Was bisher geschah:
Tok’Ra: Wir werden angegriffen. Eine ganze Armee von Ba’al greift
gerade an. Das Stargate ist offen zur Erde, wir müssen fliehen.
Jacob Carter: Sofort weg hier
General Pack: Iris schließen.
Jack O’Neill: Was zum Teufel geht hier vor?
Bra’tac: Wir wurden angegriffen.
Jacob: Keiner außer uns ist mehr übrig.
Jacob: Es ist meine Pflicht, Sam.
Sam: Aber es ist viel zu gefährlich.
Jacob: Es geht hier um viel mehr, als mein oder dein Schicksal. Wir sind nicht
Schuld, dass das Universum so ist, wie es ist. Aber wir wären Schuld dran,
wenn das Universum so bleibt, oder schlimmer wird.
Sam: Pass auf dich auf.
Jacob: Werde ich.
Carter hob ihren Kopf und sah raus. Es flogen
nur mehr Trümmer herum. Die ganze Flotte der Goa’Uld war vernichtet
worden.
Teal’C: Wir sind frei
Pack: Was geschafft
Carter: Alle Systemlords sind tot. Die Goa’Uld sind für uns keine
Bedrohung mehr
Der Raum war dunkel. Es war nichts zu sehen.
Allerdings gab es immer wieder kleinere Geräusche. Qualvolle Hustenanfälle
und einige schmerzerfüllte Schreie. Eine Tür öffnete sich. En
Lichtstrahl schoss in den Raum und man sah ein blutiges Gesicht, dass seine
Augen schloss, weil das Licht so grell war. Blut tropfte auf den Boden und diese
Gestalt krümmte sich am Boden. Überall am Körper waren Schrammen,
der ganze Körper zuckte vor Schmerzen. Die Tür war vollkommen offen,
deshalb wurde der ganze kleine Raum ausgeleuchtet. Es befand sich nicht mehr
wie vier Wände in diesem Raum und in der Mitte lag diese Gestalt.
“ Jacob Carter“ sprach eine dunkle Stimme und eine weitere Gestalt,
im Schutz des Schattens trat in den Raum rein. Jacob spuckte Blut und krümmte
sich noch mehr vor schmerzen.
“ Dir ist klar, was auf dich zukommt, Tok’ra?“ fragte diese
Gestalt und im Dunkeln leuchteten seine Augen hell auf.
„ Wenn ich mal raten darf“ brachte Jacob gerade noch heraus.
“ Der Tod eines Verräters“ sprach diese dunkle Gestalt.
“ Wusste ich doch“ seufzte Jacob und spuckte wieder Blut.
“ Ihr habt unsere Rasse verraten. Ihr tragt die heiligen Götter in
euren Körpern und führt mit ihnen ein gemeinsames Leben. Ein Gott
hat das Recht, jeden Körper in Besitz zu nehmen. Nur das wohl des Gottes
ist unser Weg“ sprach diese dunkle Gestalt.
“ Ihr seid die, was Schande über unsere Rasse gebracht habt“
meinte Jacob und richtete sich auf seine Knie auf, was ihm aber anscheinend
mehr Schmerzen bereitete, als ihm lieb war. Mit blutüberströmten Augen
sah Jacob die dunkle Gestalt an.
“ Dann stirb auf deinen Knien, du Abschaum“ sprach diese Gestalt.
Eine Hand erhob, wo man ein Handmodul erkennen konnte. Diese färbte sich
in der Mitte sofort Orange und ein Strahl schoss heraus, der direkt auf Jacobs
Stirn landete. Schreie breiteten sich in der näheren Umgebung von Jacob
aus, gefolgt von einem leichten befriedigenden Lachen der dunklen Gestalt.
Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN
STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES
Amanda Tapping als Major Samantha
Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
Christopher Judge als Teal’C
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson
AUSGESTORBENE RASSE
Guest Stars:
Carmen Argenziano als Jacob Carter
Brandy Lendford als Nadine
Neil Meffin als William
Noah Beggs als Michael
1 Woche vorher:
Das Stargate war auf einem fremden Planeten
offen. Die Sonne strahlte auf das runde silberne Ding, wo sich der Energiehorizont
in Ruhe dahin bewegte. Jacob Carter kam raus und grinste einmal kräftig.
Das Stargate schloss sich und er ging ungewohnt ruhig auf eine Stadt zu. Die
Zivilisation auf diesem Planeten war fortschrittlich, den Menschen gute 40 Jahre
hinterher. Die Leute in der Stadt begrüßten Jacob. Ein Mann kam auf
ihn zu und gab Jacob respektvoll die Hand.
“ Ich grüße dich, Jacob“ sprach der Mann.
“ Hallo, wie läuft es mit deinem Spielwarenladen?“ wollte Jacob
wissen.
“ Einigermaßen gut. Seit die Stadt wieder an Infrastruktur gewinnt,
kaufen die Leute auch wieder schöne Sachen“ antwortete der Mann stolz.
“ Freut mich. Kannst du mir sagen, wo Nadine ist?“ fragte Jacob.
Der Mann nickte und zeigte Jacob der Weg. Er bedankte sich und marschierte los.
Er bog in ein Haus rein und sah sich um. Eine Frau, Mitte der Dreißiger,
mit längeren glatten schwarzen Haare und einem Engelsgesicht, vollkommen
in einem silbernen Gewand umringt drehte sich zu Jacob um und grinste ihn verführerisch
an. Sie ging auf ihn zu und umarmte Jacob.
“ Hi Jacob, freut mich dich wieder einmal zu sehen“ meinte Nadine
und löste die Umarmung wieder.
“ Geht mir genauso“ grinste Jacob.
“ Wie ich sehe, läuft der Aufbau der Stadt wunderbar“ fand
Jacob.
“ Ja, dank deiner Mittel, die du uns zur Verfügung gestellt hast,
geht das hier ziemlich schnell voran. Wir sind dir alle dafür sehr dankbar.
Dank dir leben wir hier nicht im Chaos“ erzählte Nadine.
“ Es freut mich, das ich helfen konnte“ lächelte Jacob stolz.
“ Ich finde es nur schade, dass du nicht öfters hier bist“
fand Nadine.
„ Es tut mir Leid. Ich wäre gerne öfters hier. Aber du weißt
ja, dass ich viel zu tun habe, seit meine Rasse ausgerottet wurde. Ich muss
für eine ganze Rasse den Kampf weiterführen“ entschuldigte sich
Jacob.
“ Ja, ich weiß. Willst du vielleicht einmal darüber reden?“
wollte Nadine wissen.
“ Nein, noch immer nicht. Aber danke für das gleiche Angebot, wie
jedes Mal“ antwortete Jacob.
„ Na gut, du willst nicht über deine finsterste Stunde deines Lebens
sprechen, das kann ich verstehen“ zeigte Nadine Anteilnahme.
“ Stimmt, es gibt ja schließlich auch bessere Sachen, die wir besprechen
können“ grinste Jacob.
„ Da stimme ich dir vollkommen zu“ lächelte auch Nadine. Beide
näherten sich und fingen an sich zärtlich und sanft zu küssen.
Sie versanken in diesem Kuss und vergaßen alles um sich herum. Nach einigen
Sekunden, die wie eine wunderbare Ewigkeit waren endete der Kuss wieder. Beide
sahen sich verliebt und glücklich in die Augen bis Nadine richtig zu grinsen
begann.
“ Komm Jacob, ich zeig dir unsere Fortschritte in der Stadt“ schlug
Nadine vor.
“ Sehr gerne“ grinste Jacob und die Beiden gingen raus.
Nadine führte Jacob durch die ganze
Stadt. Viele große Gebäude, auch Wolkenkratzer genannt wurden gebaut
und es schien, als würde dies eine sehr große und fortschrittliche
Stadt werden.
“ Also Nadine, wie schnell ihr den Wiederaufbau hinbekommt, das ist Beeindruckend“
musste Jacob zugeben.
“ Na ja, wenn man kurz vor der Ausrottung war, kann man auch erfinderisch
werden“ meinte Nadine.
“ Das kann ich mir schon vorstellen. Aber meine Güte, ich war vor
einem Jahr hier, da sah die Welt aus, als wäre soeben der zweite Weltkrieg
vorbei gewesen und nun ist das eine moderne Stadt, die immer größer
wird“ war Jacob verblüfft.
“ Weltkrieg?“ wunderte sich Nadine.
“ Etwas von meinem Volk“ erklärte Jacob.
“ Ach so. Na ja, ich kann dir nur sagen, dass wir es auch geschafft haben,
Technologien einzusetzen um unsere Stadt schneller zu erbauen“ gab Nadine
zu.
“ Wirklich. Diese Technologie würde ich gerne sehen“ meinte
Jacob.
“ Natürlich, da drüben lassen wir gerade ein Gebäude wachsen“
sagte Nadine und ging los. Jacob runzelte die Stirn.
“ Wachsen?“ wunderte sich Jacob. Sie kamen bei diesen Gebäude
an. Jacob sah nur, wie ein Hochhaus von selbst immer höher in die Lüfte
ragte. Zwar sehr langsam, aber Stock für Stock wurde das Gebäude immer
größer. Jacob sah verblüfft auf das sich selbst bauende Gebäude.
“ Was?“ kannte sich Jacob gar nicht mehr aus.
“ Wir haben etwas gefunden. Die bauen sich selbst. Man muss sie nur programmieren,
was man genau haben will“ erklärte Nadine.
“ Was baut sich selbst?“ fragte Jacob neugierig. Nadine ging zu
einer Kiste und öffnete sie. Jacob sah verwundert in die Kiste und bekam
große Augen.
“ Kennst du diese Technologie?“ wollte Nadine wissen und Jacob fiel
fast die Kinnlade runter.
“ Tok’ra Kristalle“ antwortete Jacob mit einer ungläubigen
Stimme, denn er wusste, dass er diesem Volk keine Kristalle übergeben hat.
Jacob und Nadine bewegten sich auf einen
der größten Wolkenkratzer zu. Jacob war noch immer überrascht,
was dieses Volk Tok’Ra Kristalle benütze um Wolkenkratzer zu bauen.
“ Und wo habt ihr diese Kristalle noch einmal her?“ wollte Jacob
wissen.
“ Unser neuer Wissenschaftsleiter William hat diese entdeckt und ihre
Fähigkeit herausgefunden. Er wird dir alles Weitere erklären können“
antwortete Nadine.
“ Da bin ich mal gespannt“ sprach Jacob. Die Beiden gingen in das
Gebäude rein. Mit einem Fahrstuhl fuhren sie in den obersten Stock. Sie
kamen raus und Jacob stand vor einer großen Tür.
“ Und da drin ist William“ erklärte Nadine. Jacob nickte und
ging rein. Ein Mann mit längeren hellbraunen Haare und einen kleinen Narbengesicht
stand vor Jacob und grinste ihn an. Doch Jacob fühlte sofort etwas, das
ihm bekannt war und er niemals wieder spüren wollte. Er verzog das Gesicht
und lief ohne ein Wort zu sagen sofort wieder raus.
“ Was ist los?“ fragte eine verwunderte Nadine.
“ Ich habe etwas gespürt“ antwortete Jacob geschockt.
“ Was meinst du damit?“ kannte sich Nadine nicht mehr aus. Jacob
bekam einen ernsten Gesichtsausdruck und sah Nadine ernst an.
“ Wer ist dieser William?“ wollte Jacob unbedingt wissen.
“ Mein Bruder“ antwortete Nadine.
“ Hör mir zu. Dein Bruder ist nicht mehr das, was er einmal war.
Er hat einen Symbionten in sich. Dieser hat die Kontrolle über seinen Körper.
Er ist ein Goa’Uld“ erklärte Jacob mit einer ernsten Stimme,
doch Nadine zog nur ein grinsen auf.
“ Goa’uld ist mir zwar nicht bekannt, aber das er einen Symbionten
hat, ist mir sehr wohl bekannt“ grinste Nadine.
“ Was?“ schrie Jacob schockiert auf.
“ Nachdem du weg warst, haben wir ein Tier gefunden. Dieses warf plötzlich
Würmer und einer dieser Würmer hat William angefallen und ist ihm
in den Mund gerutscht. Plötzlich leuchteten die Augen von William und seine
Stimme war anders. Dieser Symbiont erklärte uns, dass er so einen Körper
zum Leben braucht. Doch er will in Symbiose mit William leben. Er ist ein Rebell
seiner Rasse. Er teilt den Körper mit William, dafür hilft er bei
den Aufbau der Stadt mit seinem unglaublichen wissen mit“ erzählte
Nadine mit einer Ruhe.
“ Wirklich?“ wunderte sich Jacob.
“ Ja, was ist daran so schockierend?“ wollte Nadine wissen.
“ Das ist die Philosophie und die Technik der Tok’Ra“ antwortete
Jacob total durcheinander.
“ Tok’ra?“ fragte Nadine etwas verwirrt.
“ Meine Rasse, wo ich der einzige Überlebende bin“ erklärte
Jacob. Nun schoss es Nadine, warum Jacob so aufgebracht war und zog ein stolzes
lächeln auf.
“ Das hat sich wohl soeben geändert“ grinste Nadine stolz und
Jacob sah sie nur verwundert an.
Jacob stand vor dem Stargate und wartete.
Das SG-1 Team kam aus dem Stargate raus. Sam lief sofort auf ihrem Vater zu
und umarmte ihn.
“ Hi Dad“ freute sich Sam, endlich einmal wieder ihren Vater zu
sehen. Auch Jack kam auf ihn zu und gab ihm die Hand, sowie Daniel. Teal’C
verbeugte sich vor dem Vater seiner Kollegin.
“ Wie es aussieht hast du nun wohl wieder neue Tok’ra gefunden,
Jacob“ meinte Jack.
“ Sieht wohl so aus Jack“ stimmte Jacob zu.
“ Man und ich habe mich schon gefreut, dieses Volk nie mehr wieder zu
sehen“ ärgerte sich Jack. Jacob grinste und ging los. Das SG-1 Team
folgte ihm sofort.
“ Ich werde euch zu dem ersten Tok’Ra hier auf dem Planeten führen,
dieser wird euch alles erklären. Er heißt William und ist am höchsten
Punkt der Stadt“ erklärte Jacob und zeigte auf den größten
Wolkenkratzer.
“ Ich hoffe der hat einen Fahrstuhl“ bangte Jack.
“ Ja, hat er“ grinste Jacob.
“ Gott sei Dank“ sprach Sam aus und ihr Vater sah sie verwundert
an.
„ Das Gejammer hätte niemand ausgehalten“ erklärte Sam.
Jacob grinste kurz auf.
“ In der Tat“ stimmten Daniel und Teal’C im Chor zu. Teal’C
sah nach diesem Satz seinen Kollegen etwas wütend an.
“ Tut mir Leid, Teal’C. Ich werde dir deinen Text nie mehr wegnehmen“
entschuldigte sich Daniel sofort.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C grinsend ein.
Jack und Sam kamen ins Büro von William,
der am Fenster stand und sich strahlend zu den Beiden umdrehte um auf sie zuging.
Er gab Beiden die Hand und sah sie erwartungsfroh an.
„ Mein Name ist William, ich bin hier der Verantwortliche für Wissenschaft
und Technologie“ stellte sich William vor.
“ Ich bin Jack“ sprach O’Neill und dachte zuerst einmal nach,
was er sagen sollte.
“ Verantwortlich für das Eliteteam der Erde und das ist Major Sam
Carter, die hier ist, weil ich das ganze Technologische Gelaber sowieso nicht
verstehen werde“ stellte Jack sich und Sam vor.
“ Es wird kein Gelaber geben, Colonel“ versicherte William.
“ Dann ist ja gut“ meinte Jack.
“ Ihr habt sicher von Jacob schon gehört, was ich bin“ kam
William langsam auf dem Punkt.
“ Die Kurzfassung, ja“ stimmte Carter zu.
“ Gut, dann erzähle ich euch, wer ich genau bin“ meinte William.
“ Nur keinen Zwang“ meinte Sam und William begann damit.
„ Eigentlich bin ich kein Tok’Ra, wie mich Jacob nennt. Ich stamme
von einer Königin ab, die im Besitz von Ural war. Ural war ein Goa’Uld,
der hauptsächlich gegen die Tok’Ra kämpfte. Er konnte eine Königin
entführen, oder er konnte niemals ein Systemlord werden. Als die Systemlords
besiegt wurden, da floh Ural und stürzte wegen Energiemangels auf diesem
Planeten ab. Ural ist gestorben, doch die Königin hat überlebt. Diese
Menschen hier haben dafür gesorgt, dass die Königin nicht gestorben
ist. Sie konnte wieder Junge geben und als erstes habe ich William übernommen
und lebe nun mit Symbiose mit ihm. Alle Fragen über diese Welt wird er
euch beantworten und über die Technologie werde ich zur Verfügung
stehen“ erzählte William.
“ Aha“ konnte Jack nur dazu sagen.
“ Aber was machst du eigentlich hier?“ wollte Sam wissen.
“ Wegen dem ganzen wissen was ich habe, meinst du?“ grinste William.
“ Ja, genau“ brüllte Jack los, damit er auch mal wieder zu
Wort kam.
„ Es gibt da draußen nichts mehr für mich. Die Systemlords
sind tot, die Tok’Ra sind tot. Es gibt keinen Kampf gegen falsche Götter.
Ich will nur Leben und gebe mein Wissen an dieses Volk weiter, damit sie ein
schönes Leben haben und ich bei ihnen sein darf“ erklärte William.
“ Also steht einer Freundschaft zwischen euch mit den Menschen der Erde
nichts im Wege. Weder Technologisch noch anderer Natur?“ fragte Sam nachher.
“ Ich sehe da keinen Grund, warum wir nicht zusammenarbeiten sollten“
antwortete William und Jack grinste auf. Diese Mission würde wohl zu einem
Kinderspiel werden.
„ Es könnte nämlich sein, William. Dass wir in kurzer Zeit gegen
ganz andere Götter kämpfen müssen“ erklärte Sam.
“ Carter, nicht die gute Stimmung versauen“ meinte Jack wütend.
“ Schon gut, Jack. Wir können über alles in Ruhe sprechen“
fand William.
Die Verhandlungen mit William hatten vorerst
einmal ein Ende gefunden und alle schienen zufrieden darüber zu sein. Doch
nun ging Jacob mit seiner Tochter spazieren und sie erzählten sich, was
in den letzten Wochen alles so geschehen ist. Doch Jacob hat noch etwas ganz
anderes mit seiner Tochter vor. Jacob führte Sam in einem Raum, wo Nadine
stand und Sam sofort angrinste.
“ Hallo?“ fragte Sam, die sich nun nicht mehr auskannte.
“ Schatz, das ist Nadine. Wohl meine neue Freundin“ stellte Jacob
Nadine vor. Sam schluckte zuerst einmal tief.
“ Ach wirklich?“ wunderte sich Sam.
“ Hallo Samantha. Freut mich dich kennen zu lernen“ sagte Nadine
und reichte Sam die Hand. Sie nahm den Handschlag an, doch sie konnte es noch
immer nicht fassen.
“ Sam“ stachelte Jacob nach.
“ Ja genau, freut mich auch dich kennen zu lernen, Freundin meines Vaters“
sprach Carter mit einer schockierten Stimme.
“ Ich heiße Nadine, Samantha“ grinste sie.
“ Nadine. Ja freut mich zu sehen, dass mein Vater wohl wieder zu leben
beginnt“ meinte Carter und Jacob sah seine Tochter etwas verwundert an.
“ Ach vergiss es“ war Sam nun vollkommen aus der Rolle.
“ Jacob, ich habe eine wunderbare Nachricht, für dich“ sah
Nadine stolz aus.
“ Was denn?“ war Jacob gespannt.
“ Ich wurde auserkoren, die nächste Wirtin für einen Tok’ra
zu sein, so wie du sie nennst. Dann haben wir wieder was gemeinsam“ grinste
Nadine. Jacob gab ein verzögertes lächeln ab.
“ Super“ meinte Jacob nun genauso verunsichert wie seine Tochter.
William stand wieder einmal in seinem Büro.
Die Tür ging auf und seine Rechte Hand Michael kam in den Raum. Dieser
hatte kurze schwarze Haare und einen leichten Stoppelbart. Er war komplett in
schwarz gekleidet.
“ William, ich wollte dir nur berichten, dass es mit dem Aufbau der Stadt
wunderbar voran geht. Alle arbeiten fleißig und in wenigen Wochen wird
die Stadt fertig sein. Dann wird jeder Bewohner eine Arbeit, eine Wohnung und
genug zum leben haben“ berichtete Michael.
“ Das sind gute Nachrichten“ freute sich William.
“ Ich freue mich immer, wenn ich gute Nachrichten überbringen kann“
meinte Michael.
“ Ich auch und deshalb habe ich auch eine für dich“ sagte William
und Michael war gespannt.
“ Vor einigen Stunden hat uns eine Rasse besucht. Diese Rasse, namens
Menschen von der Erde haben die Goa’uld besiegt, also die Feinde meines
Untermieters. Sie sind bereit mit uns eine Zusammenarbeit zu starten. Sie sind
fortschrittlicher wie wir und sie können uns in vielen Sachen helfen und
wir natürlich mit unser Bauweise auch“ erklärte William.
“ Das ist für mich nicht eine so gute Nachricht, William“ widersprach
Michael aber sofort.
“ Wieso?“ wollte William wissen.
“ Wir haben uns fast selbst ausgerottet. Nun haben wir ein System gefunden,
wo keiner mehr rebellieren muss. Doch wir dürfen nicht zu viele Kontakte
knüpfen. So besteht die Gefahr, dass wir Feinde bekommen können und
dann kommt der nächste Krieg, der noch schlimmer sein wird, als dieser
William. Überlege dir das gut“ erklärte Michael seine Bedenken.
“ Ich werde das in meine Gedanken einbinden, Michael. Aber ich finde,
dass dieses Bündnis noch immer das richtige wäre. Die Entscheidung
wirst du bald erfahren, mein Freund“ stellte William mit einer ruhigen
Stimme da. Michael schüttelte nur den Kopf und verließ den Raum.
William wandte sich wieder seinem Fenster zu.
Nadine war bei der Zeremonie. Alle waren
dabei, das komplette Sg-1 Team und Jacob. Nadine lag auf einem festlichen Tisch
und eine Art Priester ging um sie rum und sprach was von Symbiose und Vereinigung.
Schlussendlich wurde der Symbiont auf Nadines Körper gelegt. Er kämpfte
sich hoch bis zum Hals. Nadine öffnete den Mund und der Symbiont schoss
in sie rein.
“ Ah, widerlich. Wie ich das hasse. Da kommen schreckliche Erinnerungen
hoch“ ekelte sich Jack davor.
“ Das ist was ganz natürliches, Jack“ meinte Jacob.
“ Ja, für dich“ meckerte Jack und Jacob konnte nur grinsen.
Nadine öffnete die Augen wieder und setzte sich auf. Ihre Augen leuchteten
auf und ihre Stimme war tief.
“ Mein Name ist Hasman. Ich bedanke mich für diese Chance, leben
zu dürfen. Ich habe großes Wissen und ich kann euch versprechen,
ich habe großes vor und eurem Volk wird es gut gehen“ sprach Nadine
mit der großen Stimme. Alle klatschten in dem Raum, bis auf das SG-1 Team.
Nadine schüttelte kurz den Kopf und fing an zu lächeln. Ihre Stimme
wurde wieder normal.
“ Ein komisches, aber gutes Gefühl“ meinte Nadine. Sie stand
auf und sah zu Jacob. Sie fing an zu grinsen und lief auf ihm zu. Die Beiden
umarmten sich. Danach versanken beide in einem verführerischen Kuss.
“ Eklig“ meinte Sam nur.
“ Sag ich doch“ grinste Jack. Die Beiden lösten sich wieder
voneinander.
“ Nun bin ich einer von deiner Rasse“ meinte Nadine.
“ Ja, das bist du“ grinste Jacob.
“ Nun kann uns nichts mehr trennen“ freute sich Nadine und die Beiden
gingen weg. Daniel stellte sich neben Sam und grinste sich an.
“ Kommt dir das nicht komisch vor?“ fragte Daniel und Sam sah ihren
Kollegen fragend an.
“ Eigentlich ist das Digamie. Eine Viererbeziehung“ erklärte
Daniel.
“ Danke für diese Aufmunterung“ ärgerte sich Sam und Daniel
lächelte vor sich dahin.
“ Gegen einen Vierer ist doch nichts auszusetzen“ meinte Jack und
alle sahen ihn verwundert an.
“ Aber wenn da zwei Würmer dabei sind. ÄH, lassen wir das Thema
bitte“ ekelte sich Jack schon wieder.
Zwei Tage sind vergangen und General Jason
Pack kam auf dem Planeten und wurde sofort zu dem Büro von William gebracht.
Er trat ein und William ging sofort auf ihm zu und reichte ihm die Hand.
“ Sie müssen General Pack, der Abgesandte von der Erde sein“
freute sich William.
„ Ganz richtig. Dann müssen Sie William sein“ meinte Pack.
“ Ganz genau und das ist meine rechte Hand Michael“ stellte William
vor. Pack nickte und gab auch ihm die Hand. Alle nahmen Platz und Pack breitete
die Papiere aus.
„ So viele Papiere sind bei euch nötig?“ wunderte sich Michael.
“ Ja, bei uns muss alles auf Papier sein, damit es jede Person durchlesen
und verstehen kann und dann wird er sich auch daran halten“ erklärte
Pack.
“ Kein schlechtes System“ fand William.
“ Ist doch nur Papierverschwendung“ meinte Michael und war aber
der ersten Sekunden kritisch gegenüber Pack.
„ Unser Präsident hat sich über dieses Angebot gefreut und mir
freie Hand für die Verhandlungen gelassen. Er würde sich auf eine
Zusammenarbeit sehr freuen“ meinte Pack.
“ Geht uns ebenso“ stimmte William zu und kassierte einen bösen
Blick von Michael.
“ Na gut, kurz gesagt geht es bei diesem Vertrag darum, dass wir einen
Technologie und Wissensaustausch machen und falls einer von uns Beiden in Schwierigkeiten
steckt, werden der andere natürlich sofort zur Hilfe eilen und alles möglichste
tun um den anderen zu helfen“ erklärte Pack den Vertrag.
“ Ich würde es mir aber gerne vorher noch einmal durchlesen“
meinte Michael.
“ Nur zu. Ich habe Zeit“ sprach Pack.
Nach einigen Stunden kam Pack wieder aus
dem Büro raus. Jack sah müde aus und sah seinen Vorgesetzten fragend
an.
“ Tut mir Leid, Colonel. Verhandlungen können dauern“ entschuldigte
sich Pack.
“ Hat es wenigstens funktioniert?“ wollte Jack wissen.
“ Der Vertrag ist unterschrieben. Wir haben einen neuen Verbündeten“
antwortete Pack stolz.
“ Gut, dann können wir ja wieder nach Hause“ schnaufte Jack
aus und die Beiden marschierten los.
Das Stargate war offen. General Pack stand
mit dem SG-1 Team davor. Etwas entfernt standen Jacob und Nadine, die ziemlich
glücklich wirkten.
“ General Carter, ich bedanke mich für den Tipp. Es wird mir eine
Freude sein, mit den neuen Tok’Ra in Zukunft zusammenzuarbeiten“
meine Pack und Jacob grinste.
“ Also General hat mich schon lange niemand mehr genannt“ merkte
Jacob.
“ Dann wurde es mal wieder Zeit, General“ grinste Jack.
“ Es war mir wieder einmal eine Ehre“ sprach Teal’C und verbeugte
sich.
“ Für mich auch“ stimmte Daniel ein.
„ Bis bald“ verabschiedete sich Jack. Pack verschwand mit seinem
Eliteteam, nur Sam blieb noch zurück.
“ Du willst wirklich nicht mitkommen, Dad?“ fragte Sam noch einmal
nach.
“ Nein Schätzchen, ich glaube ich werde hier vorerst einmal bisschen
Urlaub machen. Ich glaube, denn habe ich mir einmal verdient“ antwortete
Jacob und nahm Nadine in den Arm.
“ Ja, denn hast du die verdient. Aber bitte melde dich jeden Tag einmal
bei mir“ bat Sam.
“ Werde ich Schätzchen“ versicherte Jacob.
„ Gut, dann wünsche ich dir einen schönen Urlaub“ wünschte
Sam und umarmte ihren Vater. Danach verschwand aus sie durch das Stargate und
es schloss sich. Nadine sah mit verliebten Augen ihren neuen liebsten an.
“ Urlaub?“ fragte Nadine und grinste ein wenig.
“ An was hast du leicht gedacht?“ wollte Jacob wissen.
“ Hasman findet dich auch nett. Wie wäre es, wenn du gleich bei mir
einziehst?“ bot Nadine an.
“ Eine Überlegung wäre es wert. Ich habe mich schon lange nicht
mehr irgendwo niedergelassen“ meinte Jacob. Nadine grinste.
“ Dann wird es wieder einmal Zeit“ fand Nadine und die Beiden versanken
in ihrem Kuss.
William saß in seinem Büro und
genoss soeben einen kleinen Drink. Die Tür ging auf und Michael kam ein.
William stellte sein Glas weg und ging zu Michael.
“ Das war ein glorreicher Tag heute. Wir haben einen sehr wichtigen Vertrag
abgeschlossen, der uns sehr weit bringen wird“ meinte William stolz.
“ Da bin ich mir nicht so sicher“ fand Michael.
“ Noch immer unsicher?“ fragte William.
„ Nein, ich bin mir sicher, was ich tun muss“ antwortete Michael.
William setzte ein fragendes Gesicht auf. Michael holte eine Spritze raus. Er
rammte es in den Hals von William. Dieser krampfte zusammen und klappte auf
dem Boden. Er zitterte am ganzen Körper. Er fing an sich zu würgen
und plötzlich spuckte er den Symbionten aus seinem Mund raus, der elend
verreckte. Michael zog ein fettes Grinsen auf.
Nadine war zu Hause und war gerade dabei
das Abendessen herzurichten. Es war bereits finster und Jacob war noch immer
nicht zurückgekommen. Da klopfte es an der Tür. Nadine grinste und
ging zur Türe.
“ Du wohnst jetzt hier Jacob, du brauchst nicht mehr zu klopfen“
meinte Nadine und öffnete die Türe. Doch es stand William vor der
Tür.
“ Oh, William. Hallo“ wunderte sich Nadine.
“ Hi Schwesterlein. Darf ich rein?“ fragte William.
“ Natürlich“ antwortete Nadine und ließ ihren Bruder
rein. Dieser kam auch sofort rein und stellte sich in den Mitten des Raums und
er schien glücklich zu sein.
“ Ich koche gerade, magst du mit essen?“ wollte Nadine wissen.
“ Nein danke, ich hatte soeben was zu schlucken“ antwortete William.
“ Na gut“ wunderte sich Nadine über die Ausdrucksweise von
ihrem Bruder.
„ Du bist jetzt also mit Jacob zusammen?“ erkundigte sich William.
“ Ja, er wohnt sogar hier. Es scheint wirklich etwas Ernstes zu sein“
erzählte Nadine stolz.
“ Freut mich für dich. Wo ist den dein Göttergatte?“ fragte
William neugierig.
“ Ich glaub, er schaut sich gerade unser Historisches Museum an. Er müsste
in wenigen Minuten wieder da sein“ antwortete Nadine und ging in die Küche.
“ Danke für die Information“ sagte William. Er zog eine Waffe
und zielte auf Nadine. Er drückte ab und schoss Nadine direkt in den Rücken.
Sie flog auf die Herdplatte. Ihr Gewand ging in Flammen auf, doch sie schrie
schon nicht mehr, da sie tot war. Nadine flog zu Boden und ging komplett in
Flammen auf.
“ Lebe wohl, Schwester“ sprach William mit einer stolzen Stimme
und verschwand aus dem Haus, wo Nadine einfach weiter brannte.
Jacob kam gerade aus dem historischen Museum
und bemerkte, dass es bereits Abend war und es schon spät sein musste.
“ Die Uhren muss ich hier noch einführen. Nadine wird hoffentlich
nicht sauer sein“ sprach Jacob zu sich selbst.
“ Ich glaube, dass sie eher in Flammen aufgeht“ sprach ein Mann.
Jacob sah ihn verwundert an. Der Mann drückte Jacob ein Tuch auf dem Mund
und er wurde sofort ohnmächtig und brach zusammen.
“ Und dir wird es wohl nicht besser ergehen“ grinste der Mann stolz.
Das Stargate auf dem Planeten öffnete
sich. Auf der Erde stand Carter im Kontrollraum und versuchte per Funk ihren
Vater zu erreichen. Doch er antwortete einfach nicht. Pack kam die Stiege runter
und sah Sam etwas verwundert an.
“ Major, was ist los?“ wollte Pack wissen.
“ Mein Vater meldet sich nicht, wie versprochen“ antwortete Carter.
“ General Carter wird wohl gerade mit seiner neuen Liebe beschäftigt
sein“ grinste Pack.
“ Nein Sir. Wenn mein Vater sagt, er meldet sich, dann macht er es auch.
Irgendetwas stimmt hier nicht“ meinte Sam.
“ Wenn Sie nachsehen wollen, tun Sie sich keinen Zwang an. Derzeit ist
es hier ruhig. Wenn ich Sie brauche, dann melde ich mich“ schlug Pack
vor.
“ Danke, Sir“ bedankte sich Carter und machte sich sofort auf den
Weg.
Sam war auf dem Planeten und suchte nach
ihrem Vater. Doch sie fand ihn einfach nicht. Sie ging ins Krankenhaus, denn
es könnte ihm eventuell etwas geschehen sein. Sam ging an Michael vorbei,
der soeben im sterben lag. Er erblickte Sam und wurde unruhig.
“ Major Carter, Major Carter“ brüllte Michael. Sam kam sofort
zurück und sah Michael fragend an.
„ Ja?“ fragte sie sofort.
“ Ihr Vater befindet sich in großer Gefahr“ sprach Michael
mit einer schwachen Stimme.
“ Wie ist das gemeint?“ wollte Sam wissen.
“ Ural, der Goa’Uld ist nicht tot. Er hat den Absturz überlebt.
Er hat ein Gift entwickelt. Wenn dieses Gift einen Körper erwischt, dann
wird der Symbiont angestoßen und er kann diesen Wirten übernehmen.
So hat er sich hier versteckt. Er war lange in mir drinnen. Doch nun ist er
in William und will Nadine und Jacob töten. Major Carter, bitte verhindern
Sie das“ bat Michael. Plötzlich ließ seine Kraft nach und die
Ärzte drängten Sam weg.
“ Er stirbt uns weg“ schrie der Arzt und sie versuchten alles mögliche.
“ Oh mein Gott“ realisierte Sam es erst jetzt, was hier wirklich
los ist und machte sich sofort auf dem weg.
Carter lief hektisch in das Haus von Nadine.
Es war viel Rauch im Haus und Carter sah sich hektisch um. Sie kam in die Küche
und bekam große und schreckliche Augen. Dort lag nur mehr eine verkohlte
Leiche. Doch schon an übrig gebliebenen langen Haaren erkannte Sam, wer
das war.
“ Nadine“ schoss es Carter. Sie sah sich um und lief das ganze Haus
ab. Doch sie fand ihren Vater nicht.
“ Dad, wo bist du bloß?“ fragte Sam mit einer nervösen
Stimme.
Der Raum war dunkel. Es war nichts zu sehen.
Allerdings gab es immer wieder kleinere Geräusche. Qualvolle Hustenanfälle
und einige schmerzerfüllte Schreie. Eine Tür öffnete sich. En
Lichtstrahl schoss in den Raum und man sah ein blutiges Gesicht, dass seine
Augen schlossen, weil das Licht so grell war. Blut tropfte auf dem Boden und
diese Gestalt krümmte sich am Boden. Überall am Körper waren
Schrammen, der ganze Körper zuckte vor Schmerzen. Die Tür war vollkommen
offen, deshalb wurde der ganze kleine Raum ausgeleuchtet. Es befand sich nicht
mehr wie vier Wände in diesem Raum und in der Mitte lag diese Gestalt.
“ Jacob Carter“ sprach eine dunkle Stimme und eine weitere Gestalt,
im Schutz des Schattens trat in den Raum rein. Jacob spuckte blut und krümmte
sich noch mehr vor schmerzen.
“ Dir ist klar, was auf dich zukommt, Tok’ra?“ fragte diese
Gestalt und im Dunkeln leuchteten seine Augen hell auf.
„ Wenn ich mal raten darf“ brachte Jacob gerade noch heraus.
“ Der Tod eines Verräters“ sprach diese dunkle Gestalt.
“ Wusste ich doch“ seufzte Jacob und spuckte wieder Blut.
“ Ihr habt unsere Rasse verraten. Ihr tragt die heiligen Götter in
euren Körpern und führt mit ihnen ein gemeinsames Leben. Ein Gott
hat das Recht, jeden Körper in Besitz zu nehmen. Nur das wohl des Gottes
ist unser Weg“ sprach diese dunkle Gestalt.
“ Ihr seid die, was Schande über unsere Rasse gebracht habt“
meinte Jacob und richtete sich auf seine Knie auf, was ihm aber anscheinend
mehr Schmerzen bereitete, als ihm lieb war. Mit blutüberströmten Augen
sah Jacob die dunkle Gestalt an.
“ Dann stirb auf deinen Knien, du Abschaum“ sprach diese Gestalt.
Eine Hand erhob, wo man ein Handmodul erkennen konnte. Diese färbte sich
in der Mitte sofort Orange und ein Strahl schoss heraus, der direkt auf Jacobs
Stirn landete. Schreie breiteten sich in der näheren Umgebung von Jacob
auf, gefolgt von einem leichten befriedigenden Lachen der dunklen Gestalt. Der
Strahl verschwand und Jacob sank auf dem Boden zusammen. Die Gestalt kam ins
Licht und entpuppte sich als William und seine Augen leuchteten.
“ Ural, wenn ich richtig annehme“ sprach Jacob mit letzter Kraft.
“ Korrekt“ stimmte Ural ein. Er hob wieder seine Hand und ein Strahl
schoss heraus und direkt in den Kopf von Jacob, der wieder aufschrie vor Schmerzen.
“ Ihr hättet mich in Ruhe lassen sollen. Ich wollte nur Untertauchen
und in Ruhe leben. Doch dann musstest du die Tau’ri hier her bringen und
alles hat sich verändert. Und dies wird nun dein Tod sein, Jacob Carter“
sprach Ural wütend und brach den Strahl wieder ab. Jacob hustete wie wild.
Ural holte eine Spritze raus und ging ganz langsam auf Jacob zu.
“ Und zwar ein sehr qualvoller tot, Jacob“ sprach Ural und holte
mit der Spritze aus. Jacob sammelte seine letzten Kräfte und holte ebenfalls
aus. Er blockte den Schlag ab. Ural drückte so fest er konnte, doch Jacob
drückte gut dagegen und stand auf. Beide sahen sich wütend in die
Augen.
“ Das ist dein Ende, Jacob Carter“ schrie Ural mit tiefer und lauter
Stimme und seine Augen leuchteten auf.
“ Nein, das ist dein Ende“ widersprach Jacob. Er riss die Hand von
Ural um und schoss die Spritze in seinem Körper. Ural fing an zu zittern
und klappte zusammen. Auch Jacob klappte zusammen, da seine Kräfte am Ende
waren. Ural fing an am ganzen Körper zu vibrieren und würgte sich.
Er spuckte seinen Symbionten aus. William war noch kurz bei sich. Er sah den
Symbionten an und seine Kraft verschwand.
“ Verräter“ sprach William und danach starb er weg. Doch der
Symbiont bewegte sich auf Jacob zu und er bekam große Augen. Die Tür
ging auf und Sam stürmte rein. Sie sah den Symbionten und feuerte ihre
Waffe ab. Der Symbiont wurde durchlöchert und war tot. Jacob atmete tief
durch. Sam lief sofort zu ihrem Vater und umarmte ihn.
“ Gut, das du so laut geschrieen hast, ansonsten hätte ich dich nie
gefunden“ sprach Carter.
“ Verdammt, der wollte in mich rein“ atmete Jacob schwer.
“ Warum?“ wunderte sich Carter.
“ Zwei Symbionten in einem Körper würden sich abstoßen
und alle drei würden sterben“ erklärte Jacob.
“ Verstehe, aber nun ist es vorbei“ meinte Sam und drückte
ihren Vater ganz fest an sich.
Sam und Jacob standen vor dem Stargate. Pack
war per Funk bei geschaltet. Jacob war am Boden zerstört.
“ Ich werde nun zurückkehren, Sir“ berichtete Sam.
“ Gut Major, dass Sie diesen Instinkt hatten“ atmete Pack durch.
„ Ja, danke Schatz“ bedankte sich Jacob noch einmal.
„ Gut, dann kommt zurück“ meinte Pack.
“ Ich werde hier bleiben“ sprach Jacob.
“ Was?“ wunderte sich Sam.
“ Ural hat hier viel Schaden angerichtet. Sie haben Angst, dass manche
Leute nicht die sind, die sie glauben. Deshalb muss ich hier bleiben und für
Ordnung sorgen“ erklärte Jacob und Sam sah ihren Vater nur schockierend
an.
“ Aber“ versuchte Sam zu kontern.
“ Für Nadine muss ich das tun, ansonsten wäre alles umsonst
gewesen“ fügte Jacob hinzu. Sam hatte Tränen in den Augen und
die Beiden umarmten sich.
“ Was sollte ich denn sonst tun. Zu dir ziehen? Das hatten wir ja schon“
sprach Jacob und auch Sam musste lachen. Die Beiden lösten die Umarmung
und sahen sich noch einmal traurig an.
“ Melde dich bitte“ bat Carter.
“ Werde ich“ versicherte Jacob. Sam nickte und verschwand durch
das Stargate. Das Stargate schloss sich und Jacob drehte sich zu der Stadt um.
Er atmete tief durch und marschierte mit vorsichtigen Schritten darauf zu.
Written by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger
Kritik von Thirsty:
Obwohl die Handlung selbst sehr gut aufgebaut ist, gelingt es ihr aber leider
nicht ganz, die nötige Spannung zu erzeugen, was dieser Episode stark die
Luft raus nimmt. Sie ist auch nicht schlecht geschrieben.
Die Idee, die Tok’ra wieder einzuführen, ist ehrlich gesagt nicht
schlecht. Sie werden sich wahrscheinlich wieder zu einem wichtigen Verbündeten
der Erde entwickeln, den sie jetzt im Angesicht des großen Feindes sicherlich
braucht.
Rating: 6.5
Kritik von Bigi:
Eine tolle Folge für alle die Jacob
vermissen und mögen.
Diesmal zwar etwas weniger Action aber deswegen trotzdem nicht zwingend schlechter.
Werden die Tok'Ra wirklich wieder auferstehen? Wäre natürlich super,
mit dem Wissen was sie anbieten könnten hätte die Erde vielleicht
wieder eine Chance gegen ihre Feine. Man darf gespannt sein...
Rating: 8.5