Das Frachtschiff raste durch den Hyperraum. Es schien alles ruhig zu sein.
Es war die Mission von SG-4 mit Begleitung von Teal’C. Ihr Ziel war ein
blauer Riese, der angeblich unglaubliche Energiemengen in sich verborgen hat.
Die Tok’Ra baten darum, dass sich die Tau’ri diese Sache mal genauer
unter die Lupe nehmen.
„ Haben wir irgendwelche Daten über dieses Ding?“ fragte Sergeant
Mayer.
“ Leider nicht“ antwortete Teal’C, der das Frachtschiff lenkte.
Das Frachtschiff wurde etwas umgebaut. Es wurde ein Teil des Raumschiffes was
die Menschen besitzen von den Goa’Uld ausgebaut und beim Frachtschiff
hinzugefügt, damit es etwas mehr Raum hat und jeder sein eigenes Schlafgemach
besitzt. Sozusagen ist das Frachtschiff 10 mal größer als sonst,
nur die Brügge ist gleich.
“ Die Tok’Ra haben doch sicher etwas gesagt?“ wollte Mayer
unbedingt wissen. Er war einer der Wissensdurstigen Leute von SGC. Er wollte
unbedingt alles erfahren, dass man nur erfahren konnte. Irgendwie nervte das
aber ziemlich.
„ Nur ein Foto“ antwortete Teal’C ziemlich emotionslos. Die
anderen Mitglieder von SG-4 konnten nur über Mayer lachen, wie er Teal’C
nervte. Sie fanden es amüsant zu sehen, wie lange die Nerven eines Jaffas
halten.
„ Kann ich es sehen?“ fragte Mayer nervös.
“ Wir sind in wenigen Minuten dort, dann siehst du es sowieso“ war
das Argument des Jaffas.
“ Ich will es aber jetzt sehen“ darauf bestand Mayer.
„ Wieso?“ wollte Teal’C wissen.
„ Weil ich vorbereitet sein will, ich will wissen, was auf mich zu kommt“
erklärte Mayer.
“ Gerade das wissen wir ja nicht. Deshalb fliegen wir ja dort hin“
widersprach Teal’C.
„ Bitte“ flehte Mayer. Teal’C seufzte und zeigte ihm das Foto.
Es war wirklich ein blaue Kugel, die leuchtete total, es schien sogar als leuchtete
sie aus dem Foto raus.
“ WOW“ meinte Mayer, Teal’C konnte nur seinen Kopf schütteln.
“ Menschen“ bemerkte Teal’C. Mayer strahlte richtig, doch
Teal’C fand, dass es nun genug war.
“ Gehen Sie wieder zu ihre Kollegen“ bat Teal’C. Mayer nickte
und legte das Foto hin.
„ Danke vielmals“ bedankte sich Mayer und ging nach hinten zu seinen
Kollegen.
„ Sie nerven ihn aber ganz schön“ bemerkte Colonel Fail, der
Anführer des Teams.
„ Ach was, ich nerve ihn doch nicht“ meinte Mayer grinsend.
“ Bis er aufspringt und sie tötet“ meinte Colonel Fail grinsend.
“ Wissen Sie wie lange diese Mission dauert?“ fragte Mayer plötzlich.
„ Ich dachte sie sind so beeindruckt davon, wieso wollen Sie die Dauer
wissen?“ wollte Fail erfahren.
„ Ich habe mich mit meiner Freundin Sandy gestritten kurz vor der Mission.
Sie wollte wissen wo ich jetzt schon wieder hin muss. Sie ist schwanger und
will mich bei ihr haben. Sie war wütend und hat mich beschimpft, wenn ich
jetzt gehe tötet sie mich, wenn sie mich wieder sieht“ erzählte
Mayer. Da erwischte man Teal’C seit langem wieder beim grinsen.
„ Ach, das meinte sie sicher nicht so ernst“ meinte Fail.
“ Oh doch, sie schon“ widersprach Mayer.
“ Warum haben Sie keinen Urlaub beantragt?“ wollte Fail wissen.
“ Das Baby kommt erst gut in 2 Monaten, das hat doch Zeit. Und so was
will ich mir nicht entgehen lassen“ erklärte Mayer.
“ Naja, ist schließlich ihr Leben“ meinte Fail und ging fort.
“ Wo gehen sie hin?“ wollte Mayer wissen.
“ Die Show geht gleich los, ich gehe in den Gemeinschaftsraum um mir das
anzusehen“ antwortete Fail und geht los.
„ Warten Sie, ich gehe mit“ meinte Mayer und ging mit. Teal’C
war froh, dass er endlich weg war. Doch durch dieses Gespräch von seiner
schwangeren Frau kamen Erinnerungen hoch. Dry’auc, Teal’Cs Frau,
die vor kurzen gestorben ist, und er konnte nicht dabei sein. Schuld daran war
dieser Apophis, wäre er nicht gewesen, hätte er glücklich leben
können, bei seiner Familie. Doch Teal’C verdrängte diesen Gedanken
wieder, denn sie waren am Ziel angelangt. Teal’C ging aus dem Hyperraum.
Und es war ein wirklich geiler Anblick. Dieser blauer Riese drehte sich schnell
um seine eigene Achse, wahrscheinlich erzeugte er deshalb soviel Energie. Es
schien als würde er Peitschen von sich wegschleudern. Eine davon traf das
Frachtschiff, aber es gab fast keine Erschütterung, es sind wohl eher Energieentladungen,
die aber niemand etwas antun. Das war ein Traumhafter Anblick. Einfach ein Wahnsinn.
“ Sehen sie das, Teal’C?“ fragte Mayer durch den Lautsprecher.
“ Nein, ich bin blind“ meinte Teal’C grinsend.
“ Sie Scherzkeks, was machen wir jetzt?“ wollte Mayer erfahren.
“ Wir beginnen mit unserer Arbeit, wir analysieren“ antwortete Teal’C
und die Mission fing nun erst richtig an.
Die Stationen wurden besetzt. Fail ging an die Kontrollzone, während Mayer
an die Messgeräte ging. Major Hausmann bediente die Computer. Teal’C
blieb weiter am Steuer. Das vierte Mitglied von SG-4 fiel aus, deshalb wurde
Teal’C zu dieser Mission eingeteilt. Und jetzt ging es los. Die Messungen
wurden eingeleitet, die Anzeigen überprüft. Jeder hatte seine Arbeit
und die Zeit verging in Fluge. Bis auf Teal’c, der saß am Steuer
und langweilte sich fast zu Tode. Er saß regungslos da und starrte auf
diesen Planeten. Er dachte intensiv über Dry’auc und Apophis nach.
Diese Zusammenhänge und er wurde richtig wütend auf Apophis. Er war
ein Monster, er erreichte nicht gerade viel als Systemlord, seit Teal’C
von ihm gegangen ist, doch eines erreichte er. Seine Familie brach auseinander
und wurde richtig zu einer Katastrophe, bis zum Tode von seiner Frau. Teal’C
hatte es noch immer nicht richtig verdaut, würde Apophis noch leben, würde
er alles daran setzen, Apophis so richtig in den Hintern zu treten. Doch das
war nicht mehr möglich, Apophis war bereits tot, nur starb er nicht durch
seine Hand, das war dann doch nicht so befriedigend wie es sich Teal’C
gedacht hatte. Aber er sei nicht mehr da, also kann er zufrieden sein und seinen
Lebensweg weiter gehen. Teal’C war schon fast richtig erstarrt, bis plötzlich
die Stimme von Mayer ertönte.
“ Es gibt essen“ meinte Mayer und Teal’C nickte.
Nun saßen alle an den Tischen und nahmen Nahrung auf. Sie unterhielten
sich, während Teal’C da saß und nachdachte.
“ Mister Teal’C, alles in Ordnung?“ fragte Hausmann.
“ Alles bestens, und ich heiße nur Teal’C“ antwortete
Teal’C.
“ Tut mir Leid, aber irgendetwas ist los mit ihnen, oder?“ hinterfragte
Hausmann diese Angelegenheit.
“ Ich denke nur gerade an meine Frau“ antwortete Teal’C.
“ Oh, vermissen Sie ihre Frau?“ wollte Mayer wissen.
“ Allerdings“ stimmte Teal’C zu.
“ Na ja, die Mission dauert ja nicht ewig, dann können Sie ihre Frau
wieder besuchen gehen“ meinte Fail.
“ Nein, leider nicht, sie ist seit kurzem Tod“ widersprach Teal’C.
Alle stockten plötzlich.
“ Tut mir Leid“ meinte jeder von SG-4
„ Schon gut, ich kann es nicht mehr verhindern“ erklärte Teal’C.
„ Na ja, ich werde mein Sohn auch nicht mehr sehen“ sagte plötzlich
Hausmann.
“ Ist er leicht auch tot?“ fragte Mayer.
“ Nein, aber er hat andere Leute getötet, er war in einem Blutrausch.
Er hat die halbe Nachbarschaft nieder geschlachtet, er hätte auch fast
mich getötet, doch ich konnte es gerade noch verhindern. Er ist nun in
der geschlossenen Abteilung. Ich darf ihn nicht besuchen kommen, sagen diese
Leute in dieser verdammten Abteilung“ regte sich Hausmann auf und seine
Augen wurden wässrig.
„ Da sind ja meine Eheprobleme nichts dagegen“ meinte Mayer.
“ Tut mir wirklich Leid für euch“ meinte Fail und aß
weiter.
“ Und Sie haben kein schlimmes Erlebnis gehabt?“ fragte Mayer.
“ Nie, ich habe schon immer zurückhalten gelebt, hatte selten eine
Freundin oder Freunde, deshalb konnte ich auch keinen verlieren“ antwortete
Fail.
“ Und wieso haben sie so Abseits gelebt?“ wollte Teal’C erfahren.
„ Ich wollte mich nur von dieser grausamen Welt entfernen, und das ist
mir auch gelungen, mit geht es gut“ meinte Fail und aß weiter.
“ Herzlichen Glückwunsch“ meinte Teal’C und aß
weiter.
Nach der Uhrzeit von der Uhr war es bereits nach Mitternacht, da heißt,
man müsste mal schlafen gehen. Teal’C ging in sein Quartier, es war
wie immer mit Kerzen beschmückt und er bereitete sich auf sein Kelnoreeem
vor, wobei die anderen sich in ihre Kissen krochen. Es war noch ein harter Tag
für alle, außer Teal’C, der wieder am Steuer saß und
sich langweilte bzw. über seine Frau nachdachte. Doch das war nun vorbei.
Er bereitete sich vor und konzentriere sich. Er kniete sich auf den Boden hin
und schloss seine Augen. Das Kelnoreem war sehr ungewöhnlich, so aufregend,
nicht erholsam. Er spürte, dass sich etwas änderte, er wusste nur
nicht genau was. Teal’C wurde immer unkonsentrierter. Er wusste nicht
was los war. Plötzlich wachte er wieder auf, das war total ungewöhnlich,
so etwas hatte er noch nie erlebt.
„ Geht’s dir gut?“ fragte plötzlich eine weibliche Stimme.
Teal’C drehte sich um und sah jemanden, den er sich nicht erwartete hatte.
„ Dry’auc?“ fragte Teal’c verdutzt.
“ Ja mein liebster?“ meinte Dry’auc verdutzt. Teal’C
streckte seine Hand aus und berührte Dry’auc. Sie war wirklich hier,
sie war hier in diesem Raum, konnte das denn möglich sein.
“ Was ist denn los?“ wollte Dry’auc wissen. Teal’C starrte
sie nur an, er wusste nicht was er sagen sollte. Die erste Träne lief ihn
über die Wange. Dry’auc sah über die Schulter von Teal’C
und bekam große Augen. Teal’C drehte sich um und da stand Apophis.
„ Hallo Shol’va, da bin ich wieder“ meinte Apophis und seine
Augen glühten.
Mayer wachte auf mit einem Schreck, der er bekam eine Lampe über den Kopf.
“ Au, was soll denn das?“ fragte Mayer verdutzt und drehte sich
um. Da stand seine Frau, schwanger mit seinem Baby.
„ Sandy, was machst du denn hier?“ fragte Mayer verdutzt.“
“ Die Frage ist wohl eher, was du hier machst, ich hab doch gesagt, wenn
du jetzt geht’s, dann bringe ich dich um wenn du wieder kommst. Was machst
du denn hier, deine Arbeit ist dir so wichtig“ schrie Sandy. Sie sah sich
um und bemerkte, dass sie gar nicht zu Hause waren.
“ Verdammt noch mal, wo bin ich hier?“ fragte Sandy verdutzt.
“ Bei meiner Arbeit“ antwortete Mayer.
„ Im Weltall?“ fragte Sandy verdutzt.
“ Ja. Ich arbeitete in einer Organisation die sich Stargate Center nennt.
Wir haben ein Stargate, ein Sternentor, mit dem ist es uns möglich auf
andere Planeten zu gelangen. Eine andere Rasse hat uns gebeten, diesen blauen
Riesen zu untersuchen, deshalb musste ich unbedingt weg“ erklärte
Mayer.
“ WAS?“ schrie Sandy ihren Mann an.
“ Es ist die Wahrheit, komm, ich zeige sie dir“ meinte Mayer und
nahm Sandy an der Hand. Er verließ sein Quartier. Er ging mit Sandy die
Gänge entlang, sie konnte nicht fassen, was sie gerade da sah.
“ Ist das ein Traum?“ fragte Sandy verdutzt.
“ Nein ist es nicht“ antwortete Mayer und ging mit ihr weiter.
“ Du reist auf andere Planeten?“ wollte Sandy wissen.
„ Allerdings“ stimmte Mayer ihr zu.
“ Und was tust du da?“ interessierte Sandy.
„ Ich forsche, ich helfe, ich kämpfe gegen böse Aliens“
antwortete Mayer. Sandy fing an zu lächeln.
„ Ja klar“ meinte Sandy und sah Mayer an, doch in seinem Blick merkte
sie, dass er es ernst meinte.
„ Oh Gott, und ich dachte du arbeitest als Kloputzer in einer Kaserne“
meinte Sandy verdutzt. Mayer musste lachen und ging mit ihr auf die Brügge
und da sah sie den blauen Riesen.
“ Ach du heilige Maria Gottes“ meinte Sandy und griff sich an die
Stirn.
“ Ich hatte ja keine Ahnung, tut mir ja so Leid, dass ich dich so unter
Druck gesetzt habe“ entschuldigte sich Sandy und umarmte Mayer.
“ Ist schon gut, alles ist gut“ meinte Mayer und beide drückten
sich fest.
„ Aber wie bin ich hier her gekommen?“ fragte Sandy plötzlich.
Mayer löste die Umarmung und sah Sandy verdutzt an.
„ Das ist allerdings eine gute Frage“ meinte Mayer.
Hausmann war in seinem Quartier und wusch sich gerade sein Gesicht. Er hatte
einen brutalen Alptraum über seinen Sohn uns seiner Ex-Nachbarschaft.
„ DAD“ sagte plötzlich eine Stimme und da stand er, sein Sohn
Steve.
“ Was zum Teufel“ Hausmann kannte sich vorne bis hinten nicht mehr
aus, was hier gerade passierte.
“ Wo bin ich hier?“ fragte Steve. Er war gerade mal 16 Jahre alt,
also noch ziemlich jung für einen Mörder.
“ Auf einem Raumschiff“ antwortete Hausmann.
„ Na klar“ lachte Steve und sah sich um. Dann sah er die Sterne
im Weltall und sein Lachen verging sofort.
“ Verdammt noch mal, wie bin ich hier her gekommen?“ wollte Steven
wissen.
“ Das ist doch egal, ich habe dich vermisst“ meinte Hausmann und
die ersten Tränen liefen ihm die Wange herunter.
„ Ich dich auch Dad, es tut mir Leid, ich hatte mich damals nicht unter
Kontrolle. Aber ich brauche dich, ich brauche jemanden, der mich nicht als Pyscho
einstuft“ meinte Steve und seine Augen wurden auch wässrig.
“ Es war eine schlimme Tat die ich gemacht habe. Ich bin auch bereit,
meine Strafe abzusitzen, nur ich will nicht ewig in einer Gummizelle sitzen
und von Plastiktellern und mit Plastikbesteck zu essen. Bitte hilf mir, Dad“
meinte Steve und Hausmann lief auf ihn zu und umarmte ihn.
“ Ich werde dir wieder helfen normal zu sein, alles wird gut“ meinte
Hausmann. Doch da versetzte es Steve einen harten Schlag.
“ Normal, DAD, ich bin normal“ regte sich Steve auf und löste
die Umarmung.
“ Steve, ich habe es nicht so gemeint“ verteidigte sich Hausmann.
“ Doch hast du, du verdammter Verräter“ schrie Steve und nahm
eine Flasche in die Hand, die er seinen Vater über den Schädel zog.
Hausmann brach zusammen und hatte Qualvolle Schmerzen. Steve kniete sich neben
seinen Vater und starrte ihn an.
“ Du denkst auch das ich ein Pyscho bin“ meinte Steve und drosch
weiter mit der Flasche auf seinen Vater ein, so lange bis er tot war. Das Blut
verteilte sich auf dem Boden und Steve lächelte, so eine Befriedigung spürte
er schon lange nicht mehr.
Teal’C und Dry’auc wurden durch die Lüfte geschleudert. Mayer
und Sandy erschrocken sich ziemlich. Beide landeten hart und stöhnten leicht
auf. Apophis kam um die Ecke und Mayer trat vor Sandy.
“ Jetzt wirst du für deine Taten büssen, Shol’va“
meinte Apophis und erhob sein Handmodul und traf damit genau Teal’Cs Stirn.
Er schrie Schmerzerfüllt auf. Mayer zog seine Waffe und feuerte auf Apophis,
nur hatte der sein Energieschild eingeschaltet.
„ Zu dir komme ich gleich“ schrie Apophis und aus seinem Handmodul
kam ein Strahl, der Sandy und Mayer durch den Raum schleuderten, bis beide auf
der Wand aufprallten und Schmerzerfüllt aufschrieen.
“ Ich werde immer frei sein, du hast keine Chance“ meinte Teal’c
und bekam wieder den Strahl ab.
“ Hör auf“ schrie Dry’auc und sprang auf um Apophis und
hindern, was er vorhat. Nur schlug Apophis mit seiner anderen Hand Dry’auc
ins Gesicht und sie brach zusammen.
“ Hier kann mich keiner aufhalten“ meinte Apophis. Doch genau nach
diesem Satz bekam er ein Messer in den Hals gerammt. Apophis verlor immer mehr
Energie und sein Blut floss nur so Richtung Boden. Sein Gesicht war von Schmerz
erfüllt und danach flog er zu Boden. Hinter Apophis stand Steve, mit einem
blutigen Messer in der Hand.
“ Ist es nicht schön, kein Plastikbesteck mehr zu haben“ meinte
Steve mit einem lächeln. Mayer stand wieder auf die Beine und sah Steve
an.
“ Blutrausch Steve?“ fragte Mayer verdutzt.
“ Allerdings“ antwortete Steve und warf das Messer direkt auf Sandy
und traf genau ihr Herz.
„ NEIN“ brüllte Mayer, doch es war zu spät, Sandy war
tot.
„ Du verdammtes Schwein“ schrie Mayer und zückte seine Waffe
und feuerte sie sofort an. Die Kugeln durchdrangen Steves Körper. Er sah
verdutzt Mayer an und meinte.
“ So fühlt sich der Tot also an“ und viel danach zu Boden und
war tot. Gleich danach lief Fail und die Ecke und sah sich diesen Schlachtort
verdutzt an.
“ Was zum Teufel ist hier los?“ fragte Fail.
“ Das ist allerdings eine gute Frage“ stimmte Teal’C zu.
„ Also jedem ist etwas erschienen?“ fragte Fail etwas verdutzt.
“ Nicht mehr etwas“ antwortete Teal’C und nahm seine Frau
in den Arm.
“ Aber wie ist das möglich?“ wollte Fail erfahren.
“ Vielleicht weiß Hausmann darauf eine Antwort“ meinte Mayer.
„ Wo ist er überhaupt?“ wollte Teal’C wissen. Alle standen
auf und gingen Richtung Quartier von Hausmann. Doch sie erwarteten schlimmes,
denn es führte Blutspuren durch die Korridore. Mayer öffnete die Tür,
und da lag die Leiche von Hausmann, in einem roten Boten, mit aufgebrochener
Schädeldecke, er wurde brutal getötet.
„ Oh mein Gott“ meinte Dry’auc und drehte sich weg.
“ Dann sehen wir uns lieber mal die Werte der Aufzeichnungen an“
schlug Fail vor und die anderen stimmten ihm zu. Also gingen sie von diesem
grausamen Tatort weg, Richtung Maschinenraum. Der Weg war nicht weit, doch es
herrschte Todesstille, was auch verständlich war. Mayer begann mit den
Auswertungen und suchte einige Minuten lang.
“ Ihnen ist nichts erschienen?“ fragte Teal’C plötzlich.
Fail schreckte sich kurze, schüttelte aber dann seinen Kopf und meinte:
„ Ich weiß auch nicht warum, aber ich habe gut geschlafen, bis ich
diesen Lärm gehört habe“ antwortete Fail.
“ Ich hab da was“ schrie Mayer plötzlich und alle liefen zu
ihm hin.
“ Was gibt es denn?“ wollte Fail wissen.
“ Diese Energieentladungen sind es. Sie enthalten Atome, die sich zur
Fester Materie festsetzen können und damit etwas nachbilden können“
antwortete Mayer.
“ Aber ich habe meine Erinnerungen“ sagte Dry’auc.
„ Nur die Erinnerungen was Teal’C wusste, dass du sie hast“
erklärte Mayer.
“ Wie denn das?“ fragte sich Fail.
“ Ein Schlag hat uns getroffen. Da sind diese Atome in unser Gehirn gelangt.
Als wir uns ausgeruht haben, und unser Gehirn nicht so viel Widerstand gegeben
hatte, konnten diese Atome unsere derzeitigen Gedanken lesen und sie nachbilden.
Sie wurden so geformt wie wir sie in Erinnerung hatten, bei unserer letzten
Begegnung“ erklärte Mayer zu ende.
“ Also bin ich nicht wirklich ich?“ fragte Dry’auc.
„ Nur die Abbildung von der Erinnerung von Teal’C“ antwortete
Mayer.
“ Ich dachte an nichts bestimmtes, vielleicht ist mir deshalb nichts erschienen“
meinte Fail.
“ Möglich“ stimmte Mayer zu.
„ Und was machen wir jetzt?“ fragte Fail.
“ Keine Ahnung, ich finde wir sollten uns mal erholen, aber nicht schlafen.
Die Ereignisse waren jetzt schlimm genug, ich muss das mal verdauen“ antwortete
Mayer.
“ Gut, macht was ihr wollt, ich geh mal duschen“ meinte Fail und
verließ den Raum.
“ Ich habe Hunger“ meinte Dry’auc und Teal’C nickte.
Damit gingen die Drei etwas essen.
Fail ging in sein Quartier und schloss die Tür. Er blieb mitten im Raum
stehen und versuchte sich zu konzentrieren.
“ Ah, das ist so schrecklich“ hörte man plötzlich. Die
Stimme klang ähnlich wie die von Fail selbst.
“ Halt die Klappe“ meinte Fail. Doch diese Stimme hörte nicht
auf.
“ Es tut so weh“ jammerte diese Stimme.
“ Du machst mich wahnsinnig, hör auf damit“ schrie Fail. Man
sah keine andere Person in diesen Raum, aber die Stimme schien sehr nahe zu
sein.
“ Du hast mir das angetan, wieso, hör auf damit, es tut so weh. Du
bist schuld“ sagte die Stimme. Die Wut stieg in Fail.
“ HALT DIE KLAPPE“ brüllte Fail.
“ Du bist Schuld. Du hast mir das angetan, du hast dir das angetan. Wie
kannst du nur so weiter leben, kannst du dich nicht mehr erinnern was damals
alles geschehen ist. Kannst du all dies einfach so verdrängen. Wenn ja
bist du ein Mensch ohne Gefühle“ sagte die Stimme.
“ Hör auf“ brüllte Fail.
“ Du bist schuld, du alleine“ provozierte die Stimme ihn. Fail ging
zu seinem Tisch und lud seine Kanone. Nachher ging er ins Badezimmer. Am Boden
lag ein Ebenbild von Fail, nur war er viel dünner, sah krank aus, hatte
lauter Nadelstiche am Arm. Es war eindeutig ein Drogensüchtiger.
“ Sieh mich an, das warst du, wie konntest du mir das antun, und deiner
Familie“ sagte dieser Fail. Doch das Original zielte auf den Kopf dieses
Fracks und drückte ab. Damit war endlich ruhe eingekehrt, doch Fail war
hart getroffen.
Nun waren 30 Stunden vergangen. Alle versuchten munter zu bleiben. Doch lange
würden sie es nicht mehr aushalten. Doch eine Lösung hatten sie auch
noch immer keine. Die Leichen verschwanden nach einigen Stunden, doch Dry’auc
blieb. Teal’C hatte derweil ein sehr erlösendes Gespräch, indem
Dry’auc Teal’C alles verzieh, genau das brauchte Teal’C dringend.
Doch dann passierte es, Mayers Kopf fiel auf den Tisch, er schlief. Doch er
schreckte sich sofort und war wieder wach.
“ Was ist passiert?“ fragte Sandy plötzlich die hinter ihm
stand.
„ Oh mein Gott“ meinte Mayer und sah seine Frau an. Sofort liefen
beide zu Teal’C, doch der konnte wohl auch nicht wach bleiben. Denn auf
der Brügge waren Dry’auc und Teal’C gefesselt und beide lagen
am Boden. Apophis stand triumphierend neben den beiden und sah Mayer und Sandy
an.
„ Oh nein“ meinte Mayer, doch da wurden beide schon wieder vom Handmodul
erwischt. Beide prallten hart auf die Hand und sanken zu Boden. Apophis kam
langsam auf sie zu. Mayer nahm das Funkgerät und brüllte hinein.
„ Colonel Fail, helfen sie uns, Apophis ist wieder da, bitte helfen sie
uns“ schrie Mayer, doch dann war Apophis schon da und zerdrückte
mit bloßer Hand das Funkgerät.
“ Ihr gehört mir“ meinte Apophis mit glühenden Augen.
Fail ist ebenfalls wieder eingeschlafen und sein Ebenbild stand wieder vor
ihm.
“ Du hast es mir angetan, du warst es, der mein Leben zerstört hat.
Durch deine verdammte Heroin Schmugglerei wurde deine ganze Familie getötet
und dann hast du es noch selbst genommen, du Idiot. Du hast mein Leben zerstört,
wie kannst du nur damit leben?“ fragte dieser Junkie.
„ Ich kann nicht damit leben. Ich empfinde Reue, deshalb bin ich zur Air
Force gegangen, um anderen Leuten, sogar anderen Rassen zu helfen“ antwortete
Fail.
“ Nur hilft das nichts, du kannst noch so viele Leben retten, du hast
5 Leben zerstört, und das kannst du nicht mehr Rückgängig machen.
Was denken wohl deine Geschwister und Eltern über dich, wenn sie dich so
sehen würden“ brüllte der Junkie.
“ Was willst du?“ wollte Fail wissen.
“ Rache, an mir selbst“ antwortete der Junkie. Er nahm die Pistole
und drückte sie Fail in die Hand.
„ Kannst du damit leben, dann drücke ab und ich werde nicht mehr
kommen“ meinte der Junkie und Fail sah die Waffe an und dann sein junges
Ebenbild. Er zielte auf den Junkie.
“ Du verleugnest dich selbst“ meinte der Junkie.
“ Nein du ich nicht, ich will nur nicht, dass die anderen mich so sehen“
antwortete Fail und drückte ab. Der Junkie brach zusammen und war tot.
Danach richtete Fail die Waffe auf sich selbst und drückte ohne zu zögern
ab. Nun war der Spuck in seinen Kopf für immer vorbei.
Es schien keinen Ausweg mehr zu geben. Alle waren gefesselt und Apophis herrschte
über die Beiden. Apophis ging zu Sandy uns streichelte ihren Bauch. Doch
sie wich sofort wieder zurück.
“ Dein Kind wird einen wunderbaren Wirt abgeben“ meinte Apophis
und seine Augen leuchteten. Danach stand er wieder auf und ging zu Teal’C.
“ Es war immer so bestimmt, du kannst mich noch so oft besiegen. Ich werde
immer dein Untergang sein“ meinte Apophis stolz und sah Dry’auc
an.
„ Weib des Verräters, du wirst diesmal sein Schicksal mit erleben,
du wirst ebenfalls langsam und Qualvoll sterben“ meinte Apophis und ging
nach vorne. Er nahm das Messer von Steve in Hand. Teal’C wusste, dass
es sein einziger Ausweg war, er musste dies einfach tun. Er versetzte sich ins
Kelnoreem. Apophis bekam davon nichts mit, da er große Reden von sich
gab und mit dem Messer herumfuchtelte. Doch plötzlich stand hinter Teal’C,
sein Mentor Bra’tac.
“ Was ist denn jetzt los?“ fragte Sandy plötzlich und Apophis
sah nach hinten und da stand Bra’tac der gerade auf ihn zu lief. Apophis
wollte gerade sein Handmodul einsetzen doch Bra’tac rammte ihn auf den
Boden und ein Gerangel entstand. Plötzlich wurde Bra’tac nach hinten
geschleudert. Doch er zückte ein Messer und lief auf Apophis zu und stach
in mitten in seinen Bauch. Apophis starrte Bra’tac ängstlich an.
Doch Bra’tac rammte sein Messer noch tiefer in Apophis rein Apophis brach
zusammen und war tot. Bra’tac drehte sich um und lächelte.
“ Danke“ meinte Teal’C und Bra’tac grinste.
„ OK, alles schön und gut, aber wir müssen sie auch wieder
los werden“ meinte Mayer.
“ Hä?“ fragte sich Sandy.
“ Ich habe dich auf der Erde wo du wütend wartest“ antwortete
Mayer. Sandy hob nur ihre Augenbraun und meinte:
„ Na da kommt was auf die zu“.
„ Und wie sollen wir das anstellen?“ fragte Teal’C.
“ Ich nehme mal an, wir müssen uns weit genug von diese Atome entfernen“
schlug Mayer vor. Bra’tac nickte und setzte sich ans Steuer. Er drehte
das Frachtschiff um und öffnete ein Hyperraumfenster indem das Raumschiff
verschwand. Sie flogen einige Sekunden im Hyperraum doch es passierte nichts.
„ Wie weit?“ fragte Teal’C.
“ Keine Ahnung“ antwortete Mayer und sie flogen weiter. Doch es
passierte gar nichts.
“ War wohl ein schlechter Plan“ meinte Mayer und Bra’tac ging
aus dem Hyperraum heraus.
„ Gut und was jetzt?“ frage Sandy.
“ Vielleicht müssen wir dort zurück, wo wir hergekommen sind“
schlug Dry’auc vor. Teal’C sah verdutzt seine Frau an, doch er wusste
das sie recht hatte.
„ Gute Idee“ meinte Mayer und sah Bra’tac an. Der nickte wieder
und drehte nochmals das Schiff und flog wieder zu diesem blauen Riesen.
“ Dann ab in die Fluchtkapseln“ meinte Mayer und führte Sandy
dort hin.
“ Schade, dass ich nie die Wahrheit erfahren werde“ meine Sandy
und gab Mayer einen Kuss.
“ Bis auf der Erde“ meinte Mayer und schloss die Kapsel. Bra’tac
ging hinein, verabschiedete sich von Teal’C und meinte ebenfalls:
“ Wir sehen uns wieder“ danach schloss Teal’C die Kapsel.
Jetzt war Dry’auc dran.
“ Es ist richtig so, pass auf Ryak auf“ meinte Dry’auc.
“ Mache ich sowieso“ meinte Teal’C. Dry’auc verpasste
Teal’C nochmals einen fetten Kuss.
„ Wir sehen uns im Keb“ meinte Dry’auc und Teal’C schloss
mit wässrigen Augen die Kapsel. Mayer drückte die Tasten und feuerte
die Kapseln ab. Nach kurzer Dauer leuchteten die Kapsel blau auf und verschwanden
danach.
“ Es war richtig so“ tröstete Mayer seinen Jaffa Freund.
“ Ich konnte mich diesmal verabschieden“ meinte Teal’C und
starrte auf den Riesen, während er das Schiff wendete um in den Hyperraum
einzutreten.
„ Dieser Planet ist ab sofort für jeden Tabu“ meinte Teal’C.
“ Da stimme ich dir zu, ich werde es Fail sagen, ach ja genau, wo ist
er überhaupt?“ fragte Mayer. Teal’C und Mayer befürchteten
schlimmes. Das Frachtschiff flog in den Hyperraum und die Beiden gingen nach
Fail suchen. Das Ergebnis würde ihnen nicht gefallen und sie würden
nie erfahren, warum er gestorben ist.
Written by Roland Hebesberger 2003
© by Roland Hebesberger / Stargate Center