Sam marschierte total ermüdet in ihr Quartier. Sie kam gerade von einer
Mission zurück, obwohl es keine Actionreiche Mission war, fiel sie ins
Bett und schlief ein. 3 Tage lang kein Schlaf, nur Forschen und nachdenken,
wie man jemand helfen kann, der sich selbst einen tödlichen Virus verabreichte
um „Unsterblich“ zu werden, doch alles ging nach hinten los. Aber
dank ihr Hirn, lebt dieses Wesen weiter. Ihr Hirn hat nun abgeschaltet und will
schlafen. Doch was war das?
Kling, kling, kling
Das Telefon klingelte. Carter konnte es nicht fassen und drehte sich mit einem
Seufzten um.
„ Das darf doch nicht war sein“ ärgerte sich Sam, hob aber
trotzdem ab,
“ Samantha Carter“ antwortete sie ermüdetet ins Telefon.
„ Hallo Sam, hier ist Steve“ grüßte Steve seine Schwester.
“ Hallo Steve, schon lange nichts mehr gehört, was gibt es denn?“
fragte Carter.
“ Das weißt du nicht?“ fragte Steve schockiert.
“ Ich hatte seit 3 Tagen keinen Schlaf, ich bin froh, dass ich noch das
Telefon abheben konnte“ entschuldigte sich Sam, vor was auch immer.
“ Ich habe morgen Geburtstag, und da ich dich in den letzten 3 Tagen nicht
erreicht habe, frage ich dich nun. Kommt ihr auf meine Geburtstagsfeier? Ich
erreiche Dad nicht, du hast doch Kontakt zu ihm oder, es würde mich freuen
wenn auch er kommen würde“ erklärte Steve.
„ Ich komme natürlich, Dad frage ich gleich morgen. Wo würde
es denn stattfinden?“ fragte Carter.
“ Im Kavalierhaus an der Ecke, wo wir Früher immer gegessen haben,
wo Mum immer ihren Geburtstag gefeiert hat“ antwortete Steve.
“ Natürlich, ich freue mich“ stimmte Sam zu.
„ Gut, dann bis morgen“ meinte Steve und legte auf. Carter legte
ebenfalls den Hörer weg und wickelte sich nun in ihre Decke. Dann schoss
es ihr, was da gerade passiert ist.
FAMILIENFEIER MIT EINEM TOK’RA?????????
Na das kann ja was werden.
Das Stargate war offen und Sam stand im Stargate Raum und wartete. Sie hatte
wieder nicht gerade viel schlaf bekommen, aber genug um wieder klar denken zu
können. Jacob Carter kam nun aus dem Stargate und es schloss sich gleich
wieder. Jacob kam mit einem Lächeln runter zu seiner Tochter und umarmte
sie.
“ Hi Schätzchen“ meinte er und drückte sie ganz fest.
“ Ich grüße dich auch, Dad, aber ich bekomme keine Luft mehr“
meinte Sam und Jacob ließ sie sofort aus.
“ Tut mir Leid“ entschuldigte sich Jacob sofort.
“ Kein Problem“ meinte Sam und sie begannen aus dem Stargate Raum
zu gehen.
“ Verdammt noch mal Sam, warum hast du mir das nicht früher gesagt?“
fragte Jacob.
„ Da ich selbst erst vor 6 Stunden davon erfahren habe“ antwortete
Sam.
“ Ach so“ meinte Jacob.
“ Wir haben wohl Beide seinen Geburtstag vergessen“ stellte Sam
fest.
“ Nein, ich wusste dass er heute Geburtstag hat, nur ich dachte nicht
das er mich einladen würde, und ich würde mich doch besser fühlen,
wenn ich nicht dort hin gehen müsste“ ärgerte sich Jacob.
“ DAD, er wird 30. Es ist ein Jubiläum“ meinte Carter.
“ Aber trotzdem, wir haben seit den Tot unserer Mutter keinen Guten Kontakt
mehr zueinander, da kann eine Geburtstagsfeier auch nicht viel dran ändern“
meinte Jacob.
“ Das werden wir ja sehen“ meinte Sam. Jacob ging weiter ohne ein
weiteres Wort zu sagen. Carter wusste schon, dass es ihm einfach nicht gefiel,
aber was sollte er machen, er war hier, jetzt hieß es Geschenk kaufen
und dann Geburtstagfeiern.
Es war bereits 20 Uhr. Die Feier begann. Ein Auto raste noch dorthin, parkte
schnell ein und die Türen gingen auf. Sam und Jacob stiegen schnell heraus.
Sam war in einem wunderschönen langen schwarzen Kleid mit etwas weniger
Stoff im oberen Bereich bekleidet, Jacob war im Traditionellen Anzug anwesend.
Sie liefen schnell hinein, damit Steve nicht bemerken würde, dass sie erst
jetzt da wären. Sie hatten ja noch Geschenke einkaufen müssen und
sich noch umziehen, da verging die Zeit im Fluge. Die Party war bereits im Gange
und viele Leute anwesend. Da stand auch schon Steve.
“ Schön, dass ihr auch noch kommt“ meinte er mit einer etwas
bedrückten Stimme.
„ Tut uns Leid, wir standen unter Zeitstress“ entschuldigte sich
Sam.
“ Kein Problem“ meinte Steve und ging auf seinen Vater zu und umarmte
ihn.
„ Schön dich auch mal zu sehen“ meinte Steve zu seinem Vater.
“ Ich empfinde das ebenso“ meinte Jacob und drückte ganz fest
zu.
“ Kommt, es gibt gerade das Essen“ meinte Steve und deutete in den
Saal hinein.
Das Essen war hervorragend, Steve hatte eine gute Wahl getroffen.
Knusprige Brötchen mit Lachsaufstrich
Steinpilzcremesuppe
Truthahnroulade mit Kartoffelauflauf und Gemüse mit pikanter Soße
Schokoladen - Karamell Mouse
Marmorkuchen mit Vanillesoße
Dieses 5-gängige Menü hatte es in sich, obwohl man nicht direkt davon satt wurde. Aber es sah delikat aus und schmeckte auch hervorragend. Sam war zu müde um eigentlich Hunger zu haben und dank Selmak kann Jacob seinen Hunger unterdrücken. Also den Beiden viel es nicht so schwer, dass es nur gut und schön war, aber nicht gerade viel. Danach stand Steve auf und klopfte auf sein Sektglas. Er wollte wohl nun eine Rede sprechen.
Liebe Gäste, Freunde, Familie
Wie Ihr wisst, feiere ich heute meinen 30. Geburtstag. Am 9. Februar 1973 erblickte
ich das Licht der Welt. Meine Mutter Karoline hatte alle Mühe mich aus
ihrem Bauch zu bekommen. Ich wollte wohl so lange bei ihr bleiben. Leider kann
sie heute nicht hier sein, da sie verstorben ist. Ich hoffe, dass sie trotzdem
mit ihrem Geiste anwesend ist. Ich grüße sie jedenfalls. Ich kann
allerdings froh sein, dass meine ganze restliche Familie Gesund ist und auch
hier erschienen ist. Ich bin stolzer Vater von 2 Kindern und habe eine wunderschöne
und nette Frau, die wirklich meine bessere Hälfte ist. Ich freue mich,
dass ich euch alle, meine Freunde, meine Familie und meine Arbeitskollegen hier
begrüßen darf und ich hoffe, dass euch alle das Essen geschmeckt
hat. Alles was sie heute noch trinken, wird natürlich von mir bezahlt und
genießt es, da ein großes Stück meines Vermögens dabei
drauf gehen wird. Aber da ich schließlich 30 Jahre alt werde, ich mir
das ziemlich Egal. Ich hoffe ihr genießt dieses Fest hier und ich sage
hiermit:
DIE SAUFEREI IST HIERMIT ERÖFFNET
Gelächter war im ganzen Saal und die Kellner kamen bereits mit Weinflaschen
und Mineralwasser. Mit Bier und Schnaps, alles was mal wollte. Sam senkte nur
den Kopf, denn sie wusste, wenn sie jetzt auch noch Alkohol trinken müsste,
würden sie die nächsten Tage tot im Bett liegen und sich nicht rühren.
Jacob wusste nicht, was er machen sollte. Er hat noch nie Alkohol getrunken,
seit der Selmak in sich hat. Und Selmak meldete, dass er die Auswirkungen auch
nicht kennt. Er wusste nicht, ob er das überhaupt vertragen würde.
Aber anstoßen musste wohl sein. Jeder bekam Sekt in sein Glas geschüttet
und Steve hielt sein Glas in die Höhe.
„ PROST MEINE FREUNDE“ schrie er so laut wie er konnte und seine
ganzen Gäste schrieen gemeinsam PROST auf. Danach trank jeder einen Schluck.
Selmak spürte sofort, wie es ihm warm wurde. Er war den Alkohol nicht gewöhnt.
Er meinte nur, dass es ein gutes Gefühl sei und er ruhig weiter trinken
könnte. Jacob dachte sich, dass ein paar Drinks wohl nicht so schlimm seien
würde. Doch nach einigen Schlucklein spürte es Selmak, wie es ihm
heiß wurde, doch er konnte einfach nicht mehr aufhören.
Es war bereits nach Mitternacht. Die Party war an ihrem Höhepunkt. Alle
hatten schon einigen Alkohol im Blut, außer Carter die sich ziemlich zurück
hielt. Aber Jacob hatte es voll erwischt. Er tanzte wie wild durch die Gegend
und plapperte davon, dass er nun sehr weise ist und sehr viel weiß. Er
hat schon viele Leben gerettet und so ein Zeug. Sam hielt es fast einfach nicht
aus, und sie bemerkte auch, dass Steve es langsam auf die Nerven ging. Er stand
auf und ging zu seinem Vater. Steve hatte ebenfalls schon einiges am Alkohol
Konsumiert, und war deshalb auch nicht mehr gerade der vernünftigste.
„ DAD“ schrie Steve und riss Jacob von der Tanzfläche.
„ Was denn?“ fragte Jacob genervt.
“ Hör auf damit“ antwortete Steve.
“ Mit was?“ wollte Jacob wissen.
“ Mit deiner verdammten Lügerei“ meinte Steve.
“ Es ist alles war, ich bin nun was ganz besonderes“ meinte Jacob
stolz.
“ NEIN, du bist nur ein Vater, der nie da war, wo ich dich gebraucht hätte“
brüllte Steve und der ganze Saal wurde leise, auch die Musik hörte
auf zu spielen.
“ Ist doch gar nicht war“ widersprach Jacob.
“ Seit Mum gestorben ist, konntest du uns nicht mehr ansehen, du warst
kein Vater mehr, nur mehr der Mann, der uns was zum Essen und Trinken gab, damit
wir überleben konnten. Es gab keine Zuneigung, kein gar nichts mehr. Das
war keine Kindheit, Dad, das war die schlimmste Zeit in meinem Leben“
beschimpfte Steve seinen Vater.
“ Es war keine leichte Zeit für mich, ich musste alles erst einmal
selbst verdauen“ meinte Jacob.
“ Glaubst du für uns war es eine einfache Zeit, wir hatten es schwerer.
Ein Kind zu sein und keine Mutter mehr zu haben. Und der eigene Vater ignoriert
mich einfach. Es war die Hölle“ brüllte Steve. Jacob starrte
entsetzt seinen Sohn an, der vor Wut nur so strotzte.
„ Ich will dich nie wieder sehen, verschwinde aus meinem Leben“
schrie Steve und wendete sich von seinem Vater. Jacob lief ihm nach und schrie.
“ STEVE WARTE“ und wollte Steve daran hintern, dass er wegging.
Steve drehte sich um und schlug seinen Vater ins Gesicht. Er viel zu Boden.
Sam starrte entsetzt auf ihre Familie. Jacob stand auf und schrie:
„ NA WARTE ZU ROTZBENGEL“ und drängte Steve an die Hand. Steve
rammte sofort sein Knie in Jacobs Magen. Jacob wehrte sich und verpasste Steve
einen Schlag in seinen Magen.
“ STOPP“ schrie Sam und lief zu den Beiden hin und wollte sie auseinander
drängen, darauf hin bekam Sam selbst einen Schlag ab.
„ Ruft die POLIZEI“ schrie plötzlich eine Kellnerin und ein
anderer Kellner lief bereits los.
Jack saß vor seinem Fernseher uns starrte in die Glotze. Es war gerade
eine BBC Reportage über das Weltall und ob es dort draußen andere
Lebensformen gibt. Jack liebte es, sich solche Dokumentationen anzusehen. Jeder
Spekulierte wild durch die Gegend, was alles sein könnte, er wusste bereits,
was sich da draußen abspielte. Er aß etwas Popcorn und lachte immer
wieder auf, wenn eine Theorie kam, wie die Aliens aussehen könnten und
wann sie mit uns Kontakt aufnehmen würden. Für Jack war dies eher
eine Komödie, wie sonst was. Doch plötzlich läutete sein Telefon.
Jack schrak kurz auf und schaltete seinen Fernseher leiser.
„ O’NEILL“ meldete sich Jack.
„ Hallo Colonel“ meldete sich Sam.
“ Hi Sam, sind sie nicht auf einer Familienfeier oder so was?“ fragte
Jack.
“ Na ja, jetzt nicht mehr, genau deshalb rufe ich an“ antwortete
Carter. Jacks Neugierde wurde plötzlich geweckt.
„ Was ist los?“ wollte Jack nun wissen.
„ Na ja, Steve und Jacob haben etwas zuviel getrunken und es gab eine
Schlägerei“ fing Carter an. Jack verschluckte sich kurz, er wusste
nicht, ob er nun lachen soll oder Carter trösten.
“ Die Polizei kam und wir wurden verhaftet“ erzählte Carter
weiter. Nun hatte Jack seine antwort, er musste Sam aus dem Knast helfen, doch
das würde schnell gehen.
“ Doch das ist nicht das Problem“ sagte Sam plötzlich. Jack
erschreckte sich nun wirklich.
“ Was denn dann?“ wollte er wissen.
“ Wir hatten Verletzungen und wurden natürlich untersucht. Na ja,
sie haben Röntgenaufnahmen gemacht, und zwar von jedem“ erzählte
Sam zu Ende. Jack blieb kurz das Herz stehen. Jacob und Röntgenaufnahmen.
Das würde bedeuten, dass nun ein Krankenhaus den Beweis von Außeriridischen
in der Hand hat.
“ Welches Krankenhaus?“ fragte Jack sofort.
Der Arzt konnte nicht glauben was er da sah. Ein Wurm im Hals eines Menschen.
So etwas hatte er noch nie zuvor erlebt. Das würde ihm reich machen, das
wird er an die Presse und an das Fernsehen verkaufen. Er würde ein Vermögen
damit verdienen. Sofort wurde veranlasst, dass die Beiden ihre Zellen nicht
verlassen dürfen, bis sie wieder vollkommen nüchtern sind, ärztliche
Vorschrift. Er packte die Röntgenaufnahmen ein und verschwand so schnell
er konnte. Er lief durch das ganze Krankenhaus. Alle kamen ihm verdächtig
vor, so als wüssten sie von allem und wollten ihm seinen Schatz stehlen.
Endlich wäre es soweit, seine 15 Minuten sind gekommen und nun würde
er absahnen. Er hatte schon so lange darauf gewartet, nun zögert er nicht
länger. Nun war er endlich aus dem Haus, die frische Luft beruhigte ihm
etwas. Doch plötzlich hörte er:
„ Doktor Miller“ und er erstarrten. Das war sein Name, jemand kannte
ihn und wollte ihm sprechen.
“ Ich komme morgen wieder, tut mir Leid“ meinte Miller und ging
weiter. Doch plötzlich traf ihn ein Elektrischer Schlag. Er zuckte zusammen
und fiel zu Boden. Jack kam daher gerannt und schnappte sich die Röntgenaufnahmen.
“ Teal’C, ich hab sie, starte schon mal den Wagen“ und schon
ertönte der Motor. Jack lief hin und stieg ein. Teal’C brauste sofort
davon, wie ein wilder Blitz. Einige Sekunden danach tauchte ein weiteres Auto
auf. Schwarz, verdunkelte Fenster und es raste Jack und Teal’C nach. Der
Arzt blieb weiter liegen.
„ O’Neill, da verfolgt uns jemand“ stellte Teal’C fest,
denn dieser schwarzer Wagen folgte ihnen überall hin. Jack blickte in den
Spiegel und er wusste schon, wer das sein würde.
“ NID“ meinte Jack nur. Teal’C sah etwas erschreckt durch
die Gegend.
“ Aber was wollen die?“ fragte Teal’C.
“ Wahrscheinlich die Röntgenaufnahmen“ antwortete Jack.
“ Woher wissen die das?“ wollte Teal’C nun wissen.
“ Gute Frage“ stimmte Jack zu.
Carter und Jacob saßen im Gefängnis. Sie starrten nur leer auf die
Decke. Die Beiden wussten nicht was sie machen sollten, das hätte noch
schlimmer ausgehen können, doch es ist bereits schlimm genug.
“ Warum nur, Dad?“ fragte Carter plötzlich und brach damit
das Eis.
“ Ich dachte, dass ich durch Selmak mehr vertrage“ rechtfertigte
sich Jacob.
“ Du hast seit dieser Zeit nichts mehr getrunken?“ fragte Sam erstaunt.
“ Jedenfalls nicht so viel, dass ich einen Rausch hätte bekommen
können. Tok’Ra sind nicht gerade die besten Trinker“ antwortete
Jacob. Plötzlich hörte man ein klirren. Der Officerer kam und sperrte
die Zelle auf.
“ Besuch für Sie“ erklärte er und die Tür war offen.
“ Danke“ bedankte sich Sam und stand auf. Jacob folgte ihr, in einen
Raum, wo es leer war, bis auf einen Mann in einem schwarzen Anzug und einer
Zigarette im Mund.
“ Setzen Sie sich“ meinte dieser Mann.
“ Ich stehe gut“ widersprach Jacob.
“ Gut, dann mach ich es kurz“ sagte dieser Mann.
“ Finde ich gut“ meinte Carter.
“ Ihr seit frei“ erklärte dieser Mann die Lage. Beide schluckten
etwas.
“ Wie bitte?“ fragte Sam.
„ Schönen Gruss von Simmons, falls ihr diese Aufnahmen wollt, meldet
euch bei mir, genießt eure Freizeit, denn falls ihr uns nicht entgegen
kommt, werdet ihr nie mehr Freiheit haben“ meinte dieser Mann und schob
ein Handy zu den Beiden rüber. Als nächstes Stand er auf und ging.
Das Handy fing an zu läuten. Sam hob ab.
“ Hallo?“ fragte sie sehr höflich.
“ Hallo Major Carter. Ich weiß nicht ob sie mich noch kennen, aber
ich möchte gerne wieder aus meiner Zelle heraus und Sie möchten wahrscheinlich
die Aufnahmen ihres Vaters. Schließen wir einen Deal ab, ich bin frei
und sie auch“ schlug Simmons vor und legte auf. Sam sah nachdenklich und
wütend aus.
Jack wurde wieder wach, sein Schädel brummte richtig.
“ WOW, eine Aspirin bitte“ meinte Jack als erster, bevor er überhaupt
wusste, wo er war.
“ Ein Gebet wäre besser um sich zu bedanken, Colonel“ meinte
Janet. Jetzt wusste Jack wo er war, auf der Krankenstation bei Janet Fraiser.
“ Was ist passiert, Doc?“ fragte Jack.
“ Wir hatten einen Unfall, das Auto ist in die Luft geflogen, wie konnten
uns noch gerade retten“ antwortete Teal’C sofort, der schon fest
auf beide Beinen stand.
“ Junior?“ fragte Jack.
“ Mir ist nichts passiert, nur du O’Neill hast eine harte Gehirnerschütterung
erliegen“ erklärte Teal’C.
„ So einen sollte ich mir auch zulegen“ meinte Jack.
“ Wollen sie meine Arbeit machen?“ fragte Janet. Teal’C sah
die Beiden verwirrend an und bemerkte, dass er lieber die Klappe halten sollte.
“ Ich entferne mich lieber“ meinte Teal’C, zog noch einmal
seine Augenbraue in die Höhe und verließ dann denn Raum.
“ Was ist mit Sam?“ fragte Jack sofort.
“ Keine Ahnung“ antwortete Janet. Jack richtete sich auf, doch bekam
sofort einen leichten Schlag auf die Schulter und er lag schon wieder im Bett.
“ Sie erholen sich, ärztliche Veranlassung“ meinte Janet und
Jack konnte nur einen seufzten loswerden. Jack wusste genau, dass dies kein
Unfall war.
Carter war nun wieder in einem Gefängnis, aber in einem anderen, das Gefängnis
für die Verräter dieses Landes, wo auch Simmons stationiert war. Sie
hatte einen Kuchen mit und war leicht frustriert, wie man in ihrem Blick herauslesen
konnte. Jacob und Sam haben einen Pakt mit Simmons abgeschlossen, wenn die Beiden
ihn rausholen könnte, bekommen sie die Aufnahmen und niemand wird davon
erfahren. Es ging nicht anders, sie mussten darauf eingehen, was sollten sie
denn sonst machen. Sam war an der Zelle angekommen und bat den Wächter
die Tür zu offnen. Er nickte nur und Sam ging in die Zelle rein.
“ Major Carter, was für eine Überraschung“ meinte Simmons
mit einem Lächeln.
“ Ein Kuchen für sie, die Mitte ist das Beste“ meinte Sam und
überreichte ihm den Kuchen.
„ Alles klar mit unserem Deal?“ wollte Simmons wissen.
“ Allerdings“ stimmte Carter zu.
„ Kommunikation ist nicht gerade ihre Stärke was?“ meinte Simmons.
“ Die Mitte ist das Beste, sollten sie probieren“ meinte Carter
und ging wieder raus. Simmons sah mal etwas beleidigt nach, er hatte gehofft
hier würde mal wieder jemand mit ihm reden. Er grub sofort seine Hand in
dem Kuchen und fand in der Mitte, dass was er wollte. Es war der Plan vom Gefängnis
und es standen Notizen von Carter dabei. Dies war der Plan, wie man Simmons
aus dem Gefängnis holt. Simmons war restlos begeistert, er würde bald
frei sein und dann würde er das SGC übernehmen oder zerstören,
so wie es ihm gerade fällt. Alles lief wunderbar und Simmons hatte es ihm
Gefühl, dass alles gut gehen wird.
Es war soweit. Die Nacht der Entscheidung war da. Der Plan musste nun durchgeführt
sein, ansonsten würde die ganze Welt alles erfahren und es würde wahrscheinlich
ein Wahnsinnskrieg ausbrechen und das gegen die USA. Keine Verbündeten
mehr, außer eventuell die Russen. Doch die würden auf Ahnungslos
stellen, da sie ja nicht auch als Zielscheibe dienen wollen. Und das Stargate
haben sie nun auch nicht mehr. Also müsste das wohl so sein. Carter stand
mit Weichen Knien vor dem Gefängnis und starrte ihren Vater ängstlich
an
“ Es tut mir Leid, falls was schief geht, ich bin schuld, tut mir wirklich
Leid“ entschuldigte sich Jacob.
“ Jeder macht Fehler, wenn das gut geht, verzeihe ich dir dies“
meinte Carter mit einer verunsicherten Stimme.
“ Danke“ bedankte sich Jacob.
“ Beginnen wir nun“ meinte Sam und bewegte sich auf das Gebäude
zu. Jacob wartete draußen.
„ Hallo Leute“ meinte Sam als sie plötzlich in das Gebäude
ging. Total sicher, wie es kein Problem wäre, sie kann sich verdammt gut
verstellen.
„ Ja, Major Carter?“ fragte einer der Sicherheitsleute.
“ Ich bin hier um einen Sicherheitscheck durchzuführen“ antwortete
Carter.
“ Oh, wenn das so ist, bitte“ meinte dieser Mann und lies Carter
an den Computer. Sie steckte eine Disc hinein und startete ein Programm.
„ Oh, Oh“ meinte Sam plötzlich. Der Sicherheitsangestellter
erschrak und sah sie mit ängstlichen Blicken an.
“ Wir haben ein Problem“ meinte Carter. Der ganze Strom im ganzen
Gebäude viel plötzlich aus.
“ Das waren sie, geben sie es zu, dass waren sie“ schrie der Mann
und zückte die Waffe.
“ Schon gut“ meinte Carter und ergab sich. Doch gerade als der Mann
sie untersuchte nach Waffen, griff Carter sich ihre Zat Waffe und feuerte sie
ab. Dieser Mann war sofort bewusstlos und lag regungslos am Boden.
“ Mein Schätzchen ist einfach unschlagbar“ bemerkte Jacob der
noch immer draußen wartete.
“ Ich hol ihn jetzt“ meinte Sam und lief los.
Simmons wusste, dass die Show nun losgeht, da das Licht ausgegangen ist. Er
grinste und wartete auf Sam, die auch bald zu kommen schien. Er hörte so
einige Schüsse aus einer Zat Waffe, die Wachen würden nun erledigt
werden. Und da war sie auch schon.
“ Das dauerte aber lange“ motzte Simmons.
“ Halten sie die Klappe und kommen Sie einfach mit“ meinte Sam mit
einer ziemlichen Wut.
“ So eine hübsche Lady kann ich doch einfach nicht nein sagen“
meinte Simmons und stand auf. Sam zielte auf das Schloss und gab einen Schuss
ab. Es gab ein langes zischen, dann war das Schloss offen. In diesen Trakt gab
es keine anderen Häftlinge, da jeder Landesverräter vom anderen abgeschirmt
war. Doch irgendwie wurden die Röntgenaufnahmen ihm zugespielt, dass ließ
zum denken übrig. Doch es war nun mal so, und deshalb musste auch etwas
dagegen getan werden und dies war es nun, sie befreite einen gefährlichen
Mann, der noch viel gefährlicher werden würde.
„ Danke schön“ meinte Simmons und verließ die Zelle.
Er streckte sich mal.
„ Ist das lange her, zeigen Sie mir bitte den Weg“ meinte Simmons.
Carter wusste, dass er verhindern wollte, dass Sie ihm einfach von hinten erschießen
würde.
“ Natürlich“ meinte Carter und ging nach vorne. Simmons grinste
und folgte ihr.
„ Schlauer Plan muss ich sagen und dieser Kuchen, einfach lecker, haben
sie das alles selbst gemacht?“ fragte Simmons.
“ Na sicher doch“ meinte Carter, so als wäre die selbstverständlich.
„ Respekt“ meinte Simmons und folgte ihr weiter. Simmons beobachtete
gerne, die Wachen die bewusstlos am Boden lagen. Er wusste, er würde frei
sein, Sam würde ihre Karriere los sein, und er hat bald die Macht, das
SGC einzunehmen und es zu leiten und zwar so wie er es will. Sie kamen zum Ausgang,
wo auch Jacob wartete und sozusagen schmiere stand.
„ Na wer ist denn da, unserer betrunkener Tok’Ra“ meinte Simmons
mit einem lächeln.
“ Wo sind die Aufnahmen?“ fragte Jacob mit einer Wut im Bauch.
“ Wie komme ich hier weg?“ wollte Simmons zuerst wissen.
“ Da steht ein BMW M5, hier sind die Schlüssel“ meinte Sam
und gab sie ihm.
„ Geiles Auto“ meinte Simmons und ging hin.
“ Nicht was vergessen?“ fragte Jacob. Simmons stoppte und drehte
sich um.
„ War ein Versuch wert“ meinte Simmons und warf die Aufnahmen rüber.
Jacob fing sie auf und begutachtete sie.
“ Sie sind echt“ bestätigte er.
“ Na was denn sonst“ meinte Simmons und ging auf das Auto zu. Er
stieg hinein und genoss die Ausstattung. Er wollte das Auto starten. Doch anstatt,
dass der Motor ansprang schlossen sich die Türen und sie ließen sich
auch nicht mehr öffnen. Um die Ecke fuhren plötzlich Militärautos
und stoppten vor Simmons. Die Soldaten hüpften aus ihren Wagen und zielten
auf Simmons, der nun die Falle war. Sam und Jacob standen da und winkten ihm
mit einem Genuss zu, wo Jacob gerade die Aufnahme in der Mitte zerriss.
Simmons sitzt wieder hinter Gittern, diesmal im Todestrakt und es wird nicht
mehr lange dauern, dann hat dieses Land einen Verräter weniger. Die Beweise
sind zerstört, alles ist wieder gut, fast alles.
“ Geht’s dir gut?“ fragte Jacob seine Tochter als er im Kontrollraum
wartete, bis er die Erlaubnis bekam, zu gehen.
„ Mir schon und dir?“ meinte Carter.
“ Es geht so, nur mal werde ich mich zusammenreisen müssen“
meinte Jacob.
“ Es wird kein nächstes mal geben“ meinte Carter plötzlich.
Jacob stockte kurz.
„ Steve hat mich angerufen, er will uns nie mehr sehen und den Rest der
Familie geht das auch so“ erklärte Carter mit Tränen in den
Augen die auch langsam auszubrechen scheinen.
“ Aber wir werden immer zusammenhalten, wir zwei, wir bleiben eine Familie“
meinte Jacob und umarmte seine Tochter.
2 Wochen später:
Major Carter unterrichtet das SGC, das eine Zeitungsreporter Informationen über das SGC-Projekt "Prometheus" hat. Außerdem hat der Reporter wohl eine Probe der außerirdischen Metalllegierung Trinium. Julia Donovan hat Carter auf einem Parkplatz zur Rede gestellt und gedroht, die Informationen zu veröffentlichen - sie war allerdings der Meinung, dass es sich bei Prometheus um einen Nuklearreaktor handelt. Prometheus ist jedoch der Code-Name für die X303 - der dritte Versuch, ein interstellares Raumschiff zu bauen.
Anmerkung: Diese Geschichte wird in Prometheus fortgesetzt…
Written by Roland Hebesberger 2003