Was bisher geschah:
Teal’C: Wieso ist das Baby so wichtig?
Jaffa: Es ist ein Harsesis.
Bra’tac: Wie Bitte?
Jaffa: Er ist ein Harsesis, gegründet von Anubis. Er wurde nicht erzeugt,
sondern Genmanipuliert. Anubis Samen wurde verändert, damit so ein Harsesis
entsteht, außerdem hat er noch ein 2. Harsesis Kind gezeugt, eine weibliche
Harsesis. Anubis ist aber nicht mehr Zeugungsfähig, die 2 Babys sind seine
einzige Hoffnung. Er will sie schneller wachsen lassen und danach einen Übermächtigen
Goa’Uld erzeugen lassen, der ihm dann dienen soll, bis in alle Ewigkeit,
und wenn er sterben sollte, will er, dass ein anderer noch mächtigerer
Goa’Uld seinen Platz annimmt.
Ryak: Oh Gott.
Teal’C: Wir nehmen dieses Baby mit, so eine Paarung müssen wir verhindern.
Bra’tac: Gut, wir werden es in Obhut von Oma Desala geben.
Primus: Der weibliche Harsesis ist Empfangsbereit. In wenigen Tagen wäre
sie so weit. Der weibliche Harsesis hat Kontakt zu männlichen, er befindet
sich auf Keb.
Jack: Ich weiß, dass ich das richtige mache.
Carter: Woher?
Jack: Ein Mönch hat mir das gesagt.
SG-1 sitzt in der Falle. Ein Mönch lenkt die Jaffas ab und Jack tötet
den männlichen Harsesis.
Daniel steigt zum Lichtwesen auf.
Jack liegt im sterben und Daniel versucht Jack zu überzeugen, dass er weiter
kämpft.
Daniel: Das was ich hier gerade mache, ist sehr stark an den Grenzen. Ich darf
eigentlich nicht eingreifen, aber wenn es keinen anderen Weg mehr gibt, werde
ich einschreiten.
Omma: Deine Strafe wird sein, dass du nicht mehr auf deine Freunde achten kannst,
ohne meine Zustimmung. Du wirst nicht wissen, was bei ihnen vorgeht. Wenn etwas
Schlimmes passiert, werde ich es dir natürlich sagen. Nur so kann ich verhindern,
dass du dich wieder wo einmischt, wo du dich raushalten solltest.
Am Ende der Zeit wird alles vernichtet sein, was gegen ihn streben würde. Alles was sich wehren würde, wäre nicht mehr vorhanden. Alles würde so sein wie er es wollte, er gestaltet das Universum gerade neu. Es wird keinen Aufstand geben, keinen Widerstand, denn er wird alles vernichten was ihm nicht passt. Er hat die Macht dies zu tun, er ist ein wirklicher Gott. Man kann ihn nicht töten, auch nicht besiegen, er hat Mittel an die Macht zu kommen, die ein Volk besitzt, die auch die Macht dazu hätten, sie aber nicht nützen, nur weil sie glauben, dass sie gut sind. Das wird einmal ihr Untergang sein, und dies wird nicht mehr lange dauern. Alles was er bisher wollte bekam er auf kurz oder lang, deshalb wird es diesmal nicht anders sein, darin war er sich total sicher. Er würde über alles Herrschen, denn schließlich ist er Anubis. Und sein Plan würde aufgehen, auch wenn es diesmal so schien als hätte er die Schlacht verloren. Wie wollte er einen Super Goa’Uld zeugen, wenn sein Harsesis tot sei? Doch Anubis kennt da noch eine Möglichkeit wie er 2 Harsesis zusammenbringen kann. Doch dazu muss er zurück zu seinen Anfängen der Macht. Doch davor hat er keine Angst und er wird es auch machen, nur um die Macht zu behalten.
Anubis saß ganz stolz auf seinen Thron. Er starrte regungslos ins All
hinaus, so als ob es ihm schon lange gehören würde. Man hörte
leichte Metallgeräusche. Ein Jaffa kam zu Anubis näher, es war sein
Primus. Er kniete nieder und meinte:
„ Ihre Flotte ist bereit, mein Gebieter“ berichtete der Primus.
“ Gut, sie sollten sich vorbereiten und auf meinen Befehl handeln“
befahl Anubis.
„ Jawohl, mein Gebieter“ stimmte der Primus zu und wollte den Raum
verlassen.
„ Ich werde in nächster Zeit nicht an Board sein, aber ich werde
dich kontaktieren wenn es soweit ist“ erklärte Anubis noch.
„ Jawohl, mein Gebieter“ stimmte der Primus zu.
„ Sorge dafür, dass alles ohne Probleme läuft, ansonsten wirst
du das gleiche Schicksal erleiden wie dein Vorgänger“ drohte Anubis.
“ Natürlich, mein Gebieter“ meinte der Primus noch und verließ
nun endlich die Brügge des Schiffes. Anubis stand auf und betrachtete nochmals
das Weltall.
„ Dann gehen wir mal wieder auf die Reise“ meinte Anubis und verließ
selbst das Brügge.
Es war dunkel, nur eine kleine Beleuchtung erhellte den Raum. In SG-Kleidung
stand dort Daniel und starrte das Stargate an. Er stand ganz alleine im Stargate
Raum und alles war dunkel, bis auf die kleine Beleuchtung, die anscheinend keinen
Ursprung hatte.
“ Dies ist noch immer dein emotionalster Ort“ meinte Omma De Sala,
die plötzlich aus dem nichts erschien.
„ Ich halte mich hier nur gerne auf“ rechtfertigte sich Daniel.
“ Es ist keine Schande, sich an die Vergangenheit zu erinnern, man darf
nur nicht darin leben“ meinte Omma.
“ Mir ist dies alles schon klar, ich möchte nur wissen, wie es meinen
Freunden geht“ erklärte Daniel.
“ Damit du wieder ihr Leben beeinflussen kannst?“ fragte Omma.
“ Damals was es nötig, ansonsten wären sie jetzt alle tot“
antwortete Daniel.
“ Und wen dies die Entscheidung des Schicksals gewesen wäre, dann
hast du alles verändert, was geplant gewesen worden wäre“ erklärte
Omma.
“ Ich glaube noch immer daran, dass wir selbst unsere Zukunft schreiben“
meinte Daniel.
“ Du hast schon viel von mir gelernt, Daniel Jackson, aber du musst auch
noch vieles lernen. Du bist einfach noch nicht bereit, von deiner Vergangenheit
loszulassen. Erst wenn du genug gelernt hast, kannst du begreifen, dass wenn
sie in Schwierigkeiten sind, du sie sehen wirst, und nicht das du über
sie wachen musst“ erklärte Omma.
„ Aber ich darf ja nicht einschreiten“ ärgerte sich Daniel.
“ Nicht wirklich nein, aber falls sie es nicht mehr schaffen, körperlich
zu existieren, kannst du ihnen den Aufstieg ermöglichen. Dies ist ziemlich
nahe an den Grenzen unserer Regeln, aber dies darfst du noch machen. Bitte Daniel,
enttäusche mich nicht“ flehte Omma. Daniel starrte sie an, er wusste
wie recht sie hatte. Doch Daniel merkte auch, dass Jack doch etwas an ihm verändert
hatte. Daniel war nicht mehr der große Moralapostel, sondern er wusste
auch, dass man öfters an sich selbst denken sollte. Genau dies wird der
Grund sein, warum ein Mensch ein Mensch ist und nicht ein Antiker. Denn die
beiden Rassen sind sich körperlich total ähnlich gewesen, bis auf
einige Superkräfte, trotzdem schafften es die Antiker ihren eigenen Aufstieg
zu vollziehen, die Menschen können das nicht, da sie einfach anders denken.
Genau dies müsste Daniel ablegen um so weiße zu werden wie Omma.
Plötzlich veränderte sich der Raum. Alles wurde heller und rot. Es
sah aus wie ein Raum von Keb, dass es leider seit kurzen nicht mehr gab, dass
hatte auch Daniel mitbekommen, obwohl SG-1 was damit zu tun hatte. Doch wenn
dort alle flüchten und zu Omma zurückkehren, fällt das schon
irgendwie auf.
“ So gefällt es mir besser“ meinte Omma. Sie befanden sich
wieder in der eigentlichen Realität, nicht in den Gedanken von Daniel.
„ Du wirst alles noch lernen“ versicherte Omma und verschwand im
hellen Licht.
„ Da bin ich mir nicht so sicher“ meinte Daniel und der Raum verwandelte
sich wieder in den Stargate Raum.
Ein Hyperraumfenster öffnet sich und viele Raumschiffe strömen aus
dem Hyperraum hervor. Sie platzieren sich rund um den Planeten. Sie bereiten
einen Angriff auf einen Planeten vor.
Der Primus steht nun stolz in der Brügge und starrte den Wüstenplanet
an. Plötzlich aktiviert sich seine Kommunikationskugel. Anubis Gesicht,
wenn man das so nennen darf, erscheint darauf.
„ Wie sieht es aus?“ fragte Anubis.
“ Der Planet ist umstellt, keiner wird entkommen können, denn das
Stargate ist aktiviert. SG-1 wird nicht Wind davon bekommen und auf euren Befehl,
mein Gebieter, wird dieser Planet vollkommen vernichtet werden“ antwortete
der Primus.
„ Gut gemacht, ich melde mich später wieder“ lobte Anubis seinen
Primus.
“ Mein Gebieter“ warf der Primus noch in das Gespräch hinein.
“ Ja?“ fragte Anubis und starrte seinen Primus neugierig an.
“ Wo gehen Sie denn hin?“ fragte der Primus sehr nervös.
“ Zur Quelle meiner Macht“ antwortete Anubis und verschwand von
der Kugel. Der Primus sah erschrocken hoch.
„ Ins Tal der Götter“ sagte der Primus zu sich selbst. Er konnte
nicht fassen, dass er das gerade eben gehört hat. Anubis hat ihn mal erzählt,
dass jeder der ins Tal der Götter gegangen ist, nie mehr zurückkam.
Für diesen Tag hatte Daniel von seiner Vergangenheit genug, er wieder
in der Realität. Aber nicht in diesen Raum. Diesmal in einem weißen
Raum wo viele Leute herumliefen. Anscheinend alles Aufgestiegene. Doch Daniel
beachtete keine davon, denn seit einiger Zeit war er offiziell keiner mehr von
ihren. Er war jetzt nun so eine Art Lehrling, der noch vieles lernen musste,
man behandelte ihn fast wie ein Kleinkind. Da war ja Omma noch die Anständigste
von allen. Trotzdem kam sich Daniel irgendwie lächerlich vor. Er wollte
endlich ein normaler in diesen Kreisen sein. Was ist der so schlimm daran, dass
man seine Freunde schützen will. Das verstand er nicht so ganz. Er ging
einfach mal dort spazieren wo die anderen waren, ansonsten war er der, was ziemlich
zurückgeblieben existierte. Er fragte sich sogar öfters, ob dies die
richtige Entscheidung war. Aber was geschehen ist, ist nun mal geschehen, da
konnte niemand etwas dagegen machen können.
„ Daniel“ sagte plötzlich eine vertraute Stimme.
“ Ja Omma?“ fragte Daniel etwas genervt.
“ Dich sieht man hier aber sehr selten“ meinte Omma.
“ Warum sollte ich auch hier sein, ich bin ja nicht korrekt gestimmt,
deshalb gehöre ich ja nicht zu ihnen“ rechtfertigte sich Daniel.
„ Das hat niemand gesagt oder auch getan. Sie wissen es nur und sie sagen
dir deshalb nicht, was gerade mit Anubis und SG-1 passiert, weil sie wissen
würden, dass du sofort eingreifen würdest, und genau deshalb müssen
wir dir lehren, nur einzugreifen, wenn etwas schief gelaufen ist“ erklärte
Omma.
“ Und das entscheidet wer?“ fragte Daniel.
“ Dein Gewissen. Du musst lernen, darauf zu hören. Ich bewege mich
nahe den Grenzen, habe aber noch niemals eine Regel gebrochen. Ich habe bis
jetzt das richtige getan und nur weil ich auf mein Gewissen gehört habe.
Das musst du lernen und dann bist du wirklich einer von uns, der Entscheidungen
treffen darf“ erklärte Omma.
“ Wenn du das so meinst“ sagte Daniel und ging weiter. Omma ließ
in gehen, sie wusste, dass er seinen Freiraum brauchte.
„ Hallo Daniel“ sagte plötzlich jemand. Daniel drehte sich
um und da stand Shifu.
„ Hallo Shifu, wie geht es dir?“ fragte Daniel.
“ Mein Gewissen ist rein“ antwortete Shifu mit einem kleinen lächeln.
“ Schön zu hören. Du bist ganz schön gewachsen. Siehst
aus wie ein 18 jähriger“ meinte Daniel.
“ Mein Wachstum ist nun beendet. Ich altere ab sofort ganz normal“
erklärte Shifu.
“ Schön zu hören und was machst du so?“ fragte Daniel.
“ Meditieren“ antwortete Shifu.
“ Damit die Erinnerungen nicht hoch kommen?“ dachte sich Daniel.
“ Korrekt“ stimmte Shifu zu.
“ Und was tust du jetzt?“ fragte Daniel.
„ Entspannen“ antwortete Shifu und sah Daniel an.
“ Interessant. Und was tust du so beim entspannen?“ wollte Daniel
wissen.
“ Meine Seele befreien“ sagte Shifu.
“ Dann meditierst du jetzt also auch schon wieder“ meinte Daniel.
“ Auf entspannende weiße, ja“ stimmte Shifu zu.
„ Gut, vielleicht kannst du mir das mal lehren?“ schlug Daniel vor.
“ Kannst du doch bereits, du machst es nur auf eine andere weiße,
du denkst viel lieber nach“ erklärte Shifu.
“ So jung und doch so weiße“ wunderte sich Daniel.
„ So weiße, aber nicht fähig es zu erkennen“ meinte Shifu
zu Daniel. Daniel schlug dieser Satz etwas in den Magen. Doch plötzlich
gab es einen Krach. Man merkte nichts in der Umgebung, es war nur ein Lärm.
“ Was ist denn jetzt los?“ fragte Daniel.
“ Ich muss weg“ antwortete Shifu.
“ Wieso, was musst du mache?“ wollte Daniel erfahren.
“ Ich muss entscheiden“ erklärte Shifu und verschwand. Plötzlich
waren alle weg. Daniel versuche auch sich zu Teleportieren, doch es funktionierte
nicht. Omma hatte es wohl auch gesperrt.
“ Verdammt“ ärgerte sich Daniel.
Anubis war angelangt, an seiner Quelle der Macht, oder wie er es nannte, das
Tal der Götter, das klang einfach besser. Doch kein Lebewesen konnte die
Barriere sehen, doch er wusste genau was er tun musste. ER hielt seine Hand
dorthin und die Wand begann zu vibrieren. Ein helles Licht erschien auf Anubis
seiner Hand und die Wand wurde immer weiche. Plötzlich glitt seine Hand
durch die Wand und Anubis grinste, die Barriere war durchdrungen. Mit einen
Satz war Anubis im Reich der Antiker.
“ Home Sweet Home“ meinte Anubis und sah sich um.
„ Was willst du hier?“ fragte Omma.
„ Du weißt was ich will“ antwortete Anubis. Alle Antiker sahen
zu, doch aus sicherer Entfernung, nur Omma De Sala traute sich in die Nähe
von ihm.
„ Nein, du bekommst ihn nicht“ verneinte Omma die stille bitte von
Anubis.
“ Du wirst keine andere Wahl haben“ versicherte Anubis.
„ Wie kommst du darauf?“ wollte Omma wissen.
“ Weil ich ansonsten einen Planeten vernichten werde, der von Wichtigkeit
für den Jungen ist“ erklärte Anubis.
“ Du wirst Abydos nicht zerstören“ meinte Omma verdammt sicher.
“ Doch werde ich“ versicherte Anubis.
“ Dann werde ich dich stoppen“ widersprach Omma.
“ Du darfst verhindern, dass ich den Jungen bekommen, weil dies hier nicht
wirklich eine Realität ist. Allerdings darf ich jeden Planeten zerstören
den ich will, da darf du dich nicht einmischen. Ich werde jeden Planeten vernichten,
wenn es sein muss und du Omma De Sala bist dann schuld daran. Also übergib
mir den Jungen und ich lass die Menschen auf Abydos in Ruhe“ drohte Anubis.
“ Du bekommst den Jungen nicht, auf keinen Fall“ verneinte Omma
zum zweiten mal.
„ Wie du willst“ meinte Anubis. Omma bekam plötzlich ein schreckliches
Gesicht und konzentriere sich so gut sie konnte.
Es war ein strahlender Tag auf Abydos. Niemand ahnte die Gefahr. Skaara aß
gerade mit seiner verlobten und sie schmiedeten ihre Heiratspläne, als
plötzlich ein lautes Krachen am Himmel erschien. Alle sahen hoch und bekamen
einen Schreck. Das halbe Dorf flog in die Luft, als eine Bombe von Anubis einschlug.
“ Oh mein Gott“ schrie Skaara und packte seine Verlobte an der Hand
und sie liefen weg. Kasuf lief aus seinem Zelt und war geschockt von dem Anblick.
Doch es krachte weiter, die nächsten Bomben kamen. Ein Fleck nach dem anderen
wurde auf diesen Planeten ausgelöscht. Die Leute hatten keine Möglichkeit
zu entkommen. Eine Bombe raste direkt auf Skaara zu und plötzlich wurde
alles ganz hell.
Daniel stand noch immer ganz alleine da und war ziemlich verärgert. Er
wusste nicht was er davon halten sollte. Wenn alle weg waren musste es von Bedeutung
sein und er durfte einfach nicht mitmischen, was sollte das? Doch plötzlich
rührte sich was in den Raum. Es wurden immer mehr Leute. Daniel kannte
diese Leute, alle waren von Abydos. Er kannte diese Leute alle persönlich,
er verstand nicht was hier vorging. Plötzlich tauchte auch Skaara und Kasuf
auf.
“ Was ist passiert?“ fragte Daniel und lief auf sie hin.
“ Abydos wurde von einem Goa’Uld vernichtet“ antwortete Skaara.
“ Mein Sohn, wo sind wir?“ fragte Kasuf ziemlich gestört.
“ In Sicherheit, glaube mir, ihr seit in Sicherheit“ versicherte
Daniel. Er wusste was los war, es gibt nur einen Grund, dass er dort nicht mitmischen
darf. Es handelt sich entweder um Anubis, SG-1 und beide.
„ Gute Leistung, muss ich dir sagen“ gratulierte Anubis.
„ Das wäre nicht nötig gewesen“ regte sich Omma auf, sie
half alle Abydonier zum Aufstieg.
“ Nein wäre es nicht gewesen, hättet ihr mir den Jungen gegeben,
würde Abydos noch existieren“ versicherte Anubis.
„ Jetzt bekommst du den Jungen erst Recht nicht“ meinte Omma.
„ Das werden wir schon sehen“ bezweifelte Anubis die Aussage von
Omma. Er griff in seine Tasche und holte seine Kommunikationskugel hervor.
“ Zum nächstes Ziel“ befahl Anubis und sein Primus nickte.
Die Schiffe verschwanden aus dem Orbit und nahmen Ziel auf ihr nächstes
Ziel.
“ Du hast Bedenkzeit. Aber nur so lange, wie meine Schiffe zu den nächsten
Planeten brauchen“ meinte Anubis. Omma sah ihn sehr verstört an und
verschwand danach, genau wie die Anderen.
„ Läuft doch gut“ meinte Anubis.
Daniel redete gerade mit allen Abydoniern und versuchte ihnen zu erklären
warum er nichts tun konnte um das zu verhindern. Doch plötzlich taucht
Omma De Sala aus dem nichts aus. Alle sahen wie gespannt auf Omma.
“ Ihr werdet bald erleuchtet werden“ versicherte Omma und berührte
Daniel. Im nächsten Augenblick waren beide wieder im Stargate Raum.
„ Ich dachte, ich sollte hier nicht mehr rein“ meinte Daniel.
“ Wir haben ein Problem“ gab Omma zu.
“ Abydos ist zerstört“ sagte Daniel.
“ Viel schlimmer“ widersprach Omma. Daniel schluckte etwas, denn
dies hätte er jetzt nicht erwartet.
“ Anubis ist hier“ sagte Omma.
“ Warte mal, hier?“ fragte Daniel verdutzt.
“ Allerdings“ stimmte Omma zu.
“ Wie ist denn das möglich?“ wollte Daniel unbedingt wissen.
„ SG-1 weiß es bereits, ich verrate es dir nun, ich glaube, dass
du reif dazu bist. Anubis ist einer von uns. Er schaffte es damals aufzusteigen,
wir wollten ihn verbannen, doch irgendwie schaffte er es, noch als Lichtwesen
zu existieren. Er ist ein Mischung aus Mensch und Energie und die schwarze Maske
ist ein Schutz. Er kann also zu uns rein, nur wir sind ihm zu mächtig,
er kann uns noch nicht vernichten. Doch jetzt ist er hier und will Shifu“
erklärte Omma. Daniel stand etwas geschockt da.
“ Danke, dass ich das auch mal erfahren durfte“ regte sich Daniel
auf. Doch Omma hatte noch immer diesen ernsten Ausdruck. Daniel wusste, dass
jetzt nicht die Zeit ist, um das zu diskutieren.
„ Shifu?“ fragte Daniel.
„ Anubis ziel war ja 2 Harsesis zu vereinen und einen Super Goa’Uld
zu zeugen“ fing Omma an weiter zu erklären.
“ Das hab ich noch mitbekommen“ meinte Daniel.
“ Vor 4 Wochen hat Anubis es geschafft den Harsesis zu finden, den SG-1
gestohlen hatte. Keb wurde dabei zerstört, doch Jonathan O’Neill
tötete ihn noch rechtzeitig. Jetzt ist Anubis hier und will sein Werk vollenden,
mit Shifu, und falls wir ihn nicht rausrücken, wird er andere Planeten
wir Abydos zerstören“ erklärte Omma zu ende.
„ Das ist wirklich ein Problem“ stimmte Daniel zu.
„ Ich glaube ich habe eine Mission für dich“ meinte Omma und
hob ihre Hand die sofort in hellem Licht aufging. Es bildeten sich Blasen um
den ganzen Raum und der Stargate Raum verschwand.
„ Du kannst ab sofort wieder fast alles machen“ meinte Omma.
“ Fast alles?“ fragte Daniel misstrauisch.
“ Alles bis auf SG-1“ antwortete Omma.
“ Ah, verstehe“ meinte Daniel.
3 Lichter erschienen. Omma de Sala, Daniel Jackson und Shifu.
„ Eine kluge Entscheidung“ meinte Anubis stolz.
“ Nicht so voreilig“ meinte Daniel.
“ Du musst hier eine Treueschwur leisten, dass du wegen den Harsesis nie
wieder einen Planet zerstören wirst. Du weißt doch, was hier ein
Versprechen bedeutet“ sagte Omma.
„ Wenn ich mich nicht daran halte, könnt ihr alle mit mir machen,
was ihr wollt“ sprach Anubis.
“ Wir dürfen eingreifen, allerdings“ meinte Daniel.
“ Ich verspreche es, wenn ich mit dem Harsesis sicher auf meinem Raumschiff
bin“ schwört Anubis.
„ Er ist doch nicht so dumm, auf diesem Planeten dürfen wir noch
immer alles machen“ meinte Daniel leise zu Omma.
„ Einverstanden“ stimmte Omma zu und übergab ihm Shifu.
„ Gut“ meinte Anubis und packte Shifu an der Hand.
“ Du bist ab sofort mein Eigentum“ sagte Anubis zu Shifu und verschwand
ihm durch die Barriere.
“ Gut, Plan B“ meinte Omma. Daniel grinste etwas leicht. Doch Omma
drehte sich mit einem ernsten Blick auf Daniel zu.
„ Wir bewegen uns hier wirklich auf dünnem Eis. Bitte halte dich
an die Regeln. Du darfst nirgends weiter eingreifen, bis auf den Harsesis“
erklärte Omma.
“ Verstanden“ meinte Daniel und löste sich in hellem Licht
auf.
Das Raumschiff von Anubis nähert sich seiner Flotte. Sofort öffnet
sein Kommunikationsfenster.
“ Ich bin wieder hier und habe den ersten Harsesis“ meinte Anubis
stolz und präsentierte Shifu.
“ Ihr seit wirklich allmächtig, mein Gebieter“ meinte sein
Primus und verneigte sich vor seinem Gott.
“ Schon gut, bereite alles vor, ich will, dass es diesmal schnell vollzogen
wird, bevor wieder jemand dazwischen funkt“ befahl Anubis.
“ Ja, mein Gebieter, es wird alles vorbereitet“ stimmte der Primus
zu und das Kommunikationsfenster schloss sich wieder.
„ Was habt ihr denn vor?“ fragte Shifu. Anubis kniete sich zu Shifu
nieder.
“ Hattest du schon mal eine Freundin?“ wollte Anubis wissen.
“ Nein“ antwortete Shifu.
“ Dann musst du nur auf deine inneren Instinkte hören“ meinte
Anubis und klopfte Shifu auf seine Schulter. Anubis erhob sich wieder. Er nahm
Shifu an der Hand und brachte ihn zu den Transportringen. Gleich darauf verschwanden
die Zwei.
Nun waren sie auf dem anderen Raumschiff, es waren viel mehr Jaffas da, wie
auf dem anderen Schiff, und Shifu wurde strengstens bewacht.
„ Wenn du mir sagst, was ich tun soll, kann ich mein Gewissen entscheiden
lassen“ meinte Shifu.
“ Du wirst dies machen was ich will, ansonsten werde ich dich und dein
Gewissen vernichten“ versicherte Anubis sein neues Eigentum.
“ Du hast in deinem Leben nie auf dein Gewissen gehört. Aus dir spricht
nicht die Weisheit“ sagte Shifu.
“ Ich brauche kein Gewissen, ich entscheide mit meinem Gehirn. Du hast
recht, aus mir spricht nicht das Gewissen, aus mir spricht die Macht“
erklärte Anubis.
“ Welche Macht?“ fragte Shifu.
“ Ich habe die größte Flotte im Universum, die stärksten
Waffen, mich kann keiner so leicht töten“ antwortete Anubis.
“ Materielle Macht?“ fragte Shifu.
“ Ja, so könnte man es nennen“ stimmte Anubis zu.
“ Materielle Macht, ist keine Macht auf Dauer. Diese Macht wird eines
Tages dein Untergang sein“ meinte Shifu.
“ Und deshalb bist du da, damit jemand würdiges mein Nachfolger werden
kann“ stimmte Anubis zu und blieb plötzlich stehen.
„ Du gehst da jetzt rein und mein Primus wird dir alles erklären,
was du tun musst“ meinte Anubis und eine Tür öffnete sich. Eine
junge blonde Frau stand in den Raum, bewacht von 2 Jaffas. Shifu ging hinein
und der Primus ging zu Anubis.
“ Wenn es vollbracht ist, rufst du mich, ich erhole mich von dieser Reise,
sie war ziemlich anstrengend“ befahl Anubis. Der Primus verneigte sich
und ging ebenfalls in den Raum und danach schloss sich die Tür.
Anubis saß wieder stolz auf seinen Thorn und starrte wieder ins Weltall.
Diesmal war er sicher, dass er alles haben wird, was er will. Er muss nur die
neue Rasse unter Kontrolle bringen. Dieses Wesen kennt alles, weiß alles
und wenn die Anubis mit seinem Hirneinspeißungsgerät herauskopieren
kann, ist alles für ihn in bester Ordnung. Für den Rest des Universums
wird es sehr schlecht stehen. Nur diesmal wird ihm keiner dazwischen funken.
“ Hallo“ sagte plötzlich Daniel der in den Raum kam. Anubis
stand geschockt auf.
“ Dein Plan ist sinnlos, wir werden das nicht zulassen“ meinte Daniel.
“ Wir haben eine Abmachung, schon vergessen“ widersprach Anubis.
“ An die werden wir uns so gut halten wie du“ erklärte Anubis.
“ Ich werde keinen Planeten mehr zerstören wegen dem Harsesis, nur
wegen dem Supergoa’Uld. Nicht ich bin dumm, sondern ihr“ sagte Anubis
stolz.
“ Noch hast du ihn nicht“ drohte Daniel.
“ Was willst du denn machen?“ fragte Anubis lachend.
“ Ach, ich habe da schon einen gewissen Plan“ antwortete Daniel.
“ Und das wäre?“ wollte Anubis erfahren.
“ Wenn ich ihn dir sage, bin ich wirklich dumm“ erklärte Daniel
grinsend.
“ Ihr seit doch einfach nur die schwächste Rasse die es gibt“
schrie Anubis plötzlich.
“ Bist du etwas nervös?“ fragte Daniel neugierig.
“ Ihr habt so viel Macht und setzt sie nicht ein. Ihr habt so viele Waffen,
ihr könntet das ganze Universum regieren. Doch ihr lebt so zurückgezogen,
zeigt euch nicht. Das ist wirklich dumm. Ihr hättet das schönste Leben
das es geben könnte“ erklärte Anubis.
“ Wir haben das schönste Leben das es gibt“ widersprach Daniel.
„ Habt ihr nicht“ meinte Anubis.
“ Materielle Macht ist keine Macht, innere Weißheit ist der Schlüssel
zur Macht“ versuchte Daniel zu erklären.
“ Das ist nur blödes Geschwätz von euch“ war sich Anubis
sicher.
“ Ach ja, denkst du?“ meinte Daniel grinsend.
“ Ich werde euch zerstören, bald habe ich die Materielle Macht dazu“
drohte Anubis.
“ Glaub ich weniger“ grinste Daniel und verschwand plötzlich.
Anubis war total genervt und setzte sich wieder nieder um sich zu beruhigen.
Er wusste nicht, was Daniel vorhatte.
Es waren weitere 2 Stunden vergangen. Anubis saß nervös auf seinen
Thron und wartete auf die Nachricht von seinen Primus. Er wollte endlich wissen,
ob alles gut gegangen ist, wenn ja, werden beide versteckt, damit die Antiker
sie nicht finden. So nervös war Anubis schon lange nicht mehr, dass letzte
Mal, als er fast zu Tode gequält wurden. Die Zeit verlief und verlief,
doch er rührte sich nichts. Anubis fing an mit seinen Fingern zu tippen.
Seine Nervosität war ihn auf seine schwarze Maske gekennzeichnet. Doch
dann rührte sich endlich die Kommunikationskugel.
“ Die 2 Harsesis haben bekannt gegeben, das es vollbracht ist“ berichtete
der Primus.
“ Gut, ich bin auf dem Weg“ meinte Anubis und stand auf.
“ Jawohl, mein Gebieter“ meinte der Primus und verschwand auf der
Kommunikationskugel. Anubis stand auf und marschierte los. Er wollte sich selbst
davon überzeugen, dass alles glatt laufen würde. Er lief schon fast
und diesmal sogar ohne Schutz, was er normalerweise nicht machen würde.
Doch gleich hätte er es geschafft, er war gleich am Quartier angelangt.
„ Ist es wirklich vollbracht?“ fragte Anubis leicht außer
Atem.
“ Haben die 2 Harsesis berichtet, fragt sie doch selbst, mein Gebieter“
schlug der Primus vor.
“ Werde ich auch machen“ stimmte Anubis zu und der Primus öffnete
die Tür zum Quartier. Beide Harsesis standen in den Raum und starrten auf
Anubis.
“ Habt ihr es getan?“ fragte Anubis.
“ Ja, es ist vollbracht“ meinte der weibliche Harsesis.
“ Es stimmt, sie hat es vollbracht“ meinte der männliche Harsesis
plötzlich leicht grinsend. Anubis verstand diesen Satz nicht so ganz.
“ Sie hat es vollbracht“ wiederholte Daniel noch mal und ging an
Anubis vorbei.
“ Was hast du getan?“ fragte Anubis wütend.
“ Ich habe ein langes Gespräch geführt mit deiner bösen
jungen Frau. Es war lustig, wir haben Meditiert, das Wissen der Goa’Uld
verdrängt und eine kleine Überraschung für dich vorbereitet“
antwortete Daniel ziemlich fröhlich.
“ Wo von redest du?“ fragte Anubis richtig nervös.
„ Zeigen wir es ihm?“ fragte Daniel die 2 Harsesis und beide nickten.
Shifu begann plötzlich in hellem Licht zu erstrahlen und verschwand als
Lichtwesen. Der weibliche Harsesis ging auch plötzlich in hellem Licht
auf. Daniel hat den Aufstieg mit ihr vollzogen. Sie winkte Anubis noch mal zu
und verschwand danach.
„ DAS WIRD KONSEQUENZEN HABEN“ brüllte Anubis ziemlich wütend.
“ Werden wir in der Zukunft sehen“ meinte Daniel und verschwand
auch in hellem Lichte.
„NEIN!!!!“ brüllte Anubis total wütend. Sein Primus lief
in den Raum.
„ Was ist passiert?“ fragte der Primus verwirrt.
“ Wir haben diese entscheidende Schlacht verloren“ meinte Anubis
verdammt wütend.
“ Was?“ fragte der Primus schockiert und er fürchtete um sein
Leben.
“ Doch ich werde nicht aufgeben“ versicherte Anubis mit einer selbstsicheren
Stimme.
Shifu und seine neue Gefährtin waren sicher im Tal der Götter angekommen
und waren ziemlich fröhlich darüber.
„ Heute hatten wir ziemlich viel neue Zugänger“ meinte Daniel
als er sich etwas umsah.
“ Du hast deine Mission zufrieden stellend bewältigt“ lobte
Omma ihren Schützling.
“ Danke, war mir auch ein Vergnügen, Anubis wieder mal richtig in
den Arsch zu treten“ meinte Daniel.
“ Ich habe heute gesehen, dass du ziemlich gereift bist. Du hättest
Anubis Flotte zerstören können, ihn angreifen können oder viel
mehr. Doch du hast deine Mission bewältigt, ansonsten nichts“ lobte
Omma ihren Schützling weiter.
“ Eine Mission ist eine Mission, genauso wie ein Versprechen ein Versprechen
ist“ erklärte Daniel.
„ Ich verstehe was du meinst, du hast ein Versprechen abgegeben, dass
du über deine Freunde wachst“ verstand Omma so langsam.
“ Allerdings, und ein Versprechen sollte man wirklich nicht brechen“
fügte Daniel noch hinzu.
“ Ich weiß noch nicht ob du dazu wirklich bereit bist. Doch dies
werden deine Taten zeigen“ meinte Omma. Daniel sah etwas überrascht
Omma an. Omma erhob ihre Hand und berührte Daniel, der im hellen Lichte
aufging. Plötzlich befanden sich beide wieder im Stargate Raum. Aber diesmal
nicht in der Fantasie von Daniel Jackson, sondern in der Realität.
“ Sie können uns nicht sehen, aber du kannst sie sehen“ erklärte
Omma. Daniel sah sich um. SG-1 war nicht zu sehen, aber Sergeant Davis war an
der Arbeit, wie Sergeant Siler und viele andere Freunde. Daniel bekam ein wirklich
gutes Gefühl.
“ Du hast ab sofort wieder alle Freiheiten, bitte Daniel, enttäusche
mich nicht“ flehte Omma.
“ Das kann ich nicht versprechen“ sagte Daniel.
“ Ich werde dich weiter lehren, doch nur deine Taten werden es entscheiden.
Bitte enttäusche mich nicht“ bat Omma nochmals.
“ Ich habe versprochen, dass ich auf sie aufpasse, koste was es wolle“
erklärte Daniel.
“ Hör auf dein Gewissen, dann wirst du das richtige für dich
tun“ meinte Omma und verschwand im hellen Licht. Daniel blieb noch etwas
stehen und sah sich etwas um, ist ja schon ne Weile her, dass dieser Raum so
belebt war.
Written by Roland Hebesberger 2003
© by Roland Hebesberger/Stargate Center 2003