Was bisher geschah:
Teal’C wird gefoltert und Daniel entdeckt ihn.
Daniel: Was ist denn passiert?
Teal’C: Dieses Feld hat mich und Sha’an hierher gebracht. Wir wurden
sofort festgenommen und versklavt. Sha’an wurde getötet, weil sie
widerstand leistete.
Daniel: Und was ist mit dir?
Teal’C: Ich habe mich durch hartes Arbeiten am Leben gehalten. Doch bald
ist es auch mit mir zu Ende. Das Tretonin geht langsam zu Ende. Lange halte
ich nicht mehr durch.
Daniel: Es muss doch einen Ausweg geben.
Teal’C: Es gibt keinen Daniel. Wir müssen uns hier wohl verabschieden.
Daniel: Und wenn wir das Feld wieder aufbauen.
Teal’C: Nein. Ich habe mich geopfert, damit dieses Feld nie etabliert
werden kann. Ich werde es nicht zulassen, dass ihr wegen mir dieses Feld etabliert.
Macht das nicht
Teal’Cs ist an Schläuchen angeschlossen,
durch die grüne Flüssigkeiten in seinen Körper gepumpt werden.
Wush: So vermehren wir uns. Durch die Toten. Es wird unsere DNS eingefüllt
und so verwandeln sich die Toten danach in Wush. Vor einem Tag ist dein Freund
plötzlich beim Arbeiten zusammengeklappt und rührte sich nicht mehr.
Deshalb wird er nun umgewandelt. Noch zwei Wochen und er ist dann einer von
uns.
Daniel bekommt Superkräfte und befreit Teal’C. Er zerstört die Blase und kann fliehen.
Teal’C: Ich mache mir größere
Sorgen um die Wush
Pack: Wie meinen Sie das
Teal’C: Sie scheinen wirklich gefährlicher zu sein, als sie scheinen.
Diesmal sind sie darauf vielleicht reingefallen. Aber wir kennen ihre Stärke
nicht. Sie können zu einer richtigen Gefahr werden
Jack: Die Zeit wird die Antworten bringen
Das SG-1 Team kletterte auf einen Hügel
rauf. Die Sonne neigte sich dem Abgrund zu. Jack lief gelangweilt seinem Team
nach. Carter und Teal’C marschierten in der Mitte mit. Ganz vorne lief
Daniel und sah sich genau um.
“ Scheint hier keine hohe Aktivitäten zu geben, Sir“ berichtete
Carter.
„ Sollte doch auch so sein, oder?“ wollte Jack wissen.
“ In der Tat, O’Neill“ stimmte Teal’C zu.
“ Wenn dieser Planet unbewohnt ist, wäre er ideal für einen
menschlichen Stützpunkt. Dieser Planet befindet sich in der Mitte des Reiches
der Goa’uld. Hier könnten wir alles überwachen, was in der derzeit
Machtlosen Zone geschieht“ erklärte Daniel.
“ Gerade in dieser Zeit, wo sich die Wush und die Super Krieger aufbauen“
fügte Carter hinzu.
“ Ein großer Strategischer Vorteil“ meinte Teal’C.
“ Schon gut, ich habe es verstanden“ seufzte Jack.
„ Es gibt hier keine Energiewerte“ berichtete Carter.
“ Moment“ sprach Teal’C und blieb stehen.
“ Was denn?“ wollte Jack wissen.
“ Ich höre etwas“ antwortete Teal’C.
“ Und was?“ fragte Carter leicht verdutzt.
“ Klingt nach einem …“ begann Teal’C zu sprechen. Plötzlich
flog ein Todesgleiter über sie drüber.
„ Todesgleiter?“ fragte Jack mit einer runzelten Stirn.
“ In der Tat, O’Neill“ stimmte Teal’C zu. Daniel lief
weiter den Hügel hoch und sah runter.
“ Jack, hier kommt eine Horde Wush auf uns zu“ brüllte Daniel.
“ Verdammt, weg hier“ fluchte Jack. Sofort liefen alle los. Es kamen
mehr Todesgleiter vom Himmel und feuerten auf die Wush. Es gab große Explosionen.
Ein Wush schaffte es auf dem Hügel und zielte auf Daniel. Doch er blieb
geschockt stehen.
“ Du hier?“ brüllte der Wush. Jack hörte das und drehte
sich um.
“ Daniel, pass auf“ schrie Jack. Ein Todesgleiter feuerte auf die
Beiden. Daniel und der Wush warfen sich auf die Seite. In der Mitte schlug der
Schuss ein. Plötzlich gab der Boden nach. Daniel und der Wush wurden in
den Boden gezogen.
„ Verdammt“ fluchte Jack. Carter öffnete gerade das Stargate.
“ Sir, die Wush kommen gleich. Jetzt oder nie“ brüllte Carter.
Jack zögerte noch einen Augenblick. Doch dann lief er zum Stargate und
das SG-1 Team verschwand darin. Ein Loch blieb an der Stelle, wo sich Daniel
und der Wush befanden.
Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN
STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES
Amanda Tapping als Major Samantha
Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
Christopher Judge als Teal’C
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson
FEINDSCHAFT
Guest Stars:
Dion Johnstone als Kita
Das Stargate schloss sich auf der Erde. Die Iris war geschlossen. Das SG-1 Team
ohne Daniel stand davor und starrte verwundert auf das Stargate. Die Türe
zum Stargate Raum öffnete sich und General Pack marschierte rein.
“ Colonel, was ist geschehen?“ wollte der General wissen.
“ Sir, auf dem Planeten befanden sich Super Krieger und Wush“ antwortete
Jack.
“ Was?“ wunderte sich Pack.
“ Es war eine Schlacht zwischen den Beiden“ erklärte Teal’C.
“ Und wo ist Daniel Jackson?“ wollte Pack wissen.
“ Daniel wurde bei einem Angriff verschüttet. Wir müssen sofort
eine Rettungsmannschaft zusammenstellen und auf den Planeten zurück, um
Daniel zu helfen, Sir“ antwortete Carter.
“ Das kann ich leider nicht zulassen, Major“ widersprach Pack.
“ Sir?“ fragte Jack total entsetzt.
“ Wenn dort eine Schlacht statt findet, werden Sie dort nicht hingehen“
befahl Pack und verließ den Raum. Das SG-1 Team blieb geschockt im Stargate
Raum stehen.
Daniel lag unter den Steinen. Es war ziemlich
dunkel, nur ein winzig kleines Licht erhellte den Raum. Daniel wurde wach und
stöhnte mal auf. Er sah sich um und erblickte nur Steine. Auf ihm lag auch
ein Stein. Daniel nahm seine ganze Kraft zusammen und schob den Stein von sich
runter. Er rollte weg und Daniel atmete mal tief durch. Nun kam die nächste
Aufgabe. Er musste aufstehen. Daniel stützte sich auf die anderen Steine
und kämpfte sich auf die Beine. Doch als er stand, sah er den Wush vor
sich. Er griff ihn sofort an. Daniel konnte ihm sofort die Waffe aus der Hand
schlagen. Doch der Wush drückte Daniel zu Boden und schlug auf ihn ein.
“ Hör auf“ schrie Daniel und der Wush hörte tatsächlich
kurz auf. Der Wush sah ihn fragend an.
“ Wir sind doch hier beide verschüttet, oder täusche ich mich?“
wollte Daniel wissen. Der Wush sah ihn weiter fragend an.
“ Dadurch, dass sich hier eine Lichtquelle befindet, werden wir genug
Sauerstoff haben. Das bedeutet, dass genug für uns beide hier ist“
erklärte Daniel. Der Wush nahm nicht seinem Blick von Daniel und sah ihn
weiter ernst und fragend an.
„ Willst du überleben?“ fragte Daniel und der Wush sah ihn
weiter an.
“ Natürlich“ antwortete der Wush.
“ Dann müssen wir verdammt noch einmal zusammenarbeiten, damit wir
hier überleben können. Uns selbst umzubringen, wird uns dabei auch
nicht helfen“ erklärte Daniel. Der Wush seufzte und ging etwas zurück
und drehte sich von Daniel weg. Daniel hingegen atmete mal tief durch und versuchte
einen klaren Kopf zu bekommen.
Das SG-1 Team stand mit General Pack im Kontrollraum.
Ein MALP wurde vorbereitet. Das Stargate wurde geöffnet und das MALP durchgeschickt.
Jeder wartete gespannt, auf die Bilder, die das MALP übermitteln würde.
Nach wenigen Sekunden war es bereits soweit. Die Bilder erschienen auf dem Bildschirm.
Auf dem Planeten wimmelte es von Wush und Super Kriegern.
“ Oh mein Gott“ stöhnte Carter dahin.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu. Ein Schuss flog direkt auf
das MALP zu und danach brach die Verbindung ab.
“ Wir müssen Daniel sofort helfen“ meinte Jack.
“ Im Gegenteil, Colonel“ widersprach Pack schon wieder.
“ General?“ wunderte sich Jack.
“ Wer auf diesen Planeten geht, ist innerhalb einiger Sekunden tot“
erklärte Pack.
„ Genau deshalb müssen wir Daniel sofort dort raus holen“ meinte
Carter.
“ Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte auch gerne Dr. Jackson
retten. Aber wir wissen nicht einmal ob Daniel noch lebt, geschweige ob der
zu retten ist. Wer auf diesen Planeten geht, wird getötet werden. Deshalb
werde ich anordnen, dass auf diesen Planeten kein Mensch mehr einen Fuß
setzen darf“ befahl Pack.
“ General“ schrie Jack auf.
“ Das ist meine Entscheidung, Colonel. Finden Sie sich damit ab“
sprach Pack ein Machtwort und verließ danach den Kontrollraum.
“ Das darf doch nicht war sein“ regte sich Jack auf.
“ Daniel“ trauerte Carter dahin.
“ Mögest du dich selbst retten“ betete Teal’C.
In der Schlucht saß Daniel in der Mitte
des Raumes und versuchte gerade mit seiner zerrissenen Jacke seine Wunden zu
verbinden. Der Wush saß einige Meter von Daniel weg und starrte einfach
in die Leere. Man konnte einige Explosionen oben hören und ein wenig Staub
flog von der Decke runter. Daniel sah rüber zu dem Wush, der nun schon
einige Minuten lang einfach herumvegetierte.
„ Hey“ sprach Daniel. Der Wush bewegte seinen Kopf und sah Daniel
wütend an.
“ Ich bin Daniel“ stellte sich Daniel vor.
“ Ich weiß“ antwortete der Wush.
“ Ach wirklich? Woher denn?“ wollte Daniel wissen. Doch der Wush
sah wieder nach vorne und sagte kein Wort mehr.
“ Ach komm schon, wie ist denn dein Name?“ versuchte Daniel weiter
eine Unterhaltung anzufangen. Doch der Wush schwieg einfach weiter.
„ Gut, ich kann auch Selbstgespräche führen“ meinte Daniel.
Doch von dem Wush kam wieder keine Reaktionen.
“ Hallo, ich bin Daniel …Erfreut, ich bin Dr. Jackson … Was
machst du hier Jackson? … Also, ich rede mit mir selbst … ach so
ein Zufall, ich doch auch“ redete Daniel mit sich selbst.
“ Hör doch auf zu reden“ schrie der Wush plötzlich wütend.
“ Dann sag mir doch deinen Namen“ schlug Daniel vor.
“ Kita“ antwortete der Wush.
“ Also Kita, ich grüße dich“ meinte Daniel.
“ Du sollst in der Hölle schmoren“ fluchte Kita.
“ Ach komm schon, nicht so unfreundlich“ regte sich Daniel auf.
“ TZ“ seufzte Kita.
“ Was machst du hier?“ wollte Daniel wissen.
“ Führe doch wieder Selbstgespräche“ bat Kita.
“ Nein, zu spät“ widersprach Daniel.
“ Mein Gott, bist du nervig“ meckerte Kita.
“ Ich rede nun mal gerne“ erklärte Daniel.
“ Merkt man“ beschwerte sich Kita.
“ Also, was machst du hier?“ wollte Daniel noch immer wissen.
“ Wir sind hier um einen neuen Stützpunkt zu bauen“ antwortete
Kita.
“ Ach so ein Zufall“ meinte Daniel.
“ Sagtest du das zu dir selbst leicht auch?“ fragte Kita zynisch.
“ Nein, wir sind aus demselben Grund hier“ erklärte Daniel.
Doch Kita seufzte wieder nur.
„ Ihr habt doch Waffen, oder?“ fragte Daniel plötzlich. Kita
sah Daniel verwundert und neugierig an.
“ Natürlich“ antwortete Kita.
“ Können die vielleicht Steine zerstören?“ wollte Daniel
wissen.
“ Leider nicht, diese Idee hatte ich auch schon“ musste Kita zugeben.
“ Gut“ sprach Daniel und sprang auf.
“ Was gut?“ wunderte sich Kita.
„ Dann ist Handarbeit angesagt“ fand Daniel. Er ging zu den Steinen
und begann einen nach den anderen weg zu räumen. Doch Kita saß weiter
da und starrte Daniel irgendwie begeistert an. Nach einigen Steinen drehte sich
Daniel genervt zu den Wush um.
“ Willst du mir nicht helfen?“ fragte Daniel.
“ Wozu, du machst das gut“ grinste Kita.
“ Weil es zu zweit schneller geht“ erklärte Daniel.
“ Ich verzichte“ widersprach Kita.
“ Meine Güte, willst du leben oder nicht. Wenn du es willst, dann
hilf mir gefälligst“ regte sich Daniel auf.
“ Schon gut“ gab Kita nach. Er stand auf und ging zu den Steinen
hin und begann mit Daniel einen Eingang frei zuschaufeln.
“ Ihr könnt schon nervig sein“ regte sich Kita auf. Daniel
rutschte ein leichtes lächeln über die Lippen bei diesem Satz.
Es klopfte am Büro von General Pack.
Die Türe ging auf und Colonel Jack O’Neill kam ins Büro. General
Pack sah ihn fragend an.
“ Sir, wir müssen etwas für Daniel tun“ kam Jack sofort
auf dem Punkt.
“ Colonel, ich weiß, dass Sie etwas für Dr. Jackson tun wollen.
Aber ich habe es Ihnen schon erklärt“ meinte Pack.
„ Wir lassen niemals jemanden zurück“ sprach Jack mit einer
dominierenden Stimme.
“ Unter General Hammond war es vielleicht möglich, solche Missionen
zu unternehmen, aber ich gehe lieber sicher, dass ich so viele Leute am Leben
halte, bevor ich mehrere riskiere um einen zu retten“ erklärte Pack.
“ Aber, Sir“ beschwerte sich Jack.
“ Nein Colonel. Ich habe es Ihnen schon oft gesagt. Ich kann auf euch
nicht verzichten. Das mit Daniel tut mir Leid, und wenn ich ihm helfen könnte,
würde ich es tun. Aber ich schicke kein Team auf eine Selbstmordmission“
stellte Pack klar.
“ Wir könnten doch die Wush bombardieren“ schlug Jack vor.
“ Und was tun wir den Kriegern? Sie sind in großer Anzahl dort und
mit einer Waffe können wir gegen die nicht kämpfen“ erklärte
Pack.
„ Wir können Daniel nicht im Stich lassen“ meinte Jack.
“ Wie es aussieht doch. Dr. Jackson ist auf sich alleine gestellt“
sprach Pack.
“ Das können Sie nicht machen“ regte sich Jack weiter auf.
“ Das war mein letztes Wort, Colonel“ sprach Pack nun ein Machtwort.
Jack blieb wütend stehen und sah seinen Vorgesetzten wütend an.
“ Wegtreten“ befahl Pack. Jack atmete tief durch und verließ
das Büro von General Pack.
Carter saß in ihrem Büro und heulte
vor sich hin. An der Tür zu diesem Büro stand plötzlich Teal’C,
der Carter ganz traurig ansah.
“ Major“ begrüßte Teal’c seine Kollegin und setzte
sich neben sie.
“ Ich kann das nicht mehr ertragen“ fing Carter an zu heulen.
“ Wie meinst du das?“ wollte Teal’C wissen.
“ So etwas passiert uns doch nicht zum ersten Mal. Wir sind auf einem
Planeten, werden angegriffen und als wir zurückkommen fehlt irgendeiner
von uns. Bis jetzt haben wir es immer geschafft, uns gegenseitig zu retten.
Aber diesmal können wir gar nichts machen“ regte sich Carter auf.
“ Daniel ist ein starker Mann. Er wird schon durchhalten“ meinte
Teal’C.
„ Toll. Er wartet sicher darauf, bis wir kommen und ihn retten. Doch wir
können nur hier sitzen und nichts machen“ schluchzte Carter.
“ Wir werden General Pack schon noch überzeugen“ versuchte
Teal’C seine Kollegin aufzumuntern.
„ Bist du dir da sicher, Teal’C. Ich nämlich nicht“ meinte
Carter. Teal’c sank seinen Kopf, den er hatte auch keine Ahnung, was sie
unternehmen könnten.
“ Ich würde so gerne bei Daniel sein, egal wo er ist“ sprach
Carter mit trauriger Stimme.
“ Ich ebenso“ stimmte Teal’C zu. Carter lehnte sich mit ihrem
Kopf an Teal’Cs Schulter an. Er nahm sie in den Arm und Carter heulte
sich so richtig an Teal’Cs Schulter aus.
“ Wir werden es trotzdem schaffen. Wir haben es immer geschafft, warum
dieses Mal nicht auch?“ meinte Teal’C und dies half Carter ein wenig
weiter.
Daniel arbeitete weiter an den Steinen. Kita
ließ sich dabei irgendwie Zeit. Daniel atmete immer wieder durch und entschloss
sich, den Wush etwas besser kennen zu lernen.
“ Also Kita“ begann Daniel eine Diskussion.
“ Was willst du jetzt schon wieder“ regte sich Kita auf.
“ Ich will hier nur eine Unterhaltung anfangen“ meinte Daniel.
“ Damit du mir Informationen raus locken kannst?“ fragte Kita wütend.
Daniel hörte kurz auf zu arbeiten und sah Kita an.
“ Warum sollte ich das machen. Ich will hier nur raus und die Stimmung
hier ein wenig auflockern“ erklärte Daniel.
“ Du willst mich doch nur ausquetschen“ schrie Kita.
“ Warum sollte ich das machen? Sag mir das bitte“ brüllte Daniel
zurück.
“ Damit du meine Informationen deinem Volk weitergeben kannst“ meinte
Kita.
“ Ach ja. Schaffe ich das überhaupt. Entweder wir sterben hier oder
ich werde draußen getötet“ widersprach Daniel.
“ Warum versucht du dann hier zu entfliehen?“ wollte Kita wissen.
“ Das ist die Hoffnung. Diese stirbt zuletzt und ich werde nicht aufgeben.
Also hilf mir weiter“ antwortete Daniel.
“ Das verstehe ich nicht“ meinte Kita.
“ Was denn?“ fragte Daniel, der nun auch schon langsam genervt wurde.
“ Wir sind Feinde. Warum sollten wir plötzlich zusammenarbeiten?“
wollte Kita wissen.
“ Damit wir das hier überleben“ antwortete Daniel.
“ Und du dann getötet wirst und ich als Verräter da stehe?“
regte sich Kita auf.
“ Das verstehst du wohl wirklich nicht. Wir sind hier in einer Falle.
Wir müssen hier raus, Also müssten wir zusammenarbeiten, damit wir
das hier überleben. Es besteht eine kleine Chance, dass wir es schaffen
können. Aber nur wenn wir zusammenarbeiten. Wir müssen uns eben vertrauen“
erklärte Daniel.
“ Ich soll dem Mörder meines Volkes vertrauen?“ brüllte
Kita wütend. Daniel schoss nun langsam, warum Kita so feindlich ist und
drehte sich zu ihm um.
“ Das war nicht so, wie ihr denkt“ versuchte Daniel zu erklären.
„ Was meinst du?“ fragte Kita.
“ Wir haben euch nicht angreifen wollen. Wir wollten nur unseren Freund
aus eurer Gefangennahme retten. Wir wussten nicht, dass dieser Durchgang eure
Welt zerstören würde“ antwortete Daniel.
“ Ich glaube dir kein Wort“ fluchte Kita.
“ Glaub was du willst. Aber wir haben wirklich nur unseren Freund retten
wollen, den ihr versklavt habt. Das würdet ihr doch auch machen“
meinte Daniel. Kita schwieg und wendete sich von Daniel ab.
„ Na gut, dann bin ich halt der Vernichter eurer Rasse, tut mir Leid.
Von mir aus sind wir auch Feinde, aber wir müssen hier raus. Also bitte
arbeite mit mir weiter“ sprach Daniel. Kita war überrascht von dieser
Aussage und sah Daniel fragend an.
“ Ihr werdet wohl auch einen Überlebenstrieb haben, oder?“
wollte Daniel wissen.
“ Ansonsten wären wir nicht in dieser Dimension“ antwortete
Kita.
“ Siehst du. Deshalb müssen wir hier weiter machen. Ansonsten werden
wir beide sterben. Was du dann draußen mit mir anstellst, ist mir egal.
Aber wir müssen hier weiter machen“ erklärte Daniel. Kita nickte
und beide arbeiteten weiter an den Steinen und hoben einen nach den anderen
weg.
Carter und Teal’C saßen weiter
im Büro. Carter hatte sich mittlerweile ein wenig beruhigt und sah einfach
nur auf den Boden. Teal’C saß einfach nur daneben um seiner Kollegin
zur Seite zu stehen. Plötzlich platzte Jack in den Raum und beide sahen
ihn an.
“ Hey, was macht ihr hier?“ fragte Jack sofort, mit einer etwas
fröhlicheren Stimme.
“ Sir, was haben Sie?“ wollte Carter wissen.
“ Ich war gerade bei Pack. Er wird uns nicht erlauben, irgendetwas zu
unternehmen“ antwortete Jack.
“ Das sind keine guten Nachrichten, O’Neill“ erklärte
Teal’C.
“ Ich weiß. Aber eines kann ich euch versprechen, ich werde nicht
tatenlos hier sitzen bleiben und darauf warten, dass irgendwann der Leichnam
von Daniel durch das Tor spaziert“ meinte Jack.
“ Genau so, wie wir, Sir“ stimmte Carter zu.
“ Aber was sollten wir machen, O’Neill?“ fragte Teal’c.
“ Ich weiß, was ich machen werde. Ob ihr mitzieht, ist eure Sache“
meinte Jack.
“ Sir?“ fragte Carter verwundert.
“ Wir ziehen etwas durch, was wir schon lange nicht mehr gemacht haben.
Wir werden heimlich durch das Tor gehen und Daniel retten. Koste es was es wolle.
Doch wenn wir das machen und zurückkommen, dann werden wir vor das Kriegsgericht
gestellt. Da wird es kein zurück geben“ erklärte Jack.
„ Das Leben von Daniel ist mir so viel Wert“ schloss sich Carter
sofort an.
“ Mir ebenso“ stimmte auch Teal’C mit ein.
“ Gut, dann müssen wir nur mehr raus finden, wie wir diese Aktion
am Besten durchführen. Es darf uns niemand dabei erwischen. Ansonsten kommen
wir sowieso vors Gericht und Daniel ist damit nicht geholfen“ erklärte
Jack.
“ Ich würde sagen, Sir, wir machen uns an die Arbeit“ schlug
Carter vor.
“ Das wollte ich hören“ jubelte Jack und warf sich ebenfalls
zu dem Tisch und das SG-1 Team begann einen Plan auszuhecken.
Daniel und Kita arbeiteten weiter an den
Steinen. Doch richtig vorangekommen sind sie bisher noch nicht.
“ Ja also, das ist die Geschichte der Menschen über das Stargate“
beendete Daniel seine Geschichte.
“ Du gehst mir richtig auf die Nerven“ beschwerte sich Kita.
“ Warum denn?“ wollte Daniel wissen.
“ Du und deine Rasse, ihr habt mein Volk fast ausgerottet. Und du stellst
seine Rasse als freundlich dar. Ihr seid alle nur Mörder“ meckerte
Kita.
“ Ach und ihr seid besser? Ihr sammelt Leichen und verwandelt sie in eurer
Rasse und foltert fremde Wesen, die in euer Reich reinstolpern“ konterte
Daniel.
„ Die Toten haben ausgedient. Warum sollen sie verrotten, wenn sie ein
neues Leben erhalten können“ meinte Kita.
“ Das ist geschmacklos“ regte sich Daniel auf.
“ Ich finde es, dass es eine gelungene Möglichkeit ist, diese vielen
toten in einer Galaxie wiederzuverwerten“ sprach Kita.
“ Du redest von den Lebewesen, wie Müll“ ärgerte sich
Daniel.
“ Sind sie doch auch. Sie verbringen ihr Leben so sinnlos. Wenn sie gestorben
sind, werden sie ein mächtiges und führendes Wesen verwandelt, dass
fähig ist, ein sinnvolles Leben zu führen“ erklärte Kita.
“ Also andere zu foltern, die ganze Macht an sich zu ziehen, viele zu
töten, damit ihr euch vermehren könnt. Das nennst du sinnvoll?“
wollte Daniel wissen.
“ Macht regiert alles. Wer Macht hat, kann alles tun was er will. Das
ist der Sinn des Lebens, Daniel“ antwortete Kita.
“ Meine Güte, du redest wie ein Geschäftsmann“ meckerte
Daniel.
“ Es ist sinnlos, mit dir zu reden. Du bist mein Feind und hast nicht
die Ahnung, was im Leben richtig zählt“ sprach Kita.
“ Ich habe es dir schon gesagt, wir haben euch nicht mit Absicht vernichtet“
erklärte Daniel nochmals.
“ Aber wenn die gleiche Situation noch einmal wäre, würdet ihr
uns noch einmal töten“ meinte Kita.
“ Da wäre ich mir nicht so sicher“ widersprach Daniel. Plötzlich
schlug über ihnen wieder ein Schuss ein. Es gab einen lauten Knall und
der Boden bebte. Einige Steine flogen von der Decke runter. Daniel sah diese
und sprang los. Er rempelte Kita zur Seite und die Steine flogen ins leere.
Das Beben war vorbei und Kita sah geschockt auf die Steine.
“ Warum hast du das gemacht?“ wollte Kita wissen.
“ Vertrauen und Überlebenswillen“ erklärte Daniel. Er
ging von Kita runter und beide drehte sich zu den Steinen um.
“ Oh verdammt“ fluchte Daniel.
“ Was ist?“ wollte Kita wissen.
“ Nun sind es wieder mehr Steine geworden, die uns den Weg versperren.
Wir müssen neu anfangen“ antwortete Daniel. Kita seufzte nur und
beide gingen wieder an die Arbeit.
Jack atmete tief durch und sah sich noch
einmal den Plan von Carter ganz genau an. Er hob seinen Kopf und sah Carter
etwas verzweifelt an.
“ Und eine andere Möglichkeit gibt es nicht?“ wollte Jack wissen.
“ In unseren derzeitigen Sicherheitslage nicht, Sir. Wir können nur
das hier zu unseren Erfolg nützen“ erklärte Carter.
“ Also können wir durch das Tor gehen?“ fragte Teal’C.
“ Ja. Wenn der Schichtwechsel im Kontrollraum beginnt, schleichen wir
uns rein. Wir versperren den Raum. Alle die im Kontrollraum sind, werden von
uns betäubt. Dann wählen wir das Tor an und verschwinden“ erklärte
Carter den Plan noch einmal.
“ Da rufen viele Jahre Gefängnis“ meinte Jack.
“ Das war Ihre Idee, Sir“ erinnerte Carter ihren Vorgesetzten daran.
“ Ja Carter. Ich werde das auch durchziehen. Wollt ihr noch immer mit
machen?“ fragte Jack noch einmal nach.
“ Ja, Sir“ antwortete Carter sofort.
„ In der Tat“ so lautete die Antwort von Teal’C.
“ Gut, dann machen wir das. Treffen wir unsere Vorbereitungen“ befahl
Jack. Carter und Teal’C nickten und machten sich sofort an die Arbeit.
Daniel und Kita haben wieder von vorne angefangen,
die Steine weg zu räumen. Daniel hat die Geschichte von damals mit der
Weltraumblase genauer erzählt und Kita fängt langsam an ihm zu glauben.
“ Du trägst auch Waffen“ fiel Kita auf.
“ Natürlich, zur Verteidigung“ antwortete Daniel.
“ Du hättest mich also auch töten können“ meinte
Kita.
“ Wenn ich wollte. Aber ich sehe keinen Grund dazu, unnötig zu töten“
erklärte Daniel.
“ Ich glaube, du sprichst die Wahrheit“ musste Kita zugeben. Daniel
sah Kita etwas überrascht an.
“ Damit hätte ich nicht gerechnet“ wunderte sich Daniel.
“ Ihr habt unser Volk zerstört. Gewollt und nicht gewollt, aber ihr
wolltet uns nicht vernichtet, also werdet ihr es nun auch nicht weiter versuchen.
Ihr wisst, dass wir euch überlegen sind“ sprach Kita. Daniel wollte
nicht gleich wieder diese Stimmung zerstören und wollte nicht gleich dagegen
sprechen.
“ Worauf willst du hinaus?“ fragte Daniel gespannt.
“ Wir könnten doch Verbündete werden“ schlug Kita vor.
“ Inwiefern?“ wollte Daniel wissen.
“ Ihr könntet uns helfen, unsere Macht hier weiter aufzubauen. Wir
würden euch in Frieden lassen und ihr gebt uns Informationen über
diese Galaxie. Eine Partnerschaft würde uns Beide helfen“ schlug
Kita vor. Daniel schluckte mal tief, denn das verstand er nicht als Bündnis.
“ Aber die anderen von deiner Rasse werden wir nicht so leicht überzeugen
können“ meinte Daniel. Er wollte einfach diese positive Stimmung
aufrechterhalten.
“ Das ist wahr. Aber ich habe erkannt, dass du nicht so ein schlechter
Mensch bist, wie wir gedacht haben. Deshalb werde ich dir helfen, so viel ich
kann“ versprach Kita.
“ Das find ich schon einmal gut“ meinte Daniel. Dann fiel sein Blick
auf die Waffe von Kita.
“ Wie funktionieren eure Waffen?“ wollte Daniel wissen. Kita sah
ihn plötzlich fragend an.
“ Wozu willst du das wissen?“ fragte Kita gleich darauf.
“ Wir kommen hier nicht viel weiter mit den Steinen. Und wenn ein nächster
Treffer oben landet, werden noch mehr Steine runter kommen und wir werden nicht
mehr viel Zeit haben. Ich denke nur nach, wie wir unser Vorhaben beschleunigen
können“ antwortete Daniel.
“ Diese Waffe feuert einen Energiestrahl ab. Sie tötet Lebewesen
ohne Probleme“ erklärte Kita.
„ Und wie wirkt die Waffe auf Steine?“ wollte Daniel wissen.
“ Sie würde die Steine nicht zerstören, sondern nur erhitzen“
antwortete Kita.
“ Das wird dir wohl nicht weiterhelfen“ meinte Kita.
“ Im Gegenteil“ widersprach Daniel. Kita sah ihn verwundert an.
“ Ich habe da so eine Idee“ grinste Daniel plötzlich.
SG-1 hat sich bewaffnet und ist startbereit.
O’Neill und Teal’C machten sich im Hintergrund startbereit, während
Major Carter noch einige Befehle in den Computer eingab.
“ Gut, die Befehle sind alle für die Aktivierungen eingegeben. In
zehn Minuten findet der Schichtwechsel statt. Das ist unsere einzige Chance,
Sir“ berichtete Carter.
“ Dann gehen wir es an“ befahl Jack.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu. Die Drei marschierten aus
dem Büro raus und wagten sich zu ihrer letzten Mission.
Daniel hatte seine Munition zerlegt. Er hat
jede Patrone geöffnet und das Schießpulver an den Steinen zerstreut.
Dadurch, dass er eine P90 hatte, gab es sehr viele Patronen und die Steine waren
sehr reich bedeckt.
„ Was machst du da?“ wollte Kita wissen.
“ Das Zeug nennt sich Schießpulver. Er hilft, dass unsere Kugeln
schneller fliegen. Wenn wir dieses Pulver mit deiner Waffe erhitzen, müsste
es eine Explosion geben, was durch die Steine ein Loch schießt“
erklärte Daniel.
“ Gibt es irgendwelche Gefahren dabei?“ wollte Kita wissen.
“ Allerdings. Ich kann das Schießpulver nicht richtig einschätzen.
Wenn die Explosion zu groß ist, kann diese Schlucht einstürzen. Also
wenn das Loch da ist, müssen wir sofort durch“ erklärte Daniel.
“ Einen Versuch ist es Wert“ fand Kita.
„ Finde ich auch“ stimmte Daniel. Die Beiden nahmen einen Abstand
zu den Steinen und Kita zückte seine Waffe. Er zielte auf die Steine und
feuerte los. Ein Energiestrahl schoss auf die Steine und das Schießpulver
erhitze sich. Es gab eine große Explosion. Kita und Daniel schützen
sich ihr Gesicht, da die Gesteinsbrocken durch die Gegend flogen. Die Explosion
war vorbei und viele Steine waren auf dem Weg geschafft. Doch eine kleine Schicht
gab es noch. Die Schlucht fing an zu beben und der Staub regnete schon nieder.
“ Die Schlucht stürzt gleich ein, weg hier“ schrie Daniel.
Die Beiden liefen auf das Loch zu und sprangen mitten rein. Hinter ihnen regnete
es bereits Steine. Die Beide sprangen durch die letzten Steine und landeten
im freien. Aus dem Spalt kamen viel Staub und einige kleine Brocken. Daniel
und Kita kullerten den Hang runter und landeten hart am Boden.
„ Ich glaub es einfach nicht“ stöhnte Daniel.
“ Es hat geklappt“ freute sich auch Kita.
“ Wir müssen zum Stargate“ meinte Daniel. Kita nickte. Beide
sprangen auf und liefen sofort auf das Stargate zu.
Der Schichtwechsel im Kontrollraum des Stargate
Centers fand statt. Die einen gingen raus und die anderen warteten bereits draußen.
Von der Seite stürmte plötzlich SG-1 in den Raum. Carter drückte
einen Knopf und die Schutztüren gingen zu. Drei Leute waren noch im Raum.
Die sahen sich geschockt um.
“ Tut mir echt Leid“ sprach Jack und hob seine Zat. Er feuerte auf
die Drei und sie gingen zu Boden.
“ Los, Major“ befahl Jack. Carter nickte und ging zum Computer.
Sie gab die Koordinaten ein, doch das Stargate fing sich nicht an zu drehen.
„ Was ist los?“ fragte Teal’C.
“ Ich habe keine Ahnung. Das Stargate lässt sich nicht aktivieren“
antwortete Carter mit einer nervösen Stimme.
“ Wie zum Teufel ist das möglich?“ wollte Jack wissen. Plötzlich
ging eine Tür auf. Alle richteten sich auf und richteten die Zats auf die
Eindringlinge. Soldaten stürmten rein und umzingelten SG-1. Am Schluss
kam General Pack rein und schüttelte den Kopf.
“ General?“ fragte Carter verdutzt.
“ Ich habe schon so etwas geahnt, dass ihr so etwas vorhabt. Genau deshalb,
habe ich den Computer sperren lassen. Ihr könnt nirgendwo hin“ antwortete
Pack.
“ Aber Daniel“ schrie Jack.
„ Ich schicke nicht irgendein Team von mir in eine Selbstmordmission“
erklärte Pack noch einmal.
“ Es ist unser Leben. Also können wir damit machen, was wir wollen“
meinte Jack.
“ Das ist mein Stargate und es gehen nur die Leute durch, die ich zulasse.
Ich habe es euch schon mal gesagt. Ihr seid mir einfach zu wichtig, um euch
zu opfern“ sprach Pack.
“ Aber General“ wollte sich nun auch Carter beschweren, die schon
Tränen in den Augen hatte.
“ Nein Major. Das Spiel ist vorbei“ sprach Pack wütend.
Daniel und Kita liefen so schnell sie konnten
zum Stargate. Sie hofften, dass sie schnell genug sind, bevor sie irgendjemand
entdeckte. Sie kamen am Stargate an und Daniel gab die Koordinaten durch. Das
Stargate öffnete sich und Daniel gab den Code ein.
“ Gehen wir“ meinte Daniel.
“ Nicht so eilig“ sagte plötzlich eine Stimme. Hinter Daniel
und Kita standen einige Wush die mit ihren Waffen auf Beide zielten.
“ Meister“ sprach Kita und verbeugte sich.
“ Was hat das hier zu bedeuten?“ wollte der Meister wissen.
“ Ich will nur nach Hause“ antwortete Daniel.
“ Wir wurden verschüttet, mein Herr. Dieser Mensch hat mir geholfen
dort raus zu kommen, deshalb wollte ich Gnade walten lassen“ erklärte
Kita.
“ Ich weiß genau, wer das ist“ gab der Meister bekannt. Daniel
schluckte tief.
“ Ihr versteht nicht Meister. Er hat mir alles erzählt. Es war nicht
so, wie wir gedacht haben. Eine Allianz mit den Menschen könnte für
uns von Vorteil sein“ meinte Kita.
“ Er hat deinen Geist vergiftet Kita. Wir werden dir helfen“ meinte
der Meister.
“ Doch vorerst werden wir uns rächen“ sprach der Meister und
richtete seine Waffe auf Daniel.
„ Nein“ schrie Kita und warf sich in die Schussline. Kita wurde
durchbohrt und fiel zu Boden. Der Meister sah geschockt zu Boden. Daniel nützte
die Gelegenheit und lief zum Stargate. Der Meister feuerte los. Daniel konnte
in den Energiehorizont springen, doch gefolgt von einigen Schüssen vom
Meister.
Daniel flog durch das Stargate die Rampe
runter. Hinter ihm schossen die Schüsse raus und schlugen in der Wand ein.
“ Iris schließen“ brüllte Daniel. Der Befehl wurde sofort
ausgeführt und die Iris wurde geschlossen. Es gab noch einem Knaller auf
die Iris, doch dann schloss sich das Stargate. Daniel atmete tief durch und
stand auf. Er sah sich die Iris an, wie sie wieder geöffnet wurde. Er war
froh, wieder zu Hause zu sein. Er hatte es geschafft. Er drehte sich um und
sah geschockt in den Kontrollraum. Dort stand SG-1 in einer vollen Ausrüstung,
aber umzingelt von Soldaten, die ihre Waffen auf sie richteten.
“ Was ist denn hier los?“ wunderte sich Daniel.
“ Oh mein Gott“ brachte Jack gerade noch heraus.
“ Daniel“ freute sich Carter. Teal’C verbeugte sich nur.
“ Sehen Sie. Dr. Jackson konnte sich selbst retten, ohne weitere sinnlose
Opfer zu fordern“ sprach Pack wütend und verließ den Raum.
General Pack saß alleine im Besprechungsraum.
Er hatte eine Akte vor sich und atmete tief durch. Auf der Stiege rührte
sich etwas und SG-1 kam rauf. Sie nahmen am Tisch platz und begrüßten
den General.
“ Sie wollten uns sprechen“ begann Jack und Pack nickte. Er öffnete
die Akte und atmete mal tief.
“ Was sie begehen wollten, war Hochverrat, Colonel“ fing Pack an
zu sprechen.
“ Es war meine Idee, ich habe den Plan entworfen und mein Team gezwungen,
teilzunehmen. Ich übernehme die ganze Verantwortung“ erklärte
Jack sofort.
“ Nein Colonel“ widersprach Pack mit einer kleinem lächeln.
“ Ich weiß ganz genau, dass ihr da alle mitgespielt habt“
sprach Pack.
“ Warum sind wir dann hier, Sir?“ fragte Carter gespannt.
„ Tja, Teal’c kann ich nichts anhaben. Ihn kann ich nur von der
Erde verbannen, aber das will ich nicht“ antwortete Pack.
„ Ich habe zu danken“ meinte Teal’C.
“ Aber beim nächsten Mal werde ich das machen“ drohte Pack
und Teal’C nickte.
“ Und ich habe mit dem Präsidenten über die Sache gesprochen.
Wir beide können verstehen, dass ihr dies tun wolltet“ erzählte
Pack weiter.
“ Sir, geben Sie Carter keine Schuld“ mischte sich Jack wieder ein.
“ Lassen Sie mich bitte ausreden“ befahl Pack und Jack nickte.
“ Es läuft folgendermaßen. Ich leite dieses Kommando. Es ist
nicht einfach zu führen. Man muss Entscheidungen treffen, die nicht so
toll sind. Ich wollte Daniel auch nicht im Stich lassen. Aber wir brauchen jeden
Mann. Das Programm steht unter Beobachtung und wird stark kritisiert. Wir dürfen
uns keine Fehler erlauben und außerdem dürfen wir nicht durch solche
Handlungen unseren Spielraum verlieren. Das Stargate Kommando darf nicht mehr
in solche Hände, wie die von Kinsey geraten. Deshalb müssen wir zusammenarbeiten.
Wenn ihr einen Plan habt, der Vertretbar ist, werde ich grünes Licht geben.
Wenn nicht müsst ihr meine Entscheidung einfach respektieren und einfach
daran arbeiten, wie wir das Problem gemeinsam lösen können und nicht
wie ihr es auf eigene Faust machen könnt“ erklärte General Pack.
“ Ja, Sir. Tut uns Leid“ entschuldigte sich Carter. Der Blick von
Pack wanderte sofort zu O’Neill.
“ Habe verstanden, Sir“ gab auch Jack bekannt.
“ Dann ist dies eure letzte Verwarnung. Wenn das noch einmal passiert,
wisst ihr, was auf euch zukommt. Also lasst uns einfach zusammenarbeiten und
die Probleme gemeinsam lösen. Denn dies wird nicht das letzte Mal sein“
sprach Pack.
“ Jawohl, Sir“ schrie Jack.
“ Wegtreten. Ihr dürft nun Dr. Jackson auf der Krankenstation besuchen“
erklärte Pack. Alle nickten und verschwanden wieder aus dem Raum. Pack
atmete tief durch und schloss die Akte wieder.
“ Davon muss niemand erfahren“ sprach Pack leise und zerfetzte den
Bericht. Er warf es in den Müllkorb und begann den Bericht noch einmal
zu schreiben, ohne den Vorfall mit SG-1 zu erwähnen.
Written by Roland
Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger
Kritik:
SG1 gerät bei einer Schlacht zwischen den Wush und den Superkriegern zwischen
die Fronten und Daniel wird zusammen mit einem Wush namens Kita verschüttet.
SG1 kann zurückkehren und will sofort eine Rettungsmission durchführen,
doch Pack verbietet sie, weil sie zu gefährlich sei. Daniel und Kita freunden
sich nach anfänglichen Streitigkeiten miteinander an und schaffen es mit
gemeinsamer Hilfe aus der Höhle zu kommen. Vor dem Stargate opfert sich
Kita für Daniel und er kann durch das Stargate flüchten. SG1 hat inzwischen
versucht Daniel zu retten und hat einen Hochverrat geplant, aber Pack ist ihnen
in die Quere gekommen und konnte sie aufhalten. In dem Moment kommt Daniel durch.
General Pack sieht von einer Bestrafung von SG1 ab, verwarnt sie aber ausdrücklich.
Diese Folge zeigt deutlich, dass sich Wush und Menschen, wenn beide ihre Vorurteile und ihre Arroganz ablegen, ohne Probleme verständigen, ja sogar verbünden können. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, der aber durch den Sturkopf vom Anführer gleich wieder vernichtet wird. Alles in allem eine sehr gute Folge, so wie sonst auch.
Die Hoffnung auf Frieden zwischen den Wush und den Menschen schmilzt dahin, es hat schon sehr gut ausgesehen, aber wird doch nichts. Die Gefahr ist immer noch da und wird auch nicht kleiner, obwohl sich die Wush und die Superkrieger gegenseitig bekämpfen...
Rating: 9.0