Deutsche virtuelle Television
&
Virtual Television
 präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion

Was bisher in Staffel 10 geschah:
Teal’C: Ein neuer Feind, der sich nicht einmal wagt, sein Gesicht zu zeigen, treibt sich da draußen herum und wir kennen dessen Absichten nicht.

Carter stand am Bord Computer von Ba’als Raumschiff und brachte gerade eine Verbindung mit ihrem Laptop zusammen.
Carter: Ich habe die Verbindung. Ich lade die Daten runter.
Daniel: Wunderbar. Ich werde dann alles übersetzen müssen, das ist alles auf Goa’uld.
Carter: Dazu haben wir dann genug Zeit.
Daniel: Wie lange wird das dauern?
Carter: Nur ein paar Minuten.

Teal’C: Hat es funktioniert?
Jack: Carter?
Carter: Ich habe nicht alle Daten runterladen können, aber 62% konnten wir retten. Also einige Informationen werden wir davon bekommen können.
Pack: Und ich habe auch einige interessante Tatsachen erfahren können.
Jack: Na gut, dann würde ich sagen, ab nach Hause.

Pack: Klingt verteufelt nach einem durchdachten Plan.
Jack: Sie meinen, das war geplant, Sir?
Daniel: Wahrscheinlich. Dies ist nicht alles ein Zufall. Die Super Krieger kommen wieder an eine große Armee, danach werden sie willenlos gemacht, damit Ba’al diese Anführen kann und die Wush folgen nun auch den Göttern. Das haben die geschickt gemacht.
Carter: Und wir haben ohne eine Ahnung bei diesem Spiel mitgespielt.

Daniel: Es gibt dort Levels der Bedrohung. Ich weiß nicht, wie viele Levels es gibt, aber wir haben Stufe 5 und die Aro haben Stufe 2.
Carter: Wir sollten schnellstmöglich diesen Planeten besuchen und eine Allianz mit den Aro eingehen.
General Pack: Warum sofort?
Carter: Weil wir keine Zeit mehr haben, Sir.
General Pack: Werden Sie mal deutlich, Major.
Carter: In den Daten wurde der Befehl eindeutig angezeigt, der an alle Rassen der Götter gesendet wurde.
Jack: Und was für ein Befehl ist das?
Daniel: Angriffsziel Erde.

Carter: Dann sprechen sie das Gesamtbild doch mal aus.
Kinsey/Wächter: Eigentlich hätte es so ablaufen sollen, dass die Replikatoren die Menschen hätten überrollen sollen und damit deren Macht entreißen sollte. Die Maschine der Spezies 846 hätten die Goa’ulds in die Hände bekommen sollen und damit die Replikatoren vernichten sollen. Die Goa’Uld hätten die komplette Macht übernehmen sollen und dann hätten sie alles versklavt oder zerstört. Dann wäre der alte Status wiederhergestellt.
Teal’C: Und dann erhebt sich ein Volk gegen die Goa’Uld und ein Widerstand beginnt.

General Pack: Was haben Sie erfahren, Colonel?
Jack: Die Wächter können besiegt  werden. Die Pelikat haben die Wächter vor langer Zeit besiegt. Deshalb haben Sie einen Deal ausgemacht. Die Pelikat werden in Ruhe gelassen, so lange sich die Pelikat nicht einmischen. Helfen werden Sie uns deshalb nicht.
Davis: Wir wissen wenigstens, dass sie nicht unbesiegbar sind.

 Kinsey/Wächter: Das ist typisch eure Rasse. Ihr haltet euch niemals an das, was geschehen sollte. Ihr ändert das Schicksal immer wieder und bringt damit euren Untergang immer näher zu euch raus. Egal was ihr macht, die Menschheit wird sich immer in den eigenen Untergang führen. Und ich werde dies Beschleunigen, damit dieses Universum wieder so existieren kann, wie es sollte.

Jacob Carter: Tu das nicht, du machst hier einen großen Fehler.
 Doch Nikolas zog nur ein teuflisches Grinsen auf.
Carter: NEIN!!!
Ein Schuss fiel und Jacob den Kopf sank.
Carter: NEIN!!!
Sie hatte soeben ihren Vater sterben sehen. Rauch stieg von Jacob ab und die Wachen banden ihn los. Er klappte einfach auf dem Boden zusammen. Nikolas schloss die Stabwaffe wieder und das Volk fing an zu jubeln.

Jack: Warum musstet ihr ihn töten. Warum.
Nadine: Damit ihr keine Einfluss mehr auf dieses Volk habt. Nun hat die Erde nur mehr einen Mitstreiter und das sind die Asgard. Doch die werden euch nicht viel helfen können.
Jack: Wir werden euch fertig machen.
Nadine: Wie soll das die Erde ohne ihrem Eliteteam schaffen?

Jack: Wir haben nur mehr die Asgard als Verbündeter. Den Rest haben die Wächter. Es wird nicht mehr lange dauern, dann starten die Wächter einen neuen Angriff. Irgendwann werden wir keine Chance mehr haben. Wir müssen handeln, wir brauchen einen Plan.
General Pack:  Ich weiß, Colonel, ich weiß

Pendergast: Wir sind da.
 Die Prometheus kam aus dem Hyperraum und drosselte langsam die Geschwindigkeit. Alle an Bord sahen staunend aus dem Fenster und alle begannen langsam zu grinsen.
Pendergast: Darf ich vorstellen.
Carter: Die Hercules, Pegasus und Orion.
Daniel: Beeindruckend.
 Vor der Prometheus standen drei neu und hoch entwickelte Kampfkreuzer der Erde.

General Pack: Also, was gibt es zu berichten, Jackson?
Daniel: Diese Wächter sind ein uraltes Volk, die vor den Goa’Uld existiert haben und das ganze Universum beherrscht haben. Die Antiker haben sich mit den Pelikat verbündet und eine Schlacht in zwei Galaxien mit diesen Wächtern geführt und gewonnen. Als Strafe wurden sie zu Menschen gemacht und auf einem Planeten gefangen gehalten. Doch da Antiker nun nicht mehr existieren, ist Simon auf die Wächter rein gefallen und hat denen geholfen aufzusteigen. Sprich die Wächter haben nun die Stärke und die Fähigkeiten der Antiker und wollen wieder die ganze Galaxie beherrschen.
General Pack: Bitte?
Jack: Und die ganze Sache mit wir sind Schuld, dass das Universum nicht mehr im Gleichgewicht ist?
Carter: Eine wunderbare Lügengeschichte.
General Pack: Also kämpfen wir da eigentlich nur gegen Antiker?
Daniel Jackson: Böse Antiker sozusagen, ja.

Simon: Wenn die Wächter ihre Ursprungsform erhalten, dann sind sie noch mächtiger als früher, da sie noch mehr Kräfte haben werden. Jeder Planet, denn sie dann besuchen wird am Schluss so aussehen, wie der Planet, wo wir waren. Das machen diese Wächter. Wenn sie einen Planeten regieren, dann verwandeln sie ihn in die Hölle. Das ganze Universum wird dann so aussehen.
Daniel: Oh mein Gott, wie kann ich das stoppen?
Simon: Verhindere, dass sie sich verwandeln können. Wenn sie sich Verwandelt haben, ist alles zu spät.

Carter: Sir?
Pack: Major, das sind Antiker. Wenn die wollten, stehen die morgen vor der Türe und wir sind total vorbereitet. Wir werden diesen Kampf nicht aus dem Wege gehen können, deshalb möchte ich nicht auf unseren Untergang warten, sondern wenigstens den Erstschlag auf unserer Seite haben. Colonel, Major, wir ziehen nun offiziell in den Krieg und wir brauchen einen Schlachtplan.
Jack: Ja, Sir.

 In einem Gang von einem Alkesh war es dunkel und still. Nur einige Fackeln brannten langsam vor sich hin. Doch dann hörte man plötzlich laute Schritte. Ein Schatten tauchte auf und ein Mann lief um die Ecke. Er hatte kurzes braunes Haar und eine dunkle Kleidung an. Er hatte eine Stabwaffe in der Hand und lief den Gang entlang. Hinter ihm tauchten zwei weitere Schatten auf. Dieser Mann drehte sich um und feuerte los. Die Schüsse gingen an die Wand, doch die zwei Gestalten mussten bremsen. Dieser Mann drehte sich wieder und lief weiter.
„ Delek, bleib stehen“ schrie einer dieser Gestalten. Nun liefen sie um die Ecke. Es waren zwei SGC Soldaten, genauer gesagt Colonel Dixon und Colonel Rundell. Delek drehte sich wieder um und feuerte weiter. Die Zwei Soldaten gingen in Deckung und feuerten auch los.
„ Erschrecke ihn nur, wir brauchen ihn lebend“ sagte Rundell.
„ Ich weiß“ sprach Dixon. Delek lief um eine weitere Ecke und die zwei Soldaten gaben wieder Gas. Sie liefen auch um die Ecke und sahen wir der Schatten von Delek gerade verschwand.

„ Er ist da drin“ sagte Rundell.
„ Dann ihm nach“ befahl Dixon und die Beiden liefen los. Sie stellten sich neben die Tür. Rundell betätigte den Schalter für die Türe und sie ging auf. Beide stürmten rein und setzten festes Grinsen auf.
„ Sackgasse?“ fragte Rundell, denn Delek stand vor einer Wand. Er drehte sich um und wollte gerade losfeuern, als ihn lauter Blitze durchfuhren. Dixon hatte eine Zat in der Hand und hatte diesen Delek außer Gefecht gesetzt.
„ Wir haben ihn“ freute sich Rundell.
„ Mission erfüllt“ stimmte Dixon zu.
„ Der General wird sehr erfreut sein“ meinte Rundell.
„ Wird er, wenn uns dieser Tok’Ra weiterhelfen kann, was ich hoffe“ sprach Dixon.






 

Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN

STARGATE
SG-1

THE VIRTUAL SERIES

Amanda Tapping als Major Samantha Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
Christopher Judge als Teal’C
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson

GÖTTERDÄMMERUNG
TEIL 1

 

Guest Stars:

Adam Baldwin als Colonel Dixon
Mitchell Kosterman als Colonel Rundell
Carmen Agenziano als Jacob Carter
Sebastian Spencer als Delek
Corin Nemec als Jonas Quinn

 

 

 

 

General Pack stand ungeduldig im Kontrollraum des Stargate Centers. Plötzlich erschien ein heller Strahl neben ihm und Carter tauchte auf.
„ Was hat denn so lange gedauert?“ wollte General Pack wissen.
„ Tja Sir. Sie kennen ja Thor. Er hält immer lange Reden wenn er sich verabschiedet“ antwortete Carter. Pack sah seinen Major nur verwundert an.
„ Ich hab noch einmal eine Simulation gemacht, damit auch alles funktioniert“ erklärte Carter.
„ Und alles im grünen Bereich?“ wollte Pack wissen.
„ Ja, Sir. Unsere Raumschiffe sind nun mit dem aktuellsten Technologiestand der Asgard ausgerüstet. Wir haben die stärksten Schutzschilde, die feuerkräftigsten Schusswaffen und den schnellsten Hyperantrieb, den die Asgard zur Verfügung haben. Die kleine noch vorhandene Flotte von den Asgard hält sich im Hintergrund, falls wir scheitern sollten. Aber Sir, wenn die Wächter kommen sollten, dann werden wir mit allem was wir haben zu schlagen können“ berichtete Carter.
„ Das klingt doch schon einmal nach was“ fand Pack.
„ Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt“ meinte Carter.
„ Ihr Wort in Gottes Ohr“ hoffte Pack.
„ Welchem Gott?“ grinste Carter. Doch in diesem Moment lief Sergeant Davis in den Kontrollraum.
„ Sir, da sind Sie ja“ schnaufte Davis.
„ Walter? Was ist los?“ wollte Pack wissen.
„ SG-14 und SG-18 haben einen Tok’Ra Gefangennehmen können. Er ist bereits im Verhörraum. Ich habe Sie überall gesucht um Ihnen das mitzuteilen“ antwortete Walter.
„ Walter, ich war die ganze Zeit hier, das weiß ich bereits. Ich habe die Iris geöffnet, weil Sie nicht da waren“ erklärte der General.
„ Ach so, na dann“ sprach Walter in einer gedämpften Stimme und setzte sich wieder an seinen Arbeitsplatz.
„ Danke, Sergeant“ bedankte sich Pack und schüttelte kurz den Kopf.
„ Gehen wir“ meinte Pack und er verließ gemeinsam mit dem Major den Kontrollraum.

Daniel war gerade in seinem Labor und durchforstete eine Menge an Übersetzungen. Es klopfte plötzlich an der Tür. Daniel drehte sich um und grinste kurz auf.
„ Jonas, schön Sie zu sehen“ freute sich Daniel und reichte Jonas Quinn die Hand.
„ Auch schön hier zu sein, Dr. Jackson“ grinste Jonas.
„ Wie geht es Ihnen?“ wollte Daniel wissen.
„ Tja, seit der High Jumper zerstört wurde, bin ich eigentlich nur mehr in der Forschungsabteilung von Area 51 beschäftigt. Ist zwar ein bisschen langweiliger als hier, aber ich erfülle genauso meinen Dienst für die Erde. Es geht mir sozusagen gut. Und Ihnen?“ erzählte Jonas.
„ Wir stehen kurz vor dem Ultimativen Kampf und unserer wahrscheinlichen Auslöschung. Aber ansonsten geht’s mir wunderbar“ antwortete Daniel.
„ Klingt doch gut“ grinste Jonas vor sich hin.
„ Was führt Sie wieder zu uns zurück, Jonas?“ wollte Daniel wissen.
„ Wegen dem hier“ antwortete Jonas und drückte Daniel eine CD in die Hand. Daniel sah Jonas etwas verblüfft an.
„ Das sind meine ganzen Daten die ich gefunden habe. Es sind alte Schriften die über die Wächter erzählen. Allerdings sind diese Schriften in Antikersprache geschrieben, und da sind Sie der Beste und der Schnellste. Deshalb habe ich mir gedacht, bevor ich Monate darüber liege und diese Zeichen zu verstehen versuche und nebenbei die Welt untergeht, bringe ich Sie lieber zu Ihnen“ erklärte Jonas.
„ Nicht schlecht. Das werde ich mir gleich einmal anschauen“ war Daniel begeistert.
„ Kann ich Ihnen helfen, vielleicht lerne ich die Antiker Sprache besser“ sprach Jonas vorsichtig.
„ Natürlich Jonas, ich bin für jede Hilfe offen“ nahm Daniel das Angebot an und die Beiden machten sich an die Arbeit.

Jack und Sam saßen bereits im Überwachungsraum. Die Tür ging auf und General Pack kam rein.
„ Und wie sieht es aus?“ wollte Pack wissen.
„ Colonel Dixon beginnt gerade mit der Verhörung des Tok’Ra, Sir“ antwortete Carter.
„ Und Dixon ist relativ stinkig, weil er so viel laufen musste um ihn zu kriegen“ grinste Jack.
„ Wie meinen Sie das?“ wollte Pack wissen.
„ Anscheinend hat dieser Tok’Ra die Beiden fünfmal quer durch ein Alkesh laufen lassen, bis er endlich gefangen genommen wurde. Bei so etwas wird der Colonel relativ schnell wütend“ grinste Jack.
„ Das scheint Ihnen zu gefallen, Colonel“ wunderte sich Pack.
„ Ja, das wird jetzt eine richtig interessante Befragung“ freute sich Jack. Sam konnte nur ihren Kopf schütteln. Dixon schlug auf den Tisch und sah den Tok’Ra richtig wütend an.
„ Jetzt geht es los“ freute sich Jack.
„ Sagen Sie mir, wie wir die Wächter vernichten können“ sprach Dixon in einem bedrohlichen Ton. Doch Delek, der Tok’Ra, lachte nur höhnisch über den Soldaten. Dixon fischte ein Messer raus und hielt es Delek an den Hals.
„ Sagen Sie mir, was Sie wissen, oder ich werde zu dramatischen Mitteln greifen“ drohte Dixon. Doch Delek lachte nur weiter vor sich hin.
„ Sprich“ brüllte Dixon.
„ Ich kann dir nur eines sagen, Tau’ri. Wir Neo Tok’ra haben uns der mächtigen Armee von Ba’al angeschlossen, die so mächtig ist, dass ihr sie nicht besiegen könnt. Wir werden kommen und wir werden euch vernichten. Nicht einmal ein Steinchen von diesem Planeten wird übrig sein“ sprach Delek voller Überzeugung.
„ Aber du bist dann auch auf diesem Planeten“ meinte Dixon.
„ Das bedeutet ich kann aus der ersten Reihe euren Untergang beobachten. Was will man mehr. Für das Gleichgewicht dieses Universums würde ich alles tun, sogar sterben. Du kannst mit mir machen was du willst, aber ich werde dir nichts verraten. Wenn du dich austoben willst, dann mach es und zeige keine Gnade, denn wir werden auch keine zeigen“ sprach Delek in dem finsteren Ton eines Goa’ulds.
„ Die Tok’Ra sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren“ meinte Pack.
„ Ich mochte sie noch nie, aber jetzt wirkt mir das wie ein Goa’uld“ fand Jack.
„ Wird auch nicht mehr viel anderes sein“ sprach Carter in einem traurigen Ton. Denn wegen solcher Schurken ist ihr Vater gestorben. Doch eines weiß Sie genau, sie wird ihren Vater rächen.
„ Er wird keinen Ton sagen“ fand Pack.
„ Sieht leider so aus, Sir“ musste Jack zustimmen.

Teal’C war gerade im Kontrollraum und besprach etwas mit einem Soldaten. Doch plötzlich aktivierte sich das Stargate.
„ Aktivierung von außerhalb“ gab Walter bekannt und schloss die Iris. Die Soldaten liefen in den Raum und nahmen ihre Stellungen ein. Das Stargate öffnete sich. Teal’C stellte sich neben den Sergeant.
„ Wer ist es?“ wollte Teal’c wissen.
„ Keine Ahnung … Sir … Äh … Darf ich Sie Sir nennen?“ sprach Walter.
„ Wer ist es?“ fragte Teal’C in einer noch tieferen Stimme.
„ Keine Code … Sir … aber eine Übertragung. Ich übertrage diese auf dem Bildschirm“ gab Walter bekannt. Auf dem Bildschirm tauchten einige Goa’Uld Zeichen auf.
„ Ich glaube für Sie … Sir“ sprach Walter etwas zittrig.
„ Du kannst mich auch Meister nennen“ meinte Teal’C.
„ Ja, Sir … äh … Meister“ sagte Walter. Teal’c grinste kurz und las die Nachricht. Doch dabei verging ihm das lachen schnell.
„ Ich benötige sofort General Pack“ sprach Teal’C.
„ Jawohl, mein Meister“ sprach Walter nun flüssig.
„ War nur ein Scherz, Sir reicht vollkommen“ meinte Teal’C und Walter rief den General aus.

Daniel und Jonas saßen vor dem Computer und gingen gerade einige Texte durch. Einige Zeichen blinkten am Computer immer wieder auf und Daniel notierte ganz fest an einem Zettel mit.
„ Oh ja“ sprach Daniel.
„ Oh ja was?“ wurde Jonas neugierig.
„ Diese Schriftrolle bestätigt die Geschichte von Simon“ stellte Daniel fest.
„ Das die Wächter gar nicht die Wächter sind, sondern ein altes böses Volk was nun sich zu Antiker gemogelt haben um wieder ihre alte Form zu bekommen und diese Galaxie in ihre Hölle zu verwandeln?“ fragte Jonas nach.
„ So in der Art“ stimmte Daniel zu.
„ Steht da auch was drinnen, wie man diese Wächter vernichten kann?“ wollte Jonas wissen.
„ Allerdings, das ist auf der anderen Schriftrolle“ antwortete Daniel und blätterte virtuell einige Seiten weiter.
„ Hier steht etwas von den Alacha“ meinte Daniel.
„ Ala, was?“ kam Jonas nicht mit.
„ Die Übersetzung ist einfach, aber diese Antikersprache ist schwer zu verstehen“ sprach Daniel und schrieb wieder auf einem Notizblock.
„ Lesen Sie doch einfach mal vor“ fand Jonas.
„ Den Hürdenlauf muss man überwinden um zu der Ursprungssäule der Alacha zu kommen“ las Daniel vor.
„ Das ergibt wirklich keinen Sinn“ wunderte sich Jonas. Daniel kritzelte derweil wie wild auf seinem Zettel weiter.
„ Was meinen die Antiker mit Hürdenlauf und mit einer Säule?“ kannte sich Jonas gar nicht mehr aus. Daniel hörte auf zu schreiben und hob vorsichtig seinen Kopf.
„ Sie haben es, nicht wahr“ freute sich Jonas.
„ Die Wächter heißen Alacha. Und wenn man zu der Ursprungssäule der Alacha gelangt, dann finden wir vielleicht die Möglichkeit, sie zu vernichten, denn dort sind die entstanden“ erklärte Daniel.
„ Und der Hürdenlauf?“ wollte Jonas wissen.
„ Das hab ich gleich“ meinte Daniel und las weiter und kritzelte wieder. Jonas sah Daniel sehr gespannt an. Daniel blickte etwas genervt rüber.
„ Das kann ein wenig dauern“ gab Daniel bekannt.
„ Ach so, na klar. Kaffee und Kuchen?“ fragte Jonas.

General Pack kam in den Kontrollraum gelaufen, wo Teal’C bereits wartete. Pack blieb stehen und sah den Jaffa fragend an.
„ Was gibt es, Teal’C?“ wollte Pack wissen.
„ Ich habe vor kurzen eine Nachricht von Raknor erhalten“ gab Teal’C bekannt.
„ Den Jaffa Freund von Ihnen?“ fragte Pack nochmals nach.
„ In der Tat! Er berichtete mir, dass Bra’tac von den Jaffa die sich Ba’al angeschlossen haben entführt wurde“ berichtete Teal’C.
„ Oh mein Gott“ befürchtete Pack das schlimmste.
„ Bra’tac konnte sich allerdings befreien und einige Jaffas überzeugen gegen Ba’al zu kämpfen“ führte Teal’C die Geschichte weiter aus.
„ Das ist doch eine gute Nachricht“ freute sich Pack.
„ Bra’tac und Raknor wollen nun eine letzte Jaffa Rebellion anzetteln. Auch wenn sie klein sein wird, er wird versuchen so viel Schaden wir nur möglich anzurichten. Doch dazu braucht er meine Hilfe, denn jeder Mann zählt“ erzählte Teal’C seine Story zu Ende.
„ Sie wollen sich mit einigen Jaffas gegen die größte Armee aller Zeiten werfen und soviel kaputt machen wir nur möglich?“ fragte Pack noch einmal nach, da er nicht sicher war, was er gerade gehört hatte.
„ In der Tat“ stimmte Teal’C zu.
„ Teal’C, denken Sie genau darüber nach. Das klingt für mich wie eine Selbstmordmission. Wollen Sie dich wirklich machen. Sie wissen, dass ich Ihnen nichts befehlen kann, aber denken Sie darüber nach. Sie sind sicher lebend wertvoller im Kampf gegen die Wächter als tot“ gab Pack zu bedenken.
„ General Pack, mein Volk braucht mich. Ich bin ein Jaffa und wenn es einige Rebellen gibt, werde ich mein Volk nicht im Stich lassen. Ich sterbe lieber als Krieger, als ein Feigling der sein Volk im Stich gelassen hat“ erklärte Teal’C.
„ Es ist ihre Entscheidung, Teal’C. Wenn Sie gehen wollen, dann werde ich Sie gehen lassen“ seufzte Pack ein wenig.
„ Ich danke Ihnen General und es war mir eine Ehre, so lange und so erfolgreich mit den Tau’ri zu kämpfen“ sprach Teal’C und verbeugte sich.
„ Nein Teal’C, uns war es eine Ehre“ widersprach Pack und reichte Teal’C die Hand, die er natürlich dankend entgegen nahm.

Jack und Sam saßen noch immer im Überwachungsraum und sahen sich das Verhör an. Die Tür ging auf und General Pack kam rein.
„ Wie sieht es hier aus?“ wollte Pack wissen.
„ Dixon macht gerade eine Pause. Der hat vor lauter Drohungen brüllen keine Stimme mehr. Rundell macht nun weiter, aber Delek wiederholt sich immer nur. Wir werden aus ihm nichts rausbekommen, Sir“ berichtete Jack.
„ Na gut. Colonel und Major. Teal’C hat sich soeben beschlossen, dass er mit den letzten Rebellischen Jaffa in den Kampf ziehen wird und alles vernichten, was sie schaffen werden. Er reist in gut 10 Minuten ab“ gab Pack bekannt.
„ Was?“ schrien beide auf.
„ Es war seine Entscheidung und ich habe keine Befehlsgewalt über ihn. Ich wollte ihn umstimmen, aber er hatte sich bereits entschieden“ erklärte Pack.
„ Ich muss ihn sehen“ meinte Jack.
„ Gehen Sie nur Colonel, ich halte hier die Stellung“ sprach Carter.
„ Danke Sam“ bedankte sich der Colonel.
„ Falls er gehen sollte, grüßen Sie ihn schön von mir“ bat Carter und Jack nickte.
„ Sie haben das von Daniel gehört?“ wollte Pack noch wissen.
„ Hürdenlauf, Alacha, Säule, ja, Sir“ antwortete Carter. Pack nickte und die Beiden verschwanden und schlossen die Türe hinter sich. Carter atmete tief durch und wollte sich wieder auf das Verhör konzentrieren.
„ Hallo Sam“ erklang plötzlich eine sehr bekannte Stimme. Carter sprang auf und blickte links von ihr rüber. Dort stand Jacob Carter. Doch Sam wusste sofort, wer dies war.
„ Wächter“ sprach Carter in einer bedrohlichen Stimme.
„ Ich wusste doch, dass du klug bist“ grinste Jacob.
„ Was willst du von mir?“ wollte Sam wissen.
„ Ich wollte dir nur sagen, dass dies keinen Sinn hat. Delek wird euch nichts verraten und in wenigen Tagen werdet ihr alle nicht mehr existieren und das Gleichgewicht dieses Universums wird wieder hergestellt sein“ sprach Jacob.
„ Ja, ja. Erzähle deine Lügen jemand anderen, Alacha“ setzte sich Sam zur Wehr. Jacob bekam einen verwunderten Gesichtsausdruck.
„ Ja, wir wissen über euch bescheid. Alles. Ihr seid keine Götter, keine Wächter, es gibt kein Gleichgewicht. Ihr wollt nur unser Universum in Schutt und Asche legen. Doch das werden wir verhindern“ sprach Sam stolz.
„ Dieser verdammte Simon“ regte sich Jacob auf.
„ Ganz genau, er hat uns besucht und uns alles berichtet. Wir werden auch aufhalten, so wahr ich hier stehe“ versprach Carter.
„ Pass auf, was du schwörst, Sam. Ihr werdet uns nicht vernichten, sondern wir euch. Und wenn dies geschehen ist, dann habe ich noch ein Hühnchen mit dir zu rupfen“ drohte Jacob und verschwand danach wieder. Sam setzte sich wieder hin und atmete einmal tief durch.

Teal’C stand in seiner Jaffa Rüstung vor dem Stargate, das bereits geöffnet war. Die Tür öffnete sich und Jack lief in den Stargate Raum.
„ Teal’C“ sprach Jack in einer traurigen Stimme.
„ Meine Entscheidung steht fest, O’Neill“ stellte Teal’C sofort fest.
„ Dann kann ich dir wohl nur Glück wünschen“ meinte Jack. Teal’C drehte sich um und sah Jack verwundert emotional an.
„ O’Neill, es war mir eine Ehre, mit dir diese ganzen Schlachten zu schlagen“ sprach Teal’C.
„ In der Tat“ grinste Jack.
„ Ich verspreche dir O’Neill, ich werde vernichten, was ich nur kann“ versicherte Teal’C.
„ Das weiß ich doch“ war Jack den Tränen nahe.
„ Ich wünsche euch viel Erfolg“ wünschte Teal’C seinen Freund.
„ Dir auch Teal’C. Und übrigens, schöne Grüße von Carter und den anderen“ richtete Jack aus.
„ Sage Ihnen, dass es mir auch eine Ehre war, mit ihnen diese Schlachten zu schlagen und sage ihnen auch, dass sie alle ein langes und erfülltes Leben haben sollten“ sprach Teal’C.
„ Wir werden uns wieder sehen“ meinte Jack.
„ Werden wir nicht, O’Neill“ widersprach Teal’C und verbeugte sich vor den Colonel.
„ Ach, komm her“ meinte Jack und umarmte seinen Jaffa Kollegen.
„ Leb wohl, O’Neill“ sprach Teal’C noch. Danach löste er die Umarmung und marschierte die Rampe rauf. Er blieb noch einmal kurz stehen, doch er blickte nicht mehr zurück. Er ging weiter und verschwand im Ereignishorizont. Das Stargate schloss sich und Jack sah mit einem traurigen, enttäuschten und versteinerten Blick zum Stargate rauf. Doch Jack wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Pack das Mikrophon einschaltete.
„ Colonel, bitte kommen Sie. Major Carter hat eine Idee“ gab Pack bekannt.
„ Das hat diesmal aber lange gedauert“ wunderte sich Jack und machte sich sofort auf den Weg.

Daniel kritzelte seine letzten Notizen auf den Zettel und war plötzlich fertig. Jonas sah bisschen verdutzt auf den Zettel.
„ Dr. Jackson?“ fragte Jonas vorsichtig.
„ Natürlich“ jubelte Daniel fast auf.
„ Was denn?“ wurde Jonas richtig neugierig.
„ Ich habe nun die Übersetzung komplett und nun ergibt alles einen Sinn“ freute sich Daniel.
„ Und welchen Sinn?“ wollte Jonas nun endlich wissen.
„ Der Hürdenlauf ist eine Prüfung, genauer gesagt mehrere Prüfungen. Wenn diese Bestanden sind, dann kommt man zur Ursprungssäule von den Alacha, sprich die Wächter. Und wenn man bei ihrem Ursprung ist, wird man sie auch zerstören können“ erklärte Daniel den Text.
„ Also müssen wir nur zu dieser Säule gelangen“ stellte Jonas fest.
„ Ja, genau“ stimmte Daniel zu.
„ Dann müssen wir nur mehr raus finden, wo diese Säule ist“ meinte Jonas.
„ Genau, aber das steht da nicht drinnen“ musste Daniel feststellen.
„ Aber es gibt einen anderen Text, wo auch was von einem Standort der Säule spricht. Warten Sie, lassen Sie mich mal dran“ bekam Jonas einen Gedankenblitz und drängte Daniel vom Computer weg und tippte wie wild herum.

General Pack und Jack trafen im Überwachungsraum ein, wo Carter bereits wartete. Sie übernahm sofort das Wort, ohne das die beiden auch nur einen Ton sagen konnte.
„ Sir, es ist ganz einfach. Daran habe ich noch nicht gedacht. Diese neuen Tok’ra übernehmen den Wirt nun ganz, nicht wie die Alten“ fing Carter an.
„ Und?“ fragte Jack.
„ Wir wissen genau, wo sich der Symbiont befindet. Wenn wir eine Spritze in den Hals von Delek spritzen, mit einem Beruhigungsmittel, müsste der Symbiont für eine kurze Zeit die Kontrolle verlieren und wir können mit dem Wirt sprechen. Vielleicht verrät der uns mehr“ kam Carter nun auf dem Punkt.
„ Klingt nach einem Plan“ fand Jack.
„ Sie haben grünes Licht, Major“ gab Pack den Befehl dazu. Carter machte sich sofort auf den Weg. Sie lief in die Krankenstation und holte die Spritze. Danach ging sie in den Verhörraum, wo Rundell gerade noch mit Delek herumschrie.
„ Colonel, bitte verlassen Sie den Raum“ befahl Carter. Rundell nickte und ging raus. Die Tür ging zu und Carter ging ganz vorsichtig auf den gefesselten Delek zu.
„ Major Samantha Carter. War es ein Vergnügen deinen alten Herren sterben zu sehen“ grinste Delek voller stolz.
„ Dir wird dein Grinsen gleich noch vergehen“ meinte Carter und jagte die Spritze in den Hals von Delek.
„ Was ist das, hör auf damit“ schrie Delek, doch dann wurde er immer schwächer. Er senkte kurz den Kopf.
„ Carter, nur den Symbiont betäuben, nicht gleich den ganzen Körper“ meckerte Jack mit dem Mikro rein.
„ Einen Moment, Sir. Einen Moment“ sprach Carter. Plötzlich erschrak Delek und sah wie wild um sich.
„ Hallo“ sprach Carter und Delek sah sie verwundert an.
„ Was soll das hier?“ kannte sich Delek nicht mehr aus.
„ Du bist der Wirt, nicht wahr?“ fragte Carter nach.
„ Ja, warte mal, nun erinnere ich mich“ sprach Delek und bekam plötzlich einen furchtlosen Gesichtsausdruck.
„ Das bringt euch auch nichts. Ihr könnt meinen Herren schon lähmen. Aber ich habe die Kontrolle über meinem Körper freiwillig hergegeben und ich folge auch aus freien Stücken den Wächtern. Von mir werdet ihr auch nichts erfahren“ sprach der Wirt Selbstbewusst.
„ Und jetzt?“ fragte Jack etwas stutzig.
„ Hör mal zu. Durch den Schutz deines Herren hast du keine Schmerzen gespürt. Jetzt spürst du alles. Und ich schwöre dir, für den Tot meines Vaters werdet ihr alle büssen“ flüsterte Carter in das Ohr von Delek. Sie holte einen Elektroschocker raus und hielt es Delek an die Brust. Er schrie auf und zitterte am ganzen Körper.
„ Major, das habe ich Ihnen nicht erlaubt“ brüllte Pack auf.
„ Lassen Sie sie, General, lassen Sie sie“ bat Jack drum und Pack ließ es vorerst. Sam setzte ab, doch Delek sagte nichts.
„ Na gut, dann noch eine Runde“ meinte Carter und hielt den Schocker wieder ran. Delek schrie weiter und zitterte weiter am ganzen Körper. Sie setzte wieder ab und kniete sich vor Delek hin.
„ Ich würde es gut finden, wenn du nichts sagen würdest. So könnte ich weiter machen und glaube mir, dich schreien zu hören, hilft mir, meinen Schmerz über den Tot meines Vaters zu bewältigen“ flüsterte Carter in einem tödlichen Ton. Sie hielt den Elektroschocker wieder hin und Delek schüttelte es wieder kräftig durch. Doch diesmal setzte sie nicht ab. Sie fuhr weiter fort.
„ Tu mir den Gefallen und sag kein Wort“ sprach Carter.
„ Moment, hör auf, ich sag dir was du wissen willst“ schrie Delek auf und Carter setzte ab.
„ Ich höre?“ fragte Carter in einem teuflischen Ton.
„ Die ganze Flotte versammelt sich auf Daknor, einen verlassenen Planeten…“ fing Delek an zu erzählen.
„ Das reicht mir, ich kenne die Koordinaten zu diesem verlassenen Planeten. Ich danke dir“ sprach Carter. Sie drehte sich um und ging. Delek blieb geschwächt im Raum zurück. General Pack und Jack liefen vor die Türe hin, wo Carter grade raus kam.
„ Major, Folter war von mir nicht beordert“ regte sich Pack auf.
„ Aber es hat funktioniert. Nun wissen wir, wo sie sein werden und wir können einen Überraschungsangriff machen. Und dieser Idiot ist wirklich auf meine Show reingefallen“ freute sich Carter und ging los.
„ Show?“ wunderte sich Pack.
„ Diese Frau hat wohl immer was Neues auf Lager“ grinste Jack.

 

Jack und Sam standen in voller Montur im Kontrollraum des Stargate Centers, wo auch General Pack gerade eintraf.
„ Wir sind bereit Sir“ gab Carter bekannt.
„ Ich geben Ihnen Sg-14 und SG-18 als Verstärkung für diese Mission mit“ gab Pack bekannt und diesem Moment kamen Rundell und Dixon ebenfalls in voller Montur in den Kontrollraum.
„ Wunderbar, Sir. Danke“ bedankte sich Jack.
„ Wie sieht der Plan aus?“ wollte Pack wissen.
„ Da wir nun wissen, wo sich die Flotte versammeln wird, werden wir vorher dort sein. Wir werden dafür sorgen, dass die Flotte zerstört wird. Dann müssen wir nur mehr einen Weg finden, wie wir verhindern, dass sich die Alacha in ihre Stammform zurück wandeln können und dann haben wir die Schlacht gewonnen“ antwortete Carter.
„ Klingt einfach“ meinte Dixon.
„ Wird es aber nicht werden“ widersprach Jack sofort.
„ Aber wir werden unser Bestes geben“ versprach Rundell.
„ Das will ich auch hoffen“ meinte Carter.
„ SG-1, SG-14 und SG-18, Sie haben grünes Licht für diese Mission“ gab Pack bekannt.
„ Danke, Sir“ sprach Jack und wollte gerade gehen, als Daniel und Jonas in den Kontrollraum platzten.
„ Nein warten Sie. Sam darf nicht gehen“ schrie Daniel und alle sahen den Wissenschaftler verdutzt an.
„ Wieso?“ fragten alle im Chor, sogar Carter.
„ Ich weiß nun, was der Hürdenlauf ist. Das sind mehrere Prüfungen, wo ich das Wissen von Sam benötigen werde. Denn nur wenn wir diesen Hürdenlauf bestehen, dann gelangen wir zu der Ursprungssäule der Alacha und können hoffentlich diese Wächter für alle mal vernichten“ antwortete Daniel.
„ Und ich habe die Koordinaten gefunden“ gab Jonas bekannt.
„ Ach ja, das hat Jonas. Deshalb brauche ich Sam für diese Mission“ kam Daniel nun auf dem Punkt.
„ Moment einmal, warum darf ich denn nicht mit?“ wollte Jonas wissen.
„ Ganz einfach Jonas. Es sind noch viele Schriftrollen zu übersetzen. Der Hürdenlauf muss bestanden werden, oder man wird getötet. Wenn wir es nicht schaffen, brauchen wir jemanden, der die restlichen Schriftrollen noch übersetzen kann und vielleicht einen weiteren Weg findet um die Wächter zu vernichten“ stellte Daniel klar.
„ Na gut, ich forsche dann mal wieder vor dem Computer weiter“ meinte Jonas und verließ den Kontrollraum wieder.
„ Na gut. Major, Sie werden mit Dr. Jackson diesen Hürdenlauf gehen. Colonel, Sie bekommen weitere Soldaten und führen unseren Erstschlag aus“ befahl Pack.
„ Ja, Sir“ sprachen Carter und Jack im Chor.
„ Viel Glück“ wünschte Jack seiner Kollegin und verschwand dann mit seinen Soldaten.
„ Ich hole meine anderen Sachen“ seufzte Sam ein wenig und machte sich mit Daniel auf den Weg.

Ein weites grünes Land war zu sehen und in der Mitte stand ein geöffnetes Stargate, wo gerade Jack mit seinen Soldaten aus dem Stargate strömte. Alle waren angekommen und das Stargate schloss sich wieder.
„ Na gut. Colonel Dixon und Rundell, sie kommen mit mir. Der Rest bewacht das Tor und die Umgebung. Diese Stellung dürfen wir auf gar keinen Fall verlieren. Wir müssen hier auch wieder verschwinden können“ befahl Jack. Alle nickten und die drei Colonels machten sich auf den Weg.
„ Colonel O’Neill, wie sieht unser Plan aus?“ wollte Rundell wissen.
„ Wir jagen die Flotte in die Luft“ antwortete Jack.
„ Wie denn?“ wollte Rundell wissen.
„ Das UAV hat ergeben, dass hier in der nähe eine große Bucht ist. Dort wird die Flotte landen, da ansonsten überall nur Wald ist“ gab Dixon bekannt.
„ Genau, und dort gehen wir nun hin, platzieren eine verstärkte Naquadah Bombe. Wenn die Flotte dann eintrifft, werden wir diese Bombe zünden und verschwinden. Dann gibt es keine große Flotte mehr“ erklärte Jack den Plan.
„ Ganz schön kühn, was?“ wunderte sich Rundell.
„ Carter eben. Sie sprengt gerne Sachen in die Luft. Seien Sie froh, dass wir diesmal nicht wieder einen Planeten oder eine Sonne sprengen müssen“ sprach Jack. Dixon lachte ein wenig und die Drei marschierten weiter.

Teal’C ging auf ein kleines Dorf zu, wo lauter kleine Zelter standen. Vor den Zeltern war ein großes Feuer. Teal’C ging vorbei und die Jaffa was dort lebten, sahen ihn alle etwas schräg an. Teal’C bemerkte das größte Zelt, das auch geöffnet war. Das musste das richtige sein. Er ging auf das Zelt zu und schritt hinein. Ein Jaffa stand in diesem Zelt und wartete bereits auf Teal’C.
„ Wo ist Raknor und Bra’tac, mir wurde gesagt, dass sie hier auf mich warten würden?“ fragte Teal’C. Der Jaffa zog ein Grinsen auf.
„ Wir werden dich schon zu Ihnen bringen“ meinte der Jaffa.
„ Ich verstehe nicht ganz“ wunderte sich Teal’C. Der Jaffa hob eine Zat und schoss auf Teal’C, der sofort zusammensackte und bewusstlos am Boden lag.

Daniel und Sam standen im Stargate Raum und das Stargate öffnete sich gerade. General Pack und Jonas standen im Kontrollraum.
„ Schicken Sie die Sonde“ befahl Pack. Walter nickte und jagte die MALP durch das Gate. Die Daten wurden übermittelt.
„ Und?“ wollte Jonas wissen.
„ Keine Lebenszeichen, normale Atmosphäre, keine Anzeichen von Gefahr, Sir“ gab Walter bekannt.
„ Dann können sie wohl starten“ sagte Jonas etwas enttäuscht, weil er nicht mitdarf.
„ Major Carter, Dr. Jackson. Sie haben grünes Licht für diese Mission. Ich wünsche Ihnen viel Glück“ sprach Pack. Carter und Daniel nickten. Sie marschierten die Rampe hoch und verschwanden im Ereignishorizont des Stargates. Pack und Jonas sahen etwas verängstigt aus, als sich das Stargate schloss.
„ Wir schwer ist dieser Hürdenlauf?“ fragte Pack nochmals nach.
„ Darin befindet sich die Ursprungssäule einer sehr mächtigen Rasse, Sir. Das wird ein verflucht schwerer Hürdenlauf. Ich hoffe, sie überleben es“ antwortete Jonas.

Jack, Dixon und Rundell gingen durch den Wald und waren nicht mehr weit von der Bucht entfernt.
„ Sir, was passiert wenn die Bombe nicht die komplette Flotte zerstören wird?“ wollte Dixon wissen.
„ Dann werden wir die restlichen Schiffe mit unserer Flotte zerstören. Hauptsache wir können einen Großteil der Flotte zerstören“ antwortete Jack.
„ Ansonsten was?“ fragte Rundell etwas nervös.
„ Werden wir wohl den Untergang geweiht sein“ meinte Jack. Doch plötzlich war da ein Geräusch.
„ Sir?“ fragte Dixon.
„ In Deckung“ brüllte Jack. Alle drei waren sich auf dem Boden. Ein Alkesh flog ihnen über den Kopf und direkt auf die Bucht zu.
„ Oh Nein“ kriegte Rundell die Angst.
„ Beeilung“ schrie Jack und die Drei liefen auf die Bucht zu, wo der Alkesh gerade verschwand. Sie kamen bei der Bucht an und warfen sich vor dem steilen Hang abwärts auf dem Boden. Sie lagen vor der Bucht und alle drei bekamen große Augen. Das Alkesh landete mitten auf dem Platz. Rundherum waren lauter Goa’uld und Wush Schiffe zu sehen, so weit das Auge reichte. Die komplette Bucht war mit der Flotte voll. Sie ist bereits da.
„ Wir sind zu spät“ seufzte Jack.

FORTSETZUNG FOLGT

 

 

Written by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger

 

Kritik von Thirsty:
Bis jetzt ist noch nicht viel passiert, aber der Grundstein für das Finale ist nun gelegt. Plan A, die Flotte zu zerstören, scheint schief gegangen zu sein. Jetzt muss Jack mit seinem Team improvisieren. Teal’C scheint in ne Falle gelaufen zu sein. Einzig Carter und Daniel scheinen gute Chancen zu haben, ihren Plan zu vollenden.
Die Ausgangslage ist ziemlich schlecht, es wird also Spannend werden…

Rating: 9

Kritik von Bigi:
im Gegensatz zur letzten Folge ist diese Episode durchaus kurzweilig, sehr gut zu lesen und auch richtig spannend!
Auch der Stargate-typische Humor fehlt nicht wenn ich zum Beispiel an die Szene
mit Walter und Teal'c denke die im Kontrollraum ein witziges Gespräch haben, man kann sich die Charakteren so richtig vorstellen und auch darüber lachen.
Das einzige was mich beim lesen etwas gestört hat, Daniel und Jonas Siezen sich, das passt gar nicht ins Bild, schon nur Weil Jonas ein Außerirdischer ist...die werden eigentlich nie Gesiezt.

 

Im Großen und Ganzen ein sehr gelungener erster Teil vom Staffelfinale!
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil, Hungry wird uns sicher noch einige Überraschungen parat haben!

 

Rating: 10/10