GEHEIME MISSIONEN

 

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Jack ging durch die Korridore. Doch es war nicht mehr das, was es einmal war. Noch vor einigen Tagen gingen hier vertraute Menschen durch die Gänge, jeder wusste, wer der Anderen war. Man vertraute einander. Doch dann musste ja dies geschehen. Senator Kinsey hat das Kommando übernommen. Nun laufen viele Gestalten herum, denen Colonel O’Neill nicht einmal seinen Kugelschreiber anvertrauen würde. Jedes mal, wenn er sein Quartier verließ, wurde ihm mulmig. Doch nun wurde er zu einer Besprechung gerufen. Jack war schon richtig gespannt, was sich Kinsey einfallen hat lassen um ihn aus dem Verkehr zu ziehen. Der Präsident konnte nicht viel dagegen machen, aber konnte vorschreiben, dass die Soldaten der Air Force bleiben müssten. Diese standen nur unter dem Befehl von Hammond und führten ihre Befehle aus. Also gibt es noch eine kleine Hoffnung für diese kleine Welt im ganzen Universum. Jack ging die Stufen rauf und befand sich im Kontrollraum. Auch hier war alles anders. Kein Sergeant mehr, der liebevoll die Chevrons abzählte, wenn jemand das Tor anwählte. An dieser Stelle saß nun ein Agent des NID namens Barly. Jack mochte diesen Kerl nicht, obwohl er noch nie ein Wort zu ihm gesagt hatte. Er marschierte einfach durch und ging die nächsten Stufen rauf um in den Besprechungsraum zu kommen. Wie meistens kam O’Neill als letzter an. Kinsey saß stolz in seinem Sessel. Daniel, Sam und Teal’C saßen leicht angefressen an ihren Stühlen und sahen Jack verängstigt an. Außerdem saß ein weiterer Soldat dort, denn Jack noch nicht kannte, das kam ihm schon verdächtig vor.
“ Wer ist das?“ fragte Jack. Kinsey grinste und sah Jack triumphierend an.
“ Setzten Sie sich zuerst, Jack“ befahl Kinsey. Jack ging auf einen Stuhl zu und pflanzte seinen Hintern darauf.
“ Und, wer ist das nun?“ fragte Jack abermals.
„ Mein Name ist Major Ferris“ antwortete dieser Kerl selbst.
“ Und was machen Sie hier?“ fragte Jack einfach weiter.
“ Er wird Sie auf der nächsten Mission begleiten“ antwortete diesmal Kinsey.
„ Interessant“ meinte Jack leicht verärgert.
“ Warte ab, bist du erfährst, welche Mission das ist“ warnte Daniel seinen Vorgesetzten schon mal vor. Jack sah einfach Kinsey interessiert an.
“ Sie werden auf den Planeten, ach wie hieß der noch mal schnell?“ fragte sich Kinsey.
“ PX 7834“ antwortete Carter für ihren neuen Boss.
“ Der Planet ist ja unbewohnt“ stellte Jack sofort fest, als er diese Kennung hörte. Kinsey sah ihn etwas verwirrt an.
“ Ich bin nicht so dumm wie Sie denken, Kinsey“ beantwortete Jack die Frage von Kinsey, bevor er sie gestellt hatte.
“ Ihre Mission besteht darin wichtige Bodeproben zu sammeln. Es ist möglich das es dort höchst wichtige Materialen geben kann, die wir benötigen“ erklärte Kinsey die Mission.
“ Bodenproben?“ fragte Jack verwirrt nach.
“ Ganz genau Colonel“ sagte der Senator ganz stolz. Doch Jack machte einfach ein verärgertes Gesicht und sprang von seinem Sessel auf. Kinsey sah ihn verdutzt an.
“ Ohne mich“ meinte Jack und drehte sich um, damit er gehen kann.
“ Colonel“ brüllte Kinsey und sprang ebenfalls auf.
„ Was denn Bob. SG-1 ist hier das wichtigste Team. Wir haben schon Gefahren getrotzt, wo Sie nur an den Gedanken daran in die Hose machen. Das Schicksal des Universums steht auf dem Spiel und sie wollen, das wir irgendwelche Erde untersuchen. Und ich nehme an dieser Ferris da ist unser Babysitter, damit wir ja keine Würmer töten“ schrie Jack.
“ Colonel“ brüllte Kinsey nun schon richtig wütend.
“ Nein Kinsey, ohne mich“ meinte Jack und ging einige Schritte Richtung Treppe.
“ Colonel Jack O’Neill, wenn Sie diesen Raum jetzt verlassen, wird es Konsequenzen mit sich tragen“ schrie Kinsey mit einem wichtigen Unterton.
“ Ach, was wollen Sie machen, mich rausschmeißen?“ fragte Jack wütend. Kinsey starrte ihn nur wütend an.
“ Ach ja, das dürfen Sie ja nicht, das kann nur der Präsident machen. Also, nein“ schrie Jack.
“ Colonel O’Neill, wenn Sie nicht diese Mission bestreiten die ich ihnen Befehle, dann bekommen sie eindeutiges Stargate Verbot. Und zwar das ganze Team. Da sitzen Sie hier und dürfen Toiletten schruppen. Ich kann Sie nicht rauswerfen, aber ich bestimme hier, was ihr Aufgabenbereich ist“ brüllte Kinsey. Jack sah ihn weiter wütend an. Ihm wäre es egal, wenn er Kinseys Ausscheidungen wegputzen müsste, so lange er selbst an seinen eigenen Abgasen ersticken würde. Doch Jack sah sein Team an und in Ihren Gesichter las er, dass er diese sinnlose Mission annehmen sollte.
“ Na gut Kinsey, diese Schlacht geht an Ihnen. Doch der Krieg ist noch lange nicht vorbei“ gab Jack plötzlich nach.
“ Sie haben 4 Stunden für diese Mission. Wenn Sie irgendetwas machen, was nicht meinen Befehlen gerecht wird, sind Sie dran“ warnte Kinsey.
„ PFF“ stieß Jack nur hervor und lief die Stiege runter. Daniel, Sam und Teal’C sahen Kinsey an.
“ Geht doch“ meinte Kinsey wütend. Das Team stand auf und ging. Ferris blieb sitzen.
“ Sie melden mir alles, was die sagen und machen, verstanden?“ befahl Kinsey in einem scharfen Ton.
“ Ja wohl, Sir“ stimmte Ferris zu.
Jack lief durch den Kontrollraum und direkt über die Stiege in den Korridor.
“ Jack“ schrie Sam und danach ging er etwas langsamer.
“ Was?“ fragte Jack wütend.
“ Es war die richtige Entscheidung“ meinte Carter.
„ Na klar doch“ stimmte Jack zu. Doch man wusste nicht, ob er es ernst meinte oder nicht, denn seine Stimme klang noch sehr feindlich. Jack ging einfach weiter und ließ sein Team ratlos stehen.

OPENING CREDIT

SG-1 steht im Stargate Raum und betrachtet voller Ärger das Tor. Kinsey steht im Kontrollraum und grinst leicht. Die Tür geht auf und Major Ferris kam in den Raum.
“ Bereit, Sir“ meldete sich Ferris.
“ Wenn Sie es so meinen“ meckerte Jack gleich zurück.
“ Er ist nur mies gelaunt“ entschuldigte sich Daniel bei Ferris.
“ Wem wundert es“ meinte Ferris und Teal’C hob eine Augenbraue in die Höhe.
„ Vergessen Sie nicht, Colonel, 4 Stunden. Nicht mehr und nicht weniger“ erinnerte Kinsey seinen alten Feind.
“ Ja, ist schon klar“ flüsterte Jack vor sich hin. Das Stargate drehte sich. Man hörte nicht die liebevollen Chevrons zählen den Sergeanten. Alles war so ruhig, total eigenartig. Der Strudel zischte auf. SG-1 ging mit Major Ferris ohne Worte die Rampe hinauf und durch das Stargate. Die Reise war wie immer. Für Major Ferris, der seine erste Reise unternahm, vielleicht etwas merkwürdig, aber für SG-1 schon Alltag. Jack kam als erster raus und danach gleich sein ganzes Team. Major Ferris kam als letzter raus und griff sich mal auf dem Bauch.
“ Man ist mir schlecht“ meinte Ferris und hinter ihm schloss sich das Stargate.
“ Was bildet sich dieser Typ eigentlich ein“ ärgerte sich Jack.
“ Ganz ruhig, Jack“ versuchte Daniel ihn zu beruhigen. Major Ferris versuchte mitzuhalten, obwohl sein Magen ein paar Runden drehte.
“ Der weiß doch gar nicht, was er damit anrichtet“ meckerte Jack weiter.
“ Ruhig bleiben“ meinte Daniel nochmals. Doch Jack meckerte einfach weiter.
„ Ist er immer so?“ fragte Ferris gerade Teal’C, der etwas überrascht war, das ein Neuling gerade mit ihm sprach.
“ Wenn Kinsey was damit zu tun, in der Tat“ antwortete Teal’C.
„ Das ist ja auch ein Idiot“ meinte Ferris. Da wurde Teal’C plötzlich hellhörig.
“ Wie darf ich das verstehen?“ fragte Teal’C neugierig.
“ Ich wurde zu diesem Kommando gerufen, weil ich immer Loyal war und immer den Befehlen gehorcht habe. Aber dieser Idiot kann nicht einmal einen richtigen Befehl erteilen“ erklärte Ferris.
“ Und wie stehst du zu dieser Mission?“ wollte Teal’C erfahren.
“ Vier Stunden meines Lebens sind wohl ziemlich sinnlos genützt“ antwortete Ferris. Teal’C war etwas verwundert, Kinsey hatte ich einfach mitgeschickt, weil er bis jetzt jeden Befehl ausgeführt hat. Er kennt ihn nicht einmal persönlich, vielleicht war das ein Fehler von dem Senator.
“ Ist das wahr, mit dem Schicksal des Universums?“ fragte Ferris, der wohl ziemlich neugierig war.
“ In der Tat“ antwortete Teal’C.
„ Da sollte Kinsey euch doch auf eine Mission schicken, damit ihr das verhindern könnt, finde ich jedenfalls“ meinte Ferris. Teal’C blieb stehen und sah Ferris an. Er blieb ebenfalls stehen und sah Teal’C verwirrt an.
“ O’Neill“ brüllte Teal’C. Er hörte auf zu meckern und drehte sich um.
“ Was?“ fragte Jack verwundert.
“ Komm bitte mal“ bat Teal’C seinen Freund. Jack marschierte sofort auf Teal’C zu.
“ Und?“ fragte er neugierig. Teal’C sah wieder Ferris an.
“ Wiederhole noch einmal, was du mir gerade gesagt hast“ bat Teal’C.
„ Was, dass ich finde, Kinsey hätte euch auf eine Mission schicken sollen, um das Universum zu retten?“ sprach Ferris. Jack sah plötzlich Ferris an und dieser war überrascht von diesen Reaktionen.
“ Ist das wahr?“ fragte Jack lieber nach.
“ Ja“ antwortete Ferris mit einem nervösen zögern.
„ Würdest du uns decken, wenn wir auf so eine Mission gehen würden?“ wollte Jack wissen.
“ Ich welcher Hinsicht?“ würde Ferris nun gerne wissen.
“ Wir gehen durch das Stargate da vorne auf einen Planeten, was Daniel als mögliche Quelle der Macht bezeichnet. Du sammelst dabei irgendwelche Bodenproben, damit Kinsey irgendetwas hat. Nach 4 Stunden sind wir wieder da und gehen zurück als wäre nichts gewesen“ erklärte Jack seinen Plan.
“ Und was ist wenn ihr nach 4 Stunden nicht da seit?“ fragte Ferris nervös.
“ Dann sagst du einfach, wir haben dich überrumpelt und sind durch das Stargate geflohen. Außerdem bist du gerade wieder aufgewacht, dann bist du aus dem Schneider“ antwortete Jack.
„ Falls er das Stargate vorher anwählt um zu kontrollieren ob alles in Ordnung ist?“ sagte Ferris total nervös.
“ Dann lass dir was einfallen“ meinte Jack und klopfte Ferris auf die Schulter.
“ Also?“ fragte Teal’C, bevor noch mehr fragen kommen würden.
“ Na gut“ meinte Ferris. Jack grinste und klopfte ihm nochmals auf die Schulter.
“ Stellt einen Countdown auf euren Uhren ein. In drei Stunden und fünfzig Minuten müssen wir wieder hier sein“ befahl Jack und jeder stellte es ein. Jack marschierte zum Stargate los. Sam sah Ferris liebevoll an.
“ Danke“ meinte Sie und ging ebenfalls zum Stargate. Daniel zwinkerte ihm zu.
“ Wird schon gut gehen“ meinte Teal’C und ging ebenfalls. Ferris blieb nervös stehen und sah zu wie SG-1 im Stargate verschwand.
“ Was tu ich da bloß?“ fragte sich Ferris verwirrt selbst.

SG-1 tauchte in einem dunklen Raum wieder auf. Die Beleuchtung war schlecht. Es war ein kleiner Raum, wo nur das Stargate stand und eine Tür mit einem Zeichen drauf. Daniel ging drauf zu und starrte es an.
“ Was bedeutet es?“ fragte Sam neugierig.
“ Die Quelle der Macht“ antwortete Daniel.
“ BINGO“ meinte Jack grinsend. Das ist eine Mission, für die er geschaffen ist, nicht das er sich bückt und Erde aufsammeln. Daniel berührte das Zeichen und die Tür öffnete sich. Jack zückte sofort seine P90 und sah sich den kleinen Gang an, der sich gerade enthüllt hatte.
“ Scheint keine Gefahr zu sein“ meinte Teal’C.
“ Für die Quelle der Macht ist es aber sehr wenig geschützt“ musste Daniel zugeben. Danach ging Daniel vorsichtig in den Gang, doch es passierte gar nichts.
“ Schlecht geschützt“ musste Carter zugeben und ging ebenfalls in den Gang. Teal’C ging als nächster und danach marschierte Jack hinein. Hinter ihm schloss sich die Tür. Jack erschrak, doch vor Ihnen war ja ein Weg. Daniel kam aus dem Gang heraus und befand sich in einem großen Korridor. Die Anderen kamen auch nach und sahen sich um.
„ Das ist die Quelle der Macht?“ fragte Jack verwundert.
“ Ich nehme an, dass ist nur ein Gebäude und hier befindet sich die Quelle der Macht“ spekulierte Daniel. Doch plötzlich hörte man metallische Geräusche.
“ Jaffa“ warnte Teal’C seine Kollegen vor. Die Geräusche wurden immer lauter, sie kamen näher. SG-1 suchte sofort Deckung. Am Rande dieses Korridors befand sich eine kleine Kammer. SG-1 lief hinein und versteckte sich hinter die Wände. Jack und Daniel sahen ganz leicht heraus um zu sehen, wer da vorbei marschierte. Die Jaffas kamen aus dem linken Gang und marschierten gerade aus in den rechten. Doch mittendrin befand sich jemand Bekannter.
“ Das war also der falsche Weg“ meinte eine tiefe weibliche Stimme. Sie Jaffa mit dieser Person gingen weiter in den nächsten Gang und verschwanden. Jack und Daniel kamen als erste wieder raus und sahen verdutzt in den rechten Gang, wo die Jaffa verschwunden waren. Danach kamen Sam und Teal’C raus.
“ Wer war es?“ fragte Sam neugierig.
“ Eine Ärztin aus Leidenschaft“ antwortete Jack überrascht.
“ Dr. Barbara Brandstätter?“ vermutete Teal’C.
“ In der Tat“ antwortete Daniel. Teal’C sah Daniel etwas verärgert an.
“ Ich wollte das auch mal sagen“ verteidigte sich Daniel. Teal’C wendete den Blick wieder ab.
“ Wir folgen ihr“ befahl Jack.
“ Wieso?“ fragte Daniel nachdenklich.
“ Es gibt hier zwei Gänge. Aus den einem kam sie und meinte, dass dies der falsche Weg war, also gehen wir ihr nach. Denn sie wird auch die Quelle der Macht suchen“ erklärte Jack seine Gedankenzüge.
“ OK, das ist logisch“ musste Daniel zugeben.
“ In der Tat“ meinte Teal’C und grinste Daniel leicht an. Doch der sah Teal’C nur etwas verwirrt an. SG-1 folgte ihr in den Gang.

Major Ferris kniete am Boden des Planeten und suchte gerade Bodenproben zusammen.
“ Das ist mein Ende, die werden mich erwischen und ins Gefängnis stecken“ sprach Ferris zu sich selbst.
“ Wie konnte ich bloß so blöd sein“ ärgerte sich Ferris über sich selbst.
“ Ich kann es noch bereinigen, wenn ich es jetzt sage“ meinte Ferris und überlegte.
“ Nein, dann tötet mich O’Neill oder dieser Jaffa“ verzweifelte Ferris schon langsam und holte die nächste Bodenprobe hervor.
“ Vielleicht erwischen die mich ja nicht. Hoffentlich geht alles gut, es darf nur nichts passieren“ redete Ferris gut auf sich ein. Doch plötzlich hörte er ein Geräusch und drehte sich um. Das Stargate war dabei sich zu aktivieren. Major Ferris sah geschockt dort hin. Er sprang auf und sah sich um. Da entdeckte er einen großen Stein. Er lief hin und sprang hinter diesen Stein. Das Stargate öffnete sich und Ferris schlotterten die Knie. Er hoffte, dass keine M.A.L.P. Sonde durchgeschickt würde, die ihm suchen würde. Doch plötzlich ging sein Funkgerät an. Ferris schrie kurz auf und versuchte durchzuatmen.
“ Major Ferris, hier spricht Senator Kinsey, bitte melden Sie sich“ hörte Ferris die Stimme des Senators aus dem Funkgerät.
“ Ja, ich bin hier“ meldete sich Ferris mit ängstlicher Stimme.
“ Was macht SG-1?“ fragte Kinsey. Ferris wusste, dass dies seine letzte Chance war. Er müsste es sagen und behaupten, sie haben ihm überrumpelt und hinter dem Stein versteckt, damit ihn niemand entdeckt, wenn eine Sonde durchkommen sollte. Ferris nahm das Funkgerät und drückte auf die Taste, damit er sprechen konnte.
“ Bodenproben sammeln“ antwortete Ferris. Er wusste nicht, wieso er das gesagt hat, er wollte da gar nicht, was geht mit ihm ab, Ferris kannte sich nicht mehr aus.
“ Gut, wollte nur sicher gehen, leisten sie weiter so gute Arbeit, Kinsey Ende“ sprach Kinsey und brach den Kontakt ab. Ferris atmete durch, jetzt war seine einzige Hoffnung SG-1. Sie müssten pünktlich zurückkommen, sonst würde er sich bald wieder hinter Gittern finden. Er kniete sich hin und fing sogar an zu beten.

SG-1 schlich durch den Korridor. Sie versuchten die Schritte so leise wie möglich zu halten. Sie wussten, dass sich Sha’an etwas vor Ihnen befand. Falls sie entdeckt werden würden, würden sie sicher die Metallschritte der Jaffa hören und so früh genug gewarnt werden.
“ Was machen wir, wenn Sha’an die Quelle der Macht findet?“ flüsterte Daniel.
„ Wir töten sie“ antwortete Jack. Daniel sah Jack frustriert an.
“ Das Leben von Barbara oder das ganze Universum muss geopfert werden. Wen würdest du opfern?“ fragte Jack ganz leise.
“ Wir können sie doch zu den Tok’Ra bringen, die teilen die Zwei wieder von einander“ erklärte Daniel.
“ Die Tok’Ra werden uns nicht helfen wegen Kinsey. Und für diese Sache fehlt uns die Zeit“ widersprach Teal’C.
„ Wir folgen ihr einfach und schauen was passiert, dann entscheiden wir nach Instinkt“ schlug Carter vor.
“ Tötungsinstinkt?“ wollte Daniel wissen.
“ Nicht unbedingt“ antwortete Carter. SG-1 schlich einfach weiter. Der Korridor konnte doch nicht mehr so lange sein. Doch plötzlich hörten sie Metallschritte. Doch nicht von vorne, sondern von hinten.
“ Verflucht“ regte sich Jack auf und kniete sich nieder. Er drehte sich dabei um, dass er nach hinten sah.
“ Was hast du vor?“ fragte Daniel.
„ Tötungsinstinkt“ antwortete Jack und schraubte einen Schalldämpfer auf seine P90.
„ Wir müssen leise seien“ meinte Jack, als er den fragenden Blick von Daniel sah. Carter war ebenfalls schon auf den Boden und schraubte ihren Schalldämpfer rauf. Teal’C zückte seine Zat. Daniel nahm eine Pistole und suchte seinen Schalldämpfer. Doch er fand ihn nicht. Daniel wurde langsam nervös, die Schritte wurden immer lauter und er war schutzlos. Doch plötzlich hielt Jack ihm einen Schalldämpfer vor die Nase. Daniel nahm ihn in die Hand und sah Jack fragend an.
“ Ich wusste, dass dies irgendwann mal bei dir passieren wird“ erklärte Jack. Daniel nickte und schraubte den Schalldämpfer auf seine Waffe. Die Schritte wurde immer lauter, gleich würden sie um die Ecke kommen. Jeder machte sich Schussbereit und atmete mal tief durch. Die Schatten wurde immer größer, doch durch die Schatten konnte man schätzen, wo welcher Jaffa auftauchen würde. Nun kamen sie um die Ecke und SG-1 feuerte los. Die Kugeln schossen nur so aus den Profilen. Der einzige Lärm was entstand, war der Aufprall der Kugeln auf die Rüstung der Jaffas und wie sie zu Boden fielen. Einige Schüsse konnten die Jaffas auch abfeuern, was einigen Lärm bereitete. Doch nach einigen Sekunden war der Kampf vorbei und die Jaffas tot. SG-1 konnte den Überraschungsfaktor gut nützen. Alle blieben auf die Knie und horchten genau. Hat es jemand mitbekommen oder nicht. Doch es rührte sich gut eine Minute nichts.
„ Gut, Daniel und Teal’C, ihr folgt Sha’an, ich und Carter halten euch die Jaffas vom Leibe“ befahl Jack. Daniel und Teal’C nickten und sie schlichen sich weg. Carter sah ihren Boss fragend an.
“ Was machen wir jetzt?“ wollte sie wissen.
“ Zuerst versuchen wir die Leichen zu verstecken und dann suchen wir uns Schutz“ befahl Jack. Sam nickte und sie gingen an die Arbeit.

Daniel und Teal’C schlichen durch den Korridor. Es war keine Spur von Sha’an. Eventuell hatte sie schon einen leichten Vorsprung.
“ Wie lange glaubst du geht dieser Korridor noch?“ fragte Daniel.
“ Wir haben das Gebäude nicht von außen gesehen, geschweige den Planeten, dieser kann noch ewig sein“ antwortete Teal’C.
„ Vielleicht ist es eine Falle“ spekulierte Daniel.
“ Wie darf ich das verstehen?“ fragte Teal’C etwas besorgt nach.
“ Was wäre wenn dieser Planet eine Falle ist. Jeder der die Quelle der Macht haben will kommt auf diesen Planeten, läuft ewig lang und irgendwann findet man nicht mehr zurück oder es schließt sich eine Tür“ erklärte Daniel seine Theorie.
“ Denken wir nicht daran“ hoffte Teal’C.
„ Du hast recht, immer optimistisch sein“ stimmte Daniel seinen Jaffa Freund zu. Doch plötzlich hielt Teal’C Daniel bei der Schulter fest. Daniel starrte sofort zu Teal’C rüber, damit er endlich wusste, was los ist. Teal’C legte nur seinen Zeigefinger auf seine Lippen und signalisierte damit Daniel, er sollte ruhig sein. Daniel verstand es und er hielt die Klappe. Er wagte es kaum zu atmen. Dann nahm Teal’C wieder den Finger von seiner Lippe weg.
“ Was ist?“ fragte Daniel etwas nervös.
“ Die Jaffa bewegen sich nicht mehr“ antwortete Teal’C.
“ Du hast die Jaffa die ganze Zeit gehört?“ wunderte sich Daniel.
“ Ganz leise. Sie sind nicht gelaufen, also haben sie halt gemacht“ erklärte Teal’C.
„ Haben sie gefunden, nach dem was sie gesucht haben?“ spekulierte Daniel.
“ Hoffen wir es nicht“ meinte Teal’C.
“ Ansonsten kommen wir zu spät“ fügte Daniel hinzu. Teal’C deutete, dass Daniel weiter marschieren sollte. Er nickte und marschierte weiter. Sie machten ganz sanfte Schritte, damit sie fast nicht hörte, die Frage ist nur, hat Sha’an auch so ein gutes Gehör wie Teal’C, wenn ja kann diese Lage ganz schön gefährlich werden. Plötzlich hielt Teal’C wieder inne. Er legte wieder seinen Zeigefinger auf seine Lippen. Diesmal versuchte Daniel auch etwas zu hören. Es dauerte eine Weile, doch dann hörte er etwas.
„ Ich höre Schritte“ flüsterte Daniel.
“ Sie kommen näher“ stellte Teal’C fest. Beide sahen sich geschockt an. Teal’C nahm seine Zat in die Hand und Daniel hielt schon die ganze Zeit die Pistole in seiner Hand. Die Schritte wurden immer lauter.
“ In welche Richtung sollen wir gehen?“ fragte Daniel mit leiser Stimme.
“ In keine, hinter uns werde auch noch Jaffa sein, wer weiß wo die vor uns hin wollen“ antwortete Teal’C. Beide blieben ganz ruhig stehen und horchten. Die Schritte wurden immer lauter, es hallte schon fast, die Jaffa waren ganz in der Nähe. Daniel schlotterten etwas die Knie, er wusste nicht, wie sie in dieser Lage noch handeln sollten. Es war einfach blöd. Nur ein Korridor und kein Schutz in Sicht. Die Schritte kamen eindeutig immer näher. Sie schienen schon fast da zu sein, doch plötzlich wurde es wieder leise. Daniel und Teal’C standen da wie Löwen auf der Lauer und warteten auf weitere Geräusche ab. Die Schritte hörten eindeutig nach der vor ihnen liegende Ecke auf, also sind die Jaffa ganz in der Nähe. Irgendetwas musste da vorne sein, was wahrscheinlich Jaffa bewachten. Das war Daniel und Teal’C klar und als sie sich in die Augen sahen, wusste auch der Andere, das sein Gegenüber genau das gleiche dachte. Sie warteten noch etwas ab, doch es kamen keine Geräusche mehr. Teal’C hob seine Hand hoch und deutete eine Vorwärtsbewegung an. Daniel schlich so leise er konnte, Teal’C konnte dies hervorragend, von ihm hörte man nicht einmal, das er atmen würde. Daniel sah immer leicht rüber, damit er wusste, ob dieser Kerl überhaupt noch atmen würde. Sie kamen an der Ecke an. Teal’C stellte sich ganz eng zu dieser Ecke und platzierte Daniel hinter sich. Daniel hatte seine Waffe schussbereit. Teal’C streckte leicht seinen Kopf nach vorne und zu erblicken, wo die Jaffa genau stehen. Ein Auge von ihm starrte um die Ecke, er hoffte, dass er selbst nicht entdeckt werden würde. Er erhaschte einen Blick und zog seinen Kopf sofort wieder zurück. Er hob seine Hand und zeigte Daniel zwei Finger. Dieser verstand, dass sich dort 2 Jaffas befanden. Teal’C hob die Zat etwas höher und atmete tief durch. Danach machte er einen Hechtsprung um die Ecke und feuerte zweimal. Es waren Volltreffer, bevor die Jaffa reagieren konnten, durchfuhren sie Stromstöße und gingen bewusstlos zu Boden. Teal’C kniete in mitten des Ganges und starrte dort hin. Daniel hob seinen Daumen hoch und lobte damit Teal’C. Doch der zeigte wieder nur eine Vorwärtsbewegung. Daniel schlich sich um die Ecke und ging mit Teal’C um die Ecke. Sie sahen genau vor sich eine Art Kammereingang und gleich rechts führte der Korridor weiter. Langsam marschierten sie auf die Kammer zu. Kurz vor der nächsten Ecke blieben beide stehen. Teal’C lehnte sich wieder an die Ecke und erhaschte einen Blick.
“ Die Luft ist rein“ berichtete er und ging ganz lässig zum Eingang in die Kammer. Daniel folgte ihm schnell und stand vor dieser Mauer. Es befanden sich zwei Zeichen auf dieser Tür. Daniel überlegte, irgendwo hatte er diese Zeichen schon mal gesehen, die Frage ist nur wo. Teal’C sah plötzlich geschockt hoch. Daniel starrte ihn verwirrt an.
“ Da kommt jemand“ warnte Teal’C. Beide drehten sich um und da stand sie schon, Sha’an. Sie hatte nur Sandalen an, deshalb schlich sie ganz ruhig durch die Korridore. Sie legte einen bösen Blick auf und hob ihre Hand. Ihr Handmodul verfärbte sich Orange und es schoss eine Druckwelle hervor. Daniel und Teal’C wurden an die Tür geschleudert und ließen ihre Waffen fallen. Sha’an ging ganz langsam und genussvoll auf sie zu und hob die Waffen auf, die sofort in ihrem weißen Gewand verschwanden.
“ Na wenn haben wir denn da“ freute sich Sha’an. Daniel und Teal’C starrten voller Angst nach oben auf die weibliche Gestalt, die vor ihnen stand.

Jack und Carter hatten die Leichen etwas auf die Seite geschoben. Sie lagen am Boden und horchten, ob sich etwas nähern würde.
“ Wie glaubst du geht es den Beiden?“ fragte Carter ganz leise.
“ Die werden es schon schaffen“ hoffte Jack.
“ Sollen wir sie nicht lieber mal kontaktieren?“ schlug Carter vor.
“ Und damit riskieren, dass sie entdeckt werden, lieber nicht“ lehnte Jack den Vorschlag ab.
„ Aber wir müssen doch irgendetwas machen“ ärgerte sich Sam.
“ Wir geben ihnen Rückendeckung, wir tun also doch etwas“ widersprach Jack.
„ Wie viel Zeit haben wir noch?“ wollte Sam wissen. Jack holte seine Hand vor und starrte auf die Uhr.
“ Weniger als eine Stunde“ antwortete Jack und war schon selbst vor dem Verzweifeln.
“ Sehr wenig Zeit“ fiel Carter auf.
“ Allerdings, aber wir verhindern, dass Barbara oder wie die jetzt heißt, diese Quelle bekommt, egal was Kinsey dann mit uns macht“ erklärte Jack.
“ Da stimme ich voll und ganz zu“ stimmte Carter zu.
“ Na gut, einstimmig beschlossen, also wird es auch so gemacht“ meinte Jack.
“ Warum immer wir?“ fragte Carter plötzlich. Jack wusste schon auf was sie hinaus wollte, doch er wusste es selbst nicht.
“ Vielleicht Schicksal“ meinte Jack.
“ Glaubst du daran?“ wollte Carter nun wissen.
“ Eigentlich nicht, ich denke, dass wir selbst unser Schicksal entscheiden. Aber so langsam fang ich an daran zu glauben, dass wir bestimmt sind, das Gleichgewicht im Universum zu halten“ antwortete Jack. Carter nickte nur leicht.
„ Jack, falls wir das nicht überleben“ fing Carter plötzlich an. Doch Jack legte seine Hand auf ihre. Carter sah ihren Vorgesetzten mit flüssigen Augen an. Sie wusste nicht, was auf einmal mit los war, nur in letzter Zeit passierte so viel und nun liegt das Schicksal in ihren Händen. Das ist eine ganz schön schwere Last. Außerdem ist Hammond weg, auf diesen General konnte man sich immer verlassen, er tat alles, damit SG-1 immer wieder nach Hause kam. Doch nun sitzt an dieser Stelle Kinsey, den man einfach nicht über den Weg trauen kann. Es gab keine Rückendeckung mehr, keine Sicherheit und alles lag in dieser geheimen Mission. Die Gefühle gingen mit Carter so langsam durch, sie fühlte sich schon fast so, wie damals, als sie diesen Zeitsprung machte und Janet überreden wollte, dieses Baby nicht zu bekommen. Doch auch das haben sie geschafft, nur ist diese Geschichte noch nicht zu Ende.
“ Ich weiß, Carter, ich weiß“ meinte Jack mit einer ruhigen Stimme. Carter wurde wieder etwas ruhiger, diese Berührung beruhigte sie innerlich. Es war, wie wenn ihre Mutter wieder hier sein würde und zu ihr sagen würde, das alles gut werden würde. Etwas Mut kam wieder in ihr auf. Sie konnte sich wieder etwas konzentrieren und dann fiel ihr etwas auf.
“ Jack“ sagte Carter leicht besorgt.
“ Ich weiß“ meinte Jack wieder nur. Doch Carter schüttelte ihren Kopf.
“ Nein, hör doch mal“ meinte Carter. Beide lauschten. Es war ein leichtes Klopfen zu hören. Doch woher, hier war niemand und es gab keine Türen, gar nichts.
„ Was ist das?“ fragte Jack verwundert.
“ Ich habe keine Ahnung“ musste Carter zugeben. Das klopfen war unregelmäßig und kam von beiden Seiten. Doch plötzlich war es zu Ende. Beide sahen sich um, es war niemand da. Wo kam dieses Klopfen her. Keiner von Beiden hatte eine Erklärung dafür. Doch sie hatten etwas übersehen. Am Korridor auf den Wänden ganz oben, befindet sich ein Lüftungsschacht. Dort waren auf beide Seiten plötzlich ein Jaffa aufgetaucht und zielten mit Zats auf die Beiden. Doch Jack und Carter sahen sich nur am Boden um und entdeckten nichts. Die Angst in ihnen stieg auf, sie wussten ja nicht, wo die Bedrohung her kam.

Daniel sah Sha’an vor sich und war mit Angst erfüllt. Teal’C legte ein freches Gesicht auf, nur war auch nicht gerade die Ruhe in sich selbst.
“ Glaubt ihr, ich bemerke nicht, wenn ihr mir folgt?“ fragte Sha’an etwas genervt.
“ Eigentlich nicht“ musste Daniel zugeben.
“ Ich bin ein Kind von Anubis. Er hat die Larven erschaffen, sie manipuliert. Wir sind besser, genauer gesagt ich, da ihr meine Brüder und Schwestern getötet habt. Ich habe bessere sinne, als sonst irgendein Goa’uld, ich bin die größte Gefahr, was das Gute in diesem Universum jemals gesehen hat“ erklärte Sha’an.
“ Und das Talent sinnlos Luft zu verbrauchen gehört wohl auch zu deinen Talenten?“ fragte Teal’C ganz frech.
“ Was ist das für ein Ton von einem Sklaven?“ fragte Sha’an wütend.
“ Ich bin frei“ ärgerte sich Teal’C.
„ Nicht mehr lange, das verspreche ich dir“ versicherte Sha’an ihren Feind.
“ Wenn du wusstest, dass wir dir folgen, warum hast du uns erst jetzt auffliegen lassen?“ fragte Daniel neugierig.
“ Die Symbole auf dieser Tür. Entziffere sie und öffne mir die Tür. Dann mach ich dich nur zu einem Wirt und nicht mehr“ erklärte Sha’an.
“ Niemals“ lehnte Daniel das Angebot ab.
“ Gut, dann töte ich dich, früher oder später werde ich es auch schaffen“ meinte Sha’an und hob ihr Handmodul. Die Mitte färbte sich wieder Orange und sie zielte genau auf Daniels Kopf. Er starrte nervös hin.
“ Einverstanden“ änderte Daniel plötzlich seine Meinung. Teal’C starrte ihn verdutzt an. Doch Daniel legte nur einen Blick auf. Teal’C nahm diesen Blick so auf, als würde Daniel symbolisieren, das er weiß, was er tut. Nur war sich da Teal’C nicht so sicher. Daniel stand auf und betrachtete die Zeichen.
“ Ich kenne diese Zeichen, es kann allerdings eine Weile dauern, ich bitte um Geduld“ erklärte Daniel. Sha’an lachte laut auf und Daniel sah sie verwundert an.
“ Wenn ich warten soll, kann ich es gleich selber machen“ meinte Sha’an. Sie hob wieder ihre Hand. Das Handmodul verfärbte sich wieder und ein Strahl schoss heraus, der genau auf Daniels Stirn landete. Er ging in die Knie. Dieser Strahl war viel stärker, als die anderen, die er je gespürt hatte. Teal’C sprang gerade auf um Daniel zu helfen. Doch Sha’an holte eine Zat Waffe aus ihrem Mantel und feuerte auf Teal’C. Er ging mit blauen Blitzen zu Boden und rührte sich momentan nicht. Daniel sank immer mehr in die Knie. Er spürte wie sich sein Gehirn leicht zersetzte, bald wäre er tot. Es wurde alles hell vor seinen Augen. Er konnte nicht mehr erkennen, was vor ihm war und plötzlich war der Schmerz weg. Daniel sah etwas anderes, etwas, was er nicht erwartet hatte:

Daniel stand vor der Tür. Er hatte sein Sandgraues Gewand an, die Kapuze war über seinen Kopf erstreckt. Neben ihm stand Omma, mit ihrem üblichen weißen Kleid und es leuchtete mehr denn je.
“ Warum bin ich hier?“ fragte Daniel.
“ Das Orakel hat mir gesagt, ich sollte dich nach der Quelle der Macht suchen lassen, wenn du es findest, sollten wir dort hin gehen“ antwortete Omma.
“ Ha’al?“ fragte Daniel neugierig.
“ Allerdings“ gab Omma zu.
„ Und was soll ich hier?“ wollte Daniel nun wissen.
„ Was ergeben die Symbole?“ fragte diesmal Omma.
“ Die Macht der Quelle“ antwortete Daniel.
“ Und wie gehört es richtig?“ wollte Omma nun wissen.
“ Die Quelle der Macht, die Zeichen gehören vertauscht“ löste Daniel das Rätsel sofort.
“ Ich soll dir vom Orakel ausrichten, dass du es in deiner Zukunft brauchen wirst. Im Richtigen Moment wirst du es wieder wissen. Und zu mir hat sie gesagt, ich muss das machen, was ich tun muss“ erzählte Omma.
“ Und was ergibt das für einen Sinn?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich weiß es nicht, mehr hat es mir nicht gesagt. Im richtigen Moment werden wir die Wahrheit und ihre Beweggründe erfahren. Außerdem freut sie sich auf dich, und frag mich jetzt bitte nicht warum“ antwortete Omma.

Das weiße Licht verschwand und Daniel sah wieder Sha’an vor sich.
“ Moment, ich hab es“ brachte Daniel die Worte gerade noch so heraus. Sha’an löste den Strahl und Daniel brach vollkommen zusammen. Er rang nach Luft und kannte sich momentan nicht aus.
“ Dann mach es, oder du bist tot“ drohte Sha’an mit einer ernsten Stimme. Daniel nahm seine ganze Kraft zusammen und stand auf. Er atmete tief durch. Er drehte sich zu den Symbolen um und fasste sie beide gleichzeitig an. Sie leuchteten auf. Teal’C wurde auch wieder wach und sah als erstes Daniel, wie er die Symbole vertauschte. Plötzlich rührte sich etwas. Die Tür ging auf. Daniel wich einige Schritte zurück. Als die Tür offen war, staunten alle drei. Vor ihnen stand eine große wirbelnde blaue Säule, ansonsten nichts.
“ Die Quelle der Macht“ freute sich Sha’an. Danach ging sie vor und packte Daniel und Teal’C am Kragen. Sie schupste beide in den Raum und danach ging sie rein. Der Raum war mächtig. Es schien, als wäre man auf einer weiten Landschaft und in der Mitte stand diese Säule. Sha’an schupste die Beiden weiter, bis sie in der Mitte angekommen war.
“ Ich bin am Ziel meiner Träume“ grinste Sha’an ganz breit.
“ Leider“ fügte Daniel verzweifelnd hinzu.

Jack und Sam waren total verunsichert. Es war total ruhig. Doch sie hatten etwas gehört, da war etwas, die Frage war nur wo. Sie konzentrierten sich, doch es war nichts zu sehen oder zu hören. Die Jaffa sahen etwas aufleuchten und starrten auf ihre Gürtel. Das rote Licht wurde zu einem grünen. Die Jaffa grinsten, sie wussten, das Sha’an ihr Ziel erreicht hatte und das die Beiden nun nicht gebraucht werden. Die Jaffa zielten genau auf die Beiden. Doch eine stieß etwas an der Wand an. Jack hörte ein Geräusch, er konnte es lokalisieren.
“ OBEN“ schrie Jack. Er zielte mit seiner P90 rauf und feuerte los. Carter sah den Jaffa nun auch. Die Kugeln flogen direkt in den Kopf des Jaffa und er lag nun einfach nur mehr da. Doch Carter war nicht so schnell, sie rollte sich zur Seite und konnte den ersten Zat Schuss ausweichen, danach feuerte sie hinauf und erledigte auch diesen Jaffa.
“ Verflucht, was war denn das“ regte sich Carter auf.
“ Da ist etwas faul“ meinte Jack.
“ Daniel und Teal’C“ fiel Carter sofort ein.
“ Los“ brüllte Jack und die Beiden liefen los.

Daniel und Teal’C standen nun direkt vor dieser Säule Sha’an stand neben ihnen und betrachtete diese Säule.
“ Versucht nicht zu fliehen, ich erwische euch doch“ drohte Sha’an, doch sie wendete den Blick nicht von dieser Säule ab. Daniel war noch ganz geschwächt, von dem Angriff mit dem Handmodul, er würde nicht einmal fliehen können, wenn er wollte. Teal’C war auch noch nicht ganz fit, durch den Zat Schuss.
„ Es ist wunderschön“ schwärmte Sha’an. Sie streckte ihre Hand direkt in die Säule. Plötzlich drehte sich die Säule immer schneller. Sha’an fing an zu schreien, vor lauter Schmerzen. Das Blaue entwich langsam aus der Säule und wanderte in die Hand von Sha’an. Sie brüllte immer lauter. Die Säule drehte sich immer schnell. Der Körper von Sha’an fing an blau zu strahlen. Es floss immer schneller in sie rein und sie brüllte immer mehr. Es floss immer mehr rein, sie spürte, wie sich ihr Körper veränderte, es tat nur verdammt weh. Es floss und floss. Die Säule wurde immer kleiner, drehte sich dafür immer schneller. Plötzlich machte es einen Knall und die letzte Substanz der Säule schoss in ihrem Körper. Sie leuchtete kurz total auf und danach war alles vorbei. Der Raum wurde etwas dunkler, da das Licht der Säule fehlte. Sha’an atmete schnell und laut, sie schwitze aus allen Körper teilen. Doch plötzlich wurde ihr Atem ruhiger und sie sah ihre Hand an.
“ Ich spüre die Macht“ meinte Sha’an mit strahlenden Augen.
“ Ich werde stärker, immer stärker. Ich fühle es, ich habe die Macht. Mir gehört das Universum. Niemand kann mich mehr aufhalten. Ich bin unbesiegbar. Was zum Teufel sollte mich jetzt noch aufhalten“ predigte Sha’an. Plötzlich fielen Schüsse. Das weiße Gewand von Sha’an verfärbte sich rot. Sie wusste nicht, was mit ihr geschieht, sie sah nach unten, wie sich alles verfärbte.
“ Ich spüre nichts“ wunderte sich Sha’an.
“ Aber bald“ meinte Jack, der gerade mit Sam in den Raum gelaufen kam. Jack feuerte weiter. Die Kugeln flogen nur so durch den Raum. Sha’an wurde richtig durchlöchert. Plötzlich drehte sich bei Sha’an alles und sie fiel um.
“ Kommt schon“ schrie Jack zu seinen zwei Kollegen.
“ Ich kann nicht“ beschwerte sich Daniel. Jack lief zu Daniel und stützte ihn ab. Carter half Teal’C. Sie liefen zum Ausgang. Doch plötzlich hörten sie etwas schreien. Jack drehte sich um und sah wie Sha’an blutverschmiert wieder aufstand.
“ Ihr könnt mich nicht aufhalten“ brüllte sie.
“ Das sehen wir schon noch“ meinte Jack. Er lehnte Daniel an die Wand. Er holte alle Handgranaten heraus die er hatte. Danach griff er in die Tasche von Daniel und tat das gleiche. Carter tat das gleiche bei sich und bei Teal’C. Jack und Sam zogen die Stifte raus und warfen die Granaten quer durch den Raum. Dann holte Jack noch schnell einen C4 Sprengsatz hervor und aktivierte ihn. Er warf ihn zu Sha’an. Er schnappte sich Daniel, so wie sich Carter Teal’C schnappte. Sie liefen so weit sie konnten in dieser kurzen Zeit. Dann machte es einen lauten Knall. Eine Druckwelle von Staub kam ihnen entgegen. Das ganze Team stürzte zu Boden. Er Staub verteilte sich im ganzen Korridor. Jack hustete und richtete sich auf. Er sah zu den Raum, der war vollkommen verschüttet.
“ Seht ihr, es geht doch“ meinte Jack. Er half Daniel auf die Beine, Teal’C kam schon langsam wieder zu Kraft und sie verschwanden.

Kinsey kam die Treppe runter. Er sah etwas verärgert aus. Er ging zu Barly, der am Computer saß und kein Wort sagte.
„ Wie lange noch?“ fragte Kinsey nervös. Barly sah auf die Uhr.
“ 2 Minuten, Sir“ antwortete Barly.
„ Da stimmt doch was nicht“ verdächtigte Kinsey sein unangenehmstes Team. Plötzlich aktivierte sich das Tor. Barly schloss ohne ein Wort zu sagen die Iris. Der Code kam durch.
“ SG-1, Sir“ sagte Barly kurz und bündig.
“ Öffnen Sie halt“ befahl Kinsey. Er lief mittlerweile in den Stargate Raum. Major Ferris kam durch und er griff sich wieder an den Bauch.
“ Diese Reisen passen meinem Magen gar nicht“ meinte Ferris. Danach kam Jack aus dem Energiehorizont, danach folgte Carter. Teal’C, der wieder bei Kräften war, stützte den immer noch schwachen Daniel ab. Das Stargate schloss sich und Kinsey sah verwirrt.
„ Was ist passiert?“ fragte Kinsey. Jack holte Luft um eine Antwort zu geben, doch Kinsey unterbrach ihn.
“ Major Ferris?“ fragte Kinsey seinen Mann für diese Mission.
“ Dr. Daniel Jackson ist in einen versteckten Graben gefallen. Dies ist gute 20 Minuten her. Das Stargate war zu weit entfernt um sich zu melden. Wir haben ihn da raus gezogen und sind zurückgekehrt, deshalb auch die späte Rückkehr, Sir“ antwortete Ferris. Kinsey sah SG-1 etwas ungläubig an.
„ Und die Proben?“ wollte Kinsey nun wissen. Ferris hob einen Behälter hoch und öffnete ihn.
“ Da sind sie, im Umkreis von drei Kilometern und auch eine von dem Graben, wer weiß, für was dieser gedient hat“ antwortete Ferris. Kinsey nickte und Ferris verließ den Raum. Kinsey sah SG-1 wütend an.
“ Wenn ich etwas heraus finde, seit ihr dran“ warnte Kinsey SG-1 und verließ den Raum. Jack schüttelte nur den Kopf und lief in den Gang. Er sah Major Ferris noch, der sich gerade den Magen hielt und sich an die Wand lehnte. Jack fand diese Situation als perfekt. Er ging den Gang ganz normal entlang. Als er an Ferris vorbeiging, schaute er ihn nicht einmal an.
“ Danke, das vergesse ich nie“ flüsterte Jack und ging ganz normal weiter. Ferris grinste leicht, doch dann kam wieder ein Stechen im Bauch Bereich und er entschloss sich, lieber auf die Krankenstation zu gehen.

Alles lag in Schutt und Asche. Der ganze Raum war zerstört. Doch plötzlich rührte sich etwas. Eine blutige Hand tauchte aus den Trümmern auf. Sie klammerte sich fest. Dann hörte man einen lauten Schrei und plötzlich schleuderte es alle Teile des Raumes weg. Staub verteilte sich wieder. Doch als sich dieser legte, stand eine wütende Sha’an da.
„ Ich werde euch vernichten“ brüllte Sha’an. Plötzlich veränderte sich ihr Körper. Ihre Wunden, die am ganzen Körper verteilt waren zogen sich langsam zu. Das Blut verschwand, die Haut wuchs nach und die Wunden schlossen sich. Ihr Gesicht war wieder so schön wie vorher, nur sah sie verdammt wütend auf. Ihr Augen leuchtenden.
“ Denn ich bin Unbesiegbar“ fügte Sha’an noch wütend hinzu.

Written by Roland Hebesberger 2004
© by Roland Hebesberger / Stargate Center 2004