SCHICKSAL

SEASON FINALE

 

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Was in dieser Staffel geschah:

Major Hammer: Ich liebe dich, es tut mir Leid.
Major Hammer wird von einem Goa’Uld übernommen.
Major Hammer: Als ihr im Goa’Uld Labor wart. Ich bin noch jung und konnte den Körper nicht sofort übernehmen. Doch nun konnte ich diesen Körper übernehmen. Und nun werde ich die Macht an mich reisen.
Barbara schießt auf Major Hammer, er springt sie an und beide fliegen durch das Fenster 10 Meter in die Tiefe.

Primus: Ist das?
Sha’an: Ganz genau
Primus: Aber wie?
Sha’an: Ich habe 2 Minuten lang den Strom von dem Stargate Center kappen können und habe es hier schnell versteckt und bin wieder verschwunden. Ich musste schnell handeln, ich hatte nicht mehr lange die Kontrolle über den damaligen Körper

Sha’an: Mein Name ist Sha’an. Ich bin der stärkste Goa’Uld aller Zeiten und ich verspreche euch, die Ära der Menschen wird bald vorbei sein.

Daniel: Angenommen, wir können es nicht verhindern, dass die Quelle der Macht entdeckt wird. Gibt es dann noch irgendeinen weg, das Ende aufzuhalten?
Ha’al(Orakel): Dann kann kein Mensch dieses Universums sie noch aufhalten

Soldat: Es brennt, wir müssen hier raus
Feuerwehrmann: Ihr habt die Bilder gesehen. Ihr wisst wer gerettet werden muss und wer nicht?
Anführer: Was war da los?
Feuerwehrmann: Die Anderen sieben wurden durch den Rauch bewusstlos. Ich konnte keinen mehr retten. Jemand hatte in diesem Gang Benzinkanister platziert. Als ich es sah, wusste ich, dass ich fliehen musste, ich konnte nichts mehr für diese Leute tun
Anführer: Was meinst du damit?
Feuerwehrmann: Es war Brandstiftung
Air Force General: General Hammond, Sie werden hier mit von ihrem Amt als Leiter des Stargate Kommandos entlastet.
Kinsey: Bevor der Brand ausbrach, hat jeder der Mitglieder im Komitee eine schriftliche Erklärung mit ihrer Unterschrift abgegeben, die ich in meiner Jacke hatte. Dort wurde Einstimmig beschlossen, dass General Hammond nicht der richtige im Amt sei.
Jack: Und wer wird der Nachfolger?
Kinsey: Auf diesen Formularen wo die Unterschriften abgezeichnet sind, ist auch ein Feld für einen Vorschlag wer das machen sollte. In 10 Feldern von 12 steht mein Name Jack. Das ist eindeutige Mehrheit. Ich bin auf weiteres der Leiter des Stargate Kommandos, bis ein würdiger Vertreter gefunden wurde

Kinsey: Ich brauche nicht eure Hilfe, in dem ihr mit einem Raumschiff kommt. Dann können wir erst recht wieder euren Arsch retten. Wir brauchen Technologie, wir haben euch so viel geholfen, da werdet ihr uns wohl etwas geben können
Thor: Dann tut es mir Leid. Mit so einer Einstellung kann ich nicht zusammenarbeiten. Wenn Sie ihre Meinung ändern, dann melden Sie sich bitte. Bis dahin sind wir nicht mehr alliiert. Allerdings werden wir die Erde als geschützten Planeten nicht aufgeben

Sha’an saugt die Quelle der Macht auf. O’Neill sprengt den ganzen Raum und alles liegt in Schutt und Asche. Eine Hand taucht auf und zieht aus den Trümmern. Es ist Sha’an. Ihre Wunden heilen sofort.
Sha’an: Ich werde euch vernichten. Denn ich bin Unbesiegbar

FBI Agent: “ General Hammond. Wir haben Beweise bekommen, die Beweisen, dass sie für das Feuer verantwortlich sind, was sieben Abgesandte von wichtigen Ländern getötet hatte. Außerdem haben wir die Kanone gefunden, die einen gewissen Brad Kern getötet hat. Es sind ihre Fingerabdrücke drauf. Wir fanden eine Akte bei ihm, die belastende Beweise gegen Sie hatte, was das Feuer betrifft, deshalb haben Sie ihn getötet. Hiermit nehme ich Sie wegen Mordes an acht Menschen fest

Carter: Oh mein Gott. Das ist die Maschine, was das ganze Universum auflösen kann
Jack: Zuerst zerstören wir die Säule
Die Säule wird von Sha’an wegtransportiert.

Kinsey: Ihr habt hiermit Missionsverbot. Keine Widerrede. Sie werden ab sofort nur mehr hier in der Basis eingesetzt. Ihr seid damit von der Missionsliste gestrichen

Jaffa: Sie ist aktiviert, meinte Göttin. Wir müssen nur mehr das Material einsetzen und der Prozess kann beginnen, meine Göttin
Sha’an: Dann kann mich jetzt niemand mehr stoppen

Und nun die Fortsetzung

Ein Hyperraumfenster öffnete sich. Ein Kampfkreuzer der Goa’Uld erschien. Es steuerte auf einem Planeten zu. Doch es hielt einen gewissen Sicherheitsabstand.
“ Wir haben die Position erreicht, die Sie gewünscht haben, meine Göttin“ berichtete der Primus von Sha’an.
„ Gut, Ba’al kann uns hier aus nicht angreifen. Wenn er kommt, sehen wir ihn früh genug und wir können seine Armee vernichten“ freute sich Sha’an.
“ Und was nun? Meine Göttin?“ fragte ihr Primus. Sha’an lehnte sich leicht nach vorne und stützte sich an ihre Konsole. Sie zog ein fettes Grinsen auf.
“ Wir erobern das ganze Universum“ antwortete Sha’an grinsend. Ihr Primus war etwas unsicher, denn er hatte keine Ahnung wie sie das anstellen würde, doch sie schien sich ziemlich Siegessicher zu sein.
“ Wie wollt ihr Ba’al in die Enge treiben? Meine Göttin?“ wollte ihr Primus noch erfahren. Sha’an richtete sich stolz auf und drehte sich um. Sie blickte nun ihren Primus stolz in die Augen.
“ Wenn er meine Bedienungen nicht erfüllt, wird sein Sonnensystem bald nur mehr Vakuum sein“ antwortete Sha’an grinsend.

OPENING CREDIT

Wie immer trafen sich das ehemalige Team von SG-1 in Daniels Büro. Doch die Stimmung war angespannt. Jeder hockte da, mit einem ernsten Blick. Keine wusste, was er wirklich sagen sollte. Doch Jack überwand sich endlich und versuchte eine Diskussion zu starten.
“ Wie kommen wir hier weg?“ fragte Jack neugierig.
“ Durch das Stargate, wäre es am einfachsten“ antwortete Daniel.
“ Das wir nicht mehr benützen dürfen und von Senator Kinsey bewacht wird?“ widersprach Teal’C.
“ Wir haben es schon einmal geschafft“ warf Carter in die Diskussion hinein.
“ Nur war damals das Programm lahm gelegt und wir müssten nur die Zugänge sperren“ widerlegte Daniel den Vorschlag.
“ Das ist Programm ist doch so gut wie lahm gelegt“ meckerte Jack. Ein leichtes Resignieren trat in die Runde rein.
“ Wir brauchen einen Verbündeten“ schlug Teal’C vor.
“ Das NID wird uns nicht wirklich helfen“ meinte Daniel.
“ Und unseren alten Kollegen sind so gut wie aus dem Verkehr gezogen“ fügte Sam hinzu.
“ Und die NID Leute sind natürlich ganz loyale Idioten“ regte sich Jack auf.
“ Sha’an hat diese Säule. Wenn sie diese zum laufen bringt, dauert es nicht mehr lange und das Schicksal des Universum ist besiegelt“ warnte Daniel nochmals.
„ Ist uns schon klar“ meinte Jack.
“ Ich will damit nur sagen, wir müssen schnell eine Lösung finden“ erklärte Daniel.
“ Schon gut, aber das wird sehr schwer. Nehmen wir mal an, wir können das Stargate benützen und von der Erde fliehen. Woher wissen wir, wohin wir gehen müssen um Sha’an zu finden“ warf Carter einige Fragen auf.
“ Außerdem können wir nicht mehr zurückkehren“ fügte Teal’C hinzu.
“ Ob wir zurückkommen können oder nicht spielt keine Rolle“ widersprach Jack. Seine ehemaligen Kollegen sahen ihn etwas verwirrt an.
“ Wir müssen das Universum einfach retten, egal was mit uns passiert. Wenn wir nicht mehr auf die Erde zurückkommen können, ist das ein annehmbares Opfer“ schweifte Jack etwas weiter aus.
„ Zurückkommen können wir sicher, nur werden wir in den Knast gesteckt“ korrigierte Carter ihren ehemaligen Vorgesetzten aus.
„ Obwohl wir das Universum retten wollen, das ist doch Ironie pur“ ärgerte sich Daniel und raufte sich die Haare.
“ Sind wir uns da einig, dass unser Schicksal nicht wichtig ist, in dieser Mission?“ fragte Jack.
“ So lange wir das Universum retten können“ antwortete Teal’C.
“ Bin ich auch dieser Meinung“ stimmte auch Carter zu. Daniel nickte nur und raufte sich weiter die Haare.
„ Gut, dieser Punkt ist einmal geklärt, jetzt müssen wir nur mehr einen Plan finden, von der Erde zu verschwinden“ sagte Daniel plötzlich.
“ Die Prometheus?“ fragte Teal’C.
„ Ist mir der NID Besatzung schon wieder unterwegs“ antwortete Carter verzweifelt.
“ Sonst noch jemand eine Idee?“ fragte Daniel.
“ Kinsey“ meinte Jack. Alle sahen ihn verdutzt an.
“ Wenn euch nichts besser einfällt, marschiere ich jetzt dann zu Kinsey und mache ihm Feuer unter seinem Arsch, damit wir wenigstens verschwinden können“ schlug Jack vor. Alle sahen ihn beängstigt an. Doch keiner hatte eine Idee. Sie schwiegen und sahen Jack traurig an.
“ Gut, ich melde mich dann bei euch“ versicherte Jack. Er stand auf und verließ das Büro. Die Anderen sahen ihm hinterher.
“ Wir sind verloren, oder?“ fragte Carter. Daniel und Teal’C nickten.

Sha’an stand vor der Säule. Sie starrte diese Säule mit großem Stolz an.
“ Ich habe das in wenigen Tagen erreicht, was Anubis nicht in Jahren erreichte“ grinste Sha’an. Sie ging auf die Säule zu und streichelte sie leicht.
“ Du wirst hoffentlich deinen Dienst erfüllen, ansonsten habe ich versagt und werde sterben“ flüsterte Sha’an und streichelte ihre Säule weiter.
“ Aber du wirst es, ich weiß es“ meinte Sha’an selbstbewusst. Plötzlich öffnete sich ein Kanal.
“ Meine Göttin, ein Al’kesh nähert sich unserem Schiff“ berichtete ihr Primus.
“ Ich komme“ antwortete Sha’an und ging los. Sie ging in den nächsten Ringraum und transportiere sich hoch. Danach lief sie in den Korridor und sofort auf die Brügge. Sie sah wie das Al’kesh genau vor ihrem Raumschiff stoppte. Plötzlich erschien ein Jaffa auf dem Bildschirm.
“ Ihr seit im Gebiet von Ba’al eingedrungen. Berichtet, was wollt ihr hier?“ fragte der Jaffa.
“ Wir sind hier um euch zu zerstören“ antwortete Sha’an grinsend.
“ Ihr werdet uns nicht vernichten können“ versicherte der Jaffa.
“ Wetten doch“ meinte Sha’an. Der Jaffa sah sie etwas verdutzt an. Sie ging einfach auf ihre Konsole und gab einen Befehl ein.
“ Bye, richtete deinen Gott in der Hölle einen schönen Gruß von mir aus“ meinte Sha’an. Der Bildschirm löste sich wieder auf und Sha’an feuerte einen Schuss ab. Dieser folgende Strahl flog direkt auf das Al’kesh zu. Es schlug ein und es ging in Flammen auf. Sekunden danach flogen nur mehr einige Teile des Bombers durch das Weltall.
“ Meine Göttin, ist mir eine Frage erlaubt?“ fragte ihr Primus.
„ Natürlich“ antwortete Sha’an und drehte sich zu ihrem Primus um.
“ Wir sind nur mit einem Schiff da, nicht mit unserer Armee, wie können wir Ba’al dann vernichten?“ fragte der Primus.
“ Vertraust du mir?“ wollte Sha’an wissen.
„ Natürlich, meine Göttin“ antwortete ihr Primus.
“ Dann vertraue mir, in wenigen Stunden wird es diesen Gott nicht mehr geben“ erklärte Sha’an. Ihr Primus senkte den Kopf.
“ Natürlich, meine Göttin. Entschuldigt meine Frage“ bat der Jaffa um Vergebung.
“ Nicht so schlimm, befolgt nur meinen Befehlen und wir werden siegen“ versicherte Sha’an.
„ Selbstverständlich“ antwortete ihr Primus. Sha’an lächelte und verließ die Brügge.

Es klopfte an der Tür von Kinsey. Jack wartete nicht einmal auf eine Antwort und stürmte rein. Er schlug die Tür hinter sich zu.
“ Warum bin ich nicht überrascht?“ fragte sich Kinsey.
„ Hören Sie mal zu, Sie Narr. Das Schicksal des Universums steht auf dem Spiel. Es wird in kürze passieren. Deshalb müssen wir etwas unternehmen“ brüllte Jack.
“ Was glauben Sie, Jack, was ich hier mache?“ fragte Kinsey.
“ Uns in den Untergang führen“ antwortete Jack verdammt wütend.
„ Ich versuche Technologie zu bekommen. Wenn diese Sha’an uns angreift, können wir uns verteidigen. Das ist der richtige Weg, Colonel“ sagte Kinsey.
„ Ich bin Ihnen dabei wohl im Weg?“ fragte Jack. Kinsey grinste kurz auf.
“ Sie und ihr Team, Colonel“ antwortete Kinsey ganz ehrlich.
“ Dann habe ich da einen Vorschlag für Sie, Kinsey“ meinte Jack. Kinsey wurde neugierig. Er bat Jack einen Stuhl an, doch Jack lehnte ab.
„ Ich höre“ bat Kinsey, dass Jack seinen Vorschlag aussprach.
“ Lassen Sie uns durch das Stargate gehen. Wir sind verschwunden und kommen nicht wieder zurück. Wir gehen unseren Weg und Sie können ungestört ihren gehen“ schlug Jack vor. Kinsey lachte laut auf.
“ Unter General Hammond ging das vielleicht, aber bei mir nicht. Ihr bleibt hier. Wer weiß, was ihr da draußen anstellt. Sie verfolgen doch nur einen Plan“ lehnte Kinsey den Plan ab.
„ Ich will nur das Universum retten, danach suchen wir uns einen ruhigen Planeten und verbringen dort den Rest unseres Lebens, wenn wir dann noch leben“ erklärte Jack.
“ Das Universum ist mir egal, ich will nur diesen Planeten beschützen. Das ganze Gesindel da draußen kann von mir aus draufgehen, aber wir werden überleben und das schaffe ich auch“ meinte Kinsey. Jack sah ihn verwirrt an, denn das war nicht die Antwort zu diesem Thema.
“ Und Sie lasse ich nicht aus den Augen, Jack. Sie sind ein schlauer Mann und ihr Team ist auch nicht gerade auf dem Kopf gefallen. Wenn ich Sie gehen lasse, schafft ihr es irgendwie, mich hier weg zu bekommen und das lasse ich nicht zu. Ihr bleibt hier“ lehnte Kinsey nochmals den Vorschlag ab.
“ Sie sind wohl zu Blöd dafür“ meinte Jack und verließ das Büro. Kinsey grinste nur ganz leicht und machte sich wieder an die Arbeit. Im Besprechungsraum wartete sein ehemaliges Team. Jack schüttelte nur den Kopf. Alle sahen Jack traurig an, sie wussten schon vorher, dass dies schief gehen würde, doch nun gab es keine Möglichkeit mehr in das Geschehen dort draußen einzugreifen. Das Universum ist nun verloren.

Carter saß traurig in der Kantine. Sie musste mal von Daniels Büro heraus. Dort herrschte so miese Stimmung, dass ihr Kopf nicht mehr arbeiten wollte. Das restliche Team in der Basis war ja gut drauf, die wussten ja nicht, was auf sie zu kommen würde. Deshalb ist sie in die Kantine geflohen um mal einen klaren Kopf zu bekommen. Sie saß von einem Pudding und stocherte darin herum. Essen wollte sie ja nichts, aber es wirkte blöd, wenn sie sich einfach hier rein setzte und dahin vegetierte. Sie wusste nicht einmal, welcher Pudding dies war, sie hatte ihn nicht einmal angeschaut. Sie dachte nur drüber nach. Es müsste doch eine Möglichkeit geben, hier weg zu kommen um das Schlimmste zu verhindern. Ihr Kopf arbeite wieder auf Hochtouren, doch ihr viel nichts Gutes ein. Ihre einzige Idee die klappen könnte, wäre hier alle außer Gefecht zu setzen und dann durch das Stargate zu fliehen. Doch das könnten sie nicht machen, und wenn doch, wo sollten sie dann hin. Niemand wusste, wo sich Sha’an mit dieser Säule herumtrieb. Sie war einfach am Verzweifeln. Es schien, als würde SG-1 diesmal nichts machen können. Plötzlich setzte sich Colonel Grayes zu Major Carter. Sie registrierte es gar nicht. Sie schwelgte einfach in Gedanken herum.
“ Erde an Major“ sagte Grayes und Carter wurde aus ihren Gedanken gerissen.
„ OH, Hallo Colonel“ begrüßte Carter ihren gegenüber.
“ Schöne Gedanken?“ fragte Grayes. Er strahlte eine innere ruhe aus, das Carter etwas beruhigte.
„ Nicht wirklich. Wir müssen von der Erde weg um Sha’an aufzuhalten“ antwortete Carter.
“ OH, das ist natürlich blöd“ meinte Grayes.
“ Nein, nicht nur blöd. Sha’an hat nun alles was sie braucht. Sie wird nicht lange warten. Bald wird es losgehen, wenn es nicht schon begonnen hat“ erklärte Carter.
„ Ich muss sie mal etwas fragen“ kam Grayes langsam auf dem Punkt seines Besuches.
“ Klar, fragen Sie“ bat Carter um die Frage.
“ Ich war immer dem NID loyal. Ich habe meine Missionen immer korrekt durchgeführt und habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen. Ich sah Senator Kinsey nicht oft, doch es schien mir als wäre er ein ehrenwerter Mann“ fing Grayes an zu reden. Carter seufzte nur.
“ Moment, lassen Sie mich fertig sprechen“ unterbrach Grayes das seufzten von Carter. Sie sah ihn neugierig an, und war gespannt, was nun kommen würde.
„ Ich war total begeistert, als ich hörte, dass ich hier her kommen würde, wo Kinsey selbst der Chef wäre. Doch so langsam bekomme ich den Verdacht, das Kinsey nicht ordnungsgemäß handelt“ sprach Grayes weiter. Carter wurde plötzlich hellhörig.
“ Ich wollte nur fragen, warum Sie etwas gegen Kinsey haben. Wenn ich ihre Erfahrungen höre, könnte ich vielleicht etwas schlauer aus diesem Senator werden“ bat Grayes. Carter grinste leicht auf.
“ Oh, das kann eine Weile dauern“ grinste Carter.
„ Allerdings kann ich ihnen sagen, dass er mit seinem derzeitigen Handeln, diesen Planeten zerstören wird“ versicherte Carter ihren Gegenüber.
“ Wieso denken Sie das?“ wollte Grayes wissen.
“ Es gab schon einmal so einen ähnlichen Vorfall. Apophis wollte damals angreifen. Er hatte zwei Mutterschiffe geschickt, die unseren Planeten platt gemacht hätten. Kinsey stellte das Programm an, weil es zuviel Geld kostete. Das war jedenfalls die Offizielle Version. Kinsey hatte ab Anfang an etwas gegen uns. Er schloss es und wir haben einen Befehl missachtet. Wir sind durch das Stargate gegangen und haben die Raumschiffe zerstört. Wenn wir diesen Befehl nicht missachtet hätten, wäre dieser Planet jetzt unter der Kontrolle von Apophis. Jetzt will Kinsey nicht sehen, dass in wenigen Stunden das Schicksal des Universums besiegelt sein würde, und er will es nicht sehen“ erzählte Carter. Grayes sah Sam geschockt an.
„ Das müssen wir verhindern“ meinte Grayes plötzlich.
“ Wie bitte?“ fragte Carter schockiert.
“ Ich bin zum NID gegangen um das Richtige zu machen. Doch jetzt sehe ich ein, dass dies Kinsey nicht macht und deshalb will ich euch helfen, das Universum zu retten. Ich gehe zu Kinsey und spreche mit ihm, vielleicht kann ich ja was bewirken“ antwortete Grayes.
„ Nein, das haben wir schon versucht, das hat nicht geklappt“ widersprach Carter. Grayes sah Sam überzeugt an.
“ Wir müssen aber etwas machen“ meinte Grayes. Carter nickte und senkte ihren Kopf. Wenn sie bloß jemanden hätte, der sich hier frei bewegen konnte. Doch dann schoss es ihr, das hatte sie doch. Carter hob ihren Kopf wieder und grinste leicht.
“ Was ist?“ fragte Grayes.
“ Ich habe da so eine Idee“ grinste Carter.
“ Schiessen Sie los“ bat Grayes und Carter hatte wieder eine Spur Hoffnung in sich.

Grayes lief durch die Korridore. Seine Kollegen grüßten ihn, er grüßte zurück und ging weiter. Ihm zitterten die Knie, er spielte er hier seine Zukunft aufs Spiel. Doch er war überzeugt, dass Major Carter die Wahrheit sagen würde. So schöne und ehrliche Augen könnten nicht Lügen, da war er sich sicher. Da wurde Grayes langsam klar, dass er sich verknallt hatte. Also ist das Gerücht war, das Liebe Blind machen würde. Er machte hier etwas für eine fremde schöne Frau, was sein ganzes Leben versauen könnte. Andererseits glaubte er fest daran, was Carter sagte und damit würde er das Universum retten. Also ist es doch die Mühe wert. Er öffnete eine Tür und ging ein einen Raum.
“ OH, Hallo“ meinte eine Frau und grinste. Sie umarmte Grayes sofort.
“ Du bist auch hier?“ wunderte sich Grayes.
“ Ja, bin gestern hier her versetzt worden“ antwortete die Frau.
“ Wundervoll, dann können wir ja mal einen Kaffee trinken gehen“ schlug Grayes vor. Diese Frau grinste nur verlegen.
„ Du, ich müsste schnell etwas von den Tollanern schnell ansehen. Es gibt anscheinend Gerüchte, dass diese Spezies noch ein Lager auf einem Planeten hat, ich soll nun die Technologie ansehen, ob es Wert ist, danach zu suchen“ bat Grayes grinsend.
“ Natürlich, hol dir was du brauchst“ meinte diese Frau. Grayes bedankte sich und marschierte hin. Er ließ sich den Safe öffnen und holte ein Gerät der Tollaner heraus.
“ Ich bringe es wieder“ versprach Grayes und ging. Die Frau starrte ihm nur lustvoll hinterher.

Grayes kam in das Büro von Daniel, wo Carter bereits wartete. Jemand anderes war nicht hier.
“ Haben Sie es?“ fragte Carter.
“ Natürlich“ antwortete Grayes und überreichte ihr das Gerät.
“ Wunderbar“ freute sich Carter. Sie nahm es und begann mit ihrer Arbeit. Grayes starrte sie dabei an. Doch so konnte Carter nicht arbeiten. Sie hob ihren Kopf und sah Grayes fragend an.
“ Sie können gehen, ich bin in gut einer halbe Stunde fertig. Wenn sie hier bleiben, könnte da ein Verdacht aufkommen“ meinte Carter.
“ Natürlich“ sagte Grayes und verließ das Büro. Doch vor dem Büro wartete Jack.
“ OH, Colonel, Sie haben mich erschreckt“ musste Grayes zugeben.
„ Ich wollte Ihnen nur danken“ meinte Jack.
“ Ach, und das von Colonel Jack O’Neill“ wunderte sich Grayes.
“ Glauben Sie nicht alles, was Kinsey sagt“ warnte Jack sein Gegenüber.
“ Tu ich auch nicht mehr“ erklärte Grayes.
“ Das ist gut zu hören“ musste Jack zugeben. Grayes sagte nichts dazu, denn er wusste selbst noch nicht, ob das hier ein Fehler ist oder nicht.
„ Sie haben die richtige Seite gewählt. Ich habe mich bei Ihnen geirrt. Sie sind ein guter Mann“ bedankte sich Jack. Grayes lächelte kurz auf.
“ Ich habe mich ebenfalls in Sie getäuscht“ sagte Grayes. Jack munterte diese Aussage etwas auf. Er klopfte Grayes auf die Schulter und ging weiter. Grayes atmete tief durch, denn er hatte noch eine wichtige Aufgabe vor sich.

Es war dunkel. Was schien total ruhig zu sein. Man hörte nur öfters eine Eule singen oder einen Wolf heulen. Grayes schlich durch die Wälder. Er hoffte, dass niemand verdacht geschöpft hat. Das was er hier machte, könnte ihn ins Militärgefängnis bringen. Da wollte er auf keinen Fall hin. Doch er marschierte weiter. Es war bereits zu spät. Er musste so schnell handeln wie es nur ging, es stand viel auf dem Spiel. Er war am Ziel angekommen. Er stand etwas weiter oben auf dem Berg, wo sich das Stargate Kommando befand. Es war so eine Art Lichtung. Hier konnte man gut ein Lagerfeuer machen. Grayes kniete sich auf dem Boden und legte das Gerät der Tollaner auf dem Boden. Er wollte es gerade aktivieren, als er etwas knacksen hörte. Als nächstes blendete ihm jemand mit einer Taschenlampe.
“ Colonel Grayes, Hände hoch“ sagte ein Soldat, der mit einer Waffe auf ihn zielte.
“ Verdammt, wie haben Sie mich gefunden?“ fragte Grayes schockiert.
“ Überwachungskameras“ antwortete der Soldat grinsend. Grayes wusste, seine Zukunft wäre nun vorbei. Er würde den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen, dafür würde Kinsey schon sorgen, denn er hat viel Macht.
“ Heben Sie das Gerät auf und kommen Sie zu mir“ befahl der Soldat. Grayes überlegte und entschloss sich, genau das zu machen, was der Soldat sagte.
“ Na gut“ gab Grayes nach. Er nahm das Gerät in die Hand. Er stand langsam auf, doch dabei drückte er einige Knöpfe. Als er dann endlich stand, schoss ein heller Strahl aus seiner Hand und verschwand im weiten des Universums.
„ Was soll das“ brüllte der Soldat und zielte nun genau auf Grayes.
“ Entschuldigung, das wollte ich nicht. Keine Ahnung was das war“ versuchte Grayes sich zu decken.
“ Geben Sie mir das Gerät und folgen Sie mir“ befahl der Soldat. Grayes nickte und gab ihm das Gerät und folgte ihm ohne einen Widerstand zu leisten.

Kinsey stürmte in den Verhörraum. Grayes saß dort und sah Kinsey verärgert an.
“ Verdammt noch mal, was war das für eine Aktion?“ fragte Kinsey wütend.
“ Ich habe nur das Richtige getan“ antwortete Grayes.
„ Was zum Teufel haben Sie getan?“ schrie Kinsey. Doch Grayes wusste, dass er SG-1 nicht verraten konnte. Er saß einfach da und sagte kein Wort.
“ Wir wissen, dass sie mit Major Carter diesen Plan ausgeheckt haben. Wir haben das ganze ehemalige SG-1 Team hinter Gittern gebracht, was ich wohl besser schon vorher hätte machen sollen, also brauchen Sie diese Bande von Verbrechern nicht zu decken“ brüllte Kinsey und schlug mit seiner Faust auf den Tisch.
„ Warum sind Sie dann hier?“ wollte Grayes wissen.
“ Ich will verdammt noch einmal wissen, was sie da draußen im Wald getan haben?“ schrie Kinsey weiter und schlug mit seiner zweiten Faust auf den Tisch. Grayes starrte Kinsey an und entschloss sich etwas zu sagen.
“ Ich habe Ihnen immer vertraut, doch jetzt bin ich dahinter gekommen, dass sie ein falscher Mann sind. Ihnen geht es nicht um das Gemeinwohl, sondern nur um sich selbst und um ihr Unternehmen. Der Rest ist Ihnen egal. Ich bin hier um was Gutes zu tun, also werde ich Ihnen nicht mehr dienen“ klärte Grayes die Lage auf.
„ AH“ schrie Kinsey auf und stürmte aus dem Raum. Doch bevor er die Tür schloss, sah Kinsey ihn noch mal wütend an.
“ Das werden Sie noch bereuen“ drohte Kinsey und deutete den Soldaten, dass er Grayes wieder in die Zelle bringen sollte.

Grayes wurde in die Zelle von SG-1 geworfen. Alle sprangen sofort auf und sahen Grayes fragend an.
“ Ich habe nichts gesagt, bis auf meine Meinung über Kinsey“ beantwortete Grayes die fragenden Blicke der Leute in diesen Raum. Die atmeten tief durch.
“ Sagt hier kein Wort, Kinsey wird es überwachen lassen“ warnte Grayes seinen neuen Freunde vor.
“ Es tut mir Leid, dass du auch darin verwickelt worden bist“ entschuldigte sich Carter.
“ Keine Angst, Major. Ich bin nicht so dumm wie ich aussehe. Ich komme hier schon raus, genau so wie ihr“ grinste Grayes.
“ Wie meinst du das?“ fragte Daniel. Doch plötzlich erhellte sich der Raum verflucht hell. Es war nichts mehr zu sehen. Als dieses leuchten wieder zurückging, war niemand mehr in der Zelle. Kinsey, der im Überwachungsraum war, schlug auf dem Tisch und regte sich auf.

Fünf helle Strahlen erleuchteten in Raum. Plötzlich stand SG-1 und Grayes in diesem Raum. SG-1 kannte ihn bereits, Grayes war diese Erfahrung neu und er sah sich um, es war einfach fantastisch.
“ Es hat geklappt“ freute sich Carter.
“ Thor, Kumpel?“ rief Jack. Ein erneuter heller Strahl erschien und Thor stand vor ihnen.
“ O’Neill“ begrüßte Thor seinen Gast.
“ Danke, das du so schnell gekommen bist“ bedankte sich Jack.
“ Kein Problem. Ich bin euch noch einiges schuldig. Ich sollte euch abholen“ sagte Thor.
“ Ja. Kinsey baut viel ärger, wir müssen Sha’an unbedingt aufhalten. Sie hat eine neue Technologie um die ganze Macht an sich zu reisen“ erklärte Jack.
“ Das geht leider nicht“ widersprach Thor. SG-1 blieb geschockt stehen und sah Thor verdutzt an.
„ Wie bitte?“ fragte Daniel verdutzt.
„ Durch Kinseys verhalten wird euch der Rat der Asgard nicht unterstützen. Außerdem ist unsere Flotte sehr geschwächt durch den damaligen Replikatoren Angriff. Wir hätten gegen Sha’an keine Chance zu gewinnen. Und wenn es wirklich so ist, wie ihr sagt, dass sie auch noch eine neue Technologie hat, können wir nicht eingreifen“ antwortete Thor.
“ Es geht hier um das Schicksal des Universums. Sha’an wird alles vernichten, das betrifft auch euch, ihr müsst eingreifen“ bat Carter.
“ Es ist leider nicht möglich. Es war schon schwer genug, den Rat zu überzeugen, dass ich hier her fliege. Doch das wurde noch genehmigt. Wir werden unsere Flotte versuchen zu verstärken, damit wir Sha’an aufhalten können, wenn sie uns angreift. Doch wenn wir jetzt einen Angriff starten, wird unser ganzes Volk ausgelöscht werden. Es tut mir Leid, O’Neill“ erklärte Thor.
„ Verflucht, nun haben wir verloren“ regte sich Daniel auf. Thor drückte einige Knöpfe und plötzlich erschienen im Raum einige Kisten. Alle starrten verwirrt zuerst zu den Kisten und dann zu Thor.
“ Ich darf euch nicht helfen, doch ich weiß wo sich Sha’an aufhält. Sie will Ba’al angreifen und seine Flotte übernehmen, laut unseren Informationen. Hier habt ihr Munition, wie ihr es nennt. Ich bringe euch unbemerkt auf das Schiff“ bat Thor an. Jack fing an zu Grinsen.
“ Das ist nun mal mein Kumpel“ freute sich Jack.
“ Ich nehme an, das war ein Danke schön“ spekulierte Thor. Daniel nickte. Thor drückte wieder einige Knöpfe und das Schiff flog los.
“ In wenigen Minuten seid ihr am Ziel. Ich wünsche euch viel Glück. Wenn ihr versagt, werden wir alle sterben müssen“ wünschte Thor seinen Freunden.
“ Danke, den Druck hatten wir auch vorher schon“ bedankte sich Jack und ging an die Waffen. Grayes war noch immer begeistert und sah sich das Schiff an, als er sich bewaffnete.

Sha’an saß stolz auf dem Thorn von Anubis. Sie streichelte die Lehnen des Throns und war stolz.
“ Keine Ahnung, warum das mein Vater so bequem fand“ meinte Sha’an. Plötzlich öffnete sich ein Fenster und Ba’al war zu sehen.
“ Sha’an“ sagte Ba’al mit wutentbrannter Stimme.
„ Hallo, Schätzchen“ begrüßte Sha’an ihren Feind.
“ Warum fliegst du in mein Gebiet und zerstörst eines meiner Al’Kesh?“ fragte Ba’al wütend.
„ Tja, ich bin hier um dich etwas zu fragen. Und dein kleines Schiffchen kam mir in den Weg“ antwortete Sha’an und grinste leicht.
“ Und was willst du mich fragen?“ wollte Ba’al wissen.
“ Tja. Ich bin hier um deine Armee zu übernehmen. Du wirst natürlich getötet, doch eine Armee kann weiter leben, wenn sie sich zu meiner begibt“ antwortete Sha’an. Ba’al lachte laut auf.
“ Das werde ich sicherlich nicht machen, ich bin doch kein Narr“ sagte Ba’al ziemlich amüsiert.
“ Dann vernichte ich dich, deine Armee und deinen Planeten“ drohte Sha’an. Ba’al lachte wieder laut auf.
“ Du bist mit einem Schiff hier, da gewinne ich in wenigen Minuten“ meinte Ba’al noch immer sehr amüsiert.
“ Das werden wir ja sehen. Ich freu mich schon auf dein kommen“ sagte Sha’an.
„ Wie du willst“ nahm Ba’al die Herausforderung an und die Verbindung wurde unterbrochen. Ihr Primus sah sie geschockt an.
“ Beginnen wir mit der Arbeit, es wird Zeit“ befahl Sha’an und stand auf.
Ba’al sah seinen Primus an.
“ Mach die Flotte kampfbereit“ befahl Ba’al. Sein Primus nickte und wollte gerade losgehen.
“ Wie lange wird das dauern?“ wollte Ba’al wissen.
“ Eine gute Stunde, mein Gebieter“ antwortete sein Primus.
“ Gut, dann genieße deine letzte Stunde, Sha’an“ meinte Ba’al grinsend.

In einem Lagerraum auf dem Schiff von Sha’an erschienen einige helle Strahlen. SG-1 mit Colonel Grayes erschien.
“ Danke, Thor“ meinte Jack nur. Sie sahen sich um, es war niemand in diesen Raum.
“ Wie gehen wir vor?“ fragte Teal’C. Jack überlegte.
“ Wir gehen raus, suchen diese Säule und zerstören sie“ antwortete Jack.
„ Dort werden Jaffa lauern“ warnte Teal’C seinen Vorgesetzten.
“ Die werden wir töten“ befahl Jack. Sie marschieren los. Jack wollte gerade die Tür öffnen, als Teal’C noch etwas sagte.
“ Wir sollten in den Maschinenraum gehen, dort befindet sich höchstwahrscheinlich diese Säule“ schlug Teal’C vor.
“ Einverstanden“ nahm Jack diesen Vorschlag an.
“ Seit ihr bereit?“ fragte Jack sein Team. Alle nickten und Jack öffnete die Tür. Er zückte sofort seine Waffe und sah sich um. Es waren keine Jaffa in diesen Gang. Er ging raus und sie schlichen sich durch die Gänge.
“ Und wo ist dieser Maschinenraum?“ wollte Jack erfahren.
“ Laut Thor befinden wir uns auf Ebene 23“ antwortete Carter.
“ Das bedeutet, wir müssen in die Ebene 45, dort ist der Eingang zum Maschinenraum“ fügte Teal’C zu.
“ Gut, wer sich hier auskennt, geht vor und führt uns zu den Ringen“ befahl Jack. Sam und Teal’C gingen nach vorne und führten die Gruppe an.
“ Du hättest nicht mit müssen“ sagte Daniel zu Grayes.
“ Ich will meine Fehler gut machen, die ich als NID Agent gemacht habe“ erklärte Grayes.
“ Dann wünsche ich dir viel Glück“ meinte Daniel. Grayes wusste, auf was Daniel hinaus wollte, er war sich selbst nicht sicher, ob der diese Mission überleben würde.

Sha’an stand vor der Maschine und betrachtete diese wieder mit vollem Stolz. Die Tür ging auf und einige Jaffa trugen einige Kisten in den Raum. Es waren genau diese Kisten, die Sha’an damals auf der Erde mitgehen lassen hat. Als alle Kisten am Boden standen ging Sha’an auf eine zu und streichelte die Oberfläche. Sie griff auf den Deckel und zog ihn ab. Da schimmerte ihr das Material zu.
„ Wunderbar, es müsste reichen“ meinte Sha’an. Die Jaffa sahen sie an, denn sie hatten keine Ahnung, was sie machen sollten.
“ Setzt das Bronze in die Maschine ein“ befahl Sha’an. Damit war klar, was damals Major Hammer gesammelt hatte, als er von Sha’an übernommen wurde. Er hat es im Stargate Kommando gelagert und gewartet, bis der Körper übernommen war. Doch das geschieh nie, sondern sie bekam einen neuen Wirt und nahm die Bronze mit. Die Jaffa begannen, das Material in die Maschine zu heben. Doch das Zeug war nicht gerade leicht. Doch Sha’an hatte keine Stress, bis Ba’als Flotte da sei, ist die Maschine angriffsbereit.

Die Ringe aktivierten sich und SG-1 mit Colonel Grayes standen in der Ebene 45. Doch sie hörten ein metallisches Geräusch und dann war es schon zu spät. Die Jaffa standen vor der offenen Tür. Jack feuerte los und die Jaffas waren beseitigt.
“ Schnell raus hier“ meinte Sam und sie liefen auch raus. Doch durch den Lärm wurden die Jaffa angelockt. Sie schossen los und die Mitglieder des Teams liefen hinter eine Säule, um etwas Deckung zu haben. Sie schauten immer wieder nach vorne und feuerten. Einige Jaffas wurden dabei ausgeschaltet. Doch es waren zu viele.
“ Thor sei Dank“ sagte Daniel. Er hatte eine Panzerfaust auf dem Rücken. Er nahm sie runter und lud sie.
„ Gebt mir Deckung“ bat Daniel. Alle feuerten los, um die Jaffa abzulenken und einigen davon auch auszuschalten. Daniel warf sich auf dem Boden vom Gang und feuerte eine Rakete ab. Diese flog mitten durch den Gang. Die Jaffa waren verwirrt und spürten nur den Wind, als die Rakete an ihnen vorbeischoss. Die Rakete prallte an der Wand des Ganges auf. Eine Druckwelle aus Feuer machte sich in diesen Gang breit. Die Jaffa wurden nach vorne geschleudert. Daniel sah nur, wie das Feuer direkt auf ihn zu schoss. Er hatte doch keine Ahnung, dass diese Waffe so eine Sprengkraft hatte. Er kannte sich mit solchen Dingern doch nicht aus. Er spürte, wie es immer wärmer wurde in seinem Gesicht. Er sah nur mehr das Feuer vor seinen Augen. Ihm kam es so vor, als würde alles langsamer werden. Alles geschah vor seinen Augen in Zeitlupe. Doch er konnte sich nicht bewegen. Die Hitze wurde immer stärker und er wusste, dass sein Leben nicht mehr lang dauern könnte. Doch plötzlich wurde diese Erstarrung aufgelöst. Daniel hob plötzlich ab und landete hinter einer Säule, wo ihm das Feuer nur mehr leicht streifte. Daniel sah hoch und bemerkte, dass ihm Teal’C gerade von Feuer weggezogen hat und damit sein Leben gerettet hatte.
“ Danke“ brachte Daniel gerade noch heraus. Doch es war noch lange nicht das Ende. Jack feuerte schon wieder, Carter schloss sich ihm gleich an, denn ihm Nebel der Explosion tauchten schon wieder Jaffas auf.
“ Wir müssen hier weg“ schrie Jack. Daniel stand auf und nickte zu Teal’C damit dieser weiß, dass es ihm gut geht.
„ LOS“ brüllte Jack. Sie liefen aus ihrem Verstecken raus. Sie feuerten ununterbrochen und versuchten zu entkommen. In diesen Gang sah man fast nur Nebel. Und in diesen Nebel sprühten nur so die Funken und man hörte Schmerzenschreie der Jaffa. Plötzlich kamen auch von der anderen Richtung die Jaffa.
“ In Deckung“ brüllte Grayes, der sie als erstes Entdeckte. Jack, Sam und Grayes sahen eine offene Tür und sprangen dort hinein. Sie schlossen sofort die Tür und zerstörten die Anlage mit einem Zat Schuss. Teal’C und Daniel ging hinter einer Säule in Deckung. Teal’C wusste, dass sie etwas machen mussten.
“ Kannst du laufen?“ fragte der Jaffa. Daniel nickte.
“ Dann laufen wir diesen Gang entlang(Teal’C zeigte auf den Gang, der gleich um die Ecke anfing), dort gelangen wir zum Maschinenraum“ fügte Teal’C hinzu. Daniel nickte. Beide standen auf und liefen so schnell sie konnten. Alle Jaffas liefen ihnen hinterher, doch Teal’C und Daniel liefen geschickt bei den Säulen hin und her, damit waren sie kaum im Schussfeld der Jaffa.
Jack nahm sein Funkgerät in die Hand.
“ Daniel, Teal’C, seit ihr in Ordnung?“ fragte Jack schockiert. Es kam länger nur ein rauschen durch. Carter machte sich sorgen, Grayes musste sich erst einmal von diesem Schreck erholen.
„ Uns geht es noch gut, wir flüchten von den Jaffa. Es werden immer mehr“ schrie Daniel durch. Jack und Sam sahen sich an.
“ Wir müssen die Steuerung übernehmen, dann könnten wir ihnen helfen“ schlug Carter vor.
“ Bitte halte durch, wir haben einen Plan“ sagte Jack durch. Daniel bejahte dies und feuerte weiter, damit er überleben würde. Jack sah nun Sam an.
“ Wie kommen wir dahin?“ fragte Jack.
“ Ich weiß es, folgt mir“ antwortete Carter. Grayes stand wieder auf und atmete tief durch. Carter manipulierte die Anlage und die Tür ließ sich wieder öffnen. Sie sahen hinaus, doch der Gang war leer.
„ Los gehen wir“ meinte Jack und sie liefen los.

Sha’an sah zu, wie ihre Sklaven das Bronze in die Maschine packten. Sie grinste, denn sie wusste, sie würde triumphieren. Sie ging zu einer Konsole und gab einige Befehle ein. Danach erklang ihre ganze Stimme im ganzen Schiff. Die Jaffa, die Daniel und Teal’C verfolgten, hielten kurz inne und Daniel und Teal’C nützen diese Gelegenheit um etwas an Vorsprung zu Gewinnen. Auch Jack, Sam und Grayes hielten inne um zu hören, was Sha’an zu sagen hatte.
“ Meine Armee, hört mir zu. Die Flotte von Ba’al wird uns bald angreifen. Ich habe eine Waffe, die ihn ganz leicht vernichten wird. Ich bin gerade dabei, diese Waffe betriebsbereit zu machen. Ich will es euch nicht vorenthalten, was diese Waffe bewirken kann. Diese Waffe baut ein Feld auf, was in Universum ein zweites Vakuum erzeugen kann. Dies ist nicht ein Vakuum wie es jetzt existiert. Es zerstört alles, was mit ihr in Kontakt steht. Diese Waffe verwandelt sozusagen das Ziel in ein Nichts. Dort befindet sich gar nichts, und wenn jemand dort rein fliegt, wird auch aufgelöst. Diese Waffe hat die Macht, das ganze Universum zu vernichten, und wer sich mir nicht Unterordnet, wird in diesem nichts verschwinden, deshalb werden ich das ganze Universum regieren“ sprach Sha’an zu ihrem Volk. Die Jaffa sahen sich an. Nun wussten sie, was die Menschen hier auf dem Schiff machten. Ein Jaffa lief sofort zu einer Konsole und gab was ein. Auf dem ganzen Schiff wurde ein Alarm ausgelöst. Sha’an sah zuerst geschockt nach oben, wo sich der Lautsprecher befand. Doch sie konnte nur lächeln.
“ Egal, wer an Board ist, niemand kann mich aufhalten“ meinte Sha’an grinsend.

Jack, Sam und Grayes liefen so schnell sie konnten, denn die ganzen Jaffa verteilten sich nun auf dem ganzen Schiff.
“ Wie weit noch?“ fragte Jack.
“ Nur mehr um die Ecke“ antwortete Sam. Sie liefen weiter, doch als sie um die nächste Ecke kamen, liefen ihnen gerade einige Jaffa entgegen. Alle waren verwirrt. Doch Jack reagierte am schnellsten. Er zog und Sam und Grayes schnell hinter eine Säule, als die Jaffa losfeuerten, waren sie in Deckung.
“ Wo ist die Brügge?“ fragte Jack.
“ Die Türe da vorne“ antwortete Carter und zeigte auf die Tür, die sich genau hinter den Jaffa befand.
“ Verflucht, da kommen wir nie durch“ verzweifelte Jack. Die Jaffa nahmen Aufstellung und schützten die Brügge.

Daniel und Teal’C liefen noch immer durch die Korridore. Die Stabwaffenschüsse prallten in die Wände und die Funken sprühten. Teal’c feuerte selbst mit seiner Stabwaffe zurück, er konnte einige Jaffa erledigen, doch es waren einfach zu viele. Auch Daniel konnte da nicht viel bewirken, obwohl er auch wie wild feuerte. Sie liefen um eine Ecke und sahen weitere Jaffa auf sie zu laufen. Sie sprangen sofort hinter eine Säule, doch nun konnten sie nicht fliehen. Die Jaffa liefen in diesen Gang und hatten die Beiden umzingelt.
“ Ergebt euch“ befahl einer der Jaffa. Daniel und Teal’C sahen sich an. Sie wussten, dass sie keine Chance hatten. Teal’c warf seine Stabwaffe weg. Daniel atmete tief durch und warf auch seine P90 weg. Beide sahen sich verzweifelt an. Daniel hatte sogar Tränen in den Augen. Da ist mächtig was schief gelaufen, das wussten Beide.
“ Kommt raus“ befahl der Jaffa. Daniel und Teal’C kamen langsam raus. Sie wurden von Jaffa gepackt und in die Mitte des Ganges gedrängt. Sie wurden in die Knie gezwungen und ein Jaffa kam auf sie zu. Er grinste uns sah seine Gefangenen stolz an.

„ Wir müssen dort rein“ machte Carter klar, doch das wusste sowieso schon jeder.
“ Aber wie?“ fragte Jack und sah sich noch mal kurz um.
“ Es sind acht Jaffa. Die können wir nicht so einfach ausschalten, außerdem werden auch noch einige Jaffa in der Brügge sein“ fügte Jack selbst hinzu.
“ Ablenkung“ schlug Grayes vor. Jack und Sam starrten ihn an, sie wussten nicht worauf er raus wollte.
“ Und wie?“ fragte Sam.
“ Ich laufe raus und versuchte die Jaffa abzulenken, ihr könnt mittlerweile die Jaffa ausschalten und in die Brügge laufen“ schlug Grayes vor.
“ Das ist zu gefährlich“ lehnte Jack den Vorschlag ab.
“ Haben wir sonst eine Möglichkeit?“ wollte Grayes wissen. Jack zog ein verärgertes Gesicht auf, denn er wusste, dass Grayes vollkommen recht hatte.
“ Gut, aber ich mache es“ entschied Jack.
“ Nein, ich muss es machen. Ihr werdet dringender gebracht als ich“ widersprach Grayes.
„ Auf keine Fall“ lehnte Jack diesen Vorschlag nochmals ab.
„ Es muss sein“ meinte Grayes und sprang in den Gang.
“ Verdammt“ fluchte Jack, doch er zögerte nicht, sonder lief sofort auf der anderen Seite der Säule hinüber genau wie Carter um Feuern zu können. Grayes schoss schon, als er sprang und konnte die ersten drei Jaffa im Fluge erwischen. Doch als er auf dem Boden aufkam, spürte er nicht nur den Schmerz des Aufpralles. Ein Stabwaffenschuss hatte ihn an der Unterseite seines Bauches erwischt. Ein zweiter Schuss kam auf ihn zu. Danach spürte er einen stechenden und brennenden Schmerz im Brustbereich. Er stöhnte auf, doch dann sah er wie, die Jaffa in Funken aufgingen und zu Boden fielen. Sie hatten es geschafft. Jack lief raus und packte Grayes am Kragen. Er zog ihn mit. In der anderen Hand hatte er die geladene Waffe. Jack und Sam liefen in die Brügge und feuerten sofort auf alles was sich bewegte. Die Jaffa feuerten sofort los, doch die Schüsse trafen nicht ihr Ziel. Jack übernahm die linke Seite und Carter die Rechte. Nach wenigen Sekunden war der Kampf vorbei. Doch sie hörten sofort wieder Metallschritte die sich näherten. Carter schloss sofort die Türe und zerstörte den Öffner mit einem Zat Schuss. Jack kniete sich zu Grayes hin.
„ Verdammt noch einmal, was sollte das“ regte sich Jack mit trauriger Stimme auf. Seine Augen füllten sich sogar mit Wasser. Auch Carter kam näher und sah Grayes traurig an.
“ Es hat doch geklappt“ sagte Grayes mit blutigen Mund. Er spürte wie ihn die Kraft verließ. Doch er kämpfte dagegen an, der hat noch nicht alles gesagt.
“ Jack, haltet diese Schweine auf. Ich will nicht umsonst gestorben sein. Danach bringt diesen Kinsey hinter Gittern“ bat Grayes mit einer verkrampften Stimme.
“ Werden wir“ versprach Jack.
“ Danke, dass ihr mir den richtigen Weg gezeigt habt. Ich kann nun in Frieden sterben“ bedankte sich Grayes. Jack kullerten die ersten Tränen von der Wange runter. Grayes spürte, dass es gleich vorbei sein würde. Er wandte sich von Jack ab und sah Sam an. Ihr Flossen die Tränen auch schon runter.
“ Danke, ohne Sie hätten wir das nie geschafft“ bedankte sich Carter mit schluchzender Stimme. Grayes zog mit letzter Kraft noch ein lächeln auf. Danach verließ ihn die Kraft und seine Augen wurden ganz leer. Er lag regungslos da und Carter schluchzte kurz auf. Jack schloss ihm die Augen.
“ Ruhe in Frieden“ meinte Jack und stand auf. Er sah Carter an, die nur mehr heulte.
“ Wir müssen weiter machen“ meinte Jack mit einer traurigen Stimme. Carter nickte. Sie wischte sich die Tränen aus ihren Augen und lief dann sofort auf die Steuerung des Schiffes hin. Sie gab einige Befehle ein. Jack sah noch einmal Grayes an und ging danach zu Carter. Vor ihr öffnete sich ein Bildschirm, dass den Bauplan des ganzen Schiffes anzeigte.
“ Was haben Sie eigentlich vor?“ fragte Jack neugierig.
“ Ich habe eine kleine Überraschung für diese Mörder übrig“ antwortete Carter wütend und arbeitete weiter.

Daniel und Teal’C nickten vor den Jaffas. Sie waren ihnen hoffnungslos ausgeliefert, das wird wohl ihr Ende sein.
“ Ihr dachtet wohl, dass ihr unsere Göttin aufhalten könntet. Doch da habt ihr falsch gedacht. Wir sind die neuen Herrscher des Universums und ihr werdet uns nicht aufhalten“ sagte der Jaffa triumphierend.
“ Sie wird alles vernichten“ warnte Daniel. Doch da bekam er einen Schlag auf dem Kopf und er stöhnte vor Schmerzen auf.
“ Ihr habt hier nichts zu sagen“ schrie der Jaffa. Er richtete die Stabwaffe auf Daniel, ein anderer Jaffa richtete seine Stabwaffe auf Teal’C.
“ Denn ihr werdet jetzt sterben“ meinte der Jaffa. Er wollte gerade abdrücken, als er hell aufleuchtete, so wie die anderen Jaffa. Der Gang wurde total hell und plötzlich waren alle Jaffas verschwunden. Daniel und Teal’C sahen sich verwundert an, doch sie wussten, dass es Carter war. Sie grinsten leicht auf und standen auf. In allen Gängen des ganzen Raumschiffes verschwanden die Jaffa im hellen Licht. Nur die Leichen der Jaffa blieben zurück. Sogar in Maschinenraum gingen die Jaffa in hellem Licht auf und verschwanden. Sha’an sah verdutzt an den Ort, wo vor einer Sekunde von die Jaffa standen und arbeiteten.
„ Verflucht noch mal“ regte sie sich auf und lief zur Maschine um den Rest der Bronze einzufüllen. Außen herum, um das Schiff, erschienen immer mehr Lichter. Ein Jaffa nach dem Anderen wurde in das Weltall transportiert. Sie erstickten daran sofort und schwebten bewegungslos im Weltall um das Schiff herum. Carter sah grinsend Jack an, er hatte geklappt.
“ Sie sind ein Genie“ meinte Jack und umarmte Sam und drückte ihr ein Küsschen auf die Wange. Sam grinste und es kullerten ihr wieder einige Tränen runter. Jack löste die Umarmung wieder. Carter sah auf dem Bildschirm und ihr Lachen verging.
„ Was ist?“ wollte Jack wissen und er sah auch auf dem Bildschirm. Im Maschinenraum war noch immer ein Punkt. Carter gab noch einige Befehle ein, doch es rührte sich nichts.
“ Ich kann Sha’an nicht erfassen. Das liegt wohl an der Quelle der Macht. Wir müssen sie aufhalten“ erklärte Carter. Jack sah Carter an und sprach das aus, was auch Teal’C zu Daniel sagte, als sie wieder bei Sinnen waren.
“ In den Maschinenraum“

Ba’al kam auf die Brügge seinen Hauptschiffes.
“ Ist die Flotte klar?“ fragte Ba’al.
“ Ja, mein Gebieter“ antwortete sein Primus. Ba’al grinste und setzte sich auf seinen Thron.
“ Dann mal los“ befahl Ba’al. Sein Primus nickte und die Schiffe hoben vom Boden ab. Ein Schiff nach dem Anderen flog in die Himmel hinauf. Es wurde immer mehr, er hatte eine mächtige Armee aufgebaut. Ein weites Gelände war mit Raumschiffen bedeckt, die nun alle abhoben. Es waren gut fünfhundert Stück an Raumschiffen.
“ Deine letzte Stunde hat geschlagen, Sha’an“ meinte Ba’al stolz und genoss den Flug.

Sha’an hatte das letzte Bronze Stück eingefüllt. Sie schloss die Maschine und ging zu einer Konsole. Doch plötzlich sprang die Tür auf und Daniel kam mit Teal’C in den Raum.
„ STOP“ rief Daniel und zielte mit seiner Waffe auf sie. Teal’C machte das ebenso. Doch Sha’an lachte nur auf und sah Daniel ganz böse an.
“ Willst du mich leicht erschießen“ lachte Sha’an. Daniel wusste nicht, wie er sie aufhalten könne. Teal’C war ebenso ratlos. Sha’an drehte sich wieder zur Konsole und war gerade dabei die Maschine zu starten. Doch Daniel schoss eine Kugel ab und traf Sha’an genau in die Schulter. Sie hob ihren Kopf und fing wieder an zu lachen. Die Wunde schloss sich sofort und Sha’an drehte sich um. Sie grinste die Beiden an.
“ Ich hätte dich für kluger gehalten, Daniel Jackson“ meinte Sha’an. Sie hob ihre Hand und das Handmodul aktivierte sich. Eine starke Druckwelle kam auf sie zu. Daniel und Teal’c wurden von den Füßen gehoben. Sie ließen ihre Waffen fallen und flogen mit einer Mordsgeschwindigkeit gegen die Wand. Beide schrieen vor Schmerzen auf und gingen zu Boden. Diese Druckwelle war stärker, als die von den anderen Goa’Uld. Die Quelle der Macht muss ihr eine mächtige Macht gegeben haben. Daniel und Teal’c konnten sich fast nicht rühren. Daniel spuckte sogar Blut aus seinen Mund. Sha’an lachte und drehte sich wieder um. Sie gab weitere Befehle ein. Daniel und Teal’c sahen hoch. Sha’an gab den letzten Befehl in die Konsole ein. Plötzlich fing die Maschine an laut zu summen. Einige Zentimeter vor der Säule baute sich plötzlich ein Feld auf. Es war Silber und es schimmernde. Das Feld bekam eine Stabilität und war fixiert.
“ Es hat funktioniert“ freute sich Sha’an und rieb sich die Hände. Daniel sank verzweifelt den Kopf.
“ Das Orakel hatte Recht, kein Mensch kann sie aufhalten“ seufzte Daniel traurig. Doch Teal’C hatte plötzlich einen Gedankenblitz. Er sah Daniel an, der ihn nur fragend anschaut. Daniel schien es nicht zu verstehen.
“ Kein Mensch“ wiederholte eine Passage aus der Prophezeiung. Da schoss es Daniel auch plötzlich.
“ Nein Teal’C“ bat Daniel seinen Freund. Doch Teal’C sprang auf und lief auf Sha’an zu. Daniel versuchte mittlerweile aufzustehen, damit er eventuell helfen konnte, doch das war nicht gerade leicht. Teal’c wollte gerade Sha’an anspringen, als sie ihre Hand ausholte und Teal’c in den Bauch schlug. Er flog durch den ganzen Raum und klatschte wieder an einer Wand ab. Teal’c landete hart auf dem Boden und er spuckte Blut aus seinem Munde. Daniel hat es schon mal auf die Knie geschafft. Teal’C kletterte wieder auf seine Beine und legte ein wütendes Gesicht auf. Er lief wieder auf Sha’an zu, doch die holte wieder aus. Doch diesmal tauchte Teal’C rechtzeitig runter, und der Schlag ging ins Leere. Teal’c rammte sich in den Bauch von Sha’an und drückte sie gegen die Konsole. Er versetzte ihr einige Schläge im Gesicht. Doch Sha’an lachte nur.
“ So willst du mich aufhalten?“ fragte sie zweifelhaft. Sie drückte ihre Hand gegen den Bauch von Teal’C und schleuderte ihn wieder weg. Daniel hatte es noch endlich geschafft, auf die Beine zu kommen, doch er stand ziemlich schwach auf den Beinen. Sha’an ging etwas vor und stand nun direkt vor dem Feld. Teal’C stand wieder auf und sah Sha’an wütend an.
„ Komm, zeig mir was du drauf hast, Shol’va“ meinte Sha’an und deutete mit ihren Fingern, dass Teal’C kommen sollte. Teal’C packte seine ganze Kraft zusammen und lief auf Sha’an zu. Die wehrte sich nicht, da sie ja zu stolz war. Teal’C rammte sie und lief mit ihr direkt an das Gerüst, das vor dem Feld stand. Das Gerüst wurde eingedrückt. Doch Sha’an lachte wieder nur auf.
“ Schwächling“ meinte sie und wollte gerade ausholen. Doch Teal’C packte ihre Hand am Handgelenk und drückte so fest er konnte dagegen. Daniel konnte nicht eingreifen, er war einfach zu schwach. Sha’an holte mit der anderen Hand aus, doch auch diese blockierte Teal’C. Nun drückten Beide soviel sie konnten. Es fing an zu quietschen. Teal’C und Sha’an sahen zögerlich langsam runter auf das Gerüst. Sie sahen wir Halterungen nachließen. Das Gerüst brach ein.
„ NEIN“ brüllte Daniel. Sha’an und Teal’C flogen beide in das Feld. Sie blieben im Feld stecken. Silberne Strähnchen umfingen die Beiden. Sie schrieen vor Schmerzen. Ihre Körper wurden immer mehr von den Strähnchen eingenommen. Das Schreien wurde immer lauter. Plötzlich machte es einen leichten Knall. Ein Strahl schoss aus dem Feld heraus und traf genau auf Daniels Schulter. Daniel schlug wieder auf der Wand auf und sackte zusammen. Er sah nach oben, er sah das Feld, aber keine Leute mehr darin. Seine Augen fühlten sich mit Tränen, er wusste, dieses Feld hat die Beiden ins nichts aufgelöst. Der Schmerz auf seiner Schulter war ihm ziemlich egal. Er konnte es nicht fassen. Teal’C hatte sich geopfert um Sha’an aufzuhalten. Er war nun nicht mehr da, er ist einfach nur tot. Die Tür ging auf. Jack und Sam liefen rein. Sie sahen das Feld. Beide sahen schockiert darauf, Sha’an hatte es also geschafft. Jack hob seine P90 in die Luft und feuerte auf die Konsole. Die Funken sprühten und es krachte und knallte. Die ganze Konsole wurde zerstört und das Feld löste sich auf. Jack atmete durch, es war vorbei. Sam blickte runter und sah Daniel.
“ Oh mein Gott, Daniel“ sagte sie und kniete sich zu ihm runter.
“ Du bist verletzt“ stellte sie fest und da sich die runde Wunde an seiner Schulter an. Jack sah sich um.
“ Wo ist Teal’C?“ fragte Jack und sah dann Daniel an. Ihm kullerten nur die Tränen runter und sah Jack traurig an. Carter kapierte nun auch was los war. Sie beachtete nicht mehr die Wunde und sah Daniel geschockt an. Jacks Augen füllten sich mit Tränen, die gleich danach die Schwerkraft kennen lernten. Alle konnten es nicht fassen. Auch bei Carter liefen die ersten Tränen die Wangen runter. Keine konnte ein Wort sagen, denn niemand konnte es glauben, was da gerade passiert war.

Die Flotte von Ba’al umkreiste das Raumschiff. Es war Schutzlos, ohne die Waffe. Jederzeit könnte Ba’al los feuern und das Raumschiff wäre zerstört. Er sah die ganzen Leichen der Jaffa im Weltall und fragte sich, was da los war. Aber es war ihm ziemlich egal. Doch er wollte seinen Feind noch mal ins Gesicht sehen, bevor ihr Ende bekommen war. Er öffnete den Kanal.
„ Es ist aus, Sha’an“ sagte Ba’al, doch was er sah, überraschte ihn. Jack und Sam standen in der Brügge. Daniel hing noch immer benommen am Thron von Anubis und sah traurig Ba’al an.
“ Was hat das zu bedeuten?“ fragte Ba’al verwirrt.
“ Sha’an und ihre Leute sind alle tot. Wir haben sie getötet“ antwortete Sam.
“ Und was habt ihr nun vor?“ wollte Ba’al wissen.
“ Es war nur unser Plan Sha’an auszuschalten, nicht mehr“ erklärte Daniel im Hintergrund.
“ Wir wollen nur nach Hause“ fügte Jack hinzu. Ba’al sah die niedergeschlagenen Truppe.
“ Wenn ihr mich in Ruhe lässt, lasse ich auch euch in Ruhe“ schlug Ba’al vor. SG-1, eigentlich gesagt, das was übrig geblieben ist, sah Ba’al etwas überrascht ab.
“ Einverstanden“ stimmte Jack zu.
“ Anubis und Sha’an sind aus dem Verkehr. Nun bin ich der mächtigste Gott. Wenn ihr mir in die Quere kommt, werde ich euch vernichten“ warnte Ba’al die Truppe von SG-1.
„ Verstanden“ sagte Jack. Die Verbindung unterbrach. Sie wussten nicht, was sie davon halten sollten. Hatte Ba’al tatsächlich ein Gewissen.
„ Er weiß wohl nichts von der Waffe, an diesem Raumschiff“ spekulierte Sam. Einige Raumschiffe machten einen Weg frei.
“ Verschwinden wir hier“ befahl Jack. Carter gab einige Befehle ein und das Raumschiff verschwand im Hyperraum.

Kinsey lief die Stiege runter. Denn er hatte eine Nachricht bekommen, er sollte sofort in den Kontrollraum kommen. Er lief zu Barly hin.
“ Was ist denn?“ wollte Kinsey wissen.
“ Eine Funknachricht, für Sie“ antwortete Barly.
“ OK“ stimmte Kinsey zu. Der Kanal wurde geöffnet.
“ Senator Kinsey“ meldete sich Kinsey.
„ Hier ist Jack O’Neill“ sagte Jack traurig durch die Funkverbindung.
“ Jack, Sie werden mächtig ärger bekommen…“ fing Kinsey an sich aufzuregen, doch Jack unterbrach ihn.
“ Wir kommen gleich mit einem Raumschiff der Goa’Uld an“ erklärte Jack. Kinsey war ruhig, das hatte er sich nicht erwartet.
“ Haben Sie also doch meinen Weg gewählt?“ fragte Kinsey.
“ Nein. Wir haben das Universum gerettet und das Raumschiff war unsere Fluchtmöglichkeit“ widersprach Jack.
“ Aber wir haben Technologie. Das ist gut, dann kann ich wohl auf ein Kriegsgericht verzichten“ meinte Kinsey grinsend.
“ Halten Sie die Klappe, Kinsey“ meinte Jack und unterbrach den Kontakt. Kinsey war ziemlich glücklich, er hatte seinen ersten Erfolg gelandet. Damit würde er wohl nicht unter Bedrängnis kommen. Und das gerade noch von SG-1, er hatte sich wohl etwas geirrt an diesem Team. Doch Jack, Sam und Daniel saßen stumm in der Brügge und sahen den Planeten Erde von der Ferne an, den Teal’c wohl nie wieder zu Gesicht bekommen wird.

Hammond kullerten die ersten Tränen von den Augen hinunter. Jack hatte ihn besucht und gerade alles erzählt von Anfang bis zu dem Ende.
“ Das darf doch nicht wahr sein“ meinte Hammond mit einer schluchzenden Stimme.
“ Ich kann es selbst noch nicht fassen“ musste Jack zugeben. Hammond sah Jack traurig an.
“ Aber es war wohl vorbestimmt. Daniel hat mir erklärt, dass dieses Orakel mit der Aussage, dass es kein Mensch aufhalten kann, damit gemeint hat, dass es Teal’Cs Schicksal ist, dieses Universum retten“ fügte Jack noch hinzu.
“ Er war ein guter Mann“ meinte Hammond.
“ Er war der Beste“ korrigierte Jack seinen ehemaligen Vorgesetzten aus.
“ Das stimmt allerdings, wir können uns alle ein Stück von seiner Einstellung abschneiden“ sagte Hammond, dem noch immer die Tränen runter flossen wie bei einem Bach.
“ Und wie geht es nun weiter?“ fragte Hammond mit trauriger Stimme.
“ Keine Ahnung“ antwortete Jack und senkte seinen Kopf.
“ Ich hoffe nur, dass dies das letzte Abenteuer der Menschheit war. Denn das Opfer dieses Kampfes war bereits zu groß“ hoffte Jack. Hammond starrte Jack nur an. Er hatte auch flüssige Augen. Es war einfach schrecklich. Das es so endete, hatte niemand erhofft, aber irgendwie geahnt, dass dieser Kampf Opfer fordern würde. Doch wie Jack auch schon richtig sagte, das Opfer war einfach zu groß!

Written by Roland Hebesberger 2004
© by Roland Hebesberger / Stargate Center 2004