter“ schlug Jack vor. Die zwei NID Soldaten nickten.
„ Na gut, dann weiter“ meinte Jack und ging wieder voran. Die Anderen folgten ihn wieder. Doch plötzlich machte es einen lauten Knall. Vor Daniels Augen flogen gerade einige Stücke von einer Baumrinde vorbei.
“ In Deckung“ brüllte Jack und jeder sprang hinter einem Baum.
„ JAFFA KRE“ hörte man und alle wurden etwas nervös. Jack lud seine P90 und sah sich etwas um.
“ Feuert auf alles, was zu nahe kommt“ befahl Jack und fing an zu Feuern. Der erste Jaffa der auf ihre Position zu lief wurde von vielen Kugeln getroffen. Mit einem Schmerzenschrei ging er zu Boden und blieb auch dort liegen. Doch dann folgte eine Salve von Stabwaffenschüssen. Jeder zog seinen Kopf an. Die Schüsse prallten an den Bäumen ab oder schlugen neben den Bäume auf. Jedenfalls flogen die Fetzen.
„ Was machen wir?“ brüllte Sullivan.
“ Bis zum bitteren Ende kämpfen“ antwortete Jack.
“ Wie bitte?“ fragte Mc Seam entsetzt.
“ Das ist unsere Einstellung, finden Sie sich damit ab“ brüllte Carter. Danach beugte sie sich etwas nach vorne und schoss weiter. Einige Jaffas gingen wieder in Funken auf und flogen zu Boden. Teal’C zielte ebenfalls genau und schoss einige Schüsse ab, bevor er seinen Kopf wieder eingezogen hatte, um sich zu schützen. Daniel hatte auch eine P90 in der Hand und feuerte was er konnte. Ihm reichten diese Situationen schon langsam, er schoss mal seine richtige Wut heraus. Jack musste wieder seinen Kopf einziehen, damit er nicht erwischt wurde. Er sah rüber zu die NID Soldaten, doch die kamen kaum dazu, dass sie einige Kugeln leichter wurden.
“ Feuern wäre eine gute Idee“ brüllte Jack.
“ Die sind zu viele“ schluchzte Mc Seam.
“ Wir stehen unter Beschuss, wir können nicht feuern“ fügte Sullivan hinzu.
“ Verdammt, wenn ihr nichts riskiert, seid ihr tot“ regte sich Jack auf. Er feuerte gleich daraufhin weiter. Einige Jaffas wurden wieder getroffen und vielen zu Boden. Doch es waren einfach noch zu viele.
“ Wir brauchen einen Plan“ schlug Daniel vor und feuerte weiter. Jack musste wieder in Deckung gehen und war auch schon langsam am verzweifeln.
“ Ich habe eine Idee“ meinte Sam plötzlich.
“ Na endlich, ich dachte das würde nie etwas werden“ sagte Jack und feuerte weiter.
“ Das ist ein dichter Wald, teilen wir uns auf und schlagen überraschend zu“ schlug Carter vor. Jack ging wieder in Deckung und spürte einige Borkenstücke, die ihm um dem Kopf flogen.
“ Das ist ihr genialer Plan?“ fragte Jack etwas verdutzt.
“ Hat leicht wer eine bessere?“ wollte Carter wissen. Doch es gab keine Antwort.
“ OK, los“ befahl Jack. Das Team teilte sich auf. Die NID Soldaten zögerten etwas, doch dann liefen sie auch los. Die Jaffa feuerten weiter, genau wie die Soldaten der Erde. Jeder lief in eine andere Richtung, dadurch mussten sich auch die Jaffa aufteilen. Jetzt hatte jeder gute sechs bis acht Jaffa als Feinde, das würden sie schon schaffen. Teal’C sprang hinter einen großen Stein und lauschte. Er hörte die Schritte und konnte dabei erfahren, von wo die Jaffa kommen. Er richtete sich plötzlich auf und feuerte gezielt, denn er wusste ja wo er hin feuern musste. Ein Jaffa nach den anderen ging in Rauch auf und fiel zu Boden. Die ersten vier Jaffa waren erledigt und Teal’C ging wieder in Deckung. Er hörte, dass noch drei unterwegs waren, doch die konnte ihn wohl nicht ausmachen. Teal’C kroch auf dem Boden zum nächsten Baum und ging dahinter in Deckung. Gleich hinter dem Baum näherten sich die drei Jaffa. Sie gingen genau nebeneinander und sah sich um. Teal’C drehte sich links um den Baum und feuerte los. Er traf zwei Jaffa und die gingen auch zu Boden. Danach musste er in Deckung gehen. Der Jaffa feuerte los und der Baum wurde fast zerlegt. Teal’C wusste nicht was er machen sollte. Der Jaffa kam immer näher. Doch Teal’C rührte sich nicht von der Stelle. Der Jaffa hörte auf zu feuern und kam langsam auf dem Baum zu. Teal’C blieb ruhig stehen und lauschte. Der Jaffa stand genau vor der Baum. Er entschied sich für rechts. Doch genau in diesen Moment tauchte Teal’C von der linken Seite auf und feuerte auf dem Jaffa, dieser fiel sofort zu Boden und war erledigt.
Fünf Jaffa liefen nebeneinander daher und sahen sich um. Doch dann hörten sie etwas und blieben stehen. Sie sahen sich um, doch sie sahen gar nichts. Plötzlich fielen Schüsse. Ein Jaffa nach dem anderen wurde getroffen und ginge zu Boden. Nach wenigen Sekunden war diese kleine Schlacht vorbei. Daniel hockte auf einem Ast und schoss von oben auf die Jaffa, die unter ihm standen. Er atmete stolz durch.
“ Das ist meine Rache“ meinte Daniel grinsend.
Carter kniete an einem Baum. Plötzlich fielen Schüsse. Einer traf direkt neben ihr auf dem Boden ein. Sie stand sofort auf und lief einige Bäume weiter. Dann ging sie in Deckung. Die Jaffa feuerten kurz weiter, danach liefen sie auf ihre Position zu. Carter wagte öfters einen Blick um zu sehen, wo sie waren.
„ MOMENT“ schrie Carter plötzlich und die Jaffa blieben stehen. Plötzlich flog Carters P90 auf dem Boden. Die Jaffa glotzen ungläubig.
“ Ich gebe auf“ meinte Carter und kam um die Ecke. Doch sie hatte etwas in der Hand. Sie drückte auf einen Knopf und eine Sprengladung wurde aktiviert. Carter hatte vorher an einem Baum etwas C4 angebracht. Dies wurde nun gesprengt. Einige Holzsplitter flogen durch die Lüfte und durchbohrten die Jaffa. Der Baum fiel um und direkt auf die restlichen Jaffa drauf.
“ Achtung, Baum fällt“ grinste Carter. Sie hob ihre P90 wieder auf und lief weiter.
Jack lief durch den Wald. Nach einer gewissen Distanz bückte sich Jack immer wieder und bohrte etwas in den Boden. Doch die Jaffa kamen immer näher. Jack machte diese Prozedur noch einige Male und danach versteckte er sich hinter einem Baum. Er wartete ab. Doch plötzlich tauchte jemand neben ihm auf. Jack erschrak und sah Sullivan vor sich.
“ Spinnen Sie? Ich sagte aufteilen“ regte sich Jack auf.
“ Kinsey sagte, Sie sind der Beste. Deshalb folgte ich ihnen“ erklärte Sullivan. Jack wollte gerade etwas sagen, als man die Jaffa hörte.
„ Ziehen Sie ihren Kopf ein“ schlug Jack vor. Sullivan nickte und kniete sich auf dem Boden und zog seinen Kopf ein. Jack sah mit einem Auge um den Baum und sah, dass die ersten Jaffa schon ziemlich nahe waren. Jack zündete die erste Ladung, die er gelegt hatte, als er durch den Wald lief. Eine Explosion war die folge und die Jaffa flogen durch die Luft. Jack zündete eine nach der Anderen. Die Jaffa brüllten und flogen durch die Luft. Der eine oder Andere ging sogar in Flammen auf blieb am Boden liegen. Als alle gezündet waren, lief nur mehr ein Jaffa wütend auf Jack zu. Doch er zielte genau und erschoss den Jaffa. Sullivan guckte ganz verdutzt die ganzen Leichen an.
“ Sie sind ja wirklich der Beste“ meinte er. Jack schüttelte nur den Kopf und packte Sullivan am Kragen. Sie standen auf und liefen weiter.
Mc Seam stand hinter einem Baum. Seine Hände zitterten und er konnte nicht genau zielen. Er schoss einfach Blind. Er traf viele Bäume und etwas Erde flog auch durch die Luft, doch Jaffas traf er keine. Ein Jaffa feuerte und er traf genau vor Mc Seam in die Rinde. Ein Splitter presste sich in Mc Seams Fuß und er viel zurück. Er schrie laut auf. Einer der Jaffa blieb stehen und zielte genau. Mc Seam sah das und machte große Augen. Der Jaffa feuerte und traf Mc Seam sofort am Oberkörper. Er spürte nur mehr einen großen Schmerz und dann wurde alles schwarz. Plötzlich sprühten die Funken und alle Jaffas gingen zu Boden. Von allen Seiten kam das ganze Team zum Vorschein.
“ Nein“ brüllte Sullivan und lief zu Mc Seam hin.
“ Verdammt, er ist tot“ brüllte Sullivan mit Tränen in den Augen.
“ Wollen Sie nicht noch lauter brüllen, dass uns auch jeder Jaffa hier hört?“ fragte Jack verärgert.
„ Was machen wir denn jetzt?“ wollte Sullivan wissen.
„ Es ist zu spät, bringen wir die Mission zu Ende, damit sein tot nicht umsonst war“ schlug Daniel vor. Sullivan nickte. Plötzlich flog ein Al’kesh über den Wald und landete etwas abseits.
“ Und schon haben wir ihr Lager gefunden“ meinte Jack und sie marschierten los.

SG-1 und Sullivan folgten dem Al’kesh und kamen an einem Graben an. Sie legten sich auf dem Boden und sahen hinunter. Durch etwas hohes Gras waren sie geschützt. Jack nahm ein Fernglas in die Hand und sah sich den Graben an.
“ Sehen Sie etwas?“ fragte Sullivan. Jack antwortete zuerst nicht. Doch dann erblickte er etwas.
“ Oh Gott“ seufzte Jack.
“ Was ist?“ fragte Daniel. Teal’C schärfte seine Augen und sah es auch. Carter nahm auch ihr Fernglas und sah hinunter, genau dort hin, wo Jack hinsah. Hausfeld und Parmer waren an einem Pfosten aufgehängt worden. Ihre Kleidung war zerrissen und ihr Körper von Wunden übersät, wo überall das Blut schon getrocknet war. Ihr Gesichter waren bleich und ihre Köpfe hingen nach unten.
“ Sie sind tot“ antwortete Sam. Sullivan bekam große Augen.
“ Nein“ meinte Sullivan total verzweifelt. Doch dann erblickte Jack noch etwas anderes.
“ Das ist nicht möglich“ regte sich Jack auf. Daniel nahm nun auch sein Fernglas und sah hinunter.
„ Wie ist das möglich?“ fragte Daniel verdutzt. Sie sahen wie Sha’an gerade auf einen Jaffa zu ging und mit ihm etwas sprach.
“ Sie ist doch tot, ich habe sie selbst in die Luft gesprengt“ meinte Jack. Sullivan sah Jack fragend an.
“ Von wem sprechen Sie?“ wollte Sullivan wissen.
“ Von Sha’an“ antwortete Teal’C.
“ Was, wann war das, das steht nirgends in einer euern Missionsberichten“ regte sich Sullivan auf.
“ Das ist eine lange Geschichte, ich erkläre es Ihnen später“ meinte Jack.
“ Nein Colonel O’Neill, sie erklären es mir jetzt“ befahl Sullivan.
“ Nicht jetzt“ widersprach Jack.
“ Sagen Sie es mir jetzt, oder ich brülle so laut, dass die Jaffa uns entdecken“ drohte Sullivan. Jack sah ihn geschockt an, doch durch diesen Blick sah Jack, das er es ernst meinte.
“ Wir haben Major Ferris überrumpelt und sind auf einen anderen Planeten gegangen. Dort haben wir die Quelle der Macht und Sha’an vorgefunden. Sha’an hat sich die Quelle der Macht angeeignet und ich habe den Raum in die Luft gesprengt, sie müsste tot sein“ erzählte Jack.
“ Das ist doch unglaublich, sie betrügen uns. Wir gehen sofort zurück und wir berichten das Senator Kinsey“ befahl Sullivan.
“ Sicher nicht, Sha’an hat irgendetwas vor, wir müssen sie aufhalten“ widersprach Daniel.
“ Die Rettungsmission ist gelaufen, sie sind tot und Mc Seam auch. Die Technologie ist nicht erreichbar, die Jaffa erledigen wir nie. Wir brechen die Mission ab und berichten euer vergehen“ versuchte Sullivan seinen Kollegen klar zu machen.
“ Wir gehen nirgendwo hin“ meinte Teal’C.
“ Dann gehe ich und berichte es ihm, dann kommen sie nie wieder auf die Erde zurück“ drohte Sullivan.
“ Tun Sie, was Sie nicht lassen können“ meinte Carter. Sullivan sah SG-1 geschockt an.
“ Verräter“ sagte Sullivan noch, danach kroch er weg und lief durch den Wald davon.
“ Idiot“ meinte Jack nur. Carter konzentrierte sich plötzlich, denn sie sah etwas.
“ Was zum Teufel tun die da am Gerät?“ fragte sich Carter. Jack glotze auch wieder dort hin. Die Jaffa brachten an der ganzen Säule kleine Geräte an.
“ Teal’C, weißt du was das ist?“ fragte Jack.
“ Nein, das habe ich noch nie gesehen“ antwortete Teal’C.
“ Verflucht, was hat die vor?“ fragte sich Daniel. Doch keiner von denen hatte eine Antwort parat.
“ Wir müssen sie aufhalten“ schlug Carter vor.
“ Wir suchen einen Weg um dort runter zu kommen und dann improvisieren wir“ befahl Jack. Die Anderen waren einverstanden und suchten nach einem Weg.

Sullivan lief wie wild durch den Wald. Er hatte Tränen in den Augen, denn er hatte gerade wieder die Leiche von Mc Seam gesehen. Er lief einfach wild durch die Gegend, irgendwo würde er schon raus finden. Er würde es einfach Kinsey sagen und diese Idioten würden nie wieder auf die Erde kommen. Und wenn Senator Kinsey so gütig sein würde, dann verbringen diese Idioten ihr ganzes Leben hinter Gittern. Das war Sullivan klar und das gab ihm auch Kraft. Er lief einfach weiter und dann sah er, wie der Wald sich langsam auflöste, er war bald an seinem Ziel angekommen. Er lief aus dem Wald heraus und erblickte das Stargate.
“ Meine Rettung“ meinte Sullivan und lief los. Doch er war ungeschützt und hatte seine Waffe nicht Schussbereit. Man merkte, dass dies seine erste Mission auf einem anderen Planeten war. Man konnte den schlimmsten Krieg auf der Erde miterlebt haben, doch das hier übertrumpfte einfach alles. Es waren nur mehr weniger Meter bis zum DHD. Doch plötzlich gab der linke Fuß von Sullivan nach. Er verspürte einen großen Schmerz und fiel auf dem Boden. Er lag auf dem Bauch und stöhnte vor Schmerzen auf. Plötzlich griff ihm jemand an seiner Hand an. Er wurde umgedreht und ein Jaffa sah ihn wütend an.
“ Bitte töten Sie mich nicht“ flehte Sullivan.
“ Wenn du mir sagst, was ich wissen will, lass ich dich laufen“ bot der Jaffa an.
„ Gut, was wollen Sie wissen?“ fragte Sullivan mit einer zittrigen Stimme.
“ Wie viele sind mit dir gekommen und wo sind sie?“ fragte der Jaffa.
“ SG-1 ist mit mir mitgekommen. Sie befinden sich im Wald. Sie betrachten gerade die Lichtung“ antwortete Sullivan nervös.
“ Von welcher Seite aus, betrachtet SG-1 den Graben?“ fragte der Jaffa.
“ An dieser Seite, wo diese Säule ihren höchsten Punkt hat“ antwortete Sullivan.
“ Danke schön“ bedankte sich der Jaffa.
“ Darf ich jetzt gehen?“ wollte Sullivan wissen.
“ Natürlich“ antwortete der Jaffa.
“ Danke, vielen Dank“ bedankte sich Sullivan. Doch der Jaffa zielte mit der Stabwaffe auf ihn. Sullivan sah ihn geschockt an.
“ Ich dachte, ich darf gehen?“ fragte Sullivan nervös.
“ Ja, in den Tod“ antwortete der Jaffa grinsend. Sullivan schrie auf, doch der Jaffa schoss ihn mitten ins Gesicht und der Schrei verstummte langsam.

„ Da unten“ meinte Teal’C plötzlich.
“ Wo?“ fragte Jack, der noch immer mit dem Fernglas einen Weg suchte.
“ Links von dir, auf drei Uhr. Dort führt ein kleiner Weg runter. Danach steht da ein Transportschiff, dahinter könnten wir in Deckung gehen“ antwortete Teal’C.
„ Wir steuern das Transportschiff direkt auf die Säule zu und zerstören es“ schlug Carter vor.
“ Gut, das klingt nach einem Plan, los“ befahl Jack. SG-1 kroch etwas zurück und stand danach auf. Sie wollten gerade los marschieren, als Jack plötzlich etwas knacken hörte.
“ Runter“ brüllte er und sein Team bückte sich. Jack drehte sich um und feuerte mit seiner P90 los, denn hinter ihnen hatten sich Jaffa angeschlichen. Die Kugeln rammten sich in den Körper des Jaffas und er fiel zu Boden. Doch neben ihm tauchte ein anderer Jaffa auf und feuerte einen Schuss von einer Zat Waffe ab. Jack wurde getroffen und ging zu Boden. Die Anderen reagierten. Teal’C sprang auf und drehte sich um. Er feuerte auf den Jaffa und traf ihn. Doch Sekunden danach wurde auch Teal’C getroffen. Die blauen Blitze durchzogen seine Körper und Teal’C ging zu Boden. Daniel wollte gerade feuern, doch er wurde auch gleich getroffen. Auch er sackte zusammen und lag regungslos am Körper. Carter sprang auf die Seite und feuerte. Im Flug traf sie drei Jaffa die zu Boden gingen. Carter stand auf und sah nach vorne. Es war kein Jaffa mehr zu sehen. Doch hinter ihr tauchte langsam und leise einer auf. Er zielte auf Carter und feuerte seine Zat ab. Carter zuckte kurz zusammen und brach zusammen. Der Jaffa grinste.
“ Meine Göttin wird mich dafür belohnen“ freute sich der Jaffa.

SG-1 wurde auf dem Boden geworfen. Sha’an starrte etwas überrascht ihre Gäste an.
„ Interessant“ meinte sie und rieb sich ihre Hände. So langsam kamen alle wieder zu sich. Doch ganz bei Bewusstsein waren sie noch nicht. Sha’an starrte den Jaffa an.
“ Das war gute Arbeit. Dafür wirst du reich belohnt werden“ lobte Sha’an ihren Untertan. Der Jaffa lächelte und verbeugte sich.
“ Danke, meine Göttin“ meinte der Jaffa.
“ Ist schon gut, du darfst gehen“ befahl Sha’an und deutete mit ihrer Hand, dass er verschwinden solle.
“ Natürlich, meine Göttin“ sagte der Jaffa. Er stand auf und marschierte weg.
„ Na wen haben wir denn da?“ fragte Sha’an mit großen Augen. So langsam waren alle wieder bei Sinnen und sahen Sha’an an.
“ Das SG-1 Team will mich also wieder aufhalten. So wie das letzte Mal, als ihr mich in die Luft gesprengt habt“ lächelte Sha’an.
“ Tja. Die Quelle der Macht hat schon viele Vorteile“ erzählte Sha’an weiter. SG-1 starrte sie nur wütend an.
“ Da wird man in die Luft gesprengt und mein Körper regeneriert sich verdammt schnell, so als wäre nichts geschehen. Außerdem bekommt man von Stunde zu Stunde immer mehr Wissen. So konnte ich auch Anubis in einer Antiker Zelle einsperren und dieses Gerät finden“ lobte Sha’an sich selbst.
“ Anubis ist in einer Antiker Zelle?“ fragte Daniel überrascht.
“ Ja. Ihr wisst doch sicher, dass er zur Hälfte ein Antiker ist. Ach ja, ich vergaß, das hat ja Colonel O’Neill herausgefunden. Ich fand, es wird Zeit für einen Machtwechsel und ich habe ihn sozusagen ausgespielt. Ich ließ ihn nur am Leben, falls ich ihn noch mal brauchen würde. Doch seine Armee gehört nun mir und ich werde das ganze Universum regieren“ predigte Sha’an weiter.
“ Eigenlob stinkt“ meinte Jack nur. Sha’an lachte laut auf.
“ Ach, du bist so niedlich“ meinte Sha’an und verpasste Jack einen Tritt in den Magen. Der stöhnte nur auf und hustete leicht.
“ Euch werde ich auch nicht gleich töten. Ich werde das ganze Universum verändern und ihr werdet mein erstes Opfer sein“ sagte Sha’an stolz.
“ Was für eine Ehre“ meckerte Jack. Doch das war ein Fehler, denn er bekam den nächsten Tritt in die Magengegend. Jack hustete wieder auf und diesmal kam schon etwas Blut aus seinem Mund. Carter blickte auf die Säule rüber. Nun sah sie diese Säule von unten. Plötzlich bekam sie einen Gedankenblitz. Sie hatte diese Säule schon mal gesehen. Und dann viel es ihr ein. In der Zeitreise, die sie damals gemacht haben, hatte sie diese Säule gesehen. Damit hätte Michael, Janets angebliches Baby, das Universum komplett vernichtet.
“ Oh mein Gott. Das ist die Maschine, was das ganze Universum auflösen kann“ sagte Carter. Den Anderen fiel es auch plötzlich ein und bekamen einen Schock. Jetzt wussten sie, was Sha’an vor hatte, und es war nicht gerade rosig.
“ Oh, schlaues Blondinchen“ meinte Sha’an grinsend.
“ Und da heißt es immer, dass Blondinen dumm wären. Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht“ fügte Sha’an hinzu.
„ Na ja, egal, bringt sie weg, auf mein Schiff, wir brauchen sie dann noch“ befahl Sha’an. Die Jaffa nickten, doch gerade als die Jaffa den Befehl ausführen wollten, erklang eine laute Stimme auf dem Planeten.
“ Hier spricht Ba’al. Wir haben die Information erhalten, dass Anubis nicht mehr länger über diese Armee herrscht, sondern du Sha’an. Wir haben Anubis als Systemlord anerkannt, aber nicht dich Sha’an. Entweder ergebe dich, oder wir vernichten dich“ drohte Ba’al. Sha’an lachte laut auf. Doch plötzlich regnete es goldene Bällchen von Himmel. Als diese auf dem Boden einschlugen, sprühte das Feuer nur so in die Lüfte. Einige Al’kesh wurden getroffen und wurden in ihre Einzelteile zerlegt. Einzelteile der Bomber flogen durch die Luft.
“ In Deckung“ brüllte Jack. Sha’an lief wie aufgescheucht durch den Graben.
“ Verschwindet hier, der Plan muss durchgezogen werden“ befahl sie. Doch die Jaffa liefen nur verwirrt herum. Ein Schuss nach dem Anderen prallte am Boden auf. Alles was in der Nähe war, wurde zerlegt und ging in Feuer auf. Teal’C rollte sich auf die Seite. Ihm gelang es, dass eine Hände an einem Stein ran kamen. Er rieb so schnell er konnte. Weitere Schüsse folgten vom Himmel. Nun waren schon fast alle Al’kesh zerstört. Die Gleiter was durch die Lüfte flogen wurden auch getroffen und vielen in Flammen auf dem Boden. Die Zerstörung ging weiter. Teal’C hatte seine Fesseln an der Hand gelöst. Er befreite sich auch bei den Füßen. Danach lief er zu seinen Kollegen und befreite diese auch. Sie standen auf und bedankten sich bei Teal’C, der nur nickte. Dann schlug eine Bombe direkt vor Sha’an ein. Das Feuer war riesig und sie flog durch die Lüfte. Durch die Druckwelle wurde sie fast durch den ganzen Graben geschleudert. Sie landete hart und war am ganzen Körper blutig und rührte sich nicht. Alle sahen wie gebannt auf sie hin. Plötzlich bildete sich ihre Haut wieder nach und ihr ganzer verkokelter Körper war wieder wie neu.
“ Verdammt“ ärgerte sich Jack. Sha’an stand auf und lief auf ein Transportschiff zu. Sie lief rein und das Schiff flog los. Es tarnte sich gleich und verschwand.
“ Wir sollten auch verschwinden“ schlug Carter vor.
“ Zuerst zerstören wir die Säule“ widersprach Jack.
“ Es ist kein Transportschiff mehr da“ erklärte Daniel.
“ Wir haben noch C4, beschädigen wir das Ding so gut es geht“ befahl Jack. Ein letzter Schuss kam vom Himmel und zerstörte das letzte Transportschiff. Alles brannte, es roch nach Tod. Der ganze Graben war von Leichen gepflastert. Außerhalb des Grabens lagen die restlichen Teile der Gleiter. SG-1 lief auf die Säule zu. Jack wollte gerade die erste Sprengladung anbringen, als plötzlich die kleinen Dinger, die von den Jaffa befestigt wurden, zu leuchten begannen.
“ Was zum Henker?“ fragte sich Jack. Plötzlich umfingen viele blaue Strahlen die Säule. Sie löste sich langsam auf und dann war nichts mehr da.
„ Das darf wohl nicht wahr sein“ regte sich Carter auf.
“ OK, jetzt verschwinden wir“ war Jack einverstanden. SG-1 lief los um sich selbst zu retten, denn tot würden sie das Schlimmste nicht mehr verhindern können.

Die Iris öffnete sich und SG-1 kam aus dem Stargate. Sie hatten überall Wunden und waren dreckig. Ihr Gesicht war mit schwarzer Erde und Blut von ihrem Wunden bedeckt. Jeder war mit seinen Kräften am Ende und sie marschierten schwach die Rampe runter. Das Stargate schloss sich und die Tür öffnete sich. Kinsey lief hinein und sah SG-1 geschockt an.
“ Hausfeld und Parmer?“ fragte Kinsey sofort.
“ Tot“ antwortete Daniel knapp.
“ Und wo sind Mc Seam und Sullivan?“ wollte Kinsey nun wissen. Jack sah Kinsey einfach traurig und fertig an. Kinsey stiegen Tränen hoch. Das hatte Jack vorher noch nie gesehen, das Kinsey Gefühle zeigte.
“ Sie waren gute Männer. Missionsbericht in einer Stunde. Waschen Sie sich vorher“ befahl Kinsey uns wischte sich die erste Träne weg. Danach verließ Kinsey den Raum und Jack hielt sich die Stirn.
“ Das ist ein schwarzer Tag“ meinte er und verließ geschwächt und leicht humpelnd den Raum. Seine Teamkollegen folgten ihm.

Eine Stunde danach befanden sich SG-1 und Kinsey im Besprechungsraum. SG-1 erzählte mit trauriger Stimme die ganze Geschichte. Auch das sie beim flüchten die Leiche von Sullivan vor dem Stargate fanden. Die Kopflose Leiche um genauer zu sein. Als SG-1 fertig war sprang Kinsey wütend auf. Alle sahen Kinsey etwas geschockt an.
“ Das ist doch alles eine Lüge?“ schrie Kinsey.
„ Nein, das ist die Wahrheit“ widersprach Daniel wütend, denn er hatte gerade die Hölle durchgemacht.
„ Und warum wollte Sullivan unbedingt zurück?“ fragte Kinsey schockiert. Alle Köpfe von SG-1 neigten sich etwas dem Boden.
“ Wir haben damals Major Ferris überrumpelt um auf einem anderen Planeten zu gehen. Wir wollten damit Sha’an aufhalten die Quelle der Macht zu erhalten, was leider nicht gelungen ist“ erzählte Jack. Kinseys Gesicht wurde ganz rot vor Wut.
“ Und wir haben Major Ferris gezwungen zu lügen“ versuchte Daniel ihn zu decken.
“ Das Beweist, dass sie lügen“ schrie Kinsey.
“ Nein im Gegenteil. Das Beweist, dass wir die Wahrheit sagen“ meinte Carter.
“ Sie gehen auf eine Rettungsmission. Doch sie können keine retten und genau meine Männer sterben, aber von ihnen stirbt natürlich niemand“ beschuldigte Kinsey SG-1.
„ Soll das bedeuten, dass wir absichtlich die Vier sterben haben lassen?“ fragte Jack entsetzt.
“ Natürlich. Sich mitten im Kampf zu trennen. Ist doch klar, dass sich ein Neuling nicht durchsetzen kann. Und dann lassen sie Sullivan einfach gehen, oder haben Sie ihm getötet, weil er sie alle verpetzen wollte“ kritisierte Kinsey. Jack sprang wütend von seinem Sessel auf.
“ Wir töten doch keine Menschen, Kinsey. Das ist eine Beleidigung. Wir haben unser bestes getan. Es tut mir Leid, dass ihre Leute tot sind, das meine ich ernst. Wir lassen keinen zurück, egal ob er von NID ist oder nicht. Das können sie mir nicht unterjubeln“ schrie Jack.
“ Nein, Colonel O’Neill, ich habe Sie durchschaut. Damit ist mir eines klar geworden. Ich kann euch nicht einmal auf eine einfache Mission schicken, ohne dass ihr eine Befehlverweigerung ausführt, außerdem seid ihr nicht einmal in Stande, eine Rettungsmission durchzuführen. Nein, sie verlieren noch mehr Männer. Damit ist mir eines klar geworden“ brüllte Kinsey.
„ Und was?“ fragte Teal’C.
„ Ihr habt hiermit Missionsverbot. Keine Widerrede. Sie werden ab sofort nur mehr hier in der Basis eingesetzt. Ihr seid damit von der Missionsliste gestrichen“ brüllte Kinsey. Jack wollte gerade protestieren. Doch Kinsey ließ ihn gar nicht zu Wort kommen.
“ Wenn Sie sich jetzt dem Befehl Wegtreten verweigern, lasse ich Sie einsperren und zwar alle“ brüllte Kinsey. Jack sah ihn wütend an. Carter stand auf und legte ihre Hand auf Jacks Schulter. Er sah dann Carter an und konnte aus ihrem Gesichtsausdruck eine Botschaft entziffern. Er sollte es beruhen lassen, in der Zelle kann er gar nichts machen. Jack sah Teal’C und Daniel an. Die standen gleich auf. Jack gab Kinsey noch einen bösen Blick ab. Danach verließ SG-1 den Besprechungsraum. Kinsey stand mit seinem roten Gesicht da, angelehnt an den Tisch und er atmete schnell und ungleichmäßig.
Jack und sein Team liefen wütend und schnell die Stiege runter. Alle sahen sie verwundert an. Auch Colonel Grayes war in dem Kontrollraum anwesend. Er las gerade einen Bericht über den nächsten Planeten, denn er bestehlen sollte. Er blickte fragend auf und wunderte sich, was da oben gerade geschehen ist.
“ Colonel, was ist los?“ fragte Grayes. Jack blieb wütend stehen und sah Grayes verärgert an.
“ Wir haben alle Missionssperre“ antwortete Jack wütend und wollte weiter gehen.
“ Aber wieso?“ wollte Grayes unbedingt wissen.
“ Weil wir das Universum retten wollten“ beantwortete Jack die Frage. Danach verließ er wütend den Raum. Carter sah Grayes einfach traurig an und ging an ihm vorbei. Daniel starrte nur auf dem Boden vor sich und ging hinaus. Teal’C hatte eine ungemein Angsteinflössenden Blick aufgesetzt und lief an Grayes vorbei. Er wusste nicht, was da gerade passiert war, doch es schien nicht gut zu sein. Er sah auf die Stiege wo Kinsey gerade runter kam. Er atmete noch immer unregelmäßig und sein Gesicht war noch immer total rot. Grayes sah ihn fragend und wütend an, denn er fand, SG-1 aus dem Verkehr zu ziehen, war eine falsche Entscheidung.
“ Ist was?“ fragte Kinsey wütend. Grayes schüttelte den Kopf.
“ Nein, Sir“ antwortete Grayes mit einem gewissen Unterton. Er klappte die Akte zu und verließ den Raum. Er wollte die Akte lieber in seinem Quartier studieren.

Sha’an ging in den Maschinenraum ihres Raumschiffes. Einige Jaffa arbeiten gerade an der Säule, die nun aufrecht in der Mitte der Maschinen stand.
„ Wie lange dauert es noch?“ fragte Sha’an. Ein Jaffa sah sie überrascht an. Er kniete sich auf den Boden und senkte seinen Kopf.
“ Wir haben es gleich geschafft, meine Göttin“ antwortete der Jaffa.
“ Dann knie nicht so blöde rum, sondern arbeite“ meinte Sha’an.
“ Ja wohl, meine Göttin“ entschuldigte sich der Jaffa. Er stand auf und arbeite weiter. Sha’an ging mittlerweile einmal um die Säule herum und betrachtete es mit voller Stolz. Plötzlich machte es ein lautes Geräusch und alle Lichter an der Säule fingen an hell zu leuchten. Ein Summen begann nach dem lauten Knall und Sha’an spürte die Macht, die von der Säule abging.
„ Sie ist aktiviert, meinte Göttin“ berichtete der Jaffa. Sha’an grinste voller Stolz.
“ Wir müssen nur mehr das Material einsetzen und der Prozess kann beginnen, meine Göttin“ fuhr der Jaffa seinen Bericht fort. Sha’an hatte nun ein breites Lächeln aufgesetzt.
„ Dann kann mich jetzt niemand mehr stoppen“ meinte Sha’an.

Written by Roland Hebesberger 2004
© by Roland Hebesberger / Stargate Center 2004