
Deutsche virtuelle Television
präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion
Was bisher geschah:
Teal’C kämpft gegen Sha’an. Beide fliegen in das Feld und werden
zersetzt. Daniel wird dabei von einem Strahl von diesem Feld erwischt.
Jack: Wo ist Teal’C?
General Pack: Der Präsident der Vereinigten Staaten teilt Ihnen hiermit mit, dass sie das Kommando vom Stargate Center verlieren. Sie haben die Erde einer großen Gefahr ausgesetzt und dabei sind viele gute Soldaten ums Leben gekommen. Damit ist ihre Befehlsgewalt über das Stargate Projekt aufgehoben und sie werden auch Einstimmung von der Regierung der Vereinigten Staaten aus der Politik entlassen. Hiermit verlieren Sie auch ihren Senator Titel.
Präsident Hayes: Jedenfalls, bis dieser
Ersatzmann geschickt wird, übernehmen Sie Colonel das Kommando des Stargate
Center.
O’Neill: Wer Ich?
Daniel fällt in Unmacht und steht in
einem dunklen Stargate Raum. Er dreht sich um und sieht Teal’C.
Teal’C: Hilf mir, Daniel, Hilf mir
Jack marschierte durch das SGC. Es war ein
komisches Gefühl, diese Anlage zu leiten. Auch wenn es nur vorläufig
war, bis eine geeignete Person gefunden wurde. Die Zerstörung durch Ba’al
war ja groß genug. Die meisten Leute von SGC waren beschäftigt die
Anlage zu reparieren. Doch eine Tatsache erfüllte Jack mit stolz. Er sah
seine alten Kollegen wieder. Die Leute, die durch NID Agenten ersetzt wurden,
sind nun wieder hier.
“ Sergeant Davis“ schrie Jack plötzlich und lief auf ihm zu.
Davis stoppte und drehte sich um.
“ Colonel“ begrüßte Davis Jack.
“ Schön Sie wieder zu sehen“ freute sich Jack.
„ Freut mich auch. Das Chevron eins aktiviert sagen, hat mir wirklich
gefehlt“ grinste Davis. Jack grinste kurz auf.
“ Es wartet ja schon viel Arbeit auf Sie“ meinte Jack.
“ Das mache ich gerne, so lange ich wieder hier bin“ erklärte
Davis.
“ Wunderbar, dann mal ran an die Arbeit“ befahl Jack.
“ Jawohl, Sir“ grinste Davis und marschierte weiter. Jack fühlte
sich wieder wirklich gut. Es war fast alles wieder normal. Es fehlte nur einer
und zwar der verstorbene Teal’C. Jack schluckte mal tief durch. Doch es
war wirklich viel zu tun und er musste sich selbst an die Arbeit machen. Also
verschwendete er keinen Gedanken mehr daran und marschierte in sein Ersatzbüro.
Sam und Daniel saßen in der Kantine.
Beide aßen gerade ihre Nachspeise und waren mitten in einer heißen
Diskussion.
“ Warum träumt jeder von Teal’C, nur ich nicht“ beschwerte
sich Carter.
“ Keine Ahnung“ sagte Daniel.
“ Mit Colonel O’Neill fischt er, mit dir redet er, und mich mag
er wohl nicht mehr“ seufzte Carter.
“ Sei froh, dass du solche Träume nicht hast“ meinte Daniel.
“ Wieso?“ wollte Carter wissen.
„ Es ist immer so unheimlich. Es ist immer dunkel. Kein anderer Mensch
ist da. Dann steht er plötzlich da und bittet mich um Hilfe. Ich will ihm
helfen, doch ich komme nie an ihn ran. Ich weiß nicht, was diese Träume
bedeuten sollen“ antwortete Daniel.
“ Du hast seinen Tod gesehen, ich und Colonel O’Neill nicht. Du
warst dabei. Vielleicht hast du Schuldgefühle, weil du ihm nicht helfen
konntest“ schlug Carter vor.
“ Kann sein, dass mich dieser Gedanke auffrisst“ gab Daniel zu und
nahm noch einen bissen von seinem Kuchen.
“ Das wird vorüber gehen. Es ist schwer eine solche Person zu verlieren,
aber irgendwann wird es besser werden“ versuchte Carter ihren Kollegen
aufzumuntern.
“ Aber diese Wunde, warum leuchtet die immer auf, wenn ich von Teal’C
träume?“ fragte sich Daniel.
“ Etwa diese Wunde“ meinte Carter schockierend und zeigte auf die
hellblau aufleuchtende Wunde von Daniel. Er blickte runter und war geschockt.
Er sah auf und bemerkte, dass schon wieder alles verschwommen war.
“ Genau diese“ sagte Daniel mit schwacher Stimme. Er kippte vom
Stuhl in der Kantine und lag bewusstlos am Boden.
“ Daniel“ schrie Carter auf und lief zu ihm hin.
Daniel öffnete langsam seine Augen.
Diesmal befand er sich nicht im Stargate Raum oder auf einem Korridor. Er stand
in einer Art Mine. Es war dunkel und es roch ziemlich Ekelhaft. Man hörte
fast nur schreie. Hier war es unerträglich. Daniel drehte sich wieder um
und sah Teal’C. Er kniete am Boden, war mit Ketten gefesselt. Überall
auf seinem Körper waren Wunden. Er sah gar nicht gut aus. Er hatte eine
Art Axt in seiner Hand. Er schnaufte wie verrückt.
„ ARBEITE“ schrie plötzlich jemand und eine Peitsche wurde
auf Teal’Cs Rücken geschlagen. Daniel konnte seinen Augen nicht trauen.
Doch plötzlich wurde er aus dieser Umgebung raus gerissen. Er lag wieder
in der Kantine. Sam war über ihm gebeugt und sah ihn besorgt an.
“ Alles in Ordnung Daniel?“ fragte Carter und streichelte ihm leicht
über die Stirn.
„ Nein, gar nichts ist in Ordnung“ antwortete Daniel. Er konnte
nicht verstehen, was er da gerade gesehen hatte. Alles war so realistisch. Vielleicht
war es gar kein Traum.
Richard Dean Anderson
als Colonel Jack O’Neill
IN
STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES
Amanda Tapping als
Major Samantha Carter
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson
HILFESCHREI
Guest Stars:
Christopher Judge als Teal'C
Gary Jonas als Sergeant Davis
Allison Down als Dr. Brightman
Jack stürmte durch die Korridore. Er
rempelte einige Leute an, doch er lief einfach weiter. Er bog ein und landete
in der Kantine.
“ Was zu Hölle geht hier vor?“ fragte Jack und lief sofort
zu Daniel, der auf einer Bank saß und versuchte seine Kräfte wieder
zu erlangen.
“ Frag ich mich auch“ antwortete Daniel.
„ Was?“ stieß Jack hervor und sah Sam fragend an.
“ Daniels Wunde von diesem Feld leuchtete auf und er fiel in Unmacht“
erzählte Sam. Jack sah den geschwächten Daniel an und machte sich
leicht sorgen.
“ Da habe ich einmal das Kommando über diese Basis, und du machst
so was“ regte sich Jack auf.
“ Es kommt noch besser“ warnte Carter ihren Vorgesetzten. Jack sah
nun etwas verdutzt zuerst Carter an und danach Daniel.
“ Ich habe von Teal’C geträumt, dass er versklavt ist und leidet“
erzählte nun Daniel.
“ Und wegen einem Traum mache ich diesen Sprint?“ fragte Jack etwas
beleidigt.
“ Ist es nicht merkwürdig, dass die Wunde aufleuchtet, wenn Daniel
von Teal’C träumt?“ fragte Carter.
“ Ist es nicht merkwürdig, dass der Präsident mir das Kommando
gibt?“ konterte Jack. Sam konnte sich nicht so recht entscheiden.
“ Irgendetwas stimmt nicht mit mir. Und diese Verletzung hat was damit
zu tun“ meinte Daniel.
“ Das klingt doch schon eher nach etwas“ sagte Jack. Daniel sah
ihn an.
„ Was meinst du damit?“ wollte Daniel erfahren.
“ Das war eine unbekannte Materie, vielleicht beeinflusst dich das“
antwortete Carter, bevor Jack es konnte.
“ So ungefähr hätte ich es auch gesagt, bis auf die Materie“
stimmte Jack zu.
„ Und was soll ich jetzt machen?“ würde Daniel gerne wissen.
“ Sag mal Daniel, für was haben wir Ärzte hier?“ konterte
Jack. Daniel grinste leicht auf.
“ Du hast Recht, ich gehe auf die Krankenstation und lass mich untersuchen“
meinte Daniel.
“ Ganz genau“ stimmte Jack zu.
“ Ich gehe mit“ gab Carter bekannt. Jack sah sie an und grinste
leicht auf.
“ Na das lasse ich mir nicht entgehen“ sagte auch Jack. Carter half
Daniel hoch und sie marschierten los. Doch kurz bevor sie die Tür erreicht
haben, ging der Alarm plötzlich los.
“ Unerlaubte Aktivierung von Außerhalb“ ertönte die Stimme
von Sergeant Davis.
“ Nicht mal eine Stunde da und er macht mir schon wieder sorgen“
ärgerte sich Jack.
“ Wir gehen dann mal“ meinte Carter. Jack nickte und die Beiden
marschieren los.
“ Na dann an die Arbeit, Jack“ sagte er zu sich selbst. Er wollte
gerade los laufen, als er ein Sandwich sah. Er schnappte es sich und biss einmal
ab.
“ Für den Weg“ meinte Jack und dann lief er endlich los.
Jack kam im Kontrollraum an. Er hüpfte
über die letzten Trümmer um an Sergeant Davis ran zu kommen.
“ Was gibt es?“ fragte Jack mit vollem Mund.
„ Es ist kein SG-Team. Es kam keine Signatur durch das Tor“ antwortete
Sergeant Davis.
“ Dann bleibt die Iris geschlossen“ befahl Jack.
“ Natürlich, das hab ich nicht vergessen“ meinte Sergeant Davis.
Jack schluckte das letzte Stück vom Sandwich runter und betrachtete das
Stargate. Die Soldaten zielten wie immer auf das offene Tor, die Iris blockierte
den Energiehorizont und hinter dem Tor schimmerte es angenehm blau. Plötzlich
schloss sich das Stargate.
“ Und was war das jetzt?“ fragte Jack.
“ Gar nichts“ antwortete Davis. Jack sah ihn etwas verdutzt an.
“ Wie gar nichts?“ wollte Jack wissen.
“ Das Tor war offen. Es kam aber gar nichts durch. Deine Audiosignale,
keine Personen, keine Funkfrequenzen“ erklärte Davis.
“ Dann ist es ja gut, schon wieder ein Sprint um sonst“ meckerte
Jack und ging. Davis grinste ihm nur hinterher. Die Soldaten im Raum wunderten
sich auch, was das gerade war. Aber sie gingen wieder an ihre Arbeit.
Daniel lag auf der Krankenstation und ließ
sich gerade untersuchen. Die neue Ärztin Dr. Brightman war gerade über
Daniel gebeugt. Sie leuchtete mit einer kleinen Taschenlampe auf die Wunde von
Daniel.
“ Wie lange ist das her?“ wollte Dr. Brightman wissen.
„ Gute zwei Monate, wieso?“ antwortete Carter.
“ Die Wunde ist noch immer nicht verheilt“ stellte Dr. Brightman
fest.
“ Wie bitte?“ fragte Daniel leicht geschockt.
„ Die Wunde hat ja nie geblutet haben Sie mir gesagt, allerdings ist die
Wunde noch offen. Ich kann ihren Schulterknochen sehen, wenn ich die Wunde aufdrücke“
antwortete Dr. Brightman und drückte etwas an der Wunde herum.
“ AAAUUUUUAAAA. Hören sie auf damit“ schrie Daniel. Dr. Brightman
schrak etwas auf.
„ Tut mir Leid“ entschuldigte sich Dr. Brightman.
“ Schon gut, können Sie etwas dagegen machen?“ wollte Daniel
wissen.
“ Nein“ musste Dr. Brightman zugeben.
“ Nein?“ fragte Carter ganz verdutzt.
“ Von wegen, wozu hat man Ärzte“ seufzte Daniel.
“ Wie bitte?“ sah Dr. Brightman Daniel fragend an.
“ Nichts weiter“ sagte Daniel.
„ Also, was meinten Sie damit?“ wiederholte Carter ihre Frage,
“ Dazu brauchen wir Experten, ansonsten kann ich da gar nichts raus finden“
erklärte Dr. Brightman.
“ Dann holen Sie bitte ihre Experten“ schlug Daniel vor.
“ Werde ich machen“ sagte Dr. Brightman und ging danach.
“ Und das soll eine Ärztin sein?“ fragte Daniel leicht verdutzt.
“ Sie ist halt neu“ verteidigte Carter ihre neue Kollegin.
“ Hoffentlich endet sie nicht wie die Letzte“ meinte Daniel.
Es herrschte ziemlich Ruhe in den Gängen
vom SGC. Alles lief ganz normal ab wie sonst auch immer. Außer das öfters
Leute mit den Überresten des Besprechungsraumes vorbei gingen. Plötzlich
kam ein Soldat um die Ecke und fing an wie wild herum zu feuern. Alle sprangen
sofort irgendwo zu Seite. Der Soldat schrie auf und feuerte einfach weiter.
Der Alarm wurde ausgelöst. Nun folgte ein zweiter Soldat der auch herum
feuert. Sie wurden immer mehr und hörte nicht auf zu feuern. Alle Leute
brachten sich in Sicherheit. Doch einige bekamen auch Schüsse ab. Viele
liefen Blutverschmiert durch die Gänge, einige lagen schon regungslos am
Boden. Der Lift öffnete sich und Jack stürmte heraus. Er blieb an
der Ecke stehen und wagte einen Blick.
“ Was ist denn los mit euch?“ brüllte Jack. Doch er bekam statt
einer Antwort, nur Feuersalven in seine Richtung. Jack zog seinen Kopf wieder
ein. Er wusste nicht was das sollte. Die Schüsse trafen einige Lampen und
der Gang wurde dunkel.
“ Notlicht ausschalten“ befahl Jack. Ein Soldat hinter ihm gab diesen
Befehl durch und es wurde stockdunkel in diesem Gang.
“ Was haben Sie vor, Sir?“ fragte dieser Soldat.
“ Wir sehen sie, die uns aber nicht“ antwortete Jack. Er kroch langsam
zu Boden und schob sich nach vorne. Er sah, wo Waffen abgefeuert wurden. Doch
die schlugen alle über ihm ein. Jack zielte genau und schoss einige gezielte
Schüsse ab. Es traf den Soldaten in den Füßen und sie gingen
zu Boden. Jack feuerte wie wild weiter. Die anderen Soldaten, die mit Jack gekommen
sind, feuerten nun auch auf die Beine der Soldaten. Sie gingen alle zu Boden
und blieben liegen. Jack stand auf und lief dort hin. Er kickte die Waffen weg.
“ Notlicht an“ befahl Jack. Es wurde wieder etwas heller in den
Gängen. Jack und die anderen Soldaten zielten auf ihre verletzten Kollegen.
“ Was soll denn das?“ fragte Jack total verwirrt.
“ Wir sagen kein Wort, du Verräter“ brüllte dieser Soldat.
Jack verstand gar nichts mehr.
Die Spezialisten waren im SGC angekommen.
Sie bauten ihre Maschinen in der Krankenstation auf und Daniel lag nur da und
starrte etwas verängstigt diese Maschinen an.
“ Was zum Teufel haben die da?“ fragte Daniel wirklich schockiert.
“ Das sind die neuesten Geräte. Entwickelt aus ihrem Mitbringsel
von den Stargate Reisen“ erklärte Dr. Brightman.
“ Und was machen die dann mit mir?“ würde Daniel gerne wissen.
“ Die zerlegen Sie in kleine Teile um festzustellen was Ihnen fehlt“
antwortete Dr. Brightman mit cooler Stimme.
“ Die tun bitte was mit mir?“ beschwerte sich Daniel.
“ Nur Computertechnisch, ihr Körper bleibt ganz“ fügte
Dr. Brightman zu ihrer Erklärung hinzu.
“ Das will ich doch stark hoffen“ meinte Daniel. Sam kam wieder
hinzu und sah die Geräte.
“ Ach, die sind schon fertig?“ wunderte sich Carter.
„ Ja, vor kurzem wurden sie fertig“ antwortete Dr. Brightman.
“ Du weißt davon?“ fragte Daniel leicht überrascht.
“ Ich war bei der Entwicklung dabei“ antwortete Carter. Daniel atmete
tief durch.
“ Dann bin ich beruhigt“ gab Daniel bekannt.
“ Wie schaffen Sie das bloß?“ fragte Dr. Brightman ihre neue
Kollegin Carter.
“ Ich erkläre es so harmlos wie möglich und nicht so ehrlich
brutal wie Sie“ antwortete Carter. Dr. Brightman runzelte die Stirn und
wusste nicht so ganz, was Carter meinte. Die Maschine war fertig aufgebaut und
Daniel wurde rein geschoben. Die Aufzeichnungen begannen. Auf einem Display
wurde der Körper von Daniel gezeigt. Der Computer zerteilte Daniels Körper
in lauter kleine Teile auf dem Display um sie zu untersuchen.
“ Merkwürdig“ sagte Dr. Brightman plötzlich.
“ Was denn?“ fragte Carter.
“ Frag ich mich auch“ fügte Daniel hinzu.
“ Diese Wunde hat ein eigenes Leben“ antwortete Dr. Brightman.
“ Wie bitte?“ fragten Carter und Daniel im Chor.
„ Na sehen Sie sich das an“ schlug Dr. Brightman vor und vergrößerte
die Schulter von Daniel. Der ganze Körper wurde zerlegt, nur dieser Teil
nicht.
„ Was hat das zu bedeuten?“ fragte Carter leicht verwirrt.
„ Diese Wunde ist ein eigenes selbstständiges Wesen“ antwortete
Dr. Brightman. Sie zoomte etwas weiter hinzu und sah sich diese Lebensform etwas
genauer an.
„ Interessant“ meinte Dr. Brightman und vergrößerte diese
Lebensform.
“ Es lebt selbst und hat sich an die Nerven gefressen und damit das Gehirn
von Daniel angezapft“ erklärte Carter.
“ Einfach unglaublich, so etwas habe ich noch nie gesehen“ meinte
Dr. Brightman.
“ Und wie kriegt man das verdammte Teil weg?“ fragte Daniel schon
langsam genervt.
“ ÄHM, Lasertechnik?“ schlug Dr. Brightman vor.
“ Das reicht nicht, um so ein Wesen zu töten“ lehnte Carter
diesen Vorschlag ab.
“ Ich meine der neue Laser. Der mit Naquada verstärkt wurde und die
10-fache Leistung eines normalen Laser hat“ präzisierte Dr. Brightman
ihren Vorschlag.
“ Das wäre eine Möglichkeit“ musste Carter zugeben.
“ Ist das gefährlich?“ wollte Daniel wissen.
“ Nicht, wenn man es richtig bedient“ antwortete Dr. Brightman.
“ Ich mache das nicht“ sagte Daniel.
“ Daniel, ich kann das schon, ich werde diese Operation vollziehen“
schlug Carter vor.
“ Und du kannst das Sam?“ fragte Daniel sicherheitshalber nach.
“ Ich habe diesen mitentwickelt, ich wusste nur nicht, dass er schon fertig
ist. Da kann nichts schief gehen, das verspreche ich dir“ antwortete Carter.
“ Na gut, ich vertraue dir Sam, lass mich bitte am leben“ bat Daniel.
Carter grinste leicht auf.
Sergeant Davis stand im Büro von Jack,
das etwas anders lag, als das eigentliche Büro, das musste erst repariert
werden.
„ Wir werden in einer Woche mit dem Umbau fertig sein. Es sieht gut aus,
die Trümmer sind schon einmal weg und der Rest wird gerade bearbeitet“
berichtete der Sergeant.
“ Wunderbar“ freute sich Jack.
“ Kann ich sonst noch was machen?“ fragte Sergeant Davis.
“ Chevron 1“ antwortete Jack. Davis grinste und verließ nachher
das Büro. Jack lächelte auch leicht und versuchte weiter seine Arbeit
zu machen, was gar nicht so einfach war. Doch dann klopfte es schon wieder an
seiner Tür.
“ Wer stört?“ fragte Jack. Die Tür ging auf und Carter
kam rein.
“ Ich, Sir“ antwortete Carter.
“ Was gibt es Major?“ wollte Jack wissen.
“ Wegen Daniels Wunde“ fing Carter an.
“ Jetzt bin ich aber gespannt“ meinte Jack.
„ Es ist eine eigene Lebensform, die sich an Daniel befestigt hat und
seine Nerven angezapft hat“ erklärte Carter.
“ Ein was?“ fragte Jack verdutzt.
“ Es ist so eine Art Parasit. Aber wir können es entfernen mit einer
neuen Lasertechnologie. Ich brauche dazu allerdings Ihre Zustimmung“ antwortete
Carter.
“ Erklären Sie das bitte genauer“ bat Jack.
“ Das Feld hat Daniel ja verletzt. Daraus ist ein Lebewesen entstanden,
das Daniel immer mehr übernimmt. Wir können es mit einem neuen entwickelten
Laser vernichten. Dieser Laser ist mit Naquada verstärkt und kann dadurch
das Lebewesen verdampfen lassen, ohne das Daniel viel passiert“ erklärte
Carter.
„ Man o Man, ist das eine Arbeit hier“ meckerte Jack.
„ Sie müssen entscheiden, Sir, es tut mir Leid“ meinte Carter.
Jack raufte sich die Haare und überlegte kurz.
“ Ich habe diesen Laser mitentwickelt und werde es selbst bedienen. Meiner
Meinung nach, wird Daniel nichts passieren“ versprach Carter. Jack sah
seinen Major etwas verzweifelt an.
“ Na gut, geben Sie ihr bestes“ stimmte Jack Schluss endlich zu.
„ Danke, Sir“ bedankte sich Carter und marschierte wieder in die
Krankenstation.
Daniel lag auf dem Bett und war gefesselt.
Der Laser wurde bereits über ihm montiert und Daniel war es leicht mulmig,
als er dieses Gerät sah. Carter arbeitete daran. Dr. Brightman wurde von
O’Neill zu etwas anderem gerufen und Carter machte nun alles alleine.
Dies beruhigte Daniel ein wenig, aber Angst hatte er noch immer etwas.
„ Bereit?“ fragte Carter ihren Teamkollegen und stellte alles ein.
“ Nicht wirklich“ antwortete Daniel.
“ Keine Angst. Du wirst halt kurz einen Schmerz fühlen, doch dann
ist alles vorbei, und dieses Wesen wird dich nicht mehr belästigen“
erklärte Carter.
“ Hoffen wir es mal“ hoffte Daniel. Er machte seine Augen zu und
hoffte, dass es nicht so schlimm werden wird. Carter aktivierte den Laser. Sie
zielte auf diese Wunde und feuerte los. Dieser Laserstrahl bohrte sich in die
Wunde von Daniel. Sie fing an zu pumpen. Daniel schrie auf und hob ziemlich
ab. Doch die Fesseln hielten ihn am Bett. Daniel schrie laut auf, er konnte
diesen Schmerz nicht ertragen. Er bohrte sich durch seinen ganzen Körper
und es fühlte sich so an, als würde Millionen von dickem Speere in
seinen Körper gebohrt werden. Sein Körper zog sich immer mehr zusammen,
es fühlte sich an, als würde sein ganzer Körper ein einziger
Krampf sein. Plötzlich ließ alles nach und Daniel spürte gar
nichts mehr. Er lag wieder ruhig da, denn er hatte das Bewusstsein verloren.
Jack saß in seinem Büro und wurde
aus diesen Akten einfach nicht schlau. Er las sie immer durch, doch er blickte
einfach nicht durch, egal was er machte. Diese Akten waren ihm einfach unheimlich.
Es klopfte wieder an seiner Tür.
“ Wer stört?“ fragte Jack wieder. Die Tür ging auf und
Davis kam herein.
“ Was gibt es, Mister Chevron Eins?“ fragte Jack und sah ihn an.
Davis griff in seine Tasche und holte eine Waffe raus. Jack machte große
Augen. Er warf sich so schnell er konnte zur Seite. Davis drückte ab und
die Kugel zerfetzte die Kopflehne. Jack landete am Boden. Davis feuerte weiter.
Jack rutschte schnell unter den Schreibtisch rein, damit ihn die Schüsse
nicht trafen. Davis feuerte munter weiter. Jack kroch unter dem ganzen Schreibtisch
durch. Plötzlich war die Munition von Davis aus. Jack sprang hervor und
drückte Davis gegen die Wand. Dieser ließ die Waffe fallen.
“ Was zum Teufel ist mit Ihnen los?“ wollte Jack wissen.
“ Ich bin der Rächer von Ba’al“ sagte Davis. Er griff
nach einer Vase und wollte sie Jack auf dem Kopf schlagen, doch er konnte gerade
noch ausweichen. Die Vase zerbrach am Boden. Jack holte mit seiner Faust aus
und schlug Davis bewusstlos. Davis landete am Boden und blieb liegen. Jack rieb
sich seine Faust.
“ Was zum Teufel geht hier vor“ wunderte sich Jack.
Daniel befand sich wieder in dieser Mine.
Er kannte dies schon von seinem Traum. Doch diesmal war er an einer anderen
Stelle. Er sah sich um. Viele unbekannte Wesen gingen durch die Gegend. Doch
keiner nahm Daniel wirklich wahr.
“ Hallo?“ fragte Daniel ganz vorsichtig. Doch es reagierte keiner
der Wesen. Daniel sah sich diese Wesen genau an, er hatte solche Dinge noch
nie gesehen. Es schien, als wäre er am Ende des Universums gelandet. Hier
war es einfach höllisch. Man hörte wieder Schreie und es stank hier.
„ Hallo?“ fragte Daniel nochmals, doch es kam einfach keine Antwort.
Daniel ging mal weiter. Doch keiner nahm ihm war. Daniel verstand das einfach
nicht. Er kam an eine Klippe und sah runter. Viele verschiedene Wesen wurden
dort gezwungen zu arbeiten. Jedes sah schon ziemlich fertig aus, am Ende ihrer
Kräfte. Daniel ging schnell weiter. Er sah ein Wesen, das angekettet ist.
Hinter ihm stand ein Wesen, dass eine weiße schleimige Haut hatte und
2 Spitzen nach hinten hatte. Seine Zähne waren Spitz und es roch einfach
ekelhaft. Dieses Wesen peitschte seinen Sklaven aus und animierte sie, mehr
zu arbeiten. Daniel ging so schnell er konnte weg. Diesen Anblick konnte er
einfach nicht mehr ertragen, dies war alles einfach zu grausam. Dann stieß
Daniel plötzlich auf viele Leichen. Die hatten noch immer ihr Werkzeug
in der Hand und waren angekettet. Sie waren schon halb verwest. Sie wurden einfach
liegen gelassen. Dies war wirklich die Hölle, anders konnte Daniel diesen
Ort nicht beschreiben. Da war Sokar ein kleiner Fisch gegen das hier. Daniel
traf auf die nächste Schlucht wo Kinder zur Arbeit gepeitscht wurden. Daniel
konnte das alles wirklich fassen. Er ging weiter und dann kam der große
Schock. Er sah Teal’C, der am Boden kniete und Blut aus seinem Mund spuckte.
Hinter ihm stand so ein Wesen und schlug auf ihm ein.
“ ARBEITE“ schrie dieses Wesen. Teal’c hob seinen Arm und
schlug wieder gegen die Wand. Ein paar Brocken landeten am Boden und Teal’c
sackte wieder zusammen.
“ Arbeite, oder du endest wie deine Freundin“ drohte dieses Wesen.
Es schlug auf Teal’C ein und er schrie auf. Eine weitere blutende Wunde
befand sich nun auf Teal’Cs Rücken.
“ Sie war nicht meine Freundin, sondern meine Feindin, wie oft muss ich
das noch sagen“ widersprach Teal’C. Doch für diese Aussage
bekam er wieder einen Peitschenschlag.
“ Arbeiten, nicht sprechen“ befahl dieses Wesen. Teal’C hob
wieder seinen Arm und arbeitete weiter, obwohl er am Ende seiner Kräfte
war.
Dr. Brightman arbeitete gerade an ihrer Aufgabe,
die Jack ihr zugeteilt hatte. Jack kam plötzlich rein und schloss die Tür
hinter sich.
“ Ich sollte kommen“ meinte Jack und ging näher zu Dr. Brightman
hinzu.
“ Ja, Sir. Ich habe herausgefunden, was vorgefallen ist“ erklärte
Dr. Brightman.
„ Was war es denn?“ wollte Jack wissen und stand nun neben Dr. Brightman.
“ Auf die Iris ist nichts aufgeschlagen, da hatte Sergeant Davis schon
Recht. Aber es ist etwas durchgedrungen“ erklärte Dr. Brightman.
“ Durch die Iris kann nichts durchdringen“ machte Jack der neuen
Ärztin klar.
„ Kleine Partikel schon“ widersprach Dr. Brightman.
“ Welche Partikel?“ würde Jack gerne wissen.
“ Es ist so eine Art Virus. Jeder der an der Iris dran war, ist mit diesem
Virus infiziert und die werden aggressiv und wollen alle in ihrer Umgebung töten“
erklärte Dr. Brightman.
“ Deshalb sind alle durchgedreht“ schnallte Jack nun auch endlich.
“ Ja, ich habe allen die in der Nähe waren das Gegenmittel schon
gespitzt“ gab Dr. Brightman bekannt.
“ Woher haben sie so schnell ein Gegenmittel her?“ wollte Jack wissen.
“ Es ist ein einfaches Virus, das einfach alles Primitive der Menschen
hervorruft. Man muss nur die anderen Hormone dazu tun, dann ist alles wieder
im Gleichgewicht“ erklärte Dr. Brightman.
“ Gut gemacht“ lobte Jack seine neue Ärztin.
“ Der einzige der noch fehlt, sind Sie, Sir“ meinte Dr. Brightman.
Sie nahm die Spritze in die Hand und stand auf.
“ Wo wollen Sie es hin haben?“ fragte Dr. Brightman. Doch Jack holte
mit seiner Faust aus und schlug Dr. Brightman nieder. Sie landete am Boden mit
einer blutenden Nase und rührte sich nicht mehr.
“ Gar nicht“ meinte Jack. Er marschierte wieder aus der Krankenstation
raus.
Daniel stand weiter da und sah wie Teal’C
gefoltert wurde. Doch plötzlich hörte dieses Wesen auf.
“ Gut, du hast mal Pause. Ruhe dich aus und schau, dass du Nutzvoll bleibst,
ansonsten bist du bald bei deiner Freundin“ meinte dieses Wesen. Danach
ging es weg. Teal’C blieb erschöpft liegen. Daniel sah sich um, ob
die Luft frei ist.
“ Teal’C“ flüsterte Daniel leise. Doch dieser reagierte
nicht. Daniel ging etwas näher zu Teal’C hin.
“ Teal’C“ sagte Daniel nun schon etwas leiser. Teal’C
hob seinen Kopf und sah sich geschockt um.
„ Hier bin ich“ machte Daniel auf sich aufmerksam. Teal’C
konnte seinen Augen nicht trauen.
„ Daniel?“ fragte Teal’C ziemlich ungläubig.
„ Ja, ich bin es“ meinte Daniel.
“ Jetzt fang ich schon an Geister zu sehen“ verzweifelte Teal’C.
„ Nein, ich bin wirklich hier, Teal’C“ versicherte Daniel.
Er ging zu Teal’C und versuchte ihm anzufassen, aber er fuhr direkt durch
im durch.
“ OH“ seufzte Daniel.
“ Ich sehe Geister“ meinte Teal’C. Daniel setzte sich mal
neben Teal’C und sah ihn an.
“ Was ist denn passiert?“ wollte Daniel wissen.
“ Dieses Feld hat mich und Sha’an hier her gebracht. Wir wurden
sofort festgenommen und versklavt. Sha’an wurde getötet, weil sie
widerstand leistete“ erzählte Teal’C.
“ Sha’an und töten?“ fragte Daniel etwas verdutzt.
“ Hier war sie nicht unsterblich. Hier gelten etwas andere Gesetze Daniel“
antwortete Teal’C.
“ Und was ist mit dir?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich habe mich durch hartes Arbeiten am Leben gehalten. Doch bald ist
es auch mit mir zu Ende. Das Tretonin geht langsam zu Ende. Lange halte ich
nicht mehr durch“ erklärte Teal’C.
“ Wie können wir dich hier raus holen?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht einmal, wie du hier her
gekommen bist, Daniel“ antwortete Teal’C.
“ Als du in das Feld geschleudert wurdest, hat mich ein Strahl erwischt.
Dann hatte ich eine Wunde. Ich sah dich oft in meinem Träumen und du hast
mich um Hilfe gebeten“ erzählte Daniel.
“ Also waren das keine Träume“ stellte Teal’C fest. Daniel
war etwas überrascht.
“ Es hat sich jedenfalls rausgestellt, dass diese Wunde ein eigenes Leben
hat. Sam versucht gerade dieses zu töten, da es mich übernimmt. Als
sie begann, bin ich hier gelandet“ erzählte Daniel zu Ende.
„ Ich glaube, dieses Wesen verbindet uns durch die Dimensionen“
meinte Teal’C.
“ Ist möglich. Aber wie kann ich dich hier raus holen?“ fragte
Daniel.
“ Ich habe keine Ahnung. Sehen wir es realistisch Daniel Jackson. Dies
ist mein Ende. Daran kann man nichts ändern“ meinte Teal’C.
Daniel sah ihn nur traurig an, doch er wusste, dass er sich mit dieser Antwort
nicht zufrieden geben würde.
Der Kontrollraum war wieder sauber und man
konnte darin wieder normal arbeiten. Platten würde derweil als Decke eingefügt,
bis der Boden im oberen Stockwerk fertig sein würde. Jack kam die Stiegen
hoch und sah sich um. Es waren keine Soldaten im Raum, nur die Mitarbeiter.
Jack holte eine Zat hervor und begann zu feuern. Alle sahen überrascht
auf und dann traf schon der Zat Schuss ein. Jeder zuckte wie wild und dann ging
er zu Boden. Die Letzten versuchten sich zu retten, doch Jack war schneller
und erwischte auch diese. Danach steckte Jack seine Waffe wieder ein und ging
locker zu dem Computer. Er gab eine Adresse ein und das Stargate begann sich
zu drehen. Nach einigen Sekunden öffnete sich das Stargate auch schon.
Der Strudel schoss heraus und der Ereignishorizont war etabliert. Jack beugte
sich zum Mikrophon nach vorne.
“ Mein Gott Ba’al. Der Weg ist frei. Deine Armeen können kommen“
meldete Jack.
„ Vielen Dank“ hörte man von Ba’al. Jack unterbrach die
Verbindung wieder. Er stand nun wieder gerade und betrachtete stolz das Stargate.
Es begann sich nun auch zu drehen. Bald würden die Jaffa von Ba’al
hier sein und diese Basis erobern.
„ Chevron Eins aktiviert“ scherzte Jack herum und sah weiter stolz
auf den sich drehenden Ring. Ein Chevron nach den anderen rastete ein. Nur mehr
einige Sekunden und Ba’als Armeen würden diese Basis überrumpeln.
Plötzlich durchfuhr Jack ein seltsamer Schmerz. Er breitete sich über
den ganzen Körper aus. Jack verlor die Kontrolle über seinen Körper
und sackte auf dem Boden zusammen. Hinter Jack stand Dr. Brightman mit einer
Zat in ihrer Hand. Sie lief sofort auf dem Computer zu und gab einige Befehle
ein. Die Iris schloss sich und direkt hinter bei etablierte sich das Stargate.
Man hörte einen Aufprall nach dem anderen. Die ganzen Jaffa, die durch
das Stargate gingen, konnten sich nicht etablieren und starben deshalb. Dr.
Brightman bückte sich zu Jack runter. Sie nahm eine Spritze aus ihrer Tasche
und schob diese in Jacks Hals. Sie drückte den Inhalt rein und Jack stöhnte
kurz auf. Danach entfernte sie die Spritze wieder und grinste.
“ Auftrag erfüllt, Sir“ meinte sie. Das Stargate schloss sich
wieder und die Gefahr ist gebannt. Jack wurde auf die Krankenstation verfrachtet,
wo er mal untersucht wurde. Nach einigen Minuten wurde Jack schon wieder wach.
Er schrak auf und saß schon im Bett. Er sah sich um und wusste nicht,
was geschehen ist.
“ Colonel, bleiben Sie ruhig“ meinte Dr. Brightman.
“ Was zum Teufel ist geschehen?“ wollte Jack wissen.
“ Ein Virus ist durch die Iris gedrungen und hat alle die in der Umgebung
waren zu hirnlosen Tötungsmaschinen mutieren lassen. Ich habe sie noch
gestoppt, bevor sie Ba’al die Möglichkeit gegeben haben, seine Armeen
durch das Stargate auf die Erde zu schicken“ erklärte Dr. Brightman.
“ Habe ich wirklich?“ fragte Jack vorsichtshalber nach.
“ Ja, haben Sie“ antwortete Dr. Brightman.
“ Und sie haben mich gestoppt und damit die Erde gerettet?“ fragte
Jack weiter.
“ Ganz genau“ stimmte Dr. Brightman ein. Jack griff nach ihrem Arm
und sah sie an.
“ Gut Arbeit“ lobte Jack seine neue Ärztin.
“ Danke“ grinste Dr. Brightman.
“ Aber ich sage den Präsidenten, dass ich es wusste“ meinte
Jack und stand auf.
“ Das Sie was wussten?“ wollte Dr. Brightman wissen.
“ Das ich nicht der Richtige für diesen Job bin“ antwortete
Jack und verließ die Krankenstation. Dr. Brightman grinste und schüttelte
dabei leicht ihren Kopf.
“ Kein Selbstvertrauen, dieser Mann“ meinte sie und bettete das
Bett wieder auf, um dann den nächsten Patienten darin zu behandeln.
Daniel saß noch immer neben dem total
fertigen Teal’C, der schon um sein Leben kämpfte.
„ Es muss doch einen Ausweg geben“ meinte Daniel und dachte weiter
nach.
“ Es gibt keinen Daniel. Wir müssen uns hier wohl verabschieden“
dachte Teal’C.
“ Und wenn wir das Feld wieder aufbauen“ schlug Daniel vor.
“ NEIN“ wehrte sich Teal’C sofort.
“ Aber das ist der Weg dort her, vielleicht sogar der Weg hier raus“
meinte Daniel.
“ Ich habe mich geopfert, damit dieses Feld nie etabliert werden kann.
Ich werde es nicht zulassen, dass ihr wegen mir dieses Feld etabliert. Macht
das nicht“ widersprach Teal’C:
“ Aber Teal’C, es ist deine Rettung. Es ist so unbeschreiblich anders
ohne dich. Du fehlst uns alle, wir brauchen dich einfach“ sagte Daniel.
“ Mein Schicksal war es hier zu Enden. Ich habe damit meinen Dienst getan.
Alles andere ist eure Aufgabe. Auch euer Schicksal wird sich erfüllen“
meinte Teal’C.
“ Wir werden dich hier raus holen, Teal’C, das verspreche ich dir,
egal was es kostet“ versprach Daniel.
“ Nein Daniel, ich will das nicht“ widersprach Teal’C wieder.
Daniel stand auf und sah Teal’C ernst an.
“ Du hast schon so viel für uns getan. Warum sollten wir dir jetzt
nicht helfen. Wir dachten du bist tot. Doch jetzt weiß ich, dass du es
nicht bist. Wir werden dich hier raus holen, das sind wir dir schuldig“
erklärte Daniel.
“ Ihr seid mir gar nichts schuldig. Dank euch habe ich auf der richtigen
Seite gekämpft und habe viel erreicht. Meine Arbeit ist getan“ versuchte
Teal’C seinen Freund Daniel klar zu machen.
“ Ich finde eine Lösung Teal’C, du wirst schon sehen“
versprach Daniel. Plötzlich leuchtete seine Wunde wieder auf.
“ Nein, warte, nicht jetzt, SAM“ schrie Daniel. Er ging im hellblauen
Licht auf. Teal’C schützte seine Augen mit seiner Hand und Daniel
verschwand. Teal’C sah in die Leere, wo vorher noch Daniel stand.
“ Leb wohl, mein Freund“ verabschiedete sich Teal’C.
Daniel öffnete langsam seine Augen und
sah nur helles Licht. Er hörte vertraute Stimmen und so langsam erkannte
er wieder, was sich vor seinen Augen abspielte. Carter und Dr. Brightman waren
über ihm gebeugt und grinsten ihn an.
“ Hey, Daniel, es ist geglückt“ freute sich Carter.
“ Das Lebewesen ist zerstört. Sie haben jetzt eine normale Wunde
dort, als hätte Ihnen jemand ein Messer reingerammt, aber es ist nicht
mehr gefährlich“ erklärte Dr. Brightman.
“ Ich sagte doch, dass alles gut laufen würde. Was ich verspreche,
halte ich auch“ grinste Carter.
“ Nein“ sagte Daniel mit schwacher und schockierter Stimme.
“ Nein?“ fragte sich Dr. Brightman.
“ Wieso Nein, Daniel?“ wollte Carter wissen.
„ NEIN“ schrie Daniel mit wütender Stimme und versuchte aufzusitzen.
Doch er war noch am Bett gefesselt.
“ Ich glaube, er ist noch unter Schock von der Behandlung, das wird sich
sicherlich wieder legen“ meinte Dr. Brightman.
“ Kann sein“ stimmte Carter zu.
“ NEIN“ brüllte Daniel nun schon richtig. Dr. Brightman runzelte
die Stirn. Denn sie hatte keine Ahnung, was Daniel denn hatte.
“ Daniel, ist alles in Ordnung?“ wollte Carter wissen.
“ Nein, nichts ist in Ordnung“ antwortete Daniel mit wütender
Stimme.
“ Was ist denn los?“ würde Carter gerne erfahren.
“ Teal’C lebt“ erklärte Daniel.
“ Was?“ schrie Carter entsetzt auf.
„ Nur in einer Höllendimension“ fügte Daniel hinzu und
hatte bereits Tränen in den Augen.
Written by Roland
Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger
Kritik von Dakota:
Wieder mal eine geglückte Folge von Hungry!!!! Das mit der anderen Dimension ist eine gute Idee. Wie das mit den Träumen von Daniel war weiß ich nicht. War es das fremde Wesen das Teal’C vielleicht befreien will? Oder ist das alles nur ein großer Zufall? Ich bin auch gespannt wer der neue Chef vom SGC wird. Ich sag nur eins: Weiter lesen, weiter lesen, weiter lesen!!!!
Rating von Dakota: 8,0
Kritik von Thirsty:
Ich finde O’Neill ist genau der Richtige für den Chefposten im SGC. Auch wenn er sich in dieser Episode einen kleinen Fehltritt erlaubt, wofür er eigentlich nichts kann, ist er meiner Meinung nach der Richtige. Hoffentlich geht es so gut weiter. Ich glaube der Präsident wird bald einen fähigen Nachfolger von Hammond finden. Die größte Frage aber: Wird Teal’c wieder zurückkommen? Jetzt da bald das ganze SGC wissen wird, dass Teal’c lebt, werden sie wohl versuchen, ihn wieder zu holen. Oder hat Hungry Teal’c nur wegen den Träumen auf das Promo-Pic der 8. Staffel gesetzt? Fragen über Fragen. Hoffentlich gibt uns Hungry in den nächsten Episoden Antworten darauf...
Rating von Thirsty: 8,5