Was bisher geschah:
Auf dem Planeten von Marley, im Krieg.
Teal’C: Doch wer sollte den Lockvogel spielen?
Marley: Es ist meine Pflicht, Janet, so wie es deine Pflicht war, uns damals
zu retten, bitte lass mich gehen.
Marley wird entdeckt und getötet. Janet und Jack können gerade noch
flüchten.
Wieder auf der Erde unterhalten sich Carter und Janet.
Janet: Sam … Ich bin … von Marley
Sam: Was bist du von Marley?
Janet: Schwanger.
SG-1 springt durch die Zeit. Sie sehen wie Janets Baby das ganze Universum zerstört.
Sam: Es wird alles vernichten, du musst das verhindern.
Janet: Nein, es ist mein Baby.
Carter redet mit Daniel über die ungewisse Zukunft:
Carter: Aber Janet wird ein Kind auf die Welt bringen, dass dieses Universum
zerstören wird. Warum hast du da nicht eingegriffen? Das ist das einzige
was deiner Erklärung im Wege steht.
Daniel: Alles wird in dieser Hinsicht gut, vertraue mir.
Das Stargate schimmerte schön im Sommerlicht. Die Sonne wurde richtig
reflektiert, der Winkel war gerade Richtig, dies war ein Schauspiel, was nur
durch eines gestört wurde, durch Ankömmlinge auf diesen Planeten.
Dies waren Sam und Janet, die als letzteres des Teams durch das Stargate auf
diese Welt kamen. Die Einwohner sahen nur verrückt auf die Menschen. Sie
waren sehr primitiv, sie waren gerade mal in der Steinzeit angelangt, sie hielten
sich von den Menschen fern und ließen die Forschungsanlage in Ruhe. Sie
wussten ja nicht, was sich auf diesen Planet befindet. Es gibt hier eine Bakterienart,
die das Immunsystem verstärkt, jetzt interessiert dass die Menschen natürlich,
wie das funktionieren kann und ob man dies auf der Erde zulassen kann.
„ Blauer Himmel und wir müssen in die Gruft“ regt sich Janet
auf, die Hochschwanger auf eine Mission ging.
“ Wenigstens ist da drinnen eine Klimaanlage“ meinte Carter und
ging Janet nach. Sie trafen dort auch sofort ein. Die Soldaten, die bereits
hier waren, haben alles wunderbar aufgebaut, alles war bereits fertig, sie konnten
leicht anfangen zu arbeiten.
“ Wunderbar Leute“ meinte Janet und ihr wurden sofort die Taschen
abgenommen.
“ Dann können wir gleich anfangen und die Arbeit so schnell wie möglich
hinter uns bringen“ fügte Janet hinzu.
„ Bist du sicher, dass du dies schaffst, wir können dies auch alleine
machen, du kannst dich ausruhen, das Baby wird bald kommen“ meinte Carter.
“ Ich will doch diese Entdeckung nicht verpassen, falls es was zu entdecken
gibt“ meinte Janet.
“ Ich meine ja nur, dass du dich nicht überanstrengen sollst“
sorgte sich Carter um Janet.
“ Seit wann ist die das Baby so wichtig?“ fragte Janet verdächtig.
“ Ich mache mich um dich sorgen, Janet“ antwortete Sam. Man merkte,
dass zwischen den Beiden eine gewisse Spannung aufgebaut war. Es gab schon lange
nichts mehr zu lachen bei den Beiden.
“ Beginnen wir mit der Arbeit“ meinte Janet und packte ihre Sachen
aus.
“ Lass mich das machen“ meinte Sam und wollte ihr zu Hand gehen.
“ Ich bin Schwanger, nicht behindert“ lehnte Janet die Hilfe mit
ihrem kalten Rücken ab.
“ OK, dann nicht“ meinte Sam und entfernte sich von Janet. Sie packte
hingegen ihre Sachen ganz alleine aus, währenddessen startete Carter ganz
alleine die Systeme.
„ So fangen wir an“ meinte Janet und alle trafen sich so ziemlich
in der Mitte, des schnell aufgebauten Labors auf diesen Planeten.
“ Einverstanden“ stimmte Sam zu.
„ Gut, wo finden wir diese Bakterien?“ wollte Janet wissen.
“ In einer Höhle haben sie sich verbreitet, sie lieben die Nässe
auf einem Gestein“ antwortete ein Soldat.
“ Gut, dann nehmen wir gleich eine Gesteinsprobe, aber keine kleine, damit
wir sie gleich am natürlichen Lebensraum beobachten können“
schlug Janet vor.
“ Gut, wir machen 2 Teams. Das eine Team bereitet hier alles vor und das
Andere geht die Probe holen“ erklärte Sam und jeder nickte.
“ Das Team, was den Stein holt, besteht aus mir, Sgt. Siler und Major
Tom, der Rest bleibt hier und bereitet alles vor“ teilte Sam die Teams
ein.
„ Ich darf nicht mit?“ fragte Janet leicht entsetzt.
“ Es ist gesünder für dich, wenn du hier bleibst“ antwortete
Sam.
“ Ich hab es dir heute schon einmal gesagt“ fauchte Janet zurück.
“ Und mein Befehl war klar und deutlich, hier habe ich das sagen und dass
war meine Entscheidung“ sprach Sam ein Machtwort.
“ Gehen wir los“ befahl Sam und die Drei marschierten los. Die Anderen
begannen sofort mit Ihrer Arbeit. Nur nicht Janet, sie stand angefressen da
und starrte ein Loch in die Wand. Sie konnte es nicht fassen, sie ist doch kein
Kind mehr, sie hat nur eines in Sich, das heißt noch lange nicht, dass
sie nicht normal arbeiten kann. Doch Sam hatte es richtig ausgesprochen. Sie
hatte hier das Kommando und das nütze sie Schamlos aus. Doch nach einigen
Minuten half sie den Andern, denn wenn sie schon hier ist, kann sie auch etwas
machen, für das ist sie ja da. Also begannen die Beiden mit ihrer Arbeit,
doch die Stimmung im Lager ist nicht gerade die Beste.
„ Sgt. Siler, schlagen sie gleich diesen Stein ab“ befahl Carter
und Siler machte dies sofort. Für Siler war es auch eine neue Erfahrung,
normaler weiße ist auf der Erde und löst dort die technischen Problemen.
Dies ist seine erste Außenmission. Deshalb war er etwas nervös.
„ Machen sie schon“ holte Carter ihn wieder aus seinen Gedanken.
„ Tut mir Leid“ entschuldigte sich Siler und nahm sein Werkzeug
in die Hand. Dieses Gestein war sehr weich für Gestein, mit einem leichten
Schlag war sofort ein großer Brocken heruntergefallen und in den Behälter
geflogen, den Major Tom unter der Wand hinhielt.
„ Guter Schlag“ lobte Carter.
„ Dies war ganz leicht“ wunderte sich Siler. Carter sah ihn etwas
verwirrt an.
„ Probieren Sie es doch“ meinte Siler. Carter dachte sich, dass
es sicher nicht schaden würde. Sie griff nur leicht an die Wand und es
fielen kleine Brocken auf den Boden.
“ Ungewöhnlich“ meinte Carter nur dazu und starrte auf die
Wand.
“ Die Bakterien?“ fragte Major Tom:
“ Meinen Sie damit, dass sich Bakterien durch Gestein durchfressen können?“
wunderte sich Siler.
„ Die haben wohl die Fähigkeit dazu, wie es scheint“ antwortete
Carter. Beide sahen Carter verwirrt an, sie hatten wohl genau so etwas nicht
erwartet.
“ Wir untersuchen weiteres im Labor, gehen wir“ meinte Carter und
die Beiden nickten und marschierten los.
Das Labor war fertig eingerichtet, jetzt fehlten nur mehr die Bakterien um
sie zu untersuchen. Alles war sicher, es sah aus wie eine Mega große Karantäne
Station. Und da kamen die Helden ja schon, mit ihrer Probe.
„ Habt ihr es?“ fragte Janet total genervt.
“ Natürlich, ein richtig großes Stück“ freute sich
Major Tom und zeigte Janet diesen Brocken. Sie machte einen beeindruckten Gesichtsausdruck
und Major Tom ging weiter.
„ Ich darf ihn doch untersuchen?“ fragte Janet mit einer wütenden
Stimme.
„ Natürlich, ich will dich nur beschützen“ verteidigte
sich Carter.
“ Ist schon klar, nur ich kann ganz normal arbeiten, Sam, ich weiß
schon was ich schaffe und was nicht. Wenn du es nicht mehr weißt, mir
ist da Baby sehr wichtig, im Gegensatz zu dir, und deshalb werde ich nichts
machen, was es gefährdet, im Gegensatz zu dir“ meinte Janet.
“ So stimmt das jetzt aber auch wieder nicht“ widersprach Carter.
“ Du wolltest, dass ich mein Baby töte“ sagte Janet.
“ Es ist so, dass dieses Baby das Universum zerstören wird. Es wird
von einem Goa’Uld befallen und zerstört alles, nicht nur die Erde,
sondern alles. Ich verstehe nicht, wie du dieses Risiko eingehen kannst“
erklärte Carter.
“ Ich verstehe eines nicht. Ihr wisst nicht ob dies eine Zeitreise war.
Es gibt keinen Konkreten Beweis, dass dies wirklich alles stattfindet, und ich
werde mein Baby nicht dafür sterben lassen“ beschimpfte Janet ihre
Freundin.
„ Hättest du all das gesehen, was ich gesehen habe, würdest
du anders handeln“ meinte Sam.
„ Ich hab es aber nicht gesehen. Und ich würde nie mein Baby töten
und dann nie wissen, ob dies wahr war oder nicht. Und so werden wir es erfahren
und ich bin mir sicher, dass es nicht so kommen wird“ sprach Janet.
„ Es war aber die Zukunft“ versicherte Sam.
“ Gut, dann kennen wir sie und werden sie deshalb auch verhindern können“
meinte Janet und Sam starrte sie traurig an.
“ Ich muss noch eine neue Lebensform untersuchen“ meinte Janet und
ging die Karantäne Station. Sam blieb sitzen und war kurz vor der Verzweiflung.
Janet war an der Arbeit beschäftigt. Sie hatte das Gespräch bereits
verdrängt und total auf den Stein konzentriert.
“ Sehen Sie das?“ fragte Major Tom.
„ Allerdings“ antwortete Janet und begann sofort mit der Aufzeichnung.
„ Das ist doch nicht zu fassen“ meinte Major Tom fassungslos.
“ Es scheint als würden die Bakterien sich vermehren und die Struktur
des Gesteins so verändern, dass es weich wie Butter wird“ stellte
Janet fest.
“ Welchen Sinn hat diese Bakterienart?“ wollte Major Tom wissen.
„ Ich nehme an, dass diese Bakterien sich anpassen können. Sie studieren
die Zusammensetzung dieser Art und verändern sich so, dass sie es zersetzen
können um damit Nahrung zu bekommen“ erklärte Janet.
„ Wollen Sie damit sagen, dass diese Art alles zersetzen kann, auch Replikatoren
wenn es nötig wäre?“ interessierte Major Tom.
„ Vollkommen korrekt“ stimmte Janet zu.
„ Das könnte die Entdeckung des Jahrhunderts sein“ freute sich
Major Tom.
„ Nein, das ist schon das Stargate“ meinte Janet grinsend.
„ Nein, das war letztes Jahrhundert, im neuen sind es diese Mini Dinger
da“ grinste Major Tom. Janet verging ihr lachen, denn sie wurde geschlagen,
der Major hatte Recht.
“ Gut, dann haben wir die Entdeckung des Jahrhunderts“ stimmte Janet
schlussendlich zu.
Die Nacht ist bereits eingebrochen und alle waren bereits im Bett. Sie waren
alle sehr müde, es war auch ein harter Tag. Diese Bakterien waren sehr
interessant. Sie gaben den Stoff Gummi und etwas Flüssigkeit hinein und
nach einer Stunde war der Gummi verschwunden, nicht mehr da, aber eine Menge
Gummifressende Bakterien. Doch Carter konnte nicht schlafen. Das Gespräch
lag ihr noch immer im Magen. Sie konnte es nicht fassen, kaum hat mal jemand
Glück in ihrem Bekanntenkreis muss so was passieren, und sie wäre
am liebsten tot. Doch sie musste das Beste daraus machen, die Frage ist nur,
was ist das Beste? Doch sie war nicht die einzige, die nicht schlafen konnte,
wie es aussah.
„ Kannst du auch nicht schlafen?“ fragte Sam und ging die Karantäne
Station hinein.
„ So gut wie du“ antwortete Janet die da saß und das gerade
zersetzte Gummi anstarrte.
„ Neues Gummi?“ fragte Carter.
“ Ja, sie sind schon mehr, es geht schneller“ antwortete Janet.
„ Erstaunlich diese Bakterien, die können unsere Retter sein, oder
auch unsere Zerstörer“ meinte Sam.
“ Keines von Beiden“ widersprach Janet.
“ Wieso?“ wollte Carter wissen. Woher wusste das Janet, hatte sie
was herausgefunden, dass sie bis jetzt noch nicht wusste? Wenn ja, was wäre
das.
“ In euer Zeitreise kam so etwas ja nicht vor, also würde uns das
nichts helfen“ meinte Janet.
“ Ach komm schon“ meinte Sam.
„ Es ist doch so, ihr wisst ja schon ganz genau, was passieren wird und
deshalb ist das alles hier doch schon egal, es ist nichts mehr zu enden, durch
mich wird alles Leben im Universum vernichtet werden“ redete Janet deprimierend
vor sich hin.
„ Nicht du, sondern dein Sohn, der dies alles anrichten wird“ korrigierte
Sam.
“ Ich habe doch mein Baby beschützt und am Leben gelassen, ich bin
doch an allem Schuld“ erklärte Janet.
“ So habe ich das nie gemeint, es ist nur so, dass es durch dieses Baby
zum Ende kommen wird“ sprach Carter.
“ Wird mein Baby sicher sein, wenn es auf der Welt ist? Oder muss ich
es vor dir verstecken?“ wollte Janet wissen. Carter wurde ganz bleich
im Gesicht. Sie konnte nicht fassen, was sie gerade gehört hatte.
“ Du meinst, ich bin im Stande, dein Kind zu töten?“ interessierte
Carter.
“ Du würdest damit das Universum retten“ meinte Janet.
“ Das ist doch Unsinn. Ich meinte nur damals, dass dieses Kind abgetrieben
werden sollte, dann wäre alles vorbei gewesen. Natürlich würde
ich jetzt dann alles machen um ein Lebewesen das leben zu retten“ erklärte
Sam.
„ Wenn ich jetzt Probleme bekommen würde und dann das Baby sterben
könnte, würdest du jetzt etwas machen, oder kannst du nur kein Lebewesen
töten, das in deine Augen sehen kann?“ fragte Janet. Carter musste
sich nun zugestehen, dass sie auf diese Frage keine Antwort hatte. Sie wüsste
es nicht, was sie tun würde, wenn jetzt das Baby zu sterben drohte. Das
gab Carter einen Stich im Magen. Wie konnte sie nur daran denken. Das kann doch
nicht wahr sein, sie würde ein Lebewesen sterben lassen. Carter wurde es
schlecht, sie wurde bleich, ihr ekelte es vor sich selbst, sie verließ
sofort das Labor. Janet verstand schon, was in Carter vorging. Sie konnte es
nicht verstehen. Was ist bloß aus ihrer Freundschaft geworden. Wie kann
dies bloß enden. Eine Träne kullerte Janet die Wange runter und fiel
direkt auf das Gummi. Janet entschloss sich auch schlafen zu gehen, sie ist
Hochschwanger, ein bisschen schonen muss sie sich auch. Deshalb ging sie ebenfalls
aus dem Labor. Doch am Gummi geschah etwas. Die Bakterien mutierten durch die
Janets Träne. Es zersetzte nicht nur das Gummi in einem Mordstempo, sondern
auch den Boden und das Glas.
Der nächste Morgen war eigentlich wunderschön. Keine einzige Wolke
war am Himmel zu sehen. Die Einwohner waren bereits wach und arbeiteten an den
Feldern. Carter saß im Gras und beobachtete den Sonnenaufgang. Ihre Gedanken
spielten verrückt. Diese Nacht hatte sie nur Minutenweiße geschlafen,
sie konfrontierte sich immer selbst mit der Tatsache, dass sie nicht weiß,
was sie tun würde, wenn das Baby jetzt was passieren würde. Sie war
wirklich entsetzt von sich selbst. Janet hingegen hat gut geschlafen, sie hatte
sich damit abgefunden, dass Sam mit dieser Tatsache nicht zu Recht kommen wird.
Sie brauchte den Schlaf, sie ist sehr erschöpft gewesen. Janet richtete
sich gerade her, sie zog sich an, damit sie dann wieder an die Arbeit gehen
konnte. Gerade als sie fertig wurde hörte sie eine Stimme brüllen.
„ Kommt jemand, schnell“ brüllte Major Tom. Das hörte
sogar Carter, sie sprang auf und lief zum Labor. Janet war viel näher dran
und auch sofort im Labor.
“ Es ist mutiert“ brüllte Major Tom. Es flog alles auseinander.
Die Lampen flogen von der Decke, die Tische brachen auseinander, es wurde einfach
alles gefressen.
„ Schnell weg hier“ meinte Janet und Tom nickte. Beide liefen zu
Ausgang. Carter war schon da, auch Sgt. Siler und die Anderen.
“ Es ist mutiert, wir müssen weg“ meinte Janet.
“ Gut, weg hier“ befahl Sam uns stütze Janet. Alle liefen zum
Stargate. Nach halber Strecke hörten sie einen lauten Krach. Das ganze
Labor fiel ihn sich zusammen.
“ Jetzt aber schnell“ meinte Sam und sie legten einen Zahn zu.
„ Was ist mit den Bewohnern?“ fragte Siler. Sam drehte sich um.
Sie liefen alle in die Verkehrte Richtung.
“ Wir können nichts mehr für sie tun“ antwortete Carter.
“ Stützen Sie bitte Janet, ich wähle den Planeten an“
befahl Carter. Siler stütze sofort Janet ab und Carter lief zum DHD. Sie
wählte sofort die Erde an und gab den Code durch.
„ Los jetzt“ schrie Carter. Siler lief los, und ließ Janet
stehen, die aber auch sofort los ging. Alle gingen durch, auch Carter, Siler
ging als vorletzter und Janet war kurz vor dem Stargate. Plötzlich bekam
sie große Bauchschmerzen. Janet schrie laut auf, sie brach zusammen und
das Stargate schloss sich.
“ Wo ist sie?“ fragte Carter, als sich das Stargate gerade geschlossen
hat.
“ Sie war direkt hinter mir“ antwortete Siler.
“ Was ist los?“ wollte General Hammond wissen.
“ Ich muss sofort wieder zurück, General, sofort, Sgt. Siler wird
Ihnen alles erklären“ meinte Sam. Hammond nickte und der Planet wurde
wieder angewählt. Siler erklärte Hammond die Lage und Carter lief
durch das Stargate. Auf dem anderen Planeten hatte es sich bereits frontal verändert.
Diese Bakterien zerlegten gerade die Felder, es fehlte nicht mehr fiel und Janet
hätte dran glauben müssen.
„ Ich komme schon“ rief Carter und lief zu Janet. Das Stargate schloss
sich derweil wieder. Sam half Janet sofort auf.
“ Was ist los?“ fragte Sam.
“ Mein Baby“ brüllte Janet nur. Sam stützte Janet und
sie liefen zum Stargate. Janet schrie die ganze Zeit wie am Spieß, es
musste ihr gewaltig wehtun. Carter wählte erneut die Erde an und sie liefen
durch. Janet war gerettet, aber ihr Baby?
„ Diese Bakterien greifen ihren Uterus an“ erklärte Doc Watson.
„ Und das bedeutet?“ wollte Hammond wissen.
„ Die Gebärmutter wird dadurch innerlich verletzt und dadurch wird
das Baby sterben und Janet Fraiser wird nie wieder Kinder bekommen können“
antwortete Watson. Hammond blieb ein Frosch im Hals stecken als er das gehört
hatte.
“ Ist das ihr ernst?“ fragte Carter sicherheitshalber nach.
„ Allerdings, in 3 Stunden wird alles vorbei sein“ antwortete Watson
konkret.
“ Das darf doch alles nicht wahr sein“ meinte Carter und verzweifelte.
“ Können wir irgendetwas machen?“ fragte Hammond.
„ Leider nein, außer sie finden eine Lösung wie man die Bakterien
töten kann ohne das Baby zu verletzen. Mir fällt dazu leider keine
Möglichkeit ein, aber Major Carter ist ja bekannt, für ihre genialen
Einfälle“ meinte Watson. Carter sah ihn etwas ärgerlich an.
“ Danke, ja nur keinen Druck auf mich legen“ meinte Carter böse.
Watson lief etwas rot an, denn genau das wollte er eigentlich nicht.
“ Gut, sie haben 3 Stunden um ihr Bestes zu geben, also verlieren sie
keine Zeit“ befahl Hammond.
„ Ja, Sir“ antworteten beide gleichzeitig und stürzten sich
auf ihre Arbeit.
Janet lag in der Krankenstation und brüllte wie verrückt. Diese Bakterien
verursachten wilde Schmerzen in ihr, sie würde das nicht mehr lange mitmachen.
Carter war klar, das diesmal wieder alles an ihr lag, sie musste eine Lösung
finden, denn dieser Ersatzarzt Watson hatte gar nichts auf Lager. Dabei ist
sie die Wissenschaftlerin und nicht der Arzt. Also müsste er doch die Lösung
wissen, schließlich ist das sein Beruf.
„ Komm schon Sam, dir muss doch etwas einfallen“ motivierte Carter
sich selbst. Doch irgendwie hatte ihr Gehirn eine Blockade gebaut. Sie wollte,
dass sie eine Lösung findet, doch irgendwie war ihr Hirn anderer Meinung.
Doch anders gesehen wird Janet weiterleben und das Kind sterben. Dann wären
eigentlich die meisten Probleme aus der Welt. Bis auf das, das bei Janet eine
Welt zusammenbricht. Irgendwie müsste es doch eine Lösung geben. Carter
überlegte weiter. Doch immer kam ihr die selbe Frage in die Quere. Ist
es überhaupt richtig, hier eine Lösung zu finden. Wie viel ist das
wohl ergehen eines Mensches wert. Soviel, dass in einigen Jahren, das ganze
Universum zerstört sein wird. Das war die Frage, die Sam beschäftigte.
Doch die Zeit schwand, und sie müsste sich bald entscheiden. Es drängte,
doch die Entscheidung konnte einfach nicht getroffen werden. Major Tom hat sich
inzwischen in der Krankenstation eingefunden um Janet beizustehen. Sie drückte
nur Major Toms Hand so fest, dass er fast zu schreien anfing, und sie meinte
dann nur:
„ Danke dass du da bist, hilf Carter eine Lösung zu finden“
meinte Janet. Major Tom nickte und marschierte sofort rüber ins Labor,
wo Carter da saß und einen Verzweifelten Blick.
„ Kann ich helfen?“ fragte Major Tom.
„ Hilfe könnte ich gebrauchen“ antwortete Sam und richtete
sich etwas auf.
“ Was ist denn los?“ wollte Major Tom wissen.
„ Ich weiß es nicht, mein Gehirn hat irgendwie eine Blockade, ich
kann nicht klar denken und mir fallen dadurch keine Ideen ein“ erklärte
Carter.
“ Und wodurch ist diese Blockade entstanden?“ interessierte Major
Tom. Carter sah ihn etwas verdutzt an.
„ Durch Druck“ antwortete Sam.
“ Glaub ich weniger“ widersprach Major Tom. Carter konnte nicht
glauben, was sie da gerade hörte.
„ Wie meinen Sie das bitte?“ fragte Carter.
“ Ich glaube eher, dass sie wollen, dass dieses Baby stirbt“ sagte
Major Tom eiskalt.
“ Wie bitte?“ brüllte Sam.
„ Es ist kein Geheimnis, dass sie wollen, dass dieses Kind nicht auf die
Welt kommt. Denn es wird angeblich das Ende einleiten“ sprach Major Tom
mit einer überheblichen Stimme.
“ Für wem zum Teufel halten Sie sich eigentlich?“ wollte Sam
wissen.
“ Ich habe an der Akademie 5 Jahre Psychologie studiert und mit Auszeichnung
bestanden, ich weiß, wovon ich rede“ erklärte Major Tom etwas
stolz.
“ Und was ist dann ihr Profil von mir?“ wollte Carter wissen.
„ Ich glaube, sie versuchen gerade, sich selbst davon zu überzeugen,
dass sie dieses Baby retten wollen. Doch in ihrem tiefsten inneren wissen Sie,
dass sie es am liebsten erwürgen würden, es dazu zu bringen kein Unheil
hier anzurichten. So ist es doch, geben Sie es zu“ erstellte Major Tom
sein Profil von Carter.
“ Das ist doch Blödsinn“ widersprach Carter.
“ Wieso kämpfen Sie gerade um die Antwort der Frage, ist es richtig
zu helfen?“ fragte Major Tom.
„ Was wollen Sie eigentlich hier?“ fragte Carter, diese Frage brennte
schon lange auf ihrer Zunge.
„ Ich bin hier um Ihnen zu helfen“ antwortete Major Tom.
“ Das machen Sie aber gut“ meinte Carter ironisch.
“ Ich stelle nur fest, dass sie es selbst nicht wissen, was sie wirklich
denken. Ich zeige es Ihnen gerade und dann wissen wir, ob sie uns eine Hilfe
sein können oder nicht“ erklärte Carter.
“ Tut mir Leid, aber ich werde Ihnen nicht helfen können, aber ich
arbeitete daran“ meinte Carter und vergrub sich wieder unter ihren Büchern.
“ Gut, Sie haben eine Blockade, sie kommen nicht auf die einfachsten Schlussfolgerungen.
Machen wir es anders“ meinte Major Tom grinsend und sah Carter an, die
nur verwirrt zurückstarrte.
“ Stellen Sie mir einfache Fragen, die sie beschäftigen, wenn Sie
nur auf die Bakterien denken“ bat Major Tom.
„ Worauf leben sie?“ fragte Carter als erstes.
„ Auf alles, was feucht ist“ antwortete Major Tom.
„ Sie könne alles vernichten, doch dazu brauchen sie die Struktur
des Opfers und ein Stoff, der sie mutieren lässt“ interpretierte
Carter.
“ Was hassen diese Dinger?“ fragte Carter.
“ Keine Ahnung, wir haben das bis jetzt nicht getestet. Meistens hassen
sie das Gegenteil ihres Lebensraumes“ antwortete Major Tom. Plötzlich
stockten Beide. Es war doch klar auf der Hand. Nun hatten sie die Lösung.
„ Ich hab es“ meinte Major Tom freudig als er zu Janet stürmte.
“ Ach wirklich?“ fragte Janet etwas verdutzt.
“ Allerdings“ antwortete Major Tom.
„ Und die wäre?“ wollte Hammond erfahren.
“ Die Bakterien verbreiten sich am besten auf Nassen Lebensraum im Dunkeln.
Deshalb müssen wir es schaffen, dass der Bereich und das Baby einfach etwas
belichtete wird und getrocknet wird“ erklärte Major Tom. Die Erwartungen
wurden nicht gerade erfüllt, jeder sah Major Tom sehr verwirrt an.
“ Und wie sollen wir das machen?“ fragte Hammond schlussendlich.
“ Mit einem verstärkten UV Sonnenbad. Wird vielleicht einen Sonnenbrand
erzeugen, allerdings ist das Baby dann gerettet“ antwortete Major Tom.
Alle sahen ihn verdutzt an, dass die Lösung doch so einfach wäre hätte
niemand gedacht. Sofort wurde alles eingeleitet und Janet wurde behandelt, mit
vollem Erfolg.
Es klopfte an der Tür. Carter kam herein.
“ Hallo“ meinte sie verlegen und trat ein.
„ Was ist?“ fragte Janet genervt. Sie hatte nun einen schönen
roten Bauch, allerdings war das Baby wohlauf und wird wahrscheinlich ein bisschen
brauner sein, als zuvor.
“ Wie geht’s es dir?“ fragte Sam sorgend.
“ Wie dich das interessieren würde?“ schimpfte Janet.
“ Wie meinst du das?“ wollte Sam erfahren.
“ Dir war es egal, ob mein Baby überleben würde oder nicht.
Major Tom hat mir alles erzählt, dass er es dir wirklich aus der Nase ziehen
musste. Wir können froh sein, dass er da war. Du wirst ihn wahrscheinlich
hassen“ regte sich Janet auf und hatte dabei schon Tränen in den
Augen.
“ Janet, du weißt doch…“ Sam wurde sofort von Janet
unterbrochen.
“ Nein, ich will nichts mehr von dir hören oder sehen. Verschwinde
einfach und gehe mir bitte aus dem Weg“ sagte Janet beinhart und ließ
Carter nicht mehr zu Wort kommen. Sam willigte schlussendlich ein und verließ
stillschweigend den Raum und versuchte ab sofort, Janet nicht mehr in die Quere
zu kommen.
Written by Roland Hebesberger 2003
© by Roland Hebesberger / Stargate Center 2003