DIE BÜCHSE DER PANDORA

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Was bisher geschah:
Jack: WOW, ne Wahnsinns Höhle
Ein Blitz schoss heraus und SG-1 war verschwunden.
Kazaam: Willkommen in meiner Höhle
SG-1 wird vom Nischta infiziert.
Kazaam: Ihr werdet zu keinen Wirten. Allerdings habe ich etwas anderes vor. Ich will in Ruhe meine Armee aufbauen, doch die anderen Systemlords dürfen das nicht mitbekommen. Hathor hat versagt, doch ich habe einen besseren Plan. Ich brauche Larven, für meine Gefangenen. Aber ich hole sie mir nicht selbst. Ich schicke die Gefangenen der Feinde der Goa’Uld. Die stehlen dann die Larven und keiner kommt auf mich, sondern jagt nur deren Rasse, ein genialer Plan, ich weiß.
Jonas ist beeinflusst, die Anderen nicht. Sie stehlen den Larven Topf und retten Jonas.
Kazaam: Brav meine Kinder, wirklich sehr Eindrucksvoll, wieviele sind da wohl in diesem Behälter?
Teal’C: 23.
Jack schaltet Kazaam aus.
Jonas: Ja, aber wir können diese Leute doch nicht alle töten.
Teal’C: Wir können sie nicht retten, es sind zu viele, wir müssen verschwinden und diese Gefahr ausschalten.
Wieder auf der Erde.
Jack: Wir haben nur einen Goa’Uld Arsch mit seiner Höhle in die Luft gesprengt.
Jonas: Wir haben eine Überraschung.
SG-1 zeigt den Larven Topf her.

Geheimes Untersuchungslabor des Stargate Projektes, Area 51:
Die Sonne ging bereits auf, doch die Wissenschaftler bemerkten es fast gar nicht. Für die war es normal, die Nacht durch zu arbeiten, auch wenn sie müde waren bis zu geht nicht mehr. Doch sie haben so viel Arbeit, seit es das Stargate Programm gibt. Es kommen immer mehr Technologien auf die Erde, die sofort untersucht werden müssen. Doch diesmal war etwas Besonderes dabei. Ein Behälter voller Goa’Uld Larven. Bisher hatten sie immer nur tote Exemplare zu untersuchen. Diesmal waren es 23 junge Exemplare die im besten Zustand waren. 30 Wissenschaftler waren an der Arbeit, die Verhaltensweisen der Larven zu studieren, bevor sie auf die Anatomie übergingen. Es war alles so faszinierend, jetzt wusste jeder wieder, warum sie hier so hart arbeiteten. Die Faszination dieser Technologien war einfach überwältigend.
„ Diese Larven sind einfach der Wahnsinn“ meinte Professor Watson.
„ Allerdings, sie sehen so harmlos aus, doch in der Realität sind sie unser schlimmster und gefährlichster Feind, das ist kaum zu glauben“ stimmte Professor Warren zu.
„ Ich würde vorschlagen, wir studieren ihr Verhalten einmal, wenn sie auf Trockenen liegen“ schlug Watson vor.
“ Gute Idee“ stimmte Warren wieder zu. Warren öffnete den Behälter. Man hörte sofort die Schreie der Larven, sie waren bereits reif, Wirte zu übernehmen. Deshalb waren sie etwas aufgebracht. Warren griff kurz rein und hatte eine Larve.
“ Guter Griff“ lobte Watson seinen Kollegen.
„ Danke“ bedankte sich Warren und legte diese Larve, die sich heftig verteidigte, in einen eigenen Behälter. Watson schob den Deckel wieder zu, wo die Larven schwammen. Nur war er zu unvorsichtig, der Deckel war nicht ganz geschlossen.

Ausbildungsakademie für das Stargate Projekt:
Carter ging durch die Gänge. Sie war wieder einmal in der Akademie um ein paar Vorlesungen zu halten. Sie sah sich weiters um, ob jemand schon bereit ist, über die Existenz vom Stargate zu erfahren. Deshalb war der Weg auch gleich zu dem Direktor der Akademie, der ihr eine Akte zeigte. Die Akte von einer Schülerin namens Barbara Brandstätter. Sie war ziemlich klug, überhaupt im Bereich Wissenschaft und Astro Physik. Carter dachte schon, das es bald eine dritte wie sie gibt, nach Hailey. Doch wenn man in der Akte weiter las, war das nicht ganz korrekt, sie war so klug wie Carter selbst, doch als Soldat war sie verdammt übel. Sie hatte Angst eine Waffe anzugreifen und ist nicht im Stande, jemand anderem Leid zuzufügen. Sie hatte genug Kraft, daran fehlte es nicht, doch sie hat ein so reines Gewissen, das sie einfach niemanden töten könnte. Deshalb war der Vorschlag, dass Barbara einfach im SGC arbeiten sollte, sie könnte als ziemlich viel Eintreten, Arzt, Physikerin, Wissenschaftlerin und vieles mehr. Doch da müsste Carter mal mit Hammond reden. Doch falls eine Stelle frei werden sollte, würde sie zu diesem Zeitpunkt einer der ersten Wahl sein. Doch plötzlich vibrierte etwas in der Handtasche von Carter. Sie wusste sofort dass es ihr Handy war. Sie verstaute die Akte irgendwo und holte sofort ihr Handy heraus.
„ Carter“ meldete sich Sam.
“ Helfen Sie uns bitte, Aaah…!“ meldete sich eine männliche Stimme. Das Telefongespräch wurde danach sofort unterbrochen. Carter fragte sich, was das wohl gerade war, diese Stimme war ziemlich ängstlich. Sie ging sofort nach sehen welche Nummer es war. Sie notierte sich diese Nummer und erkundigte sich sofort, welche Nummer dies war. Sie erschreckte sich, als sie die Antwort bekam: Area 51, Wissenschaftslabor.

Hammond lief so schnell er konnte. Denn er hörte das Telefon klingeln. Er hob sofort ab:
“ Hammond“ meldete sich der General.
“ Hallo, Sir, hier spricht Carter“ meldete sich Carter am anderen Ende der Leitung.
“ Was gibt es, Major?“ wollte Hammond wissen.
“ Ich bekam gerade einen Anruf, ein Mann, denn ich nicht kenne war dran, er meinte nur das ich ihm helfen solle, dann war die Leitung tot. Ich habe nachgeforscht, die Nummer kam vom Wissenschaftslabor in der Area 51“ erklärte Carter.
“ Und, meldet sich dort keiner?“ wollte Hammond wissen.
„ Nein, Sir, leider nicht, deshalb rufe ich ja Sie an, wie wäre es wenn wir da mal hinsehen“ schlug Carter vor.
„ Nicht so schnell, Major, wieso sollten wir dort hin fahren, wenn es dort doch genug Leute, auch sehr gute Soldaten gibt, die für uns nachsehen können“ widersprach Hammond.
“ Habe ich auch schon gedacht, Sir, ich habe dort auch angerufen, doch es meldet sich niemand, keine Menschenseele in der Area 51, es gibt immer nur ein Besetztzeichen, so als wäre die Telefonleitung gekappt“ erzählte Carter.
“ Das klingt aber nicht gut, was kann da bloß los sein?“ fragte Hammond.
“ Keine Ahnung, Sir, aber vielleicht hat es was mit den Larven zu tun, vielleicht steckt das NID dahinter“ antwortete Carter.
“ Möglich, fliegen sie sofort dort hin, ich schicke ein Aufklärungsteam, dem sie sich anschließen werden, warten sie 2 Meilen vor Area 51“ befahl Hammond.
“ Verstanden, Sir, ich mache mich auf dem Weg“ stimmte Carter zu und legte auf.
“ Verdammt noch mal“ ärgerte sich Hammond und machte sich auf dem Weg.

Es war verdammt heiß, die Sonne stach ihr ins Gesicht. Sie schwitze sich fast zu Tode. Sie nahm wieder einen Schluck von ihrer Wasserflasche, in der Hoffnung, dass es etwas kühlen würde. Doch es war leider nicht so, denn durch die Hitze, war das Wasser bereits warm, und es ekelte sie schon fast. Da hörte sie ein Geräusch, sie sah sofort, was sich ihr näherte, ein Militärfahrzeug. Sie holte vorsichtshalber ihre Waffe raus und lud sie. Doch die Pistole versteckte sie hinter ihren Rücken. Der Wagen kam näher. Dann bemerkte sie, dass der Wagen immer langsamer wurde. Er bremste. 2 Meter vor ihr, blieb der Wagen stehen. Die Tür öffnete sich und ein bekannter Mann stieg aus.
„ Carter, tut mir Leid, aber schneller ging es nicht“ entschuldigte sich Jack, als er aus dem Wagen stieg. Als nächster kam Teal’C und dann Jonas. Hinter ihnen kamen noch einige schwer bewaffneten Soldaten heraus.
“ Kein Problem, Colonel“ nahm Carter die Entschuldigung an.
„ Bewaffnen sie sich, und trinken sie was, danach beginnen wir“ befahl Jack. Carter nickte und begann diesen Befehl auszuführen.
“ Glaubst du das NID steckt dahinter?“ wollte Teal’C wissen.
„ Ich hoffe nicht, wer weiß, was die mit Goa’Ulds anfangen. Adrian Conrad reicht mir vollkommen“ antwortete Jack.
„ Wollen die etwa Goa’Uld auf diesen Planeten haben?“ fragte sich Jonas.
“ Beim NID kann man nie wissen, vielleicht denken sie, das sie Goa’Uld Spione oder Supersoldaten daraus machen können, keine Ahnung, diese Vollidioten sind einfach unberechenbar“ erklärte Jack.
„ OH“ meinte Jonas. Jack machte sich danach wieder auf dem Weg zum Wagen, denn er wollte diese Fragen, so schnell wie möglich beantworten.

Jack war überrascht, gleich so wie alle anderen, als sie an der Wachstelle ankamen, Es war einfach keine Menschenseele zu sehen.
“ OK, so dumm ist aber das NID auch wieder nicht, die würden ihre eigenen Leute dort hinstellen“ meinte Jack.
“ was geht hier nur vor?“ fragte sich Carter. Der Wagen fuhr vorsichtig durch die Wachstelle. In einigen Minuten würden sie dann wirklich in der Area 51 sein. Doch sie sahen keine Menschenseele. Es standen aber noch alle Autos da. Keine Leichen, keine Menschen, keine Spuren auf irgendetwas, alle kamen sich vor, als würden sie gerade in Akte X mitspielen. Der Wagen blieb stehen.
„ OK, wir gehen rein“ meine Jack und lud die P90. Die Anderen machten es ihm nach und folgten ihm auch in das Gebäude. Doch was niemand bemerkte, war das hinter ihnen kurz ein Schatten zu sehen war, von einer Person, die im toten Winkel der Soldaten war, der aber nach kurzer Zeit wieder verschwand. Das Gebäude war leer geräumt. Jedes Büro, jedes Labor, jeder Raum war einfach leer. Man fand gar nichts. Die Soldaten liefen in militärischer korrekter Form durch das Gebäude. Sie waren so leise, das man sie fast nicht hörte. Doch nun waren sie schon durch das halbe Gebäude durch und es gab keine Anzeichen auf Lebewesen.
„ Sir, wir sollten vielleicht in das Wissenschaftslabor gehen, von dort kam der Anruf“ schlug Carter vor.
„ Einverstanden, los“ befiel Jack und sie liefen weiter. Sie hatten nun das Bürogebäude verlassen und waren auf den Weg zum Wissenschaftslabor. Sie liefen bei vielen Lagerhallen vorbei, wo die Todesgleiter die sie bereits hatten, aufbewahrt worden und untersucht worden waren. Doch es das Übungsgebiet befand sich nicht in der Area 51, sondern auf einem eigenen Gelände, deshalb waren diese Gleiter alle außer Betrieb. Was auch merkwürdig war, alle Hallen waren offen, ohne Wachen, ohne Schlösser. Jeder konnte einfach rein spazieren. Jedem war es irgendwie mulmig.
„ Diese Halle ist verriegelt“ meinte Teal’C plötzlich und zeigte auf die letzte Halle vor dem Labor.
„ Gut, gehen wir hin, aber Vorsicht“ befahl Jack und sie marschierten los. Die Soldaten sicherten das Gebiet um die Halle.
„ OK, aufgepasst“ meinte Jack und knackte das Schloss. Carter und Jonas packten an und schoben die große Hallentür auf. Teal’c und Jack zielten mit Zats direkt auf die Tür. Doch was sie dort fanden, war keine Bedrohung.
“ Egal wer das war, nicht schlecht“ meinte Teal’c. Jack war auch überrascht, er hatte sogar den Mund offen, was bei ihm nicht so oft vorkommt. Alle Mitarbeiter der Area 51, egal ob Soldat oder Wissenschaftler, sie lagen geknebelt und gefesselt am Boden und waren alle bewusstlos.
„ OK, sichert diese Halle und ruft Rettungsleute, Carter, Teal’C, Jonas, wir sehen uns im Labor um“ befahl Jack und das SG-1 Team lief los. Es war nicht mehr lang bis zum Ziel. Die Tür war offen und auch etwas beschädigt. Jack richtete die P90 direkt auf die Tür die er langsam und leise öffnete. Danach ging er vorsichtig rein und sah sich um, seine Kollegen folgten ihm langsam. Nun musste er einen etwas längeren Gang entlang gehen, bis er zu einer weiteren Tür kam, die ins Labor führte. Die war vollkommen zertrümmert. Jack ging langsam rein und richtete die Waffe durch den ganzen Raum. Er sah 8 Menschen in weißen Kitteln. Doch der keiner von denen rührte sich. Die Anderen 3 kamen in den Raum und sahen diese Wissenschaftler auch. Carter ging vor und Griff einem auf dem Hals.
„ Tot“ sagte Carter. Jack sah etwas verunsichert aus und ging auf einen anderen zu.
“ Toast“ meinte Jack dazu. Sie kontrollierten jeden, doch jeder einzelne war Tot, und alle durch Genickbruch, also kein angenehmer Tot.
„ Wie viele Wissenschaftler waren in diesem Labor?“ wollte Jack wissen.
“ 30“ antwortete Carter.
“ Was ist hier passiert?“ wollte Jonas wissen.
„ Der Behälter ist leer“ bemerkte Teal’C und zeigte auf dem Larventopf.
„ Oh mein Gott“ meinte Carter.
„ Eine ist tot“ meinte Jack und zeigte auf einem Behälter wo eine tote Larve drin lag.
“ 23 Larven, davon eine tot, 30 Wissenschaftler, davon 8 tot, das bedeutet…“ überlegte Jonas.
„ 22 Goa’Uld“ beendete Teal’C den Satz von Jonas.
„ Das darf doch einfach nicht war sein, aber wie?“ fragte Jack.
“ Wahrscheinlich, als der Behälter offen war, ist eine entkommen, hat sich einen Wirt genommen und hat die anderen Larven befreit“ war die Theorie von Carter.
„ Ich schlage vor, wir holen Verstärkung und durchforsten danach das Gebiet“ meinte Jack. Die Anderen stimmten ihm zu und sie liefen los, zum Wagen. Die anderen Soldaten blieben bei der Halle um die Stellung zu halten. Doch als sie vor dem Bürogebäude ankamen, bemerkten sie, dass etwas nicht an seiner Stelle war, der Wagen.
„ OK, und was ist das wohl?“ wollte Jack wissen.
“ Sie sind mit unserem Fahrzeug geflüchtet“ antwortete Jack.
“ Wieso nicht mit den anderen Autos?“ fragte Jonas.
„ Weil sie in dieses Auto alle rein passten“ antwortete Carter.
“ Was machen 22 Goa’Uld von Anubis auf der Erde?“ fragte sich Jack.
„ So schnell wie möglich zu flüchten“ beantwortete Teal’C die Frage von Jack.
“ Das Stargate“ fügte Carter hinzu. Jack machte einen verängstigten Gesichtsausdruck.

Nach dem Anruf von Jack ging im SGC gleich der Alarm los und alles wurde verriegelt. Jeder Person die seit den letzten 24 Stunden in das SGC kamen wurden nach kontrolliert, nicht das sich Goa’Ulds in dieser Basis befanden. Das SGC wurde von vorne bis hinten kontrolliert und verriegelt, kein Mensch würde mehr in diese Basis kommen und keiner würde ihn verlassen. Doch die Frage ist, wie sie diese Goa’Uld aufspüren könnten.
Das SG-1 Team fuhr mit einem Zunder durch die Wüste.
„ Wenn sie nicht ins SGC kommen, wie finden wir sie dann jemals?“ wollte Jonas wissen.
“ Frag ich mich auch schon die ganze Zeit“ gab Jack zu. Teal’C saß einfach nur verängstigt da. Doch Carter, die Beifahrer war, dachte nur nach und gab einfach kein Wort von sich. Jack bemerkte davon nichts, da er als Fahrer sich auf die Straße konzentrierte. Doch Teal’C viel es langsam auf.
“ Major Carter, was geht dir durch denn Sinn?“ fragte Teal’C.
„ Die sind doch nicht so dumm“ meinte Carter plötzlich.
“ Wie?“ fragte Jack.
“ Die würden doch schnallen, dass wir sofort das SGC sperren würden, die kämen da niemals rein. Sie haben das Wissen der besten Wissenschaftler auf dieser Welt, die auch das Stargate Programm und ihre Geheimnisse kennen. Die würden doch nicht so dumm sein und es beim SCG probieren“ erzählte Carter.
“ Aber wie wollen die dann fliehen?“ fragte Jonas.
“ Vielleicht wollen Sie die Erde zerstören“ schlug Teal’C vor.
“ Glaub ich nicht“ meinte Carter.
“ Wieso nicht?“ wollte Jack wissen.
“ 22, und die Welt zerstören, das würde nie klappen“ antwortete Carter.
“ Deshalb waren die Hallen offen“ schoss es Jonas plötzlich.
“ Wie?“ fragte Jack.
„ Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum diese Goa’Uld wohl jede Halle durchsucht haben, die dachte vielleicht das sie mit den Gleitern fliehen könnten“ antwortete Jonas.
“ Doch das ging nicht, da sie ja defekt bzw. außer Betrieb waren“ führte Carter die Theorie weiter.
„ Und deshalb sind sie geflohen“ fügte Jonas noch hinzu.
„ Wieso haben sie nicht versucht, diese Gleiter zu reparieren, sie waren doch schlau genug“ fragte sich Teal’C.
“ Weil sie dafür keine Zeit hätten, weil einer der Wissenschaftler Hilfe gerufen hatte“ meldete sich auch Jack endlich mal zu Wort.
“ Aber wo wollen sie dann hin?“ wollte Teal’C wissen.
“ Natürlich“ schoss es Carter plötzlich und alle spitzten ihre Ohren.
“ Die Gleiter funktionierten nicht, aber sie wussten das einen Gleiter gibt, der funktioniert, und zwar der, den wir selbst gebaut haben und gerade testen“ erklärte Carter.
“ Die X-302, der Gleiter mit Hyperantrieb“ fügte Jack hinzu.
„ Genau“ stimmte Carter zu und holte ihr Handy raus.
„ Wer wird angerufen?“ fragte Teal’C.
“ Na das Versuchsgelände des X-302“ antwortete Carter und tippte die Nummer ins Handy und rief dort an.
“ Lt. Fail „ meldete sich ein Mann.
“ Hier spricht Major Carter, vom SGC, ist ihnen irgendetwas Besonderes aufgefallen?“ fragte Carter sofort.
“ Nein, eigentlich nicht“ antwortete Fail.
„ Gut, dann hören Sie mir zu“ sagte Carter und wollte ihre Erklärung liefern, doch da hörte sie ein vertrautes Geräusch. Ein Schuss von der Zat, gleich darauf folgte der 2.
„ Hallo? Geht es ihnen gut?“ schrie Carter durch die Leitung, doch sie hörte nur kurz ein schnaufen und danach wurde das Gespräch unterbrochen.
“ Sie sind dort angekommen“ berichtete Carter.

Mehrere PKW’s rasten durch die Gegend. Die ganze Armee von SGC, die Hammond nach geschickt hat, war darunter untergebracht. Ihr Ziel war natürlich das Testgelände des X-302. Es würde nicht mehr lange dauern und sie würden dort ankommen. Hammond fiel ein Berg vom Herzen, als er hörte, dass das SGC nicht in Gefahr sei, trotzdem verschlug es ihm wieder die Sprache, als er die Wahrheit hörte. Doch er vertraute seinen Leuten, und war sich sicher dass alle ihr bestes geben würde. Es war auch so weit, sie kamen an, das Testgelände des X-302.
Jack stieg als erstes auf und richtete seine Waffe durch die Gegend.
“ Die Luft ist rein“ berichtete Jack und nun stiegen auch die Anderen aus, natürlich auch mit gezogener und geladener Waffen.
“ Wenn sie so einen Wissenschaftler sehen, zögern sie nicht zu schießen, wir brauchen keine Gefangenen“ befahl Jack und die Anderen gaben mit einem nicken bekannt, dass sie alles verstanden haben.
„ Dann los“ befahl Jack und sie stürmten über das offene Tor hinein, und hofften, dass sie nicht zu spät kommen würden. Vor einer kleinen Kontrollhütte ging ganz SG-1 in Deckung, die anderen Soldaten warteten ein paar Meter weiter hinten auf die Befehle von Jack. Er gab einige Zeichen, die alles klar machen, SG-1 ging mit SG-3 nach rechts, und der Rest nach Links. Alle nickten und liefen wieder los. Plötzlich hörte man Schüsse. Alle gingen sofort in Deckung und warteten ab, bis die Schüsse aufhörten.
„ Das waren Zats und MPs“ bemerkte Teal’c.
“ Die kamen aus dem Lagerhaus dort“ viel Jonas auf.
“ Dort, wo der Gleiter ist“ fügte Carter hinzu.
“ OK, wir stürmen, los“ befahl Jack und sie liefen mit gezückter Waffe in das Lagerhaus. Doch außer Leichen, die leider nicht diese Goa’Uld waren fanden sie gar nichts. Plötzlich hörte man wieder Schüsse. Jack bemerkte, dass alle die hinter ihm standen, langsam zu Boden gingen und sich nicht mehr rührten, für ihm war es klar, die Goa’Uld schossen mit Zats auf seine Leute. Er ging sofort in die Knie und zückte seine P90 und feuerte los. Er traf einen Goa’Uld der über ihnen auf einer Rampe stand und feuerte. Es gab einen dumpfen Schrei, bevor dieser Goa’uld nach unten fiel und ausgeschalten war. Doch hinter Jack kam jemand aus seinem Versteck und traf Jack mit der Zat, es war Warren.

Als er wieder wach wurde, wusste er gar nicht, was vorgefallen war. Er richtete sich auf und bemerkte, dass er in einer Zelle war, in einer sehr kleinen Zelle. Er sah sich um und sah, dass ich auch gerade seine Teamkameraden aufrichteten und verwirrt durch die Gegend guckten.
“ Was zum Teufel war das?“ fragte Jack.
“ Wir sind in einem Hinterhalt gelockt worden“ antwortete Carter.
“ Aber wieso, die hätten doch abhauen können“ fragte sich Jonas.
„ Hätten wir, aber nur 2 von uns“ sagte Warren plötzlich, der sich daher schlich.
„ Und was habt ihr dann vor?“ wollte Teal’C wissen.
„ Das wissen von diesen Warren ist beachtlich, er weiß soviel, aber leider auch nicht alles. Ich weiß, dass ihr ein Mutterschiff habt, dass ihr ergattern konntet. Doch er weiß nicht, wo es sich befindet. Sagt mir wo, und ich lasse die jenige Person am leben. Danach gebt ihr mich noch euren Iris Code und danach lasse ich euch alle am Leben“ antwortete Warren.
“ Glaubst du wirklich, wir sind so dumm?“ erkundigte sich Jack.
„ Ihr versteht mich nicht ganz, ich lasse euch am Leben und ihr habt gut 2 Tage Zeit bis Anubis alles weiß. In diesen 2 Tagen könnt ihr fliehen, und ihr könnt weiter leben. Der Vorteil für mich ist, dass die Erde ausgelöscht ist, und wir endlich um unsere Macht bei dem Systemlords kämpfen können, ohne dass ihr im Weg seid“ erklärte Warren.
„ Wir können aber nicht alle evakuieren“ widersprach Carter.
“ Dann evakuiert doch die wichtigsten Leute dieser Erde, ich biete euch an zu Leben und die Menschheit zu retten. Wenn ihr uns nicht die Informationen gebt, dann töten wir euch und 2 fliehen mit diesem altmodischen Gleiter. Anubis weiß dann so einiges, und das wird auch reichen, euch zu vernichten“ drohte Warren.
„ Gut, dann töte uns“ schlug Jack vor.
“ Was?“ fragte Warren schockiert.
“ Ich sage nichts, die Anderen werden nichts sagen, vertrödelt doch keine Zeit auf diesen altmodischen Planeten“ antwortete Jack.
“ Ihr Menschen seit schon krass, ihr seit total unlogisch, das ist doch einfach nicht verständlich“ wunderte sich Warren. Jack war ziemlich ruhig, so als wäre der Tot überhaupt nichts Besonderes. Warren holte eine Pistole raus und richtete sie auf Jack.
„ Wie sie wünschen“ meinte Warren und zielte auf Jack.
„ Wir sehen uns in der Hölle“ meinte Jack und die Pistole war nun genau auf sein Hirn gerichtet.
„ Bis dann“ meinte Warren und ein Schuss ging ab. Jacks Gesicht war voll mit Blut. Es gab einen erleichtertes seufzten von Jack und er senkte den Kopf.
“ Danke Teal’C ich habe geglaubt du hättest es nicht mehr geschafft“ meinte Jack und hob seinen Kopf wieder. Jack hatte bemerkt, dass sich Teal’C aus seiner Zelle befreien konnte, jetzt hat er die ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen, damit Teal’C ihn ausschalten konnte. Teal’c öffnete alle Zellen.
“ Der Schuss hat sicher Aufmerksamkeit auf sich gezogen“ meine Carter.
“ Das ist allerdings möglich“ stimmte Teal’C zu.
„ Da hab ich jetzt ne ganz blöde Idee“ meinte Jonas.

Die Wissenschaftler liefen so schnell sie konnten. Jeder war bewaffnet und ziemlich in eile, sie wollten auf Nummer sicher gehen, da Warren sich nicht gemeldet hat, wollte sie nun wissen, was dieser Schuss zu bedeuten hat. Sie waren kurz vor dieser Lagerhalle. Nun wurden sie langsamer und konzentrieren sich mehr. Sie richteten die Waffen auf und gingen in das Lagerhaus rein. Alles war leer. Die Zellen, alle waren weg, und Warren lag tot auf dem Boden. Niemand von dem Wissenschaftler bemerkte, dass der Boden leicht feucht war, Jonas hat etwas Wasser auf dem Boden versprüht.
„ Was machen wir nun?“ fragte einer der Wissenschaftler, da ging auch schon ein Zat Schuss von Teal’C los. Durch das Wasser wurde der Elektrische Schlag weiter geleitet und alle in der Lagerhalle bekam etwas davon ab. Teal’C feuerte noch einmal, wieder breitete sich der Schuss aus, nun waren alle tot. Darauf folgte noch ein Schuss von Teal’C und alle verschwanden, die auf dem Boden waren. SG-1 hielt sich auf der Rampe auf, wo der Hinterhalt von den Goa’Uld stattfand.
„ Hat doch gut geklappt“ meinte Jonas mit einem Grinsen.
“ Man lernt immer wieder dazu“ lobte Jack seinen neuen Teamkameraden. Doch plötzlich krachte es, ein Wind stach durch das Testgelände, mit einem wirklich lauten Krach, der sich anhörte wie eine Explosion. Carter sah etwas verdutzt und lief sofort los. Die Anderen folgten ihr. Sie liefen aus dem Lagerhaus und sie sahen wie der X-302 abhob. Die Raketen wurden aktiviert und der Gleiter entfernte sich. Watson saß alleine in diesem Gleiter, er war der einzige der nicht auf diesen Hinterhalt reingefallen ist, er ist nun geflohen.

„ OK, was bedeutet das jetzt alles für uns?“ wollte Hammond wissen, der über Telefon gerade verständigt wurde, was alles vorgefallen ist.
„ Es bedeutet soviel, das einer der besten Wissenschaftler der Erde, der ziemlich viel über das Stargate Projekt wusste, nun geflohen ist und auf dem Weg zu Anubis ist. Wir können nicht alles wissen, was er wusste, deshalb wird Anubis nun noch ein mächtigerer Feind werden, wie er bis jetzt war“ erklärte Carter.
“ Ich werde mehr Sicherheitsvorschriften im Gang setzen, mehr kann ich auch nicht machen“ meinte Hammond.
“ Hoffen wir, das wir das regeln können“ hoffte Carter.
“ Allerdings“ stimmte Hammond zu.
Der Gleiter flog gerade aus dem Orbit der Erde raus. Watson hatte es geschafft, mit einem lächeln aktivierte er den Hyperantrieb und verschwand im Hyperraum.

Written by Roland Hebesberger 2002