Deutsche virtuelle Television präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion

Was bisher geschah:

Agent Shannon saß in seinem Auto und bekam einen Anruf.
Shannon: Ich weiß, dass Pete O’Neill gescheitert ist. Nein, die Mission ist noch nicht zu Ende. Ich habe noch genug Pläne, um Jack O’Neill das Leben schwer zu machen. Die Mission wird genug Erfolge mit sich bringen. Ich melde mich wieder, falls es etwas Neues gibt.

Shannon: Ich hatte einen Bruder namens Zack
Carter: Und?
Shannon: Zack war ein guter Freund von O’Neill. Die Beiden haben einige Sachen geklaut. Mein Bruder wurde dabei gefasst und Jack kam davon. Mein Bruder wollte Jack mit reinziehen. Doch das Gericht hat Zack verurteilt und in den Knast geschickt. Jack hatte die Wahl zwischen Gefängnis und Militär. Er konnte wählen und mein Bruder nicht
Carter: Das kann nicht der Grund sein
Shannon: Ich war noch nicht fertig.
Teal’C: Dann weiter.
Shannon: Euer Anführer. Der angebliche Retter der Welt ist schuld daran, was meinem Bruder widerfahren ist und er hat dies einfach überspielt. Dafür verdient er den Tod.

General Pack: Was gibt es zu berichten, Major?
Carter: Agent Shannon wurde offiziell verhaftet und für Landesverrat angezeigt. Sein Verfahren wird bald beginnen.

General Pack: Es läuft folgendermaßen. Ich leite dieses Kommando. Es ist nicht einfach zu führen. Man muss Entscheidungen treffen, die nicht so toll sind. Ich wollte Daniel auch nicht im Stich lassen. Aber wir brauchen jeden Mann. Das Programm steht unter Beobachtung und wir stark kritisiert. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben und außerdem dürfen wir nicht durch solche Handlungen unseren Spielraum verlieren. Das Stargate Kommando darf nicht mehr in solche Hände, wie die von Kinsey geraten. Deshalb müssen wir zusammenarbeiten. Wenn ihr einen Plan habt, der Vertretbar ist, werde ich grünes Licht geben. Wenn nicht müsst ihr meine Entscheidung einfach respektieren und einfach daran arbeiten, wie wir das Problem gemeinsam lösen können und nicht wie ihr es auf eigene Faust machen könnt.
Carter: Ja, Sir. Tut uns Leid
Jack: Habe verstanden, Sir
General Pack: Dann ist dies eure letzte Verwarnung. Wenn das noch einmal passiert, wisst ihr, was auf euch zukommt. Also lasst uns einfach zusammenarbeiten und die Probleme gemeinsam lösen. Denn dies wird nicht das letzte Mal sein.
Jack: Jawohl, Sir
Alle nickten und verschwanden wieder aus dem Raum. Pack atmete tief durch und schloss die Akte wieder.
General Pack: Davon muss niemand erfahren.
Pack zerfetzte den Bericht. Er warf es in den Müllkorb und begann den Bericht noch einmal zu schreiben, ohne den Vorfall mit SG-1 zu erwähnen.

General Pack ging in einen Supermarkt. Er hatte Zivilkleidung an und wirkte entspannt. Es war einer der wenigen Abenden wo er nach Hause gehen konnte und nicht im Stargate Center fest saß. Das Problem als er nach Hause kam war nur, dass der Kühlschrank leer war. Deshalb ging er noch schnell einkaufen. Er ging durch das Lokal und sah sich an, was er gerne möchte. Es war schon ein komisches Gefühl. Ansonsten geht man immer in die Kantine und bekommt das Essen und hier muss mal selbst auswählen, was man selbst kochen will. Das war Pack gar nicht mehr gewöhnt. Er ging durch die Regale und blieb plötzlich bei einem stehen und sah sich das Zeug an. Ein Mann in einer dunklen Lederjacke und kurzen braunen Haaren stellte sich plötzlich neben Pack hin.
“ Ich weiß von der Operation Gemma“ sagte dieser Mann. Pack sah geschockt auf und wollte zu den Mann rüber sehen.
“ Schauen Sie weiter auf die Regale“ befahl dieser Mann und Pack tat dies auch.
“ Ich habe alle Informationen über die Operation Gemma. Sogar was wirklich passiert ist und ich kann es beweisen“ offenbarte sich der Mann.
“ Was wollen Sie von mir?“ fragte Pack ziemlich verärgert.
“ Sie werden in wenigen Tagen eine Nachricht von mir bekommen. Wenn Sie diese nicht ausführen werden, wird die ganze Welt bald wissen, dass Jason Pack auch eine dunkle Seite hat“ antwortete der Mann. Pack blieb nur geschockt stehen und starrte mit leeren Augen in die Regale.
“ Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend“ sagte der Mann noch und ging dann weiter. Pack blieb einfach stehen. Er wusste, dass seine Vergangenheit ihm irgendwann einmal einholen würde. Doch er hätte nicht geahnt, dass es so früh passieren wird.




Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN

STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES

Amanda Tapping als Major Samantha Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
Christopher Judge als Teal’C
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson

DRUCKMITTEL

Guest Stars:
Patrick Stewart als Agent Shannon
Peter Flemming als Agent Barrett





Das ganze SG-1 Team und General Pack saßen im Besprechungsraum. Daniel und Teal’C waren etwas gelangweilt, allerdings war diesmal Jack sehr begeistert. Carter stand vorne und berichtete von einem Planeten.
“ Auf PX3YZ4 wird es morgen eine dreifache Sonnenfinsternis geben. Dies ist das einzige Sonnensystem, das wir kennen, wo es drei Sonnen zu sehen gibt. Und durch die Konstellation der Planeten wird es morgen eine dreifache Sonnenfinsternis geben. Deshalb kann man sich dort auch aufhalten. Und was dies Wissenschaftlich bedeutet, brauche ich wohl nicht zu sagen“ erklärte Carter mit einer hellen Freude.
“ Das könnte uns helfen, die Funktionen der Sonne noch besser zu verstehen“ sprach Jack. Pack wirkte allerdings ein wenig Abwesend. Er war in Gedanken versunken und sah nicht gerade glücklich aus.
“ Jack, seit wann bist du für so eine langweilige Mission begeistert?“ wunderte sich Daniel.
“ Ich habe nicht um sonst ein Teleskop auf meinem Dach. Die Sterne und Sonnen faszinieren mich. Das wird eine tolle Show werden“ freute sich Jack.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu und kämpfte gegen das Einschlafen an.
“ Wir müssen nur in ein paar Stunden auf den Planeten gehen. Da ist nur eine Sonne, das können wir aushalten. Dann müssen wir uns einen Stützpunkt aufbauen, bis die anderen Sonnen wieder aufgehen, sodass wir geschützt sind. Und dann steht uns nichts mehr im Wege. Wir beobachten das ganze Schauspiel und speichern uns diese Daten. Dann müssen wir wieder warten, bis nur mehr eine Sonne am Himmel steht, und dann können wir zurückkommen“ erklärte Carter.
„ Das schaffen wir locker. Ist wie Camping“ meinte Jack mit einer Vorfreude.
“ Nur mit drei Sonnen, was sehr heiß werden kann“ seufzte Daniel.
“ Hey, reg dich nicht auf, nur weil es nichts zum ausgraben gibt“ ärgerte sich Jack.
“ General?“ fragte Carter, die bemerkte, dass er sich nicht mehr gerührt hat.
“ Ja Major?“ riss es General Pack aus seinen Gedanken.
“ Haben Sie mir überhaupt zugehört?“ wollte Carter wissen.
“ Ja. Drei Sonnen, Sonnenfinsternis, wichtiges Ereignis für die Wissenschaft, Sie haben grünes Licht“ antwortete der General.
“ Danke Sir“ freute sich Jack und klopfte Pack auf die Schulter.
“ Nehmt alles mit, was ihr braucht und ihr könnt gehen wann ihr wollt“ gab Pack bekannt.
“ Werden wir Sir, Danke“ grinste Carter.
“ Wegtreten“ befahl Pack. Das SG-1 Team stand auf und verschwand aus dem Besprechungsraum. General Pack ging nach vorne zum Fenster und blickte auf das Stargate runter.
„ Ich hoffe, das war nicht mein letzter Befehl für euch“ seufzte Pack und sah weiter runter auf das runde Ding.

Der Arbeitstag war vorbei und General Pack ging noch einmal in sein Büro. Doch dann erschrak er. Ein Kuvert lag auf seinem Tisch wo sein Name drauf stand, aber ansonsten nichts. Er ging langsam darauf zu und öffnete das Kuvert. Eine Diskette fiel raus und Pack bekam langsam Angst davor. Er steckte die Diskette in das Laufwerk an seinem Computer und sah es sich an.
“ Oh mein Gott“ brachte Pack gerade noch heraus. Man sah viele Bilder von toten Soldaten in einem Wald wo es gerade regnete. Die Leichen waren blutüberströmt und ziemlich zerstückelt. Pack liefen einige Tränen über die Wange. Plötzlich tauchte eine Nachricht auf dem Bildschirm auf.
“ Wenn diese Bilder nicht an den Präsidenten gehen sollten, dann besuchen sie Agent Shannon im Todestrakt“ las Pack vom Bildschirm ab. Danach war die Datei zu Ende. Pack riss die Diskette raus und warf sie auf dem Boden. Danach trat er öfters darauf, bis sie kaputt war. Pack war am Ende seiner Nerven und konnte nicht fassen, woher sie diese Informationen hatten.
“ Verdammt“ fluchte Pack und raufte sich die Haare.

Das SG-1 Team stand im Stargate Raum bereit. Die Tür ging auf und General Pack kam rein. Das Stargate wurde gerade angewählt.
“ General, schön das Sie auch noch kommen“ grinste Jack.
“ Ich hoffe, dass eure Mission ein Erfolg wird“ fand Pack.
“ Wir haben die Welt öfters schon gerettet und haben viel schlimmere Missionen gehabt. Da werden wir wohl eine Sonnenfinsternis überleben“ meinte Daniel.
“ Außer man fällt in eine Schlucht“ grinste Jack und klopfte Daniel auf die Schulter. Das Stargate öffnete sich und der Strudel schoss heraus.
“ Viel Glück, SG-1“ wünschte Pack. Jack nickte. Carter nahm ihre ganzen Sachen und alle marschierten rauf. Sie verschwanden im Stargate und danach schloss es. Pack sah SG-1 traurig nach und verließ nach einigen Sekunden den Stargate Raum wieder. Er ging in den Kontrollraum und blieb neben dem Sergeant stehen.
“ Ich werde nun für zwei Stunden nicht da sein. Falls es wichtige Fragen gibt, wenden Sie sich an Colonel Adams“ befahl Pack. Der Sergeant nickte und Pack marschierte davon.
„ Schauen wir mal, was der Kerl von mir will“ flüsterte Pack zu sich selbst und verschwand aus dem Kontrollraum.

Eine Tür rastete aus. Sie ging auf und zwei Wächter brachten Shannon in einem Raum. Er wurde mit Ketten an den Stuhl gefesselt und die Wärter gingen wieder. Nun ging eine andere Tür auf und General Pack kam herein.
“ Hallo Jason“ grinste Shannon. Pack deutete, dass die Wächter verschwinden sollten, was dann auch geschah.
“ Agent Shannon“ begrüßte Pack aus sein Gegenüber und setzte sich hin.
“ Also haben Sie meine Botschaft erhalten?“ fragte Shannon.
“ Allerdings und es war kein schöner Anblick“ antwortete Pack.
“ Ist mir schon klar. Aber erst besonders, wenn man für dieses Massaker verantwortlich ist, nicht wahr General“ sprach Shannon stolz weiter.
“ Ich sollte Sie besuchen?“ machte Pack ein Thema Wechsel.
“ Ich konnte mich nicht an Colonel O’Neill rächen. Aber er musste es erfahren, dass er daran schuld war. Damit kann ich mich abfinden. Aber ich will nicht wegen diesem Mistkerl hier verrotten und auf meinem Tot warten, der mir irgendwann in einer Form von einer Spritze verabreicht wird“ fing Shannon zu erklären.
“ Darf ich raten, Sie wollen eine Begnadigung“ riet Pack.
“ Nicht nur das“ grinste Shannon teuflisch.
“ Was denn sonst noch?“ wollte Pack wissen.
“ Ich will außerdem durch das Stargate verschwinden und einen Naquada Reaktor mitnehmen“ antwortete Shannon.
“ Wozu?“ fragte Pack.
“ Das werde ich Ihnen nicht sagen. Aber eines kann ich ihnen erklären. Auch wenn ich Begnadigt werde. Auf diesem Planeten werde ich nicht mehr leben können. Deshalb will ich durch gehen“ erklärte Shannon.
“ Und der Naquada Reaktor?“ nervte Pack weiter.
“ Um Strom zu haben“ meinte Shannon.
“ Nein. Was wollen Sie mit dem Reaktor?“ hackte Pack nach.
“ Das werde ich Ihnen nicht sagen“ wiederholte sich Shannon noch einmal.
“ Dann tut es mir Leid“ sprach Pack und sprang auf.
“ Ich geben Ihnen 48 Stunden, Jason“ gab Shannon bekannt. Pack blieb stehen und drehte sich genervt um.
„ Wozu“ wollte Pack wissen.
“ Um sich ihre Entscheidung zu überdenken. Ansonsten werde Sie bald in den Nachrichten sein und ihr Leben ist genauso zerstört wie meines. Sie wissen, dass Mord nicht verjähren kann“ antwortete Shannon. Pack sah ihn nur böse an und klopfte dann an die Türe. Diese ging auf und General Pack verschwand. Ein stolzer Shannon blieb zurück und war sich sehr Siegessicher.

General Pack stand im Besprechungsraum. Agent Barret kam die Stiege rauf und sah den General.
“ Sie wollten mich sprechen?“ fragte Barret gleich. Pack nickte und bat Barret an, dass er sich setzen sollte. Barret machte dies und auch Pack nahm Platz.
“ Agent Shannon hat mich Kontaktiert“ fing Pack an zu erzählen.
“ Was wollte er?“ wollte Barret wissen.
“ Das kann ich Ihnen leider nicht sagen. Er erpresst mich nur und will durch das Stargate gehen“ antwortete Pack.
“ Wenn ich Ihnen helfen soll, müssen Sie mir sagen, womit er Sie erpresst“ meinte Barret.
“ Nein, das werde ich selbst regeln, ich habe eine andere Bitte“ widersprach Pack.
“ Und diese wäre?“ fragte Barret.
„ Ich brauche Informationen, was Agent Shannon in den letzten Jahren mit dem Stargate zu tun hatte. Ich muss nur raus finden, was er vorhat. Wenn ich das weiß, dann kann ich entscheiden, wie ich mich verhalten muss“ erklärte Pack.
“ Das ist allerdings nicht so einfach. Wir wissen ganz genau, dass unsere Abtrünnigen den NID noch immer überwachen. Wenn ich Informationen über Shannon raus suche, dann werden sie es auch wissen. Sie werden es kapieren und diese Sache auf Sie übertragen. Dann haben Sie noch größere Probleme“ warnte Barret.
“ Ich muss es trotzdem wissen. Es steht viel zu viel auf dem Spiel um einfach auf mein Gefühl zu vertrauen. Ich muss wissen, was er genau will“ sprach Pack mit einer wütenden Stimme.
“ Ich kann Ihnen nichts versprechen. Aber ich werde mein Bestes geben um Informationen zu bekommen“ versprach Barret.
“ Wenn Sie etwas haben oder etwas von mir brauchen, dann sagen Sie es bitte“ schlug Pack vor.
“ Womit erpresst Shannon Sie?“ wollte Barret wissen.
“ Alles, bis auf das“ widersprach Pack.
„ Na gut, ich werde es versuchen und mich bei Ihnen melden“ entschied Barret.
“ Ich danke Ihnen“ bedankte sich Pack. Er stand auf und gab Barret die Hand. Danach verschwand er und Pack blieb wieder im Besprechungsraum stehen.

Es herrschte ein wilder Regen in einem Dschungel. Es war sehr feucht und sehr kalt. Pack stand in einer Soldatenuniform in diesem Wald und hielt sich bedeckt. Einige Soldaten waren neben ihm. Pack war damals Colonel und Anführer dieser Truppe.
„ Sir, was machen wir nun?“ fragte ein Soldat.
“ Wir müssen den Stützpunkt angreifen, dass ist unsere Mission“ antwortete Pack.
“ Wie werden wir vorgehen, wollte ich eigentlich wissen, Sir“ korrigierte der Soldat seine Frage.
“ Ich werde den General dazu befragen“ meinte Pack.
“ Das finde ich keine gute Idee“ fand der Soldat.
“ Wie darf ich das verstehen?“ wollte Pack wissen.
“ Wir haben doch die Annahme, dass die Rebellen unseren Funkverkehr überwachen. Wenn Sie funken, Sir, dann wissen die wo wir sind und unsere Mission ist gescheitert. Es könnte sogar unser Leben hier auf dem Spiel stehen“ erklärte der Soldat.
“ Ich muss aber unsere Vorgehensweise mit den General absprechen, das war unser Befehl“ sprach Pack mit einer mächtigen Stimme.
“ Ja, Sir. Aber das hier ist eine Ausnahmesituation. Wenn wir das machen, dann werden wir alle sterben“ fand der Soldat.
“ Ich leite hier die Mission. Unsere Aufgabe ist es, denn Stützpunkt zu zerstören. Doch unsere Überwachung hat Fehlinformationen geliefert. Es hat sich alles geändert. Wir müssen den General fragen, was wir nun machen sollten“ schrie Pack schon fast.
“ Es ist ihre Entscheidung, Sir. Aber wenn Sie das machen und der Funkverkehr abgehört wird, dann werden Sie uns alle auf dem Gewissen haben. Wollen Sie das?“ fragte der Soldat mit einem neugierigen Blick.
“ Wir sind Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika. Wir wären nicht so weit gekommen, wenn wir nicht die Befehle unserer Anführer ausgeführt hätten. Ich habe den Befehl, falls etwas schief gehen sollte, mich mit meinem General in Verbindung zu setzen. Er wird mir die neuen Befehle geben und diese werden wir ausführen“ antwortete Pack.
“ Es ist ihre Entscheidung. Aber denken Sie dran, ich habe eine Frau und drei Kinder zu Hause. Wir schaffen das auch alleine. Wir wissen wo der Stützpunkt ist. Noch wissen Sie nicht, dass wir so nahe an ihnen dran sind. Wir können selbst die Stärke der Rebellen raus finden und den Stützpunkt zerstören“ schlug der Soldat vor. Pack sah ihn nur wütend an. Der Soldat hoffte, dass es sich Pack anders überlegen wird. Doch Pack schnappte sich sein Funkgerät und fing an zu funken.
“ General, können Sie mich hören“ versuchte Pack eine Verbindung aufrecht zu bekommen. Der Soldat atmete verzweifelt durch.

Pack riss es aus seinem Bett. Er war schweiß gebadet. Er hatte diese Sache doch abgeschlossen. Doch durch Shannon wurde nun alles wieder aufgeweckt. Pack stand auf und ging in sein Badezimmer. Er wusch sich erstmal sein Gesicht und sah dann wütend in den Spiegel.
“ Ich kann nicht auf den NID warten. Ich muss handeln“ meinte Pack zu sich selbst.

Shannon wurde wieder in diesen Raum gebracht. Er wurde wieder an den Sessel gekettet. Nachher kam wieder Pack in den Raum und schickte die Wärter raus. Shannon grinste Pack wieder an, als er sich hinsetzte.
“ Gerade mal 24 Stunden vorbei“ fiel Shannon auf.
“ Warum wollen Sie durch das Stargate gehen. Was wollen Sie dort machen?“ wollte Pack wissen.
“ Das werde ich Ihnen nicht sagen“ wiederholte sich Shannon schon wieder.
“ Wenn Sie es mir nicht sagen, dann werde ich es nicht machen“ machte Pack klar.
„ Sie verstehen wohl Ihre Lage noch nicht“ meinte Shannon.
“ Dann erklären Sie es mir doch“ sprach Pack mit einer genervten Stimme.
“ Ich bin als Landesverräter verurteilt worden. Mein Leben auf der Erde ist vorbei. Ich warte hier auf meine Todesstrafe. Ich habe nichts mehr zu verlieren. Doch wenn ich die Informationen bekannt gebe, die ich habe, werden Sie alles verlieren. Sie haben doch nichts anderes als Ihre Arbeit, nicht wahr, Jason“ erklärte Shannon seine Sichtweise.
“ Ich muss wissen, was Sie vorhaben“ ärgerte sich Pack.
“ Warum denn. Es ist eine einfache Entscheidung. Wollen Sie ihr Leben aufgeben, damit ich getötet werde, oder helfen Sie mir und können Ihr Leben weiterführen“ fasste Shannon die Sache zusammen.
“ Ich muss es einfach wissen. Ich muss wissen, ob ich meine Prinzipen vergessen sollte oder auf mein Leben verzichten soll. Ich will wissen, womit ich Pokere“ erklärte Pack.
“ Nun kommen wir der Sache doch schon näher“ grinste Shannon.
“ Also, was haben Sie vor?“ fragte Pack noch mal.
“ Tja, was werde ich wohl vorhaben? Keine Ahnung, aber ich kann Ihr Leben zerstören und deshalb müssen Sie sich entscheiden. Noch haben Sie einen Tag“ antwortete Shannon sehr stolz.
“ Wie Sie wollen“ schrie Pack und sprang auf. Er klopfte wieder an die Türe und wartete, bis sie geöffnet wurde.
“ Tik, Tak“ sprach Shannon und lachte dabei teuflisch. Die Türe ging auf und Pack verschwand aus diesem Raum.

Pack saß in seinem Büro und verzweifelte so langsam. Er sah sich immer wieder die kaputte Diskette hin und wunderte sich, dass so ein kleines Ding sein ganzes Leben zerstören könnte. Plötzlich läutete sein Telefon. Pack hob ab und Barret war dran.
“ Agent Barret, haben Sie etwas raus gefunden?“ wollte Pack wissen.
“ Ich kann nicht lange reden. Die Leitung ist für zwei Minuten blockiert“ gab Barret bekannt.
“ Dann legen Sie los“ bat Pack.
“ Ich konnte nicht viel raus finden. Aber das was ich habe, schicke ich Ihnen gleich. Mehr kann ich leider nicht für Sie tun. Es tut mir sehr Leid. Wenn Sie sich bereit erklären, mir zu sagen, mit was Shannon Sie erpresst, dann kann ich eventuell mehr für Sie machen“ erklärte Barret.
“ Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe. Der Rest wird an mir liegen“ meinte Pack.
“ Dann wünsche ich Ihnen viel Glück“ wünschte Barret.
“ Danke“ sagte Pack und legte danach auf. Wenige Sekunden später bekam er ein File. Er öffnete es und sah sich die Informationen an. Danach griff sich Pack auf die Stirn.
“ Das hilft mir auch nicht“, ärgerte sich Pack verzweifelt und warf seinen Taschenrechner durch den ganzen Raum.

Das Stargate öffnete sich. Pack lief von der Stiege runter und blieb wie meistens neben den Sergeant stehen.
“ Code von SG-1, Sir“ gab der Sergeant bekannt.
“ Iris öffnen“ befahl Pack. Der Sergeant führte den Befehl aus und SG-1 marschierte locker die Rampe runter. Pack kam in den Stargate Raum und sah sein Team fragend an.
“ Hat alles geklappt?“ fragte er sofort.
“ Ja, Sir. Wir haben sogar ein Video gemacht. Bis auf einen Sonnenbrand geht es uns gut“ antwortete Jack.
“ Und ich habe eine Menge Daten bekommen, die hier sicherlich einige Leute für die nächsten Jahre beschäftigen wird“ fügte Carter hinzu.
“ Wunderbar. Besprechung in einer Stunde“ befahl Pack. Alle nickten und verließen den Stargate Raum. Pack nahm seine äußerliche Maske wieder runter und war wieder in Gedanken versunken.

Pack saß wieder in seinem Büro. Er hatte alle seine Informationen auf dem Tisch gelegt. Er sah sich alles an, doch er fand keinen Zusammenhang. Es ergab alles einfach keinen Sinn.
“ OK, ich muss eine Entscheidung treffen“ sagte Pack zu sich selbst.
„ Entweder ich helfe Shannon frei zu kommen und durch das Stargate zu gehen und erfinde eine Ausrede, oder ich tu gar nichts und werde meinen Job verlieren“ dachte Pack nach. Er raufte sich die Haare und hatte keine Ahnung, was er machen sollte.
“ Oder ich nehme Shannon die Macht über mich weg“ grinste Pack plötzlich auf. Er hatte eine Lösung. Nicht die Beste, aber er hatte wenigstens eine.

SG-1 kam in den Besprechungsraum und Carter war schon voller Vorfreude, dass sie alle ihren Ergebnissen den General unterbreiten konnten. Jeder nahm Platz und sie warteten nur mehr auf den General. Dann öffnete sich die Tür von seinem Büro und er kam raus. Doch er war total verstört.
“ General?“ fragte Teal’C etwas verwundert.
“ Bevor ihr mit eueren Ergebnissen anfängt, habe ich euch noch etwas bekannt zugeben“ sprach Pack.
“ Und das wäre?“ fragte Daniel gespannt.
“ Ich werde mit sofortiger Wirkung mein Amt im Stargate Center niederlegen und meinen Platz einem anderen und besseren Überlassen“ gab Pack bekannt.
“ Was?“ schrieen Jack und Carter gemeinsam auf.
“ Bitte legt euren Bericht dann denn neuen General vor“ bat Pack.
“ Was geht hier vor sich?“ wollte Carter wissen.
“ Ich bin jetzt über 20 Monate hier. Wir haben viel erlebt. Doch ich bin zum Schluss gekommen, dass ich hier nicht der richtige Mann bin. Mit den Problemen auf dieser Welt kann ich arbeiten. Da kann ich den Präsidenten unterstützen. Aber die intergalaktischen Probleme wachsen mir über den Kopf“ erklärte Pack.
“ Gerade wo ich angefangen habe Sie zu mögen“ meinte Jack.
“ Es tut mir Leid. Es war mir eine Freude mich euch zusammenarbeiten zu dürfen. Aber einen Befehl habe ich noch an euch“ sprach Pack und das SG-1 Team sah ihn einfach weiter verstört an.
“ Und der wäre?“ wollte Daniel wissen.
“ Wegtreten“ befahl Pack und verschwand danach sofort in seinem Büro.

Pack war nun in seinem Büro und starrte das Telefon an. Er müsste nur den Präsidenten anrufen und ihm seine Entscheidung bekannt geben. Wenn er das tun würde, dann wäre das Problem gelöst. Doch die Entscheidung fiel ihm schwer, da er bereits sehr am Stargate Center hing. Es ist sein Leben geworden. Nicht immer ein schönes Leben, aber ein aufregendes und er gab es nicht gerne auf. Pack streckte seine Hand aus und nahm den Hörer ab. Doch dann platzte die Türe auf und Jack stand da. Pack legte wieder auf und sah Jack wütend an.
“ Ich will jetzt nicht reden, Colonel“ meinte Pack.
„ Ich aber schon, Sir“ sprach Jack mit einer gewaltigen Stimme.
“ Aber ich habe nichts zu sagen. Ihr kennt meine Entscheidung und müsst damit Leben“ fand Pack.
“ Was ist passiert, als wir weg waren?“ wollte Jack wissen und setzte sich hin.
“ Dieser Entschluss ist mir nicht erst heute eingefallen, sondern er plagt mich schon etwas länger. Deshalb habe ich mich nun einfach dazu entschlossen, es zu wagen, damit das Stargate Center wieder eine bessere Führung hat“ antwortete Pack.
“ Dann kann schon sein. Aber das war nicht der Grund für Ihre Entscheidung“ meinte Jack.
“ Seit wann sind Sie ein Menschenkenner?“ wunderte sich Pack.
“ Ich kann Menschen sehr gut einschätzen und ich weiß, wem ich vertrauen kann und wem nicht. Auch wenn ich nicht immer danach handle“ erklärte Jack.
“ Mein Entschluss steht fest und egal was Sie sagen werden, er wird sich nicht ändern“ versicherte Pack.
“ Sie können uns Vertrauen, General. Wir sind ihr Team. Wir haben nicht alles alleine geschafft. Es ging nur mit Ihrer Führung. Nun haben Sie Probleme, also lassen Sie sich von uns helfen“ meinte Jack.
“ Colonel, wenn man Ihre Akte liest, dann denkt man sofort, dass man Sie raus schmeißen sollte. Doch wenn man Sie besser kennen lernt, weiß man, dass Sie nur nach Ihrem Gefühl handeln und deshalb einer der besten Soldaten dieses Staates sind“ sprach Pack mit einer traurigen Stimme. Jack verstand nun schon langsam die ganze Sache.
“ Ich kenne Ihre Akte auch. Sie haben sich doch nicht einmal einen Fehler erlaubt. Deshalb sind Sie doch so jung ein General geworden. Sie sind ja noch jünger als ich“ gab Jack bekannt.
“ Ich habe mir einen Fehler geleistet, Colonel. Nur weiß davon niemand. Doch wenn Sie es erfahren, dann ist mein Leben vorbei“ sprach Pack und Jack kam der Wahrheit schon etwas näher.
“ Aber wenn es niemand weiß, warum wollen Sie dann ihr Kommando ablegen?“ wollte Jack wissen.
“ Shannon hat die ganzen Informationen und erpresst mich“ antwortete Pack.
“ Shannon?“ schrie Jack auf.
“ Ja, er hat mir einen Mann geschickt, der mir bewiesen hat, dass sie die Informationen haben. Und wenn ich ihm nicht durch das Stargate gehen lasse mit einem Naquada Reaktor, wird er es an den Präsidenten übermitteln und an die Öffentlichkeit bringen. Dann ist mein Leben vorbei“ erzählte Pack.
“ Was ist passiert?“ wollte Jack wissen.
„ Damals, in Vietnam war ich ein junger Soldat. Doch ich war ein Mustersoldat. Deshalb habe ich die Führung eines Teams bekommen, die einen Rebellenstützpunkt hätte zerstören sollen. Doch unsere Luftaufklärung war nicht korrekt. Deshalb wollte ich den General anfunken. Einer meiner Soldaten warnte mich, dass der Funkverkehr überwacht werden würde und ich das nicht tun sollte. Doch ich hatte den Befehl, dass ich mich melden sollte, falls nicht alles nach Plan laufen sollte. Deshalb habe ich es getan. Doch der Funkverkehr wurde wirklich abgehört und dann überfielen sie uns. Alle wurden getötet, nur ich konnte entkommen und wurde gerettet. Durch meinen Fehler sind alle tot“ antwortete Pack.
“ Das ist doch kein Verbrechen, nur ein Fehler, Sir“ meinte Jack.
“ Ja schon. Aber das war nicht mein Fehler“ sprach Pack.
“ Was war dann ihr Fehler?“ wollte Jack wissen.
“ Als ich im Hubschrauber lag, der mich retten konnte habe ich nachgedacht. Ich wollte immer in die Air Force und hatte es geschafft. Ich war überall der Beste und habe mein ganzes Leben für diese Sache geopfert. Ich wollte meine fehlerlose Laufbahn nicht unterbrechen und habe deshalb einen großen Fehler begangen“ erklärte Pack.
“ Und dieser war?“ fragte Jack neugierig.
“ Ich habe gelogen. Ich habe berichtet, dass einer in meinem Team Verrat begangen hat und danach alle getötet wurden, sogar er. Nur ich konnte durch Glück entkommen. Ich bekam sogar einen verdammten Orden dafür“ kam Pack nun auf dem Punkt und er brach in Tränen aus.
“ Sie haben also eine Falschaussage gemacht und einen schuldlosen Soldaten belastet, der sogar tot war“ fasste Jack zusammen.
„ Führt zu einer unehrenhaften Entlassung und ich war niemals woanders als im Militär. Ich weiß nicht, was ich jetzt machen sollte“ schluchzte Pack.
“ General, das war ein Fehler. Jeder Mensch macht einen Fehler. Mehr haben Sie sich nicht erlaubt. Sie haben sich durch Ihre anderen Leistungen eindeutig zu einem sehr guten General gemacht. Sie haben das Stargate Kommando als würdiger Nachfolger von General Hammond übernommen. Wir haben jede Krise überstehen können und sogar die Goa’Uld vernichten können. Ich sehe nicht ein, warum Sie wegen so einem Fehler ihr Leben verlieren sollten“ sprach Jack und der General sah Jack ziemlich überrascht an.
“ Was wollen Sie damit sagen, Colonel?“ wollte Pack wissen.
“ Wenn Sie den Vorfall von der Rettungsaktion von Daniel vollkommen vergessen, dann werde ich Ihnen helfen. Shannon wird seine gerechte Strafe bekommen. Sie behalten Ihr Geheimnis und das Problem ist gelöst“ schlug Jack vor.
“ Ich kann Sie da nicht reinziehen“ meinte Pack.
“ Niemand hat gesagt, dass Sie die Rettungsaktion von dem Bericht streichen müssen“ konterte Jack.
“ Woher wissen Sie davon?“ wunderte Pack.
“ Ich bin sehr oft in Ihrem Büro und bekomme mehr mit, als Sie glauben“ erklärte Jack.
“ Und Sie wollen mir nun helfen?“ wollte Pack wissen.
“ Ja“ antwortete Jack ganz knapp.
“ Und wie?“ brannte Pack nun auf diese Information.

Shannon wurde gefesselt zu Pack gebracht. Pack hatte einige Zettel in der Hand, die besagen, dass Shannon mit Pack mit kommt.
“ Ich verstehe das noch immer nicht, womit kann Shannon helfen?“ fragte ein Wärter.
“ Er hat Informationen über eine gewisse Gruppe, die wir Wush nennen“ antwortete Pack.
“ Verstehe“ meinte der Wärter. Pack ging mit Shannon dahin und wurde von einigen Wärtern begleitet.
“ Wir werden Ihnen bis zum Cheyenne Mountain Complex folgen“ meinte einer der Wärter. Pack blieb stehen.
“ Vielen Dank“ meinte Pack und schoss auf alle Wärter mit einer Zat. Sie flogen in Unmacht und Pack atmete tief durch.
“ Interessant“ grinste Shannon.
” Ich bringe Sie zum Stargate Center. Ich will aber, dass bevor ich Sie durch das Stargate schicke, dass ich die ganzen Beweise gegen mich habe” verlangte Pack.
“ Hab kein Problem damit“ grinste Shannon.
“ Dann los“ meinte Pack und floh mit Shannon.

Shannon stand in einer SGC Uniform vor dem Stargate. Pack stand neben ihm und Shannon sah auf das Stargate.
“ Das ich das auch mal sehe“ grinste Shannon.
„ Wollen Sie mir nun sagen, was sie vor haben?“ wollte Pack wissen.
“ Sie haben doch von Agent Barret erfahren, dass ich von den Russen einen Bauplan für eine X-302 bekommen habe und ein bisschen Material dafür“ sprach Shannon.
“ Woher wissen Sie das?“ wunderte sich Pack.
„ Wir wissen alles“ grinste Shannon.
“ Wir?“ fragte sich Pack.
“ Sie werden es früh genug sehen, was wir machen werden“ grinste Shannon. Die Tür ging auf und Carter kam mit dem Mann vom Supermarkt rein.
“ Hallo Jason“ grinste der Mann.
“ Hier ist der Reaktor“ schmollte Carter und übergab es Shannon.
“ Sagen Sie es mir bitte“ flehte Pack.
“ Bald werden Sie es wissen“ meinte Shannon. Der Mann drehte sich um zu dem Sergeant.
“ Stargate anwählen“ befahl der Mann.
„ Moment, zuerst die Beweise“ meinte Pack. Der Mann nickte. Er griff in seine Tasche und holte ein Paket heraus. Pack sah es sich an und alle Informationen waren dabei.
“ Existieren Kopien?“ wollte Pack wissen.
“ Wenn Sie die Daten überprüfen, werden Sie sehen, dass es nur eine Kopie gab. Und die hatten Sie“ antwortete Shannon.
“ Na gut, Stargate anwählen“ befahl Pack. Der Sergeant nickte und das Stargate öffnete sich.
“ Ich wünsche euch ein schönes Leben“ grinste Shannon und marschierte die Rampe hoch.
“ Und danke für die Hilfe, Jason“ meinte Shannon noch und dann verschwand er mit dem Reaktor durch das Stargate. Es schloss sich wieder. Carter reagierte plötzlich und legte dem Mann Handschellen um.
„ Hey, was soll das nun?“ fragte der Mann schockiert.
“ Sie sind verhaftet, wegen Beihilfe zum versuchten Mord an Colonel O’Neill“ antwortete Pack.
“ Von wem?“ stellte sich der Mann dumm.
“ Wir wissen ganz genau, dass Sie Colonel O’Neill entführt und zu Shannon gebracht haben und dafür werden Sie nur ihre Strafe erhalten“ erklärte Carter.
“ Aber wir haben eine Abmachung. Shannon wird davon erfahren und euch fertig machen“ schrie der Mann.
“ Nein, wird er nicht“ grinste Jack, der gerade in den Stargate Raum gekommen ist.
“ Was?“ verstand der Mann nun gar nichts mehr.
“ Ohne Maske siehst du viel besser aus“ grinste Jack.
“ Wir haben Shannon auf einen Planeten geschickt, wo die Wush und die Super Krieger gerade eine Schlacht führen. Er wird nicht lange überleben können“ erklärte Pack.
“ Auf dem Planeten, wo Daniel in die Schlucht gefallen ist. Ich glaube, du hast den Bericht gelesen“ sprach Jack voller stolz.
“ Und der Reaktor?“ wollte der Mann nun wissen.
“ Eine sehr gute Fälschung“ antwortete Carter stolz, denn dies war ihre Arbeit.
“ Und nun, komm schon, weg mit dir“ sprach Carter und zerrte den Mann aus dem Stargate Raum raus.
“ Wissen wir, wie dieser Scheiß Kerl heißt, der mich entführt hat?“ wollte Jack wissen.
“ Leider nicht. Laut unseren Daten existiert er gar nicht“ antwortete Pack.
“ Egal, aber sehen Sie, Sir, Problem gelöst“ grinste Jack.
“ Danke Colonel für die Hilfe, aber diese Vorgehensweise gefällt mir nicht“ musste Pack zugeben.
“ Wenn man die Abtrünnigen bekämpfen will, muss man manchmal nach ihren Regeln spielen“ meinte Jack.
„ Nun verstehe ich ihre Akte langsam, Colonel“ grinste Pack.
“ Und ich weiß, dass Sie doch nicht so der perfekte Kerl sind, der sich nur an die Regeln hält“ sprach Jack.
“ Hoffen wir nur, dass wir sie nicht mehr zu oft brechen werden“ meinte Pack.
“ Allerdings“ grinste Jack. Beide reichten sich die Hände und verließen stolz den Stargate Raum.

Written by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger

Kritik:
General Pack wird im Supermarkt von einem Mann angesprochen und er wird mit der Vergangenheit erpresst. In der Vergangenheit hat er aus Befehlstreue einen fürchterlichen Fehler gemacht und dafür auch einen Orden bekommen. Agent Shannon erpresst ihn mit dieser Vergangenheit und verlangt im Gegenzug einen Naquadahreaktor mit dem er durch das Stargate gehen kann. Nach einigen Nachforschungen, die leider ein Flop waren, hilft ihm O’Neill indem er Shannon austrickst und auf den Planeten schickt, auf dem die Wush und die Superkrieger kämpfen. Der Helfer von Shannon wird festgenommen und wegen versuchtem Mord an Colonel O’Neill verurteilt.

Diese Folge hat mich sehr verwundert. Ich habe ehrlich gesagt nicht so viel erwartet, aber diese Episode ist echt in einem guten Stil geschrieben. Die Dialoge sind hervorragend, O’Neills und Packs Charakter wird näher beleuchtet sowie ein Feind der letzten Episoden raffiniert ausgeschaltet. Also alles zusammen eine gelungene Episode.

Jetzt ist Agent Shannon wohl wirklich weg vom Fenster. Manche Leute sind echt wie Unkraut, die lassen sich nicht ausschalten. Ich befürchte aber, dass sich die Abtrünnigen des NID für diese Sache arg rächen werden, aber das dürfte kein Problem werden, wäre ja nicht das erste Mal, dass so etwas passiert...

Rating: 10