DUELL DER GLADIATOREN

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„ Ist das etwa Rom?“ fragte Jack verblüfft, als er durch das Stargate kam.
“ Sieht fast so aus“ stimmte Carter zu, die ebenfalls ziemlich verblüfft war.
“ Was ist Rom?“ fragte Jonas.
„ Du stehst davor“ antwortete Teal’C. Jack sieht seinen Jaffa Freund etwas verwirrt an.
„ Ich kann einen Fernseher bedienen, O’Neill“ erklärte Teal’c.
„ Aha“ meinte Jack und sah nach vorne.
“ WOW, was ist denn das für ein Riesen Stück von einem Stein“ meinte Jack als er dieses Gebäude sah.
“ Ein Gladiatorenstadion O’Neill“ antwortete Teal’C.
“ Sie können wohl den Fernseher nicht bedienen, was?“ meinte Jonas spöttisch.
Jack drehte sich nur um und meinte:
„ Ich hab den Film dazu gesehen, das Gebäude in Rom ist leicht zerstört und zwar durch Obelix“ meinte Jack.
“ Das war eine Verarschung, Sir“ meinte Carter.
“ Dann war er das mit der Nase in Ägypten auch nicht?“ fragte Jack verblüfft. Carter verdrehte nur ihre Augen.
“ Dieses Gebäude ist allerdings nicht zerstört“ stellte Jonas fest.
“ Allerdings“ stimmte Teal’C zu.
Plötzlich raschelte es neben SG-1 und es standen viele Soldaten da, die wie römische Krieger aussahen.
“ Hallo“ meinte Jack und einer der Soldaten schoss einen Pfeil auf Jack los und traf ihn genau in der Schulter.
„ Hey, was soll das“ meinte Jack und brach zusammen. Teal’C lud seine Zat Waffe, doch es war zu spät, auch die andere Drei hatten einen Pfeil im Körper. Alle sahen sich komisch an und brachen dann zusammen.

Es war hart, steinhart. Es war ja schließlich auch Stein, auf dem er lag. Doch es war unbequemer wie sonst. Es war kein Goa’Uld Schiff. Der Boden war nicht glatt und gerade, sondern bucklig und uneben. Es war so, als würden dort viele große Steine liegen. Dabei hatte er nicht einmal so Unrecht. Es waren Steine, die einbetoniert waren. Jack hob leicht seinen Kopf und sah nach oben. Er dachte er würde träumen. Es standen Männer, in eine Art Rüstung, dass wirklich an den Film Gladiator erinnerte.
„ Wer seit denn ihr?“ fragte Jack noch leicht vernebelt von dem Betäubungsmittel. Doch die Soldaten rührten sich überhaupt nicht.
“ Die reden schon die ganze Zeit nicht“ warf Jonas in das Gespräch ein. Die Anderen waren auch bereits wach und lagen da.
“ Wo sind wir hier bloß gelandet?“ fragte sich Carter.
“ Vielleicht in Rom“ meinte Teal’C.
„ Romatius, heißt dieser Planet und hier regiert Cäsar“ sagte einer der Soldaten plötzlich.
„ Der lebt noch?“ fragte Jack.
“ Natürlich“ antwortete der Soldat und starrte noch immer geradeaus ins leere.
„ Na toll“ meinte Jonas und plötzlich gab es einen Krach. Die Steinwand fing sich an zu drehen. Alle Soldaten bückten sich und erwarteten ihren Anführer, Cäsar. Er hatte lockiges etwas längeres Haar und hatte eine fette Narbe im Gesicht. Er sah wirklich düster aus, also nichts für ei paar nette Stündchen.
„ Hallo“ meinte Jack.
„ Sind das die Eindringlinge?“ fragte Cäsar.
“ Ja, mein König“ meinte einer der Soldaten und verbeugte sich.
„ Werft sie in das Verließ, sie schauen gut aus“ befahl Cäsar.
“ Außer mit dem Verließ fand ich das ganz toll“ meinte Jack.
“ Ihr werdet Gladiatoren sein und bis zu eurem Tote kämpfen“ erklärte Cäsar kurz und bündig und verließ danach sofort den Raum.
“ Das war ja ein nettes Gespräch“ meinte Jack und bekam sofort etwas über die Rübe. Und schon war er wieder im Land der Träume.

„ Wunderbar“ jammerte Jonas, als er sich umsah. In der Zelle in die sie geraden waren, fand er nicht so toll. Umgeben von Wesen die er noch nie gesehen hat, wie Krokodilartige Lebewesen bis zu den bekannten Jaffas, sie aber ums Leben kämpften, die bereits viel Verletzungen hatten.
“ Wie Urlaub, nicht wahr?“ meinte Jack fast schon mit einem grinsen.
“ Na ja, sieht eher nach einem sehr anstrengenden Urlaub aus“ bemerkte Jonas und schon kamen wieder diese Soldaten in den Raum.
“ Für unsere Neulinge, die Regeln sind ganz einfach“ meinte der eine Soldat.
„ Ihr kämpft immer 2 gegen 2 auf Leben und tot. Der Sieger kommt weiter. Wer am Schluss übrig bleibt, wird frei gelassen. Ich wünsche euch viel Glück“ erklärte der andere Soldat die Regeln.
„ Puuh, das habe sogar ich verstanden“ meinte Jack.
“ Das scherzen wird dir noch vergehen“ warnte ein Soldat.
„ Wenn die Sonne in der Mitte steht, beginnt der erste Wettkampf, mit dir“ erklärte der eine Soldat und zeigte auf Jonas. Er schluckte nur mal kräftig runter. Er war der erste, der dem sicheren Tot ausgeliefert sein würde. Er war doch kein Kämpfer, was sollte er denn machen, das würde eine Haushohe Niederlage für ihn werden.

Es war soweit. Die Arena war voll, alle jubelnden, alle hatten irgendwie Lust auf einen Kampf wo es eine Leiche gibt, die richtig entstellt wurde. Alle waren wirklich „ Blut Geil“. Außer Jonas, der gerade in die Arena gezerrt wurde. Am liebsten würde er sich verkriechen und auch dort bleiben. Es wusste nicht genau, was auf ihn zu kam, nur würde es sicherlich nicht die einfachste Aufgabe werden.
„ Und hier kommt er, unser neues Mitglied in unserer Kämpferreihe. Schauen wir mal was er zu leisten hat, Jonas Quinn“ sagte so eine Art Platzsprecher. Jack, Teal’C und Sam hatten ein vergittertes Fenster erreicht und sahen zu, wie ihr neuer Kollege dort hinaus geführt wurde.
„ Und hier einer unser besten Kämpfer. 140 Kilo reine Muskelkraft“ schrie der Platzsprecher, das ganze Stadion jubelte. Jonas schluckte mal richtig runter und hoffte, dass diese Erklärung eine Übertreibung waren.
“ Jakal „ schrie der Platzsprecher und das Stadion jubelte. Ein 1,80 großer Muskelhaufen lief heraus, mit einem Gebrülle das Jonas am liebsten im Erdboden verschwinden würde.
“ Er hat keine Chance“ bemerkte Teal’C, die Anderen starrten nur hoffnungslos aus dem Fenster.
„ Ach du Schande“ meinte Jonas. Die Gitter wurden geschlossen, es gab kein Zurück mehr. Er musste nun kämpfen.
„ Für unseren Neuling, erklären wir unsere Regeln. Der Kampf beginnt. Ihr zwei kämpft gegeneinander. Nach 3 Minuten wird eine Waffe ins Spielfeld geworfen, die dürft ihr benützen. Ansonsten gibt es keine Regeln, außer das der Gewinner leben muss und der Verlierer tot sein muss. Der Kampf dauert so lange, bis unser Totengräber eine Arbeit hat“ erklärte der Platzsprecher und Jonas sah verdutzt den Platzsprecher ein. Das Stadion jubelte wie verrückt.
„ Der Kampf ist eröffnet“ schrie der Sprecher. Jakal schrie wieder auf und lief auf Jonas zu. Doch der erschrak nur und wich ihn auf. Jonas versuchte wegzulaufen. Die Zuschauer lachten auf, so einen Feigling haben sie noch nie gesehen schrieen sie durch die Gegend. Doch Jonas war dies egal, er wollte nur überleben.
„ Wollen wir da wirklich zusehen?“ fragte Carter entsetzt.
“ Wir müssen wissen, was auf uns zukommt“ antwortete Jack. Jakal sprang auf und erwischte Jonas, der sofort auf den Boden aufprallte. Sofort bekam Jonas ein Schlag ins Gesicht ab und spuckte Blut aus dem Mund. Jakal sprang auf und ließ sich jubeln. Er war sich ziemlich Siegessicher. Jonas versuchte wieder auf die Füße zu kommen, doch dafür brauchte er einige Sekunden. Doch als er stand, bekam er einen Tritt ins Kreuz und er lag schon wieder am Boden, es war erst eine Minute vergangen. Die Zuschauer brüllten, alle wollten Blut sehen, noch mehr Blut. Jonas krabbelte nun schon weg, ihm tat alles weh. Also für das ist er nicht geboren worden. Und schon hatte er den nächsten Schlag, diesmal auf den Nacken und er lag regungslos auf dem Boden. Jonas wurde umgedreht, nun lag er auf den Rücken. Jakal packte ihn und nun hing er in der Luft. Jakal schleuderte Jonas quer durch den Kampfsaal und Jonas landete hart am Sandboden. Das nächste Blut spritzte aus seinem Mund. Die Zuschauer jubelten wie verrückt, 2 Minuten waren vorbei. Und schon wieder spürte Jonas die starke Hand von Jakal und eine Sekunde später flog er schon wieder durch die Gegend. Doch diesmal klatschte er gegen die Wand. Ein Schrei war zu hören, dass sogar die Zuschauer kurz mal zum Schweigen brachten.
„ Oh Gott“ meinte Carter und sah weg. Jakal hob Jonas wieder hoch und quetschte ihn gegen die Wand.
“ Endgame“ meinte Jakal und leget seine Hände an Jonas Genick. Doch dann waren die 3 Minuten vorbei, die Waffe fiel mitten ins Kampfgelände. Jonas sah hin, genau wie Jakal. Es war ein einfacher Holzstock. Jonas wurde losgelassen und er brach sofort zusammen.
“ Na das wird ja lustig“ meinte Jakal und holte den Stock. Er klopfte den Stock etwas auf seine Brust und ging auf Jonas zu, der ganz fertig am Boden lag. Die Zuschauer jubelten weiter. Jakal holte aus und zielte auf den Kopf von Jonas. Doch der wich in letzter Sekunde aus und entriss Jakal den Stock. Nun holte er aus und traf die Schulter von Jakal. Der Stock wurde in fetzen zerrissen und etwas Blut lief Jakal die Schulter hinunter, doch er schien nichts zu spüren und grinste Jonas an. Jonas holte mit seinem Fuß aus und traf Jakal genau in die Weichteile. Jakal stoppte und sank in die Knie. Die Zuschauer stockten. Jonas hob einen Spitzen Stock auf, der ein fetzen des ganzes Stockes ist und schlug Jakal damit K.O. Er holte aus und wollte Jakal töten. Doch er stockte. Die Zuschauer sahen verdutzt Jonas an.
“ NEIN, ich töte nicht“ schrie Jonas. Cesar stand auf und sah Jonas böse an. Er hob seine Hand und deutete mit dem Daumen nach unten. Jonas dachte, nun ist es aus, er wurde als Tot erklärt. Ein Schuss aus einer Armbrust wurde abgeschossen. Doch der verfehlte Jonas Meilenweit und traf Jakal im Genick, der mit einem Seufzer endgültig zu Boden fiel. Er war tot. Die Zuschauer waren begeistert und Cesar setzte sich wieder.
„ Und der Sieger ist Jonas Quinn“ jubelte der Platzsprecher.

„ SG-1 hier spricht Hammond, bitte melden“ sprach Hammond durch das Mikrophon. SG-1 war bereits über einen Tag überfällig und es gab einfach keine Spuren.
“ Keine Antwort, Sir“ meinte der Sergeant.
„ Bereiten Sie eine Rettungsmannschaft vor, bitte“ meinte Hammond und ging.
„ Ja, Sir“ bestätigte der Sergeant den Befehlt.

Ein neuer Tag, ein neuer Kampf. Nun war Jack dran. Er wusste nicht, was auf ihn zukam, doch Jonas hat es geschafft, also schafft er es auch, wenn so ein Muskelprotz kommt, wird er ihn einfach in die Diamanten treten und dann wird er wohl ruhe geben. Er stand da und alle schrieen, dass der alte Opa sterben sollte. Jack grinste nur, er dachte sich, dass er es diesen Leuten zeigen wird. Das andere Tor öffnete sich und Jack war gespannt. Doch plötzlich wurde es ihm schwindelig. Er griff sich auf den Kopf und fragte sich was das soll. Alles drehte sich und Jack verstand gar nicht mehr, was die Zuschauer riefen. Das sah Jack gerade noch den Auslöser, sein Gegner war ein Wesen der Spezies 846. Es quietschte, Jack spürte das es schwach war, das quietschen war so eine Art jammern. Doch genau konnte es Jack nicht verstehen. Er hatte ja solche Kopfschmerzen. Der Kampf begann und Jack war ihm ausgeliefert. Das Wesen ging auf ihn zu und schlug ihn. Jack fiel sofort nach hinten und lag geschwächt am Boden. Er realisierte gar nicht mehr was mit ihm passierte. Er lag nur da und starrte nach oben. Er konnte nichts mehr erkennen. Er spürte nur einen Druck in seinem Kopf. Es fühlte sich so an, als würde jede Minute sein Hirn explodieren. Migräne war das Paradies dagegen. Er spürte nur mehr, dass er gegen etwas aufprallte, nur er sah nicht mehr gegen war, alles war nur mehr weiß, so als würde er geblendet werden. Der Schmerz war ihm auch egal, er spürte den Aufprall nicht, das war gar nichts gegen seinen Kopf. Er wusste nicht, wie er sich wehren sollte. Er verlor das Zeitgefühl, er hatte kein Gefühl mehr, außer im Kopf, der ihm so zudrückte, das er sich wie ein Gartenzwerg vorkam. Er hatte sogar schon vergessen, warum er solche Schmerzen hat, alles rundherum war plötzlich einfach Egal. Doch es änderte sich bald. Das weiße Licht verschwand und kam langsam wieder ein erkennbares Bild. Der Kopf wurde leichter, die anderen Schmerzen stärker. Er sah plötzlich das Wesen genau vor seinem Gesicht, das sich anstrengte. Es hatte eine Stabwaffe in der Hand, die Waffe wurde wohl bereits frei gesetzt, und diesmal war es mehr wie nur ein Stock.
„ Ich weiß, wer du bist. Ich bin seit 3 Jahren hier, töte mich, ich kann diese Gedankensperre an dich nicht mehr lange aufrechterhalten“ quietschte das Wesen, Jack verstand alles, da er diese Sprache verstehen konnte, weil er selbst mal eines war. Jack ergriff die Stabwaffe und zielte auf das Wesen.
“ Du erlöst mich, danke“ meinte das Wesen und Jack feuerte die Waffe ab und köpfte das Wesen. Der Kopf war nun total frei. Es war vorbei. Nur Jack verunsicherte der Gedanke, dass er vielleicht auch bald soweit ist, dass er sich töten lassen wird um nicht mehr hier kämpfen zu müssen.

Der Alarm ertönte plötzlich im ganzen Raum. Hammond lief die Stiege runter.
„ Was gibt es Sergeant?“ wollte Hammond wissen.
„ Der Code von SG-9, Sir, die Rettungsmannschaft für SG-1“ antwortete der Sergeant.
„ Iris öffnen“ meinte Hammond sofort.
“ Es ist nur eine Funkübertragung, Sir“ erklärte der Sergeant.“
“ Audiokontakt aufnehmen“ befahl Hammond und der Sergeant nickte.
“ Hier spricht Hammond, bitte um Bericht“ sprach Hammond in den Lautsprecher.
„ Hier Colonel Hayman, Sir, wir stehen unter Beschuss, versuchen zum Stargate zu kommen, von SG-1 keine Spur, wir sind aber auch nicht weit gekommen“ berichtete der Colonel.
„ Gut, versuchen Sie zurückzukommen“ befahl Hammond, doch da brach der Kontakt ab.
„ Was ist los?“ fragte Hammond.
“ Keine Ahnung, er antwortet nicht mehr“ antwortete der Sergeant und das Stargate schloss sich gleich danach. Hammond sah versteinert auf das geschlossene Stargate.

Nun war Carter dran. Es musste ja auch mal so sein, dass es einen weiblichen Gladiator geben würde. Als sie in die Arena trat, gab es Gepfeife, schweinisches Geschreie und vieles mehr. Carter versuchte dies zu ignorieren und konzentrierte sich auf ihren Gegner. Das Tor ging auf und ein Jaffa kam herein. Carter erkannte ihn, dies war ein Jaffa, der damals sie und Jack verfolgt hat auf dem Raumschiff von Anubis, als die Falle mit dem Hyperraum zuschnappte. Der Jaffa erkannte auch Carter, es war der jenige, den sie nicht erledigen konnte, er sie allerdings auch nicht. Nun standen sie sich wieder gegenüber und diesmal würde es ganz sicher einen Verlierer geben. Beide waren also neu. Der Platzsprecher erklärte, dass es der 2 Kampf für diesen Jaffa war und erklärte die Abläufe dieser Runde. SG-1 sind die letzten Teilnehmer in dieser Runde. Es wird so lange gekämpft bis die letzten übrig sind und die bestreiten dann das Finale. Der Gewinner kommt frei und wird mit viel Geld und Ruhm belohnt, dann eröffnete er den Kampf. Carter machte sich gefasst, der Jaffa kam auf sie zu gerannt und schlug Carter in den Magen. Sie stockte mal kurz, denn dies war ein recht heftiger Schlag in die Rippen. Doch Carter ließ sich das nicht gefallen und holte sofort für einen Kinnhacken aus, der auch voll saß. Der Jaffa wurde nach hinten geschleudert und lag total benommen auf den Boden. Carter ging auf ihn zu und schlug auf ihn ein. Doch der Jaffa reagierte auch und trat Carter in den Magen. Sie wackelte leicht zurück, doch schon kam der nächste Schlag, er richtig sitze. Nun würde Carter wohl ein Veilchen bekommen. Doch Carter gab nicht auf. Sie schlug weiter auf den Jaffa ein. Doch der werte sich auch ziemlich heftig. Es war ein harter Kampf. Den Jaffa wurde es wohl zufiel. Er griff in seinen Ärmel und holte ein Jaffa Messer heraus. Eigentlich war das verboten. Aber Cesar deutete, dass sie es gelten lassen sollten. Der Jaffa versuchte Carter niederzustechen, doch sie wich immer gut aus. Plötzlich sah sie die Möglichkeit. Der Jaffa holte aus, doch Carter blockte es ab und stieß das Messer in den Magen des Jaffa und drehte das Messer einige Male um. Doch Jaffa flog tot zu Boden und sie war die Siegerin.

Cesar saß gemütlich in seinem Stuhl und aß einige Weintrauben. Ein Diener von ihm lief in sein Gemach hinein und verbeugte sich.
“ Mein Herrscher“ begrüßter er Cesar.
“ Was gibt es?“ wollte Cesar wissen.
„ Ich wollte sie nur warnen, dass vielleicht nicht erwähnt wird, dass dieser Jaffa der Primus von Anubis war“ warnte der Diener seinen Gebieter.
“ Wie meinst du das?“ fragte Cesar ziemlich wütend.
“ Er ist sehr mächtig, wenn er uns angreift“ meinte der Diener ängstlich.
“ Anubis ist verstoßen worden, genau wie ich. Doch wir beide sind nicht getötet worden. Er hat sich eine Macht aufgebaut um die Systemlords zu besiegen. Ich habe es mir auf diesen Planeten gemütlich gemacht und es hat noch niemand erfahren. Wenn sein Primus mich belästigt, spielt er dieses Spiel für mich. Anubis hat größeres zu tun, wie so einen kleinen Fisch wie mich zu jagen“ meinte Cesar stolz.
„ Ja mein Herrscher. Und es sind noch mal solche Gestalten aufgetaucht, wie diese Menschen, die uns angegriffen haben“ erzählte der Diener. Cesar wirkte etwa geschockt.
„ Und?“ fragte Cesar.
„ Sie sind tot, aber ich befürchte, dass weitere kommen um die Anderen zu holen“ meinte der Diener.
“ Tote diese wieder und gebe eine Warnung durch, das ihre Kollegen tot sind und sie aus ihrer eigenen Sicherheit nicht mehr kommen sollten“ meinte Cesar und sein Diener verbeugte sich nochmals und verließ den Raum. Cesar lehnte sich zurück und seine Augen leuchteten.
„ Diese Welt reicht mir, doch diese Gehört mir“ meinte er zu sich selbst.

Nun war Teal’C an der Reihe. Als letzter und als stärkster von SG-1. Doch für ihn hatte Cesar eine gute Überraschung übrig. Denn das Tor öffnete sich und ein Replikator kam heraus. Allerdings merkte man, dass dieser nicht gerade im besten Zustand war. Es gab kein Material auf diesen Planeten das er fressen konnte, alles bestand aus Stein. Es konnte sich nicht weiter reproduzieren, geschweige denn stärker werden. Man merkte dass es schwach war. Alles trotz ist er ein schwerer Gegner. Der Replikator lief auf Teal’C zu und sprang ihn an, doch Teal’C konnte gerade noch ausweichen. Doch der Replikator machte seinen 2. Versuch. Der leicht geglückt ist. Teal’C hat eine Schramme an seiner Schulter, die auch leicht blutete. Der Replikator nahm auch schon wieder einen Anlauf. Doch Teal’C war schnell genug und fasste den Replikator an seinen Beinen. Da merkte man wirklich, dass der Replikator schwach war. Der Fuß war in der Hand von Teal’C und der Rest am Boden. Der Fuß zerfiel sofort in einzelne Teile und setzte sich auch nicht mehr zusammen. Der Rest war ein Kinderspiel für Teal’C. Der Replikator wurde zerschmettert und zerstört, Teal’C war der eindeutige Sieger.

Das Stargate war geöffnet. Die MALP wurde bereits durchgeschickt, ein weiteres Rettungsteam stand bereit. Die ersten Bilder der MALP wurden empfangen.
„ SIR“ meinte der Sergeant etwas beunruhigt. Hammond sah auf den Bildschirm und sah die römischen Krieger.
“ Auf Audio stellen“ befahl Hammond.
„ Menschen, egal von woher ihr kommt. Es ist sinnlos noch weitere Krieger durchzuschicken, alle sind bereits tot, die von euren Planeten gekommen sind. Falls ihr noch jemanden durchschickt, wird er sofort getötet. Das soll eine Warnung sein, lasst uns ihn Ruhe“ sagte dieser Krieger. Hammond stockte etwas leicht.
“ Könne Sie uns bitte…“ Hammond konnte nicht weiter reden, da dieser Krieger auf die MALP zielte und ein Pfeil genau auf die Kamera schoss.
„ MALP Verbindung unterbrochen“ berichtete der Sergeant.
“ Verdammt, schließt das Stargate“ befahl Hammond.

SG-1 saßen ihn ihren Zellen und starrten alle nutzlos durch die Gegend.
“ Toll, hier sind wir gelandet, und wir werden hier nicht mehr weg kommen“ meinte Carter.
“ Irgendwie schaffen wir das schon“ meinte Jack aufmunternd.
“ Der einzige weg ist, zu gewinnen“ erklärte Carter.
“ Dann gewinnen wir halt“ meinte Jonas.
„ Genau“ stimmte Jack zu.
„ Es kann leider nur einen Gewinner geben. Also müssten dafür 3 von uns sterben“ erklärte Carter. Jack stockte leicht.
“ Ich hätte bei den Regeln doch etwas mehr aufpassen sollen“ meinte Jack.
„ Wir haben schon so oft die Erde und andere Zivilisationen gerettet. Haben Apophis und viele anderen Systemlords aus dem Weg geräumt. Nerven Anubis ziemlich und vereiteln seine Pläne. Und wir sterben bei so einem Spiel für einen Cesar“ resigniert Teal’C.
„ HEY, Hammond wird uns schon rausholen“ meinte Jack.
„ Ja, das verstehe ich, Sir, aber es ist nicht sicher dass sie tot sind“ meinte Hammond, als er mit dem Präsidenten telefonierte.
“ Sie könnten gefangen sein, bitte lassen sie mich noch ein Team rausschicken, oder mit dem Raumschiff hinfliegen lassen. Wir müssen doch irgendetwas tun“ flehte Hammond den Präsidenten an. Er hörte eine Weile zu und es schien nicht viel zu helfen.
“ Ja, Sir. Ich habe verstanden, keine Menschenleben mehr riskieren. SG-1 wird offizell für vermisst erklärt und ich darf diesen Planeten nicht mehr anwählen. Ja, Sir, ich habe verstanden“ sagte Hammond legte danach auf. Er war den Tränen nahe, doch er wusste, dass die Entscheidung des Präsidenten richtig war.

1 Monat später:

Es war soweit. Das Finale stand an. Die letzten waren übrig. O’Neill, Carter, Teal’C, Jonas, Koim und Hagram. Diese 6 würden alle gegeneinander im Finale kämpfen. 5 müssten sterben, und der letzte ist dann der Gewinner. So hat es Cesar entschieden und seine Leute waren begeistert. In diesem Monat hat sich viel getan. SG-1 sprach immer weniger über diese Erfahrungen, jeder wurde zum Einzelgänger, wurde zum Kämpfer ohne Gewissen. Sie gingen raus und töteten alles was ihnen in den Weg kam. Und nun war es soweit, dass sie gegeneinander antreten mussten. Der große Tag war da, jeder wollte gewinnen um frei zu sein und wenn es sein muss, wird ein Teamkamerad getötet. Die Zuschauer waren hell begeistert. Da standen sie, die 6 Finalisten und warteten auf das Signal, das der Kampf beginnen kann.
„ Der Kampf kann beginnen“ schrie der Platzsprecher und alle liefen aufeinander zu. Ein Riesen Gerangel entstand, man konnte nicht mehr sehen, wer wen angreift. Nur gab es plötzlich einen lauten Schrei und einen dumpfen Knall. Hagram fiel auf dem Boden. Sein Kopf blutete sehr stark, Teal’C hat ihm den Schädel eingeschlagen. Teal’C sah kurz verdutzt, doch drehte sich sofort um und kämpfte weiter. Es gab wieder ein Gerangel, doch diesmal lang Carter auf dem Boden, mit einem blutigen Gesicht. Doch sie rührte sich noch. Die Schläger gingen weiter, irgendwie bekam jeder etwas ab. Doch Jack holte plötzlich aus und wollte Koim einen Kinnhagen verabreichen, doch er verfehle das Kinn und traf das Nasenbein, das direkt in das Hirn schoss und Koim fiel tot um. Nun war nur mehr SG-1 auf dem Platz. Alle sahen sich an und überlegten wohl mal kurz. Doch jeder hatte den Tiger in den Augen, jeder war bereit, den anderen zu töten um weiter zu Leben.
“ AH“ schrieen plötzlich alle auf und liefen aufeinander zu. Teal’c wälzte gleich Jack und Jonas nieder. Carter sprang auf Teal’Cs Rücken und wollte ihm erwürgen. Doch Teal’C schleuderte Carter über seine Schulter und sie landete hart am Boden. Teal’C drehte sich um und bekam eine Hand voll Sand in seine Augen. Er konnte nichts mehr sehen und wurde nieder geprügelt. Plötzlich ertönte ein Pfiff. Die Waffe kam ins Spiel. Alle sahen nach oben. Es fiel eine P90 hinunter. Alle sahen sich an. Nach einer Sekunde Verwirrung liefen alle gleichzeitig los und wollten die Waffe haben. Jack und Jonas bildeten die Spitze. Dicht gefolgt von Carter. Teal’C sah wieder, doch war das Schlusslicht. Jack und Jonas hatte das Ziel fast erreicht, beide sprangen los und griffen nach der Waffe, Jonas hatte sie erreicht und zielte sofort auf Jack. Er drückte ab, doch es passierte nichts. Jonas sah verdutzt die Waffe an. Doch so schnell konnte er gar nicht sehen, griff sich Jack die Waffe und lud sie. Er stand auf und zielte auf die Anderen. Gerade als er abdrücken wollte, machte es einen Knall. Eine Tribune explodierte und ein Todesgleiter flog drüber. Gefolgt von einer Armee von Todesgleitern. Die Panik brach aus und eine Explosion folgte der Anderen. Cesar sah verdutzt in die Luft und flüchtete sofort. SG-1 sah sich an und witterte eine Chance. Sie liefen los um ebenfalls zu flüchten. Fast das ganze Stadion wurde fast ganz zerstört. SG-1 erreichte das Stargate. Carter wählte die Koordinaten. Jonas hatte noch den Funkcode und sie konnten flüchten. Eine laute Stimme ertönte auf den Planeten.
“ Du kannst nicht einfach meinen Primus töten, Cesar“ brüllte Anubis und feuerte weiter auf diesen Planeten.
Die Iris wurde geöffnet, doch die Soldaten standen bereit, denn es war nicht sicher ob wirklich SG-1 durchkommen würde. Doch es war so. Hammond war überglücklich.
„ SG-1, ich dachte sie wären alle tot“ meinte Hammond glücklich. Doch er sah nur wütende Blicke und viele Narben und Verletzungen.
“ Ein Sanitäterteam, schnell“ brüllte Hammond.

Es klopfte an der Tür von Hammond.
“ Herein“ bat Hammond. Die Tür öffnete sich und Dr. Fraiser kam herein. Sie hatte bereits einen kleinen Bauch, doch das fiel in ihrer Kleidung nicht so auf. Aber man merkte, dass sie Schwanger ist.
„ Was gibt es Doc?“ fragte Hammond.
“ Körperlich geht es SG-1 gut, nur habe ich Angst um ihre Persönlichkeiten“ meinte Janet.
“ Wie meinen sie das?“ wollte Hammond wissen.
“ Sie haben in den Monat viele Menschen und andere Wesen getötet, haben sich sogar selbst angegriffen. Jonas und Jack hätten sich fast gegenseitig erschossen. Sie sind einfach nervlich total zerstört. Es besteht sogar die Gefahr, dass sie nie mehr so werden, wie sie einmal waren“ erklärte Janet. Hammond saß da und starrte Janet komisch an.
“ Es ist so, als hätten sie in einem Monat, die ganze Hölle durchschritten. Tag für Tag um sein Leben Kämpfen. Töten oder getötet werden. Nicht viel zu essen, körperliche und nervliche Anstrengungen und das über so eine lange Dauer. Das Vertrauen ist gebrochen zwischen SG-1. Wie schon gesagt, es kann sein, dass sie nie wieder so werden wie sie mal waren“ fügte Janet hinzu. Hammond saß einfach da und war sprachlos, während Janet eine Träne über ihre Wangen lief.

Written by Roland Hebesberger 2003