Deutsche virtuelle Television präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion

Was bisher geschah:
Auf dem Planeten von Marley, im Krieg.
Teal’C: Doch wer sollte den Lockvogel spielen?
Marley: Es ist meine Pflicht, Janet, so wie es deine Pflicht war, uns damals zu retten, bitte lass mich gehen.
Marley wird entdeckt und getötet. Janet und Jack können gerade noch flüchten.
Wieder auf der Erde unterhalten sich Carter und Janet.
Janet: Sam … Ich bin … von Marley
Sam: Was bist du von Marley?
Janet: Schwanger.

Jonas: Also Karenz
Janet: Gibt es so was bei euch nicht?
Jonas: Doch, aber das heißt Erziehungsurlaub
Janet: Urlaub wird das keiner werden
Cassandra: Wie wird das überhaupt für mich werden, hat sich da schon jemand Gedanken darüber gemacht?
Jack: Wie heißt sie nun eigentlich?
Janet: Julia
Carter: Viel Glück und besuch uns!

Janet stand gerade in ihrer Küche und versuchte die Teller sauber zu bekommen. Neben ihr wartete Cassandra, damit sie endlich das Geschirr abtrocknen konnte.
“ Ach komm schon Mum, mach etwas schneller“ bat Cassandra, die schon ganz nervös war.
“ Hast du heute leicht noch etwas vor?“ fragte Janet mit einem ernsten Blick.
“ Es kommt gleich Herr der Ringe, den will ich sehen“ antwortete Cassandra.
“ Verstehe, aber bitte nicht zu laut, Julia muss dann schlafen“ meinte Janet.
“ Die Kleine ist mir auch wichtig, Mum. Ich werde es schon leise anschauen“ versprach Cassandra. Janet war mit dem Teller fertig und übergab es Cassandra. Sie trocknete den Teller sofort ab und stellte den Teller in das Regal. Janet war schon wieder dabei, den ganzen Dreck von dem nächsten Teller zu bekommen.
“ Mum, mach mal bisschen Tempo“ forderte Cassandra ihre Mutter auf.
“ Du kannst gerne übernehmen, wenn dir deine Mutter zu langsam ist“ forderte Janet ihre Stieftochter auf.
“ Nein ist schon gut“ gab sich Cassandra geschlagen und starrte ihre Mutter weiter an, während sie an dem Teller herum schrubbte.
„ Meine Güte, außerirdische Viren besiegen war nichts dagegen“ jammerte Janet und schrubbte wie wild weiter. Cassandra grinste herum, weil sie es einfach witzig fand, wie sich Janet herumärgerte.
“ Könnt ihr nicht einmal normal essen, so das keine Reste am Teller kleben bleiben?“ fragte Janet wütend.
“ Hey, wirf mir nichts vor, ich esse doch immer alles brav auf“ rechtfertigte sich Cassandra.
“ Nein, du verfütterst alles an den Hund, glaubst du ich bekomme das nicht mit“ widersprach Janet. Cassandra lief etwas rot im Gesicht an.
“ Und das du danach meistens einen Burger essen gehst und damit dein Taschengeld aus dem Fenster raus wirfst, hab ich auch mitbekommen. Ich bin nicht blind, nur weil ich nun ein Baby habe“ machte Janet klar.
“ OK, ich werde ab sofort auch deine Mahlzeiten runterquälen“ versprach Cassandra.
“ Diese rebellische Jugend“ seufzte Janet.
“ Du hast es noch einmal vor und wieder mit einem Mädchen“ grinste Cassandra.
“ Das hat aber noch lange Zeit“ grinste Janet.
“ Du wirst sehen, die Zeit wird im Fluge vergehen“ grinste Cassandra.
“ Ja und dann bist auch du Mutter und kannst das hier alles machen“ meinte Janet.
“ Oh Gott, niemals. Ich werde niemals Mutter werden“ versprach Cassandra.
“ Das sehen wir dann ja“ grinste Janet. Plötzlich fing im Hintergrund das Baby an, sich leicht aufzuregen, in dem es kleine Schreie los ließ.
“ Ach Gott, das jetzt auch noch“ seufzte Janet.
“ Kein Problem Mum, ich mach das schon. Schrubb du mal schön weiter“ sprach Cassandra und ging los.
“ Ach wie nett“ seufzte Janet. Cassandra ging ins Wohnzimmer wo das Baby in ihrem Wagen lag und meckerte.
“ Was ist denn los Julia?“ sagte Cassandra mit einer lieblichen Stimme. Sie beugte sich runter und kraulte dem Baby den Bauch. Doch es schrie immer lauter auf.
„ Ach Julia, ansonsten gefällt dir das doch immer“ meinte Cassandra und kraulte weiter den Bauch von Julia. Doch ihre Schreie wurden immer lauter.
“ Cassandra, was stellst du denn mit den Baby an?“ fragte Janet mit lauter Stimme. Cassandra richtete sich wieder auf starrte Richtung Küche.
“ Ich glaube ihr tut irgendwas weh“ meinte Cassandra.
“ Ach verdammt“ fluchte Janet leise und legte den Teller auf die Seite.
„ Ich komm ja schon meine Kleine“ schrie Janet. Doch das Baby schrie lauter. Cassandra sah wieder zu Julia und beugte sich runter.
“ Kleine?“ fragte Cassandra mit einer besorgten Stimme. Janet kam an der Tür zum Wohnzimmer an. Plötzlich wurde der Schrei von Julia immer lauter. Cassandra und Janet machten ein verdutztes Gesicht. Ein blauer Strahl, der kugelförmig war, schoss plötzlich vor Julia weg. Cassandra hob ab und wurde quer durch das Wohnzimmer geschleudert. Sie prallte in die Ecke und ging zu Boden.
“ Oh mein Gott, Cassie“ brüllte Janet und ging sofort in die Knie. Sie fühlte den Puls von Cassandra, doch sie war noch in Ordnung. Sie hatte nur ihr Bewusstsein verloren. Janet sah besorgt auf den Kinderwagen, denn das Baby hat sich wieder beruhigt und atmete ruhig dahin. Janet schnaufte tief durch, denn sie konnte nicht glauben, was da gerade geschehen ist.

Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN

STARGATE
SG-1

THE VIRTUAL SERIES

Amanda Tapping als Major Samantha Carter
Christopher Judge als Teal'C
Michael T. Weiss als General Jason Pack
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson

JULIA

Guest Stars:
Teryl Rothery als Janet Fraiser
Coleen Rennison als Cassandra
Michelle Bernasgoni als Julia


Janet saß in einem Cafe in der Stadt. Sie wartete nervös und nuckelte an ihrem Kaffee. Ihr Fuß wackelte wie wild. Dann sah sie endlich die Person, die sie sehen wollte. Sam marschierte auf dem Tisch zu. Janet stand auf und die Beiden umarmten sich.
“ Hi Janet, toll dich wieder mal zu sehen“ freute sich Sam.
“ Beruht auf Gegenseitigkeit“ begrüßte auch Janet ihre alte Freundin. Beide lösten die Umarmung und setzten sich hin.
“ Und wie geht es dir?“ fragte Janet ihre alte Freundin Sam Carter.
“ Wir haben zurzeit etwas stress mit den Goa’uld, aber ansonsten geht es mir prächtig. Es ist halt viel zu arbeiten“ antwortete Carter.
„ Besteht Gefahr für die Erde?“ wollte Janet sofort wissen.
“ Noch nicht, wenn, dann sage ich dir bestimmt bescheid“ erklärte Carter.
“ Wunderbar“ atmete Janet mal tief aus.
“ Und wie geht es dir mit deiner Familie?“ fragte Carter mit einem lächeln nach.
“ Bis auf gestern Abend gut“ antwortete Janet mit einer etwas traurigeren Sendung. Sam verzerrte ihr Gesicht, denn diese Antwort hätte sie nicht erwartet.
“ Was ist denn los?“ fragte Sam sofort nach.
“ Gestern ist ein Unfall passiert“ antwortete Janet.
“ Ist dem Baby was passiert?“ wollte Sam sofort wissen.
“ Nein, ihr geht es gut. Aber die hat eine ganz schöne Kraft“ erklärte Janet.
“ Wie meinst du das?“ wurde Carter nun schon sehr neugierig.
“ Gestern schrie das Baby plötzlich. Cassie ging hin um nach zu sehen, was Julia hat. Sie hörte nicht auf zu Schreien. Ich ging nachschauen und als ich im Zimmer ankam, schoss aus Julia plötzlich ein Kraftfeld oder so etwas. Cassie wurde durch das ganze Zimmer geschleudert und war eine halbe Stunde Bewusstlos. Das Baby hatte sich nachher wieder beruhigt und sie schlief ganz ruhig. Aber was das war, kann ich mir einfach nicht erklären“ erzählte Janet.
“ Du machst jetzt hoffentlich keine Scherze“ hoffte Carter.
“ Leider Nein, Sam“ musste Janet leider zugeben.
“ Dann komm ins Stargate Center. Wir untersuchen die Kleine und finden heraus, was geschehen ist“ schlug Sam vor.
“ Ich weiß nicht so recht“ war sich Janet nicht sicher.
“ Du weißt ganz genau, dass wir dort die besten Geräte haben. Du kannst ja selbst die Untersuchungen leiten“ breitete Sam einen besseren Vorschlag auf.
“ Da hast du Recht“ stimmte Janet zu.
“ Wenn du kommen willst, komm einfach. Wir werden schon raus kriegen, was Julia fehlt“ tröstete Sam ihre Freundin.
“ Danke Sam“ bedankte sich Janet und brach dabei in Tränen aus. Sam stand sofort auf und ging zu Janet rüber. Sam tröstete ihre Freundin.
“ Wird schon wieder alles gut werden, Janet, du wirst sehen“ versuchte Sam ihre Freundin zu beruhigen.

Jack und Daniel standen beide mitten im Korridor und warteten gespannt.
„ Hast du eigentlich mal daran gedacht, Kinder zu bekommen?“ fragte Jack seinen Kollegen.
“ Ich?“ fragte Daniel etwas verwundert nach, denn so eine Frage hätte er von Jack nicht erwartet.
“ Nein mein Unsichtbarer Freund Simon, der neben dir steht“ jammerte Jack.
“ Ach so“ meinte Daniel, der leicht abwesend wirkte.
“ Natürlich mein ich dich“ brüllte Jack. Daniel riss es und er sah Jack verwundert an.
“ Daran gedacht habe ich bereits“ gab Daniel nun die Antwort.
“ Mit Sha’re oder mit Sarah?“ fragte Jack weiter nach.
„ Bereits Beide“ antwortete Daniel. Jack runzelte die Stirn.
“ Warum interessiert dich das eigentlich?“ fragte Daniel plötzlich und sah O’Neill fragend an.
“ Nur so“ meinte Jack.
“ Komm schon sag es mir“ bat Daniel.
“ Nein“ ärgerte sich Jack.
“ Sag es“ knurrte Daniel.
“ Ich würde nur gerne dein Kind sehen. Ich glaube, das könnte Microsoft mit vier Jahren knacken“ gab Jack nun seine Meinung bekannt.
“ Also Microsoft schafft doch jeder Idiot zu knacken“ meinte Daniel.
“ Was bin ich dann?“ wollte Jack wissen. Daniel verzerrte sein Gesicht, denn er wusste schon wieder nicht, was Jack wollte. Er sah ihn nur fragend an.
“ Ich schaff es nicht, was bin ich dann?“ definierte Jack seine Frage. Daniel holte gerade Luft zum antworten, als Janet mit dem Baby um die Ecke kam. Gefolgt von Cassandra und Sam.
“ HEY, zeig mir mal die Kleine“ brüllte Jack einfach und los und ging auf sie zu.
“ Hi Jack“ grinste Cassandra.
“ Hallo Kleine“ freute sich Jack und gab Cassandra einen Kuss auf die Stirn.
„ Jetzt bin ich die Große“ grinste Cassandra. Jack blickte in den Tragkorb wo Julia ganz ruhig drin lag.
“ Ach ist die Süß“ grinste Jack.
“ Ich weiß“ meinte Janet, die aber etwas beunruhigt war.
“ Fast so hübsch wie Sie, Dr. Fraiser“ sprach Daniel, er nun auch zu Janet gegangen ist.
“ Danke Daniel“ grinste Janet etwas auf.
“ Ich habe gehört, die Kleine kann die Große durch das Wohnzimmer schleudern?“ fragte Jack gleich nach.
„ Ja und ich will jetzt wissen warum“ antwortete Janet.
“ Dann mal an Ihre alte Arbeit“ schlug Daniel vor.
“ Ja bitte, ich hatte schon genug Flugstunden“ bat Cassandra. Janet nickte und ging los. Sam und Cassandra folgten ihr. Jack und Daniel blieben wieder im Korridor stehen.
“ Süß die Kleine, was?“ fragte Jack.
„ Allerdings“ stimmte Daniel zu. Jack bekam wieder einen fragenden Blick und sah Daniel wieder an.
“ Also, was bin ich jetzt?“ wollte Jack nun endlich wissen.

Teal’C stand im Besprechungsraum und Pack kam aus seinem Büro raus.
“ Also Teal’C, was wollten Sie mir sagen?“ fragte Pack, der wohl gerade etwas beschäftigt war.
“ Dr. Fraiser ist hier“ antwortete Teal’C.
“ Ach die Frau, die das Ende des Universums in ihrem Bauch hatte?“ wollte Pack wissen. Teal’C hob seine Augenbraue und sah Pack etwas verdutzt an.
“ War ein Scherz, ich weiß schon wer Dr. Fraiser ist, was macht Sie hier. Ist die Karenz vorbei und Sie arbeitet wieder hier“ stellte Pack ziemlich viele Fragen.
“ Sie ist noch in Karenz, aber sie ist hier um ihr Baby zu untersuchen“ gab Teal’C bekannt. Plötzlich hüstelte Pack ein wenig dahin.
“ Ein Baby, hier im Stargate Kommando?“ wunderte sich Pack.
“ In der Tat“ bestätigte Teal’C die Frage des Generals.
“ Was will sie denn mit diesem Baby hier?“ wollte Pack sofort wissen.
“ Das Baby hat übernatürliche, wahrscheinlich außerirdische Kräfte benützt und Dr. Fraiser will nun herausfinden, warum das geschieht. Deshalb ist sie hier. Um ihr Baby zu untersuchen!“ erklärte Teal’C.
„ Zu diesen Zeiten ein Baby hier zu haben, ist schon etwas verrückt“ meinte Pack.
“ Wie meinen Sie das?“ wollte Teal’C wissen.
„ Ba’al könnte jederzeit zuschlagen, ich hoffe, dass dies nicht der Fall ist, wenn ein Baby hier ist“ antwortete Pack.
“ Dr. Fraiser kennt sich hier bestens aus und kennt die Risiken. Sie wird ihr Baby nicht länger als nötig hier aufhalten“ erklärte Teal’C.
“ Na gut, aber schauen Sie bitte, dass diese Sache bald erledigt ist“ bat Pack. Teal’C nickte und ging dahin.
„ Ein Baby, ich fass es nicht“ seufzte Pack und verschwand wieder in seinem Büro.

Janet hing einige Aufnahmen vom Kopf ihres Babys auf. Sam und Daniel standen hinter ihr.
“ Hier sind die Auswertungen der Untersuchungen“ meinte Janet. Daniel grinste ein wenig, es ist schon lange her, dass er Janet in dem Ärztekittel gesehen hat.
“ Und was ergaben die Untersuchungen?“ fragte Sam sofort nach. Janet nahm einen kleinen Stab in die Hand und zeigte auf eine gewisse Stelle von der Aufnahme.
“ Hier im hinteren Bereich des Kopfes kann man eindeutig erkennen, dass es dort einen Schatten gibt“ fing Janet an zu erklären.
“ Erkennen kann ich es, aber was hat das zu bedeuten?“ wollte Daniel wissen.
“ Das ist der Bereich, der unsere Instinkte steuert. Wenn dies auf diesen Bereich drückt, kann es sein, dass dieser Bereich ziemlich erhöht wird. Dadurch kann ein menschliches Wesen übernatürliche Kräfte bekommen“ antwortete Janet.
“ WOW“ musste Daniel zugeben.
“ Aber wie ist das Möglich?“ wollte Sam wissen.
“ Ich habe keine Ahnung. So etwas hat es bei einem Menschen noch nie gegeben“ musste Janet zugeben.
“ Aber keine Idee, wie das dort hingekommen ist?“ fragte nun Daniel.
“ Soviel ich herausgefunden habe, sendet dieser Bereich des Hirnes eine Art Funksignale ab“ antwortete Janet.
“ Eine Empfangsstation?“ rätselte Carter.
“ Eher eine Sendestation“ musste Janet ihre Freundin auskorrigieren.
“ Die Frage ist nur, was es sendet“ meinte Daniel. Janet und Sam nickten.

„ Aktivierung von Außerhalb“ brüllte der Sergeant plötzlich. Das Stargate drehte sich. Die Iris wurde geschlossen und die Soldaten nahmen ihre Positionen ein. General Pack lief die Stiege runter und stellte sich mitten in den Kontrollraum. Das Stargate etablierte sich.
“ Kommt etwas?“ fragte Pack sofort.
“ Kein Code, aber eine Funkmitteilung“ gab der Sergeant bekannt.
„ Durchstellen“ befahl Pack und der Sergeant führte den Befehl aus.
“ Hier spricht Senator Kain. Ich bin ein Abgeordneter des Planeten Argos. Der Heimatplanet von dem verstorbenen Marley!“ sprach eine Stimme. Pack dachte kurz nach.
„ Ach, diesen Bericht kenne ich“ freute sich Pack. Er aktivierte das Funkgerät und begann zu sprechen.
“ Hier spricht General Jason Pack, Kommandeur von dem Stargate Center. Was brauchen Sie denn?“ fragte Pack.
“ Hat das Baby von Dr. Fraiser komische Eigenschaften angenommen?“ wollte Kain wissen.
“ Ja, woher wissen Sie das?“ wollte Pack wissen.
“ Wir erklären Ihnen alles, wenn wir Sie besuchen dürfen“ bat Kain.
“ Wir?“ fragte Pack nach.
“ Ich und weitere zwei Senatoren“ antwortete Kain.
“ Na gut, das Tor wird für sie offen stehen“ meinte Pack.
„ Vielen Dank“ bedankte sich Kain. Die Iris wurde geöffnet. Drei Leute kamen durch das Stargate. Ein Mann mit einer halben Glatze, der sich Kain nannte. Eine Frau mit langem grauem Haare namens Sail und ein noch etwas jüngerer Herr namens Kokane. Sie sahen Pack an und nickten.
“ Vielen Dank für die Gastfreundschaft“ meinte Kain.

General Pack, Jack O’Neill, Daniel Jackson und die drei Regierungsmitglieder vom Planeten Argos saßen im Besprechungsraum.
“ Also was wollt Ihr genau?“ wollte Pack nun erfahren.
“ Wenn unser Nachwuchs ein Jahr alt wird, baut es eine Gedankliche Verbindung zu uns auf. Das ist sozusagen der Weckruf, dass dieses Baby reif ist, um zu lernen“ antwortete Kain.
“ Und das bedeutet nun was?“ wollte Jack wissen.
“ Das dieses Baby zu uns muss“ antwortete Sail.
“ Wie bitte, was?“ fragte Daniel geschockt.
„ Wenn das Baby nicht mit uns kommen kann, dann wird es sich wehren“ erklärte Kokane.
“ Wie?“ fragte Pack nach.
„ Ein blaues Kraftfeld wird aufgebaut und alles was in der Nähe ist, kann großen Schaden davon tragen“ antwortete Kain.
“ Und wie kann man diese Verbindung trennen?“ wollte Jack wissen.
“ Gar nicht“ antwortete Sail.
“ Wie gar nicht?“ wunderte sich Daniel.
“ Es gibt nur eine Möglichkeit, dass sich das Baby nicht mehr wehrt. Es muss zu seiner Heimat“ erklärte Kokane.
“ Kommt gar nicht in Frage“ sagte plötzlich Janet, die gerade in den Raum kam. Sie wollte die Untersuchungsergebnisse bekannt geben.
“ Dr. Fraiser, schön Sie mal kennen zu lernen“ meinte Kain.
„ Lassen Sie die Schleimerei. Mein Kind bleibt hier“ sagte Janet in einem frechen Ton.
“ Es wird sich wehren. Wenn der Prozess nicht auf unserem Planeten statt finden wird, kann das Baby Sie vielleicht töten“ machte Sail Janet klar.
“ Das ist mir egal. Mein Kind bleibt hier“ schrie Janet.
“ Dann wird es viele Opfer geben“ meinte Kain. Janet lief plötzlich auf ihn zu. Daniel sprang auf und hielt Janet zurück.
“ Ganz ruhig“ versuchte Daniel seine Ex Kollegin zu beruhigen.
„ Ich schlage vor, wir beruhigen einmal die Situation und regeln dann das restliche“ schlug Pack vor.
“ Einverstanden“ meinte Kain. Auch Janet wurde wieder ruhiger. Doch ihr Blick war weiterhin sehr böse.
“ Gut, dann wird ihnen Sergeant Davis mal ihre Quartiere zeigen“ schlug Pack vor. Die drei Regierungsmitglieder nickten, sie standen auf und marschierten mit dem Sergeant mit.

Janet stand im Büro von Pack und sah ihn Böse an.
“ Ich verstehe Sie ja, Dr. Fraiser, mehr als sie wahrscheinlich glauben“ meinte Pack.
“ Dann schicken Sie diese Idioten weg von hier“ brüllte Janet.
“ Das wird nicht so einfach sein. Ich will keinen Streit mit dieser Welt und der Präsident auch nicht“ erklärte Pack.
“ Ich pfeife auf dem Präsidenten und eure Meinung. Es ist mein Kind und es bleibt auch bei mir“ versuchte Janet verständlich zu machen.
“ So einfach ist das leider nicht“ meinte Pack.
“ Wie meinen Sie das?“ wollte Janet wissen.
“ Es ist nun mal kein menschliches Kind. Jedenfalls nur zur Hälfte. Wenn dieses Baby gefährlich werden könnte, dann müssen wir uns da etwas überlegen“ erklärte Pack.
“ Aber es ist doch mein Kind“ schluchzte Janet.
“ Ich verspreche Ihnen, Dr. Fraiser, dass wir alles in unserer Macht tun werden, damit Julia hier bleibt“ versprach Pack.
“ Das will ich auch hoffen“ meinte Janet.

Sam und Cassandra saßen in der Kantine und aßen gerade etwas.
“ Das bedeutet, diese Typen wollen Julia mitnehmen?“ fragte Cassandra geschockt.
“ Leider sieht es so aus“ antwortete Carter mit einer traurigen Stimme.
“ Aber das wird nicht geschehen, oder?“ wollte Cassandra unbedingt wissen.
“ Das kommt darauf an“ meinte Carter.
“ Auf was?“ fragte Cassandra weiter.
“ Die Regierungsmitglieder haben uns gesagt, dass Julia gefährlich werden könnte. Es wird sich wehren, weil es nicht auf ihrem Heimatplaneten zurückkehren kann. Das würde eine Gefahr für dich und Janet bedeuten. Das können wir nicht zulassen“ erklärte Carter.
“ Und was macht ihr nun?“ wollte Cassandra wissen.
“ Wir werden verhandeln“ antwortete Sam.
“ Versprich mir, Sam, dass ihr Julia uns nicht wegnehmt. Ich habe sie so ins Herz geschlossen, ich kann sie nicht mehr los lassen“ sprach Cassandra.
“ Wir geben unser Bestes“ versicherte Carter.

Die Regierungsmitglieder waren wieder im Besprechungsraum. Die Verhandlungsmacht hat Jack O’Neill bekommen. Alle saßen am Tisch und Diskutierten über die Situation.
„ Das Kind ist ein menschliches Kind. Es gelten hier auch die Menschenrechte, das bedeutet auch, dass Dr. Fraiser die Erziehungsberechtigung hat, da der Vater leider verstorben ist“ erklärte Jack.
“ Zur Hälfte ist das Kind aber auch ein Argosianer. Das bedeutet auch, das unsere Gesetze auch gelten“ meinte Kain.
“ Sie können doch der Mutter nicht ihr Kind wegnehmen“ appellierte Jack an die Vernunft der Regierungsmitglieder.
„ Dr. Fraiser kann gerne mitkommen“ schlug Sail vor.
“ Das wird sie sicherlich nicht wollen, da sie ein zweites Kind hier auf der Erde hat“ widersprach Jack.
“ Auch dieses Kind darf gerne mitkommen“ meinte Kokane.
“ Dr. Fraiser hat hier auf der Erde ihre Existenz aufgebaut, die wird sie nicht wieder hergeben, gleich so wenig, wie ihr eigenes Baby“ erklärte Jack.
“ Eines muss euch doch klar sein. Wenn das Baby hier bleibt, wird es sich früher oder später wehren und viele Leute damit verletzen wenn nicht sogar töten“ meinte Kain.
“ Dieses Kind hat sehr viel Macht, das was bis jetzt geschehen ist, war noch gar nichts“ fügte Sail hinzu.
„ Es wäre wirklich besser, ihr übergebt uns das Kind“ machte Kokane klar. Cassandra stand hinter einer Mauer versteckt und hörte zu. Sie hatte Tränen in den Augen. Doch dann ging sie weg und lief durch die Korridore. Sie lief einen Raum, wo Julia schlafend lag.
“ Keine Angst, meine Kleine. Du bleibst hier bei uns“ meinte Cassandra. Sie schnappte sich Julia und lief weiter.

Jack war noch immer damit beschäftigt, die Regierungsmitglieder zu bearbeiten. Doch plötzlich lief Teal’C in den Besprechungsraum rein.
“ Teal’C, was ist los?“ fragte Jack sofort.
“ Julia ist weg“ antwortete Teal’c sofort. Jack und auch die Regierungsmitglieder sprangen geschockt auf.
“ Wie bitte?“ fragte Kain verdutzt.
“ So wollt ihr das also machen“ regte sich Sail auf.
“ Was?“ fragte Jack.
“ Ihr Entführt das Baby mit der Hoffnung, dass wir es nicht bekommen werden“ brüllte Kokane. Plötzlich stürmte Janet in den Raum. Sie zückte eine Kanone und zielte auf die Regierungsmitglieder.
“ Was soll das nun?“ wollte Kain wissen.
“ Frage ich mich auch gerade“ meinte Jack.
“ Ihr habt mein Baby gestohlen, gebt es mir wieder“ schrie Janet und zielte mit der Kanone auf die Drei. Pack lief die Stiege runter, gefolgt von Daniel.
“ Was zum Teufel ist hier los?“ brüllte Pack, der total entsetzt von dieser Lage war.
„ Ihr versucht uns zu täuschen“ regte sich Sail auf.
“ Im Gegenteil, die haben mein Baby gestohlen“ schrie Janet.
“ Warum sollten wir dann noch hier sein?“ fragte sich Kain.
“ Bewahrt einmal Ruhe“ bat Pack.
“ Wir werden die Situation schon bereinigen“ fügte Pack hinzu.
“ Die Videoüberwachung, da können wir es sicher herausfinden“ schlug Daniel vor.
“ Das ist doch mal eine gute Idee“ meinte Jack.
„ Senken Sie die Waffe, Dr. Fraiser“ befahl Pack. Doch Janet zielte weiter.
“ Janet, wir werden herausfinden, wer es war. Dann können wir die Schuldigen noch immer bestrafen“ schlug Daniel vor. Janet zielte weiter auf die.
“ Komm schon Janet, lass es“ bat Jack und jeder war nun auf sie konzentriert. Ganz langsam ließ Janet die Kanone senken und atmete tief durch.
“ Gut“ atmete Pack tief durch.
“ Ich hole die Überwachungsvideos“ meinte Daniel und lief los.

Nun standen alle wieder im Besprechungsraum. Daniel spielte das Video ab. Es war deutlich zu erkennen, dass Cassandra das Baby entführt hat. Alle standen wie geschockt da, denn das hatte sich niemand erwartet.
„ Ich habe es doch gesagt, ihr wollt uns hintergehen“ meckerte Kain los.
“ Warum sollten wir ein Video abspielen, dass uns selbst belastet?“ fragte Jack. Doch dagegen waren sogar die Regierungsmitglieder ratlos.
“ Ich habe einen Vorschlag“ meinte Daniel plötzlich.
“ Welchen?“ wollte Sail wissen.
“ Ihr zeigt uns wo Julia aufwachsen soll und unsere Leute suchen derweil das Baby. Wenn die Unterkunft zufrieden stellend ist, dann könnt ihr Julia haben“ schlug Daniel vor.
“ Einverstanden“ meinte Kain sofort.
“ Daniel?“ brüllte Janet plötzlich los.
“ Ganz ruhig Janet, ich habe da so eine Idee“ meinte Daniel. Beide sahen sich tief in den Augen. Janet wusste, dass Daniel sich niemals gegen sie stellen würde.
“ Einverstanden“ gab Janet nach.
“ Wunderbar. SG-1, sie haben grünes Licht“ befahl Pack.
“ Ja wohl, Sir“ sprach Jack und sie marschierten los.

Das SG-1 Team war mit den Regierungsmitgliedern im Rathaus von Argos.
„ Und was macht ihr hier genau?“ fragte Jack sofort.
“ Wir verwalten hier die ganze Leitung unsere Kontinents“ antwortete Kain.
“ Und die Bedrohung von den Anderen?“ fragte Teal’C.
„ Die haben wir zurzeit im Griff“ antwortete Sail.
“ Allerdings erfordert dies ein Maß an Organisation und Verwaltung“ fügte Kokane hinzu. Jack und Teal’C verwickelten die Regierungsmitglieder in ein so tiefes Gespräch, dass sich Sam und Daniel abzweigen konnten. Sie marschierten in eine andere Richtung und fanden einen Raum, wo ein großer Computer stand.
“ Da ist doch das Ding, dass ich gesucht habe“ freute sich Daniel.
“ Darf ich raten, ich soll diesen Zentralcomputer bedienen?“ fragte Carter.
“ So habe ich mir das gedacht“ antwortete Daniel grinsend.
„ Na dann mal los“ meinte Carter. Sie setzte sich an den zentralen Computer und fing an zu arbeiten.
„ Gut, dass die Argosianer unsere Sprache haben“ meinte Carter und sie gab einige Befehle ein. Plötzlich tauchte ein Wachmann hinter ihnen auf.
“ Hey, was machen sie da?“ fragte er sich auf. Daniel drehte sich um und machte ihn mit einem Zat Schuss fertig.
“ Wir haben wohl nicht so viel Zeit“ meinte Daniel.
„ Ich habe es gleich“ gab Carter bekannt. Sie tippte noch ein wenig herum. Plötzlich erschien ein großer Bildschirm und zeigte Daten an.
“ Ist es das?“ fragte Daniel.
“ Ja“ antwortete Carter und las einmal die Informationen.
„ Ich wusste es“ lachte Carter auf.
“ Was denn“ wollte Daniel wissen.
“ Das ist nur eine Phase. Nach zwei Wochen geht diese Wirkung wieder vorbei und Julia ist wieder ein ganz normaler Mensch“ erklärte Carter.
“ Also nur eine normale Entwicklung bei dieser Rasse?“ fragte Daniel nach.
“ Ganz genau. Diese Schweine haben uns belogen“ regte sich Carter auf. Sie sprang auf und lief sofort davon. Daniel folgte seiner Kollegin sofort.

Jack und Teal’C hatten noch immer eine heiße Diskussion. Plötzlich tauchten Carter und Daniel vor ihnen auf.
“ Äh, was macht ihr da vorne?“ fragte sich Kain. Jack und Teal’C marschierten sofort zu ihren Teamkollegen.
“ Ihr habt uns angelogen“ konfrontierte Carter sofort die Drei.
“ Wie meinen Sie das?“ wollte Sail wissen.
“ Das was Julia hat, ist nur eine Phase, die nach zwei Wochen vorübergeht. Danach ist das Baby wieder ganz normal“ erklärte Carter.
“ Woher wisst ihr das?“ wunderte sich Kokane.
“ Ich kann einen Computer bedienen“ antwortete Carter.
“ Und ich kann gute Pläne ausdenken“ grinste Daniel.
“ Und ich kann viel reden“ lachte auch Jack.
“ Also, was sollte das ganze Theater?“ wollte Daniel wissen.
“ Es stimmt, wir haben euch angelogen. Ihr habt vollkommen Recht“ gab Kain zu.
“ Es gibt eine Prophezeiung in unserem Volk“ fuhr Sail fort.
“ Diese sagt aus, dass eines Tages ein Volk kommen wird, dass sich mit uns verschmelzt und diese neue Rasse wird unsere Feinde ausschalten und die Herrschaft darüber übernehmen“ fügte Kokane noch hinzu.
“ Das sind aber sicherlich nicht wir“ war sich Jack ganz sicher.
“ Es gibt aber keine andere Wahl. Wir brauchen dieses Baby“ erklärte Kain noch.
“ Ihr werdet dieses Kind niemals bekommen“ versicherte Carter.
“ Wetten doch“ grinste Sail. Sie drückte einen Knopf. Plötzlich schoss ein Energiestrahl aus dem Wand und traf SG-1. Diese sackten zusammen. Danach gingen die drei hin und legten etwas auf dem Kopf des Teams.

Janet öffnete die Tür zu ihrem Haus. Sie ging rein und schloss die Tür.
“ Cassandra?“ fragte Janet ganz vorsichtig.
“ Ja“ meldete sich Cassandra sofort. Sie kam um die Ecke und hatte Julia in den Händen.
“ Was hast du dir dabei gedacht?“ fragte Janet sofort.
“ Julia bleibt hier, diese Idioten nehmen sie uns sicherlich nicht weg“ antwortete Cassandra.
“ Danke Cassie, aber so können wir dieses Problem nicht lösen. SG-1 ist gerade unterwegs um die Sache zu klären“ erklärte Janet ihrer Stieftocher.
“ Trotzdem gebe ich sie nicht mehr her, bis diese Idioten weg sind“ versprach Cassandra. Janet lief zu ihrer Tochter hin und nahm sie in den Arm.
“ Ich doch auch nicht“ meinte Janet.
“ Das SG-1 Team wird das schon machen“ fügte Janet noch hinzu.

Pack wartete vor der Rampe im Stargate Raum. Das SG-1 Team kam herunter und grinste Pack an.
“ Und wie ist es gelaufen?“ fragte Pack sofort.
„ Besser als Sie denken“ grinste Jack. Teal’C zückte seine Zat und feuerte auf Pack. Dieser ging zu Boden und rührte sich nicht mehr.“
„ Führen wir unsere Mission durch“ befahl Jack. Alle nickten und folgten ihrem Anführer.

Janet hatte Julia gerade in ihr Bettchen gelegt und sang ihr eine Gute Nacht Lied. Cassandra stand nebenbei und starrte Julia die ganze Zeit an. Plötzlich platzte die Tür auf und SG-1 kam herein.
„ Und, was habt ihr erreicht?“ fragte Janet sofort. Jack hob seine Zat und zielte auf Janet. Sie machte große Augen und konnte es nicht glauben.
„ Cassie, in Deckung“ brüllte Janet. Beide sprangen auf dem Boden und der Schuss von Jack ging daneben.
“ Weg hier“ brüllte Janet. Sie stand auf und packte Cassandra bei der Hand. Die Beiden retteten sich sofort vor der Gefahr. Jack ging hin und grinste Julia an.
“ Nehmt sie euch“ befahl Jack. Er wollte gerade weiter gehen, als Sam das Baby schnappen wollte. Plötzlich fing es an zu brüllen. Daniel und alle anderen Schauten verdutzt drein. Plötzlich schoss ein Kraftfeld aus dem Kinderwagen und das SG-1 Team wurde durch die Lüfte getragen, bis eine Wand im Weg war. Sie klappten zusammen und rührten sich nicht mehr. Cassandra grinste kurz auf.
“ Gutes Baby“ lachte sie leicht und Janet konnte es sich auch nicht mehr erklären.

Pack stand wieder etwas erschöpft auf der Rampe vom Stargate. Die Regierungsmitglieder kamen nun grade wieder zurück.
“ Und, seit ihr euch einig geworden?“ fragte Pack nach.
“ Mehr oder Weniger, hat euch Colonel O’Neill nichts gesagt?“ wunderte sich Kain.
“ Nein, hat er nicht“ musste Pack zugeben.
“ Wir sind uns jedenfalls einig geworden und wir sind nun hier um das Baby abzuholen“ versicherte Kokain. Plötzlich ging die Tür zum Stargate Raum auf und Janet lief wieder mit einer Kanone in den Raum.
“ Ihr habt mich belogen. Dies ist nur eine Periode, also wird hier nichts geschehen“ schrie Janet.
“ General Pack?“ fragte Kain total nervös.
“ Ihr habt uns belogen, deshalb betrügen wir euch. Für mich ist die Sache klar. Ich lasse meinen Leuten freie Hand“ antwortete Pack und lehnte sich zurück. Die Regierungsmitglieder sahen Janet verstört an.
“ Was willst du?“ fragte Kain schlussendlich.
“ Ihr heilt SG-1 von dem, was ihr mit denen gemacht hat und danach verschwindet und kommt nie wieder“ befahl Janet. Die Regierungsmitglieder sahen sich verwundert an und diskutierten kurz darüber. Nach einer kurzen Weile kam Kokane wieder daher.
„ Einverstanden“ gaben die Argosianer dann doch noch auf.
“ Geht doch“ grinste Janet!
„ Ihr seid dann wohl nicht unsere letzte Hoffnung“ meinte Sail.
“ Anscheinend nicht“ grinste Pack.

Julia wurde wieder in das Auto verpackt. SG-1 war wieder normal, sie waren nicht mehr unter der Kontrolle von den Argosianern. Alle verabschiedeten sich erneut von Janet.
„ Wie sieht nun deine Zukunft auf?“ wollte Carter wissen.
“ Ich werde wohl meine eigene Praxis aufbauen“ erklärte Dr. Fraiser.
“ Aber ich werde es schon schaffen“ grinste Janet.
„ Find ich auch“ gab Teal’C zu. Janet umarmte noch einmal jeden und bedankte sich auch für die rechtherzliche Unterstützung.
„ Und was für eine Praxis wird das werden?“ fragte Jack nach. Janet grinste etwas nach.
“ Eine ganz normale Praxis, in der ich einfach ganz normale Menschen untersuchen werde“ antwortete Janet.
“ Also falls ich mal frei haben will, muss ich mich nur von Ihnen Krank schreiben lassen?“ grinste Jack.
“ Das glaube ich weniger“ widersprach Janet.
“ Macht es gut“ meldete sich dann Daniel auch noch zu Wort.
“ Ich melde mich sowieso mal wieder bei euch“ versprach Janet.
“ Dann auf Wiedersehen“ verabschiedete sich Sam nochmals. Janet stieg ins Auto und fuhr davon. Janet und Cassandra winkten dem SG-1 Team noch einmal zu, bevor sie um die nächste Kurve verschwanden.

Kritik von Thirsty: Es stellt sich hier am Ende die große Frage ob an der Legende der Argosianer etwas Wahres dran ist. Wenn ja, dann hat SG1 gerade das Schicksal dieses Volkes besiegelt. Aber es ist auch besser so für die Erde. So hat das SGC immer eine Ärztin, die sich mit außerirdischen Organismen auskennt, in der Nähe, falls Ba’al auf die Idee kommen sollte, ein Virus zu schicken. Vielleicht erfahren wir in den nächsten Episoden ja mehr über das Schicksal dieses Volkes...

Rating von Thirsty: 9,0

Kritik von Dakota: Phuu einmal eine Folge zum ausrasten. Ohne Gewalt na ja fast. Schön wäre es wenn wir diese Argosianer abschreiben könnten. Ich finde sie nicht so sympathisch. Ich hoffe auch, dass wir den weiteren Lebensweg von Julia ein bisschen miterleben. Irgendwie ist das doch interessant und mal was anderes findet ihr nicht? Wie auch immer mal sehen was noch kommt!

Rating von Dakota: 8,7

Written by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger