MACHTWECHSEL

 

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Was bisher geschah:
Kinsey: Würden Sie ihre Antwort mir bitte mitteilen
Soldat: Es brennt, wir müssen hier raus
Feuerwehrmann: Ihr habt die Bilder gesehen. Ihr wisst wer gerettet werden muss und wer nicht?
Anführer: Was war da los?
Feuerwehrmann: Die Anderen sieben wurden durch den Rauch bewusstlos. Ich konnte keinen mehr retten. Jemand hatte in diesem Gang Benzinkanister platziert. Als ich es sah, wusste ich, dass ich fliehen musste, ich konnte nichts mehr für diese Leute tun
Anführer: Was meinst du damit?
Feuerwehrmann: Es war Brandstiftung
Air Force General: General Hammond, Sie werden hier mit von ihrem Amt als Leiter des Stargate Kommandos entlastet.
Kinsey: Bevor der Brand ausbrach, hat jeder der Mitglieder im Komitee eine schriftliche Erklärung mit ihrer Unterschrift abgegeben, die ich in meiner Jacke hatte. Dort wurde Einstimmig beschlossen, dass General Hammond nicht der richtige im Amt sei.
Jack: Und wer wird der Nachfolger?
Kinsey: Auf diesen Formularen wo die Unterschriften abgezeichnet sind, ist auch ein Feld für einen Vorschlag wer das machen sollte. In 10 Feldern von 12 steht mein Name Jack. Das ist eindeutige Mehrheit. Ich bin auf weiteres der Leiter des Stargate Kommandos, bis ein würdiger Vertreter gefunden wurde.

NID Agent: Hören Sie gut zu, Major. Wir haben mehr Macht als ihr glaubt. Wir können Ihnen den Mord anhängen, ohne Probleme. Außerdem haben wir den Beweis, dass Sie sich ohne Erlaubnis in den FBI und NID Akten eingehakt haben. Ich kann euer Leben sofort zerstören

Sha’an saugt die Quelle der Macht auf. O’Neill sprengt den ganzen Raum und alles liegt in Schutt und Asche. Eine Hand taucht auf und zieht aus den Trümmern. Es ist Sha’an. Ihre Wunden heilen sofort.
Sha’an: Ich werde euch vernichten. Denn ich bin Unbesiegbar

Ein Raumschiff schwebte im Weltall einsam herum. Plötzlich öffnete sich ein Hyperraumfenster. Ein Transportschiff kam heraus und flog auf das Schiff zu. Es dockte sofort an.
Anubis lief durch die Korridore, er war schon gespannt, auf seine Ware. Er traf am Hangar ein. Die Jaffa liefen an ihm vorbei, es waren einige weniger als er mitgeschickt hatte. Anubis war etwas überrascht. Er ging weiter und dann kann Sha’an aus dem Transportschiff. Ihr Gewand war noch immer blutverschmiert.
“ Was ist geschehen?“ fragte Anubis.
“ SG-1“ antwortete Sha’an knapp, aber mit einem wütenden Ton.
“ Sag mir jetzt bitte nicht, dass die Menschen die Quelle der Macht hat“ schrie Anubis.
“ Nein, haben sie nicht“ versicherte Sha’an, ihre Augen fingen wieder leicht zum glitzern an und auf ihrem Mund zeichnete sich ein kleines lächeln ab.
“ Du hast als die Quelle der Macht mitgebracht?“ fragte Anubis mit viel Hoffnung.
“ Mehr oder weniger“ antwortete Sha’an nun schon mit einem lächeln.
“ Erkläre mir das“ forderte Anubis sein Kind an.
“ Die Quelle ist in mir“ erklärte Sha’an. Anubis war geschockt, das hätte er nun nicht erwartet.
“ Du hattest den Befehl, mir die Quelle zu bringen, aber nicht indem du es die selbst einpflanzt“ brüllte Anubis.
“ Bleib ganz ruhig“ meinte Sha’an grinsend.
“ Ich brauche die Quelle der Macht, ansonsten funktioniert mein Plan nicht. Was hast du nur getan“ schrie Anubis weiter.
“ Ich sagte du solltest ruhig bleiben“ sprach Sha’an in einem ernsten Ton. Anubis sah, wie wenn man es so mit seinem Gesicht sagen konnte, Sha’an neugierig an.
“ Du hattest vollkommen recht, durch die Quelle bekommt an ein einiges ran. Ich habe da schon so einiges erfahren und wenn du es mir richtig erzählt hast, bin ich bald allwissend. Und ich habe da etwas für dich entdeckt, was dich befriedigen sollte. Es gibt etwas in diesen Universum, das wie für dich gemacht ist“ erklärte Sha’an.
“ Und wo ist es?“ wollte Anubis noch immer mit ernstem Ton wissen.
“ Folge mir, ich werde es dir zeigen“ antwortete Sha’an und marschierte wieder in das Transportschiff. Anubis folgte ihr. Das Schiff dockte wieder ab und verschwand im Hyperraum.

OPENING CREDIT

Ein Auto fuhr zu einem Haus. Es parkte ordentlich ein und schaltete den Motor ab. Eine Tür öffnete sich und Jack O’Neill stieg aus. Er schloss den Wagen und marschierte in den Garten des Hauses bis er an der Tür angelangt war. Er drückte auf Klingen, dann hörte er schon Schritte, die zu der Tür kamen. Danach öffnete die Tür und Hammond stand da.
“ Hallo Jack, kommen Sie doch rein“ bat Hammond seinen alten Untergebenen in sein Haus. Jack nickte und trat ein.
“ Einen Kaffee?“ fragte Hammond.
“ Purer Alkohol wäre besser“ antwortete Jack. Hammond grinste kurz auf.
“ So schlimm?“ wollte Hammond wissen.
„ Sie ahnen gar nicht, wie schlimm“ warnte Jack. Er ging ins Wohnzimmer, da spielten gerade der Enkel und die Nichte von Hammond. Sie standen auf und liefen auf Jack zu.
“ Onkel Jack“ brüllten die Kinder.
“ Bambinis“ meinte Jack und umarmte die Kinder.
“ Na wie geht es euch?“ fragte Jack.
„ Opa versorgt uns gut“ meinten die Kinder.
“ Dann seit ihr ja bald so gut versorgt wie er selbst“ sagte Jack und die Kinder lachten.
“ Geht bitte in den Garten Kinder, Onkel Jack und ich müssen reden“ bat Hammond mit lieber Stimme. Er hatte zwei Tassen Kaffee in der Hand. Die Kinder nickten und liefen in den Garten. Jack setzte sich auf einen Stuhl und lehnte sich gemütlich zurück. Hammond setzte sich gegenüber hin und gab Jack den Kaffee.
„ Danke“ meinte Jack und nahm einen Schluck.
“ Und wie es so, in der Pension?“ wollte Jack erfahren.
“ Die Kinder sind anstrengend, die haben so viel Energie. Da ist das Schicksal der Erde nichts dagegen“ meinte Hammond grinsend.
“ So schlimm?“ fragte Jack.
„ Sie ahnen gar nicht, wie schlimm“ antwortete Hammond. Beide lachten kurz auf und nahmen noch einen Schluck von ihrem Kaffee.
“ Und Kinsey?“ kam Hammond nun endlich auf dem Punkt.
“ Es ist einfach unerträglich. Er hat uns auf eine Mission geschickt um Bodenproben zu sammeln(Hammond grinste leicht auf). Wir bekamen sogar einen Babysitter mit auf die Mission. Doch wir konnten ihn überreden, dass er uns deckt und wir sind tatsächlich auf den Planeten gekommen, wo die Quelle der Macht war“ erzählte Jack. Hammond wurde hellhörig.
“ Die Quelle der Macht?“ fragte er unglaubwürdig.
“ Ja, Barbara war aber schon dort. Wir hatten eine Schlacht, sie zog die Quelle in sich und ich habe den Raum gesprengt, sie ist nun tot“ erklärte Jack.
“ Dann haben wir das Universum gerettet?“ wollte Hammond wissen.
“ Vorläufig ja“ antwortete Jack und nahm noch einen Schluck.
“ Jetzt müssen wir nur wieder das SGC in Griff bekommen“ meinte Jack.
„ Wirklich so schlimm?“ fragte Hammond noch mal.
„ Er hat das ganze Personal das er konnte entfernt und NID Leute reingeschickt. Er bastelt seine eigenen Teams zusammen, und die was vorher zu uns geholfen haben, bekommen sinnlose Missionen. Wenn es so weiter geht, wird uns Anubis mit links zerstören“ antwortete Jack. Hammond war nun alles vergangen.
“ Dieser Idiot“ meinte Hammond nur und schüttelte den Kopf. Dann piepste etwas bei Jack.
“ Das darf doch nicht wahr sein“ regte sich Jack auf. Er nahm seinen Pieper in die Hand und machte ein ärgerliches Gesicht.
“ Jack?“ fragte Hammond neugierig.
“ Kinsey ruft, entweder muss ich wieder in Dreck herum wühlen oder er hat es wirklich geschafft, SG-1 aufzulösen“ antwortete Jack. Er stand auf und sah Hammond traurig an.
“ Es tut mir Leid, Sir“ entschuldigte sich Jack.
„ Wird schon gehen“ meinte Hammond. Beide gaben sich die Hände und Hammond blieb alleine zurück. Er wusste, dass etwas getan werden müsste.

Jack ging in den Besprechungsraum, doch sein Team war nicht da. Er kannte sich nicht aus. Er saßen nur drei andere Leute da. Zwei davon kannte Jack, einen davon nicht. Kinsey stand auf und bat Jack, dass er sich setzen sollte. Er setzte sich auch hin und war gespannt.
“ SG-2 kennte Sie ja?“ fragte Kinsey. Jack nickte. Dann sah er den neuen Typen fragend an.
“ Das ist Colonel Grayes. Er war vorher in einem Einsatzteam vom NID. Er wird das Kommando von SG-1 übernehmen“ erklärte Kinsey.
“ Schön und gut, und was hat das mit mir zu tun?“ wollte Jack wissen.
“ Sie sind das vierte Mitglied dieses Teams“ antwortete Kinsey. Jack stockte, er hatte sich da wohl gerade verhört. Er würde zu SG-2 gehen und nicht einmal das Kommando haben.
„ Was?“ schrie Jack. Kinsey lachte leicht.
“ Ich kann Sie nicht austauschen, das ist mir klar, dass will ich auch nicht. Sie sind ein guter Soldat, Jack. Allerdings haben sie keine guten Führungsqualitäten. Deshalb werden Sie unter der Führung von Colonel Grayes gute Arbeit leisten“ erklärte Kinsey.
„ Was soll das Kinsey. SG-1 hat doch immer gute Arbeit geleistet. Was wird mit den Anderen?“ fragte Jack verdutzt.
„ Major Carter bleibt bei SG-1, das nun auch unter Kommando von dem NID ist. Teal’C wird ins SG-24 Team versetzt, und Daniel Jackson bleibt auf der Erde. Er wird der Übersetzer werden“ antwortete Kinsey.
„ Sie sind verrückt Kinsey, Sie wissen gar nicht was Sie da anrichten“ brüllte Jack und stand auf. Kinsey stand ebenfalls auf.
“ Entweder Sie gehorchen den Befehlen die Sie bekommen, oder Sie bekommen Missionsverbot“ drohte Kinsey.
“ PFF“ stöhnte Jack und verließ stürmisch den Raum.
“ Das wird ja interessant“ meinte Colonel Grayes grinsend.

Hammond ging durch einen Park. Das Wetter war schön und die Sonne strahlte nur so auf seiner Glatze. Er ging zu einer Bank und setzte sich dort hin. Er versuchte die Sonne zu genießen. Ein Mann im Anzug und grauen Haaren setzte sich ebenfalls auf die Bank.
„ Hallo George“ meinte dieser Mann, schaute ihn aber nicht an.
„ Hallo Brad“ begrüßte Hammond seinen alten Bekannten.
„ Du hast mir damals aus der Scheiße geholfen, also warum geht es?“ fragte Brad sofort.
“ Ich sitze nun auch in der Scheiße und diesmal musst du mir raus helfen“ erklärte Hammond.
“ Um was geht es?“ fragte Brad.
“ Senator Kinsey hat es geschafft, mich von meinem Amt abzulösen. Das er geschafft, durch eine Abstimmung, doch dann gab es ein Feuer“ fing Hammond an zu erzählen, doch Brad unterbrach ihn.
„ Da kamen genau sieben Leute um. Wenn diese für dich gewesen wären, hättest du diese Abstimmung gewonnen. Ich kenne die Geschichte“ fuhr Brad mit der Geschichte fort.
„ Also weißt du, was da abgelaufen ist?“ wollte Hammond wissen.
“ Nicht ganz, ich weiß nur, dass die Feuerwehrleute nicht echt waren. Dies waren NID Agenten, also ist da irgendetwas faul. Das NID ist mittlerweile schon fast überall dabei, die haben verflucht viel Macht“ erklärte Brad.
“ Kannst du irgendetwas für mich machen?“ wollte Hammond wissen.
“ Ohne dich würde ich nicht hier sitzen. Ich werde es versuchen, nur es kann gefährlich werden. Wir treffen uns morgen um die gleiche Zeit wieder hier. Wenn ich nicht komme, verschwinde, dann bin ich in Schwierigkeiten und die Mission ist gescheitert. Dann schaue das du deine Haut rettest. Ich werde keine Informationen über dich Preis geben“ antwortete Brad.
„ Danke, mein Freund“ bedankte sich Hammond.
“ Wird schon schief gehen“ meinte Brad. Danach stand er auf und ging. Hammond blieb noch etwas sitzen, damit es keinen Verdacht gab, dass die Beiden sich getroffen hatten. Er hoffte, dass alles gut gehen würde.

Jack ging in einem Raum. Es war wieder einmal Daniels Büro. Daniel saß da, er hatte viele Akten auf seinen Tisch und wusste nicht wo er anfangen soll. Teal’C stand in Uniform und Stabwaffe im Büro.
“ Willst du Kinsey töten?“ fragte Jack hoffnungsvoll.
“ Ich muss gleich auf eine Mission“ erklärte Teal’C.
„ Auf welche?“ wollte Jack wissen.
„ Es wurde ein Planet entdeckt, mit vielen alten Goa’Uld Schriften. Meine Aufgabe ist es, diese zu übersetzen um vielleicht Technologie zu finden“ antwortete Teal’C.
„ War doch klar“ seufzte Jack. Dann kam eine Durchsage von Barly. SG-24 hat Erlaubnis zu dieser Mission Teal’C sah Jack traurig an und marschierte los.
“ Das ist doch unmöglich“ schrie Daniel plötzlich auf und schleuderte den Akt auf seinen Tisch, denn er vorher in der Hand hielt.
“ Viel Arbeit?“ fragte Jack überrascht.
“ Das ist alles so einfach, dass du es sogar übersetzen könntest“ regte sich Daniel auf.
“ Na danke schön“ ärgerte sich Jack.
„ Ich bin hier um das Übel des Universums aufzuhalten. Und nicht um einfache Schriften die irgendwo auf einen unbedeutenden Planeten gefunden wurde zu übersetzen“ schrie Daniel.
“ Nichts Wichtiges?“ fragte Jack.
„ Ich habe gerade übersetzt, wie Indianer ein Kind auf die Welt gebracht haben und es Traumfänger nannten“ antwortete Daniel.
“ Tja, ich habe kein Kommando mehr“ sagte Jack und setzte sich auf einen Stuhl.
“ Wie bitte?“ fragte Daniel überrascht.
„ Ich bin jetzt bei SG-2 und das Kommando hat Colonel Grayes“ antwortete Jack sauer.
“ Du kannst wenigstens auf Missionen gehen und etwas machen“ meinte Daniel.
“ Nur wenn ich nicht den Befehlen gehorche, kurz gesagt, nicht Technologie stehle, bekomme ich Missionsverbot und sitze auch so dumm da wie du“ erklärte Jack.
“ Danke schön, dass du in meine Wunden noch einmal rein stichst“ regte sich Daniel auf.
„ Tut mir Leid“ entschuldigte sich Jack.
“ Schon gut“ beruhigte sich Daniel wieder leicht.
„ Wir werden es schon wieder hinbiegen“ hoffte Jack.
“ Und was ist mit Sam?“ wollte Daniel wissen.
“ Die ist noch bei SG-1, aber das einzige nicht NID Mitglied und gerade auf einer Mission. Sie sollen Waffen einer Fortgeschrittener Rasse klauen“ antwortete Jack. Daniel seufzte nur und öffnete seine Akte wieder.
“ OH, WOW, Traumfänger hat mit drei Jahren den ersten Löwen getötet“ meinte Daniel, als er den Text weiter las.
“ Dann noch viel Spaß“ meinte Jack und schlich sich weg. Daniel registrierte dies nicht weiter, da er sich weiter über seine Arbeit aufregte.

Der Alarm ging los. Kinsey sprang von seinem Sessel auf und lief in den Kontrollraum.
“ Barly?“ fragte Kinsey sofort.
“ SG-1, Sir“ antwortete Barly. Kinsey sah auf das Stargate. Es war offen und die Iris war geschlossen.
“ Öffnen“ befahl Kinsey. Die Iris öffnete sich. Die NID Mitglieder des Team rannten Blutverschmiert aus dem Energiehorizont heraus, Carter folgte als letzte. Sie hatte auch einiges abbekommen.
“ Iris schließen“ brüllte Carter.
“ Tun Sie es“ befahl Kinsey und Barly schloss die Iris. Kinsey lief die Stiege runter und in den Stargate Raum.
“ Habt ihr die Waffen?“ fragte Kinsey sofort. Carter blickte ihn böse an, er fragte nicht einmal, ob es allen gut ging.
„ Keine Chance, Sir“ antwortete der neue Anführer von SG-1.
“ Was ist passiert?“ fragte Kinsey.
“ Die Verhandlungen gingen schief. Lt. Reynold hatte einen der anderen Rasse beleidigt. Er hatte ihn angegriffen und Lt. Reynold hat ihn getötet. Danach brach ein Kampf aus. Wir konnten nur fliehen, ihre Waffen waren zu stark, wir konnten fast nicht fliehen“ erklärte Carter. Kinsey sah die Anderen an, die nur ihren Kopf nickten.
“ Na klasse, Major“ schrie Kinsey. Carter blickte ihn verwundert an, was hatte sie denn nun schon wieder falsch gemacht.
“ Ich ließ Sie in diesem Team, weil ich geglaubt hatte, dass Sie die vernünftigste sind. Die Verhandlungen hätten Sie doch unterbrechen können, falls etwas schief geht und es nicht gleich so eskalieren zu lassen. Wenn Sie nicht bessere Arbeit leisten, Major, werden sie zu einem Wissenschaftsprojekt hinzugezogen“ brüllte Kinsey und verließ den Raum.
“ Aber…“ stotterte Carter. Ihre neuen Teamkollegen schüttelten nur den Kopf und gingen.
„ Schon klar, ich bin in diesem Team geblieben um als Sündenbock verwendet zu werden“ wurde Carter klar. Sie seufzte und verließ ebenfalls den Stargate Raum.

Jack und Daniel liefen durch die Korridore. Sie hatten etwas gehört, was sie nicht ganz glauben wollten. Sie bogen in die Krankenstation ein und es war wirklich so. Teal’C lag in einem Bett. Nur war er abgeschottet. Folie war um sein Bett gehängt. Teal’C lag in diesem Bett und war an einem Schlauch angeschlossen. Die Maschinen piepsten.
“ Teal’C?“ fragte Jack besorgt.
“ Geht es dir gut?“ wollte Daniel wissen. Teal’C öffnete geschwächt die Augen und sah nach links, wo seine Freunde standen.
„ O’Neill“ brachte Teal’C gerade noch heraus.
“ Was ist passiert?“ fragte Jack. Doch Teal’C verlor wieder das Bewusstsein und schloss seine Augen.
“ Er wurde hart getroffen“ erklärte Carter, die gerade um die Ecke kam. Sie wurde gerade behandelt. Ihr Gesicht war von Pflastern überseht und man sah, dass sie dort viele Wunden hatte.
“ Was ist denn mit dir los?“ fragte Daniel entsetzt.
“ Nicht so schlimm“ meinte Carter und sah Teal’C in diesem Bett an.
“ Er hatte die Texte übersetzt, wie es seine Aufgabe war. Dort stand, dass es auf diesen Planeten eine Technologie gab, was eine Dauerenergiequelle war. Diese sollte soviel Energieabgeben, das sie ohne Probleme die ganze Erde mit Strom versorgen konnte, ohne irgendwelchen Energieverlust zu haben. Kinsey befahl, dass sie diese Quelle mitnehmen sollte. Doch es war ein Sicherheitsmechanismus eingebaut. Alle Mitglieder wurden mit einem Virus infiziert. Das restliche Team ist bereits tot. Wir kennen kein Gegenmittel. Teal’C haltete wahrscheinlich nur so lange durch, da er ein Jaffa ist. Doch lange wird es auch nicht mehr dauern, dann ist er ebenfalls tot“ erzählte Carter die Lage.
“ Das darf doch nicht wahr sein“ regte sich Jack auf.
“ Und was jetzt?“ fragte Daniel.
“ Jetzt machte ich Kinsey mal Feuer unterm hintern“ schrie Jack und lief los. Daniel sah verängstigt Carter an.
“ Was ist mir dir los?“ fragte er nochmals.
„ Eine Rasse wollte uns die Technologie nicht geben. Ihre Waffen waren sehr fortschrittlich und sie feuerten auf uns. Wir entkamen nur sehr knapp. Aber keine Angst, mir geht es gut, ich muss nur als Sündenbock erhalten“ erzählte Sam.
“ Und bei dir?“ fragte sie danach noch.
“ Ach, Traumfänger hat gerade geheiratet“ antwortete Daniel. Sam sah ihn verwirrt an.
“ Nicht so wichtig“ meinte Daniel.

Hammond setzte sich wieder auf die Bank. Heute war es nicht so schön. Es war ziemlich bewölkt, keine Sonne schien auf Hammond. Er machte sich sorgen um Brad, hoffentlich hat er jetzt keine Schwierigkeiten. Es hatte schon etwas Verspätung. Der Park war heute etwas leere, so gar schon fast ganz leer. Das Wetter war wohl nicht so berauschend für die Kinder. Auf einmal setzte sich jemand neben Hammond, es war Brad. Hammond war erleichtert, ihm ist nichts passiert.
“ Ich habe genug gefunden, damit Kinsey bald einen Platz hinter Gittern hat“ meinte Brad und überreichte Hammond eine Akte.
„ Dort stehen alle Informationen drinnen, doch ich glaube, die haben mich gesehen, ich tauche lieber schnell unter“ erklärte Brad.
“ Vielen Dank, ich hoffe, dass du bald wieder ein normales Leben führen kannst“ bedankte sich Hammond.
“ Wenn du das NID auffliegen lässt, dann sicher“ meinte Brad. Er stand auf und ging ohne ein Wort zu sagen. Hammond stand auch auf und versteckte die Akte in seiner Jacke. Er marschierte los. Er nahm einen anderen Weg wie Brad. Der Marsch war nicht lange, dann war er auf dem Parkplatz bei seinem Wagen. Er wollte gerade den Wagen aufsperren als er etwas weiter vorne Brad sah. Er sah ihn nochmals dankend an. Brad nickte und öffnete die Tür bei seinem Wagen. Er wollte gerade einsteigen, als plötzlich ein Schuss fiel. Es traf Brad genau am Kopf und er sank zusammen.
“ Nein“ sagte Hammond leise und wollte gerade in seine Wagen einsteigen, als ein zweiter Schuss viel. Hammond griff sich auf dem Rücken und zog ein Pfeilgeschoss heraus. Vor Hammond fing sich alles an zu drehen. Danach klappte er zusammen und lag am Boden. Ein Lieferwagen fuhr vor und zerrte Hammond in den Wagen. Sie schlossen die Tür wieder und verschwanden.

Die Tür zum Büro von Kinsey sprang auf und Jack ging wütend hinein.
“ Oh, Colonel O’Neill, ich wollte Sie gerade ausrufen lassen“ meinte Kinsey.
“ Verdammt noch mal, was ist mit Ihnen los“ schrie Jack.
“ Ach wegen Teal’C, das ist natürlich sehr traurig, er hätte sicher noch viel für uns tun können“ meinte Kinsey.
„ Nur wegen Ihrer blöden Einstellung, ist ein ganzes Team tot und bald auch Teal’C. Kapieren Sie doch endlich, dass dies der Weg des Unterganges ist“ schrie Jack.
“ Nein Jack. Es ist der richtige Weg. Wir befinden uns im Krieg gegen die Goa’Uld. Wir brauchen Technologie um sie besiegen zu können. Deshalb ist das der richtige Weg. Natürlich ist es sehr traurig, dass es für Teal’C keine Rettung gibt, aber im Krieg gibt es Opfer, das wissen Sie genau so wie ich“ meinte Kinsey.
“ Es war kein Opfer des Krieges. Es war ein Opfer ihres stinkenden Planes“ schrie Jack. Kinsey überreichte Jack eine Akte. Jack schlug es auf und sah Daten über einen Planeten.
“ Was soll ich damit?“ fragte Jack verärgert.
“ SG-2 wird auf diese Mission aufbrechen, in drei Stunden. Informieren Sie sich gut. Dort gibt es eine Waffe, mit denen Mann ein Raumschiff der Goa’Uld mit einem Schuss zerstören kann. Besorgen Sie mir diese Waffe, dann wird es in die Prometheus eingebaut, bevor sie wieder los fliegt“ erklärte Kinsey.
„ Wie bitte?“ fragte Jack verwundert.
“ Die Prometheus nimmt wieder ihre Ursprüngliche Mission auf, die ihr geheim zugewiesen wurde. Nur wird es diesmal offiziell sein. Und mit dieser Waffe kann sie sich besser verteidigen“ antwortete Kinsey.
„ Ich werde Ihnen sicher nicht helfen, Technologien von anderen Völkern zu stehlen“ regte sich Jack auf.
“ Entweder sie tun es oder sie werden aus dem Verkehr gezogen“ drohte Kinsey. Jack sah ihn wütend an. Er schloss die Akte und verließ das Büro. Er schlug die Tür zu, die fast ihren Halt dabei verlor. Kinsey grinste.
“ Es geht doch“ meinte er stolz.

Hammond war an einem Stuhl gefesselt. Er war ohne Bewusstsein und vor ihm standen drei Gestalten. Maskierte Männer. Einer dieser Männer schüttete Hammond einen Kübel Wasser über den Kopf. Hammond wurde wach und sah sich verwirrt um. Er atmete wie verrückt.
“ Was soll das, wo bin ich?“ fragte Hammond total verwirrt.
“ Tja, George, sie hätten sich nicht mit uns anlegen sollen“ meinte einer der Männer.
“ Wie bitte, was wollen Sie?“ sagte Hammond nervös.
“ Dieser Brad ist gar nicht einmal so dumm. Er ist schlau, er hat viele Beweise entdeckt, die uns belasten. Allerdings ist er kein guter Spion, ihn zu entdecken war nicht schwer. Doch wir ließen ihn fliehen um zu erfahren, wer die Informationen wollte. War doch klar, George, dass sie einfach nicht ruhe geben konnten. Doch das wird ihnen noch schwer Leid tun“ meinte dieser Mann. Ein anderer öffnete die Akte und nahm die ganzen Dokumente und Fotos heraus. Er warf sie in einen Kübel und zündete es an. Hammond sah geschockt ins Feuer, da verbrannte seine einzige Hoffnung.
“ Ich habe es Major Carter schon gesagt, sie sollte sich aus unseren Angelegenheiten raushalten“ meinte dieser Mann. Der anderen legten andere Papiere in die Akte rein. Ein anderer kam zu Hammond und drückte ihn eine Waffe in die Hand. Danach nahm er diese wieder weg und warf sie den anderen zu, der die Waffe ebenfalls in die Akte legte.
“ Schick diese zum FBI, unser Mann dort wird sich darum kümmern“ befahl dieser Mann. Der Andere nickte und verschwand.
“ Ebenfalls habe ich Major Carter gesagt, dass wir die Macht haben ihr Leben zu zerstören. Tja, wir haben auch die Möglichkeit ihr Leben zu zerstören. Sie haben einen großen Fehler begannen, George. Sie hätten einfach ihren Ruhestand genießen sollen“ meinte der Mann. Hammond hatten sofort eine Befürchtung, sein Enkel und seine Nichte. Sie würden denen doch nichts machen. Aber sie hatten auch sieben Abgesandte von anderen Ländern einfach getötet um an ihr Ziel zu kommen. Diesen Leuten konnte man alles zutrauen.
„ Was soll das heißen?“ fragte Hammond nervös.
“ Du wirst schon sehen“ meinte der Mann grinsend und schlug mit einer Taschenlampe auf Georges Kopf, der sofort wieder das Bewusstsein verlor.

Jack stand vor dem Stargate, das sich gerade drehte. Colonel Grayes stand neben ihm und war irgendwie stolz. Er sah Jack kurz an.
“ Ich habe hier das Kommando“ erinnerte Grayes seinen neuen Kollegen.
“ Ist mir schon klar“ meinte Jack.
“ Sie gehorchen meinen Befehlen und geben selbst keine“ stellte Grayes klar.
„ Ich weiß, ich war nicht immer das Oberhaupt. Ich habe viele Befehle ausgeführt“ ärgerte sich Jack.
“ Ich hoffe nur, dass Sie es nicht verlernt haben“ hoffte Grayes. Jack machte nur ein böses Gesicht und sah den Strudel an, der gerade heraus schoss.
“ Viel Glück“ meinte Kinsey durch die Lautsprechanlage. Grayes nickte.
“ So Leute, los geht es“ befahl er und das neue SG-2 Team marschierte auf die Rampe und verschwand im Stargate.

Daniel und Sam saßen am Bett von Teal’C. Er sah nicht gut um ihn aus. Seine Werte wurden immer schlechter und erlangte bist jetzt nicht mehr das Bewusstsein.
„ Verdammt noch mal“ ärgerte sich Carter und raufte die Haare.
“ Du kannst nichts dafür“ meinte Daniel.
“ Doch, ich hätte das Ding einfach durchziehen sollen“ sagte Carter. Daniel starrte seine Kollegin etwas verwirrt an.
“ Du meinst, das mit dem Feuer?“ fragte Daniel.
“ Was denn sonst“ antwortete Carter.
“ Der hätte dein Leben zerstört“ erinnerte Daniel Sam daran.
“ Dann wäre halt mein Leben versaut, aber Teal’C würde nicht umsonst sterben“ meinte Carter.
“ Das ist ein Blödsinn. Es ist nun mal so passiert. Aber es hätte niemanden genutzt, wenn dein Leben auch vorbei wäre“ erklärte Daniel.
“ Vielleicht hätte ich es verhindern können“ sprach Sam traurig.
“ Und wenn nicht, was ziemlich wahrscheinlich gewesen wäre. Dann würdest du jetzt irgendetwas angehängt bekommen und Teal’C würde trotzdem hier liegen. Also war es nicht die falsche Entscheidung“ erklärte Daniel.
“ Aber irgendetwas müssen wir doch tun“ sagte Carter.
„ Das ist einer der Momente im Leben, wo man einfach nichts tun kann und es hinnehmen muss“ meinte Daniel mit trauriger Stimme. Beide sahen Teal’C an, der immer schwerer zu Atmen anfing. Beide waren kurz vor dem Verzweifeln.

Ein Lieferwagen fuhr in eine Gasse. Die Tür öffnete sich und Hammond flog heraus. Der Wagen fuhr sofort weiter. Hammond konnte sich fast nicht rühren. Er sah sich um, er wusste, dass er es nicht weit hatte um nach Hause zu kommen. Doch wo will der Lieferwagen jetzt hin. Hammond hatte Angst um seine Familie. Er konnte sich fast nicht rühren. Er drehte sich auf den Rücken und versuchte mal tief durch zu atmen. Er nahm seine ganze Kraft zusammen und setzt sich einmal auf. Er griff nach einer Stütze und fand eine Mülltonne. Er zog sich selbst hoch. Nun stand er wenigstens mal. Er griff sich auf den Kopf, denn er tat ihm ziemlich weh. Als er seine Handfläche ansah, bemerkte er, dass sich darin Blut befand. Sein hatte nun wohl eine kleine Wunde an seinem Kopf. Doch das war ihm mal egal. Er versuchte zu gehen, doch er musste sich noch etwas abstützten. Er dachte an seinen Enkel und an seine Nichte und ihm war klar, dass er nun Gas geben müsste, wer weiß, was das NID vorhat.

SG-2 schlich sich über den Planeten und fand ein Gebäude. Sie gingen hinein und haben wohl gefunden, was sie gesucht hatten. Der Raum war rund und in der Mitte befand sich ein Generator auf einem Potest.
“ Bingo“ meinte Grayes und ging darauf zu. Er und Jack waren in diesem Raum. Draußen bewachten die anderen zwei Mitglieder das Gebäude, damit Jack und Grayes ungestürzt diese Technologie stehlen konnten. Grayes ging darauf zu, doch er kam nicht durch. Der Generator wurde von einem Schutzschild.
„ Verdammt“ regte sich Grayes.
„ Tja, Pech gehabt“ meinte Jack. Grayes sah ihn wütend an.
“ Sie hatten sicher schon so was. Wie kann ich dieses Schutzschild entfernen?“ fragte Grayes.
“ Da fragen Sie den falschen, Carter und Daniel machten das immer“ antwortete Jack. Grayes ging wütend auf Jack zu.
“ Können Sie oder wollen Sie mir nicht helfen“ schrie Grayes.
“ Jetzt hören Sie mal zu. Ich bin ein Elitesoldat. Das Schicksal des Universums liegt in unseren Händen. Wenn ich diese verdammte Mission nicht erledige, auch wenn ich etwas mache, auf das ich nicht stolz sein werde, bin ich dann wenigstens noch in der Lage, in diesem Universum irgendetwas zu bewirken. Wenn ich Missionsverbot habe, ist alles verloren, denn Kinsey tut das Falsche um die Goa’Uld aufzuhalten“ erklärte Jack seine Lage.
“ Das mit diesem Universumsuntergang ist also wahr?“ fragte Grayes verwirrt.
“ Glauben Sie, wir denken uns so etwas aus?“ regte sich Jack auf.
“ Kinsey sagte, dass man ihnen kein Wort glauben kann“ antwortete Grayes.
„ Finden Sie es doch selbst heraus. SG-1 war ein perfektes Team. Ich war dafür da, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Carter konnte jedes Technisches Problem lösen, Teal’C hatte das Wissen der Goa’Uld und war ein guter Krieger. Daniel konnte uns mit der Geschichte weiter helfen, mit seinem Gefühl und mit seinem Wissen. Doch nun hat Kinsey das alles durchgewürfelt, jetzt stehen die Chancen für einen Erfolg von so einer Mission verdammt schlecht“ erklärte Jack.
“ Na gut, ich glaube Ihnen“ meinte Grayes und nahm sein Funkgerät in die Hand.
“ Hört mal zu, wir haben da ein Hindernis. Ein Schutzschild ist uns im Weg, haltet uns die Jaffa bitte noch vom Leibe, bis wir dieses Schutzschild deaktivieren konnten“ befahl Grayes. Von seinen Kollegen kam nur eine Zustimmung.
„ Helfen Sie mir?“ fragte Grayes.
“ Wo ich nur kann“ antwortete Jack. Beide suchten einen Generator und versuchten dieses Schild zu deaktivieren.

Hammond war wieder leicht bei Kräften. Er gelang auf die Strasse und konnte ein Taxi rufen. Er war nun unterwegs nach Hause. Er kam an und bezahlte das Geld, was er dem Fahrer schuldete. Er stieg aus, das Taxi fuhr weiter. Hammond sah, dass vor seinen Haus einige schwarze Fahrzeuge standen.
“ Was zum Teufel tut das FBI hier?“ fragte sich Hammond selbst. Er marschierte in seinen Garten und marschierte in das Haus. Dort stand seine Tochter die flüssige Augen hatte.
“ Schätzchen? Was ist los? Geht es deinen Kindern gut?“ fragte Hammond gleich besorgt. FBI Agenten umzingelten Hammond und einer schloss die Tür hinter ihm.
„ Was hast du getan, Dad?“ fragte seine Tochter schockiert.
“ Ich verstehe nicht ganz“ meinte Hammond.
“ General Hammond. Wir haben Beweise bekommen, die Beweisen, dass sie für das Feuer verantwortlich sind, was sieben Abgesandte von wichtigen Ländern getötet hatte. Außerdem haben wir die Kanone gefunden, die einen gewissen Brad Kern getötet hat. Es sind ihre Fingerabdrücke drauf. Wir fanden eine Akte bei ihm, die belastende Beweise gegen Sie hatte, was das Feuer betrifft, deshalb haben Sie ihn getötet. Hiermit nehme ich Sie wegen Mordes an acht Menschen fest“ erklärte der FBI Agent. Ein anderer Agent legte Hammond Handschellen an.
“ Moment einmal, das ist alles gar nicht war. Schätzchen, das ist eine Lüge, du kennst mich, so was könnte ich nie machen“ meinte Hammond. Doch die FBI Agenten schafften Hammond aus dem Haus. Jetzt verstand Hammond erst. Sie wollten nicht seiner Familie etwas antun, sondern sein Leben zerstören, indem sie ihm für alles verantwortlich machten. Er wurde in das Auto der FBI Agenten gesteckt, das mit ihm danach gleich weg fuhr. Hammonds Tochter stand an der Tür und heulte sich ihre Augen aus.

Jack und Grayes standen noch immer vor den Kasten, der das Schutzschild aktiv hielt.
“ Ich habe keinen Schimmer“ verzweifelte Grayes.
„ Da sind wir schon zwei“ musste Jack zugeben, der keine Ahnung hatte, was diese ganzen Kristalle zu bedeuten hatten. Plötzlich lief ein Kollege in den Raum.
“ Schaut mal, was ich da habe“ meinte der Soldat. Grayes und Jack drehten sich um. Er brachte einen gefesselten Jaffa in den Raum.
“ Er wollte sich rein schleichen“ berichtete der Soldat.
“ Gut gemacht“ lobte Grayes seinen Soldaten. Er ging zu dem Jaffa und sah ihn ernst an.
“ Wie deaktiviere ich das Schutzschild?“ fragte Grayes.
“ Ich sage kein Wort“ versicherte der Jaffa. Grayes schlug ihm fest ins Gesicht. Der Jaffa blutete danach an der Lippe.
“ Ich frage nicht oft“ drohte Grayes.
“ Diese Box wird euch nichts helfen. Es ist nicht das, wo nach ihr sucht“ grinste der Jaffa stolz.
“ Wie meinst du das?“ fragte Jack.
“ Wir wissen, dass ihr in letzter Zeit nur mehr stehlt, genau so wie wir. Deshalb haben wir euch eine Falle gestellt. Die Box ist nicht das, was ihr sucht“ antwortete der Jaffa.
„ Na gut, dann kann ich dich ja töten“ meinte Grayes und zückte eine Pistole.
“ Moment“ meinte der Jaffa und Grayes starrte ihn fragend an.
“ Ich kann es deaktivieren“ gab der Jaffa zu.
“ Na gut, wie?“ fragte Grayes.
“ Ich zeige es euch“ bat der Jaffa an.
„ Na gut“ stimmte Grayes zu.
“ Moment einmal“ warf Jack in die Runde.
“ Ich habe hier die Befehlsmacht, halt dich da raus“ meinte Grayes und gab den Soldaten ein Zeichen, dass er die Fesseln lösen sollte. Jack ahnte schon, was jetzt kommen würde. Der Jaffa stand auf und schoss seinen Kopf rückwärts. Er traf den Soldaten genau im Gesicht und er ging zu Boden. Der Jaffa zückte seine Stabwaffe und feuerte auf Grayes. Doch Jack sprang gerade noch dazwischen. Er rammte sich und Grayes aus dem Schussfeld und der Schuss landete im Schutzschild. Jack kniete sich hin und feuerte einen Schuss auf den Jaffa ab. Dieser schrie auf und ging zu Boden. Jack lief sofort hin und drückte ihm seine Kanone gegen die Stirn.
“ Sage mir, wie ich es deaktiviere und ich mache es kurz“ schlug Jack vor.
„ Ansonsten?“ fragte der Jaffa.
“ Quäle ich dich schlimmer wie dein Gott“ drohte Jack. Der Jaffa überlegte kurz.
“ Den blauen Kristall mit dem roten Austauschen“ verriet der Jaffa die Kombination. Grayes stand auf und lief sofort zu dem Kasten. Er holte den blauen Kristall heraus und den roten. Danach vertauschte er sie. Er sah das Schutzschild an. Es wurde sichtbar und verschwand danach im Boden.
„ Danke“ meinte Jack und drückte ab. Der Jaffa war nun tot. Jack ging zu der Box hin und öffnete es. Darin befand sich nur eine grüne Substanz in einem länglichen rundem Glas.
“ Was zum Teufel ist das?“ fragte Grayes verdutzt.
“ Ein Gegenmittel“ schoss es Jack in dem Sinn. Grayes legte seine Hand auf Jacks Schulter.
“ Danke“ meinte er. Jack grinste und schnappte sich die Substanz.
„ Was haben Sie vor?“ fragte Grayes.

Das Stargate war offen. Kinsey stand neugierig da. Jack lief heraus. Er sagte kein Wort. Kinsey sah ihn verdutzt an, doch Jack lief einfach an ihm vorbei und direkt in den Korridor. Das restliche Team kam aus dem Stargate.
“ Was war das?“ fragte Kinsey verwirrt.
“ Auf dem Planeten war keine Technologie, Sir. Es war eine Falle der Goa’Uld. In dieser Box befand sich nur eine Substanz. Colonel O’Neill nimmt an, dass es ein Gegenmittel für Teal’C sei“ erklärte Grayes.
“ Verflucht, wieder nichts. Vielleicht bei der nächsten Mission“ meinte Kinsey.
„ Das Gegenmittel ist doch die Rettung für Teal’C“ erinnerte Grayes Kinsey daran.
“ Ach ja“ stieß Kinsey hervor und ging enttäuscht weg. Grayes wusste nicht, was er davon halten sollte.
Jack lief in die Krankenstation. Sam und Daniel sprangen neugierig auf.
“ Was ist?“ fragte Daniel. Jack drückte einer Krankenschwester die Substanz in die Hand.
“ Geben Sie das Teal’C“ befahl Jack.
“ Was ist das?“ fragte die Schwester.
“ Ein Gegenmittel“ antwortete Jack. Sam und Daniel sahen verwundert Jack an.
“ Sind Sie da sicher, wenn es das nicht ist, wird er sterben“ erklärte die Schwester.
“ Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ziemlich sicher. Und das ist unsere einzige Chance. Sterben wird er sowieso, wenn wir nichts machen“ antwortete Jack. Die Schwester war überzeugt und spritzte Teal’C das Zeug. Alle starrten ihn an. Doch es passierte nichts.
“ Es wirkt wohl nicht“ meinte die Schwester und ließ ihren Kopf hängen.
“ Verdammt“ fluchte Jack und wollte gerade gehen, als die Maschine plötzlich einen anderen Ton mache.
“ Was ist?“ fragte Daniel.
„ Es wirkt, seine Werte verbessern sich“ freute sich die Schwester. Jack war erleichtert und musste sich erst einmal hinsetzten.
“ Wo haben Sie das denn her?“ fragte Carter neugierig.
“ Einfach nur Glück Carter“ antwortete Jack und atmete mal tief durch.

Colonel Grayes stand vor der Tür von Kinsey und klopfte an.
“ Ja, bitte“ bat Kinsey den Gast herein. Grayes öffnete die Tür. Er ging hinein und schloss die Tür hinter sich.
“ Was gibt es?“ fragte Kinsey.
“ Teal’C geht es besser“ antwortete Grayes.
“ Habe ich gehört, ist doch eine gute Nachricht“ meinte Kinsey.
„ Allerdings, Sir“ stimmte Grayes zu.
“ Aber wegen dem sind Sie nicht hier, oder?“ fragte Kinsey.
„ Korrekt, Sir. Ich möchte Sie bitten, Colonel O’Neill in ein anderes Team zu versetzen“ bat Grayes. Er fand, dass O’Neill in ein anderes Team sollte, damit er eventuell sein Kommando wieder zurückbekam. Doch bevor Grayes seine Bitte weiter erläutern konnte, gab Kinsey bereits eine Antwort.
“ Das verstehe ich, Colonel. O’Neill ist kein leichter Kollege. Aber er ist ein guter Soldat und es ist gut jemanden in seinem Team zu haben, der die Einstellung hat, niemand zurück zu lassen. Außerdem ist es doch gut, jemanden in sein Team zu haben, auf dem man verzichten kann“ schlug Kinsey den Vorschlag ab. Grayes war geschockt. Eine solche Meldung fand er total unangebracht. Was hatte Kinsey vor. Er hatte den Mann völlig falsch eingeschätzt. Doch bevor O’Neill in ein Team kommen würde, wo der Anführer des Teams einer Meinung mit ihm war, gab Grayes doch lieber nach.
„ Einverstanden, Sir“ meinte Grayes.
„ Gut“ freute sich Kinsey nur. Grayes drehte sich um, öffnete die Tür und verließ den Raum. Als er die Tür schloss schüttelte er nur den Kopf. Er zweifelte so langsam an die Fähigkeit von Senator Kinsey.

Die Tür öffnete sich und Jack kam in einen Raum. In der Mitte des Raumes war eine Glaswand. An der anderen Seite saß Hammond. Er hatte ein blaues Gewand an. Jack ging langsam zu einem Stuhl und setzte sich hin.
„ Hallo Jack“ meinte Hammond mit einer traurigen Stimme.
“ Ich habe es gerade gehört. Bitte sagen Sie mir, dass Sie das nicht waren“ bat Jack.
“ Nein Jack. Natürlich war ich es nicht. Ich hatte beweise von Brad gekommen, das Kinsey die Verantwortung am Feuer hatte. Danach wurde Brad vor meinem Augen erschossen. Ich würde entführt. Die haben mir die Waffe in die Hand gedrückt und falsche Beweise an das FBI geliefert“ erklärte Hammond, was passiert war.
“ Haben Sie das auch so ausgesagt?“ fragte Jack.
„ Natürlich, aber die glauben mir kein Wort“ antwortete Hammond.
“ Wundert mich gar nicht“ musste Jack zugeben und senkte den Kopf.
“ Ich bin vorerst lebenslänglich eingesperrt. Die Verhandlung wird weiter geführt“ erzählte Hammond weiter.
„ Das wird sich wohl nicht verbessern“ meinte Jack. Hammond nickte.
“ Wir werden weiter suchen, wir Beweisen ihre Unschuld“ schlug Jack vor.
“ Nein“ lehnte Hammond das Angebot an.
“ Wie bitte?“ fragte Jack verdutzt.
“ Das NID hat die Macht, jeden von uns in so eine Lage zu bringen. Fragen Sie Major Carter, die hatte auch so eine Erfahrung. Versuchen Sie einfach irgendwie das Universum zu retten und riskieren Sie nicht wegen mir euer Leben. Es bringt nichts, wenn ihr auch noch hinter Gittern sitzt“ antwortete Hammond. Jack sah ihn traurig an.
“ Es ist schon gut Jack, ich würde mich nur freuen, wenn ihr öfters vorbei schaut, damit ich nicht nur mit wahren Verbrechern sprechen muss“ bat Hammond.
“ Klar doch“ stimmte Jack zu. Danach stand er auf und sah Hammond traurig an.
“ Ist schon gut Jack“ meinte Hammond. Jack nickte.
“ Danke für alles, Sir“ sagte Jack. Er salutierte vor Hammond und verließ nach her den Raum. Hammond munterte es etwas auf, doch er war in einer Lage, in der er wohl niemals wieder raus kommen würde.

Sha’an und Anubis standen vor einem Eingang. Dieser Eingang führte in einen großen dunklen Raum.
“ Was befindet sich dahinter?“ fragte Anubis.
“ Eine Macht der Antiker“ antwortete Sha’an. Anubis war stolz. Er sah Sha’an an.
“ Ich wusste, ich kann dir vertrauen, mein Kind“ meinte Anubis und streichelte über das Gesicht von Sha’an.
“ Geh rein“ meinte Sha’an. Anubis nickte und ging rein. Doch als in den Raum war, aktivierte sich ein Schild. Er sah sich im Raum um, dort befand sich aber nichts. Anubis wollte wieder raus gehen, doch dieses Schild verhinderte es.
“ Was soll das?“ fragte Anubis verwirrt.
“ Das ist eine Gefängniszelle für Antiker von Antiker. Du kannst dort nicht ausbrechen und niemand kann jetzt mehr rein“ erklärte Sha’an grinsend.
“ Wieso?“ wollte Anubis wissen.
“ Es ist Zeit für einen Machtwechsel. Schon zu lange versuchst du die Macht an dich zu reisen, nur funktioniert es nie. Ich werde es schaffen, in kürzester Zeit. Niemand wird mich daran hindern, am wenigstens du“ antwortete Sha’an.
“ Jaffa KRE“ schrie Anubis. Ein Jaffa lief um die Ecke und sah diese Situation.
“ Was willst du tun?“ wollte Sha’an wissen.
“ Töte sie“ brüllte Anubis. Der Jaffa aktivierte seine Stabwaffe und schoss auf Sha’an. Nun war ihr bereits blutiges Gewand vollkommen zerstört. Sie hatte ein großes Loch im Bauch. Die Wunde rauchte. Doch Sha’an lachte nur. Langsam wurde das verkokelte Fleisch wieder rot und die Haut bildete sich nach. Wenige Sekunden später sah man wieder einen wunderschönen Bauch, der keine einzige Wunde hatte.
“ Es wird wohl Zeit, dass ich mich umziehe“ stellte Sha’an fest. Der Jaffa verbeugte sich vor Sha’an.
“ Verzeihe mir, meine Göttin“ bat der Jaffa.
“ Aber sicher doch, wenn du deinen Artgenossen davon erzählst gerne“ vergab Sha’an ihrem Sklaven. Der Jaffa nickte und entfernte sich.
“ Deine Zeit ist vorbei“ meinte Sha’an. Sie grinste und ging ebenfalls. Anubis stand hilflos da und berührte noch mal das Schild. Er konnte wirklich nicht raus. Anubis brüllte laut, doch dies befriedigte Sha’an nur umso mehr.

Written by Roland Hebesberger 2004
© by Roland Hebesberger / Stargate Center 2004