FEINDE AN BOARD

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Die Prometheus kam gerade aus dem Hyperraum heraus, da sahen sie auch schon den Planeten. Sie waren am Ziel ihrer Reise. Jonas, der als Gast und Beobachter mit flog, war natürlich hell begeistert. Er marschierte stolz durch die Gänge, er als Beobachter hier, ganz alleine, das erfüllte ihm mit stolz und Selbstvertrauen. So grinste Jonas noch nie, obwohl er ziemlich viel grinste. Ginge es um die Lachmuskeln, würde Jonas eindeutig über Teal’C siegen, wo Teal’C bei der Körpermasse eindeutig siegen würde. Der Gang glänzte hell, es war einfach eindrucksvoll, es schien als wäre alles gerade poliert geworden, eigentlich ist genau das Gegenteil das Wahre. Die Prometheus wurde gebaut und nie wieder richtig gereinigt, das Schiff wäre zu groß. Es gab schon Putzfrauen, doch es reichte nicht, alles zu reinigen, trotzdem war es schön. Ein ruhiges und bequemes Raumschiff war es und Jonas fühlte sich wie zu Hause. Er grüßte fast jeden der an ihm vorbei ging, mit einem lächeln, das ihm fast als bekifften erschienen ließ. Doch das war er natürlich nicht, doch gerade da merkte man, dass er nicht von der Erde war, sondern von einem anderen Planeten, wo er allerdings nicht gerade viel zu lachen hatte. Deshalb holte er jetzt alles nach. Und da sah er jemanden. Commander Harris, der Kommandant dieses Schiffes.
„ Morgen Commander“ rief Jonas und lief auf ihn zu. Der Commander hob seinen Kopf und sah Jonas.
“ Oh Nein“ meinte Harris nur, doch es war schon zu spät, Jonas hatte bemerkt, dass Harris ihn gesehen hatte.
“ Morgen“ begrüßte Jonas den Kommandant noch mal mit einem mächtigen Grinsen.
„ Was brauchen Sie denn?“ fragte Harris leicht genervt und ging weiter. Jonas folgte ihm.
„ Wie ist den der Status?“ wollte Jonas erfahren.
„ Wir sind beim Planeten angelangt, wir treten gerade in den Orbit ein, und deshalb muss ich dringend auf die Brügge“ antwortete Harris und erhöhte sein Tempo, doch Jonas hielt locker mit.
“ Das kann ich verstehen, was ergaben denn die ersten Scans?“ interessierte Jonas. Harris seufzte leicht, doch er entschloss sich, trotzdem auf Jonas Fragen zu antworten, er weiß wie nervig ein beleidigter Jonas sein würde.
“ Alles wie erwartet. Auf den Planeten gibt es keine Anzeigen für Naquada oder Naquadria, geschweige denn von einem Stargate oder Lebewesen“ antwortete Harris.
“ Interessant, und was sind nun Ihre nächsten Schritte?“ stellte Jonas die nächste Frage.
“ Wir werden die Atmosphäre testen um zu wissen, ob wir hier einige Tok’Ra stationieren können, um sie etwas zu schützen, denn hier sind sie nicht so leicht angreifbar. Das können Sie doch alles aus den Berichten lesen“ meinte Harris.
“ Kenne ich bereits auswendig, ich wollte nur die Situation aus ihrer Weise erfahren“ meinte Jonas grinsend. Harris gab nun einen mächtigen Seufzer ab und meinte:
„ Das hab ich mir schon fast gedacht“. Doch da sah Harris die Chance. Er war kurz vor dem Fahrstuhl. Harris erhöhte sein Tempo nochmals und drückte auf den Knopf. Doch der Lift brauchte zu lange, denn als die Tür aufging, hatte ihn Jonas bereits eingeholt und stieg ebenfalls ein. Harris drückte den Brüggen Knopf und eine Computerstimme ertönte lautstark.
“ Stimmerkennungspasswort bitte“ verlangte diese Stimme.
“ Commander Thomas Harris, Code Alpha-03-Beta-123-Charly“ plapperte Harris herunter und Lift fuhr los.
“ Das wird sicher ein Erlebnis“ freute sich Jonas.
“ Allerdings“ meinte Harris und fragte sich selbst, ob dieses Erlebnis „Positiv“ oder „Negativ“ ausfallen wird. Plötzlich machte es einen Kracher, die Lichter blinkten, alles spielte verrückt und der Lift blieb stecken.
“ Na Klasse“ freute sich Harris ironisch und damit war seine eigene Frage beantwortete. Dieses Erlebnis wird eindeutig „NEGATIV“.

Harris ging zu den Apparat und aktivierte ihm.
“ Hier spricht Commander Harris, was ist denn los?“ fragte Harris.
“ Der Strom ist zu 60 % ausgefallen. Bis auf die Lebenserhaltungssysteme und Notfalllichtsystem ist alles Deaktiviert“ antwortete ein Sergeant.
“ Grund?“ wollte Harris wissen.
„ Keine Ahnung, Sir, wir suchen gerade die Ursache“ antwortete der Sergeant.
“ Und wann können Sie uns hier raus holen?“ musste Harris unbedingt wissen.
“ Also sicher nicht vor einer Stunde, Sir, wir geben unser bestes“ beantwortete der Sergeant die Frage des Kommandeur.
„ Geht das nicht schlimmer, ich und JONAS, wollen hier raus“ jammerte Harris. Jetzt schien der Sergeant zu verstehen und antwortete mit einer etwas lustigen Stimme:
“ Wir tun, was wir können, Sir“. Harris konnte es nicht fassen. Eine Stunde lang mit diesem Nervenbündel in so einen kleinen Lift zu sein, das ist doch der reinste Horror. Schlimmer wie Resident Evil oder 28 Days later. Das konnte es doch nicht sein.
„ Tja, jetzt müssen wir uns die Zeit vertreiben“ meinte Jonas grinsend.
“ Oh lieber Gott, warum ich“ flüsterte Harris vor sich hin-
“ Wie bitte?“ fragte Jonas, der den Satz wohl nicht verstanden hat.
„ Nichts, haben sie was dagegen, wenn ich versuche hier raus zu kommen?“ wollte Harris wissen, obwohl ihm die Antwort egal war und er schon zu arbeiten begann.
“ Eigentlich nicht“ meinte Jonas. Harris versuchte mit einigen Codes die Tür kurz zuschließen. Doch irgendwie hatte er kein Glück. Es war vielleicht eine Minute vergangen und Harris konnte es schon gar nicht mehr aushalten, es gab dann wohl nur mehr einen Ausweg. Harris zückte seine Zat und feuerte die Waffe zweimal ab. Dann krachte es und funken schossen durch die Gegend. Jonas zuckte zusammen, da verging ihm wirklich das Grinsen.
“ Geht doch“ meinte Harris und griff die Lifttür an. Doch da zuckte er zurück und schrie mal kurz auf.
“ Vorsicht, heiß“ meinte Jonas grinsend.
„ Sehr witzig“ meinte Harris und packte seinen ganzen Mut. Er schaffte es und die Tür war offen, doch der Anblick war nicht gerade rosig. Sie steckten genau zwischen 2 Stockwerken, keine Möglichkeit zu entkommen.
“ Fantastisch“ meinte Harris.
“ Schnick, Schnack, Schnuck?“ schlug Jonas vor, um die Zeit zu vertreiben.
“ HILFE“ schrie Harris.

2 Männer gingen durch den leicht beleuchteten Raum. Beide waren ziemlich nervös.
“ Das ist also die Quelle, der Fehlermeldungen?“ fragte der LT.
„ Ja, allerdings, ich hoffe, dass wir es schnell beheben können“ antwortete der Major und versuchte die Tür zu öffnen, doch es funktionierte nicht.
„ Was für eine Überraschung“ meinte der Major.
“ War natürlich logisch“ stimmte der Lt. zu.
„ Das schaffen wir schon“ meinte der Major und nach ein Brecheisen in die Hand. Er drückte ganz fest und die Tür öffnete sich auch ganz langsam. Nach einigen Versuchen hatte er es dann doch geschafft und die Tür war offen. Die Beiden gingen rein und die Tür schloss sich wieder. Man hörte danach nur mehr Schreie, die nach einigen Sekunden verklangen.

„ Schnick, Schnack, Schnuck“ sagten Jonas und Harris zu gleichen Zeit. Harris hatte sich doch darüber überreden lassen, bei diesem Alberem Spiel mitzuspielen. Jonas machte es einfach mächtig Spaß.
„ Ha, ich habe Schere und sie Papier. 5:0 gewonnen“ meinte Jonas. Harris seufzte und starrte Jonas hoffnungslos an.
“ Gibt es irgendetwas, was Sie nicht sofort beherrschen?“ wollte Harris wissen.
“ Ja, Saxophon spielen“ meinte Jonas grinsend.
“ Toll, das kann ich nämlich auch nicht“ meinte Harris schmollend.
„ Mensch ärgere dich nicht, da verliere ich immer, da ich mich so selten aufrege“ meinte Jonas.
“ Gut, denn das Spiel beherrsche ich“ meinte Harris stolz.
“ Na auch kein Wunder“ stimmte Jonas zu. Harris verzog kurz das Gesicht. Jonas verging auf der schnelle das Lachen.
“ Sorry“ meinte Jonas. Harris bekam wieder ein etwas angenehmeres Gesicht. Trotzdem schien er sich noch immer leicht zu ärgern über diesen Kommentar. Doch plötzlich rührte sich etwas. Der Lift bewegte sich wieder.
“ Hey, ging doch schnell“ meinte Jonas wieder grinsend.
“ Ja, dauerte ja nur 25 Schick, Schnack, Schnuck Partien“ meinte Harris seufzend.
“ Hey, das war doch lustig“ grinste Jonas.
“ Wenn sie jemanden davon ein Wort sagen, dann erwürge ich Sie mit meinen eigenen Händen“ drohte Harris. Jonas stockte kurz und sah in die Augen von Harris. Er meinte es wohl vollkommen ernst, er verstand es nicht, warum wollte Harris das denn nicht bekannt geben, aber sein Leben war im lieber, wie dieses lächerliche Detail.
“ OK, einverstanden“ stimmte Jonas zu und da ging die Tür auf.
“ Hallo, Sir, wir haben es geschafft“ sagte der Sergeant grinsend.
“ Danke vielmals“ dankte Harris und stürmte aus dem Lift.
“ Vielen Dank“ bedankte sich Jonas ebenfalls und lief dem Kommandeur nach.
“ Na dann noch viel Spaß ihr Zwei“ meinte der Sergeant und sah sich um. Er ging lieber nach links, zu seinem Quartier, da würde er einiges an Werkzeug holen gehen.
„ Hey, Commander“ rief Jonas. Harris blieb stehen, mit einem genervten Gesichtsausdruck.
“ Was denn Quinn?“ fragte Harris total geärgert.
„ Wo gehen Sie hin?“ wollte Jonas wissen.
“ Ich gehe in den Maschinenraum, und versuche die Energie wieder einzuschalten“ antwortete Harris.
“ Gut ich gehe mit“ meinte Jonas.
“ Verdammt noch mal nein, das ist vielleicht viel zu gefährlich, sie gehen in ihr Quartier und warten bis wieder alles in Ordnung ist“ befahl Harris.
“ Nein, das werde ich nicht“ blieb Jonas stur.
“ Nur weil Sie bei SG-1 sind heißt das noch lange nicht, dass sie hier tun und lassen können was sie wollen. Ich habe die die Macht und ich sage Ihnen, dass Sie sich zurückziehen sollten“ brüllte Harris.
„ Ich habe schon viele Kämpfe bei SG-1 durch gestanden und weiß wie ich mich verteidigen kann. Ich gehe mit, denn ich kann Ihnen nützlicher sein, als Sie glauben würden“ antwortete Jonas mit ernster Stimme. Harris war leicht überrascht, das Jonas so in das Gespräch einging.
“ Na gut, kommen Sie mit“ meinte Harris. Doch gerade in diesen Moment hörte man wieder einige Schreie, hinter Jonas, in der Nähe des Liftes, die schnell vergingen. Harris zückte seine Waffe und drückte die Reserve Waffe Jonas in die Hand.
“ Kommen Sie“ befahl Harris und die Beiden liefen los. Ein leichter verbrannter Gestank breitete sich in diesem Gang aus. Sie waren kurz vor der Quelle dieses unangenehmen Geruches. Da lag der Sergeant, tot, mit einer riesigen Brandwunde im Brustbereich. Diese Wunde war total verätzt und rauchte noch. Doch es war kein Feind in Sicht. Jonas bückte sich hin und berührte die Wunde leicht.
“ Er ist tot“ gab Jonas bekannt.
“ Verdammt, wer war das?“ fragte Harris.
“ Wenn ich die Beschreibungen der Berichte richtig interpretiere, was ich nicht hoffe, ist es einer der schlimmsten Dinge, die uns passieren konnten“ meinte Jonas und sah mit voller Ernst Harris an, der noch ängstlicher da stand und nicht wusste, wovon Jonas sprach.

Harris und Jonas waren auf den Weg zum Maschinenraum. Denn wenn Sie die Energie wieder eingeschaltet haben, dann würde alles leichter gehen, dann hätten Sie die besseren Chancen. Doch auf den Weg dort hin, stolperten die Beiden über immer mehr Leichen.
“ Wer tötet hier meine Crew?“ fragte Harris zum x-ten mal.
“ Ich will nichts sagen, bevor ich mir nicht sicher bin“ antwortete Jonas schon zum tausendsten mal.
„ Sagen Sie es mir, verdammt noch einmal“ schrie Harris schon richtig.
“ Nein, ich will Ihnen nicht unnötig Angst einjagen, wenn ich Beweise habe, sage ich Ihnen, wenn ich dahinter vermute“ rechtfertigte sich Jonas.
“ Gut, dann schauen wir mal, dass wir wieder Energie bekommen“ meinte Harris und die Beiden gingen weiter. Kurz vor dem Ziel häuften sich die Leichen.
„ Wie viele das wohl sind?“ fragte sich Harris.
„ 321 „ antwortete Jonas. Harris starrte Jonas etwas verdutzt an.
“ Haben Sie diese Leichen etwa gezählt?“ fragte Harris verdutzt.
“ Ich habe ein besseres Gedächtnis, wie ihr Menschen. Also, mein herzlichstes Beileid“ richtete Jonas aus.
“ Vielen Dank, aber jetzt weiter“ meinte Harris und Sie gingen weiter. Noch gute 20 Meter bis zum Maschinenraum, um noch genau eine Ecke. Beide luden ihre Pistolen und gingen mit gehaltener Pistole um die Ecke. Doch außer Leichen war nichts zu sehen.
„ 350“ antwortete Jonas und Harris kamen die ersten Tränen, die er sich allerdings sofort wieder verdrängen konnte.
“ Weiter“ meinte Harris und ging vor. Jonas folgte ihm Dicht. Doch es schien wirklich kein Feind hier zu sein. Die Tür stand weit und breit offen, Blut klebte an den Wänden, es schien als würde hier viel los gewesen sein. Beide traten ein und sahen im Maschinenraum noch mehr Leichen. Der Gestank war fast unerträglich. Das konnte es doch nicht sein, welches Wesen könnte so was anrichten. Jonas wurde sich in seiner Vermutung immer sicherer.
“ Aktivieren wir die Systeme wieder“ meinte Harris und ging weiter. Die Konsole befand sich etwas weiter hinten. Der Maschinenraum war einfach phantastisch. Ein riesige Säule stand in der Mitte, die das Naquadria verarbeitete, rund herum waren Geräte, die zur Energieverbreitung gut waren, und nebenbei die Konsolen zur Bedienung. Es war ein wahres Meisterwerk der Menschheit. Doch dies gehörte nun wieder eingeschaltet. Harris ging zu einer Konsole und fing herumzubasteln.
„ Eines verstehe ich nicht, wenn Lebewesen hier sind, die diese Energie ausschalten wollten, warum steht hier nun keine Wache?“ fragte Jonas sich selbst. Harris bemerkte, dass die Konsole nicht mehr funktionierte. Er bückte sich und öffnete die Hülle.
“ Alle Kabeln sind durchtrennt“ meinte Harris.
“ OK, Frage beantwortet“ stellte Jonas fest.
“ Jetzt haben wir nur eine Chance“ erklärte Harris.
„ Und die wäre?“ fragte Jonas gespannt nach.
„ Es gibt noch einen Raum, der hat alles unter Kontrolle, unabhängig von den anderen Systeme, dieser Raum wurde gebaut, um genau so einer Situation die Kontrolle zu bewahren, dort müssen wir nun hin“ erklärte Harris.
“ Und wo ist dieser Raum?“ fragte Jonas.
“ In der 3 Ebene, kommen Sie“ antwortete Harris und lief los. Jonas folgte ihm so schnell er konnte. Doch im Hintergrund erstreckte sich eine Hand aus einem Kasten, da hatte sich etwas versteckt und gelauscht.

Es war total ruhig. Kein einziger Ton außer die Maschinen waren zu hören. Man stolperte nur über Leichen. Es wurden immer mehr, Jonas hatte schon aufgehört sie zu zählen, es war einfach zu deprimierend. Aber das Ziel sollte ja bald erreicht sein.
“ Wie weit noch?“ wollte Jonas erfahren.
„ Um die Ecke und dann den Korridor gerade aus, dann sind wir am Ziel“ antwortete Harris.
“ Irgendetwas ist hier faul“ meinte Jonas.
“ Es ist üblich hier, dass lauter Leichen am Boden liegen“ widersprach Harris ironisch.
„ Ich meinte es so, dass diese Wesen das doch nicht alleine schaffen, es müssen viele hier sein. Aber wir sehen nie eines“ erklärte Jonas seinen Gedankenzug.
“ Ist doch gut“ meinte Harris.
“ Ich ahne schlimmes“ ärgerte sich Jonas.
“ Wollen Sie mir nicht ihre Vermutung sagen?“ wollte Harris nun wissen.
„ Noch nicht“ beantwortete Jonas die Frage.
„ Na gut, dann ab in den Raum“ meinte Harris und ging wie immer vor, Jonas folgte ihm dicht, er dachte schon was ungefähr kommen wird, aber im innersten hoffte er stark, dass er sich so was von irren würde, doch irgendwie wäre dies dann zu leicht gewesen.
„ Gleich haben wir es“ meinte Harris und ging um die Ecke. Alle Wachposten lagen Blut verströmt auf dem Boden und rührten sich nicht.
“ So langsam gewöhne ich mich daran“ meinte Harris deprimiert.
“ Ich hoffe, sie gewöhnen sich das bald wieder ab“ gab Jonas seinen Senf dazu.
„ Also los“ meinte Harris und atmete nochmals tief durch.
„ OK“ stimmte Jonas zu und beide gingen langsam aber doch auf diese Tür zu, die ihr Schicksal beinhaltet.
„ Wer öffnet sie?“ fragte Jonas. Doch Harris bastelte schon längst an der Schalttafel der Tür.
“ Habe es gleich“ warnte Harris Jonas vor, der sofort seine Waffe lud und auf die noch verschlossene Tür hielt.
“ Hoffentlich geht das gut“ meinte Harris und drückte den letzten Knall. Die Tür öffnete sich langsam. Harris zückte derweil auch seine Waffe und zielte auf die Tür, die sich gerade öffnete. Plötzlich hörte man einen lärm, es quietschte wie verrückt und krachte.
“ OH GOTT, ich hatte Recht“ meinte Jonas enttäuscht, dann sah Harris die Katastrophe. Der ganze Raum war voll mit Wesen der Spezies 846, die gerade alle Schalttafeln zerstörten. Plötzlich hörten sie auf alles zu zerstören und sahen die 2 an.
“ OK, weg hier“ schlug Jonas vor und Harris schloss sofort die Tür wieder. Ein Wesen streckte seine Hand zwischen die 2 Seiten der Tür um sie damit aufzuhalten. Doch das klappte nicht so ganz, denn die Hand wurde durchtrennt.
“ OK, und was jetzt?“ wollte Jonas wissen.“
“ Die Tür wird nicht lange halten, versuchen wir so weit wie möglich von hier wegzukommen“ antwortete Harris und beide flüchteten.

Die Tür öffnete sich und Harris mit Jonas kamen sofort in den Raum. Harris verschloss die Tür sofort wieder und stellte einige Gegenstände vor die Tür, damit niemand in diesem Raum kam. Jonas war in der Zwischenzeit an eine Konsole gegangen um Informationen zu sammeln.
“ Was tun Sie denn da?“ fragte Harris.
“ Ich habe eine Idee“ meinte Jonas. Er drückte und forschte, er scannte den Planet aufs gründlichste.
“ Wenn Sie diese Systemvorgänge bemerken, wissen die wo wir sind“ warnte Harris.
“ Die haben doch gerade alles zerstört, dass dauert eine Weile, bis die wieder im Maschinenraum sind“ antwortete Jonas und forschte weiter.
“ Was wollen diese Viecher hier?“ wollte Harris wissen. Jonas sagte nichts, sondern drückte einfach weiter und reagierte gar nicht auf Harris.
„ HUHU?“ fragte Harris.
“ Ich hab es ja gleich“ antwortete Jonas und arbeitete weiter.
“ Was haben Sie gleich?“ hakte Harris weiter nach.
„ OJE“ meinte Jonas und blickte auf den Bildschirm. Harris blickte auch rauf, doch er sah nur eine Landkarte mit vielen Roten Punkten. Harris sah Jonas total verdutzt an, der sofort verstand und zu erklärten begann:
„ Die Wesen der Spezies 846 wurden durch die Menschen ziemlich geschwächt. Deshalb haben sie sich einen Planeten gesucht, der kein Stargate hat, damit sie in Ruhe ihre Armeen aufbauen können um uns dann anzugreifen. Ihre Armee ist bereits riesig und ihre Anzahl wieder groß. Sie sind bald bereit auszureiten“ erklärte Jonas.
“ Und warum haben die dann nicht auf uns geschossen?“ fragte Harris neugierig.
“ Sie brauchen die Prometheus, sie würde ihre Armee gut ergänzen, sie wären dann viel besser bestückt“ antwortete Jonas.
“ Und was können wir dagegen tun?“ interessierte Harris. Jonas blieb ruhig stehen und dachte nach. Viele Möglichkeiten würde er nicht haben. Er müsste die Variante wählen, indem diese Armee besiegt wird und sie nicht entkommen kann. Da gibt es nur eine Lösung. Jonas fing wieder an zu basteln. Harris versuchte mitzukommen.
“ Was wird denn das schon wieder?“ fragte Harris total genervt
„ Ich werde die Prometheus direkt in diese Armee fliegen lassen und dabei die Selbstzerstörung aktivieren“ antwortete Jonas.
“ Sind sie verrückt, wir können nicht flüchten, so was hat die Prometheus noch nicht“ widersprach Harris.
“ Das weiß ich“ gab Jonas zu.
“ Was soll dies hier dann?“ interessierte Harris.
“ Wir müssen verhindern, dass diese Armee los fliegen kann, wer weiß, was die vor haben, wir müssen uns für die Erde opfern“ erklärte Jonas.
“ Das lasse ich sicher nicht zu“ meinte Harris. Jonas drückte einen letzten Knopf. Eine Computersprache begann zu sprechen.
“ SELBSTZERSTÖRUNG AKTIVIERT“. Jonas grinste Harris an, denn er hatte triumphiert.
“ Zu Spät“ meinte Jonas und grinste Harris an.

„ Haben Sie total den Verstand verloren, dass können Sie doch nicht machen, verdammt noch mal, es sind noch lebende Soldaten an Board“ fluchte Harris. Jonas drückte wieder etwas an der Konsole herum und hatte sofort eine Antwort parat.
„ Mit uns 17“ antwortete Jonas.
„ Die sind es Wert zu kämpfen“ schrie Harris.
“ 17 zu 6 Milliarden und wer weiß wie viel Planeten noch“ war das Gegenargument von Jonas.
“ Was tun wir jetzt, hier warten bis wir in die Luft fliegen?“ fragte Harris total entsetzt. Man hörte ein leises klopfen. Es wurde immer schneller und lauter.
“ Nein, wir müssen diesen Raum hier verteidigen, denn hier wurde die Selbstzerstörung aktiviert, nur hier kann sie deaktiviert werden. Diese Wesen dürfen hier auf keinen Fall rein“ erklärte Jonas. Er nahm sich eine P90 und lud sie.
“ Helfen sie mir oder nicht?“ fragte Jonas und sah Harris an. Doch seine Antwort war nur ein böser Blick.
Die Wesen kamen immer nähere. Ihre Waffen, die an ihrer Hand befestigt waren, wurden schon richtig aufgeladen, der Kampf würde bald losgehen. Die Wesen kamen von beiden Seiten. Also war es für die Zwei total aussichtslos. Doch sie standen mutig und bewaffnet mitten im Gang und warteten, denn das klopfen wurde immer lauter. Beide dachten über ihr Leben nach, keiner dachte, dass er dies wirklich überleben würde. Die Wesen kamen um die Ecke und waren leicht überrascht, dass beide dastanden und warteten.
“ Hallo Schätzchen“ meinte Jonas und beide fingen an zu feuern. Eine Quietscherei ging plötzlich los. Die Löcher wurden regelrecht in die Körper hinein gestoßen. Einige Wesen fielen tot um, doch es wurden immer mehr.
“ Das schaffen wir nie“ schrie Harris und da traf ihm zwischen der Schulter und der Brust ein Schuss dieser Wesen. Jonas bemerkte dies sofort und zerrte Harris zurück in den Raum. Er bekam nur einen kleinen Kratzer ab, bei dieser Rettungstat. Danach wurde die Tür sofort verschlossen. Doch die Wesen feuerten sofort los, die Tür gab auch schon langsam nach. Harris lag am Boden, das Blut floss Richtung Füße. Schmerzerfüllt blickte Harris nach oben und erblickte Jonas.
„ Bitte, lassen sie meine Männer nicht sterben, die Armee können wir nicht mehr besiegen“ meinte Harris und verlor das Bewusstsein. Jonas sah nach oben und bemerkte, dass diese Tür in weniger als 3 Minuten durchbrochen sei und dann würde alles vorbei sein. Es gab nun keinen Ausweg mehr…

… oder doch? Jonas überlegte scharf, denn er hatte plötzlich eine Idee. Er stand sofort auf und drückte wieder auf der Schaltfläche durch die Gegend. Er sah, dass die Überlebenden alle in Gemeinschaftsräumen waren, und überall gab es das gleiche. Danach programmiere Jonas die Sprechanlage so um, dass man nur diese bestimmten Räume die Durchsage hören konnte.
“ HEY LEUTE, ich bin es Jonas, vertraut mir bitte, setzt alle sofort die Sauerstoffmasken auf, bald wird es hier etwas stickig“ meinte Jonas und beendete die Durchsage. Die Tür war schon richtig eingedrückt. Nicht mehr lange und sie war durchbrochen. Jonas stellte einiges um, bis dann nur mehr die Bestätigungstaste fehlte. Jonas zögerte allerdings. Er öffnete neben sich einen Schrank und sah 5 Sauerstoffmasken darin. Eine bekam er und die andere Harris, der nur mehr einen schwachen Puls hatte. Jonas drückte den Bestätigungsknopf und in diesem Moment war die Tür durchbrochen, die Wesen traten ein. Doch sie erstarrten plötzlich. Sie merkten was hier passiert. Der Sauerstoff wurde abgezogen. Die Wesen sahen ein letztes mal Jonas an, der ihnen noch einmal entgegen winkte, bis sie alle tot umfielen. Jonas lief sofort los, auf die Brügge war es nicht gerade weit, solange der Lift funktionierte und das tat er. Die Brügge erreicht wurde der Kurs berechnet: ERDE. Kurze Zeit danach verschwand die Prometheus im Hyperraum.


Der Sauerstoff war wieder vorhanden, die Leichten der Spezies 846 entsorgt und die Menschlichen zur Beerdigung vorbereitet. Die Selbstzerstörung wurde auch deaktiviert und die Prometheus war auf dem Weg nach Hause. Auf der Krankenstation des Schiffes, lag eine gewisse Person namens Harris, der überlebt hatte. Er kam langsam wieder zu sich.
“ Was ist passiert?“ fragte Harris.
“ Ich habe ihren Befehl befolgt, Sir, Das Schiff existiert noch, die 15 Leute leben noch und wir sind auf der Reise zur Erde“ antwortete Jonas.
“ Gut“ meinte Harris und setzte sich leicht auf.
„ Finde ich nicht“ widersprach Jonas. Harris starrte ihm etwas verwirrt an.
„ Die Spezies 846 ist nun stark genug die Erde anzugreifen. Sie werden bald starrten und wenn wir auch eine Armee hier her schicken, sie werden dann schon weg sein. Wir haben nun noch eine andere Gefahr, neben den vielen anderen, wir hätten sie stoppen können“ meinte Jonas deprimiert.
“ Wir werden sie überleben, dass verspreche ich dir“ meinte Harris.
“ Gut, jetzt ruhen Sie sich etwas aus“ schlug Jonas vor und Harris stimmte zu. Jonas nickte und wollte den Raum verlassen, doch Harris sagte noch was zu Jonas:
„ Vielen Dank, mein Freund“. Darauf hin konnte Jonas schon wieder grinsen.

Written by Roland Hebesberger 2003
© by Roland Hebesberger / Stargate Center