
Deutsche virtuelle Television
präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion
Was bisher geschah:
Jack: Na kommen Sie schon, wer ist der Neue?
Präsident Hayes: Es ist General Jason Pack
Jack: Ihr Berater?
Präsident Hayes: Er kennt sich wunderbar mit dem Programm aus. Er war sehr
objektiv, also wird er es auch weiter sein. Außerdem wird er mit mir eng
zusammen arbeiten um dieses Projekt so gut wie möglich zu leiten
Jack: Das finde ich keine gute Idee
Jack: Sehe ich das Richtig. Sie wollen auch
nicht hier sein?
Pack: Ich bin anscheinend so viel begeistert, wie Sie Colonel. Aber ich bin
jetzt nun mal hier und werde meine Arbeit so gut wie möglich machen
Jack: Was glauben Sie, habe ich die letzten 8 Jahre gemacht?
Tok’Ra: Wir werden angegriffen. Eine
ganze Armee von Ba’al greift gerade an. Das Stargate ist offen zur Erde,
wir müssen fliehen.
Jacob: Sofort weg hier
Pack, Jacob und Bra’Tac kommen durch
das Stargate auf der Erde.
Jack. Was zum Teufel geht hier vor?
Bra’tac: Wir wurden angegriffen
Jacob: Keiner außer uns ist mehr übrig.
Jacob: Wie kann Ba’al eine Flotte von
500 Raumschiffen haben?
Sam: Und das in so einer kurzen Zeit
Jacob: Er will euch doch unbedingt vernichten, oder?
Sam: Wegen Kinsey, ja
Jacob: Dann habt ihr keine Chance. Gegen so eine Flotte kann niemand ankommen
Sam: Und ich dachte, das Schlimmste wäre vorbei.
Sarah taucht in der Dunkelheit auf und ihre
Augen leuchten auf.
Daniel: Sarah?
Daniel streifte durch die Gassen der Stadt.
Er hatte eine Tasche in der Hand, die halb gefüllt war. Nach langer Zeit
hatte er sich mal wieder etwas Freizeit erlaubt und versuchte etwas abzuschalten.
Vielleicht hatte er mit Teal’C etwas überreagiert. Er glaubt noch
immer, dass er noch lebt, aber zurzeit kann er nichts machen. Deshalb wird ihm
etwas Entspannung nicht allzu viel schaden. Also entschloss er sich, seinen
Kühlschrank wieder etwas zu füllen. Er blieb bei einem Obststand stehen
und sah sich etwas um.
„ Die Orangen sind ganz frisch“ meinte der Verkäufer.
“ Ich hätte aber lieber Bananen“ erklärte Daniel.
“ Eins A Qualität, sehen Sie hier“ machte der Verkäufer
Daniel auf die Bananen aufmerksam. Daniel sah auf die Bananen und dachte nach.
“ Gut, drei Stück bitte“ bestellte Daniel. Der Verkäufer
nahm drei Bananen heraus und packte sie für Daniel ein. Daniel bezahlte
auch sofort und ging dann weiter. Der nächste Stand sah nämlich auch
interessant aus. Es gab viele Gewürze und es ist Ewigkeiten her, dass Daniel
mal wirklich gekocht hatte. Darauf hätte er mal wieder so richtig Lust.
Deshalb blieb er auch dort stehen und der nächste Verkäufer war auch
schon da. Doch Daniel verstand nicht mehr, was dieser sagte. Er fühlte
etwas Eigenartiges. So etwas hatte er schon lange nicht mehr gefühlt. Er
blieb einfach geschockt stehen. Er starrte auf die Gewürze ohne diese wirklich
zu sehen.
„ Geht es Ihnen nicht gut?“ fragte der Verkäufer. Doch Daniel
nahm das gar nicht war. Er spürte nur dieses Gefühl. Er hatte keine
Ahnung, was dieses Gefühl zu bedeuten hatte. Doch es befahl ihm, sich umzudrehen.
Daniel gehorchte sofort und drehte sich um. Er blickte auf die die andere Straßenseite.
Er konnte es nicht fassen, was er da glaubte zu sehen. Er sah eine gewisse Person,
die dort drüben stand. Die Autos fuhren die ganze Zeit vorüber. Auch
diese Person sah ihn ununterbrochen an. Für Daniel blieb die Zeit stehen,
er traute seinen Augen nicht mehr.
“ Sarah?“ flüsterte Daniel leicht ungläubig. Plötzlich
bewegte sich Sarah. Es war so, als ob sie sich erschreckt hatte. Ein Bus fuhr
vorbei und Daniel verlor deshalb kurz den Blickkontakt. Als der Bus wieder weg
war, sah er niemanden auf der anderen Straßenseite. Daniel war sich nicht
sicher, ob sie es wirklich war.
“ Geht es Ihnen nicht gut?“ fragte der Verkäufer nochmals.
Diesmal reagierte Daniel und sah den Verkäufer an.
“ Sahen Sie auch dort drüben eine Frau mit blonden gelockten Haaren?“
fragte Daniel sofort.
“ Nein“ antwortete der Verkäufer sofort.
“ Aber ich habe auch nicht wirklich hingesehen“ gab der Verkäufer
zu. Daniel seufzte, denn er wusste wirklich nicht, ob er sich das eingebildet
hat oder ob er die Wahrheit sah. Daniel blieb einfach stumm stehen und starrte
weiter in die Leere der anderen Seite.
Richard Dean Anderson
als Colonel Jack O’Neill
IN
STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES
Amanda Tapping als
Major Samantha Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson
NEUES ABKOMMEN
Guest Stars:
Anna Louise Plowman als Sarah/Osiris
Carmen Argenziano als Jacob Carter
Die Tür ging auf. Sonnenstrahlen breiteten
sich im Haus aus. Es tauchten zwei Schatten auf, die immer größer
wurden. Sam kam rein und sah sich um.
“ War schon lange nicht mehr hier“ meinte Sam und sah sich in ihrem
Haus um.
“ War wohl in letzter Zeit ziemlich viel los“ dachte sich Jacob.
“ Allerdings“ stimmte Sam zu. Sie ging weiter rein und Jacob ging
ihr nach. Er hatte einen großen Koffer in der Hand, den er mit Leichtigkeit
tragen konnte, dank Selmak.
„ Danke, dass ich bei dir wohnen darf“ bedankte sich Jacob und ließ
seinen Koffer auf den Boden sinken.
“ Soll ich dich wieder auf die Alpha Basis schicken?“ fragte Sam
scherzhaft.
“ Ist sicher nicht so ordentlich wie hier“ grinste Jacob.
“ Such dir oben ein Zimmer aus, ich habe noch zwei frei. Und mach es dir
gemütlich“ schlug Sam vor. Jacob nickte, er schnappte sich seinen
Koffer wieder und marschierte die Stiege rauf. Sam grinste ihm nach und sah
sich dann das Wohnzimmer an.
“ Soviel Staub in so kurzer Zeit“ ärgerte sich Sam, als sie
mit ihrem Finger über den Tisch fuhr.
“ Ich könnte es mir sogar erklären“ seufzte Sam. Doch
dann kam Jacob schon wieder runter. Er grinste seine Tochter an.
“ Finde es toll, wieder mal Zeit mit dir verbringen zu können“
meinte Sam.
“ Leider unter diesen Umständen“ seufzte Jacob und senkte seinen
Kopf.
“ Tut mir echt leid für dich“ sprach Sam ihr Mitleid aus.
“ Danke Schatz“ bedankte sich Jacob. Sam ging auf ihrem Vater zu
und umarmte ihm.
“ Das Leben wird schon weiter gehen“ versuchte Sam ihren Vater aufzumuntern.
“ Hoffen wir es mal“ sagte Jacob und drückte sich fest gegen
seine Tochter.
Jack strampelte die Stiege rauf und stand
im Besprechungsraum. Er sah sich um, doch keine Sicht von Pack. Deshalb ging
er weiter und klopfte an die Tür.
“ Jemand bei der Arbeit?“ fragte Jack und horchte genau.
“ Was soll ich denn sonst im diesem Betonblock machen“ kam die Antwort
von General Pack. Jack grinste und öffnete die Tür.
“ Gesellschaft?“ wollte Jack von seinem neuen Vorgesetzten wissen.
“ Natürlich“ bat Pack seinen Gast herein. Jack trat ein und
schloss hinter sich die Tür. Er ging sofort auf einem Stuhl hin und setzte
sich auch darauf, ohne Einladung von Pack. Doch dieser dachte sich nichts dabei,
da er solche Aktionen von O’Neill schon gehört hat.
“ Na gut, Sie wollten mich sprechen“ wurde Jack plötzlich ernst.
„ Allerdings. Nach dem Aussterben der Jaffa Rebellen und den Tok’Ra
haben wir ja eigentlich keine Verbündeten mehr“ fing Pack an.
“ Fast keine mehr“ korrigierte Jack die Aussage von Pack.
“ Nur melden sich die Asgard nicht“ erklärte Pack.
“ OK, Einverstanden“ gab Jack sofort nach.
“ Und Ba’al hat nun eine so große Armee, die wirklich Angst
einflößend ist“ labberte Pack weiter.
“ Ich habe die Armee schon mal gesehen, doch ich hätte es eher auf
einhundert geschätzt, doch so viele haben auch mich überrascht“
gab Jack zu.
“ Die Frage ist nur, was können wir gegen Ba’al unternehmen?“
wollte Pack wissen.
“ Viel gibt es da nicht“ antwortete Jack.
“ Sie sind doch der Anführer von SG-1, ihnen ist noch immer etwas
eingefallen“ regte sich Pack auf.
“ Carter ist für die Ideen verantwortlich. Außerdem ist das
Team nicht vollständig. Und glauben Sie mir, zwei Raumschiffe waren schon
ein harter Brocken, aber fünfhundert ist fast unmöglich“ erklärte
Jack.
“ Tut mir Leid. Es ist nur so, ich komme hier her um wieder alles in Ordnung
zu biegen. Dann sterben sofort unsere Verbündeten auf meiner ersten Mission
und dann erfahre ich noch, dass die Erde keine Chance hat zu überleben,
wenn Ba’al sich entschließt anzugreifen“ rechtfertigte sich
Pack.
“ Kann ich verstehen“ gab Jack zu.
“ Ba’al hat wohl eine stink Wut auf uns, was?“ fragte Pack
und sah seinen Elitesoldat leicht traurig an.
“ Dank Kinsey, ja“ antwortete Jack. Pack seufzte und senkte leicht
seinem Kopf.
“ Aber noch ist er nicht da und wer weiß, was uns noch für
Möglichkeiten angeboten werden“ fügte Jack hinzu. Doch Pack
munterte das gerade nicht auf.
„ Nicht einmal Anubis hätte diese Bedrohung aufhalten können“
seufzte Pack und war kurz vor dem Verzweifeln.
„ Es ist ein harter Brocken, das muss ich zugeben“ fing Jack an,
seine Aufmunterungsrede auszusprechen. Pack hob schon mal wieder seinem Kopf
und sah Jack neugierig an.
“ Aber ich verspreche Ihnen, wir werden etwas finden, damit wir weiter
existieren können“ redete Jack weiter, Pack wurde immer neugieriger
und sah Jack verwundert an.
“ Und wenn es unser Ende wäre, dann würden wir diese verdammten
Schweinehunde mit in die ewigen Jagdgründe ziehen“ fügte Jack
noch mit einer eindrucksvollen Stimmen hinzu. Das munterte Pack etwas auf und
er hatte wieder einen Funken Hoffnung in seinem Herz.
„ Dazu brauch ich allerdings eine kleine Sache“ sprach Jack den
Hacken aus.
“ Und das wäre?“ wollte Pack wissen.
“ Ihre vollkommene Unterstützung“ bat Jack. Pack grinste leicht
auf und sah Jack mit einem ernsten Blick an.
“ Die haben Sie zu jederzeit, Colonel“ versprach Pack.
“ Was soll dann noch schief gehen“ meinte Jack und sprang auf. Er
grinste Pack noch mal kurz an und verließ dann sein Büro. Pack blickte
nur verwirrt die Tür an.
“ Der hat Nerven“ wunderte sich Pack.
Ein silbernes Auto fuhr vor Carters Haus.
Es öffnete sich die Fahrertür und Carter kroch aus ihrem Wagen. Sie
ging mit flotten Schritten auf ihr Haus zu, denn sie musste mal für kleine
Genies. Sie lief ins Haus und sofort auf die Toilette. Sie blieb plötzlich
geschockt stehen und sah die Toilette an.
„ Die Klobrille ist oben“ stellte Carter fest und pinkelte sich
dabei fast an.
„ Hab ja einen Mann zu Hause“ meinte Carter. Sie klappte den Deckel
runter und verrichtete ihr Geschäft. Danach ging sie raus und bekam einen
Schock. Das hatte sie vorher gar nicht bemerkt, weil sie so dringend für
kleine Genies musste. Auf dem Gang lag überall etwas herum. Zeitungen,
die geöffnete Post. Am Boden lag eine Jeans. Sam hob diese Mal hoch und
warf sie gegen einen Stuhl. Danach ging sie weiter. Es roch nicht gerade gut
in diesem Haus. Sie marschierte in die Küche. Ihr Herz blieb für Sekunden
stehen. Überall standen Teller, Gläser, Yoghurtbecher und vieles mehr
herum. Nichts war weggeräumt. Es lag alles einfach da. Sogar die Marmelade
aus dem Kühlschrank stand noch auf dem Regal.
“ Ordentlich sind die Tok’Ra ja nicht gerade“ ärgerte
sich Sam. Sie ging weiter und kam an Jacobs neuem Zimmer vorbei. Sie wagte einen
Blick und war kurz vor einem Aufschrei. Jacobs Koffer war offen und sein ganzes
Zeug war im Zimmer verteilt.
“ Die Ordnung hab ich wohl von meiner Mutter“ bemerkte Sam. Danach
ging sie weiter ins Wohnzimmer. Überall standen wieder Teller herum, die
vollkommen eingetrocknet waren mit Flecken. Jacob saß gemütlich in
einem Sessel. Er hatte eine Chips Packung in der Hand und starrte konzentriert
in die Glotze. Er knabberte ein paar dieser Chips, doch die Hälfte ging
daneben und landete am Boden, wo sich schon einige Chips versammelt hatten.
Drei Dosen Bier standen neben Jacob, bereits zusammengedrückt und ein halbvolles
stand nebenbei.
„ Was ist denn hier los?“ fragte Sam geschockt.
“ Oh, Hallo Schätzchen. Habe dich gar nicht kommen gehört“
musste Jacob zugeben.
“ Was machst du denn da?“ wollte Sam unbedingt wissen.
“ Weißt du, wie lange ich schon nicht mehr Fernsehen konnte? Das
Universum habe ich erforscht, doch nichts ist besser, als so ein Science Fiction
Film“ erklärte Jacob. Carter wurde ganz rot im Gesicht, doch sie
hielt diese Unordnung nicht aus und begann hier nur mit ihrer Putzordnung.
Jack saß gemütlich in seinem Quartier
und sah sich gerade seine Lieblingssendung an. Doch dann wurde seine Ruhe gestört,
denn das Telefon fing an zu klingeln. Jack griff nach dem Hörer und hob
ab.
“ Wer stört?“ fragte Jack.
„ Hallo Jack. Ich bin es Daniel“ begrüßte Daniel seinen
Teamkollegen.
“ Mensch Daniel, du hast frei“ sagte Jack sofort.
“ Ich weiß, aber“ fing Daniel an zu reden, doch er wurde sofort
unterbrochen.
“ Du kannst es einfach nicht lassen, was?“ vollendete Jack den Satz
für Daniel.
“ Nicht so wirklich“ musste Daniel zugeben.
“ Was denn dann?“ wollte Jack wissen.
“ Du musst mir helfen“ antwortete Daniel.
“ Du hast diskutiert, ob es andere Lebewesen im Weltall gibt. Dein Gegenüber
wollte sich nicht überzeugen lassen. Du hast seine Fäuste sprechen
lassen und sitzt nun hinter Gittern?“ fantasierte Jack so dahin.
“ Nein, was ganz anderes“ widersprach Daniel.
“ OK, du hast deine Fußspitzen sprechen lassen?“ versuchte
es Jack weiter.
“ Ich glaube, ich habe Sarah gesehen“ kam Daniel endlich auf dem
Punkt.
“ Wer?“ fragte Jack mit einer normalen Stimme.
“ Sarah, meine Jugendliebe, wurde zu Osiris, hat Anubis gedient und wollte
dich damals in deiner Hütte töten“ antwortete Daniel.
“ Ach diese Sarah“ fiel es Jack endlich an. Daniel seufzte leicht.
“ Und deshalb störst du meine Lieblingssendung, weil du wieder Gespenster
siehst. Hast du leicht geträumt?“ fragte Jack.
“ Nein, es war beim Einkaufen“ erklärte Daniel.
“ Oh, mal was anderes“ grinste Jack.
“ Hilfst du mir nun, oder soll ich Sams Urlaub zerstören?“
wollte Daniel nun endlich wissen.
“ Ich soll also Dr. Daniel Jackson spielen?“ fragte Jack.
“ So ungefähr“ gab Daniel zu.
“ Und was soll ich denn raus finden, Mister? ich kann nicht einmal einen
Urlaubstag genießen“ wollte Jack erfahren.
“ Vielleicht findest du ja irgendetwas merkwürdiges, was in letzter
Zeit geschehen ist. Und zwar so was, das Sarah auf der Erde sein könnte“
erklärte Daniel.
“ Wird in 20 Minuten erledigt, denn so lange dauert noch die Sendung“
schlug Jack vor.
“ Einverstanden, meldest du dich dann?“ sprach Daniel mit einer
zufriedenen Stimme.
“ Ja, werde ich machen“ versprach Jack.
“ Wunderbar“ freute sich Daniel.
„ Wenn du meinst, bis dann“ verabschiedete sich Jack.
“ Warte mal“ schrie Daniel ins Telefon.
“ Ist Elvis nun auch aufgetaucht?“ fragte Jack langsam genervt.
“ Nein, ich wollte nur wissen, warum du eigentlich keinen Urlaub genommen
hast?“ fragte der neugierige Daniel.
“ Tja, Sam wollte nicht Angeln gehen, wegen ihrem Vater. Teal’C
kann ja leider nicht mehr und wenn ich mit dir gehe, muss ich immer an Teal’C
denken. Da sitze ich liebe hier und gucke in die Glotze. Denn George besuchen
kann ich von hier aus dann auch“ erklärte Jack.
“ Ach so“ meinte Daniel und legte auf.
“ TZ, unhöflich“ meckerte Jack. Doch er legte auch sofort auf
und konzentrierte sich wieder auf seine Lieblingssendung.
Sam hatte das ganze Haus wieder auf Vordermann
gebracht und man konnte wieder darin leben. Doch nun hatte sie ihren Vater von
der Glotze weggezerrt und in die Küche geschleppt. Beide saßen nun
dort und starrten sich an.
“ DAD, ich freue mich, dass du hier bist, aber einige Regeln musst du
schon einhalten“ fing Carter an.
“ OK“ meinte Jacob mit lockerer Stimme.
“ Regel Nummer Eins, der Toilettendeckel bleibt unten“ befahl Carter
mal so los.
“ Damit kann ich leben“ sagte Jacob.
“ Regel Nummer Zwei, du wirst hier Ordnung halten“ befahl Carter.
“ Wird gemacht“ nahm Jacob den Befehl an.
“ Und misch dich mal wieder unter Menschen“ schlug Carter vor.
“ Na gut“ seufzte Jacob.
“ Heute war es einfach schrecklich. Ich verstehe, dass du jetzt viele
Jahre ein Tok’Ra warst und anders gelebt hast. Aber nun bist du wieder
hier und musst in dein altes Leben wieder rein finden. Ich hoffe, dass ich nie
wieder so etwas sehe. Ich habe jetzt gerade in meinem Urlaub, den ich nicht
oft habe, vier Stunden nur geputzt“ schimpfte Sam mit ihrem Vater. Dieser
sah sie nur groß an und fing dann an zu lachen.
“ Was ist daran so witzig?“ wollte Sam mit wichtiger Stimme wissen.
“ Früher habe ich dir immer gesagt, dass du dein Wissenschaftszeug
wegräumen sollst. Hätte nie gedacht, dass sich das Blatt mal wendet“
antwortete Jacob mit einer lachenden Stimme. Sam musste auch kurz aufgrinsen.
„ Ich verspreche dir, Mutter, ich werde Ordnung halten“ meinte Jacob
mit grinsender Stimme.
“ Ansonsten gibt es kein Taschengeld von mir“ drohte Sam auch schon
mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht. Und so blödelten sie weiter.
Daniel saß wieder in der Stadt. Er trank gerade einen kühlenden Eiskaffee und las eine Wissenschaftszeitung. Es waren wieder einmal faszinierende Artikel über das Weltall in dieser Zeitung. Daniel musste immer lächeln, denn wenn die wüssten, bekämen die alle einen Herzinfarkt. Diese Zeitung zu lesen und sich darüber fast tot zu lachen, fand Daniel entspannend. Mehr brauchte er nicht, um einmal abzuschalten. Doch dann wurde seine Ruhe plötzlich gestört. Ihm überkam wieder das gleiche Gefühl, wie damals. Ganz langsam senkte Daniel die Zeitung, damit er drüber sah. Er erkundschaftete die Gegend. Es war wie immer sehr laut in der Stadt, die Autos fuhren nur so durch die Gegend. Hunderte von Menschen quälten sich durch die Gassen um an ihr Ziel zu kommen. Doch dann sah es Daniel wieder. Auf der anderen Straßenseite, stand eine Frau, die genauso aussah wie Sarah. Daniel rieb sich mal seine Augen, doch sie war noch immer da. Daniel stand auf und legte seine Zeitung weg. Er muss es wissen, ob sie es ist oder nicht, auch wenn er sich dafür zum Affen machen muss. Diese Frau starrte auch ihn wieder an. Daniel entfernte sich von seinem Tisch und marschierte zur Strasse. Doch er musste stehen bleiben, da die Ampel rot war und zu viele Autos fuhren. Er starrte einfach unentwegt auf diese Person. Er wollte sie nicht mehr aus den Augen verlieren, denn er musste es einfach wirklich wissen. Es wurde grün und Daniel wollte gerade losstürmen. Doch seine Ohren nahmen einen lauten knall auf. Danach folgte eine Druckwelle aus Hitze. Daniel hob es aus seinen Latschen und er landete einen Meter weiter hinten mit dem Rücken am Boden. Er sah hoch. Das einzige war er erblickte, war ein Auto, das in Flammen aufgegangen war und gerade brannte, als würde es aus der Höhle kommen. Daniel wanderte sofort seine Blicke herum. Doch er erkannte nichts mehr. Alle Leute liefen wie verrückt und voller Panik durch die Gassen und schrieen so laut sie konnten. Daniel stand auf und versuchte diese Person wieder zu finden. Doch er hatte keine Spur, sie war einfach nicht mehr da. Daniel seufzte, er wollte endlich wissen, ob er dort was Reales gesehen hat oder nur eine Einbildung. Wäre ja in der letzten Zeit, nicht seine erste etwas merkwürdige Erscheinung. Doch es brachte nichts mehr, denn sie war weg.
Sam kam gerade vom einkaufen zurück.
Sie war schon sehr gespannt, wie Jacob auf ihre ernsten Worte reagiert hatte.
Würde es nun besser sein, oder ist es gleich wie vor einigen Stunden. Sie
ging zur Tür und drehte gespannt den Henkel nach unten. Die Tür öffnete
sich und Carter ging ganz vorsichtig rein. Ihr Herz blieb fast wieder stehen,
doch diesmal vor Freude. Das Haus war sauberer als vorher. Der Boden spiegelte
sich fast vor Schönheit, man konnte keinen Staub mehr sehen und auch sonst
keinen Dreck.
“ WOW“ meinte Carter, denn sie war einfach beeindruckt. Dann stieg
ein guter Geruch in die Nase von Carter ein. Sie schloss einmal die Tür
und roch weiter. Sie genoss es richtig. Plötzlich tauchte Jacob auf, der
gerade um die Ecke kam. Er hatte sogar eine Kochschürze umgebunden.
“ Ich muss dich loben, DAD“ meinte Sam grinsend.
“ Warte ab, bis du das Essen gesehen hast“ grinste Jacob.
“ Du hast gekocht?“ fragte Sam total überrascht.
“ Sogar ein Festmahl, du wirst sehen, bleib da stehen“ antwortete
Jacob. Carter blieb stehen und stellte mal das gekaufte Zeug auf das Regal.
Jacob kam nun wieder daher, er hatte keine Schürze mehr an. Er hielt Sam
die Augen zu und befahl ihr, weiter nach vorne zu gehen. So dirigierte Jacob
seine Tochter in die Küche. Der Geruch wurde immer besser und intensiver.
Sam wollte gar nicht mehr aufhören, daran zu riechen. Es war einfach nur
mehr traumhaft.
“ Du darfst deine Augen öffnen“ meinte Jacob und nahm seine
Hand weg. Carter grinste über das ganze Gesicht und wagte einen Blick.
Doch als sie das Essen sah, verging ihr das lächeln.
“ Und wie findest du es?“ wollte Jacob wissen. Das Essen sah spitze
aus. In Butter geschwenkte Kartoffeln, frisches Gemüse, eine gute Kräutersoße
und ein frischer Fisch mittendrin.
„ Was ist denn?“ fragte Jacob etwas beleidigt.
“ Es sieht Spitze aus“ antwortete Carter mit einer traurigen Stimme.
„ Aber?“ wollte Jacob nun endlich erfahren.
“ Das ist der Fisch, den ich morgen zu der Geburtstagsparty von Janet
nehmen wollte. Ich habe es ihr nämlich versprochen, genau diesen Fisch
mitzunehmen“ erklärte Sam die missliche Lage.
“ OH GOTT. Tut mir Leid, Schätzchen, das wusste ich nicht“
entschuldigte sich Jacob.
“ Warum hast du denn diesen Fisch genommen?“ wollte Carter wissen.
“ Du hattest nichts anderes im Kühlschrank“ rechtfertigte sich
Jacob.
“ Deshalb hab ich ja gesagt, ich gehe einkaufen“ meckerte Carter.
„ Tut mir ja wirklich leid. Aber wenn er schon fertig ist, dann können
wir ihn doch wenigstens essen“ schlug Jacob vor.
“ Tut mir Leid, aber ich muss einen neuen Besorgen, falls es noch einen
gibt“ meinte Sam und lief sofort wieder aus dem Haus. Jacob blieb im Haus
stehen, er sah den Fisch an und senkte seinen Kopf.
“ Konntest du mich nicht warnen, Selmak?“ fragte Jacob beleidigt
in sein Inneres.
Daniels Hose vibrierte, als sein Handy anfing
zu läuten. Sofort griff er in seine Tasche und zog das Handy raus.
“ Ja?“ meldete sich Daniel etwas überrascht.
“ Hier ist Jack. Ich hab da wirklich was gefunden“ gab Jack bekannt.
“ Wirklich?“ wunderte sich Daniel.
“ Du dachtest, dass ich nichts finde?“ fragte Jack verwundert.
“ Ja“ antwortete Daniel sehr trocken.
“ Warum fragst du mich dann?“ würde Jack nun gerne wissen.
“ Es hätte ja sein können. Und wirklich, du hast ja was“
redete sich Daniel aus der Situation heraus.
„ Na gut. Es wurden gestern zwei ganz kleine Meteoriten gesichtet, die
in der Nähe der Stadt eingeschlagen sind. Vielleicht ist das ja was“
erzählte Jack.
“ Wo?“ wollte Daniel wissen.
“ Gute 2 Kilometer von der nördlichen Stadtgrenze“ antwortete
Jack.
“ Danke“ bedankte sich Daniel und legte auf. Er lief sofort zu seinem
Wagen und fuhr los. Jack hingegen wanderte sofort einige Schritte nach hinten,
denn da stand General Pack.
“ Kann ich auch was machen?“ wollte Pack wissen.
“ Ein Einsatzteam dort hin schicken um alles abzusichern, falls es sich
wirklich um Osiris handelt“ schlug Jack vor und sah seinen neuen Vorgesetzten
gespannt an.
“ Diesmal höre ich auf Sie. Ich organisiere das“ versprach
Pack und ging sofort an die Arbeit. Jack hob seine Augenbrauen in die Höhe
und grinste leicht.
“ Geht doch“ grinste Jack und ging weiter.
Daniel machte eine Vollbremsung, denn er
hatte etwas gesehen. Er stellte sofort den Motor ab und stieg aus. Denn er sah
die Einschlaglöcher. Er lief sofort hin und war geschockt, was er dort
sah. Es waren keine Meteoriten, sondern zwei geöffnete Kapseln. Er konnte
sich nicht erklären, was das hier sollte.
„ Daniel“ hörte er plötzlich eine vertraute Stimme hinter
sich. Daniel holte eine Kanone aus seiner Tasche und drehte sich um. Da stand
wirklich Sarah vor ihm. Er zielte genau auf ihrem Kopf und machte einen ernsten
Gesichtsausdruck.
“ Osiris“ meinte Daniel.
“ Nein“ widersprach Sarah sofort. Sie wollte einen Schritt näher
auf Daniel zugehen, doch der rüttelte sofort an seiner Waffe. Sarah blieb
lieber mal stehen.
“ Osiris ist tot“ erklärte Sarah mit einer lieblichen Stimme.
“ Das ergibt keinen Sinn“ meinte Daniel.
“ Lass es mich erklären“ bat Sarah mit traurigen Augen.
“ Da bin ich mal gespannt“ sprach Daniel und sah Sarah weiter ernst
an.
“ Osiris wollte die Systemlords dazu zwingen, sich gegen Ba’al zu
verbünden. Doch sie blieben lieber im Hintergrund, weil er zu mächtig
ist. Doch sie flog auf und wurde von Ba’al gejagt. Ich sah eine Chance,
und kommunizierte mit ihr. Ich versuchte Osiris klar zu machen, dass ich auf
ihrer Seite stand. Sie glaubte mir nach einer Weile und vertraute mir sogar.
Ein Ashrak wurde auf mich gehetzt. Ich konnte Osiris dazu überreden, dass
wir auf der Erde als Informant sicher Schutz finden würden. Deshalb flohen
wir mit dem letzten Schiff hier her. Doch der Ashrak hat uns aufgespürt
und unser Schiff zerstört. Mit der Notkapsel konnten wir hier her fliehen.
Doch auch der Ashrak folgte uns hier her. Beim Aufprall wurde Osiris getötet.
Sie ließ mich Leben, um ihr Werk zu Ende zu führen, denn sie vertraute
mir ja. Ich war also frei, doch dieser Ashrak ist es egal, ob er einen normalen
Menschen tötet oder Osiris“ erzählte Sarah. Daniel glaubte ihr
aber noch nicht so ganz.
„ Warum bist du nicht früher zu mir gekommen?“ wollte Daniel
wissen.
“ Ich hatte Angst, dass du mich tötest. Aber ich wusste, du würdest
irgendwann hier her kommen und dann könnte ich dir alles erklären“
antwortete Sarah. Daniel sank langsam seine Waffe, denn dieser Ausdruck und
diese Körpersprache konnten nicht lügen.
“ Komm mir aber nicht zu nahe“ drohte Daniel. Sarah nickte. Daniel
wusste nicht, was er jetzt tun sollte. Auf diesen Augenblick hatte er so lange
gewartet und gekämpft, aber jetzt weiß er nicht, ob er ihr trauen
kann oder nicht. Plötzlich erschien ein roter Strahl, der nur ganz knapp
Sarah verfehlte. Hinter ihr ging flog plötzlich die Erde durch die Luft.
Daniel sah sich um. Etwas entfernt stand ein dunkler Mann mit einer kleinen
Alien Waffe in der Hand und feuerte auf die Beiden. Daniel lief los und zerrte
Sarah mit. Ein zweiter Schuss folgte vom Ashrak, der die Beiden nur knapp verfehlte.
Daniel feuerte mit seiner Waffe, doch der Ashrak ging in Deckung und die Kugeln
prallten an einen Baumstamm. Daniel konnte sich und Sarah in seinen Wagen retten.
Nun startete Daniel seinen Motor wieder. Der Ashrak kam aus seinem Versteck
raus und feuerte sofort einen Strahl ab. Dieser traf die hintere Scheibe von
Daniel. Diese wurde richtig zerfetzt. Sarah schrie kurz auf. Doch Daniel trat
aufs Gas und fuhr davon.
Sam kam wieder nach Hause. Sie öffnete
die Tür und sah ihren Vater im Gang stehen. Sein Koffer war wieder gepackt
und stand neben Jacob. Sam schloss die Tür hinter sich und legte den neuen
Fisch auf das Regal.
“ Was ist hier los?“ wollte Sam wissen.
“ Ich werde mir eine eigene Wohnung suchen“ antwortete Jacob mit
trauriger Stimme.
“ Aber wieso?“ fragte Sam mit leicht geschockter Stimme.
„ Ich bin dir doch nur eine Belastung, du kommst besser alleine zu recht“
meinte Jacob.
“ Aber DAD“ versuchte Sam zu sprechen.
“ Du musst mich hier nicht wohnen lassen. Wir können uns ja öfters
treffen. Aber hier bin ich am falschen Platz“ erklärte Jacob.
“ Nein bist du eben nicht“ widersprach Carter mit Tränen in
den Augen.
“ Aber?“ fragte Jacob etwas verdutzt.
“ Du warst jetzt Jahre lang nicht auf der Erde. Du hast ganz anders gelebt.
Es ist mir schon klar, dass du dich erst wieder daran gewöhnen wirst. Doch
wegen einigen Unordentlichkeiten und einem Fisch werfe ich dich doch nicht raus“
erklärte Sam.
“ Ach nicht?“ wunderte sich Jacob.
“ Nein, ich hab doch einen neuen. Ich bin es nur auch nicht mehr gewöhnt,
dass jemand hier wohnt. Ich brauche fast nichts. Wir werden es schon schaffen“
meinte Sam. Jacob grinste und ging auf seine Tochter zu. Er sah ihr tief in
die Augen.
“ Ich danke dir vielmals“ meinte Jacob und umarmte seine Tochter.
Sam drückte sich auch ganz fest an ihrem Vater und beide fingen zu heulen
an.
Daniel und Sarah sind gerade in der Wohnung
von Daniel angekommen. Daniel sperrt sofort ab und schaltete sein Licht nicht
ein.
“ Ist er uns gefolgt?“ fragte Sarah leicht nervös.
“ Ich hoffe doch nicht“ antwortete Daniel und sah sich um.
“ Er hat mich bis jetzt immer wieder gefunden. Egal wo ich mich im Universum
aufgehalten habe“ erklärte Sarah mit Tränen in ihren Augen.
„ Das haben Ashrak so an sich“ meinte Daniel.
“ Warum bist du so gefühllos?“ fragte Sarah leicht geschockt.
“ Ich weiß nicht einmal, ob du die Wahrheit sagst. Tut mir Leid,
wenn du wirklich Sarah bist, doch ich brauche vorher einen Beweis“ antwortete
Daniel.
“ Verstehe“ sagte Sarah etwas beleidigt.
“ Wenn wir außer Gefahr sind, lasse ich dich untersuchen und dann
weiß ich, ob du wirklich die bist, für die du dich ausgibst“
erklärte Daniel.
“ Ist schon gut“ meinte Sarah und setzte sich mal hin und atmete
tief durch.
“ Und was machen wir jetzt?“ wollte Sarah wissen. Daniel überlegte
kurz, gab aber keine Antwort. Er holte nur sein Handy aus seiner Tasche und
wählte eine Nummer.
“ Wer stört jetzt schon wieder?“ fragte Jacks schon langsam
genervt.
“ Sie ist es wirklich“ sagte Daniel.
“ HÄH?“ seufzte Jack.
“ Sarah ist wirklich hier, es ist kein Hirngespenst gewesen“ erklärte
Daniel die Sache genauer.
“ Ach wirklich?“ wunderte sich Jack.
„ Ja. Aber sie wird von einem Ashrak verfolgt. Außerdem sagt sie,
dass Osiris tot ist. Doch das weiß ich nicht so genau. Aber auch wenn
sie noch Osiris ist, eine Informationsquelle ist sie sicher. Doch dieser Ashrak
ist wirklich gefährlich, ich habe ihn selbst gesehen. Wir müssen sie
in Sicherheit bringen“ erzählte Daniel.
“ OK, fahr so schnell du kannst zum Stargate Center. Ein Auto wird dieser
Ashrak wohl nicht haben“ schlug Jack vor.
“ Ich hoffe nicht“ meinte Daniel.
“ Na gut, ich informiere Carter, dass sie zu dir stößt“
befahl Jack weiter.
“ Gut, wir sehen uns dann“ meinte Daniel und legte auf. Sarah sah
ihn an.
“ Ich bin es wirklich“ versprach sie.
“ Ich brauche einen Beweis. Das musst du verstehen“ erklärte
Daniel. Sarah nickte und senkte ihren Kopf. Daniel lief sofort zu seinem Schrank
und packte einige Sachen.
„ Was machst du da?“ wollte Sarah wissen.
“ Ich packe einige T-Shirts für dich ein. Wer weiß, wann du
vom Stargate Center wieder weg kannst um für dich einige Sachen selbst
zu kaufen“ antwortete Daniel und packte fleißig weiter. Sarah stand
auf und ging zu Daniel. Dieser zuckte zusammen, doch er blieb ruhig. Sarah kniete
sich neben Daniel hin und half ihm beim einpacken. Daniel wusste wirklich nicht,
was er denken soll. Doch das war jetzt einmal total egal, er musste so schnell
wie möglich weg.
Die Sachen waren nach einiger Zeit gepackt.
Daniel öffnete seine Haustür und sah sich kurz um. Doch es war niemand
zu sehen.
“ Gut, die Luft ist rein, verlieren wir keine Zeit“ meinte Daniel.
Sarah nickte. Die Beiden liefen raus und sofort zum Kofferraum. Daniel öffnete
ihm und schmiss einen Koffer nach dem anderen rein. Als der Kofferraum zu war,
ging Daniel zu seiner Fahrertür. Doch plötzlich stand der Ashrak vor
ihm. Dieser zielte genau auf seinem Brustbereich und feuerte einen Strahl ab.
Dieser Strahl traf genau diese Wunde von Daniel, die er sich damals am Feld
zugezogen hat. Diese Wunde wehrte den Strahl ab. Doch Daniel ging zu Boden und
verlor sein Bewusstsein. Sarah sah den Ashrak geschockt an und ging hinter dem
Kofferraum in Deckung. Doch der Ashrak war verdammt schnell neben dem Auto.
Eine Druckwelle kam aus dem Gerät und Sarah wurde durch die Luft geschleudert.
Sie landete hart auf der Wand und sank stöhnend zu Boden. Der Ashrak kam
mit langsamen Schritten auf sie zu.
„ Osiris ist schon tot“ flehte Sarah. Doch der Ashrak sagte kein
Wort.
“ Ich bin nur ein Mensch, bitte töte mich nicht“ bat Sarah
mit Tränen in ihren Augen. Doch Ashrak kam ohne Reaktion näher.
“ Du musst doch spüren, dass ich keinen Goa’Uld mehr in mir
habe“ schrie Sarah schon richtig.
“ Das spüre ich“ sprach der Ashrak endlich auch mal was.
“ Aber warum willst du mich dann töten. Ich bin doch keine Gefahr
mehr“ fragte Sarah.
“ Ich bekomme das Kopfgeld nur mit dem Kopf des Wirtes“ antwortete
der Ashrak. Nun stand er direkt vor Sarah und grinste sie an. Ihr ganzer Körper
zog sich vor Angst zusammen. Sie hatte keine Ahnung, was sie jetzt tun sollte.
Der Ashrak holte mit seiner Hand aus und verpasste Sarah einen harten Schlag.
Sie rutschte am Boden etwas weiter nach links und blieb mit einem blutigen Mund
am Boden liegen. Der Ashrak feuerte einen Strahl ab. Dieser durchbohrte die
Schulter von Sarah. Sie schrie auf, doch Daniel blieb Bewusstlos liegen. Sarah
lag nun am Boden und konnte vor lauter Schmerz schon fast nichts mehr fühlen.
“ Deine Zeit ist abgelaufen“ meinte der Ashrak. Er hob seine Hand.
Sarah wollte davon kriechen, doch vor lauter Schmerzen in ihrer Schulter konnte
sie kein einziger Körperteil irgendwie bewegen.
“ Nein, bitte nicht, Nein“ brüllte Sarah. Doch der Ashrak zielte
mit seiner Waffe genau auf dem Kopf von Sarah. Ein breites lächeln breitete
sich aus auf seinem Gesicht. Sein Finger näherte sich schon immer mehr
dem roten Knopf, was seine Strahlenwaffe auslösen sollte. Es fehlten nur
mehr wenige Zentimeter. Doch plötzlich zuckte der Körper des Ashrak
kurz auf. Ein leichtes stöhnen war zu hören. Das Lächeln verwandelte
sich in einem Schmerzverkrampften Gesichtsausdruck. Blut schoss aus seinem Bauch.
Er zuckte wieder zusammen und der Gesichtsausdruck wurde noch intensiver. Der
Blick wandte von Sarah ab. Er zuckte nochmals zusammen. Nun hatte er im Magenbereich
drei Löcher. Blut strömte in Mengen aus diesen Öffnungen. Aus
dem Mund floss nun auch schon Blut. Die Kraft schwand aus dem Körper des
Ashrak. Er ging in die Knie und sah Sarah schmerzerfüllt an. Danach kippte
er vollständig um und lag regungslos am Boden. Sarah blickte dort hin,
wo vorher noch der Ashrak stand. Dort sah sie nun Sam und Jacob. Sam hatte eine
Waffe in der Hand und rauch drang aus der Öffnung, die sich vorne an der
Kanone befand. Jacob lief sofort zu Daniel hin. Er griff ihm an den Hals.
“ Er lebt noch“ gab er bekannt. Sam und Sarah ließen gleichzeitig
einen erleichternden Seufzten los.
“ Bist du in Ordnung?“ fragte Sam. Sarah sah sie an und wunderte
sich.
“ Nicht wirklich“ antwortete Sarah.
“ Wir wissen, dass du nicht mehr Osiris bist. Sam und Ich können
das spüren“ erklärte Jacob.
„ Gut“ meinte Sarah und senkte ihren Kopf, denn so langsam entwich
die Kraft aus ihrem Körper.
“ So schnell wie möglich ins Stargate Center mit den Beiden“
meinte Jacob. Carter nickte und die Beiden begannen mit ihrer Arbeit.
Jack, Sam, Jacob und Pack saßen im
Besprechungsraum.
“ Sarah ist schwer verletzt, aber sie lebt noch. Laut der Ärztin
wird sie nach einiger Zeit wieder ganz Gesund werden“ berichtete Sam.
“ War wohl ein schöner Urlaub für Daniel“ meinte Jack.
„ Allerdings hat sie eine schreckliche Nachricht mitgebracht“ berichtete
Jacob.
“ Und die wäre?“ wollte Pack gerne wissen.
“ Osiris hat versucht, die anderen Systemlord gegen Ba’al anzufechten,
weil dieser die Position ihres Gottes angenommen hat. Doch die Systemlords halten
sich zurück, weil Ba’al zu mächtig ist“ antwortete Jacob.
“ Und?“ fragte Pack leicht verwirrt.
“ Wenn es keine Machtkämpfe der Goa’Uld gibt, hat Ba’al
die vollkommene Macht. Dann kann ihn nichts aufhalten“ erklärte Jacob.
“ Und was können wir dagegen machen?“ wollte Jack wissen.
“ Ich werde auf eine Mission gehen müssen“ antwortete Jacob.
“ WAS?“ schrie Sam geschockt auf.
“ Ich muss mich unter den Systemlords mischen, und sie dazu bewegen, gegen
Ba’al zu kämpfen. Das kann ich von deinem Haus aus leider nicht,
Schätzchen“ erklärte Jacob.
“ Hört sich gut an, also von mir haben Sie grünes Licht“
gab Pack bekannt.
“ Aber DAD“ sagte Sam mit besorgter Stimme.
“ Es ist nicht meine erste solche Mission, Sam, ich schaffe das schon“
versprach Jacob und streichelte die Wange seiner Tochter.
“ Es ist das Beste so“ meinte Jack. Sam kamen die Tränen. Ihr
Blick wurde immer trauriger.
“ Können wir Ihnen sonst noch irgendwie helfen?“ wollte Pack
wissen. Jacob sah ihn an und grinste kurz auf.
“ Hat Teal’C seine Rüstung zurück gelassen?“ wollte
Jacob wissen.
Sam und Jacob, der nun in der Jaffa Rüstung
von Teal’C war, standen vor dem Stargate, das bereits offen war.
“ Es ist meine Pflicht, Sam“ meinte Jacob.
“ Aber es ist viel zu gefährlich“ fand Sam.
“ Es geht hier um viel mehr, als mein oder dein Schicksal. Wir sind nicht
Schuld, dass das Universum so ist, wie es ist. Aber wir wären Schuld dran,
wenn das Universum so bleibt, oder schlimmer wird“ erklärte Jacob.
“ Pass auf dich auf“ bat Sam.
“ Werde ich“ versprach Jacob. Beide umarmten sich noch einmal. Sam
kamen wieder Tränen hoch. Jacob verpasste ihr noch einen letzten Kuss auf
ihre Stirn. Sam sah ihren Vater traurig an. Jacob sah noch kurz in den Kontrollraum
hinauf, wo Pack und O’Neill standen. Er nickte noch einmal kurz. Pack
nickte ebenfalls und Jack ragte seine Faust in die Höhe. Jacob grinste
noch kurz. Danach ließ er seine Tochter los und stürmte die Rampe
rauf. Vor dem Ereignishorizont blieb er noch einmal kurz stehen und sah zurück.
Danach verschwand auch er im Stargate.
„ Zuerst geht Bra’tac auf eigene Faust durch das Stargate und jetzt
auch Jacob“ seufzte Pack.
“ Die Beiden sind die besten Soldaten die ich kenne. Die werden es überleben“
meinte Jack.
“ Aber wir stehen ohne sie da. Die Beiden hätten sehr wertvoll in
unserem Kampf sein können“ erklärte Pack seine Denkweise. Danach
ging Pack davon und Jack starrte traurig auf die alleingelassene Sam, die im
Stargate Raum stand und auf den Ring starrte. Jack marschierte die Stiege runter
und ging zu Sam hin.
“ Lust auf Kuchen?“ fragte er mit einer humorvollen Stimme. Sam
lächelte kurz auf.
“ Na dann mal los“ grinste Jack. Er umarmte Sam und Beide gingen
Arm in Arm Richtung Kantine.
Sarah öffnete ihre Augen. Sie sah zuerst
nur Beton vor ihre Augen. Doch dann tauchte ein Kopf auf. Es war Daniel. Sarah
grinste leicht auf und ihre Augen wurden groß.
„ Daniel?“ fragte sie mit hoffnungsvoller Stimme.
„ Ja Sarah, ich bin da“ meldete sich Daniel.
“ Du hast mich Sarah genannt“ fiel Sarah sofort auf.
“ Ich weiß, dass du keinen Goa’Uld mehr in dir hast. Du bist
frei“ erklärte Daniel. Sarah lächelte kurz auf. Doch dann versuchte
sie sich zu bewegen, doch es ging nicht. Ihre Gesichtsmine veränderte sich
ins negative.
“ Daniel, ich kann mich nicht bewegen“ gab Sarah bekannt.
“ Du wurdest schlimm verletzt. Deshalb haben sie dich mit Schmerzmittel
voll gestopft. Doch die Ärzte sagen du wirst wieder. Das ist nur vorüber
gehend“ erklärte Daniel.
“ Ist das wahr?“ fragte Sarah mit neugieriger Stimme und sah Daniel
an.
“ Alles wird wieder gut“ antwortete Daniel und umarmte Sarah im
Bett. Sie lächelte kurz auf. Sie konnte zwar ihre Arme nicht bewegen, aber
sie fühlte sich so gut, wie schon sehr, sehr, sehr lange nicht mehr.
“ Ja, alles wird gut“ grinste Sarah.
Written
by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger
Kritik von thirsty:
Schwierige Lage: Ba’al hat eine Flotte von 500 Raumschiffen, Osiris, die
gegen Ba’al arbeiten würde, ist tot, Jacob und Bra’tac sind
auch weg... Auch die anderen Goa’uld halten sich zurück, was für
Ba’al uneingeschränkte Möglichkeiten bedeutet. Hoffentlich ist
auf Jacob und Bra’tac verlass und hoffen wir mal, dass General Pack genauso
gut kommandiert wie Hammond.
Die Liebe wird in den nächsten Episoden dank Daniel und Sarah wahrscheinlich
nicht zu kurz kommen. In vielen Filmen und Serien, die ich kenne, ist meistens
eine Sarah eine geschiedene oder verstorbene Ehefrau – zum Beispiel Sarah
O’Neill (Ex-Frau von Jack O’Neill). Mal sehen was sonst noch so
auf SG1 zukommt.
Rating von Thirsty: 9,1
Kritik von Dakota:
Juhu!! Sarah ist wieder da. Ich mochte die Frau schon immer. Schön, dass
Sam und Jacob ein bisschen Zeit miteinander verbringen konnten. Auf seine Mission
bin ich ja schon gespannt. Glaube aber weniger, dass er Erfolg haben wird. Die
Goa’uld haben sicher viel zu viel schiss sich auf Ba’al einzulassen.
Sieht ja mal wieder so aus als ob die Erde untergehen würde. Was mit Teal’C
passiert ist wird ja sicher noch aufgelöst. Also Hungry lass dir was Tolles
einfallen. Ich glaube wir sind alle gespannt.
Rating von Dakota: 9,5