DIE GEBURT TEIL 1

STAFFEL FINALE

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Was bisher geschah:
Auf dem Planeten von Marley, im Krieg.
Teal’C: Doch wer sollte den Lockvogel spielen?
Marley: Es ist meine Pflicht, Janet, so wie es deine Pflicht war, uns damals zu retten, bitte lass mich gehen.
Marley wird entdeckt und getötet. Janet und Jack können gerade noch flüchten.
Wieder auf der Erde unterhalten sich Carter und Janet.
Janet: Sam … Ich bin … von Marley
Sam: Was bist du von Marley?
Janet: Schwanger.
SG-1 springt durch die Zeit. Sie sehen wie Janets Baby das ganze Universum zerstört.
Sam: Es wird alles vernichten, du musst das verhindern.
Janet: Nein, es ist mein Baby.
Carter redet mit Daniel über die ungewisse Zukunft:
Carter: Aber Janet wird ein Kind auf die Welt bringen, dass dieses Universum zerstören wird. Warum hast du da nicht eingegriffen? Das ist das einzige was deiner Erklärung im Wege steht.
Daniel: Alles wird in dieser Hinsicht gut, vertraue mir.
Janet und Sam im Labor auf den anderen Planeten.
Janet: Wenn ich jetzt Probleme bekommen würde und dann das Baby sterben könnte, würdest du jetzt etwas machen, oder kannst du nur kein Lebewesen töten, das in deine Augen sehen kann.
Janet konnte gerade noch von den Virus gerettet werden, und das Baby hat auch überlebt.
Janet: Dir war es egal, ob mein Baby überleben würde oder nicht. Major Tom hat mir alles erzählt, dass er es dir wirklich aus der Nase ziehen musste. Wir können froh sein, dass er da war. Du wirst ihn wahrscheinlich hassen.
Carter: Janet, du weißt doch…
Janet: Nein, ich will nichts mehr von dir hören oder sehen. Verschwinde einfach und gehe mir bitte aus dem Weg.

Der Ring drehte sich. Die Soldaten nahmen sofort ihre Positionen ein und luden ihre Waffen. Die Sirenen dröhnten durch die Gänge, doch dies war bereits jeder gewöhnt. Hammond lief wie immer, nach diesem Signal, so schnell er konnte in den Kontrollraum, wo auch der Sergeant bereits am Computer saß, so wie Carter selbst.
“ Was ist los?“ fragte Hammond wie jedes mal.
“ Aktivierung von außerhalb, nur haben wir zurzeit keine Teams draußen“ antwortete Carter.
“ Frage mich, wer es diesmal ist“ meinte Hammond und im gleichen Moment fiel das ganze Stromnetz aus. Carter und Hammond hassten es, wenn dies passiert.
“ Hoffentlich sind es die Asgard. Anubis hätte die Technologie stehlen können“ hoffte Carter.
“ Und Anubis ist auch stink sauer auf uns, seit wir sein Megaschiff zerstört haben“ fügte Hammond noch hinzu. Das beruhigte Carter nicht gerade. Probleme sind dies, was hier niemand braucht. Die Geburt von Janet steht an und wer weiß, was dadurch passieren wird. Das Stargate öffnete sich schließlich und der Energiehorizont schimmerte wunderschön. Eine Gestalt kam durch das Stargate, es war ein Asgard.
„ Thor, was für eine Überraschung“ meinte Carter beruhigt.
„ Waffen runter“ befahl Hammond und die Waffen der Soldaten wurden gesenkt. Thor senkte seinen Kopf.
„ Danke General Hammond, dass ich auf eure Welt eintreten darf“ bedankte sich Thor.
“ Kein Problem“ meinte Hammond.
“ Ich fürchte, ich habe schlechte Nachrichten für euch“ sprach Thor. Und da war dieses Gefühl wieder, was Carter vor gut 10 Sekunden verloren hat. Ein weiteres Problem, was die Menschheit betrifft.
„ Bitte, gehen wir in den Besprechungsraum“ meinte Hammond und Thor nickte.
Es haben sich alle bemüht, so schnell wie möglich bei dieser Besprechung zu sein.
“ Hey, mein Kumpel Thor braucht uns mal wieder“ meinte Jack, als er rein kam, als letzter.
“ Allerdings, nötiger als jemals zuvor“ meinte Thor. Jacks grinsen verging und er setzte sich hin.
“ Kommander Thor, was gibt es denn?“ fragte Hammond.
“ Wir haben einen Plan entwickelt, um die Replikatoren für immer und ewig zu zerstören“ fing Thor an zu erklären.
„ Ihr habt es verbockt und wir müssen jetzt auf ein Raumschiff und es vernichten und hoffen, dass wir wieder einen Ausweg finden“ erzählte Jack die Geschichte weiter.
“ Diesmal ist es viel schlimmer“ widersprach Thor.
“ 2 Schiffe?“ fragte Jack.
„ Die Asgard wussten, dass wir uns noch weiterentwickeln müssen um alle Replikatoren zu besiegen zu können. Deshalb haben wir auf einem Planeten eine Maschine gebaut, die den Planeten in eine Zeitblase einfängt“ fing Thor an zu erklären.
“ Eine Zeitblase?“ fragte Jonas.
“ Wenn bei uns ein Jahr vergeht, ist auf diesem Planeten gerade mal 2 Sekunden vergangen“ antwortete Thor.
“ Unglaublich, ihr habt es geschafft, für einen gewissen Raum die Zeit zu verlangsamen?“ fragte Carter neugierig.
“ Ja“ antwortete Thor.
“ Und wie?“ wollte Carter wissen.
„ So ähnlich wie ein schwarzes Loch, aber nur mit dieser einen Nebenwirkung“ antwortete Thor.
“ Ihr habt es wirklich geschafft…“ Jack unterbrach Carter sofort.
„ Können wir wieder zum Punkt zurückkehren?“ wollte Jack wissen. Carter schmollte leicht, aber hielt ab sofort die Klappe.
“ Wir lockten die Replikatoren wir Energiestrahlen auf diesen Planeten um dann mit einer Fernsteuerung diese Maschine einzuschalten“ erzählte Thor weiter.
„ Aber?“ fragte Teal’C.
„ Wir haben einen Fehler gemacht. Wir hätten zuerst euch informieren soll. Ihr hättet vielleicht nicht den Fehler gemacht und fest daran geglaubt, dass die Replikatoren nur Maschinen sind“ antwortete Thor.
“ Wie?“ fragte Jack. Denn er verstand gar nichts.
“ Wir dachten, dass diese Maschinen nur Futter wollen. Doch sie hatten ein Ziel. Sie wussten genau was zu tun war. Sie haben nichts gefressen oder sich weiter repliziert. Sie haben einfach in einer Zeit, die unvorstellbar ist, die Maschine so umprogrammiert, dass die Maschine umgekehrt funktioniert, wie sie sollte und hat die Fernsteuerung deaktiviert“ erklärte Thor.
“ Soll das heißen, wenn bei uns 2 Sekunden vergehen, dann vergeht dort 1 Jahr?“ fragte Jonas.
“ Korrekt. Die Replikatoren haben sich so weiter entwickelt, dass wir keine Chance mehr gegen sie haben. Ihre Anzahl ist enorm gestiegen und sie haben sich weiter entwickelt. Sie verfolgen ziele und denken nicht mehr, wie reine Maschinen“ erklärte Thor.
“ Das ist im wahrsten sinne des Wortes Scheiße, aber was sollten wir dagegen machen?“ wollte Jack wissen.
“ Wir haben fast keine Schiffe mehr. ¾ unserer Flotte ist übernommen worden. Wir brauchen ein Schiff, dass die Replikatoren nicht interessiert um sie zu manipulieren“ antwortete Thor. Alle wussten worauf Thor hinauswollte.
“ Unser Schiff ist noch gar nicht fertig“ widersprach Jack sofort.
“ Außerdem hast du gesagt, die denken nicht mehr wie Maschinen. Wer verspricht uns denn, dass sie unser Schiff nicht einfach zerstören, da sie ahnen werden, dass wir nicht umsonst da sind“ fügte Carter hinzu.
“ Dieser Plan ist nicht ausgereift, aber ihr seit unsere letzt Hoffnung“ bat Thor.
„ Wie immer halt, na gut, wie geben unser bestes“ meinte Jack.
„ Eigentlich soll ich das hier entscheiden“ meinte Hammond.
“ Wollen Sie uns auf Urlaub schicken, während die Asgard ausgelöscht werden?“ fragte Jack.
„ Sie haben die Erlaubnis“ meinte Hammond mit einem leichten Grinsen.
“ Sag ich doch“ meinte Jack und sah sich um. Niemand war begeistert darüber, warum auch. Doch für Jack war dies seine erste Mission nach seiner Suspendierung.

SG-1 marschierte Richtung Umkleidekabinen um sich für diese Mission vorzubereiten.
“ Na das wird eine leichte Mission werden“ meinte Jack ironisch.
“ Dieser Plan ist so gut wie unmöglich, wir können diese Schlacht einfach nicht gewinnen“ meinte Jonas.
„ Doch, gewinnen werden wir, die Frage ist nur, welche Opfer das bringen wird“ meinte Jack.
„ Wie meinst du das?“ fragte Teal’C leicht verwirrt. Jack und Carter blieben stumm. Jack wusste genau, wenn sie es nicht schaffen würden, wäre noch immer Daniel da. Und er hat versprochen, falls etwas schief geht, wird er es verhindern. Die Frage ist nur, was für ein Opfer das sein muss, damit Daniel das machen darf. Und Carter stockte bei dem Wort Opfer. Sie wusste, dass in den nächsten 2 Tagen die Geburt ansteht, sie konnte einfach nicht anders. Sie versuchte es, aber sie konnte diese Tatsache nicht vergessen.
“ Colonel, ich kann nicht mit“ sagte Carter plötzlich.
“ Wie meinst du das?“ fragte Teal’C erneut geschockt.
“ Ich muss da bleiben, bei Janet. Ich weiß nicht warum, aber ich habe das Gefühl, das ich hier bleiben muss“ antwortete Carter.
“ Gut, dann bleiben sie hier, falls wir versagen, müssen sie einen genialen Weg finden, diese verdammten Monster in ihren Maschinenhimmel zu befördern“ meinte Jack.
„ Einverstanden“ stimmte Carter zu.
„ Gut, dann gehen wir zu dritt auf diese Mission“ meinte Jack und ging los. Denn alle waren bereits fertig angezogen, bis auf Carter.
Janet lag in ihrem Bett und schwitzte wie verrückt. Die Bett war schon total durchnässt. Plötzlich klopfte es. Mit einem Schmerzverzerrtem Gesicht sah Janet hoch.
“ Wir müssen los, viel Glück mit der Geburt“ meinte Jonas.
„ Danke“ bedankte sich Janet.
“ Nennen sie es Jack, denn ein Jack kann dein Universum zerstören“ meinte Jack grinsend und ging dann weiter.
“ Ich würde sagen, nennen sie ihm Ko’oal“ meinte Teal’C. Janet starrte Teal’C so an, als hätte sie noch nie einen Jaffa gesehen.
“ Das heißt so viel wie Schicksal“ erklärte Teal’C und ging dann weiter. Janet war überrascht, dass Carter nachfolgte und in den Raum ging.
“ Du bist ja gar nicht umgezogen“ fiel Janet auf.
“ Ich bleibe auch hier“ erklärte Carter.
“ Um mein Baby zu töten, wenn es auf der Welt ist?“ wollte Janet wissen.
“ Das würde ich nie tun. Ich würde auf das Kind aufpassen, als wäre es mein eigenes“ versicherte Carter. Doch Janet drehte ihren Kopf auf die andere Seite und sagte kein Wort mehr.

Die Prometheus ist im Hyperraum. Thor hat ihnen die Koordinaten überlassen und den Hyperraumgenerator so eingestellt, dass er auch funktioniert. Er ist mittlerweile wieder auf sein Schiff gegangen, denn die Asgard brauchen jeden Mann um noch länger überleben zu können. Noch eine gute Stunde und die Prometheus trifft ein. Teal’C steuert das Schiff, während Jonas die Sensoren überprüft und Jack sitzt im Chefsessel und spielt mit seiner P 90.
„ Was ist, wenn dies unsere letzte Mission ist?“ fragte Jonas.
“ Dann geht das Universum zu Grunde. Wir sind die einzigen, die wissen, wie die Zukunft aussehen kann. Wir sind die, die alles verhindern können“ antwortete Jack.
„ Danke für diese Aufmunterung“ meinte Jonas.
“ In so einer Situation muss man immer ehrlich zu sich selbst und den anderen sein, ansonsten hat man im Krieg keine Chancen. Wir müssen zusammenhalten, nur so können wir gewinnen“ sagte Jack. Es schien so als hätte Jack seinen ganzen Humor verloren und nur der ernste Jack blieb zurück.
“ In 54 Minuten treffen wir ein“ berichtete Teal’C.
“ Genießen wir die Ruhe vor dem Sturm“ meinte Jack und lehnte sich zurück.
“ Was machen wir eigentlich, wenn wir dort sind?“ wollte Jonas erfahren.
“ Wir warten ab, was die Replikatoren machen, wir können nur hoffen, dass sie uns als zu primitiv finden und uns in ruhe lassen“ erklärte Jack.
“ Und falls dies nicht so ist?“ fragte Jonas.
“ Dann wird das eine verdammt kurze Schlacht“ antwortete Teal’C.
“ Na das wird ja heiter werden“ meinte Jonas und arbeitete weiter.

Carter saß vor der Krankenstation und starrte in den harten grauen Beton, aus dem die ganze Anlage bestand. Sie war total in Gedanken verloren. In ihr herrschte gerade ein Kampf des Gewissens. Sie wusste nicht, was sie hoffen sollte. Wenn das Baby wirklich auf die Welt kommen sollte, was würde sie tun. Sie war davon überzeugt, dass sie die Beiden beschützen wird, doch als es dann so weit war, hat sie nur Janet gerettet, aber beim Baby fiel es ihr verdammt schwer und ohne Major Ton hätte sie nie was dagegen tun können. Sie fühlte sich so schlecht, sie wusste wirklich nicht was die Zukunft bringen wird.
“ Erde an Sam, hallo?“ rief Cassandra schon die ganze Zeit und fuchtelte mit der Hand vor Sams Gesicht herum. Carter riss es plötzlich aus ihren Gedanken und erschrak einmal.
„Oh, hallo Cassandra“ begrüßte Carter dann die Stieftochter von Janet.
“ Was ist den los mit dir, noch immer die Sache mit der Zerstörung des Universums?“ fragte Cassandra. Carter senkte nur ihren Kopf und nickte ganz leicht.
“ Wir beschützten dieses Mistvieh, wir schaffen das schon“ meinte Cassandra aufbauend.
“ Mistvieh?“ fragte Carter etwas verdutzt.
“ Egal ob ein Junge oder ein Mädchen, den Spitznamen Mistvieh hat es schon von mir“ meinte Cassandra grinsend. Anscheinend hat sie die Angst abgelegt und freut sich auf das Baby. Cassandra war in einer ähnlichen Situation wie Carter. Nur geht es Carter um das Universum und Cassandra fühlte sich ausgeschlossen. Doch Cassandra freute sich nun richtig und hat eine Einstellung, dass es noch dauern wird, bis dieses Kind so viel Macht bekommt, deshalb bekommt es einmal einen Spitznamen. Carter bewunderte Cassandra wirklich.
„ Es wird ein Junge und deine Mutter wird es Michael nennen“ sagte Carter, die dies ja von ihren Zeitsprüngen noch wusste.
“ Michael und Mistvieh, wo ist da schon der Unterschied“ meinte Cassandra und seit langen lächelte Sam einmal wieder.
“ Hört sich doch verdammt ähnlich an“ meinte Cassandra und grinste.
“ Allerdings. Mistvieh Fraiser, klingt doch gut“ scherzte nun auch Carter. Und es bewirkte etwas, Carter änderte leicht die Einstellung über das Kind. Man kann auch Spaß mit dem „Mistvieh“ haben. Doch die gute Stimmung wurde prompt unterbrochen von einem lauten Schreien, die Stimme war beiden bekannt, es war Janet. Carter und Cassandra liefen sofort hinein.
“ Was ist los?“ fragte Sam sofort. Janet schrie nur wie verrückt und hielt sich auf ihren Bauch.
„ MUM?“ fragte Cassandra entsetzt. Beide wurden von den Krankenschwestern hinausgedrängt.
“ Warten Sie hier draußen“ bat die Schwester.
“ Was ist denn los?“ fragte Cassandra mit Tränen in den Augen.
“ Keine Ahnung, irgendetwas geht hier gerade schief“ meinte die Schwester.
“ Ist es was Schlimmes?“ fragte Carter.
“ Möglich“ meinte die Krankenschwester und schloss die Tür.

„ In 2 Minuten sind wir an den angegeben Koordinaten“ berichtete Teal’C und steuerte das Schiff weiter.
“ Gut, dann legen wir mal los“ meinte Jack und lud seine P 90.
„ Für was denn das?“ fragte Jonas.
“ Falls die sich gleich rüber transportieren, will ich vorbereitet sein“ antwortete Jack.
“ Wir sind an den angegeben Koordinaten“ meldete Teal’C.
“ Hoffen wir, dass Thor den Generator richtig eingestellt hat“ meinte Jack und nickte zu Teal’C. Die Prometheus glitt aus dem Hyperraum hinaus. Das Weltall war voll mit den Schiffen des Asgard.
“ Es werden Daten übermittelt, von Thor“ sagte Jonas, als seine Konsole aufleuchtete.
“ Gut, downloaden“ befahl Jack. Jonas führte den Befehl aus und die Schiffe wurden auf dem Monitor anders. Sehr viele waren rot, die anderen grün.
“ Laut dieser Message sind die roten Replikatoren und die grünen sind noch Asgard Schiffe“ las Jonas die Informationen von der Konsole ab.
“ Das wird ein harter Kampf“ merkte Jack nun auch. Denn von den 20 Schiffen was da draußen waren, gehörten noch 3 zu den Asgard. Und da war es schon wieder einer weniger.
“ Verdammt“ meinte Jack und hielt sich die Stirn.
„ Und die sollen wir besiegen, mit Teamgeist? Welchen Teamgeist? Wir haben keine Schiffe mehr“ ärgerte sich Jonas.
“ Ich weiß“ verzweifelte Jack.
“ O’Neill, wir werden gescannt“ bemerkte Teal’C und der ganze Raum wurde sehr hell.
“ Müssen die so verdammt hell scannen, da wird man ja blind“ ärgerte sich Jack. Doch nach einigen Sekunden wurde die Lichtstärke wieder normal. Trotzdem hatte Jack noch immer so ein blitzen in den Augen.
„ Sie greifen nicht an“ berichtete Teal’C und das Raumschiff der Replikatoren flog über die Prometheus hinweg.
“ Wir sind wohl zu unterentwickelt“ meinte Jonas.
“ Oder die haben gerade was Wichtigeres zu tun“ widersprach Jack und zeigte mit seinem Zeigefinger auf die Anzeige. Das nächste Schiff wurde rot, nur mehr ein Asgard Schiff war noch nicht übernommen worden.

Nun saßen Carter und Cassandra vor der Krankenstation und Beide starrten in den harten, grauen, kalten Beton.
“ Hoffentlich stirbt Michael nicht“ hoffte Cassandra. Carter blieb stumm und Cassandra starrte Carter verwirrt an.
“ Denkst du das denn nicht?“ fragte Cassandra.
“ Ich weiß es eben nicht“ antwortete Carter und fasste sich an die Stirn.
“ Du kannst dir doch nicht wünschen, das ein Mensch stirbt“ wunderte sich Cassandra.
“ Du ich ja auch nicht. Ich hasse mich so sehr, weil ich dieses Baby hasse. Es kann gar nichts dafür, aber es wird alles vernichten, wenn es jetzt sterben würde, wüsste ich jetzt nicht ob ich weinen oder lachen würde“ sagte Carter total Deprimiert.
„ Sam, du musst die Lage so sehen. Wir wissen was auf uns zukommt, ist dadurch nicht die Laufbahn der Zeit schon gestört worden und alles kann anders werden?“ wollte Cassandra wissen.
“ Vielleicht war es so vorgesehen und wir können gar nichts machen“ konterte Carter.
„ Verdammt“ meinte Cassandra und dann ging die Tür zur Krankenstation auf.
“ Und?“ fragten Beide sofort die aufsprangen.
“ Waren nur ein Krampf und ein Schwächeanfall. Es hat heftig wehgetan, doch das Baby und die Mutter ist wohl auf“ erklärte die Schwester.
“ Dürfen wir rein?“ fragte Cassandra.
“ Natürlich“ meinte die Schwester und Beide gingen rein.
“ MUM“ freute sich Cassandra und umarmte ihre Stiefmutter.
“ Geht es dir gut?“ fragte Sam.
“ Leider ja für dich“ meinte Janet scharf.
“ Janet, merkst du das den nicht. Das was wir gesehen haben trifft ein. Die Replikatoren werden die Asgard besiegen, danach werden sie die Erde übernehmen. Wir flüchten auf den Alpha Stützpunkt, wo Anubis dein Kind entführt und dann wird es zum mächtigsten Goa’Uld aller Zeiten und übernimmt sich“ erzählte Carter noch einmal die ganze Story.
„ Ich will das nicht hören“ meinte Janet.
“ Das ist die Realität, du musst mir zuhören“ schrie Sam.
„ Ich will das nicht hören“ schrie Janet zurück.
„ Aber…“ versuchte Carter weiter zu Argumentieren, doch sie wurde von der Krankenschwester an der Schulter gepackt.
“ Sie darf sich nicht aufregen, bitte verlassen Sie den Raum“ befahl die Krankenschwester. Sam sah tief in die Augen der Schwester und sah, wie ernst sie es meinte.
“ Na gut“ sagte Carter und drehte sich um und verließ den Raum.

„ Gut und was jetzt?“ fragte Jonas und alle starrten auf das einzige noch grüne Raumschiff.
„ Wie bekommen eine Übertragung“ stellte Jonas plötzlich fest.
„ Was für eine?“ fragte Jack.
“ Eine Audioübertragung plus einer Grafischen Datei“ antwortete Jonas.
“ Abspielen“ befahl Jack und Thor erschien auf dem Monitor.
“ Wir haben einen Plan. Bereitet euren Hyperraumgenerator darauf vor, dass er sich überlädt und danach abgestoßen wird. Er muss genau an dieser Stelle einschlagen“ befahl Thor und neben ihm erschien ein Asgard Raumschiff und ein Punkt unter den Maschinenraum wurde vergrößert.
“ Dadurch wird dieses Schiff zerstört und es ist das stärkste Schiff von uns. Nur haben wir uns diesmal einen Fehler erlaubt, damit wir es zerstören können“ erklärte Thor weiter.
“ Wir haben nur einen Hyperraumgenerator und den brauchen wir um wieder nach Hause zu kommen“ widersprach Jack diesen Plan.
„ Es ist unser einziger Plan. Hinter diesen Planeten haben wir eine Digitalsperre erbaut, da könnt ihr euch verstecken. Da findet euch niemand. Wir finden euch nur, weil wir wissen, wo sich diese Sperre befindet“ erklärte Thor weiter.
„ Und dann weiter?“ fragte Jack.
“ Wissen wir leider nicht“ antwortete Thor.
“ Dieser Plan stinkt“ meinte Jack.
„ Wir haben keinen anderen. Fällt euch etwas ein?“ fragte Thor.
“ Und genau heute ist Carter nicht mit“ ärgerte sich Jack.
“ Viel Glück“ meinte Thor und alles verschwand wieder.
“ Na dann mal los“ befahl Jack und Jonas starrte ihn verwirrt an.
“ Überlade den Generator und versuche, dass er genau dorthin abgestoßen wird“ fasste Jack noch einmal alles zusammen. Jonas sah noch einige Sekunden verdutzt und fing dann mit der Arbeit an. Teal’C hob nur seine Augenbraue hoch und steuerte das Schiff dort hin, wo es hin sollte.
„ Der Kern ist überladen“ berichtete Jonas.
“ Abstoßen“ befahl Jack und Teal’C führte den Befehl aus. Der Kern wurde vom Schiff weggeschleudert.
“ Jetzt weg hier“ schrie Jack und Teal’C lenkte das Schiff so weit wie möglich weg. Der Generator schlug genau an dieser Stelle ein. Es machte einen mächtigen Knall. Als nächstes explodierten die Maschinen und das Schiff ging in 2 Teilen. Danach explodierte es Stück für Stück.
“ Jetzt in diese Sperre“ befahl Jack und die Prometheus flüchtete, gefolgt von einem Feuerregen der Waffen der Schiffe. Die Sperre befand sind genau dort, wo es Thor gesagt hatte. Es waren 4 längliche Elektroteile, die einen art Quader bildeten, wo die Prometheus genau hineinpasste.
„ Ab sofort sind wir nicht mehr sichtbar“ berichtete Teal’C.
„ Gut“ freute sich Jack. Doch dann tauchte Thor wieder auf.
„ Gut gemacht“ gratulierte Thor.
“ Danke schön, war doch deine dumme Idee“ meinte Jack, anscheinend kehrte sein Humor etwas zurück. Plötzlich ging der Alarm nehmen Thor los.
“ Was ist los?“ fragte Jonas.
“ Replikatoren sind an Board“ antwortete Thor.
“ Beamt uns rüber“ meinte Jack.
“ Das wäre ein zu hohes Risiko, wir brauchen euch noch“ lehnte Thor die Hilfe ab.
“ Nur wird es bald kein Euch mehr geben. Jonas bleibt hier und falls es Probleme gibt, kann er die Prometheus in den Kampf führen. Wir versuchen diese Viecher zu beseitigen, so lange es nicht zu viele sind“ erklärte Jack seinen Plan.
“ Einverstanden“ stimmte Thor zu und verschwand wieder. Jonas sah Jack etwas verunsichert an. Teal’C nahm eine P 90 in die Hand und lud sie, Jack hatte ja seine noch.
„ Die Brügge gehört dir“ meinte Jack zu Jonas bevor sie verschwanden.
“ Na toll“ meinte Jonas der alleine zurückblieb.

Es war dunkel. Es schien als hätte das Schiff keine Energie mehr. Die Taschenlampen der P 90 waren eingeschaltet und Jack mit Teal’C liefen durch die Korridore. Es waren bis jetzt noch keine Spuren zu sehen von den Replikatoren. Vielleicht waren es noch nicht so viele und die Beiden könnten sie vertreiben. Ansonsten ist das letzte Schiff auch noch übernommen und der Krieg so gut wie verloren, jetzt musste man handeln. Jack ging und die nächste Ecke und erschrak. Da stand ein Mann mit grauen kurzen Haaren und in einem braunen Gewand.
“ Hallo“ meinte Jack verdutzt.
“ Hallo“ sagte dieser Mann. Teal’C sah ihn nur wütend an.
“ Thor hat nichts gesagt, dass hier noch andere Menschen unterwegs sind“ sprach Teal’C.
“ Ich bin auch kein Mensch, ich bin der Erste“ sagte dieser Mann.
“ Der Erste?“ fragte Jack verdutzt.
“ Ja, so nennt man mich“ antwortete der Erste.
“ Wenn du kein Mensch bis, was bist du dann?“ fragte Teal’C.
“ Ich bin ein Replikator“ war die Antwort des Ersten.
“ Wirklich? Ihr habt euch aber wirklich weiterentwickelt“ bemerkte Jack und feuerte wie wild los. Die Kugeln gingen aber durch den Ersten durch, als würde vor ihnen ein Geist stehen. Jack gab es nach einigen Sekunden auf und starrte dieses Wesen ängstlich an.
„ Ihr hättet euch hier nicht einmischen sollen. Wir hätten euch Primitiven Lebensformen in ruhe gelassen, aber so vernichten wir euch auch so nebenbei, bevor wir die Macht übernehmen“ meinte der Erste.
„ Nicht gleich so überheblich werden“ warnte Jack.
„ Ihr werdet sofort vernichtet werden“ meinte der Erste und man hörte das Klirren der Replikatoren. Es tropfte von der Decke. Jack und Teal’C sahen nach oben und sahen, wie die Decke zersetzt wurde.
“ Weg hier, aber schnell“ meinte Jack und Beide liefen los. Der Erste blieb lächelnd stehen. Beide liefen durch die Korridore und feuerten in alle Richtungen. Diese Käfer kamen von allen Richtungen. Man konnte gar nicht verfehlen, da sie überall waren.
“ THOR, HILFE“ schrie Jack und die Beiden wurden weggebeamt, bevor sich die Replikatoren auf sie stürzten konnten.
“ Wir haben auch dieses Schiff verloren“ resignierte Thor. Auf der Brügge waren noch einige andere Asgard.
„ Wir sind die letzten überlebenden der Armee“ stellte Thor die anderen vor.
„ Die Replikatoren haben sich sehr gut weiterentwickelt. Sie sind fast unzerstörbar und sind viel besser geworden“ erzählte Teal’C.
„ Wir haben die schon bemerkt. Es gibt sechs von diesen Super Replikatoren“ sagte ein anderer Asgard.
“ Sechs?“ fragte Jack ganz verdutzt. Und dann hörte man schon wieder das Klirren.
“ Sie kommen“ sagte Teal’C. Thor verschob einige Knöpfe und alle wurden weggebeamt. Einige Sekunden später standen sie auf der Brügge der Prometheus.
„ Was ist los?“ fragte Jonas geschockt. Jack deutete nur auf den Bildschirm. Alle Raumschiff waren rot.
“ Wir haben verloren“ resignierte Thor.

Carter saß wieder vor der Krankenstation und weinte. Hammond kam und die Ecke und sah dies. Er war verwundert, er hatte Carter selten weinen gesehen, wirklich selten.
“ Major?“ fragte Hammond mit einer kindlichen Stimme. Carter wischte sofort ihre Tränen weg versuchte alles zu verstecken, was darauf hindeutete, dass sie gerade geweint hat.
“ Weinen ist keine Schande“ meinte Hammond.
„ Aber es ist nicht angebracht. Ich verstehe mich selbst nicht, wie kann ich das nur zu lassen, das ich mir den Tod dieses Kindes wünsche?“ fragte Carter verzweifelt.
“ In den letzten 6 Jahren haben sie so viel erreicht. Sie haben so viele Schicksäle in ihre Hände genommen und fast alle sind gut ausgegangen. Das können nicht viele von sich behaupten. Sie haben so vieles im ganzen Universum verändert. Doch jetzt herrscht eine große Bedrohung und sie können daran nichts ändern. Sie glauben, sie müssen alles verbessern können, doch das können sie nicht. Einfach sein bestes geben, das ist alles was man tun kann“ versuchte Hammond seinen Major aufzumuntern. Es half ein bisschen, denn Carter konnte schon fast wieder lächeln. Doch dann ging wieder ein Geschrei los und Carter sah sofort Hammond an. Beide standen auf und gingen hinein.
“ Was ist los?“ fragte Hammond.
“ Die Wehen haben begonnen“ antwortete die Schwester.
“ Wer nicht bei der Geburt dabei sein will, sollte jetzt lieber gehen“ sagte der Arzt.
“ Jetzt wird es eklig“ meinte Cassandra und reservierte sich einen guten Platz.
„ Es beginnt“ seufzte Carter. Hammond sah nur Carter mit einem art Dackelblick an und klopfte ihr auf die Schulter.
“ Ihr bestes, Major“ meinte Hammond dazu nur. Doch Carter war sich nicht sicher, ob ihr bestes reichen würde, das Universum zu retten.

„ Und was nun?“ fragte Jonas schon wieder einmal.
“ Wir warten hier, sie werden kein Schiff finden und dann werden sie abziehen. Wir versuchen eine neue Armee aufzustellen um sie dann hoffentlich zu besiegen“ antwortete Heimdall.
„ Wieder so ein „ hoffentlich geht das gut „ Plan“ regte sich Jack auf.
“ Ich habe da eine Befürchtung“ sagte Thor plötzlich. Ein Schiff raste auf diesen Schutz zu und feuerte 2 Schüsse darauf. Um der Prometheus herum explodierte alles, nun stand sie da, ohne Möglichkeit zu fliehen.
“ Woher?“ fragte Jonas verdutzt.
“ Sie haben die Transporterstrahlsignatur verfolgt“ antwortete Thor.
“ Na toll“ regte sich Jack auf.
“ Wir haben nicht die Waffen um uns zu wehren“ gab Teal’C bekannt.
“ Wir haben auch keinen Hyperraumgenerator mehr, wie können also auch nicht fliehen“ sagte Jonas.
“ Dann können die mit uns machen, was sie wollen“ stellte Jack fest und sah auf den Monitor. Alle Raumschiffe umzingelte die Prometheus. Es gab kein entrinnen mehr, sie saßen alle fest.

FORTSETZUNG FOLGT

Written by Roland Hebesberger 2003
© by Roland Hebesberger / Stargate Center