Die Geheimnisvolle Macht


Ein laues Lüftchen bewegte sich über den Planeten. Das Wetter war herrlich, fast keine Wolken am Himmel zu sehen, dafür 6 Monde und 4 andere Gasriesen. Doch es war auch nicht zu heiß, einfach ein angenehmes Gefühl. Das dachte jedenfalls Jacob Carter alias Selmak, der vorm Stargate stand und in den Energiehorizont starrte. Er erwartete jemanden, der in den nächsten Augenblicken durch dieses blaue schimmernde Gebilde durchkommen würde. Damit hatte er jedenfalls Recht, denn einige Minuten später kam das SG-1 Team durch das Tor.
" WOW" meinte Jack der als erster den Planeten begutachtete.
" Nicht schlecht, was?" meinte Jacob.
" Einen schönen Planeten habt ihr euch da ausgesucht, muss ich schon sagen, hoffentlich passiert hier nicht das selbe was auf dem letzten Planet passiert ist" hoffte Jack.
" Sie meinen, fast getötet zu werden und mit einem Transporter auf dem Planeten abzustürzen und einem Teamkamerad zu verlieren?" wollte Daniel wissen.
" ja genau" bestätigte Jack. Daniel ging auf Jacob zu.
" Und habt ihr nun Sicherheitsgurte?" fragte Daniel.
" Noch nicht" war die Antwort von Jacob.
" OK, ich fliege nicht mehr mit" meinte Daniel und klopfte Jacob auf die Schulter und ging weiter. Jack hob nur seine Augenbraue und ging Daniel nach. Doch Carter nahm ihren Vater sofort in die Arme.
" Hi, Dad" meinte sie.
" Hi, Schätzchen, alles OK?" erkundigte sich Jacob.
" Alles Klar" antwortete Sam.
" Gut" meinte Jacob und auch Carter ging weiter.
" na, wie geht es meinen Jaffa Freund?" wollte Jacob wissen.
" Danke, gut, und ihnen Jacob?" erkundigte sich ebenfalls Teal'C.
" Danke, mir geht es auch gut" antwortete Jacob. Die Beiden gingen nun auch den Weg, denn die Anderen eingeschlagen haben.
" Freut mich zu hören" meinte Teal'C.
" Freut mich auch, und war in der letzten Zeit was los?" fragte Jacob.
" Nein, nicht viel, O'Neill hat sich nur in 2 Teile gespaltet und ein Teil ist gestorben, doch durch seinen Instinkt, hat er es geschafft, beide Teile wieder zusammen zu bekommen und wir sind auf die Spezies 846 gestoßen" erzählte Teal'C.
" Und bei euch?" fragte Teal'c gleich danach.
" Ach, auch alles Langweilig, wir haben nur einige Mutterschiffe gesprengt, Naquada Minen zerstört, fast einen Systemlord getötet, doch er hat unseren Spion erkannt, doch er konnte fliehen" erzählte diesmal Jacob.
" Hoffentlich passiert mal was interessantes" scherzte Teal'C.
" Oh ja" meinte Jacob grinsend. Die Anderen warteten bereits an einem Fleck auf dem Planeten. Jacob und Teal'C kamen auch dort an.
" Na, ein Plauderstündchen abgehalten??" fragte O'Neill.
" So in der Art" antwortete Teal'C.
" Hörte sie sind gestorben" erkundigte sich Jacob grinsend.
" Hey, wir haben ausgemacht, dass diese Sache nicht herum erzählt wird" ärgerte sich O'Neill. Alle schmunzelten leicht.
" Hey, das ist nicht witzig" schimpfte O'Neill als die Transportringe alle in die Tok'Ra Tunnel transportierte. Doch was alle leicht übersehen haben ist, dass sich was am Himmel verändert hatte. Etwas blaues, so eine art Gas, steuerte auf dem Planeten zu.

SG-1 und Jacob gingen durch die Tunnel des neuen Tok'Ra Stützpunktes.
" Sieht wirklich gut aus" meinte Jack.
" Danke, Jack" bedankte sich Jacob.
" Wie weit seit ihr mit den Tunneln bereits?" wollte Carter wissen.
" Ziemlich weit, es fehlen nur mehr einige Schlafquartiere, ansonsten ist bereits alles fertig" erklärte Jacob.
" Beeindruckend" meinte Teal'C.
" Allerdings" fügte Daniel noch hinzu.
" OK, also zum Thema, warum sollten wir kommen?" fragte Jack.
" Folgt mir und ich zeige es euch" antwortete Jacob und ging vor. Der Weg war lang, aber das Ziel war ein großer Raum, anscheinend diente dieser Raum zum Lagern von verschiedenen Sachen.
" OH, sollen wir Pakete auspacken?" fragte Jack.
" So etwas ähnliches" meinte Jacob. Alle sahen etwas verdutzt durch die Reihen. Jacob führte sie zu einem ziemlich großen Kanister. Jacob betätigte einen Knopf und der Kanister öffnete sie.
" OH Gott" meinte Carter.
" Ist das Silber?" fragte Jack.
" Nein, Naquada" korrigierte Daniel.
" Und zwar, jede Menge" fügte Teal'C hinzu.
" Ja, und weil wir ja schließlich einen Vertrag haben, bekommt ihr natürlich einen Anteil davon" erklärte Jacob.
" Wie viel?" fragte Jack.
" Genug" meinte Jacob.
" Na toll, wieder so eine A..." doch Jack wurde unterbrochen von einer Stimme die eine andere Sprache sprach.
" Was plappert die da?" fragte Jack.
" Wir haben einen Notruf empfangen" antwortete Jacob und lief los. SG-1 sah sich gegenseitig an. Jack hob seine Schultern und sie liefen Jacob sofort nach. Sie kamen nun in einen Raum, wo viele Kommunikationsgeräte verstaut waren.
" Was gibt es?" fragte Jacob einen Tok'Ra, davon waren ja nicht mehr viele übrig.
" Ein Notruf von unseren Spion bei Osiris" antwortete die Tok'Ra.
" OK, danke" sagte Jacob und ging an das Gerät, die Tok'Ra wich aus.
" Was gibt es??" fragte Jacob.
" Habe das Ziel erreicht, die Selbstzerstörung des Raumschiffes aktiviert, doch ich wurde entdeckt, die Selbstzerstörung deaktiviert, bin mit einem Gleiter geflohen" erklärte der Tok'Ra.
" Gut, komm zurück, pass aber auf, dass dich niemand sieht" warnte Jacob. Doch plötzlich hörte man Schüsse.
" Was ist los?" fragte Jacob.
" Hört sich nicht gut an" meinte Jack.
" Ich werde angegriffen, von 2 weiteren Todesgleitern" erklärte der Tok'Ra und man hörte weitere Schüsse.
" Versuche sie zu zerstören, ansonsten kannst du leider nicht hier zurück kehren, das wäre zu gefährlich, tut mir leid" entschuldigte sich Jacob.
" Ich habe " doch plötzlich brach der Kontakt ab und es war nur mehr ein Rauschen zu hören.
" Hallo?" fragte Jacob, doch niemand rührte sich.
" Verdammt" schrie Jacob, er wusste nicht, wie sie diesen Tok'Ra noch retten konnten.

Das blaue Gas oder was es sonst sein sollte, drang in die Atmosphäre des Planeten ein. Die Transportringe aktivierten sich und plötzlich stand Daniel an der Oberfläche des Planeten. Er machte einen Spaziergang und sah sich die Gegend an. Er dachte über sein Leben nach und wie es weiter gehen sollte. Irgendwie verlor er die Lust daran, für einen Planeten zu kämpfen, der sich bald selbst zerstört. Doch er machte immer weiter. Diese Gedanken kamen immer öfter in ihm hoch. Er vermisste Shar'e, Shifu, Kasuf und sein altes Leben. Durch seine Aktivitäten wurden schon so viele Leute in Lebensgefahr gebracht, Sarah, die nun Osiris ist, sein Professor tot, und es gab eine ewige Liste davon. Er wusste langsam nicht mehr, woran er sich halten kann. Plötzlich hörte er ein zischen, er sah sich um und starrte in die Luft. Er sah das Gas nicht, da der Himmel auch Blau war. Deshalb senkte er den Kopf wieder und dachte nach. Doch gleich drauf hörte er wieder ein zischen und er sah wieder nichts.
" Jack hat Recht, ich werde langsam verrückt" sagte Daniel zu sich selbst. Doch dann kam wieder ein Zischen, diesmal erkannte Daniel ein kleines Schimmern, doch er dachte sich nichts, er senkte abermals seinen Kopf. Doch dann spürte er plötzlich einen Stich, der ewig zu scheinen mag. Dieses Gas drang in Daniel ein. Er konnte nicht einmal schreien, so weh tat es ihm. Nach einer Ewigkeit, wie Daniel es befand war es endlich vorbei. Doch er hatte seinen Körper nicht mehr unter Kontrolle. Er fühlte sich, als ob gerade eine Larve in ihm geschlüpft war. Sein Körper ging auf die Transportringe zu, doch er wollte gar nicht gehen. Die Ringe aktiviert stand er plötzlich wieder in den Tunneln. Er hatte die Kontrolle verloren. Jack kam auf ihn zu.
" Wohl einen Spaziergang gemacht, was mein Freund?" fragte Jack und klopfte Daniel auf die Schulter. Ohne das Daniel es wollte, bewegten sich seine Lippen.
" Klar, mein Freund" antwortete Daniel und Jack hatte plötzlich ein Schmerzerfülltes Gesicht. Aus Daniels Schulter drang eine riesige Dorne, die auch wie ein Gas wirkte und sie durchbohrte Jack. Er hatte das gleiche Gefühl, wie Daniel vorhin, als es in ihm eindrang, nur dauerte es nicht so lange. Und es hatte auch nicht die gleiche Wirkung. Es übernahm nicht Jacks Körper, sondern versetzte ihm einfach in einem Zustand in dem er nichts mitbekam.
" Ich gehe nun weiter" sagte Daniel, obwohl er es gar nicht wollte. Doch was sollte er machen, er hatte einfach keine Kontrolle mehr über sich. Er war einfach Wehrlos.

Daniel ging in den Tunnel weiter entlang, doch er hatte noch immer keine Kontrolle über sich. Er wusste nicht was er tun sollte, er wehrte sich was er konnte, doch er fühlte sich wie in einer Zelle, die in seinem Körper war. Ein Tok'Ra kam im in die Quere.
" Hallo Dr. Jackson" sagte der Tok'Ra. Doch im selben Moment hatte er auch die Dorne aus blauen Gas in seinem Körper und wurde in dem selben Zustand wie Colonel Jack O'Neill versetzt. Daniel wollte es doch gar nicht. Er schrie sogar, so laut er konnte, doch es nützte rein gar nichts. Niemand hörte ihm und im nächsten Moment war auch dieser Tok'Ra in einem Selbstlosen Zustand. Daniel war verzweifelt, er war ein Monster und wehrlos dagegen und er wusste nicht einmal warum.
" Hallo" sagte der Körper des Daniel und ging einfach weiter. Daniel wusste nicht, was sein Körper vorhatte. Das Gefühl war schrecklich, jetzt wusste er wie sich Shar'e gefühlt haben musste, einfach Schrecklich, jetzt konnte er es erst halbwegs nachfühlen. Nun fühlte er sich noch schrecklicher als vorher.

Auf der Erde:
Hammond flitzte die Treppe runter und ging auf den Sergeant zu.
" Was neues von SG-1?" fragte er den Sergeant.
" Noch nicht, Sir" antwortete der Sergeant.
" Verdammt, ich will endlich wissen, was die Tok'Ra so wichtiges haben, das SG-1 sofort kommen musste" ärgerte sich Hammond.
" Wenigstens wissen wir jetzt wo die Tok'Ra sind" meinte der Sergeant. S
" Ich will aber trotzdem wissen, warum sie sofort kommen sollten" ärgerte sich Hammond weiter.
" Ja, Sir" stimmte der Sergeant den General zu.
" Wählen sie den Planeten an" befahl Hammond.
" Ja, Sir" bestätigte der Sergeant den Befehl. Die Stargate fing sich an zu drehen. Ein Chevron nach den anderen rastete ein. Der Wirbel schoss heraus und die Verbindung zum Planeten stand nun. Hammond beugte sich zum Mikrophon vor.
" SG-1 hören sie mich?" fragte Hammond durch das Mikrophon.
" Ja, General Hammond, hier spricht Teal'C" hörte Hammond danach.

Auf dem Tok'Ra Stützpunkt:
Daniel hörte ebenfalls den Funkspruch von Hammond und Teal'C, als er gerade Carter infizierte und sie auch in diesem Zustand versetzte. Dieses Gas wusste ganz genau, das er verhindern musste, dass weiter Menschen auf diesen Planeten geschickt werden. Deshalb nahm Daniel sein Funkgerät in die Hand.
" General Hammond, hier spricht Dr. Jackson, sie haben uns noch nicht verraten, wozu wir hier sind, wenn es etwas neues gibt, melden wir uns" erklärte Daniel.
" Verstanden" sagte die Stimme von Hammon die durchs Funkgerät kam. Das Stargate schloss sich. Teal'C rannte sofort los um nach Daniel zu sehen, und um zu erfahren was das gerade eben sollte. Als er Daniel endlich fand, stellte er ihn zur Reden.
" Was sollte das?" fragte Teal'C.
" Was denn?" war die Gegenfrage von Daniel.
" Das die Tok'Ra uns noch nicht gezeigt haben, warum wir hier sind" beantwortete Teal'C Daniels Frage.
" Na damit er keine weiteren Leute schickt" erklärte Daniel.
" Und wieso nicht?" fragte Teal'C. Doch in diesen Moment ragte durch Teal'Cs Bauch diese Mega Dorne aus diesem blauen Gas. Doch auf Teal'C hatte es keine Wirkung.
" Was soll das, Daniel?" fragte Teal'C. Doch Teal'C erkannte die Gefahr. Er zückte seine Zat Waffe, doch es nützte nichts, denn Daniel war schneller. Daniel hob seine Hand in die Höhe und eine blaue Druckwelle löste sich daraus. Teal'C flog weit durch die Lüfte, nach guten 10 Metern knallte er mit einer Wahnsinns Geschwindigkeit and die Mauer. Es machte einen lauten Knall und danach flog Teal'c zu Boden und war bewusstlos. Außerdem landeten noch einige Kristalle auf Teal'C, die von der Wucht des Aufschlages gesprengt wurden. Jacob war seit einigen Sekunden hinter Daniel und sah geschockt aus.
" Was zum Teufel" meinte Jacob und Daniel drehte sich um.
" Ist nur eine Taktik um zu überleben" erklärte Daniel.
" Bitte, was?" fragte Jacob, doch in diesem Moment hatte er nun auch eine Mega Dorne in seinem Körper und wurde in diesen Zustand versetzt, indem die anderen, die bisher diese Dorne spürten, auch wahren, ausgenommen Teal'C. Jacob war kein Problem mehr, doch was fängt diese Gestalt nun mit Teal'C an? Daniel ärgerte sich weiter, da er das alles einfach nicht verhindern konnte. Er versuchte sich die Haare zu raufen, doch wie sollte er das machen?

Teal'C war im Lagerraum und war Festgebunden mit vielen Sachen. Von einer Schnur bis zur Energieschnur. Alles nur damit Teal'C nichts mehr anstellte. Doch Teal'C wurde langsam wach. Der Rest, die auf diesem Planeten und in diesen Tunnel waren, sind nun in diesem Zustand. Ausgenommen Teal'C, der hier angebunden ist und sich langsam erholt.
" Bist du wach?" fragte Daniel.
" Ja" war die antwort von Teal'C.
" Wieso bist du Immun?" fragte Daniel.
" Vielleicht wegen meines Symbionden" antwortete Teal'C noch leicht geschwächt, dieser Flug war auch für Jaffas ziemlich anstrengend.
" Das kann möglich sein" meinte Daniel.
" Warum tust du das, Daniel?" fragte Teal'C.
" Ich bin nicht Daniel" antwortete er.
" Wie meinst du das?" fragte Teal'C abermals.
" Ich bin Energie, jedes 10 Jahr, in eurer Rechnung durchfliege ich diesen Planeten, denn er ist auf dem Weg, denn wir zurücklegen wenn wir wandern. Er war bis jetzt immer unbewohnt, wir flogen einfach durch, es war der einzige Planet, denn wir durchqueren mussten. Dann wart ihr da. Ich musste diesen Körper übernehmen um zu euch für eine Zeit lang zu verhindern, damit ich weiter sicher Wandern kann" erklärte Daniel.
" Dann wandere doch weiter, ich halte dich nicht auf" erklärte Teal'C.
" Geht nicht" meinte Daniel.
" Wieso nicht?" fragte Teal'C.
" Weil der Prozess noch nicht abgeschlossen ist" antwortete Daniel.
" Welche Prozess?" fragte Teal'C.
" Mich wieder in Energie zu verhwandeln" erklärte Daniel.
" Und wieso kannst du das nicht jetzt?" fragte abermals Teal'C.
" Weil ich in diesem Körper festsitze, ich muss nun einen Körper haben, mit dem ich mich wieder in Energie umwandeln kann" erklärte Daniel.
" Du willst also Daniel in Energie umwandeln?" erkundigte sich Teal'C.
" Du hast es verstanden" stimmte Daniel ihm zu.
" Gibt es keinen anderen Weg?" fragte Teal'c verzweifelt.
" Leider nicht" antwortete Daniel. Der echte Daniel, er in sich selbst gefangen war verzweifelte nun, er sollte also in Energie verwandelt werden.

Dem Planeten näherte sich schon wieder etwas. Doch nicht eine Gaswolke, oder was das auch immer war, sondern ein Gleiter. Er hatte viele Einschüsse und der Antrieb funktionierte nicht mehr richtig. Hinten brannte der Gleiter sogar. Nun trat er in die Atmosphäre ein. Er war kurz vor dem Verglühen, doch er schaffte es auf dem Planet eine Bruchlandung hinzulegen. Der Gleiter war nur mehr Schrott, doch der Insasse lebte, der Tok'Ra, der es geschafft hatte die anderen Gleiter zu besiegen und zu fliegen.
" Home Sweet Home" meinte der Tok'Ra und stieg aus, bevor die Kiste vollkommen zusammenbrach. Er lief zu den Transportringen und ließ sich runter transportieren. Er traf sofort auf Jacob.
" Hallo Jacob, ich habe es geschafft, ich habe die Gleiter eliminiert und bin geflohen, ich bin mir sicher, dass mich keiner gesehen hat" sagte der noch ziemlich junge Tok'Ra sehr zufrieden. Doch Jacob reagierte nicht.
" Hallo?" fragte der Tok'Ra und winkte mit seiner Hand vor Jacobs Augen, doch er reagierte einfach nicht. Er ging sofort auf einen anderen Tok'Ra zu, der das gleiche Verhalten hatte. Er verstand nun gar nichts mehr. Auch bei dem Menschen war das Verhalten gleich. Er rätselte, was hier geschehen ist, in dieser kurzen Zeit. Dann hörte er plötzlich Stimmen, das könnte vielleicht die Erklärung sein, der Tok'Ra mache sich auf dem Weg.

" Wie lange dauert es noch?" fragte Teal'C
" Bis ich mich in Energie verwandle?" war die Gegenfrage von Daniel.
" Genau" bestätigte Teal'C.
" 20 Minuten" war also nun endlich die Antwort auf die Frage von Teal'C.
" Und was dann?" fragte Teal'C.
" Ich wandere weiter und die infizierten werden wieder normal. Und keine Angst, sie werden dich dann schon befreien" antwortete Daniel.
" Was ist denn hier los?" fragte sich der Tok'Ra. Daniel hatte sich erschreckt und reagierte mir der gleichen Druckwelle, wie gegen Teal'C. Der Tok'Ra flog weit zurück und knallte gegen eine Wand. Auch diesmal flogen weitere Kristalle mit runter. Doch der Tok'Ra war nicht bewusstlos, auch nicht tot. Er spuckte Blut, er hatte auch schon vorher viel Verletzungen, doch diesmal hatte er solche, die der Symbiont nicht mehr heilen konnte.
" Oh Gott" meinte Daniel.
" Das tut mir Leid, ich wollte das nicht, ehrlich nicht" entschuldigte sich Daniel. Doch der Tok'Ra spuckte nur Blut.
" Warte mal" meinte Teal'C und er dachte eine kleine Weile nach,
" Es tut dir also wirklich leid?" fragte Teal'C.
" Klar, ich will doch niemanden töten" erklärte Daniel.
" Aber Daniel schon?" war die Frage von Teal'C.
" Nur, damit ich überleben kann" antwortete Daniel.
" Aber du kannst den Körper wechseln?" fragte Teal'C weiter.
" Ja, wieso?" frage diesmal Daniel.
" Kann diese Person auch schwer verletzt sein?" fragte diesmal wieder Teal'C.
" Solange diese Person bei der Verwandlung noch am Leben ist" erklärte Daniel. Doch dann schoss Daniel auch die Idee durch den Kopf wie bei Teal'C.
" Gute Idee" meinte Daniel und sah den Tok'Ra an.
" Bist du damit einverstanden?" fragte Daniel den Tok'Ra.
" Mit was?" fragte der Tok'Ra.
" Das ich in dich reinschlüpfe und dich in meine Energie verwandle, du bist dann sozusagen ein Teil von mir" erklärte Daniel.
" Ich würde dann nicht sterben?" fragte der Tok'Ra. Daniel nickte.
" Und du würdest Daniel Jackson retten" fügte Teal'C hinzu.
" Einverstanden" sagte der Tok'Ra. Daniel nickte ebenfalls und ging auf den Tok'Ra zu. Er berührte ihn auf der Stirn, die Geheimnisvolle Macht überfloss auf den Tok'Ra. Daniel ging zurück, er hatte nun seinen Körper wieder. Der Tok'Ra sah auf.
" Ich hatte keine bösen Absicht" sagte er.
" Wie verstehen es" meinte Daniel.
" Es war nur Selbstschutz" verteidigte sich diese Macht weiter.
" Weiche das nächste mal einfach aus" schlug Daniel vor. Der Tok'Ra stand auf und nickte.
" Vielleicht sehen wir uns mal wieder" meinte der Tok'Ra.
" Vielleicht" stimmte Daniel zu. Der Tok'Ra verwandelte sich in dieses blaue Gas und verschwand im Boden. Daniel starrte noch ne Weile auf diesen Fleck hin, jetzt wusste er wie man sich fühlt wenn man unterdrückt ist und er ist verständnisvoll zu diesen Wesen, und er hat damit vielleicht einige Leben gerettet, falls dieses Gas wieder auf Lebewesen stößt, wird es nicht eintauchen sondern ausweichen. Nun weiß Daniel wieder, wozu er das alles tut. Um etwas Gerechtigkeit zu erschaffen. Dann war sein Gedankengang abgeschlossen und er befreite Teal'C.
" Danke" bedankte sich Teal'C. Daniel nickte nur. Dann stürmte Jack plötzlich in den Raum.
" Was war hier los?" fragte er hektisch. Die anderen kamen nun auch in den Raum.
" Es ist alles OK. Ich erkläre alles später" meinte Daniel. Alle sahen etwas besorgt aus, außer Daniel, der wiederholte:
" Es ist alles OK."

Written by Roland Hebesberger