Was bisher geschah:
Hammond: Gut Doktor, das sie so schnell kommen konnten.
Crusher: Wir waren auf den Planeten PJ45X67, eine friedliche Welt. Doch plötzlich
wie aus heiterem Himmel, wurden mehrere Krank, es ist ansteckend, es wurden
immer mehr krank und dann fingen sie auch an Blut zu Husten und vieles mehr
und dann sind sie gestorben.
Fraiser: Sind sie Arzt?
Marley: Ja, hust … hust … hust, und was sind sie?
Fraiser: Ich bin ebenfalls Arzt, ich bin Doktor Janet Fraiser, ich bin von der
Erde. Ich bin hier um ihnen zu helfen.
Fraiser untersucht Blutproben:
Fraiser: GRIPPE, eine mutierte Art. Nehmen sie Tabletten, ruhen sie sich aus,
sie haben nur eine Grippe.
In einer Holzhütte im Wald.
Marley: Also, wir sind nicht die einzige Stadt auf diesen Planeten. Es gibt
noch eine andere, durch einen riesigen Ozean getrennt. Sie sind nicht so fortschrittlich
und wir wollten unsere Technologie nicht mit ihnen teilen.
Fraiser: Wieso nicht?
Marley: „ Weil sie sehr aggressiv sind, wenn sie herausfinden, wie unsere
Technologie funktioniert, dann würden sie es nicht zur Heilung anwenden,
sondern zur Zerstörung. Sie haben uns den Virus geschickt.
Fraiser: Habt ihr dafür Beweise.
Marley: Nein.
Marley und Fraiser Küssen sich. Jack platzt ins Zimmer der Holzhütte,
wo Marley und Janet gerade schliefen.
Fraiser: Raus, Raus, Raus, Raus
Carter: Was ist los?
O’Neill: Doktorspiele.
O’Neill schlich sich in den Kontrollraum, er versuchte nicht entdeckt
zu werden.
„ Abend Colonel“ sagte der Sergeant. Jack blieb kurz stehen und
sah etwas verdutzt.
„ General Hammond ist in seinem Büro und wartet auf sie“ richtete
der Sergeant aus.
“ OH, wirklich, na dann werd ich mal hingehen“ meinte Jack leicht
verunsichert und zeigte mit seinem Zeigefinger nach oben, wo auch das Büro
von Hammond war.
“ Tun Sie das“ stimmte der Sergeant zu. Jack ging etwas verunsichert
die Stiege rauf, dabei musste der Sergeant etwas lachen. Jack ging ganz vorsichtig
auf Hammonds Büro zu, doch er wurde bereits entdeckt.
„ Jack, kommen sie herein“ meinte Hammond und Jack atmete einmal
aus und ging dann stolz hinein.
“ General“ meinte Jack höfflich.
„ Colonel, setzen sie sich“ befahl Hammond mit ernster Stimme. Jack
ging nach vorne und setzte sich auf den Stuhl.
„ Also dieser Abschlussbericht ihrer letzter Mission. Also Jack, was ist
denn in Sie gefahren?“ fragte Hammond mit einer ernsten Stimme.
“ Ja, ähm, General, Sie müssen verstehen, ja, ähm, uh,
ja, es war gestern Abend etwas spät und…“ Jack wurde unterbrochen
mit einem lauten lachen von Hammond.
“ Und ziemlich flüssig, wie ich lesen kann“ lachte Hammond.
Jack sah total verunsichert seinen Chef an und meinte:
„ SIR?“. Hammond lachte einfach nur weiter.
“ Sie waren so sternhagelvoll, dass sie nicht einmal ihren Namen Richtig
geschrieben haben“ brachte Hammond gerade noch heraus, der bereits einen
roten Kopf hatte. Hammond schob den Bericht zu Jack, der ihn sofort aufschlug.
Colonel Jacket O’Neill
„ Ach das, ja da habe ich gerade meine neue Winterjacke begutachtet, es
gibt eine Marke, die sehr teuer ist und den Namen O’Neill trägt“
berichtete Jack.
“ Kann ich lesen“ meinte Hammond und versuchte sich zu beruhigen.
“ Nächstes mal, geben sie den Bericht einfach später ab, das
bin ich von ihnen sowieso gewohnt“ meinte Hammond.
“ Ja, Sir“ meinte Jack. Hammond riss den Bericht wieder zurück.
„ Den Rahme ich mir ein“ meinte Hammond. Jack wollte gerade protestierten,
als der Alarm losging. Hammonds lachen hörte schlagartig auf.
“ Na Gott seit Dank“ meinte Jack und Beide standen auf um in den
Kontrollraum zu laufen. Die Iris war bereits geschlossen und die Soldaten in
ihrer Stellung. Da öffnete sich gerade das Stargate.
“ Was gibt es, Sergeant?“ fragte Jack.
„ Noch nichts, Colonel Jacket O’Neill“ antwortete der Sergeant
mit einem Grinser. Jack verzog nur sein Gesicht.
„ Audioübertragung, Sir“ meinte der Sergeant plötzlich.
“ Schalten sie auf Audio“ befahl Hammond und der Sergeant befolgte
den Befehl.
„ Hallo, ihr Menschen von der Erde, ich bin Marley, ich weiß nicht,
ob ihr euch noch an mich erinnert“ fing Marley an zu berichten.
„ Oh doch, Doktorspiele“ flüsterte Jack und versuchte den Gedanken
zu verdrängen.
„ Die andere Seite unseres Planeten greift uns an, wir benötigen
Hilfe, wir sterben alle, helft uns“ flehte Marley und im Hintergrund hörte
man laute Explosionen, dann brach die Übertragung ab.
„ Sir, SG-1 steht zur Verfügung“ meinte Jack.
“ Gut Jack, holen sie Dr. Fraiser und ihr Team“ befahl Hammond und
Jack nickte. Er machte sich sofort auf dem Weg. Hammond stand da und starrte
einfach auf die Iris.
SG-1 und Fraiser machten sich auf den Weg in den Stargate Raum.
“ Und mehr hat er nicht gesagt?“ fragte Fraiser die verzweifelt
versuchte, die Ausrüstung auf ihren Rücken zu bekommen.
„ Nein, die Verbindung ist abgebrochen“ antwortete Jack.
“ Hoffentlich geht es ihm gut“ hoffte Fraiser und hatte noch immer
Probleme mit ihrer Ausrüstung. Der Retter in Not war Jonas Quinn, der ihr
Behilflich war und Schlussendlich war die ganze Ausrüstung dort, wo sie
auch sein sollte.
“ Danke“ bedankte sich Fraiser. Jonas nickte nur mit einem lächeln.
Carter holte ihre Karte raus und öffnete damit das Tor zum Stargate Raum.
Das Stargate war bereits offen und Hammond stand im Stargate Raum.
“ Colonel, ihre Mission ist es Marleys Volk zu helfen. Wenn es möglich
ist, retten sie diesen Planeten, ansonsten könne sie evakuieren. Sie haben
volle Handlungsmacht“ erklärte Hammond.
“ Danke, Sir“ meinte Jack und sah die Anderen an.
“ Na dann los“ befahl Jack und ging die Rampe hoch.
“ Hoffentlich hat er sein Jacket nicht vergessen“ meinte Teal’C.
Jack blieb kurz vorm Stargate stehen, weil er diesen Satz gehört hat. Doch
er dachte sich, was soll’s und ging durch das Stargate, die Anderen folgten
ihm sofort.
Aus dem Wurmloch heraus gehüpft, wartete ein verletzter Marley am Boden
vor dem Stargate.
„ Sie greife derzeit nicht an“ sagte Marley sofort. Fraiser lief
sofort zu ihm hin und sah seine Wunden an.
“ Er muss sofort ärztlich Behandelt werden“ erklärte Fraiser.
“ OK, ich helfe ihnen“ meinte Jack und nahm die Füße
von Marley, Fraiser packten den Kopf und sie hoben ihn hoch. Teal’C, Carter
und Jonas luden ihre Waffen und beobachteten die Gegend.
„ 2 Kilometer weit entfernt, ist das Krankenhaus, Nordwesten“ brachte
Marley noch heraus bevor er wieder bewusstlos wurde.
„ na dann los“ meinte Jack und sie legten einen Zahn zu.
Die Stadt und das Krankenhaus erreicht, wurde Marley von Fraiser behandelt.
Er war bereits übern Berg, trotzdem Janet ihn einfach nicht alleine ließ
und ihn weiter behandelte. Jack hingegen, informierte sich über die Militärische
Lage und wie er helfen konnte.
„ Sie haben stärkere Waffen wie wir, bessere Fluggeräte, bessere
Strategien und halten mehr aus“ erklärte Minister Blou.
“ Na ja, das sind die Goa’Uld auch und wir haben ihnen bis jetzt
immer in den Arsch getreten“ meinte Jack.
“ Auch wenn es schon öfters sehr knapp war“ fügte Carter
hinzu, die hinter ihnen stand und wie es aussah etwas ausbrütete.
„ Aber wie wollt ihr sie besiegen?“ wollte Blou wissen.
“ Na ja, da wird uns schon was einfallen, da brauchen sie keine Angst
zu haben“ beruhigte Jack den Minister dieser Stadt.
„ Zuerst das mit der Grippe, wo ihr uns geholfen habt und jetzt das hier,
wie können wir euch jemals danken“ meinte Blou.
“ Das bereden wir lieber später, wenn wir euch gerettet haben und
ich sage es euch nochmals, falls alles hier schief geht, evakuieren wir euch,
so viele wie wir nur mitnehmen können“ erklärte Jack nochmals.
“ Ich danke euch vielmals“ bedankte sich Blou nochmals.
„ Kein Problem“ meinte Jack ruhig und Blou entfernte sich. Jack
atmete mal durch und ging zu Carter.
„ So wie Sie aussehen, haben sie einen Plan“ bemerkte Jack.
“ Noch nicht, aber ich arbeitete dran“ meinte Carter und ging los.
“ Na toll und ich stehe wieder alleine da“ sprach Jack und stand
einfach da.
Fraiser kümmerte sich weiter um Marley, der langsam wieder zu Kräften
kam.
“ Es ist schön dich wieder zu sehen“ meinte Marley mit einem
lächeln.
“ Mich freut es euch, ich hoffe dir geht’s bald wieder besser“
hoffte Janet. Marley setzte sich auf, ohne Probleme.
“ Es geht mir schon besser, ich kann heute schon wieder nach Hause gehen“
erklärte Marley.
„ Aber ich finde du solltest…“ Janet wurde von Marley unterbrochen,
indem er seinen Finger behutsam auf ihren Mund lag.
“ Zu Hause werde ich schneller gesund, das kannst du mir glauben, es wer
mir eine Freude wenn du mich begleiten würdest“ bat Marley und nahm
den Finger wieder weg.
„ Mach ich doch gerne“ stimmte Janet zu und Marley stand langsam
auf.
„ Minister Blou“ schrie Carter als sie ihm nachlief. Endlich reagierte
er und blieb stehen und drehte sich auf sofort um.
„ Oh Major Carter, wie kann ich behilflich sein?“ fragte Blou sofort.
“ Ich wollte nur fragen, ob ich Zugriff auf ihre Datenbank über die
Anderen haben kann“ erkundigte sich Carter.
“ Wieso?“ fragte Blou gespannt.
“ Ich habe da eine Idee, die aber ziemlich schräg ist, aber wenn
es möglich ist, dann würde es bewirken, dass diese Wesen euch nicht
mehr angreifen können“ antwortete Carter.
“ Und was wäre das für ein schräger Plan?“ wollte
Blou wissen.
“ Na ja, ich kann noch nichts konkretes sagen, nur das es was mit Computern
und Virus zu tun hat“ erklärte Carter.
“ Grippe?“ fragte Blou.
„ Nein, einen Computervirus“ antwortete Carter. Blou starrte etwas
verwirrt.
“ Egal, darf ich?“ wollte Carter nun endlich wissen.
„ Natürlich“ antwortete Blou und gab Carter den Schlüssel
zur Datenbank.
“ Ich gebe mein Bestes“ meinte Carter.
“ Das hoffe ich doch stark“ bangte Blou und ging weiter.
“ Na dann, gehen wir es mal an“ meinte Carter.
Janet und Marley sind auf dem Weg zum Haus von Marley.
„ Ist es noch weit?“ fragte Janet.
“ Wieso, tun deine Beine schon weh?“ wollte Marley wissen.
„ Nein, ich habe nur Angst um dich, was ist wenn sie jetzt angreifen?“
erkundigte sich Janet.
“ Dann sterbe ich wenigstens in der Gegenwart eines Engels“ antwortete
Marley und entlockte Janet damit ein lächeln.
„ Und um deine Frage zu beantworten, noch 2 Blocks, dann haben wir es
geschafft“ beruhigte Marley Janet. Sie grinste noch immer.
“ Ich hoffe du kommst dann alleine zurecht“ hoffte Janet.
„ das komme ich eigentlich immer“ erklärte Marley.
“ Aber die Gegenwart von dir ist einfach so herrlich“ schmeichelte
Marley.
“ Dann ist es ja gut“ meinte Janet, die weiter lächelte. Sie
standen nun vor einem Haus. Es hatte 3 Stockwerke und war beinhart grün.
“ Das ist dein Haus?“ fragte Janet mit einem lachen.
“ Hast du was gegen Grün?“ wollte Marley wissen.
“ Nimm es mir nicht krumm, aber es sieht wirklich zum kotzen aus“
meinte Carter noch immer mit einem lächeln.
„ Willst du dann mein Kotzhaus von innen sehen?“ fragte Marley und
starrte Janet tief in die Augen.
“ Ähm“ meinte Janet und war etwas unsicher.
“ Es wäre nicht das erste mal“ meinte Marley.
„ Das stimmt“ stimmte Janet zu und gab ein nicken als antwort. Die
Beiden machten sich dann auf den Weg in das grüne Haus.
Carter forschte weiter an ihrer Theorie. Sie war kurz zuvor, ihren Plan vollkommen
zu machen, doch es fehlten noch einige Details.
„ Können die Tastaturen von Alien Computer nicht gleich sein, wie
die von der Erde“ regte sich Carter auf. Doch es ging gerade noch, öfters
war sie von ihrem eigenen Genie selbst überrascht.
“ Komm schon“ wurde Carter nervös, als der Computer die Daten
lud. Sie war bereits sehr müde, doch so kurz davor, konnte sie nicht aufhören,
sie war einfach zu ehrgeizig, sie musste es unbedingt noch heute schaffen, denn
morgen könnte es für diesen Planeten zu spät sein. Da waren endlich
die Daten und Carter dachte weiter nach und stellte alles zusammen, nach einer
Weile fand sie endlich die letzte Datei die ihr noch fehlte. Sie setzte alle
Informationen zusammen und gähnte zufrieden.
“ Ich hab’s geschafft“ und schlief sofort danach auf dem Computer
ein.
Es war schon fast Mittag, als Carter endlich munter wurde. Sie sprang auf und
lief sofort zu O’Neill.
„ Sir“ schrie sie und Jack drehte sich sofort um.
“ Guten Morgen, sie Langschläfer“ meinte Jack mit einem Grinser.
“ Ich habe eine Lösung, einen Plan“ erklärte Carter sofort.
“ OH, auf zu Minister Bluna“ meinte Jack.
„ Blou“ korrigierte Carter. Jack sah etwas verdutzt nach Carter.
“ Wie auch immer“ meinte Jack und sie liefen los.
Fraiser und Marley waren auch bereits wieder hier, sie sahen beide ziemlich
glücklich aus, Jack versuchte wieder den Gedanken an Doktorspiele zu verdrängen.
“ Was gibt es?“ fragte Blou als er in den Raum reingestürmt
kam.
“ OH, Minister Blue, Carter hat einen Plan“ sagte Jack stolz.
“ Blou“ verbesserte Carter ihn wieder aus.
“ OH, tut mir Lied, Bluff“ meinte Jack. Carter verdrehte nur ihre
Augen.
“ Also ich habe einen Plan, der noch immer ziemlich verrückt ist
aber es könnte funktionieren“ meinte Carter.
„ Gut, verraten sie ihn uns?“ erkundigte sich Blou.
“ Also einer von uns muss sich gefangen nehmen lassen, und so, dass es
glaubwürdig ist. Diese Person hat einen Mini Computer mit. Wenn er eingesperrt
wird, kann man über die Luftversorgung die Hauptleitung anzapfen, denn
nach ihren Aufzeichnungen wird jeder Lüftungsschacht von einem Computer
gesteuert, der wiederum vom Hauptcomputer gesteuert wird. Also da hacken wir
uns rein und legen ihre Flotte lahm, indem wir die Flotte überlasten, und
damit wäre dieses Problem gelöst“ erklärte Carter.
“ Ich hab halt kein Wort verstanden, hört sich aber gut an“
meine Jack.
„ Doch wer sollte den Lockvogel spielen?“ wollte Teal’C wissen.
“ Und woher bekommen wir diesen Mini Computer?“ war die Frage von
Jonas.
„ Denn haben wir“ warf Marley hinein.
„ Und ich werde den Lockvogel spielen“ beantwortete er auch noch
die Frage von Teal’C.
“ Was?“ schrie Janet.
„ Ich muss es tun, ich kenne mich mit diesen Mini Computers am besten
aus, da es ich und ein Freund von mir entworfen haben und außerdem muss
es einer von unseren Volk sein, der hoch oben ist, aber nicht zu hoch, damit
sie uns nicht töten. Wir würden nie einen Minister schicken, aber
ich bin ein angesehener Arzt bzw. Wissenschaftler hier, ich muss es machen“
erklärte Marley.
„ Warum kann es dann nicht dein Freund machen?“ fragte Janet.
“ Weil er ein Opfer dieser Grippe war“ antwortete Marley.
„ Danke für deine mutige Entscheidung, Major Carter wird ihnen alles
erklären, diese Mission ist genehmigt“ gab Blou bekannt und verlies
den Raum.
“ Aber…“ beschwerte sich Janet.
„ Es ist meine Pflicht, Janet, so wie es deine Pflicht war, uns damals
zu retten, bitte lass mich gehen“ bat Marley. Janet sah SG-1 an, die alle
irgendwie Marley zustimmten.
“ Na gut, pass aber auf dich auf“ flehte Janet und gab ihn noch
einen Kuss.
“ Was muss ich tun, Major Carter?“ fragte Marley und Carter begann
neu zu erklären.
Der Angriff erfolgte. Einige Büros gingen in Flammen auf. Explosionen
und Krach, man hörte nichts mehr anderes in dieser Stadt. Und es roch ungeheuerlich.
Staub, Tot, verbranntes. Doch sie mussten ihren Plan durchführen.
„ Los jetzt“ schrie Jack und Marley lief hinaus. Er machte es so,
als würde er in ein Bürogebäude eilen wollen. Natürlich
lief er nicht so schnell wie er konnte. Ein Schiff hat ihn nun erblickt. Es
senkte sich ein bisschen und plötzlich schoss ein Pfeil auf ihn los. Dieser
bohrte sich in die Schulter von Marley, gefolgt von einem lauten Schrei. Doch
der Schrei verstummte schnell, denn Marley verlor das Bewusstsein. An diesem
Pfeil war ein Seil befestigt, dass Marley nun an Board zog. Der Plan war geglückt,
hoffentlich geht nur nichts schief.
“ Mutig dieser Mann“ meinte Jonas.
“ Allerdings, er ist kein Arzt, er ist ein Soldat“ meinte Jack und
ging in Deckung.
Das Reise war nicht lang, sie waren bald auf der Anderen Seite. Marley wurde
sofort in die Zelle geworfen.
“ Doktor Marley, nicht schlecht, wie du und diese Fraiser unsere Angriff
mit Viren besiegt habt“ bewunderte einer dieser Wesen, dass wirklich kein
Mensch war, Marley. Er hatte eine schuppige braune Haut und ganze schwarze Augen.
Es war ein 2 Meter großes Wesen und hatte sogar Kiemen, zum Notfall. Ihre
Ohren waren gerade 2 Millimeter groß, trotzdem hörten sie besser
wie die Menschen. Haare fand man bei ihnen nirgends, überall nur diese
braune schuppige Haut. Der Mund war dafür umso größer, da sich
in dieser 3 Zungen befand und 64 scharfe Zähne. Also einen Biss von diesen
Wesen wäre sofort tödlich, egal an welcher Stelle, denn die Zungen
beinhalten auch Gift.
„ Danke“ bedankte sich Marley für das Lob.
“ Doch einen Kriegsakt übersteht ihr nicht „ meinte dieses
Wesen.
“ Abwarten“ drohte Marley. Das Wesen gab nur einen seufzten ab und
schloss die Tür sofort. Marley hatte kein Fenster, nur eine dicke Stahltür
und viel Beton um sich herum, also keine schönen Aussichten, doch er hatte
Arbeit vor sich. Er nahm seinen Ärmel hoch und zog eine Haut herunter.
Unter dieser künstlichen Haut befand sich der Mini Computer. So konnte
man ihn am besten verstecken. Marley aktivierte den PC.
„ Der Computer ist aktiviert“ meinte Carter, die ihm Computerraum
von Blou saß und alles beobachtete. Ganz hinten in der Ecke stand Fraiser,
sie schwitzte am ganzen Körper und war nervös. Sie konnte es nicht
ertragen, dass Marley so eine Mission freiwillig übernommen hat. Sie hoffte
und bangte, dass er es überstehen wird.
Marley arbeitete derweil weiter, der hatte bereits die Computeranzeige des Lüftungssystems
angezapft und hatte die Sperre zum Hauptcomputer schon fast gebrochen.
„ Er hat es geschafft, er ist im Hauptcomputer“ meldete Carter doch
etwas überrascht. Fraiser sah auf und hatte nun wenigstens ein wenig mehr
Hoffnung.
“ Die Überladung beginnt“ meinte Carter und eine Prozentanzeige
begann immer höher zu schießen.
“ Hoffentlich schafft er es“ hoffte nun auch Jack.
„ Doktor Marley ist ein kluger Mann“ meinte Teal’C.
„ Ich zweifle nicht an seiner Intelligenz, sondern dass er vielleicht
erwischt wird“ erklärte Jack seine bange. Damit war die kleine Aufmunterung
von Fraiser schon wieder verschwunden und sie war wieder kurz vor dem Durchdrehen.
Marley hatte es fast geschafft, schon über 70% der Überladung war
übertragen. Doch plötzlich ging die Tür auf und das Wesen kam
wieder rein.
“ Was machen Sie da“ brüllte das Wesen und zog seine Waffe
und richtete sie auf Marley.
„ Halt nicht schießen“ schrie Marley.
„ 80%“ berichtete Carter und alle sahen gespannt auf dem Bildschirm.
Doch plötzlich brach die Übertragung ab.
“ Major?“ fragte Jonas.
“ Die Verbindung ist abgebrochen, jemand hat den Computer deaktiviert“
berichtete Carter. Fraiser sah geschockt auf, sie konnte nicht glauben, was
sie da gerade gehört hat.
„ Und was tun wir jetzt?“ wollte Blou wissen.
“ Evakuieren, es gibt keine andere Wahl“ antwortete Jack.
“ Aber wir können doch nicht unsere ganzen Forschungen zurücklassen“
meinte Blou.
„ Minister Blou, Sie haben 2 Möglichkeiten, entweder lassen sie ihre
Technologie hier und überleben oder sie sterben mit ihrer Technologie“
erklärte Teal’C.
“ Gut, dann haben wir keine andere Entscheidung“ entschloss Blou.
„ Gut, Doktor Fraiser würden sie bitte…“ Jack unterbrach
als er sich umdrehte. Die anderen waren verwundert und drehten sich auch um,
Janet war verschwunden.
“ Verdammt“ fluchte Jack. Ein Shuttle hob ab und verschwand, zu
der anderen Seite.
Die Kontrolle des Shuttles war sehr leicht, dass es Janet locker schaffte das
Ding zu fliegen. Sie hatte Tränen in den Augen und ihre Hände zitterten.
Sie konnte es nicht fassen, eine kleine Hoffnung gab es ja noch, dass Marley
lebte, und sie ist die einzige die eine Rettungsmission wohl machen würde,
also blieb ihr wirklich keine Wahl. Die ersten Tränen bewegten sich Richtung
Boden. Die Schwerkraft zog sie runter. Sie konnte es einfach nicht fassen, außerdem
hatte sie noch eine andere Angst, sie hatte nur eine 9MM Kanone dabei, das bedeutet
nicht mehr als 20 Schüsse, ob sie damit auskommt, aber sie war fest von
sich überzeugt und war dazu fähig, dass zu machen.
“ Die andere Seite“ meinte Fraiser, als sie diese Stadt sah, denn
so nannte es Marley immer. Doch es war eigentlich keine Stadt, es war nun ein
sehr großer Betonklotz. Nicht mehr und nicht weniger. Auf dem Dach dieses
Klotzes waren Landeplätze. Die waren fast leer, da die anderen Schiffe
angriffen. Also würde sie wohl damit kein Problem haben. Ohne Probleme
wurde die Kiste gelandet und Janet kam mit gezogener Waffe raus. Sie sah sich
sofort um und ging weiter. Keine Aliens in Sicht. Und da sah sie den Eingang.
Da stand allerdings ne Wache. Janet ging auf die Knie und zielte mit ihrer Pistole
auf die Wache. Mit einem gezielten Schuss war er erledigt, und weiter ging es.
Nun war sie im Gebäude und da sah es nicht gerade anders aus, alles nur
aus Beton, ohne Fenster, nur mit Beleuchtungen. Fraiser schlich sich weiter.
Wenn sie Schritte hörte, was sie auch schon in Deckung gegangen. Sie war
ganz vorsichtig und konzentriert. Ihre Tränen waren sogar verschwunden
und die Zitterei war auch verschwunden. Sie war einfach sehr konzentriert. Dann
sah sie die Zelle und hoffte dass Marley in dieser Zelle war. Janet schlich
sich hin und öffnete die Tür, doch die Zelle war leer. Janet ging
weiter. Die nächsten 5 Zellen waren ebenfalls leer, es schien, als ob diese
Wesen nicht gerade viele Gefangene machen. Doch dann sah sie eine Zelle, mit
einer Wache davor, das muss es sein. Sie ging wieder in die Knie, hinter einer
Ecke und zielte auf die Wache. Boom und der nächste war ausgeschaltet.
Sie ging zur Zelle und öffnete die Tür. Was sie da sah, war ein großer
Schock für sie. Marley lag ganz ruhig auf dem Boden, sein ganzes Gewand
war nur mehr rot und sein Kopf war etwas schief. Er rührte sich nicht mehr.
Neben ihm saß ein Wesen, das den Computer studierte, er sah hoch. Fraiser
zielte mit der Waffe auf das Wesen. Doch aus diesem Wesen schoss eine Zunge
raus und riss Janet die Waffe aus der Hand. Fraiser starrte zuerst geschockt
in ihre leere Hand, dann auf das Wesen und schlussendlich auf Marley.
„ Er ist tot, wir haben ihn angeschossen und dann das Genick gebrochen,
er wollte uns alle töten“ berichtete das Wesen.
“ Ich nehme an, dass willst du auch“ meinte das Wesen und mit einem
Ruck stand es auf. Janet wusste, dass ihr das gleiche Schicksal erwartete. Deshalb
lief sie los, so schnell sie konnte. Doch die Zunge kam wieder und packte Fraiser
am Fuß und sie flog zu Boden. Sie wurde durch den Gang geschleift, bis
sie kurz vor dem Wesen war.
“ Bye, bye“ meinte das Wesen und holte eine Waffe heraus. Er zielte
auf sie und wollte gerade abdrücken, als ihm selbst einige Kugeln in den
Leib geschossen wurden. Das Wesen fiel tot um.
“ Du sagst es“ meinte Jack, der hinter Fraiser stand. Janet drehte
sich um und war erfreut ihn zu sehen. Jack lief sofort auf sie zu.
„ Alles in Ordnung, Doc?“ fragte Jack.
“ Marley ist tot“ brachte Janet gerade noch heraus und die Tränen
liefen wieder.
„ Tut mir Leid, wir müssen weg“ sagte Jack und zog Janet hoch.
Er zerrte sie mit. Um die Ecke kam ein weiteres Wesen. Jack schoss sofort auf
das Ding, doch es sprang rechtzeitig in Deckung und löste den Alarm aus.
„ Na toll, los jetzt“ meinte Jack und zerrte Janet mit. Er tötete
auf dem Weg noch 3 Wesen und dann flohen sie mit dem Shuttle, gerade noch rechtzeitig,
bevor sie erwischt wurden.
„ Danke“ bedankte sich Janet, die mit einer Decke eingehüllt
im Shuttle saß und weinte.
“ Kein Problem, nur tun sie das nie wieder“ meinte Jack. Janet senkte
nur ihren Kopf und weinte.
„ Sam?“ fragte Janet plötzlich.
“ Die anderen evakuieren das Volk“ antwortete Jack und nach diesen
Satz herrschte Totenstille, bis sie wieder auf der Erde waren.
1 Woche später:
Alle Menschen dieser Welt waren evakuiert und bereits auf einem anderen Planeten
gebracht. Janet hatte die Woche frei bekommen um sch zu erholen. Nun war es
soweit, sie arbeitete wieder. Die Krankenschwestern nahmen ihr soviel Arbeit
ab, wie sie nur konnten. Janet saß meistens am Schreibtisch und starrte
nur so vor sich hin. Jack ging gerade am Gang entlang, als plötzlich Sam
schrie:
„ Colonel“ und sie lief ihm hinterher. Jack blieb stehen und wartete
auf sie.
“ Ja, Major?“ fragte Jack.
“ Wie glauben sie geht es Janet?“ wollte Sam wissen.
„ Keine Ahnung, ich halte noch etwas abstand, ich glaube sie hat mir noch
nicht ganz verziehen“ antwortete Jack.
“ Mir hat sie noch nicht verziehen, es war meine Idee, und ich habe es
zugelassen, das Marley gegangen ist, sie haben Janet gerettet, ihnen ist sie
dankbar, sie kann es nur nicht zeigen“ erklärte Carter.
“ Ich bin der Anführer, ich hätte ihn aufhalten müssen“
meinte Jack und senkte leicht den Kopf.
“ Was tun sie?“ fragte Sam.
“ Was essen gehen, wollen sie auch was?“ erkundigte sich Jack.
“ Nein danke, ich werde mal zu Janet gehen“ antwortete Sam. Jack
nickte und marschierte los.
„ Hi Janet“ sagte Sam mit einer beruhigenden Stimme und kam zu Janets
Schreibtisch.
„ Hi Sam“ begrüßte Janet sie mit einer deprimierten Stimme.
Janet drehte sich um und sah Sam mit feuchten Augen an.
„ Tut mir Leid“ entschuldigte sich Sam.
“ Er hat sich freiwillig gemeldet, sie können nichts dafür,
jedenfalls nicht viel“ nahm Janet die Entschuldigung an.
„ Und wie geht es ihnen?“ wollte Sam wissen.
“ Mir ist schlecht“ antwortete Fraiser mit einem gewissen Unterton.
„ Das ist verständlich“ meinte Sam.
“ Nein, das ist es nicht“ widersprach Janet und atmete mal richtig
aus.
„ Krank? Magengrippe?“ fragte Carter.
“ Nein“ antwortete Janet.
“ Was dann?“ wollte Sam wissen. Janet holte tief Luft, denn sie
wusste, was jetzt kommt, wird Sam ziemlich schocken.
„ Sam … Ich bin … von Marley“ sie unterbrach und senkte
ihren Kopf,
“ Was bist du von Marley?“ fragte Carter nach, sie wollte es wissen,
sie konnte es nicht ertragen, dass Janet so da sitzt, sie dachte, dass wenn
sie erfährt was los ist, dann kann sie ihr helfen.
„ Schwanger“ beendete Janet ihren Satz. Sam stockte sofort.
“ Ja Sam, ich bin Schwanger von Marley“ wiederholte Janet noch einmal
den Satz. Carter saß einfach da und blickte Janet mir geschockten und
nassen Augen an. Janet saß wie die letzten Minuten auch da und starrte
Sam ebenfalls an.
Written by Roland Hebesberger 2003