VERSCHWUNDEN

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Was bisher geschah:
Marley opfert sich für seinen Planeten.
Janet: Ich bin schwanger, von Marley.
SG-1 springt durch die Zeit. Sie sehen wie Janets Baby das ganze Universum zerstört.
Sam: Es wird alles vernichten, du musst das verhindern.
Janet: Nein, es ist mein Baby.
Cassandra und Dominic küssen sich. Cassandra bricht zusammen.
Dominic: Ich habe sie nur geküsst.
Sam: Du hast sie geküsst?
Cassandra ist wieder gesund und spielt mit Sam Schach.
Sam: Na das war ja ein Wahnsinns guter erster Kuss
Cassandra lacht.
Cassandra: Ach halt doch den Mund.

Die Sonne ging bereits unter. Der Tag war so gut wie vorbei. Es war Freitag, die Schule war schon lange vorbei, dass Wochenende begann. Janet musste wie immer arbeiten und kam deshalb etwas später nach Hause. Cassandra saß am Sofa und starrte in die Matscheibe. Es lief gerade ein interessanter alter Film, Casablanca. Cassandra konzentrierte sich und versuchte nicht einzuschlafen. Sie entschied sich, dass sie doch das Programm wechselte. Da wurde ihr erst klar, wie armselig das Fernsehprogramm am Freitagabend sein kann. Es lief nichts gutes, nur alte Filme, Filme die schon jeder kannte, und Serie die total schlecht waren. Doch es gab ja noch Hoffnung, Dominic würde bald kommen. Und wenn man vom Teufel spricht, es läutete an der Tür. Cassandra sprang auf und lief zur Tür. Doch vorher schaute sie noch einmal in den Spiegel und richtete ihre Haar. Alles saß perfekt und dann wurde die Tür aufgemacht.
“ Dominic, Hi“ meinte Cassandra mit einem strahlen.
„ Hi Cassi“ meinte Dominic mit einer etwas gedämpften Stimme.
“ Was ist los?“ fragte Cassandra.
“ Ich muss dir was sagen“ antwortete Dominic. Cassandra wurde langsam verunsichert.
“ Willst du nicht zuerst rein kommen?“ wollte Cassandra wissen, sie wollte damit die Situation etwas angenehmer gestalten.
“ Nein, lieber nicht“ lehnte Dominic das Angebot ab, und da wusste Cassandra, dass etwas faul ist und das was Schlimmes passieren würde.
“ Was ist den los?“ wollte Cassandra nun doch wissen.
„ Cassandra, du bist eine tolle Frau, dass muss ich erst mal sagen. Aber irgendwie kommt es mir so vor, als würde ich eurer Familie im Weg stehen. Deine Mutter ist schwanger und bekommt bald ein eigenes Kind. Irgendwie seit ihr Beide abgelenkt. Außerdem traue ich mich nicht dich zu küssen, da du ansonsten wieder zusammenbrichst. Es tut mir Leid, aber es ist aus“ sagte Dominic einfach so heraus. Er senkte den Kopf und bevor Cassandra was antworteten konnte, lief Dominic mit Tränen in den Augen weg. Cassandra starrte total verwirrt den Garten an. Ihr liefen die ersten Tränen hinunter. Sie entschloss sich lieber ins Haus zu gehen. Die Tür wurde nur so zugeschlagen und man hörte die Schritte, wie Cassandra in ihr Zimmer lief. Stunden vergingen, Cassandra weinte immer noch. Dann ging die Tür auf. Janet war zu Hause.
“ Hallo Cassandra, ich bin jetzt da“ schrie Janet. Und sie hörte auch schon wie die Tür aufging. Janet legte ihre Sachen weg und hörte die Schritte von Cassandra, wie sie die Stiege runter kam.
“ Hallo Schätzchen, wie geht es dir?“ fragte Janet und drehte sich um. Cassandra stand da und ihre Augen waren ganz nass, ebenso wie die Wange.
„ Was ist denn passiert?“ fragte Janet ganz entsetzt.
“ Dominic hat Schluss gemacht“ antwortete Cassandra und die nächsten Tränen kullerten hinunter.
“ Oh Schätzchen, das tut mir aber Leid“ meinte Janet und wollte ihre Stieftochter umarmen.
“ Nein“ stieß Cassandra ihre Mutter weg.
„ Cassi?“ fragte Janet ganz entsetzt.
“ Du bist Schuld, Dominic hat mich verlassen, weil du Schwanger bist, er will uns nicht im Wege stehen. Wahrscheinlich wirst du mich dann auch noch verlassen, wenn dieses verfluchte Baby da ist“ schrie Cassandra.
“ Cassi, dass mit Dominic tut mir Leid, aber ich werde dich doch nicht verlassen“ meinte Janet.
„ Du wirst dich doch nur um dein eigenes Fleisch und Blut kümmern und nicht mehr um mich. Außerdem ist es dir egal, dass dieses Baby das Universum zerstören wird. Dir ist es einfach viel zu wichtig und deshalb wirst du mich auch im Stich lassen“ schluchzte Cassandra dahin.
“ Das ist gar nicht war, Schätzchen“ widersprach Janet.
“ Dir ist es egal, dass dieses Baby viel Schaden anrichten wird“ schimpfte Cassandra.
“ Es ist mein Baby, und es wird kein Unheil in diesem Ausmaß anrichten. Ich weiß nun bescheid, was passieren kann, aber ich weiß es schließlich auch und deshalb kann ich es auch verhindern“ erklärte Janet mit einer wütenden Stimme.
“ Wie willst du dieses Schicksal verhindern, es wird alles zerstören“ schrie Cassandra.
“ Du hättest auch fast die Erde zerstört, doch Sam hat es verhindert, und nun leben wir alle hier“ meinte Janet.
“ Aber ich konnte ja nichts dafür“ widersprach Cassandra.
“ Dieses Baby kann auch nichts dafür“ schrie Janet zurück.
“ Du willst es einfach nicht verstehen, er wird Taten begehen, für die er was dafür kann“ schrie Cassandra und lief nach oben. Es krachte und die Tür von Cassandra war zu. Janet lief sofort nach, doch mit ihren Bauch ging das leider nicht so leicht. Sie klopfte an der Tür und wollte sie öffnen, doch sie war verschlossen.
“ Cassandra, ich weiß dass du wütend bist, wegen Dominic, schlaf dich erst mal aus und wir reden morgen darüber“ meinte Janet und ging von der Tür weg. Doch Cassandra lag nicht im Bett und weinte, sondern sie packte ihren Rucksack mit Kleidern zusammen.

Die Sonne ging auf und Janet war bereits im Bad. Das Kind war wieder einmal so nervig, dass sie sich übergeben musste. Doch das war für Janet nichts mehr Neues. Das ging jetzt schon verdammt lang so. Sie wusch sich den Mund und ging dann Richtung Cassandras Zimmer. Sie bemerkte, dass die Tür bereits wieder offen gesperrt war, der Hunger hatte also dann doch gesiegt. Janet machte die Tür auf und sah, dass ihr Bett nicht benützt war. Oder hatte sie bereits aufgebettet, dass wäre ja ziemlich untypisch für Cassandra gewesen. Dann erblickte sie den Kleiderschrank, wo die hälfte fehlte. Janet bekam ein seltsames Gefühl. Janet lief aus dem Zimmer, die Stiege runter und schrie.
“ CASSI?“ doch es kam leider keine Antwort. Janet lief das ganze Haus ab, nirgends eine Spur von Cassandra. Doch dann fand sie einen Zettel am Hinterausgang. Die Nachricht war schockierend, so herzlos, so wütend. Es bestand aus 2 Zeilen:

Viel Spaß mit deinem Baby, ich werde dir nicht mehr im Weg stehen.
Schönes Leben noch, Cassandra

Janet wurde ganz rot im Gesicht, dass konnte doch nicht ihr ernst sein, sie konnte doch nicht so einfach weg laufen. Doch es war so. Sie war verschwunden. Der nächste Schritt, was das Telefon.
„ Carter“ meldete sich Sam.
“ Sam, Cassi ist weg“ sagte Janet mit einer zitterten Stimme.
“ Was?“ fragte Sam entsetzt.
“ Sie ist weggelaufen, ihre halben Sachen fehlen, der Kühlschrank ist leer geräumt und ich habe einen Zettel gefunden, sie ist abgehauen“ erklärte Janet schluchzten.
“ Wieso denn das?“ fragte Sam total aufgebracht.
“ Sie gibt mir die Schuld, dass Dominic sie verlassen hat“ antwortete Janet und fing an zu weinen.
“ Wir kommen so schnell wie möglich“ versprach Carter. Sie legte auf und lief sofort zu General Hammond, der ebenfalls total schockiert von dieser Nachricht war. SG-1 bekam sofort die Erlaubnis Cassandra zu suchen.

„ Nächste Haltestelle Stadt Zentrum“ sagte der Busfahrer durch, und jede Menge der Buspassagiere sprangen auf und machten sich bereit auszusteigen. Cassandra war ebenfalls unter diesen Leuten. Sie versuchte ihr Glück nun in der Stadt. Der Bus hielt und die Tür öffnete sich. Alle Leute drängelten sich hinaus, und da war sie nun, die neue Heimat für Cassandra. Sie sah sich um. Der Rucksack war fast leer, die Vorräte fast alle aufgebraucht, doch sie hatte ja noch 200 Dollar von ihrer Ex-Mum geklaut. Und da sah sie auch schon ein Lokal. Das war ihr Ziel. Als sie rein ging, kam eine Nikotin Wolke entgegen und sie musste mal husten. Es waren viele Jugendliche in diesem Lokal und spielten Billard. Alle hatten Lederjacken an und alle rauchten wie verrückt. Cassi ging rein und setzte sich an die Bar.
“ Was darf ich dir bringen, Schätzchen?“ fragte der Barkeeper.
“ Einer Cola bitte“ bestellte Cassandra.
“ Aber gerne doch“ meinte der Barkeeper und holte eine Cola. Da stand plötzlich ein Kerl hinter Cassandra. 1,80 groß, dunkle gegellte Haare. Eine Lederjacke an und eine schwarze Schwimmerde Hose. Auf den T-Shirt stand „ DER PLANET IST UNSER“. Er hatte tiefe grüne Augen und so ein richtig Machomäßiges Gesicht. Er nahm gerade einen mächtigen Zug und verschlang den Rauch wie nichts.
“ Die Cola geht auf mich, für diese junge Lady“ meinte dieser Mann. Cassandra war sofort bis über beide Ohren in diesen Kerl verknallt.
“ Ich heiße Cassandra, und danke“ meinte Cassandra und grinste diesen Kerl an.
“ Hallo, ich bin Andy“ stellte sich dieser Kerl vor und setzte sich sofort neben ihr.
“ Was macht so ein nettes Girl wie du in so einem Laden?“ fragte Andy.
“ Ich bin gerade von zu Hause weggelaufen und bin nun hier gelandet. Ich muss sehen, dass ich hier irgendwie überlebe“ antwortete Cassandra.
“ Das find ich geil, ich und meine Freunde sind auch abgehauen, wir haben auch ein Ziel, wenn wir das schaffen, überleben wir auch“ meinte Andy grinsend.
“ Freunde?“ fragte Cassandra. Andy hob seine Hand und zeigte auf 3 Leute, die genau gleich angezogen waren wie Andy. Nur hatte der eine Rote und der andere Blonde Haare.
“ Der Blonde ist Frank, und der Rote ist Charles“ stellte Andy seine Freunde vor. Cassandra winkte ihnen zu.
“ HI“ meinten die Typen nur und winkten zurück.
“ Sehen nett aus“ meinte Cassandra.
“ Sie sind loyal, das reicht mir“ meinte Andy. Cassandra grinste ihn nur an, dieser Kerl strotzte nur so vor Testosteron.
„ Wenn du willst, kannst du ja ein bisschen bei uns herumhängen, bevor der Spaß losgeht!“ schlug Andy vor.
“ OK“ stimmte Cassandra zu.
„ Gut, dann genieße deine Cola. Ich spiele mein Spiel fertig und dann hauen wir hier ab“ meinte Andy und Cassandra nickte.
“ Gut, bis gleich, süße“ schleimte Andy und ging wieder zu seinen Freunden. Cassandra nahm einen Schluck Cola und kam sich so vor, als würde sie im siebten Himmel schweben.
“ Nette Kleine“ meinte Frank.
„ Na ja, ein bisschen Spaß gönne ich mir noch, bevor wir uns opfern“ meinte Andy und seine Freunde stimmten ihm zu.

Jonas kam aus von der Bushaltestelle zurück. Er war gerade am Schalter, wo man die Tickets kaufen kann um nach zu fragen, ob dieser Mann Cassandra schon mal gesehen hat.
“ Und?“ fragte Janet ganz nervös.
“ Cassandra war hier und hat sich ein Ticket in die Stadt gekauft“ antwortete Jonas.
„ OK, ich fahre“ meinte O’Neill.
“ Die Stadt ist groß O’Neill, ihr habt mich auch nicht gefunden, wenn dieses Mädchen nicht gewesen wäre. Wie wollt ihr Cassandra finden?“ fragte Teal’C.
„ Was tut man, wenn man abhaut und nicht weiß wo man hin soll?“ war die Frage von O’Neill. Teal’C und Jonas starrten Jack nur etwas komisch an.
“ Man geht dort hin, wo die ganzen Obdachlosen sind und schläft dort einmal, bis man weiß, was man weiter macht“ antwortete Carter auf die Frage von Jack.
“ Danke Sam, also ich fahre“ meinte Jack und stieg ins Auto ein. Teal’C und Jonas sahen sich gegenseitig verwirrt an.
“ Diese Menschen“ meinte Teal’C nur und stieg ebenfalls in den Wagen ein. Jonas ließ sich dieser Bemerkung mal durch den Kopf gehen. Den eigentlich hatte Teal’C damit ja völlig Recht. Dann stieg Jonas auch noch in den Wagen und O’Neill gab Vollgas.

Andy, Frank, Charles und Cassandra gingen durch die Stadt. Wie eine Gang, die ein Viertel regiert, gingen sie durch die Gassen. Andy hatte Cassandra in seinen Armen und sie gingen durch die Strassen. Alle anderen hatte irgendwie Angst vor ihnen, doch Cassandra bemerkte das irgendwie nicht, das wir ihr total egal.
“ Wo gehen wir eigentlich hin?“ fragte Cassandra.
“ In unsere Bude“ antwortete Andy.
„ Du hast ne Bude?“ Cassandra war total begeistert.
„ Sogar ein ganzes Lagerhaus“ gab Frank gleich an.
“ Mit einer Mega Stereo Anlage und einer Mega Überraschung für alle hier“ fügte Charles noch hinzu.
„ Wirklich?“ fragte Cassandra nach.
“ Ja und du wirst es bald sehen, denn die Show wird bald losgehen“ antwortete Andy.
„ Was für eine Show?“ wollte Cassi nun wissen.“
“ Geduld, Schätzchen, Geduld“ meinte Andy. Cassandra kuschelte sich mehr an Andy ran, so frei fühlte sie sich schon lange nicht mehr.

O’Neill, Jonas, Teal’C und Janet aßen etwas zu Mittag, ein Hot Dog. Das brauchte Janet, sie musste ihre Nerven etwas beruhigen, genau das brauchte sie jetzt. Sam fragte durch die Strassen, ob jemand Cassandra gesehen hat. Sie zeigte es allen Leuten. Jeder regierte irgendwie ängstlich und antwortete mit einem Kopfschütteln. Das kam Carter schon verdächtig vor.
„ Hat wirklich niemand dieses Mädchen gesehen?“ fragte Sam schon fast genervt.
“ Nein, wirklich nicht, lassen sie uns jetzt bitte in Ruhe“ antwortete einer dieser jungen Kerle und verschwand. Carter blieb stehen und sah diesen jungen verdutzt nach.
„ Was zum Teufel ist hier los?“ fragte sich Carter selbst. Plötzlich hörte sie hinter sich eine Streiterei, sie sah sich um und bemerkte, dass sie beide schon befragt hat, sie lauschte genau zu.
“ Mir reicht es langsam, wir alle werden dadurch schaden erleiden, ich will was dagegen tun“ meinte der eine Junge zum anderen.
“ Willst du etwa von dieses Leuten gekillt werden?“ wollte der andere Junge wissen.
„ Wir werden sowieso sterben, ich will wenigstens was dagegen versucht haben“ verteidigte er sich und stieß seinen Freund weg. O’Neill bemerkte auch die Streiterei und sah zu Carter rüber. Der Junge rannte zu Carter und fing an ihr vieles zu erzählen. Der Andere schüttelte nur den Kopf und verschwand. Carter wurde immer blasse im Gesicht.
“ Ich glaube sie hat erfolg“ meinte Jack und zeigte rüber zu Carter. Die Anderen sahen auch sofort rüber und sahen das gleiche.
“ Dann werden wir hoffentlich bald erfolg haben“ meinte Teal’C.
„ Hoffen wir es, lange halte ich diesen Stress nicht mehr aus“ sprach Janet.
„ Irgendetwas stimmt da nicht“ stellte Jonas fest, als er Carters Ausdruck im Gesicht sah.
“ Hoffentlich nicht so etwas schlimmes, wie es in ihren Augen steht“ hoffte Teal’C. Doch da lief Carter plötzlich einfach los, so schnell sie konnte, ohne sonst etwas zu machen.
“ VIEL GLÜCK“ schrie der Junge ihr nach. Die Anderen sahen sich komisch an.“
“ Carter, was ist denn los“ schrie Jack nach. Doch Carter lief weiter und verschwand um die Ecke.
“ Verflucht“ fluchte Jack und lief ihr hinterher. Die Anderen folgten ihm und Janet hatte Probleme ihnen zu folgen.

Andy öffnete die Tür und bat Cassandra herein. Sie stieg natürlich mit voller Hoffnung hinein. Die Bude war einfach ein Traum. Es sah wie aus, wie von Punks. Alles war voll gesprüht, es herrschte ein Saustall. Aber es war einfach cool.
“ Geil“ beurteilte Cassandra diese Bude. Frank und Charles kamen ebenfalls rein und schlossen die Tür. Danach wurde sofort die Tür verriegelt.
“ Und was ist nun die Überraschung?“ fragte Cassandra gespannt.
“ Der Tod“ antwortete Andy mit einer Freunde.
“ Wie bitte?“ fragte Cassandra. Andy ging von Cassandra weg und marschierte in die Ecke dieser Bude. Dort stand ein Gegenstand, der verdeckt war. Überdeckt mit einem Seidentuch. Andy zog es herunter und da stand ein Gerät, ähnlich wie eine Bombe.
„ Was zum Teufen ist das?“ wollte Cassandra wissen.
„ Unsere Macht“ antwortete Andy.
„ Wie soll ich das verstehen?“ Cassandra verstand nun gar nichts mehr.
“ Sieh mich genau an“ befahl Andy und Cassandra sah ihn verängstigt an. Plötzlich verzerrte sich sein Gesicht. Es wurde kurz rot schimmernd und danach wieder normal.
„ Du bist ein Alien“ stellte Cassandra fest.
“ Natürlich und wir sind hier um die Erde zu übernehmen“ lachte Andy.
„ Was?“ Cassandra war völlig von der Rolle.
„ Das ist eine Art Gift, was alle Menschen infiziert und sie langsam von innen heraus verätzen lässt. In 5 Jahren ist dieses Gift verflogen und meine Rasse kann diesen Planeten übernehmen. Die Technologie wird erhalten bleiben. Unser Planet ist kurz vor dem Aussterben und eurer ist perfekt für uns“ erklärte Andy.
„ Ähm“ Cassandra wusste nicht was sie sagen sollte.
“ Ich wollte einfach noch ein bisschen Spaß haben, bevor ich sterbe“ beantwortete Andy die Frage was Cassandra eigentlich fragen wollte.
“ Du wirst sterben?“ fragte Cassandra entsetzt.
“ Ja, wir drei sind hier um ein Selbstmordkommando durchzuführen, um unsere Rasse zu retten. Wir sind Helden“ antwortete Andy.
„ Nein, nein, nein“ brüllte Cassandra und lief Richtung Tür. Charles wollte sie aufhalten, doch der bekam sofort einen Tritt in seine Edelsteine. Er brach sofort zusammen und Cassandra lief zur Tür. Doch die war verriegelt.
„ Du kannst nicht entkommen“ meinte Andy lächelnd. Cassandra nahm Anlauf und lief in die Tür hinein, doch die hielt stand.
“ Ne nette Show“ meinte Andy und Frank stimmte mit einem lächeln zu. Cassandra klopfte gegen die Tür.
„ Hilfe, helft mir bitte“ schrie Cassandra. Doch nach einigen Sekunden gab sie auf. Sie brach am Boden zusammen und weinte.
“ Das habe ich noch gebraucht bevor ich sterbe“ meinte Andy und aktivierte die Bombe.
“ Noch 5 Minuten und alles ist aus“ meinte Andy und grinste.
“ Es gibt kein Weglaufen“ fügte Frank hinzu. Beide grinsten und waren stolz. Doch plötzlich traf ein Blitz die Tür. Cassandra kannte das, doch die zwei Kerle sahen verdutzt an die Tür. Es folgten ein zweiter Schuss und auch ein dritter. Die Tür verschwand plötzlich.
“ Was zum Teufel?“ fragte sich Andy selbst. Carter lief hinein. Sie sah wie Cassandra am Boden lag, mit verweintem Gesicht und diese zwei Kerle.
“ Wer bist denn du?“ fragte Andy. Carter zückte ihre Waffe und zielte auf Andy. Sein Gesicht verzerrte sich wieder und Carter sah etwas überrascht diesen Kerl an.
“ Ein Alien, Sam“ schrie Cassandra und Carter drückte ab. Andy schrie auf und brach zusammen. Er war tot, plötzlich verzerrte sich sein ganzer Körper und er war plötzlich eine rote Flüssigkeit die plötzlich verschwand. Carter zielte sofort auf die Anderen zwei.
“ Da ist eine Bombe, sie wird die ganze Menschheit ausrotten“ warnte Cassandra ihre Freundin Sam.
“ Ihr zwei sagt mir, wie man sie entschärft“ warnte Carter die 2 Kerle. Doch sie sahen sich an und drückten auf ihr Handgelenk. Beide schrieen auf und verschwanden gleich wie Andy. Sie haben sich selbst getötet.
“ Cassi verschwinde, gehe hinaus, die Anderen kommen gleich“ sagte Carter und Cassi nickte nur und lief hinaus. Carter lief sofort auf die Bombe zu und sah sie sich an.
“ Lächerliche Konstruktion“ meinte Carter und begann die Bombe zu zerlegen. Cassandra lief hinaus und fiel sofort auf den Boden und weinte weiter.
“ Cassi“ schrie Janet und lief zu ihrer Tochter hin.
“ MUM, es tut mir Leid, es tut mir so Leid“ entschuldigte sich Cassandra.
“ Ist schon gut“ meinte Janet und umarmte ihre Tochter.
„ Wo ist Sam?“ fragte Jack.
“ Sie ist drinnen, wie versucht eine Bombe zu entschärfen“ antwortete Cassandra.
“ Bombe?“ fragte Jonas.
“ Später Jonas“ widersprach Jack. Er lief sofort los. Er wusste nicht was Carter vorhatte. Er wollte sie stoppen, er wusste ja nicht, was dies für eine Bombe war. Doch als er rein kam war es bereits zu spät. Carter durchtrennte einen Draht. Das Gift wurde hinausgeschleudert und traf Carter. Sie hob vom Boden ab und landete hart auf der Wand. Die Bombe war entschärft. Doch was war mit Carter?

Alle außer Carter und Cassandra waren im Besprechungsraum.
“ Wie sieht es aus?“ fragte Hammond neugierig.
“ Dieses Gift war so veranlagt, dass es in einer Sicheren nicht gefährlichen Form in unsere Körper eindringt. Es setzt sich im Magen fest und durch die Verdauung wird der Schutz gelöst und es fängt an, dass sich der Magen verätzt. Danach folgt der ganze Körper, bis jeder tot ist. Am Schluss ist der ganze Körper verätzt. In 5 Jahren wären alle Reste weg und der Planet wäre bereit für eine Übernahme“ erklärte Janet.
“ Also haben wir noch 5 Jahre Zeit?“ fragte Jonas.
“ Leider nicht. Sam hat die ganze Ladung ab bekommen, was sich eigentlich in der Luft verteilen hätte müssen. Da die Verteilung fehlt, ist die Menge nicht groß, aber tödlich. Und in 2 Wochen ist es dann soweit, dass sich Carters Körper zu zersetzen beginnt“ erklärte Janet.
“ Also 2 Wochen Zeit um eine Lösung zu finden?“ fragte Jack.
“ Ja, nur würde ich in 25 Jahren kein Heilmittel haben“ antwortete Janet.
“ Tok’Ra und Asgard können leider nicht helfen, sie kennen das Gift auch nicht. Sie kannten nicht einmal diese Rasse“ erklärte Hammond.
“ Also keinen Ausweg“ sagte Teal’C was alle anderen dachten.
“ Leider ja“ stimmte Janet dem Jaffa zu. Die Stimmung war trübe und es herrschte Totenstille.

Carter lag in der Quarantäne Station, total abgeschirmt und man durfte nur mit einem Schutzanzug rein. Sie lag da und schlief. Sah total erschöpft aus, so richtig dem Ende nahe. Cassandra hockte vor diesem Raum und weinte.
“ Cassi?“ fragte Janet als sie aus diesem Raum kam.
“ Ich bin Schuld, dass sie sterben wird“ schluchzte Cassandra.
“ Das ist nicht wahr“ widersprach Janet.
„ Doch ist es, wäre ich nicht weggerannt, dann würde sie noch leben, ich bin so dumm“ beschimpfte Cassandra sich selbst.
“ Erstens lebt sie noch, zweitens war es ihre eigene Entscheidung, dieses Risiko einzugehen. Drittens, hätte Sam nie die Welt retten können, wenn du nicht weggelaufen bist. Im etwas schrägen Sinn hast du die Welt gerettet. Das Schicksal wollte es so, und wir werden alles Mögliche tun um sie zu retten. Bis jetzt haben wir immer einen Weg gefunden“ verteidigte Janet ihre Stieftochter.
“ Danke Mum“ meinte Cassandra. Janet lächelte.
“ Ist schon gut Schätzchen“ beruhigte Janet ihre Tochter weiter. Die sofort in ihre Arme fiel und sich an ihrer Schulter ausweinte.
“ Ist gut, Schätzchen, ist gut“ meinte Janet und klopfte Cassandras Rücken.

Written by Roland Hebesberger 2003
© by Roland Hebesberger/Starga