
Deutsche virtuelle Television
präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion
Was bisher geschah:
Carter: Wenn Ba’al etwas schneller und schlauer ist wie wir, dann kann
er den Stein so umprogrammieren, dass er daraus machen könnte, was er will.
General Pack: Zum Beispiel?
Carter: Eine Waffe oder noch etwas Schlimmeres. Aber wir können es leider
nicht erfahren
Jacob: Ba’al hat es geschafft, in kürzester
Zeit 20 neue Raumschiffe zu bauen. Doch ich weiß, auf welchem Planeten
er diese Raumschiffe bauen lässt.
Teal’C: Welcher Plan steckt dahinter?
Jacob: Wir müssen diese Raumschiffe zerstören. Wenn wir das schaffen,
können wir wenigstens verhindern, dass Ba’al noch stärker wird.
Ba’al: Ich habe einen Jaffa mit einem
Replikatormenschen gekreuzt. Das ist meine neue Armee. Starke und kräftige
Krieger, die mächtiger sind, als alle anderen Armeen.
Kinsey: Ich kann mir vorstellen, dass diese Dinger mächtig sind.
Ba’al: Du wirst gleich ihre Macht spüren, so wie die Erde.
Der Supersoldat tötet Kinsey durch Kugelblitze die aus seiner Hand schossen.
Carter: Die Bombe lässt sich nicht aktivieren.
Daniel: Was heißt das?
Carter: Ich habe die Bombe aktiviert, aber es rührt sich gar nichts. Die
Uhr läuft nicht. Aber ich habe alles richtig gemacht.
Supersoldaten greifen an. SG-1 setzt alle ihre Waffen ein, doch ohne Erfolg.
SG-1 konnte fliehen.
Pack: Was ist passiert?
Carter: Wir sind auf dem Planeten gegangen. Dann haben wir die Flotte entdeckt
und wollten die Bombe zünden, doch es ging nicht. Neue Supersoldaten, die
man nicht töten kann, wie es aussieht haben uns angegriffen und dann sind
wir geflohen.
Pack: Sie waren gerade mal 30 Sekunden weg.
Jack: Das ist nicht möglich.
Carter: Jetzt ergibt alles einen Sinn. Wie konnte Ba’al so schnell die
Raumschiffe bauen? Warum funktionierte die Bombe nicht? Wie konnte Ba’al
Super Krieger aus dem Stein von Reese entwickeln, denn eine andere Erklärung
für diese Wesen habe ich nicht. Und es erklärt auch, warum wir nur
30 Sekunden weg waren, obwohl es mindestens 6 Stunden waren.
Jack: Was?
Carter: Ba’al hat es wohl geschafft, diese Maschine zu bedienen und hat
die Zeit verlangsamt. Wenn im ganzen Universum 30 Sekunden vergehen, hat Ba’al
6 Stunden Zeit, zu arbeiten. So konnte er so schnell mächtig werden.
Jack: Wir müssen sofort zurück und diese Maschine stoppen.
Pack: Nein. Keiner wird mehr zu diesen neuen Super Soldaten marschieren, die
man nicht töten kann. Das wäre eine Selbstmordmission.
Jack: Sie müssen uns durch das Stargate gehen lassen, um diese Maschine
zu zerstören.
Pack: Nein, mein Entschluss steht fest. In dieser Richtung wird vorerst nichts
unternommen. Ich gebe erst grünes Licht, wenn ich einen Plan vorgelegt
bekomme, der keine Selbstmordaktion ist.
Und nun die Fortsetzung:
Ba’al saß stolz auf seinem Thron
und betrachtete seine neue Flotte die in Kürze fertig gestellt sein würde.
Er war stolz auf sich, denn so etwas würde nicht jeder Gott schaffen. Die
Tür schlug sofort auf und sein Primus lief eilig auf die Brücke des
Mutterschiffes.
“ Mein Gebieter“ schnaufte der Primus. Ba’al stand sofort
auf, denn dieses Auftreten kann nichts Gutes bedeuten.
„ Was ist los?“ fragte Ba’al sofort mit seiner dunklen Stimme,
die schon fast unheimlich wirkte.
„ Menschen von Tau’ri waren hier und wollten die Zeitmaschine zerstören.
Wir konnten es verhindern, doch sie konnten fliehen“ berichtete sein Primus.
Ba’al lachte laut auf und saß sich sofort wieder auf seinen Thron
und machte es sich wieder gemütlich.
„ Mein Gebieter?“ fragte der Primus etwas verwirrt nach.
„ Das ist doch kein Problem“ antwortete Ba’al glücklich.
“ Wie darf ich das verstehen?“ wollte der Primus wissen.
“ Die Menschen können nichts mehr gegen mich ausrichten. Keiner kann
mich mehr aufhalten. Die Macht der Zeit liegt auf meiner Seite. Wenn sie zurückkehren
sollten, werden meine neuen Soldaten sie im Empfang nehmen“ grinste Ba’al.
“ Ich habe verstanden“ gab sein Primus bekannt.
“ Das Ende der Erde steht sowieso kurz bevor, wie das Ende aller anderen.
Ich bin der Herrscher über alles und niemand wird mir das entreißen
können“ fügte Ba’al noch hinzu und lehnte sich stolz zurück.
Pack saß in seinem Büro und raufte
sich die Haare. Er wusste nicht was er machen sollte. Die Lage war nun wirklich
brisant und es gab anscheinend keine Lösung. Es klopfte an seiner Tür.
„ Herein“ bat Pack seinen Gast ins Büro rein. Die Tür
ging auf und Carter ging rein. Sie schloss die Tür hinter sich.
“ General, wir müssen sofort auf diesen Planeten zurück“
bat Carter.
“ Haben Sie leicht einen Plan?“ fragte Pack neugierig nach.
“ Nein. Aber jede Sekunde die vergeht, ist ein großer Zeitgewinn
für Ba’al. Wir müssen einfach noch eine Bombe dort postieren
und sie auf wenige Sekunden stellen. Dann haben wir genug Zeit zu fliehen und
die neuen Raumschiffe werden zerstört werden“ erklärte Carter.
“ Das klingt nicht nach einem Plan. Die Jaffa wissen, dass wir wahrscheinlich
wieder kommen werden und was wir vorhaben. Es gibt dort keine Chance. Außerdem,
was ist mit diesen Super Kriegern?“ hackte Pack sofort nach.
“ Wir sind denen schon einmal entkommen, wir schaffen es auch noch einmal“
versprach Carter.
“ Das ist mir zu wenig“ widersprach Pack sofort.
“ Verflucht General, hier liegt ziemlich viel auf dem Spiel. Wir müssen
auf diese Mission gehen, es gibt keine andere Möglichkeit“ brüllte
Carter schon fast.
„ Meine Entscheidung steht fest. Wenn mir ein Plan vorgelegt wird, der
nicht wie eine Selbstmordmission aussieht, dann werde ich es auch genehmigen“
erklärte Pack klipp und klar.
“ Aber General“ fing Carter an zu protestieren.
“ Das war es Major, Sie dürfen wegtreten“ unterbrach Pack seinen
Major. Sie sah ihn böse an. Doch sie wusste, dass dies keinen Sinn mehr
hatte. Sie drehte um und stürmte aus dem Büro und schlug die Tür
laut zu. Pack atmete mal tief durch und runzelte seine Stirn.
“ General Hammond hätte es auch nicht anders entschieden“ war
sich Pack ziemlich sicher.
Richard Dean Anderson
als Colonel Jack O’Neill
IN
STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES
Amanda Tapping als
Major Samantha Carter
Christopher Judge als Teal'C
Michael T. Weiss als General Jason Pack
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson
DIE MACHT
DER ZEIT
TEIL 2
Guest Stars:
Carmen Argenziano als Jacob Carter
Cliff Simon als Ba’al
Henry Gibson als Wächter(Marul)
Vince Crestejo als Yu
Natasha Khadr als Bastet
Carter saß frustriert in ihrem Labor und versuchte einen Plan zu finden,
der General Pack davon überzeugen würde, sie durch das Stargate gehen
zu lassen. Doch irgendwie fiel ihr nichts ein. Sie raufte sich die Haare, denn
ihr fiel einfach rein gar nichts ein. Sie wusste nicht was sie machen sollte,
es stand soviel auf dem Spiel. Wenn sie dabei selbst ums Leben kommen würde,
aber damit diese Raumschiffe zerstören könnte, würde sie es tun.
Doch General Pack würde das niemals erlauben. Doch Carters Gedankenzüge
wurden gestört. Denn plötzlich stand Teal’c vor ihr.
“ Oh, Hallo, ich hab dich gar nicht kommen gehört“ meinte Carter.
“ Du warst wohl ziemlich in Gedanken“ fand Teal’C.
„ Da liegst du vollkommen Richtig“ gab Carter zu.
“ Ich müsste mit dir etwas besprechen“ kam Teal’C gleich
auf dem Punkt.
“ Gut, keine Sekunde verlieren“ spornte Carter ihren Teamkollegen
sofort an zu sprechen.
“ Ich hätte so eine Idee um Ba’al aufzuhalten“ fing Teal’C
an.
“ Gut, endlich mal eine Idee“ freute sich Carter und spitzte ihre
Ohren.
Daniel saß in seinem Quartier vor dem
Schreibtisch und starrte ein leeres Blatt Papier an. Er dachte ebenfalls über
einen Plan nach, doch ihm viel genau so wenig ein, wie vor einigen Minuten.
“ Ach komm schon Daniel, streng mal deine grauen Hirnzellen an, dir muss
etwas einfallen“ sagte Daniel zu sich selbst. Doch es kam einfach nichts
daher. Daniel schnaufte tief durch und schlug danach auf dem Schreibtisch und
regte sich total auf.
„ Als Antiker hätte ich sicher eine Antwort gewusst. Ich bin doch
nutzlos geworden“ meckerte Daniel und sah das Blatt an. Plötzlich
veränderte sich die Farbe des Blattes. Es wurde Gelb. Daniel konnte seine
Augen kaum noch aufhalten. Plötzlich hörte er Stimmen. Doch Daniel
kämpfte gegen seine Augenglieder ohne Erfolg an. Er sah immer weniger.
Das Blatt Papier wurde immer heller. Die Stimmen wurden lauter. Plötzlich
schoss ein Strahl aus dem Papier und Daniel befand sich an einem anderen Ort:
Daniel und Crewshaw haben es endlich geschafft, den Schutzschild zu durchdringen und so beginnt Greaves zu arbeiten. Nach einer Weile erklärt Crewshaw, dass sie ihn damals exakt gleich wieder zusammengesetzt hätten und nichts damit kaputt sei. Sie erzählt den anderen, dass sie damals von einem Mann überrascht wurden und ihn aus Notwehr getötet hätten! Dieser Mann war "der Wächter" des Sentinels und nun haben sie den Verdacht, dass der Sentinel nur funktioniert, wenn sie von einem Menschen bedient wird, denn Daniel hat ein Wort übersetzen können: Lebensenergie.
Die Jaffa haben mittlerweile O'Neill festgenommen und drohen ihn umzubringen. Greaves kommt aber die rettende Idee: Er hält sich am Sentinel fest und aktiviert ihn, worauf alle Jaffa und Goa'uld verschwinden... Crewshaw wurde zuvor noch tödlich getroffen und Greaves hat seine Lebensenergie dafür gegeben, den Sentinel in Gang zu setzen, um damit SG1 und das Volk von Latona zu retten.
„ Hey, nicht schlafen“ hörte
Daniel plötzlich eine Stimme. Er schrak auf und sah total glasig an die
Wand.
„ Der Wächter“ meinte Daniel plötzlich und sah Jack vor
sich stehen.
“ Nein ich bin nur ein Colonel“ meinte Jack, der gar nicht verstand,
von was Daniel sprach.
„ Wie bitte?“ fragte Daniel, der noch gar nicht wirklich da war.
„ Wir grübeln hier alle über Pläne nach und du schläfst
und nennst mich noch Wächter. Hast du vielleicht irgendwelche Tabletten
geschluckt?“ fragte Jack etwas verwirrt.
“Nein, der Wächter“ schrie Daniel nur auf. Nun schien er wieder
vollkommen da zu sein.
„ Häh?“ wunderte sich Jack über seinen Kollegen.
„ Ich habe einen Plan“ stieß Daniel plötzlich hervor.
„ Und das kam dir wann?“ wollte Jack wissen.
“ Ich habe es gerade geträumt, das könnte die Lösung sein“
antwortete Daniel und stand auf.
„ Du träumst von Lösungen?“ verstand Jack noch immer nicht
so ganz.
„ Ich muss zu Sam“ meinte Daniel. Doch bevor er los rannte, starrte
er noch einmal auf das Blatt Papier. Ein kleines Lächeln wanderte über
sein Gesicht.
“ Danke Omar“ sprach Daniel noch und danach lief er los.
„ Jetzt bin ich schon deine Oma?“ fragte Jack total verwirrt, doch
Daniel war schon weg. Jack schüttelte seinen Kopf und runzelte seine Stirn.
“ Was Daniel immer zusammen träumt“ wunderte sich Jack und
versuchte seinem Teamkollegen zu folgen.
Carter saß gespannt vor Teal’C
und hörte ihm gespannt zu.
„ Ich werde zu Yu gehen und ihn davon überzeugen, dass Ba’als
neue Flotte nun noch leicht angreifbar wäre. Ich versuche dadurch ein Ablenkungsmanöver
zu starten. Ba’al und seine Super Krieger werden sich auf Yu konzentrieren
und wir haben nicht mehr so viel Gegner“ erklärte Teal’C seinen
Plan.
“ Klingt schon mal nicht so schlecht. Aber wir können uns nicht einfach
so durch die Jaffa durchschlagen. Ba’al wird diese Maschine sicherlich
gut bewachen lassen“ meinte Carter. Plötzlich lief Daniel herein
und war total außer Atem.
„ Daniel?“ wunderte sich Carter.
“ Der Wächter“ meinte Daniel nur.
„ Der Wächter von Marul?“ schaltete Teal’C sofort mit.
Carter bekam große Augen.
“ Das ist es“ freute sich Carter über alles. Nun kam auch Jack
an und blickte Daniel verwirrt an.
“ Warum läufst du denn so?“ fragte Jack total verwirrt.
“ Sir, wir haben einen Plan“ grinste Carter. Nun wanderte der verwirrte
Blick zu Carter rüber.
„Haben wir?“ wunderte sich Jack.
Das SG-1 Team saß im Besprechungsraum
und General Pack war gespannt, was ihm nun aufgetischt werden wird.
„Dann legt mal los“ bat Pack und spitzte seine Ohren.
“Ich werde zu Yu gehen und ihn überzeugen, eine Flotte aufzustellen
um Ba’al anzugreifen und damit ein Ablenkungsmanöver zu starten.
Die Super Soldaten werden abgelenkt sein“ fing Teal’C an, den Plan
zu erklären.
„ Ich werde auf P2A018 gehen und versuchen Marul zu überzeugen, dass
er uns den Wächter leihen muss. Damit können wir alle Jaffas, die
Raumschiffe und Ba’al auslöschen“ erzählte Daniel weiter.
“ Null … Eins … Acht?“ überlegte Jack ziemlich
genau.
“ Latona“ versuchte es Daniel für seinen Teamführer einfacher
zu machen.
“ Ach, diese Mission. Die war doch kurz vor deinem Tod, nicht wahr?“
kam Jack nun endlich auch drauf.
“ Genau“ meinte Daniel mit etwas genervter Stimme.
“ Ich werde die Zeitmaschine und damit auch die große Macht von
Ba’al zerstören“ erklärte Carter den Plan zu Ende.
“ Und Sie Colonel?“ fragte Pack gespannt.
“ Was ich?“ wunderte sich Jack.
“ Was ist ihr Anteil an diesem Plan?“ wollte Pack wissen.
„ Ich höre auch zum ersten Mal davon, und ich muss sagen, dass ist
ein wundervoller Plan“ sprach Jack zu seinem Vorgesetzten. Danach blickte
er sofort überrascht zu Daniel rüber.
“Deine Träume möchte ich auch mal haben“ gab Jack mal
bekannt.
“Klingt schon mal nicht schlecht“ musste Pack zugeben.
„Dürfen wir gehen?“ wollte Daniel sofort wissen.
“Wenn ihr mir noch eine Frage beantwortet“ bat Pack.
“Und die wäre?“ fragte Carter mit einer nervösen Stimme.
“Wie kommt ihr wieder zurück?“ würde Pack interessieren.
“Wenn der Wächter aktiviert wurde, sind alle Jaffas und alles was
mit den Goa’Uld auf diesem Planeten zu tun hat verschwunden. Wir können
dann Seelenruhig nach Hause spazieren“ antwortete Jack auf diese Frage.
Alle von seinem Team und auch General Pack sahen ihn überrascht an.
“Ich hatte keine Gedankenblitze wie ihr, aber ich kann mich nun auch daran
erinnern. Old Jack hat auch noch was in seinem Kopf“ rechtfertigte sich
Jack.
“Das klingt wunderbar. Ich gebe die Mission frei. Abreise, wann Sie wollen.
Geben Sie mir dann bitte bescheid und viel Glück“ befahl Pack.
„Ja, Sir“ antworteten alle und standen auf. Sie begannen sofort
mit ihrer Arbeit, denn jede Sekunde zählte.
Das Stargate öffnete sich. Der Strudel
schoss heraus und verschwand nachher wieder im Ereignishorizont. Teal’C
stand in seiner Jaffa Ausrüstung davor und marschierte auf das Tor zu.
Kurz vor dem Ereignishorizont blieb er stehen und drehte sich noch einmal um.
“Wir werden uns wieder sehen“ meinte Teal’C. Das restliche
Team stand da und nickte ihm zu. Teal’C marschierte durch und das Tor
schloss sich. Doch nach wenigen Sekunden fing sich das Stargate schon wieder
an zu drehen. Die Tür ging auf und Pack kam herein.
„Latona wird nun angewählt“ gab Pack bekannt.
“Wunderbar“ freute sich Carter.
“Viel Glück bei Ihrem Kommando“ meinte Jack und sah Carter
an. Sie kannte sich nun gar nicht aus und starrte Jack verwirrt an.
“Wie meinen Sie das, Sir?“ wollte Carter wissen.
“Colonel O’Neill hat etwas anderes vor, ich brauche ihn für
etwas anderes“ antwortete General Pack. Jack grinste nur.
“Und das wäre?“ wollte Daniel wissen.
„Wirst du früh genug erfahren, du Träumer“ grinste Jack.
Das Stargate öffnete sich.
“Aber?“ Carter hatte keine Ahnung was sie sagen sollte.
„Wenn Sie die Mission machen wollen, dann gehen Sie Major“ befahl
Pack.
„Ihr Plan, Ihre Mission“ meinte Jack.
„Wir haben keine Zeit Sam, wir müssen los“ gab Daniel bekannt.
“Na gut“ gab Carter nach. Daniel und Sam marschierten die Rampe
hoch und verschwanden im schimmernden Ereignishorizont. Das Stargate schloss
sich wieder. Pack und Jack standen noch da.
„ Ich finde Ihre Idee gut“ musste Pack zugeben.
“ Auch ich kann kreativ sein“ grinste Jack und ging aus dem Stargate
Raum. Pack atmete tief durch und sah sich das Tor noch einmal an.
“ Viel Glück, euch allen“ sprach er noch aus und danach verließ
auch er den Stargate Raum.
Der Sarkophag öffnete sich. Zuerst kam
eine Hand raus und danach sofort die zweite. Yu setzte sich auf und stieg aus
dem Sarkophag. Sein Primus stand nun vor ihm.
„Mein Gebieter, ein Gast ist für Sie eingetroffen“ berichtete
der Primus. Yu sah gespannt hinter seinem Primus und entdeckte Teal’C.
Dieser ging in die Knie vor Yu und stand danach wieder auf.
“Mein Gebieter, ich habe wichtige Informationen über Ba’al.
Er hat seine Flotte erweitern können, doch wenn wir zusammenarbeiten, können
wir seine neuen Schiffe zerstören und dadurch wird er nicht noch mächtiger“
erklärte Teal’C sofort.
“Du lügst“ meinte Yu ziemlich wütend.
“Es sind keine Lügen“ versicherte Teal’C.
“Ein Toter kann nicht die Wahrheit sprechen“ schrie Yu plötzlich
Teal’C an.
“Ich lebe, ansonsten würde ich nicht hier stehen“ versuchte
Teal’C zu erklären.
“Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Ich habe dich getötet“
brüllte Yu. Nun kannte sich Teal’C gar nicht mehr aus.
“Geht es Ihnen nicht gut?“ fragte Teal’C sofort.
“Ich bin bei bester Gesundheit, nur du bist tot, Sholva“ schrie
Yu.
“Sie sind Paranoid“ bemerkte Teal’C.
„Du wagst es mich zu beleidigen?“ fragte Yu mit wütender Stimme.
“Der Sarkophag hat Sie ziemlich geschwächt nicht wahr. Er heilt nicht
mehr so gut wie früher. Ihr Körper versagt langsam und ihre Geistige
Stärke lässt nach“ zählte Teal’C auf.
“Beleidige niemals deinen Gott“ brüllte Yu. Er hob seine Hand.
Das Handmodul verfärbte sich und eine Druckwelle schoss aus seiner Hand.
Teal’C wurde von den Beinen gehoben und gegen die nächste Wand geschleudert.
Er prallte hart auf und brach auf dem Boden zusammen.
“Vertraue ihm nicht, er ist ein Lügner“ befahl Yu.
“Verstanden, mein Gebieter“ gab sein Primus bekannt.
Sam und Daniel trafen in Latona ein. Sie
wurden sofort zu Marul gebracht. Sie kamen in seinen Raum, wo er schon wartete
und aus dem Fenster sah. Sie wurden sofort alleine gelassen.
„Hallo Marul“ begrüßte Daniel den alten kleinen Mann.
“Die Leute, die uns zuerst ins Unglück stürzten und uns dann
wieder gerettet haben sind zurückgekehrt. Was habt ihr nun mit uns vor?“
fragte Marul sofort.
“Nichts davon“ antwortete Carter. Marul drehte sich um und sah die
Beiden wütend an.
“Was wollt ihr dann?“ würde Marul gerne wissen.
„Wir brauchen den Wächter“ kam Daniel sofort auf dem Punkt.
“Auf keinen Fall“ lehnte Marul sofort ab.
“Du verstehst nicht Marul. Eine große Bedrohung steht an. Ba’al,
ein weiterer Goa’uld, hat eine große Armee aufgebaut. Wenn wir diese
nicht zerstören können, dann wird er alle Versklaven, auch eure Welt
und da hilft auch kein aktiver Wächter“ erklärte Daniel.
„Euch vertraue ich niemals etwas an und auch keinem Anderen“ machte
Marul klar.
“Hast du nicht verstanden, worum es geht?“ fragte Carter sofort.
“Doch habe ich. Doch der Wächter bleibt hier. Dies ist unsere einzige
Verteidigungsmöglichkeit gegen die Goa’uld. Wenn diese Gefahr so
groß ist, brauchen wir ihn mehr denn je“ erklärte Marul.
“Wir bringen ihn dir wieder, wir wollen ihn nur ausleihen“ bot Daniel
an.
“Niemals“ lehnte Marul weiter ab.
“Es geht hier um das ganze Universum. Du kannst uns helfen, es zu retten.
Das kannst du nicht abschlagen“ meinte Carter.
“Doch kann ich“ antwortete Marul mit einer ganz schön frechen
Stimme.
„Können wir mit dem menschlichen Wächter sprechen, damit er
vielleicht Entscheiden kann“ bat Daniel. Marul grinste leicht auf. Er
krempelte seine Ärmel hoch und zeigte ein Zeichen her.
“ Das bin dann wohl nun ich“ antwortete Marul. Daniel und Sam sahen
sich geschockt an und wussten nicht, was sie sagen sollten.
Teal’C saß in einer Zelle und
war gefesselt. Der Primus schloss die Zelle und wollte gerade gehen. Doch Teal’C
zerrte an seinen Fesseln und sah den Primus wütend an.
“Hör mich an“ bat Teal’C. Der Primus blieb stehen und
drehte sich wieder um.
“Sprich“ forderte der Primus Teal’C auf.
“Die Bedrohung ist ernsthaft. Wenn wir nicht jetzt zuschlagen, sind wir
alle verloren. Wenn Ba’al seine Flotte noch weiter ausbauen kann, schweben
wir alle in großer Gefahr. Dann ist Ba’al noch mächtiger und
so gut wie unschlagbar. Bitte hilf mir. Jetzt ist er noch angreifbar“
erzählte Teal’C.
“Mein Gebieter sagt, dass ihr ein Schwindler seid“ sprach der Primus.
“Euer Gebieter ist verrückt geworden“ meinte Teal’c.
Der Primus schlug gegen die Zellen und starrte Teal’C wütend an.
“Wenn mein Gebieter sagt, dass Ihr tot seid, dann seid ihr auch tot. Mein
Gebieter weiß, was er tut“ versuchte der Primus klar zu machen.
“DU musst es doch sehen“ meinte Teal’c.
„Er ist ein Gott“ schrie der Primus.
„Ist er nicht“ widersprach Teal’C.
„Er ist alt und gebrechlich. Sein Körper versagt und er wird langsam
verrückt, ist doch ganz klar“ fügte Teal’C noch hinzu.
„Er ist mein Gott. Was er sagt, ist mein Gesetz. Ich werde meinem Gott
gehorchen, bis zu meinem Tod, und wenn du dich noch einmal widersetzt, werde
ich dich töten“ drohte der Primus.
“Bis zu unser aller Tod und ich bin doch bereits tot“ besserte Teal’C
sein Gegenüber aus. Dieser blickte ihn nur böse an und verschwand
dann aus dem Raum. Teal’C setzte sich wieder hin und hoffte, dass es bei
Sam und Daniel besser aussah.
Daniel und Sam waren im Gebüsch versteckt.
Sam betrachtete die Eingang zum Wächter mit einem Fernglas ganz genau.
“Sollten wir dies wirklich tun?“ fragte Daniel noch einmal.
“Wir haben keine andere Wahl“ antwortete Sam.
“Wir könnten doch noch einmal mit Marul reden“ schlug Daniel
vor.
„Wir würden die gleiche Antwort bekommen“ sagte Sam klipp und
klar.
“Aber wir können den Wächter doch nicht einfach so stehlen.
Wir sind doch nicht vom NID“ meinte Daniel.
“Es geht um das ganze Universum. Einmal stehlen und die Welt retten und
dann wieder zurückbringen. Ist doch nicht so schlimm“ erklärte
Carter.
“Ich weiß nicht so wirklich“ musste Daniel zugeben.
“Entweder hilfst du mir oder du bleibst hier, Daniel“ machte Carter
eindeutig klar.
„Na gut, dann bleibe ich hier“ entschloss sich Daniel.
“Gut. Die Luft ist rein, warte hier“ befahl Carter. Sie sprang auf
und lief zur Höhle. Daniel atmete tief durch, doch dann folgte er Carter
auch sofort. Sie kamen in der Höhle an und standen vor dem Kraftfeld.
“Ich wusste es doch, dass du mit kommst“ grinste Carter.
“Deaktivieren wir das Kraftfeld“ meinte Daniel. Beide konzentrierten
sich und versuchten den akustischen Signalen zu folgen um den Code zu finden.
Die ersten Versuche gingen daneben.
“So langsam komme ich dahinter“ gab Daniel bekannt und hörte
genauer hin. Sam kam nicht wirklich mit, doch sie vertraute auf Daniel. Er wird
dies schon schaffen.
“Das ist es“ freute sich Daniel.
“Der Code?“ wunderte sich Carter.
“Ja, ich gebe ihn nun ein“ sprach Daniel. Doch in diesem Moment
traf ihn ein blauer Strahl. Daniel ging zu Boden und blieb regungslos liegen.
Carter drehte sich sofort um und zückte ihre P 90. Doch da bekam sie auch
schon einen blauen Strahl ab und landete am Boden. Vor den Beiden standen zwei
Leute die nur den Kopf schüttelten.
Teal’C richtete sich so weit auf, wie
er nur konnte. Er schrie nach dem Primus. Doch es kam keine Antwort. Teal’C
gab so schnell nicht auf. Er schrie einfach weiter. Irgendwann öffnete
sich die Tür und der Primus kam herein.
„Was willst du, Shol’va?“ fragte der Primus.
“Ich will noch einmal mit Yu sprechen“ antwortete Teal’C.
„Warum?“ wollte der Primus wissen.
“Nehmen wir mal an, dass ich Recht habe. Sollte ich Yu nicht überzeugen
können, dann tötet mich“ schlug Teal’C vor.
“Das ist ein gutes Angebot“ grinste der Primus. Er marschierte los
um es seinen Gebieter zu berichten. Teal’C setzte sich wieder hin und
wartete ab.
Sam und Daniel wurden zu Marul gebracht.
Er schüttelte nur den Kopf und sah Beide traurig an.
“Dachtet ihr wirklich, ich würde den Wächter unbewacht lassen?“
fragte Marul.
“Eigentlich, ja“ musste Daniel zugeben.
“Es hängt wirklich viel davon ab, wir brauchen ihn“ versuchte
Carter es noch einmal zu erklären.
„Zuerst kommt ihr her, tötet den Wächter, manipuliert ihn und
verschwindet wieder. Danach taucht ihr wieder auf und rettet uns von dem Verderben,
in das ihr uns gestürzt habt. Damit war die Schuld beglichen. Doch nun
kommt ihr wieder und versucht ihn wieder zu stehlen. Es ist Zeit euch zu bestrafen“
meinte Marul.
„Moment einmal, was hast du mit uns vor?“ fragte Carter.
„Wirst du schon noch sehen“ antwortete Marul.
“Und ich sagte, dass du ein netter Mann bist“ bereute Daniel seine
Aussage.
“Ereignisse verändern ein ganzes Leben“ meinte Marul. Daniel
und Sam wurden weg geschleppt und in ein Verließ geworfen. Die zwei Männer
standen wieder da. Sie luden ihre Waffen und feuerten einen Schuss auf sie ab.
Daniel und Sam zuckten zusammen. Es war so schmerzhaft wie ein Schuss aus einer
Zat. Ihr ganzer Körper zuckte zusammen. Sie mussten sich zusammenreißen,
dass sie nicht schrieen. Die Männer luden wieder ihre Waffen und zielten
auf die Beiden. Doch kurz bevor sie abfeuerten, gingen Daniel und Sam in hellem
Licht auf und verschwanden.
Yu kam in den Raum, wo Teal’C gefesselt
war. Sein Primus stellte sich an die Tür, diese Show wollte er nicht verpassen.
“Befreit ihn“ befahl Yu.
„Wie bitte, mein Gebieter?“ fragte der Primus total verwirrt.
„Tu was ich dir sage“ brüllte Yu. Der Primus ging zu Teal’C
und befreite ihn von seinen Fesseln. Teal’C stand auf und bedankte sich
bei Yu.
“Verlasse den Raum“ befahl Yu zu seinem Primus.
“Ja, mein Gebieter“ nahm der Primus den Befehl an und verließ
den Raum und schloss die Tür. Teal’C sah Yu an, der langsam auf ihn
zukam. Er streckte seine Hand aus und streichelte die Wange von Teal’c.
„Du, mein einziger Sohn. Du wirst mein Erbe antreten, wenn es soweit ist.
Sag mir, wie ich die helfen kann, mein geliebter einziger Sohn“ sprach
Yu und nahm seine Hand wieder weg. Teal’C wusste, dass Yu nun vollkommen
seinen Verstand verloren hatte, doch vielleicht konnte er die Situation nutzen.
“Versammle deine Armee. Wir greifen Ba’al an“ antwortete Teal’c.
Plötzlich holte Yu aus und schlug Teal’C ins Gesicht. Er wurde zu
Boden geschleudert.
„Undankbarer Sohn, missbrauche niemals meine Macht“ schrie Yu und
trat Teal’C in den Magen. Er wurde ausgehoben und landete auf dem Rücken.
Yu beugte sich über ihn und zückte ein Messer.
„Ich werde dich wohl meiner Macht opfern müssen, mein Sohn“
meinte Yu und holte aus. Teal’C hob seine Arme und blockte den Zuschlag
ab. Ein Kräftemessen stand an. Yu war schwächer und irgendwann ließ
er das Messer los. Teal’C stieß Yu zurück und dabei hob er
das Messer auf. Yu sah Teal’C wütend an.
“Hilf mir, deinen Feind zu vernichten“ bat Teal’C.
“Undankbarer Sohn, stirb“ schrie Yu und lief auf Teal’C. Doch
er holte mit dem Messer aus und traf Yu genau im Hals. Seine Augen glühten
und das Blut strömte aus seinem Hals. Er sackte zusammen und war tot. Durch
das Geschrei, wurde der Primus misstrauisch. Er öffnete die Tür und
ging rein. Er sah den toten Yu am Boden und war geschockt. Er schnappte sich
sofort eine Stabwaffe und lud sie. Teal’c blickte zu ihm rüber und
wusste, was nun folgen wird. Er zielte mit der Stabwaffe auf Teal’cs Magengegend.
Er drückte ab und der Schuss flog auf Teal’C zu. Doch plötzlich
ging Teal’C in hellem Licht auf und verschwand. Der Schuss ging ins leere
und prallte gegen die Wand, wo die Funken sprühten. Der Primus schaute
etwas verdutzt.
Ein heller Strahl erschien und Teal’C
stand plötzlich in einem dunklen Raum.
“Na, was meinst du zu meinem genialen Plan?“ fragte Jack sofort.
Teal’C drehte sich um. Er sah Jack, Sam, Daniel, Marul, den Wächter
und Heimdall vor ihm stehen.
„O’Neill?“ wunderte sich Teal’C.
Ich hatte auch einen Plan“ grinste Jack.
“Colonel O’Neill hat die Asgard kontaktiert. Sie helfen uns bei
dieser Mission“ erklärte Carter den Plan von O’Neill.
“Ich tue alles, was in meiner Macht steht“ gab Heimdall bekannt.
“Guter Plan, nicht wahr?“ jubelte Jack.
„Allerdings, O’Neill“ gab Teal’c gut zu.
„Ich will hier weg“ meckerte Marul.
„Ach halt doch endlich die Klappe“ regte sich Jack auf.
„Heimdall, könntest du mich zu Bastet fliegen?“ fragte Teal’C
sofort.
“Natürlich“ meinte Heimdall und ging zu der Konsole.
“Bastet?“ fragte Daniel.
„Ich habe eine neue Idee“ gab Teal’C bekannt.
“2:1 für den Jaffa“ meinte Jack.
Jacob stand neben Bastets Thron, wo auch
Bastet drin saß. Plötzlich aktivierte sich der Bildschirm und Teal’C
war zu sehen.
“Wer wagt es mich zu stören?“ schrie Bastet sofort auf.
“Ich bin Teal’C, ich habe ein Anliegen an euch“ meldete sich
Teal’C. Jacob grinste leicht auf.
“Und dein Anliegen wäre?“ wollte Bastet wissen.
“Ich weiß, wo sich Ba’al befindet. Er hat 20 neue Raumschiffe
gebaut und wir können diese Raumschiffe zerstören. Ich brauche nur
ein Ablenkungsmanöver, dass Sie übernehmen sollten“ antwortete
Teal’C.
“Welches Ablenkungsmanöver?“ wollte Bastet wissen.
“Ein Angriff auf Ba’al, der uns Zeit genug verschafft, seine Raumschiffe
zu zerstören. Jede Sekunde zählt dort“ erklärte Teal’C.
“Niemals, ich spiele doch nicht den Lockvogel“ regte sich Bastet
auf.
“Meine Gebieterin, überlegen Sie doch mal“ mischte sich Jacob
plötzlich ein, der sich als Berater von Bastet ausgab.
„Wenn Ihr Ba’al angreift und dieser Teal’C kann wirklich die
Raumschiffe zerstören, werdet Ihr den ganzen Ruhm ernten und das Ansehen
der ganzen Systemlords, bis auf Ba’al gewinnen. Das würde mehr Macht
bedeuten“ erklärte Jacob diese Lage.
„Ich sollte es also wagen?“ wollte Bastet wissen.
“Meiner Meinung nach, ja, meine Gebieterin“ antwortete Jacob. Bastet
sah Teal’C ernst an.
“Wann und wo, sollte ich angreifen?“ wollte Bastet wissen.
Ba’al saß auf seinem Thron und
freute sich, dass seine neue Armee fertig gestellt war. Sein Primus stand an
der Konsole und bekam plötzlich große Augen.
“Mein Gebieter“ stieß sein Primus gerade noch heraus. Ba’al
stand auf und sah seinen Primus besorgt an. Vor ihm öffnete sich ein Hyperraumfenster
und Bastets Flotte schoss heraus. Sofort begann ein Feuergefecht. Bastet feuerte
mit allen ihren Raumschiffe so wild sie konnte herum. Das erste Raumschiff von
Ba’al explodierte.
„Schutzschilde aktivieren“ befahl Ba’al. Die Schutzschilde
der Raumschiffe wurden aktiviert und die Schüsse von Bastet prallten ab.
Ganz am Schluss tauchte Heimdalls Raumschiff auf und beamte alle auf den Planeten
runter. Danach verschwand das Schiff sofort wieder im Hyperraum, ohne dass es
Ba’al gemerkt hatte, weil er durch die Schlacht abgelenkt war.
„Holt mir meine Krieger, diese Verräterin werden wir vernichten“
schrie Ba’al. Sein Primus nickte und begann mit seiner Arbeit.
Ein heller Strahl erschien und das SG-1 Team
stand da. Die Jaffa waren sehr überrascht. Das SG-1 Team feuerte sofort
los und zerlegte sie. Gleich danach tauchte der Wächter und Marul auf.
„Ach, auch schon hier“ meinte Jack grinsend. Marul lief sofort los,
denn er wollte verschwinden.
“Da draußen sind viele Jaffa“ meinte Jack. Marul blieb stehen
und ging sofort wieder zurück.
„Ich gehe an die Arbeit“ meinte Carter.
“Machen Sie das, Major“ stimmte Jack zu. Daniel half Carter dabei
an der Zeitmaschine herumzubasteln.
„Und wenn ich es dir sage, aktivierst du den Wächter“ befahl
Jack seinen Reisegast.
„Werde ich nicht“ widersprach Marul.
“Das werden wir noch sehen“ drohte Jack.
Die Schutzschilde von Ba’al hielten
sehr gut. Doch die von Bastet ließen nach. Ein Raumschiff von Bastets
Flotte flog in die Luft. Gleich nachher noch weiter drei. Ba’al sah sich
dieses Feuerwerk mit großen und glänzenden Augen an. Bastet saß
geschockt in ihrem Thron und sah wie ihre Schiffe zerstört wurden.
“Es wird Zeit, sich zurückzuziehen, das muss genug Zeit gewesen sein“
schlug Jacob vor.
“Ich hoffe, dieser Teal’C hat Erfolg“ meinte Bastet. Sie ordnete
den Rückzug an und ihre Flotte verschwand im Hyperraum. Ba’al stand
stolz auf seiner Brücke und sah sich diese Flucht an.
“Gewonnen“ lachte Ba’al. Doch schon wieder machte sein Primus
eine Entdeckung.
“Mein Gebieter“ schrie er auf.
“Was?“ wollte Ba’al wissen.
„Während der Schlacht wurde ein Transport auf dem Planeten durchgeführt,
in die Nähe der Zeitmaschine“ berichtete er Primus.
“Ein Ablenkungsmanöver“ kam Ba’al nun drauf. Er machte
ein ernstes Gesicht und war stink sauer.
„Die Tau’ri. Schickt alle Kräfte dort hin und tötet diese
Eindringlinge“ befahl Ba’al. Sein Primus führte es sofort durch.
Teal’c und Jack haben ihren Posten
bezogen und beobachteten, wie die Super Soldaten sich näherten.
„Carter, Beeilung, die Unsterblichen kommen“ schrie Jack.
“Ich arbeite so schnell ich kann“ schrie Carter zurück.
“Wie sieht’s aus?“ flüsterte Daniel, der davon nicht
viel Ahnung hat.
„Ich komme einfach nicht weiter“ musste Carter zugeben. Die Super
Soldaten waren in Schussweite. Sie feuerten los. Jack und Teal’C zogen
ihren Kopf ein. Die Blitzkugeln schlugen ein und hinterließen eine große
Staubwolke. Jack und Teal’C tauchten wieder auf und feuerten auch los.
Doch die Kugeln von der P90 prallten einfach ab. Die Stabwaffenschüsse
wurden einfach absorbiert.
„Das hat keinen Zweck“ meinte Teal’C. Die Super Soldaten waren
nun schon ziemlich nahe.
“Verdammt, Carter“ brüllte Jack.
“Ich arbeite so schnell ich kann“ schrie Carter zurück.
“Arbeiten Sie schneller“ befahl Jack. Carter und Daniel versuchten
weiterhin die Zeitmaschine zu verändern, doch es funktionierte nicht. Marul
stand in der Ecke und betrachtete dies alles mit großen Schrecken.
„Rückzug“ befahl Jack, denn die Super Soldaten waren bereits
viel zu Nahe. Beide liefen zurück und neben ihnen flogen die Fetzen nur
so. Nun waren Jack und Teal’C so weit hinten wie sie konnten.
“Wie sieht es aus?“ fragte Jack sofort.
“Nicht gut“ antwortete Daniel.
“Die sind gleich da“ schrie Jack.
“Es funktioniert nicht“ brüllte Carter. Die Super Soldaten
drangen in die Höhle ein. Sie hoben ihre Arme und zielten auf SG-1. Sie
feuerten ihre Schüsse los. Sie flogen direkt auf SG-1 zu. Doch plötzlich
prallten diese Blitze auf einer unsichtbaren Wand ab. Die Super Soldaten feuerten
weiter. Doch sie prallten weiter hin ab. Alle schauten etwas verdutzt.
„Marul“ wunderte sich Daniel.
„Ich will nicht sterben“ meinte Marul, der mit dem Wächter
ein Kraftfeld aufgebaut hatte. Jack grinste und sah die Super Soldaten stolz
an. Doch diese hoben ihre Hände wieder hoch und feuerten weiter.
“Das bringt doch nichts“ meinte Jack ganz locker.
“Mit der Energie, die ich hier zur Verfügung habe, wird das Kraftfeld
nicht lange halten“ musste Marul zugeben.
“Was?“ wunderte sich Jack.
„Tut mir Leid“ entschuldigte sich Marul und zog etwas seinen Kopf
ein.
“Carter?“ fragte Jack schon wieder.
“Wir arbeiten dran“ schrieen Daniel und Sam im Chor zurück.
Die Super Soldaten beschossen weiter das Kraftfeld. Es wurde immer schwächer.
Jack sah Teal’C an. Beide luden ihre Waffen nach und zielten auf das Kraftfeld.
“Selbstmordmission, was?“ ließ Jack noch einen Spruch ab.
Das Kraftfeld löste sie auf und viele Blitzkugeln schossen auf Jack und
Teal’C zu. Beide spürten schon die Energie in ihrem Gesicht. Beide
haben in dieser Situation ihre Augen geschlossen. Es vergingen einige Sekunden,
doch es rührte sich nichts.
„Geschafft“ jubelte Carter. Jack öffnete die Augen, wie auch
Teal’C. Die Blitzkugeln waren vor ihren Nasen stehen geblieben.
“Wie?“ wunderte sich Jack.
“Im Umkreis von 5 Meters läuft die Zeit langsamer als weiter entfernt“
erklärte Carter.
“Also haben Sie die Funktion einfach umgestellt?“ fragte Jack.
“So ungefähr, ja“ grinste Carter. Jack und Teal’C wichen
von diesem Blitzkugeln weg und starrten alles an, was sich nicht bewegte.
“Cool“ meinte Jack.
“Aber wie geht es nun weiter?“ wollte Daniel wissen.
“Das ist eine gute Frage“ musste Teal’c zugeben. Alle richteten
ihren Blick auf Marul, der noch immer da stand.
„Was denn?“ fragte Marul verwundert.
Ba’al saß nun angespannt in seinem
Thron und wartete auf die Meldung von seinem Primus.
“Mein Gebieter“ stieß der Primus wieder mit großen Augen
heraus.
“Was?“ fragte Ba’al schon genervt.
„Die Funktion der Zeitmaschine wurde geändert. Sie funktioniert nicht
mehr so, wie sie sollte“ berichtete der Primus.
“Mir reicht es. Flieg uns hier weg. Ich habe noch eine andere Flotte,
die wichtiger ist“ befahl Ba’al.
“Ja, mein Gebieter“ nahm der Primus den Befehl an. Das Schiff steuerte
weg und verschwand im Hyperraum.
Das SG-1 Team stand vor Marul, der sich nun
noch mehr fürchtete, wie vorher bei dem Angriff der Super Soldaten.
„Was wollt ihr von mir?“ wollte Marul wissen.
“Du musst den Wächter aktivieren“ antwortete Jack.
„Nein, dass werde ich für Diebe nicht machen“ sprach Marul.
“Sieh mal, Marul. Wenn du es nicht tust, werden diese Kerle es schaffen,
diese Hürde zu durchbrechen und wir werden alle sterben“ versuchte
Daniel zu erklären.
“Aber mein Planet kann sich nicht gegen solche Wesen wehren. Die brauchen
mich“ meinte Marul.
“Wenn du hier stirbst, wird der Wächter immer hier bleiben und die
Goa’uld haben ihn in ihrem Besitz“ erklärte Teal’C.
„Wenn du es machst, verspreche ich dir, dass wir den Wächter wieder
zu deinem Planeten bringen“ versprach Jack.
„Warum sollte ich euch glauben?“ wollte Marul wissen.
„Wenn du hier stirbst, wird dein Planet niemals den Wächter wieder
sehen. Du hast keine andere Wahl“ machte Carter den kleinen Mann klar.
“Und ihr werdet den Wächter wirklich zurückbringen?“ fragte
Marul noch einmal nach.
“Ja, werden wir, mein Ehrenwort“ antwortete Jack.
„Will ich auch hoffen“ sagte Marul. Er ging zum Wächter und
begann mit seiner Arbeit. Der leuchtete hell auf und war bereit für seine
Arbeit.
„Marul“ sagte Daniel noch. Er blickte verängstigt auf Daniel.
“Du bist doch ein netter Kerl“ meinte Daniel. Marul grinste noch
einma. Er aktivierte den Wächter. Eine Druckwelle schoss über den
ganzen Planeten und dessen Orbit. Alle Super Soldaten, Jaffas und Raumschiffe
verschwanden einfach. Die Druckwelle war verschwunden, genau so wie Marul. Alle
starrten verwundert dort hin.
“Es hat geklappt“ wunderte sich Sam.
“Dank eines netten Mannes“ fügte Jack noch hinzu.
Das Stargate öffnete sich
auf der Erde. General Pack stand gespannt im Stargate Raum. SG-1 kam grinsend
durch das Tor und marschierte die Rampe runter.
“Und wie ist es gelaufen?“ fragte Pack sofort.
“Die 20 Schiffe sind zerstört“ antwortete Daniel und ging gleich
aus dem Stargate Raum.
„Der Wächter ist wieder da wo er sein sollte“ fügte Carter
hinzu und verließ auch den Tor Raum.
„Yu ist tot“ berichtete auch Teal’C noch und ging auch gleich
raus. Jack kam hin und sah Pack an.
“Die Asgard sind wieder zu Hause“ meinte Jack und wollte auch gerade
raus gehen.
“Colonel“ meinte General Pack. Jack blieb stehen und sah Pack fragend
an.
„Gute Arbeit“ lobte Pack seinen Soldaten.
„Diese Schlacht ist gewonnen. Doch Ba’al hat noch eine Flotte mit
500 Raumschiffen. Der Krieg ist noch lange nicht vorbei“ erklärte
Jack. Danach drehte er sich um und ging. Pack lächelte leicht auf.
“Aber es ist uns mal was geglückt, seid ich hier bin“ grinste
Pack. Er drehte sich zum Stargate und starrte es an.
“Wie viel ärger bringst du mir wohl noch?“ fragte Pack das
Tor.
Written by Roland
Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger
Kritik von Thirsty: Ich denke der 2. Teil ist noch viel besser
geworden als man es nach dem 1. erwarten könnte (und der Erste versprach
schon viel Gutes). Die Spannung liegt beim Lesen dieser Episode in der Luft
und man denkt sich am Ende dann: „was? schon aus? man das ging ja schnell!“
Die Handlung ist kurzweilig, gut durchdacht, phantasievoll und „klebt“
den Leser quasi an den Bildschirm.
Meiner Meinung nach macht die Zerstörung der 20 Raumschiffe Ba’al
nichts aus, er hat ja immer noch das Wissen und die Technologie um das Zerstörte
schnell wieder aufzubauen.
Das ist wahrscheinlich die beste Fanfiction von Hungry seit langem, wenn nicht die Beste überhaupt, daher ist die Höchstpunktzahl sicher angemessen. Ich freue mich ehrlich schon auf den Rest der Staffel...
Rating von Thirsty: 10,0
Kritik von Dakota: Ha, ist zwar schon länger her, dass ich das hier mache aber Hungry hat es nicht verlernt. Die Story ist super zu lesen und endlich mal ein gutes Ende nach meinem Geschmack. Aber es ist ja noch so viel offen. Ba’al wird bis zu seiner entgültigen Vernichtung noch sehr viel Schaden anrichten. Und den Titeln der nächsten Storys vertrauend kommen sicher noch tolle Geschichten. Vertrauen wir auf Hungry’s Ideen und Schreibkunst.
Rating von Dakota: 9,9