
Deutsche virtuelle Television
präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion
Was bisher geschah:
Sha’an sperrte Anubis in eine Antiker Zelle ein.
Anubis: Wieso?
Sha’an: Es ist Zeit für einen Machtwechsel. Schon zu lange versuchst
du die Macht an dich zu reißen, nur funktioniert es nie. Ich werde es
schaffen, in kürzester Zeit. Niemand wird mich daran hindern, am wenigstens
du.
Omma: Das Ende der Antiker naht
Daniel: Ah, und ihr braucht alles was ihr bekommen könnt
Omma: Wir stehen einem mächtigen Feind gegenüber, den du sehr gut
kennst, Daniel Jackson
Daniel: Ba’al
Omma: So ist es
Daniel: Was kommt da auf uns zu?
Omma: Der härteste Kampf von allen. Dieser Strahl kam von mir. Die Antiker
brauchen dich, Daniel Jackson. Und Colonel O’Neill mussten wir von seinen
unbegründeten Schuldgefühlen befreien, damit er seinen Dienst für
das Schicksal erfüllen kann
Daniel: Ba’al plant euch anzugreifen?
Omma: Nicht nur uns
Daniel: Oh mein Gott
Omma: Du hast deine Entscheidung getroffen, Daniel Jackson. Ich hoffe, du wirst
noch erleuchtet werden. Ich wünsche dir und deine Kameraden einen guten
Kampf.
Dr. Brightman: Daniel, es ist alles in Ordnung,
Sie sind wieder da
Daniel: Nein, gar nichts ist in Ordnung
Daniel: Sarah, willst du meine Frau werden?
Sarah: Was?
Daniel: Seit ich dich wieder habe, bin ich glücklich. Mein Leben ist wieder
ausgewogen. Ich will nicht mehr ohne dich Leben
Sarah: Ja
Daniel: Ja?
Sarah: Ja
Daniel: Ich bin der glücklichste Archäologe auf der Welt.
Sarah: Und ich bin die glücklichste Ex-Goa’uld Königin.
Daniel und Sarah heiraten.
Ba’al: Ihr habt die richtige Wahl getroffen.
Nun werden wir unsere Feinde ausschalten. Bitte ruft eure Flotte zusammen und
wir treffen uns auf Oxten, dann werde ich euch die neuen Befehle erteilen Es
war die richtige Entscheidung. Wir werden die Macht an uns reißen Plötzlich
ging die Tür zum Konferenzraum auf und ein Jaffa kam herein, den wir noch
kennen.
Jaffa: Das glaube ich weniger
Ba’al: Was willst du denn hier?
Jacob: Das ist der Primus von Anubis, jedenfalls war er das einmal
Ba’al: Antworte mir
Jaffa: Oder was?
Ba’al: Ich werde dich vernichten
Anubis: Wirst du nicht
Noch immer in seinem schwarzen Gewand und sein Energiefeld als Gesicht. Er war
also wieder frei.
Anubis: Mir gehört die Macht
Ba’al: Du hast nicht einmal mehr eine Armee. Du hast keine Macht mehr
Anubis
Anubis: Ich habe mehr Macht als du denkst.
Er hob seine Hand und ein weißer Strahl zischte heraus. Dieser traf Ba’al
in der Brust. Ein grelles Licht erschien im Raum und Ba’al wurde immer
heller. Er schrie vor lauter Schmerzen. Plötzlich löste sich Ba’al
auf und alle sahen geschockt auf den leeren Platz. Anubis senkte seine Hand
wieder. Alle Systemlords sahen Anubis geschockt an.
Anubis: Ihr habt doch nichts dagegen, wenn ich an seine Stelle trete?
Detonationen waren zu hören. Die Fetzen
flogen. Viele Todesgleiter flogen über eine Lichtung. Sie feuerten ohne
Unterbrechung auf diese Lichtung. Immer mehr Einschläge waren zu verzeichnen
und es stank nach Leichen und verbrannter Erde. Eine kleine Gruppe versuchte
noch zu flüchten. Doch sie waren dicht gefolgt von den Gleitern. Jacob
befand sich in dieser Gruppe und hatte einige Jaffas dabei. Die Gleiter kamen
immer näher und feuerten wieder los. Hinter Jacob und den Jaffas schossen
Flammen in die Höhe. Er konnte die Hitze in seinem Nacken spüren.
Es kam immer näher. Es wurde immer lauter und es gab immer mehr Explosionen.
Knapp hinter Jacob schlug ein Schuss ein. Die Druckwelle erwischte ihn und er
flog durch die Lüfte. Er landete hart am Boden und sah wie die Gleiter
über ihn drüber flogen und versuchten wieder umzukehren.
„ Wir müssen das Stargate erreichen“ meinte Jacob.
“ Dann müssen wir uns beeilen“ sprach ein Jaffa. Jacob nickte
und die Beiden kämpften sich wieder auf die Beine. Die anderen Jaffa blieben
liegen, sie waren tot. Die Zwei liefen weiter. Die Gleiter kamen direkt auf
sie zugeflogen. Sie feuerten wieder. Es schossen wieder Flammen durch die Gegend.
Jacob sprang zur Seite und konnte gerade noch einem Schuss ausweichen. Doch
der Jaffa wurde erwischt. Er flog einige Meter und sein rauchender Körper
blieb am Boden liegen. Die Gleiter flogen wieder weiter um eine Kehrwende zu
machen. Jacob lief zu dem Jaffa hin. Er war noch am Leben.
“ Komm schon“ forderte Jacob den Jaffa auf.
“ Nein, ich bin so gut wie tot. Rette dich und versuche Anubis zu besiegen,
ansonsten sind wir alle verloren“ widersprach der Jaffa. Danach starb
er und blieb liegen. Jacob atmete tief durch. Er hörte wieder Geräusche.
Er blickte zum Himmel und sah, wie sich die Gleiter näherten. Jacob lief
sofort wieder los. Er sah das Stargate, es war nicht mehr weit. Die Gleiter
feuerten wieder los. Hinter Jacob war nur mehr Feuer zu sehen, dass sich in
schwarzen Raum verwandelte. Jacob kam beim DHD an. Doch er ging hinter diesem
Ding in Deckung. Die Gleiter feuerten weiter. Hinter dem Stargate, vor dem Stargate
und neben dem Stargate explodierte alles. Die Gleiter flogen über das Stargate
und Jacob stand wieder auf. Er gab sofort einige Koordinaten in das DHD ein
und das Stargate öffnete sich. Die Gleiter näherten sich und Jacob
lief los.
Der Alarm ging im Stargate Center los. General
Pack lief die Stiegen runter und blieb beim Sergeant stehen.
“ Wer kommt denn?“ fragte Pack mit einer ziemlich ruhigen Stimme.
Der Bildschirm gab einige Meldungen ab.
“ Jacob Carter, Sir“ antwortete der Sergeant.
“ Iris öffnen“ befahl Pack. Der Sergeant nickte und die Iris
wurde geöffnet. Pack lief sofort in den Stargate Raum. Der Energiehorizont
schimmerte. Plötzlich flog Jacob aus dem Stargate heraus und rollte die
Rampe runter.
“ Schließt die Iris“ brüllte Jacob. Pack nickte und die
Iris wurde geschlossen. Es gab einige Schläge an der Iris zu hören,
doch dann wurde das Stargate geschlossen. Jacob stand auf und atmete tief durch.
Er hatte eine Platzwunde am Kopf und der restliche Körper sah auch nicht
gerade in Ordnung aus.
“ Was zur Hölle ist geschehen?“ wollte Pack wissen.
“ Anubis ist wieder da“ antwortete Jacob.
“ Wie bitte?“ wunderte sich Pack.
“ Ba’al ist tot. Es gab eine Konferenz wo Ba’al sich alle
Systemlords unterordnen konnte. Doch dann tauchte plötzlich Anubis auf
und tötete Ba’al. Er übernahm seine Flotte und die Herrschaft
über die Systemlords. Alle die sich ihm nicht unterordnen wollten, wurden
getötet. Ich konnte gerade noch mit einigen Jaffas von Bastets Schiff fliehen.
Doch die Jaffa wurden getötet, ich habe es knapp geschafft“ erzählte
Jacob.
“ Und was heißt das jetzt?“ wollte Pack wissen.
“ Anubis ist dabei alle seine Feinde zu vernichten. Und er ist viel Mächtiger
geworden. Es wird fast unmöglich sein ihn zu vernichten oder aufzuhalten“
antwortete Jacob mit einer zittrigen Stimme. Pack bekam ein kreidebleiches Gesicht
und hatte keine Ahnung, was er nun sagen sollte.
Richard Dean Anderson
als Colonel Jack O’Neill
IN
STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES
Amanda Tapping als
Major Samantha Carter
Christopher Judge als Teal'C
Michael T. Weiss als General Jason Pack
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson
DAS ENDE
EINER ÄRA
TEIL 1
Guest Stars:
Carmen Argenziano als Jacob Carter
David Palffy als Anubis
Anna Louise Plowman als Sarah
Mel Harris als Oma De Sala
Die Wohnungstür von Daniel ging auf. Er und Sarah kamen mit einem glücklichen
Gesicht in die Wohnung rein. Sie lagerten mal ihre Koffer ab und küssten
sich sofort.
“ Das war die schönste Woche in meinem Leben“ grinste Sarah.
“ Meine auch“ stimmte Daniel zu.
“ Wir müssen öfters Flitterwochen machen“ schlug Sarah
vor.
“ Nicht einmal so eine blöde Idee“ sprach Daniel. Sie lösten
sich wieder von einander und Sarah ging in die Küche.
“ Ich habe einen riesigen Hunger“ berichtete Sarah.
“ Ich auch, war ein langer Flug“ meinte Daniel.
“ Ein Stargate für die Erde müsste es geben“ grinste Sarah.
“ Wäre keine blöde Idee“ stimmte Daniel zu.
“ Also magst du auch was?“ fragte Sarah.
“ Bitte, wenn du so nett wärst“ antwortete Daniel.
“ Sicher doch“ gab Sarah bekannt und öffnete den Kühlschrank.
Das Telefon fing an zu läuten. Daniel hob sofort ab.
“ Hier die Jacksons“ grinste Daniel, denn jetzt konnte er in der
Mehrzahl sprechen.
“ Daniel, du musst sofort kommen“ sprach Sam, die auf der anderen
Leitung war. Daniels glücklicher Ausdruck verschwand sofort.
“ Geht es los?“ wollte Daniel wissen.
“ Ja, nur anders als wir gedacht haben“ erklärte Sam.
Das SG-1 Team, General Pack und Jacob Carter
saßen im Besprechungsraum. Eine gute Stimmung herrschte nicht gerade,
sogar Jacks Humor hat es verschlagen.
“ Anubis ist wieder da?“ wunderte sich Daniel.
“ Leider ja“ antwortete Jacob.
“ Wie konnte er sich befreien?“ wollte Sam wissen.
“ Das weiß ich leider nicht. Niemand hat mir was erzählt, da
sie mich schließlich töten wollten“ erklärte Jacob.
“ Und nun hat unser alter Freund vor, alle die ihm irgendwie noch gefährlich
werden könnten zu vernichten?“ fragte Jack.
“ Sozusagen“ stimmte Jacob zu.
“ Sprich die Asgard und uns, oder?“ zählte Pack die noch übrig
gebliebenen Verbündeten auf.
“ Mehr fällt mir leider auch nicht ein“ musste Jacob leider
zugeben.
“ Und was sollten wir nun unternehmen?“ wollte der Jaffa Teal’C
wissen.
„ Das ist eine sehr interessante Frage“ gab Jack noch seinen Senf
dazu.
“ Deshalb bin ich hier. Ich sah keinen Weg mehr, irgendetwas zu tun. Ich
hoffte, das ihr mir helfen könnt, die Galaxie zu retten“ antwortete
Jacob.
“ Toller Plan“ seufzte Jack und raufte sich durch die Haare.
“ Tut mir Leid Jack. Aber alleine kann ich keine Flotte von über
700 Schiffen besiegen“ erklärte Jacob.
“ Moment“ schrie Daniel plötzlich auf.
“ Ich dachte es wären 500 Schiffe?“ wunderte sich Daniel.
“ Das war Ba’als Flotte. Aber wir haben seine Möglichkeiten
eine große Flotte zu bauen zerstört. Deshalb hatte er diese Konferenz
einberufen. Er wollte die Schiffe der anderen Systemlords auch um eine wirklich
unbesiegbare Flotte zu haben. Er hat es geschafft“ erzählte Jacob.
“ Und dann kam Anubis, tötete Ba’al und übernahm seine
Flotte“ erzählte Pack weiter.
“ Ganz genau“ stimmte Jacob zu.
“ Klingt gar nicht gut“ seufzte Jack.
“ Ihr wisst nun bescheid. Die Zeit drängt, wir müssen so schnell
wie möglich einen Plan finden, ansonsten sind wir alle verloren, also ran
an die Arbeit“ befahl Pack.
“ Ja, Sir“ sprach Carter. Alle sprangen auf und marschierten los.
Ein Auto fuhr vor und blieb direkt vor einem
Park stehen. Die Tür öffnete sich und Daniel stieg aus. Er marschierte
in den Park und traf auf Sarah. Sie grinste ihn an und umarmte ihn.
“ Ich dachte schon, du wärst in den entscheidenden Kampf gegangen“
sprach Sarah und heulte Daniels Schulter an.
“ Noch bin ich da“ meinte Daniel.
“ Noch?“ fragte Sarah mit einer ängstlichen Stimme.
“ Es ist nun so weit. Nur wirklich anders als wir dachen“ antwortete
Daniel.
“ Inwiefern?“ wollte Sarah wissen.
“ Es ist nicht Ba’al. Er ist tot. Getötet von Anubis. Der hat
seine Flotte übernommen und greift nun alle an, die sich ihm noch in den
Weg stellen können“ erklärte Daniel. Sarahs Gesicht wurde wie
versteinert und sie sah Daniel mit großen traurigen Augen an.
“ Was ist los mit dir?“ wollte Daniel wissen.
“ Anubis ist also wieder da?“ fragte Sarah noch einmal nach.
“ Ja“ antwortete Daniel.
“ Ich muss sofort mit General Pack sprechen“ erklärte Sarah.
Sam saß gerade in ihrem Labor und dachte
über diese Sache nach. Jacob kam um die Ecke und klopfte an die Mauer.
Sam wurde aus ihren Gedanken gerissen und sie blickte ihren Vater mit überraschten
Augen an.
„ Hi Dad“ begrüßte Sam ihren Vater.
“ Wie geht’s dir, Kleines?“ fragte Jacob sofort.
“ Ich habe keine Ahnung, wie wir diese Aufgabe bewältigen sollte.
Also geht es mir nicht gerade gut“ antwortete Sam.
„ Uns wird schon etwas einfallen, wir haben es bis jetzt immer geschafft“
versuchte Jacob seine Tochter aufzubauen.
“ Aber wir hatten es noch nie mit 700 Schiffen zu tun. Wir hatten schon
mit einem Schiff große Probleme“ seufzte Sam.
“ Wir dürfen nicht aufgeben, Sam“ befahl Jacob. Sam nickte,
sie musste ihrem Vater Recht geben und atmete mal tief durch.
„ Was ist genau geschehen?“ fragte Sam plötzlich. Jacob nahm
neben Sam Platz und sah sie erschöpft an.
“ Ich habe versucht Bastet gegen Anubis aufzulehnen. Doch sie hatte viel
zu große Angst vor Anubis. Er hat neue Kräfte. Er kann einfach mit
einem Handschlag einen mächtigen Systemlord vernichten. Sie wollte sich
nicht gegen ihn auflehnen und hat jeden verraten, der es versucht hat. Es blieb
mir nur die Flucht. Es war verflucht knapp“ erzählte Jacob mit einer
traurigen Stimme. Sam bekam Tränen in den Augen und lehnte sich an ihrem
Vater.
“ Kleines, was ist denn los?“ wollte Jacob wissen.
“ Du kannst es nicht lassen. Dad, die Tok’Ra sind tot. Du bist der
Letzte. Du kannst nicht alleine das Werk eines ganzen Volkes erfüllen.
Es wird dich irgendwann töten“ schluchzte Carter. Jacob drückte
seine Tochter ganz fest an sich.
“ Wir müssen Kämpfen und zwar alle, ansonsten sind wir verloren.
Wir haben keine andere Wahl“ sprach Jacob und auch ihm rollte eine Träne
über die Augen.
Daniel und Sarah waren im Stargate Center
angekommen. General Pack kam aus seinem Büro. Jacob und Sam waren auch
im Raum anwesend.
„ Sie wollten mich sprechen, Misses Garner?“ fragte Pack.
“ Misses Jackson bin ich nun“ korrigierte Sarah den Vorgesetzten
ihres Mannes.
“ Tut mir Leid“ entschuldigte sich Pack.
“ Sie dürfen mich Sarah nennen“ schlug Sarah vor.
“ Danke Sarah. Also was brauchen Sie von mir?“ wollte Pack nun wissen.
“ Ich habe einen Vorschlag, wie wir hinter den Plan von Anubis kommen
könnten“ antwortete Sarah.
„ Was?“ fragten plötzlich alle anderen anwesenden in diesem
Raum im Chor.
“ Anubis weiß nicht, dass Osiris tot ist. Man kann den Goa’Uld
noch in mir fühlen, obwohl er tot ist. Ich könnte als Osiris zu Anubis
gehen und so heraus finden, was er vor hat und euch wichtige Informationen geben,
damit ihr Anubis aufhalten könnt“ erklärte Sarah ihren Plan.
„ Kommt gar nicht in Frage“ widersprachen Pack und Daniel im Chor.
“ Habt ihr eine bessere Idee?“ fragte Sarah sehr entschlossen.
“ Nein, aber ich werde sicherlich nicht einen Zivilisten auf so eine Mission
gehen lassen“ erklärte Pack.
“ Aber ihr habt keine andere Wahl“ meinte Sarah.
“ Was soll das Schatz?“ regte sich Daniel auf.
“ Sarah hat Recht“ meldete sich plötzlich Jacob zu Wort.
“ Was?“ fragte Daniel total entsetzt.
“ Ich kann dich verstehen Daniel. Aber ich weiß, was mein Vater
meint, und ich stimme ihm zu“ sprach Sam.
“ Hast du den Verstand verloren Sam, ich werde meine Frau nicht zu Anubis
schicken“ regte sich Daniel auf.
“ Ich könnte als ihr Gefangener mitgehen, damit sie das Vertrauen
von Anubis wieder bekommen kann“ schlug Jacob vor.
“ Ich habe noch einige Erinnerungen an Osiris und ich weiß, wie
sie sich aufgeführt hat. Also würde Anubis nichts auffallen“
fügte Sarah hinzu.
“ Dad, Anubis wird dich töten wollen“ warnte Sam ihren Vater.
“ Das Risiko müssen wir eingehen“ meinte Jacob.
„ Es fällt niemanden etwas besseres ein?“ wollte Pack wissen.
“ Jeder Plan, nur nicht dieser“ sprach Daniel mit einer wütenden
Stimme.
“ Daniel, ich will das machen. Ich weiß du machst dir Sorgen, aber
das ist unsere einzige Chance“ erklärte Sarah.
“ Und Sie sind wirklich dazu bereit, Sarah?“ fragte Pack.
“ Sie sind jetzt wohl nicht auch noch dafür?“ wunderte sich
Daniel.
“ Ja, ich bin bereit“ antwortete Sarah.
“ Der Plan gefällt mir gar nicht. Aber wenn mir in den nächsten
zwanzig Minuten kein anderer Plan vorgelegt wird, gebe ich grünes Licht“
befahl Pack.
“ Aber, Sir“ regte sich Daniel auf.
“ Nein Dr. Jackson. Wir haben keine Zeit mehr. Und wenn ihre Frau dieses
Risiko eingehen will, sage ich danke und hoffe das Beste für Sie. Nur wir
müssen handeln. Das steht fest“ schrie Pack nun. Daniel war verstummt
und Pack ging wieder in sein Büro.
“ Ich bereite mich als deine Geisel vor“ gab Jacob bekannt.
“ Ich helfe ihm“ meinte Carter und die Beiden verließen den
Raum. Sarah und Daniel standen sich gegenüber.
“ Wieso Sarah?“ fragte Daniel mit einer verzweifelten Stimme und
Tränen in den Augen.
„ Verstehst du das nicht Daniel. Ich wurde in diese Geschichte rein gezogen.
Es ist nun mal so. Ihr müsst wissen, was Anubis vorhat, um ihn besiegen
zu können, doch das geht nicht, wenn niemand zu Anubis kann. Und die Einzige
bin nun mal ich“ erklärte Sarah.
“ Ich verstehe das nicht“ schluchzte Daniel.
“ Dieses verdammte Schwein hat mir das alles angetan. Ich will es ihm
heimzahlen. Außerdem weiß ich als einzige Zivilisten, was da draußen
wirklich vor sich geht und ich will nicht Tatenlos da stehen und auf unser Ende
warten. Daniel ich liebe dich, aber diese Aufgabe werde ich erfüllen“
sprach Sarah ein Machtwort und ging. Daniel blieb heulend stehen und konnte
es einfach nicht fassen.
Das Stargate war offen. Das SG-1 Team stand
mit General Pack im Kontrollraum und alle sahen traurig in den Stargate Raum.
Jacob und Sarah standen auf der Rampe und sahen zu ihren Kollegen. Daniel hatte
sich noch immer nicht gefangen und Jack klopfte ihm auf die Schulter. Auch bei
Sam flossen die Tränen, da sie sich große Sorgen um ihren Vater machte.
Teal’C hatte auch einen seltenen traurigen Gesichtsausdruck und General
Pack tat es weh, zu solchen Mitteln zu greifen.
“ Viel Glück, Jacob und Sarah“ sprach Pack durch das Funkgerät.
Beide nickten, dann winkten sie noch mal und marschierten auf das Stargate zu.
Doch vor dem Energiehorizont blieben sie noch einmal stehen. Sarah drehte sich
um und lächelte mit Tränen in den Augen ihren Ehemann an.
“ Wir sehen uns, Daniel“ sagte Sarah. Danach drehte sie sich um
und verschwand mit Jacob im Stargate. Die Anderen blieben stehen und sahen starr
in das Stargate, das sich gerade schloss.
Alle Raumschiffe der Goa’Uld haben
sich um dem Heimatplaneten von Anubis versammelt. Alle Systemlords warteten
auf seinen Befehl. Plötzlich erschien Anubis auf allen Schirmen der Schiffe.
“ Meine Untertanen. Bald ist es soweit. Wir werden uns die Macht der Galaxie
an uns reißen. Es dauert nicht mehr lange“ fing Anubis an seine
Rede zu halten.
“ Allerdings bitte ich euch, hier noch etwas zu verweilen. Es wird bald
losgehen. Ich muss vorher allerdings noch etwas erledigen, damit wir ungestört
anfangen können“ berichtete Anubis. Danach verschwand er wieder vom
Bildschirm und die ganzen Systemlords Seufzten.
Daniel saß in seinem Büro. Er war total fertig von der Sache mit Sarah. Vor ihm lagen alle Bücher die er hatte und die etwas über Anubis erzählten. Er versuchte den Plan von Anubis selbst raus zu finden, damit sie Sarah so schnell wie möglich wieder raus holen konnten. Doch er wusste nicht wie er das anstellen könnte. Daniels Augen wurden plötzlich schwach. Vor seinen Augen verschwamm alles. Er sah plötzlich einen Planeten vor sich. Es war eine fortschrittliche Welt. Er erkannte die Gebäude und diese Leute. Es waren die Antiker in der Früheren Zeit. Plötzlich verschwanden die Leute und die Gebäude, es waren viele Jaffas zu sehen und eine große Pyramide. Plötzlich schoss der Blickwinkel auf die Pyramide zu und drang ein. Man sah Anubis auf seinem Thron sitzen. Daniel riss es und er war wieder in seinem Büro. Daniel musste zuerst einmal diesen Schock verarbeiten, doch dann wusste er, was er gesehen hatte. Er sprang sofort auf und lief los.
Daniel riss die Tür zu Packs Büro
auf, doch diesmal erschreckte er sich nicht.
“ So langsam gewöhne ich mich daran“ meinte Pack und sah Daniel
fragend an.
“ Ich weiß etwas“ gab Daniel nur bekannt.
„ Was denn?“ wollte Pack wissen.
“ Ich habe gerade eine Erinnerung von meiner Antiker Zeit bekommen“
antwortete Daniel.
“ Wie denn das?“ fragte Pack verwundert.
“ Ich habe keine Ahnung wie das ging. Ich sah es plötzlich. Entweder
hatte sich diese Erinnerung vorgedrungen, oder Omma hat es mir geschickt“
erklärte Daniel.
„ Na gut, und was haben Sie gesehen, Dr. Jackson?“ wollte Pack wissen.
“ Ich weiß wo Anubis ist“ antwortete Daniel. Pack sah Daniel
verwundert und geschockt an.
“ Ach wirklich?“ wunderte sich Pack.
“ Ja. Und es war früher der Heimatplanet der Antiker in dieser Galaxie.
Anubis hat diesen Planeten übernommen und ich kenne die Koordinaten“
erklärte Daniel. Pack sah ihn nur fragend an.
“ Ist doch schon einmal ein Anfang“ meinte Pack mit einer geschockten
Stimme.
Jack kam in den Besprechungsraum und sah
alle verwundert an. Er war wieder einmal der Letzte, der zu einer Besprechung
kam.
“ Was ist denn los, will noch jemand einen Goa’Uld spielen?“
fragte Jack.
“ Ich weiß, wo Anubis ist“ antwortete Daniel sofort.
“ Wirklich?“ wunderte sich Jack.
“ Ja, wirklich“ brüllte Daniel schon fast.
“ Daniel Jackson hatte eine Erinnerung von den Antikern“ berichtete
Teal’C.
„ Und diese scheint ziemlich wertvoll zu sein“ fügte Pack hinzu.
“ Ich weiß, dass sich Anubis auf dem alten Heimatplaneten der Antiker
in unserer Galaxie befindet“ erklärte Daniel.
“ Das ist schön und gut. Und was machen wir jetzt? Schicken wir ihm
eine Postkarte?“ fragte Jack.
“ Anubis erwartet sicher nicht, dass wir seinen Standort kennen. Wir könnten
uns vielleicht zu ihm vorkämpfen und ihn dann vernichten“ erklärte
Carter.
“ Wenn Anubis tot ist, werden sich die anderen Systemlords darum streiten,
wer nun die Führung übernehmen kann“ erklärte Daniel weiter.
“ Und die Gefahr wäre vorerst vorüber“ fügte Teal’C
noch hinzu.
“ Klingt nach keinem guten Plan“ musste Jack zugeben.
“ Aber es ist unsere einzige Möglichkeit“ meinte Pack.
“ Dann ist es wirklich schlimm“ ahnte Jack nun langsam.
“ Sie werden mit den verfügbaren SG Teams auf diesen Planeten gehen
und versuchen Anubis zu stürzten. Falls dies nicht möglich ist, macht
ihr den Rückzug. Versucht aber so viel Schaden wir möglich anzurichten“
befahl Pack.
“ Das ist doch völlig Wahnsinnig“ beschwerte sich Jack.
“ Wir haben keine Zeit und keinen anderen Plan. Das ist vielleicht unsere
einzige Möglichkeit. In 20 Minuten geht es los“ befahl Pack und ging.
Jack atmete tief durch.
“ Na Klasse. Eine Selbstmordmission“ seufzte Jack.
Das Stargate war offen. Die Jaffa zielten
mit ihren Stabwaffen auf das offene Stargate. Plötzlich flogen viele Granaten
aus dem Tor heraus. Es gab einen lauten Knall und die Jaffa flogen wie wild
durch die Gegend. Danach liefen viele Soldaten aus dem Stargate und verteilten
sich sofort. Ganz am Schluss kam das SG-1 Team durch das Stargate.
„ Das Tor ist gesichert“ berichtete ein Soldat.
“ Wunderbar. SG-14 und SG-18 bewachen das Tor. Versucht es so lange wie
möglich zu halten. Der Rest folgt uns“ befahl Jack. Alle nickten
und die Teams rückten los.
Die Soldaten liefen durch den dichten Wald
um nicht entdeckt zu werden. Ganz vorne war Jack mit seinem Team, es folgten
die restlichen Soldaten. Jack gab ein Handzeichen, dass sie sich ducken sollten.
Alle gingen in die Knie und sahen sich um.
„ Was ist los, Sir?“ fragte Sam.
“ Da vorne ist der Wald zu Ende, wir haben dann keinen Schutz mehr“
antwortete Jack. Daniel sah nun auch dort hin.
“ Dort ist ein Weg rauf auf den Berg“ fiel Daniel auf.
“ Wir wollen doch Anubis zerstören“ wunderte sich Teal’C.
„ Ich weiß nicht, irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich da
rauf muss“ erklärte Daniel.
“ Auf ein Gefühl verlasse ich mich in dieser Lage aber nicht“
machte Jack deutlich.
“ Ich gehe dort rauf Jack, ob du mit gehst oder nicht“ sprach auch
Daniel ein Machtwort.
„ Verdammt Daniel. Ich weiß, dass dich die letzten Tage ziemlich
mitgenommen haben, doch das ist kein Grund, einfach…“ fing Jack
an zu sprechen, doch er wurde von Daniel unterbrochen.
„ Dort oben ist etwas, mit dem wir Anubis besiegen können. Ich erinnere
mich wieder an den Weg“ gab Daniel bekannt.
“ Und was?“ fragte Sam.
“ Keine Ahnung“ antwortete Daniel.
“ War doch klar“ regte sich Jack auf.
“ Willst du einfach durch tausende von Jaffas laufen und in die Pyramide
eindringen und dann Anubis töten?“ fragte Daniel.
“ Na ja“ seufzte Jack.
“ Der Plan von Daniel ist der Beste denn wir haben, O’Neill“
mischte sich nun auch Teal’C in die Diskussion rein.
“ Wir sind dann im offenen Schussfeld, Teal’C“ berichtete
Jack.
„ Sind wir sowieso“ meinte Carter. Jack atmete tief durch.
“ Du weißt, was du machst, Daniel?“ wollte Jack unbedingt
wissen. Daniel nickte.
“ Na gut, dann versuchen wir es. Daniel du gehst vor und wir geben dir
Schutz“ befahl Jack. Alle nickten und sie liefen los.
Die Soldaten liefen den Weg rauf, doch sie
wurden bereits von den Jaffas entdeckt. Diese liefen auf diesen Weg zu und feuerten
was sie konnten. Einige Soldaten wurden getroffen und gingen zu Boden. Die Anderen
feuerten was sie konnten.
“ In Deckung“ brüllte Jack. Alle stürzten sich auf dem
Boden. Gleiter flogen über sie drüber und einige Explosionen schlugen
neben ihnen ein.
“ Wir müssen uns Zeit verschaffen. Bleibt hinter den Steinen in Deckung
und feuert was ihr könnt“ schrie Jack. Alle verkrochen sich hinter
den Steinen des Weges und feuerten los. Die Jaffa, die schon ziemlich nahe waren,
wurden von den Kugeln durchlöchert und gingen zu Boden. Doch die Gleiter
kamen näher.
„ Raketenwerfer“ schrie Carter. Alle die einen bei sich hatten nahmen
den Raketenwerfer in die Hand und zielten auf die ganzen Gleiter, die sich ihnen
näherten. Sie feuerten los. Den ersten Schüssen konnten die Gleiter
ausweichen, doch bei der zweiten Salve hatten sie keine Chance. Die Gleiter
gingen in Flammen auf und stürzten ab. Sie flogen mitten in die Armee der
Jaffa. Es gab einige Explosionen und die Jaffa flogen durch die Gegend.
“ Weiter so“ schrie Jack. Teal’C feuerte soviel er konnte
mit seiner Stabwaffe in die Armee. Jack, Sam und Daniel feuerten mit der P90
und luden andauernd nach. Die Funken sprühten, es explodierte ziemlich
viel und Stabwaffenschüsse kamen von allen Seiten. Soldaten der Menschen
und Jaffa fielen zu Boden und hatten ihr Leben verloren. Es näherten sich
wieder Gleiter.
“ Wiederholt das ganze“ brüllte Jack. Die Soldaten feuerten
wieder los. Doch diesmal wichen einige Gleiter aus und feuerten auf den Weg.
Einige Soldaten wurden dabei wieder getötet. Doch die anderen Gleiter,
die getroffen wurden, flogen wieder in die Armee rein. Die Jaffa versuchten
zu flüchten, doch die Explosion war zu groß und es schaltete wieder
einige Jaffa aus. Die anderen Gleiter zogen plötzlich ab.
“ Was soll das jetzt?“ wunderte sich Jack.
“ Oh mein Gott“ seufzte Carter. Hinter den Bäumen tauchte ein
Mittelstreckenbomber der Goa’Uld auf. Er lud seine Waffen und feuerte
los. Die Soldaten zogen ihre Köpfe ein, doch die Schüsse schlugen
direkt über ihnen ein. Ein großer Felsen löste sich.
“ Weg hier“ brüllte Jack. Alle sprangen auf und liefen los.
Die Stabwaffensalven kamen wieder. Es fielen wieder einige Soldaten. Der große
Felsen kam herunter und begrub einige Soldaten unter sich, doch die restlichen
konnten sich retten.
“ Jetzt oder nie, Jack“ schrie Daniel.
“ Ich war schon immer für Jetzt“ meinte Jack. Alle nickten
und liefen los. Die, die noch Waffen hatten, feuerten blind durch die Gegend
und versuchten, Daniel zu folgen.
“ Da“ schrie Daniel plötzlich. Eine Höhle war vor ihnen.
“ Rein da“ brüllte Jack. Sie liefen und schafften es. Einige
Soldaten wurden noch getroffen, doch SG-1 mit einem dutzend Soldaten hatte es
geschafft.
“ Schützt die Höhle, es wird nicht lange dauern und sie werden
hier sein“ befahl Jack. Die Soldaten nickten und nahmen ihre Stellungen
ein. Daniel ging vor und fand an der Wand einige Inschriften.
“ Kannst du es lesen?“ fragte Sam.
„ Nein“ antwortete Daniel.
“ Wie lange wirst du dafür benötigen?“ wollte Teal’C
wissen.
“ Keine Ahnung“ musste Daniel zugeben.
“ Du hast 10 Minuten, nicht mehr“ gab Jack bekannt. Daniel atmete
tief durch und begann mit seiner Arbeit. Er las einige Schriftzeichen. Umso
mehr sich Daniel konzentrierte, umso mehr Inschriften konnte er plötzlich
übersetzen. Es war so, als verwandelten sich die Inschriften in die menschliche
Sprache. Nur veränderte sich nichts. Daniel schien sich wohl zu Erinnern.
Er las es plötzlich durch und bekam große Augen.
„ Oh mein Gott“ stöhnte Daniel.
“ Was denn?“ fragte Jack nervös.
“ Das ist ein Tor zu den Antikern“ erklärte Daniel.
“ Und das bedeutet?“ wollte Sam wissen.
“ Anubis ist hier um die Antiker auszulöschen“ erklärte
Daniel.
Anubis stand auf seiner Brücke. Er war
gerade dabei, sich für seine Aufgabe vorzubereiten. Plötzlich kam
sein Primus herein.
“ Was willst du?“ fragte Anubis leicht wütend.
“ Sie haben Besuch empfangen“ grinste der Primus. Er stellte sich
zur Seite und Sarah kam rein und hatte einen gefesselten Jacob bei sich.
“ Osiris?“ wunderte sich Anubis. Sarah ging in die Knie und legte
ein falsches freches lächeln auf.
“ Mein Gebieter Anubis“ begrüßte Sarah ihren Gott.
“ So viel ich weiß, bist du tot“ sprach Anubis.
“ Nein. Als Sie verschwanden, wurde ich von Ba’al gefangen genommen.
Ich wurde gefoltert um die Geheimnisse eurer Technologie preiszugeben. Doch
ich habe nichts gesagt. Vor einigen Tagen zogen plötzlich meine Wachen
ab und ich konnte mich befreien“ berichtete Sarah.
“ Ich habe Ba’al getötet und seine Armee hat sich meiner angeschlossen“
sprach Anubis und es schien zu stimmen, was Osiris sprach.
“ Ich habe auf dem Weg zu euch, mein Herr, ein Geschenk gefunden“
grinste Sarah und präsentierte ihm Jacob.
“ Der letzte Tok’Ra“ grinste Anubis.
“ Allerdings“ stimmte Sarah zu. Anubis machte eine Kopfbewegung.
Sein Primus drückte Sarah eine Stabwaffe in die Hand.
„ Töte ihn und ich weiß, dass du es bist“ sprach Anubis.
Sarah nickte. Sie stellte sich neben Anubis und lud die Stabwaffe. Jacob sah
Sarah traurig an. Doch sie hatte noch immer einen ernsten Blick aufgesetzt.
Sie schoss und traf Jacob direkt im Magen. Er stöhnte auf und sackte zusammen.
Etwas rauch stieg von seinem Körper auf.
“ Es freut mich, dass du wieder hier bist“ freute sich Anubis.
“ Geht mir genauso“ sprach Sarah und atmete mal tief durch. Zwei
Jaffas kamen her und zerrten Jacob weg.
„ Ich muss noch etwas erledigen. Du hast derweil das Kommando“ befahl
Anubis.
“ Ja wohl, mein Gebieter“ nahm Sarah den Befehl an. Anubis ging
plötzlich im hellen Licht auf und verschwand. Sarah sah geschockt auf die
Stelle, wo vorher noch Anubis gestanden hat.
“ Oh mein Gott“ seufzte Sarah. Nun wusste sie, was Anubis so stark
gemacht hat.
Daniel hatte es geschafft. Er hat die ganzen
Inschriften lesen können.
„ Die Jaffa kommen näher“ brüllte plötzlich ein Soldat.
“ Daniel, jetzt oder nie“ schrie Jack.
“ Ich bin auch für Jetzt“ grinste Daniel. Er streckte seine
Hand aus und berührte drei Symbole. Plötzlich öffnete sich eine
Tür. Diese bestand aus hellem weißem Licht. Alle starrten verwundert
auf diese Tür. Daniel ging darauf zu und verschwand darin. Danach verschwand
die Tür wieder.
“ Was zur Hölle sollte das jetzt?“ regte sich Jack auf.
Daniel stand plötzlich in einem vollkommenen
hellen Raum. Er kannte diesen Ort. Er war hier schon einmal. Hier lebten die
aufgestiegenen Antiker. Er sah sich um. Normalerweise war hier alles voller
leben, doch nun war alles leer. Daniel wunderte sich. Er ging weiter und sah
sich um, doch es war niemand zu sehen.
“ Hallo?“ schrie Daniel plötzlich.
“ Ich grüße dich, Daniel Jackson“ hörte Daniel plötzlich
eine bekannte Stimme. Er drehte sich um und Omma stand vor ihm.
„ Du warst es, nicht wahr?“ fragte Daniel sofort.
“ Ich habe dir den Weg gezeigt“ erklärte Omma.
“ Du weißt von Anubis?“ erkundigte sich Daniel.
“ Ich habe es gespürt“ antwortete Omma.
“ Ist das der große Kampf, von dem du gesprochen hast?“ wollte
Daniel erfahren.
“ Das ist korrekt“ stimmte Omma zu.
“ Aber du hast gesagt, euch greift Ba’al an“ wunderte sich
Daniel.
“ Ich konnte dir die Wahrheit nicht sagen, ansonsten würdest du jetzt
nicht hier sein“ erklärte Omma.
“ Das verstehe ich nicht. Aber das ist jetzt, egal uns fehlt die Zeit.
Was ist passiert?“ fragte Daniel.
“ Vor vielen Jahren kam der alte Primus von Anubis nach Keb und hat nach
Erlösung angesucht. Wir haben es ihm gewährt und der Primus stieg
auf. Doch vor kurzem erfuhr er, dass sein alter Gott noch leben würde.
Er verhalf Anubis zum erneuten Aufstieg. Danach tötete Anubis seinen alten
Primus und wir konnten ihn nicht mehr verbannen“ erzählte Omma.
“ Warum nicht, ihr seit doch so mächtig“ meinte Daniel.
“ Anubis ist mächtiger geworden“ erklärte Omma.
“ Also ist Anubis nun ein vollständiger Antiker?“ fragte Daniel
entsetzt.
“ Noch viel stärker. Seine alte Macht mit unserer vermischt“
erklärte Omma.
“ Meine Güte. Und was mache ich nun hier?“ wollte Daniel wissen.
Omma ging auf Daniel zu und berührte ihn an der Schulter.
“ Du bist unsere letzte Hoffnung, deshalb bist du hier. Die Anderen wurden
schon von Anubis ausgelöscht. Du musst ihn nun aufhalten“ sprach
Omma und ein heller Strahl erschien auf Daniels Schulter. Diese leuchtete hell
auf und Daniel spürte, dass etwas in ihn eindrang.
“ Einverstanden, aber du wirst mir wohl dabei helfen, oder?“ fragte
Daniel mit einer nervösen Stimme. Der helle Strahl verschwand wieder und
Omma lächelte Daniel zufrieden an.
“ Du bist nun Erleuchtet. Gehe deinen Weg, Daniel Jackson“ sprach
Omma.
“ Wie meinst du das?“ wollte Daniel wissen. Doch Omma ging plötzlich
in einem schwarzen Strahl auf. Daniel wich zurück und sah wie Omma in einem
Schreikrampf verschwand. Schwarze Punkte schossen plötzlich durch den Raum
und verschwanden. Daniel bekam einen geschockten Gesichtsausdruck. Denn nun
stand Anubis vor ihm.
“ Daniel Jackson, was für eine Überraschung“ sprach Anubis.
Daniel war wie erstarrt, er konnte es nicht fassen, was gerade passiert war.
„ Das Mächtigste Volk ist ausgelöscht. Nun kann mich nichts
mehr aufhalten“ meinte Anubis. Ein Geräusch ertönte. Daniel
blickte auf die linke Seite. Eine Tür hatte sich wieder geöffnet.
Daniel lief sofort auf diese Tür zu. Anubis hob seine Hand und zielte auf
Daniel. Doch Daniel sprang und der Strahl aus Anubis Hand verfehlte Daniel.
Er sprang durch die Tür und lag plötzlich wieder in der Höhle.
„ Verflucht Daniel, wo warst du so
lange“ meckerte Jack, als er seinen Freund wieder sah.
“ Die Antiker sind tot. Anubis hat sie ausgelöscht, wir müssen
hier weg“ gab Daniel bekannt.
“ Die Jaffa kommen“ brüllte Teal’C.
“ Rückzug, weg hier“ befahl Jack mit lauter Stimme. Alle luden
ihre Waffen nach und liefen raus. Die Jaffa waren schon sehr nahe und begannen
zu feuern. Doch auch die Soldaten feuerten los. Die Jaffa wurden durchlöchert.
Jack und Sam holten ihre Granaten raus und warfen sie den Weg runter. Es gab
zwei große Explosionen und die Jaffa flogen den Hang runter.
“ Der Weg ist frei, los“ schrie Carter. Alle liefen so schnell sie
konnten. Doch dann näherte sich der Bomber. Er feuerte los. Am Hang gab
es eine große Explosion und danach gleich folgten weitere Schüsse.
Viele Steine flogen durch die Gegend und die Soldaten mussten ihre Köpfe
einziehen. Der Bomber schoss weiter. Die Soldaten näherten sich dem großen
Felsen. Plötzlich schlug in diesen Felsen ein Schuss des Bombers ein. Der
ganze Felsen wurde zerfetzt. Alle Soldaten stürzten sich sofort auf den
Boden, damit sie nicht getroffen werden. Der Bomber flog über die Soldaten
drüber. Jack hob seinen Kopf und sah, dass der Weg nun frei war.
“ Danke“ brüllte Jack. Alle sprangen wieder auf und liefen
los. Er näherten sich wieder Jaffas, doch alle feuerten sofort los und
die Jaffa wurden zerlegt. Sie schafften es in den Wald.
„ Jetzt nach Hause“ schrie Jack. Doch Daniel blieb plötzlich
stehen.
“ Daniel Jackson?“ schrie Teal’C plötzlich. Jack und
Sam drehten sich um. Daniel stand an der Grenze zum Wald uns sah seine Kollegen
traurig an.
“ Komm schon Daniel, was ist los?“ fragte Jack.
“ Daniel, beeil dich“ brüllte auch Carter. Daniels Schulter
leuchtete plötzlich auf.
“ Ich bin erleuchtet“ schoss es Daniel plötzlich.
“ Du stehst im Schussfeld Daniel, komm schon, wir haben keine Zeit“
schrie Jack.
“ Ich weiß nun, was ich machen muss, um Anubis aufzuhalten“
sagte Daniel mit trauriger Stimme. Er hatte Tränen in den Augen und stand
wie angewurzelt da. Jacks Gesicht versteinerte sich auch und Sam bekam auch
schon wässrige Augen.
“ Daniel“ brüllte Jack.
“ Macht es gut, meine Freunde“ sprach Daniel.
“ Verdammt Daniel“ ärgerte sich Jack. Daniel drehte sich plötzlich
um und lief ins offene Feld.
“ Daniel Jackson“ schrie nun Teal’C, doch Daniel lief weiter.
“ Verdammt“ fluchte Jack und lief Daniel sofort nach. Sam und Teal’C
folgten Jack. Sie kamen bei der Waldgrenze an. Daniel lief gerade auf die Jaffa
zu. Er feuerte was er konnte und traf noch viele Jaffa. Doch plötzlich
kam ein Jaffaschuss von der Seite und traf Daniel an der Seite. Er schrie auf
und ging in die Knie.
“ Daniel“ schrie Sam. Doch da schlugen weitere Stabwaffenschüsse
in Daniel ein. Daniel bekam einen geschockten Blick. Er brach zusammen und war
tot. Jack, Sam und Teal’C feuerten los, was sie konnten. Die Jaffa, die
in der Nähe von Daniel waren, gingen in Funken auf und flogen zu Boden.
Daniel lag regungslos am Boden und hatte überall blutige Wunden. Rund um
ihn herum lagen tote Jaffa. Jack hörte auf zu feuern und seine Kollegen
folgten ihm. Alle drei blickten traurig auf den Leichnam von Daniel. Plötzlich
erschien ein helles Licht, das Daniels Leiche umfing. Ein Lichtwesen entstand
daraus und flog in die Luft wo es dann verschwand. Nur die Kleidung von Daniel
blieb zurück.
FORTSETZUNG FOLGT
Kritik von Thirsty: Anubis hat schon wieder ein Volk auf dem Gewissen. Wenn das so weiter geht ist bald nichts mehr übrig von der restlichen Galaxie. Meiner Meinung nach sollte Anubis möglichst bald aus dem Verkehr gezogen werden, damit nicht noch mehr passiert. Ich hoffe der zweite Teil wird auch so gut wie der Erste. Wir werden sehen was Anubis noch so anstellt, ich hoffe nicht mehr lange...
Rating von Thirsty: 9,5
Kritik von Dakota: Ohhhhh, ich bin schon sehr gespannt. Es sieht nicht sehr gut aus. Mit den Antikern, die ich gerne mochte, tot und Jacob abgeschossen. Osiris bei Anubis könnte ein kleiner Lichtblick sein. Aber keine zu großen Hoffnungen. Daniel wird da vielleicht noch etwas ausrichten können. Er als einer von zwei exsistierenden Antikern. Hoffen wir das beste...
Rating von Dakota: 9,7
Written by Roland
Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger