FATALER BESUCH

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Es war genial, einfach genial. Was besseres hatten sie bisher einfach nicht geschaffen. Es war das beste, das sie jemals gesehen hatten. Ein solches Wesen ist ein Wunder. Einfach traumhaft. Was besseren konnte den beiden Völkern nicht passieren. Ein neues Wesen, eine neue Spezies erschaffen. Es war einfache eine geniale Idee. Frieden zu schließen und dieses Projekt durchzuführen um den Frieden zu bewahren. Dieses Wesen sah etwas menschlich aus. War es aber auf keine Fall. Es hatte 2 Augen, 1 Nase, einen Mund, sogar Haare. Allerdings war der Körper anders. Einen Art Schutzpanzer, etwas, was undurchdringlich schien. Und es wachste in einem schnellen Tempo, bald war es Einsatz bereits, das perfekte Wesen. Die Herhos und die Trioxs haben Frieden geschlossen und sich vereinigt, für so lange, wie dieses Wesen lebt. Beide DNS Stränge in Jahre langer Arbeit zusammen geschlossen und dann ein wenig manipuliert. Es hat die stärken jedes Volkes und ist friedlich. Aber es ist wissensdurstig. Alles was es sieht, will es verstehen. Er wird den beiden Völkern soviel wissen bringen, dass sie fast das ganze Universum kennen. Und dann hätten sie die Möglichkeit, viel daraus zu machen. Dieses Wesen war einfach nur genial.
„ Es ist bald soweit“ meinte ein Trioxs.
„ Noch einige Tage und es ist groß genug“ stimmt ein Herhos hinzu.
„ Wir werden bald schlauer sein wie die Goa’Uld“ freute sich der Trioxs.
„ Und dann können wir sie besiegen, und jedem, der uns im Weg ist“ jubelte ein Herhos.
„ Ein bisschen Geduld müssen wir allerdings haben“ warnte der Trioxs.
„ Keine Angst, die habe ich“ beruhigte der Herhos den Trioxs.
„ Dann ist ja gut“ meinte der Trioxs nickend und verließ ihr Objekt. Der Herhos sah es noch eine Weile lang an. Er war einfach fasziniert von diesem Wesen. Es war nur perfekt und es wusste das gar nicht. Doch das war auch besser so, den seinen eigenen Willen hatte es trotzdem noch, und dieses Gefühl bzw. wissen würde ihn vielleicht verändern und seine eigene Völker zerstören. Deshalb sollte er einfach nur den Wissensdurst behalten und es würde alles seine Ordnung haben. Dann entfernte sich auch der Herhos und ließ ihr Wunderwesen in Ruhe, denn bald würde er eine große Reise antreten.

Nun war es soweit, das Wesen war ausgewachsen. Hatte die volle Gehirnfähigkeit erreicht und was ausgewachsen. Nun war es erst perfekt und es beherrschte auch eine Verteidigungsmöglichkeit und zwar Telekinese. Es konnte jeden Gegenstand, egal wie groß bewegen. Das größte war ein Berg von 3000 Metern, denn er um 2 Centimeter verschob. Die Trioxs und Herhos waren begeistert. Er würde wirklich mal ihre Völker zu den Übermächtigen Herrschern des Universums befördern. Doch das würde noch etwas dauern, denn zuerst musste es ja diese Informationen erlangen. Deshalb wurden ihm Tausende Stargate Adressen gezeigt, die er alle besuchen sollte. Danach wurde das Wesen durchs Stargate gelassen.

SG-1 war auf einem heißen Sandplaneten.
„ Muss es immer so heiß sein?“ fragte sich Jack total genervt.
„ Ich hab schon einen Sonnenbrand“ regte sich Jonas auf.
„ Ich habs ja gleich“ meinte Carter.
„ Das sagen sie seit 38 Stunden“ klärte Jack Carter auf.
„ Ich muss halt noch einige Sandproben untersuchen“ erklärte Carter.
„ Können sie das nicht auf der Erde?“ fragte Jonas.
„ Nein, ich weiß ja nicht welche ich mitnehmen soll“ antwortete Carter.
„ Müssen wir da unbedingt dabei sein?“ wollte Jack wissen.
„ Mir wäre es egal, aber General Hammond meinte, das ich Schutz brauche“ antwortete Carter.
„ Ja, Ja, dieser alte Glatzkopf, was soll denn schon in dieser Wüste passieren“ meinte Jack und plötzlich hörten sich ein zischen.
„ Das Stargate ist offen“ berichtete Teal’C.
„ Das zum Beispiel“ meinte Carter. Jack und die anderen liefen sofort auf einem Hügel zu um in Deckung zu gehen und sich die Lage anzusehen. Carter sammelte in der Zwischenzeit weitere Bodenproben, sie war ja nicht in Gefahr, der Abstand war groß genug. Jack setzte seine Sonnenbrille ab und auch alles zu sehen. Plötzlich erschien durch das Stargate ein unbekanntes Wesen. Mit menschlichen Gesicht aber gepanzerten Körper.
„ Ähnelt den Herhos“ bemerkte Teal’C.
„ Wie wer?“ fragte Jack.
„ Diese Wesen, die uns austricksen wollten, aber du hattest eine Vision von einem anderen Volk“ antwortete Teal’C.
„ Ach ja, ich erinnere mich wieder „ flüsterte Jack und zielte die Waffe auf das Wesen.
„ Es scheint unbewaffnet zu sein“ meinte Jonas.
„ Aber trotzdem kann es gefährlich sein“ warnte Jack. Das Stargate schloss sich nun und das Wesen fing an den Boden zu untersuchen. Er war verdammt schnell, fast wie eine Maschine.
„ Holen wir Carter und machen ein Wettrennen“ scherzte Jack.
„ Es ist wohl nur ein Forscher“ meinte Teal’C. Doch Jack schoss sofort mit der Zat auf ihn.
„ Forscher hin, Forscher her, Herhos bedeutet Gefahr“ meinte Jack.
„ Carter wir gehen, wir haben eine bessere Probe als sie“ schrie Jack und Carter sah verdutzt auf.

Dieses Wesen lag auf der Krankenstation unter Karantäne. SG-1 wurde untersucht, sie haben keine Krankheiten durch dieses Wesen bekommen, es stellt sich nur die Frage, was diese Wesen ist.
„ Also ich habe es beschossen, weil es aussieht wie ein Herhos“ rechtfertigte sich Jack.
„ Wir sehen auch aus wie die Goa’Uld, schießen sie uns trotzdem nieder?“ wollte Hammond wissen.
„ na ja, ähm, vielleicht“ meinte Jack.
„ Colonel O’Neill hatte Recht“ meinte Fraiser plötzlich.
„ Wirklich?“ fragten alle Mitglieder von SG-1 und Hammond.
„ Ja, es ist zu 60 % Herhos“ antwortete Fraiser.
„ Zu 60 %? Und die anderen 50%?“ fragte Jack. Fraiser sah ihn blöde an.
„ War doch nur ein Scherz“ meinte Jack und Fraiser nickte auf die Art, dass sie es verstanden hat.
„ Keine Ahnung was es noch ist. Jedenfalls eine andere Art, aber nicht von welcher Rasse“ erklärte Fraiser.
„ Trioxs“ antwortete plötzlich das Wesen.
„ Hey, er versteht uns“ merkte Jack.
„ Ihr seit die Menschen von Tau’ri“ stellte das Wesen fest.
„ Er kann unsere Sprache so gar sprechen“ faszinierte sich Jack dafür.
„ Und was hast du auf diesen Planeten getan?“ fragte Carter.
„ Ich wurde von den Trioxs und den Herhos erschaffen. Sie haben ein perfektes Wesen erschaffen um zu forschen. Ich werde durchs ganze Universum geschickt um alles zu erforschen und es meinen Vätern zurück zu bringen und es ihnen beibringen und alles erzählen“ antwortete das Wesen.
„ Aha“ meinte Jack.
„ Wieso bin ich hier?“ fragte das Wesen.
„ Sorry, meine Schuld, dachte du würdest eine Gefahr bedeuten“ entschuldigte sich Jack.
„ Kein Problem, aber lasst mich wieder gehen, ich muss forschen“ erklärte das Wesen.
„ Tut mir Leid, aber das geht nicht“ meinte Hammond.
„ Ich muss forschen“ brüllte das Wesen.
„ Wir müssen zuerst forschen“ sagte Fraiser plötzlich und die anderen sahen Fraiser verwirrt an.
„ Wie meinst du das?“ fragte das Wesen.
„ Ich forsche nach ob du eine Gefahr für uns bedeutest. Ob du vielleicht Bakterien in dir trägst, die uns verletzten oder töten könnten. Und solche Sachen“ erklärte Fraiser.
„ Dann forsche“ meinte das Wesen und schlief ein.
„ Bin beeindruckt“ meinte jack und grinste.

Jonas kam in die Krankenstation. Fraiser arbeitete sich gerade durch einigen Papierkram
„ Und wie sieht es aus?“ fragte Jonas.
„ Bis jetzt besteht keine Gefahr, muss aber noch die Labor Werte abwarten“ antwortete Janet.
„ Darf ich mit ihm sprechen?“ erkundigte sich Jonas, denn er ist wieder einmal fasziniert von diesem Wesen.
„ Natürlich“ stimmte Janet zu und Jonas marschierte auf das Wesen zu. Er nahm sich einen Stuhl und ließ sich neben dem Bett nieder.
„ Hallo“ meinte Jonas. Das Wesen öffnete plötzlich die Augen und starrte Jonas an.
„ Seit ihr mit dem forschen fertig?“ wollte das Wesen wissen.
„ nein, dauert noch ein Weilchen, ich würde gerne mehr über dich erfahren“ erklärte Jonas.
„ Was willst du wissen?“ fragte das Wesen.
„ Was machst du genau, wie lange kannst du das machen, einfach alles“ antwortete Jonas.
„ Du bist auch sehr wissensdurstig, ich dir deine Fragen beantworten“ meinte das Wesen und Jonas grinste ihn an.
„ Ich gehe einfach auf einen Planeten und sammle sofort Umweltproben und Bodenproben, die verarbeite ich sofort und wenn etwas wichtiges dabei ist, wird es abgespeichert. Ich brauche keinen Schlaf wenn du das meinst, allerdings kann ich in einen Schlafmodus gehen, damit mein Gehirn mal abschalten kann, aber es muss nicht unbedingt sein. Ich brauche 5 Minuten schlaf in 25 Jahren. Was willst du sonst noch wissen“ antwortete das Wesen und Jonas war begeistert. Sie plauderten noch sehr lange darüber, was das Wesen so macht.

Die Labor Berichte waren endlich fertig. Dr. Janet Fraiser durchforstete diese Berichte ganz genau, es sollte ja keine Gefahr von diesen Wesen ausgehen. Doch die Labor Berichte waren Korrekt, dieses Wesen war keine Gefahr. Die karantäne wurde abgeschafft. Jonas redete noch immer mit dem Wesen, als Fraiser rein kam und meinte.
„ Die Berichte sagen, das es keine Gefahr gibt. Er kann dann wieder durchs Stargate gehen“ erklärte Janet. Jonas war überglücklich, das Wesen sah nur so verdutzt aus.
„ Du darfst wieder forschen gehen“ meinte Jonas.
„ Gut, sieht euer Planet überall so aus?“ wollte das Wesen wissen.
„ Nein, ist total anders“ antwortete Jonas.
„ Dann gehe ich jetzt forschen“ meinte das Wesen.
„ Warte mal, hier?“ erkundigte sich Janet.
„ Auf jeden Planet auf den ich komme muss ich forschen“ erklärte das Wesen.
„ Aber ich glaube das ist nicht möglich“ meinte Jonas.
„ Ich muss das tun, so wie euer Körper die Sachen die er nicht braucht, ausscheidet“ erklärte das Wesen. Janet sah zuerst das Wesen verdutzt an und dann Jonas.
„ Über was redet ihr eigentlich die ganze Zeit?“ wollte Fraiser wissen.
„ Über die Menschen und die Funktionsweiße wie sie leben“ antwortete Jonas.
„ Reicht das nicht?“ fragte Janet.
„ Nein, ich bin hier um Planeten und Rassen zu erforschen“ antwortete das Wesen.
„ Ich will ja nichts sagen, aber ich glaube wir haben ein Problem“ meinte Jonas. Janet konnte nur mit einem nicken zu stimmen.
„ Sie haben gesagt, das ich wieder forschen darf, also wann darf ich?“ will das Wesen nun endlich wissen.
„ Können Sie noch etwas warten, das müssen wir erst besprechen“ erklärte Janet und das Wesen nickte.
„ Ich kann es noch etwa in euerer Zeitrechnung, 13 Stunden aushalten“ fügte das Wesen seinem nicken hinzu und versank im Schlaf.
„ Gehen wir“ meinte Janet und schleifte Jonas hinaus.
„ Wohin denn?“ wollte Jonas wissen.
„ Das werden sie schon sehen“ beruhigte Janet ihn.

Alle saßen im Besprechungsraum und hörte janet gespannt zu.
„ Er muss etwas erforschen, ansonsten wird er nie von diesem Planeten verschwinden, außerdem hat er uns gesagt, dass er es nur mehr 13 Stunden lang aushält. Deshalb schlage ich vor, wir lassen ihn kurz in den Wald und lassen ihm etwas herum forschen und dann wird er hoffentlich verschwinden“ schlug Janet vor.
„ Doktor, verstehen sie das nun nicht falsch, aber sind sie verrückt geworden?“ fragte Hammond.
„ Ansonsten werden wir ihn nie los und er sagte, dass er es nur 13 Stunden noch aushalten könnte. Dieser Satz ist für mich eine Bedrohung, denn wer weiß, was dann in 13 Stunden passiert“ widersprach Janet.
„ Außerdem habe ich mit ihm über 3 Stunden diskutiert, er ist mit einem Wissensdurst erschaffen worden, er kann doch nichts dafür, dass er unbedingt alles erforschen muss“ fügte Jonas noch hinzu.
„ Aber wir ihn raus lassen, wer sagt uns das er nicht plötzlich 300 km/h in der Sekunde laufen kann“ warnte Jack.
„ Dafür sind seine Beine nicht genug, um das zu schaffen“ widersprach Janet.
„ OK. Schlechtes Beispiel, aber vielleicht wirft er dann mit Feuer um sich, um diesen Planeten zu vernichten“ warnte Jack schon wieder.
„ Wie meinen sie das?“ fragte Hammond.
„ na eine Falle, von irgendeinen Feind, denn wir da draußen haben. Sie haben gewusst das wir ihn mitnehmen und wenn er draußen ist, vergiftet er die Atmosphäre oder sonst so was“ erklärte Jack seiner Theorie.
„ Das wir ihn mitnehmen, eher niederschießen“ warf Carter rein.
„ Ja, Ja, sie wissen schon was ich meine“ meinte jack.
„ Eigentlich nicht, O’Neill“ widersprach Teal’C.
„ Wir sollten ihn einfach nicht raus lassen, wer weiß, was er anstellt“ sagte es Jack diesmal kurz und bündig.
„ Es ist die einzige Möglichkeit“ warf Janet noch hinein.
„ Na gut, ich lasse es zu“ entschied Hammond.
„ WAS“ brüllte Jack.
„ Mit einer Begleitung von SG-1, mit der höchsten Bewaffnung die sie tragen können“ fügte Hammond noch hinzu.
„ OK, schon besser, aber zufrieden bin ich nicht“ meinte Jack und saß beleidigt da.

Die Tür des Cheyenne Werkes öffnete sich. Das Wesen sprang sofort hinaus und betrachtete alles sofort. Als nächstes kam Colonel O’Neill, wirklich bis auf die Zähne bewaffnet. Insgesamt hatte er alles, was er nur in seine Uniform bekam. Von Handgranaten, bis zur P90, Messer, Zats und vieles mehr. Carter, Teal’C und Jonas waren nur leicht bewaffnet, jeweils mit einer Zat, die hatten wohl keine Angst vor diesem Wesen, dass nun schon in den Wald hineinlief und Bodenproben entnahm. Jonas nahm einen tiefen Zug und meinte:
“ Also, vergiftet scheint sie nicht zu sein“. Jack ließ sich von seiner Wut nichts anmerken.
“ Jonas, sie müssen noch viel lernen, in diesem Job geht nichts über Vorsicht…“ O’Neill wurde unterbrochen von Carter.
“ Und Risikobereitschaft, das können sie nicht abstreiten, wir haben wirklich schon viele Sachen getan, was sehr Unvorsichtig war“ widersprach Carter.
“ Nur, dass es da nur um uns und um die Goa’Uld gegangen ist. Wäre etwas schief gegangen, wären wir tot. Geht hier etwas schief, ist die Erde tot, und mit ihr 6 Milliarden Menschen und das möchte ich nun mal gerne verhindern“ rechtfertigte sich O’Neill.
„ Trotzdem scheint er keine Gefahr zu sein“ meinte Teal’C. Das Wesen bückte sich und entnahm sofort ein paar Bodenproben, darauf folgte eine Luftprobe, er stellte fest, dass diese Atmosphäre nicht gerade Gesund ist. Danach wanderte er in den Wald hinein und den Berg hinauf. SG-1 folgte dem Wesen.
„ Wie lange will denn er noch forschen?“ fragte O’Neill, seine Füße taten ihm schon weh, sie waren ja bereits den halben Berg hinauf gewandert. Wie es aussah, war das Wesen total begeistert von diesem Planeten, denn es entnahm immer mehr Proben.
„ Ahhhh“ schrie das Wesen plötzlich.
„ Ach du Schande“ meinte Jack, als er sah, was mit dem Wesen geschah. Seine Haut, wenn man das so nennen darf, fiel ihm ab, zurückblieb nur mehr Fleisch. Auf seinen Kopf befand sich plötzlich nur mehr eine Eisenplatte, die wie eine Festplatte eines Computers aussah.
„ Was ist denn los?“ fragte Jonas. Das Wesen schrie wieder auf und Jonas wurde gute 10 Meter zurück geschleudert. Carter feuerte sofort ein Schuss aus der Zat ab und traf das Wesen. Doch aus dem Körper des Wesen schlugen plötzlich Blitze durch die Gegend und das restliche SG-1 Teams wurde von den Blitzen getroffen. Alle hatten offene Wunden die stark bluteten.
„ So, jetzt reicht es mir“ schrie Jack und zog seine P90 und feuerte los. Doch das Wesen lief mit einer Mordsgeschwindigkeit davon.
„ Wegen seiner Beine ist das unmöglich, was?“ bemerkte Jack. Er versuchte qualvoll aufzustehen, doch leider erfolglos. Es machte einen lauten Knall und 6 Bäume zerfetzte es in kleine Holzsplitter, die auf SG-1 zuflogen. Jeder zog seinen Kopf ein, doch das half nicht viel. Lauter kleine Holzsplitter drangen in die Körper des SG-1 Teams ein. Jeder schrie nur Qualvoll auf. Das Wesen lief weiter und zerfetzte bei einer Entladung einen Felsen. Diesmal fielen Gesteinsbrocken durch die Gegend, doch vor denen konnten sich alle noch retten. Nun schaffte es Jack endlich aufzustehen, die Anderen versuchten es weiter, aber leider noch immer ohne Erfolg. Jack hob seine P90 und feuerte los. Doch all die Kugeln, die durch die Bäume rasten, trafen nie das Wesen. Doch O’Neill gab nicht auf, er feuerte einfach weiter. Doch nach kurzer Zeit musste er feststellen, dass sein Magazin leider leer war. Doch er hatte keine Zeit, seine Waffe nachzuladen, da dieses Wesen auf ihn zulief und ihn gegen einen Baumstamm katapultierte. Jack schrie laut auf. Eine weitere Entladung fand statt, und O’Neill wurde durch die Luft geschleudert. Nun lag er auf dem Boden, Blutverschmiert, voller Schmerzen, doch er war ein Soldat, einer der Besten und er gibt wegen so was sicher nicht auf.
“ Jetzt hab ich die Schnauze endgültig voll“ brüllte Jack und holte die Handgranate raus. Er warf sie, gerade als das Wesen sich wieder entlud. Die Explosionskraft der Handgranate wurde verstärkt, wegen der Entladung des Wesens. 5 Meter umkreis von der Explosionsstelle blieb kein Stein auf den anderen liegen, diesmal flog das Wesen durch die Lüfte und landete mit dem Kopf auf einem Stein. Es blieb Bewusstlos liegen.
“ Das Ding hält aber auch nichts aus“ meinte Jack und kam mit letzter Kraft noch einmal auf seine Beine. Er lud seine P90 nach und zielte auf das Wesen.
“NEIN“ schrie Jonas.
“ Was denn jetzt schon wieder?“ wollte Jack wissen.
“ Es hat es sicher nicht mit Absicht gemacht“ antwortete Jonas.
“ Sie haben ein zu gutes HERZ verdammt noch einmal“ brüllte Jack.
„ Es hat versucht uns alle zu töten, sehen sie sich nur diese Stelle im Wald an. Alles ist verwüstet, und ich soll es nun nicht töten??“ schrie Jack weiter.
“ Helft mir“ sagte das Wesen plötzlich, als es kurz aus seiner Bewusstlosigkeit aufwachte.
„ Wir müssen ihn helfen“ warf Carter in die Diskussion ein. Teal’C stimmte Carter zu, Jack war stink sauer, doch was sollte er machen. Er nahm seine Waffe wieder zurück und sah seine Team Kameraden, die noch immer auf den Boden waren, verärgert an.

Das Wesen liegt auf der Krankenstation. Überall festgebunden und noch immer Bewusstlos.
“ Er konnte wirklich nichts dafür“ meinte Janet.
“ Wie meinen sie das?“ wollte Hammond wissen.
„ Er vertrug einfach unsere Atmosphäre nicht, und sein Körper spielte verrückt, deshalb wurden alle seine Kräfte freigesetzt, die er einfach nicht mehr unter Kontrolle hatte“ erklärte Janet.
“ Und warum ist er nicht in der Basis durchgedreht??“ erkundigte sich Hammond.
“ Weil er dir wirkliche Atmosphäre nicht verträgt, diese Luft hier in diesem Bunker verträgt er, aber auch nicht mehr lange, er liegt im sterben“ antwortete Janet.
“ Ist doch gut so“ meinte Jack.
“ Ich finde, wir sollten ihn auf einen anderen Planeten schicken, dort wo er leben kann und sich wieder Regenerieren kann“ schlug Jonas vor.
„ Und auf welchen Planeten?“ fragte Carter.
“Auf einen, auf den er schon war“ antwortete Jonas.
“ Damit bin ich einverstanden“ stimmte Hammond zu.
„ Also ich verstehe euch Leute einfach nicht“ meinte Jack empört und verließ den Raum.
„ Schickt ihn zurück“ befahl Hammond und Carter nickte. Das Wesen wurde zum Stargate transportiert und auf die Welt geschickt, wo sie ihn gefunden haben. Doch O’Neill sah man den ganzen Tag nicht mehr, er verstand einfach nicht, warum man ein Wesen helfen soll, das versucht hat, den Planeten Erde zu zerstören.

Written by Roland Hebesberger 2002

Story by Daniela Zanin, Roland Hebesberger, Christoph Zanin