Was bisher geschah:
Präsident: Bob, Sie wissen, dass ich das Stargate Programm immer genau
unter Lupe nehme. Ich erfahre alles was dort passiert. General Hammond ist auch
nur ein Mensch. Er kann auch Fehler machen, doch diese Fehler hat er bis jetzt
immer gut ausgebügelt. Das zählt. Es ist noch nichts schief gegangen
und ich stehe hinter der Arbeit des ganzen Stargate Kommandos.
Kinsey: Ich will nur eine faire Untersuchung des Kommandos. Mir liegt nur die
Sicherheit des ganzen Universums am Herzen. Ich will nur ein Komitee das Entscheiden
soll, wer die Führung des Stargate Kommandos übernehmen sollte
Chinesischer Abgesandter: Ich würde es aber besser finden, wenn ich einen
eigenen Eindruck des Stargate Kommandos machen könnte.
Hammond: Das wird nicht leicht Jack. Es ist viel passiert in letzter Zeit, was
mich nicht im guten Licht stehen lässt. Und ich bin nicht der Beste, auf
keinen Fall.
Chinesischer Abgesandter: Finden Sie, dass General Hammond daran Schuld hat?
Jack O’Neill: Nein, ich bin Schuld!
Kinsey: Bevor jeder seine Stimme abgibt, wollte ich noch mit jedem sprechen.
Haben Sie schon eine Entscheidung getroffen?
Chinesischer Abgesandter: Habe ich
Kinsey: Würden Sie ihre Antwort mir bitte mitteilen
Soldat: Es brennt, wir müssen hier raus
Feuerwehrmann: Ihr habt die Bilder gesehen. Ihr wisst wer gerettet werden muss
und wer nicht?
Anführer: Was war da los?
Feuerwehrmann: Die Anderen sieben wurden durch den Rauch bewusstlos. Ich konnte
keinen mehr retten. Jemand hatte in diesem Gang Benzinkanister platziert. Als
ich es sah, wusste ich, dass ich fliehen musste, ich konnte nichts mehr für
diese Leute tun
Anführer: Was meinst du damit?
Feuerwehrmann: Es war Brandstiftung
Air Force General: General Hammond, Sie werden hier mit von ihrem Amt als Leiter
des Stargate Kommandos entlastet.
Kinsey: Bevor der Brand ausbrach, hat jeder der Mitglieder im Komitee eine schriftliche
Erklärung mit ihrer Unterschrift abgegeben, die ich in meiner Jacke hatte.
Dort wurde Einstimmig beschlossen, dass General Hammond nicht der richtige im
Amt sei.
Jack: Und wer wird der Nachfolger?
Kinsey: Auf diesen Formularen wo die Unterschriften abgezeichnet sind, ist auch
ein Feld für einen Vorschlag wer das machen sollte. In 10 Feldern von 12
steht mein Name Jack. Das ist eindeutige Mehrheit. Ich bin auf weiteres der
Leiter des Stargate Kommandos, bis ein würdiger Vertreter gefunden wurde
Und nun die Fortsetzung:
Das Telefon des Präsidenten läutete. Er hob ab und meldete sich.
“ Mister Präsident, hier ist Senator Kinsey“ sagte seine Sekretärin.
“ Lassen Sie Ihn rein“ bat der Präsident. Danach öffnete
sich gleich die Tür und Kinsey kam herein.
„ Bob, bitte setzen Sie sich“ bat der Präsident. Kinsey nickte
und setzte sich vor ihm.
„ Falls es um die Abstimmung geht, Mister Präsident, es wurde alles
untersucht von Ihren Leuten. Es ist nichts gefälscht, alles ist korrekt.
Die Entscheidung wurde vom Komitee getroffen“ erklärte Kinsey.
“ Um das geht es mich nicht, Bob“ widersprach der Präsident.
“ Um was denn dann?“ fragte Kinsey neugierig.
“ Die Länder der Leute, die im Feuer umgekommen sind, sind natürlich
sehr verärgert“ erklärte der Präsident.
„ Wir werden den Verantwortlichen schon finden. Der wird dann Lebenslänglich
hinter Gittern kommen oder die Todesstrafe bekommen. Das wissen Sie. Ich habe
alle meine Leute auf diesen Fall angesetzt. Die Arbeiten mit ihren Leuten gut
zusammen, da wird es keine Probleme geben“ versprach Kinsey.
“ Bob, seien Sie ehrlich zu mir. Haben Sie irgendetwas mit dem Feuer zu
tun?“ fragte der Präsident mit trauriger Stimme.
“ Aber bitte, Mister Präsident. Sie kennen mich. Ich greife öfters
zu etwas härtere Mittel, das gebe ich ja zu, aber es war noch nie irgendetwas
illegal. Ich könnte doch niemals einen Mord begehen“ erklärte
Kinsey.
„ Bob, ist das wirklich die Wahrheit?“ fragte der Präsident
nochmals nach. Kinsey sprang beleidigt auf.
“ Mister Präsident, ich bin enttäuscht, dass Sie mir das zu
trauen. Ich habe nichts damit zu tun. Vielleicht wollte jemand verhindern, dass
ich das Stargate Kommando übernehme. Schon einmal daran gedacht. Ich muss
jetzt wieder an die Arbeit, es ist viel zu tun“ schrie Kinsey.
„ Natürlich“ gab der Präsident nach. Kinsey stürmte
aus dem Raum und der Präsident raufte sich die Haare.
OPENING CREDIT
Hammond packte sein ganzes Zeug in einen Karton. Es war nicht viel. Die Fotos
von seiner Familie und einige Private Sachen, der Rest gehörte der Air
Force. Er hob den Karton hoch, der gar nicht einmal so schwer war, was Hammond
doch ein wenig wunderte. Er ging raus und da stand SG-1. Alle salutierten und
sahen ihn mit traurigen Blick an.
“ General Hammond, Sir. Es war eine Ehre unter Ihnen zu dienen“
meinte Jack. Hammond grinste leicht. Er stellte den Karton auf einen Tisch und
ging auf Jack zu. Er sah ihn ebenfalls traurig an und umarmte ihn danach sofort.
“ Es war eine Ehre mit euch zu dienen“ meinte Hammond und ließ
die Umarmung wieder los. Jack hatte Tränen in den Augen. Hammond ging danach
zu Daniel und umarmte ihn auch.
“ Ohne Sie wären wir nie so weit gekommen, danke für alles“
bedankte sich Hammond bei Daniel.
„ Immer wieder gerne, ich werde Sie vermissen“ verabschiedete sich
Daniel von seinem Vorgesetzten. Danach ging Hammond zu Carter. Die drückte
ihn sofort ein Kuss auf die Wange und die ersten Tränen kullerten schon
über ihre Wangen.
“ Danke für alles. Für die vielen Rettungen und Einsätze“
bedankte sich Hammond auch bei dem Major.
“ Danke für ihr gutes Kommando“ bedankte sich auch Carter bei
ihrem General. Danach ging Hammond noch zu Teal’C. Er drückte ihm
fest die Hand und sah ihn ebenfalls traurig an. Hammond konnte sich nicht erinnern,
das Teal’C jemals so einen Gesichtsausdruck hatte.
“ Die Erde wird nicht mehr das für mich sein, was es war, als Sie
das Stargate Kommando geführt haben“ meinte Teal’C. Hammond
konnte sich nicht halten und musste auch Teal’C umarmen. Teal’c
wehrte sich nicht und klopfte Hammond auch auf die Schulter.
„ Es war mir wirklich eine Ehre“ sagte Hammond noch bevor er den
Raum verließ und sein Eliteteam im Besprechungsraum stehen ließ.
“ Was machen wir jetzt?“ fragte Daniel.
„ Wir biegen diese verdammte Sache wieder zurecht“ schlug Jack vor.
„ Das wird leider nicht mehr möglich sein“ warnte Carter.
„ Wir geben unser Bestes“ schlug Teal’C vor.
“ Das ist es“ stimmte Daniel zu. Auch Jack und Sam stimmten still
zu. Carter sah auf die Uhr und ihre Herz wurde immer schwerer.
“ Kinsey tritt gleich sein Amt an“ gab Carter bekannt.
“ Dann ab in die Höhle“ meinte Jack und marschierte los. Jeder
sah sich traurig an und marschierte Jack nach.
Das Personal des Stargate Kommandos hatte sich im Stargate Raum versammelt.
Sie standen da und warteten bis Kinsey kommen würde und sein Amt antreten
würde.
“ Was wird er wohl machen?“ fragte Daniel.
“ Nichts Gutes“ antwortete Carter.
“ Ich werde es schon zu verhindern wissen“ meinte Teal’C.
Jack grinste leicht. Doch Sam und Daniel fanden das gar nicht so gut.
“ Lass es lieber Teal’C. Kinsey hat jetzt dann genug Macht um dich
für immer in die Area 51 zu sperren, falls du etwas falsch machst. Also
pass auf“ warnte Carter ihren Jaffa Freund.
“ Werde ich“ versprach Teal’C. Die Tür schob sich zur
Seite und Kinsey stürmte in den Raum.
„ Hallo. Für die Leute, die mich noch nicht kennen. Ich bin Senator
Kinsey. Bis ein würdiger Nachfolger für General Hammond gefunden wurde,
werde ich das Kommando hier haben. Ich komme gleich auf dem Punkt. General Hammond
war unfähig. Es wird sich in diesem Kommando viel verändern. Einige
werden heute in ihrem Quartier einen Brief finden, wo ihre Versetzung drin steht.
Das Personal wird zum größten Teil ausgewechselt werden. Hier herrscht
nun ein neuer Wind. Ein neuer guter Wind. Die Goa’uld werden uns nicht
mehr so überrumpeln, den nun sind fähige Männer am Werk. Also
sage ich nur mehr eines. An die Arbeit“ predigte Kinsey und verließ
wieder den Raum. Alle sahen etwas geschockt, bis auf SG-1, die ahnten schon
so etwas.
“ So ein Arsch“ meinte Jack einfach.
“ Wird er uns auch versetzen?“ fragte Daniel.
“ Die Teams müssen bleiben laut dem Gesetz. Er hat keinen guten Grund
um uns zu verscheuchen“ antwortete Carter.
“ Gut, dann ist das Schicksal des Universums noch nicht besiegelt“
meinte Daniel.
“ Wie Kinsey gesagt hat, an die Arbeit“ befahl Jack und die Leute
rührten sich und marschierten an ihre noch Arbeitsstellen.
Das SG-1 Team saß im Büro von Daniel. Sie saßen beisammen
und die Stimmung war einfach mies, was ja auch verständlich war. Der Alptraum
wurde war.
„ Gut und was jetzt?“ fragte Daniel.
“ Was sollen wir schon großes machen“ meinte Teal’C.
„ Das Feuer ist der Schlüssel“ meinte Sam.
“ Wie meinst du das?“ fragte Jack.
“ Da stimmt doch was nicht. Alle stimmten gegen Hammond. Kinsey holte
vorher alle Stimmen ein. Dann bricht zufällig ein Feuer aus und sieben
der Teilnehmer starben. Fünf überlebten und die waren gegen Hammond,
was sie auch selbst sagten. Da stimmt irgendetwas nicht“ spekulierte Carter.
“ Du meinst, Kinsey hat was mit dem Feuer zu tun?“ fragte Teal’C.
„ Warum denn nicht?“ fragte Carter.
“ Ich traue Kinsey viel zu. Ich würde ihm sofort zutrauen, dass er
mit Goa’uld verhandeln würde. Aber Mord. Gerade noch Morde an wichtige
hochrangige Leute von anderen Ländern, die vom Stargate Projekt wissen.
Nein. So blöd ist nicht einmal er. Und wenn man ihm auf die Schliche kommt,
ist seine Karriere vorbei. Das würde er doch niemals machen“ antwortete
Jack.
“ Aber im Feuer liegt die Antwort, da hat Sam schon recht“ musste
Daniel zugeben.
“ Also sollen wir nachforschen?“ wollte Teal’C wissen.
“ Ganz vorsichtig. Kinsey wird uns im Auge behalten. Wenn wir etwas falschen
tun, sind wir sofort dran“ warnte Jack seine Kollegen.
„ Also zuerst einmal nichts tun?“ fragte Sam entsetzt.
“ Nein, wir sollen vorsichtig vorgehen“ antwortete Jack. Er stand
auf und wollte gehen.
“ Was tust du?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich brauch einen Drink“ meinte Jack.
“ Ich auch“ stimmte Sam zu und stand auch auf.
“ Warum nicht“ schloss sich Daniel ebenfalls an.
“ Ich trinke eigentlich nie Alkohol. Aber unter diesen Umständen“
meinte Teal’C und stand ebenfalls auf.
“ Gut, gehen wir saufen“ befahl Jack und ging raus. Doch er stockte
gleich, wie die Anderen auch. Sergeant Walter Davis ging gerade vorbei, er hatte
einige Kisten dabei und hatte Tränen in den Augen.
“ Was ist los?“ fragte Jack.
“ Ich wurde als Funker zu den Jets versetzt“ antwortete der Sergeant.
“ Wie bitte?“ schrie Sam entsetzt auf.
“ Nichts mehr mit Chevron eins aktiviert und so weiter. Dieser Lebensabschnitt
ist vorbei“ schluchzte der Sergeant und ging weiter. SG-1 sah verdutzt
den Sergeant nach.
“ So jetzt reicht es“ meinte Jack.
“ Wie?“ fragte Daniel.
“ Wartet bis ich wieder da bin“ befahl Jack und marschierte los.
“ Was hast du vor?“ brüllte Daniel ihm nach. Doch Jack sagte
nichts mehr und bog um die nächste Ecke.
“ Gehen wir jetzt nicht mehr etwas trinken?“ fragte Teal’C.
“ Doch, jetzt erst recht“ antwortete Carter und ging los. Die Anderen
folgen ihr.
Kinsey stand im Kontrollraum. Er hatte einen schönen schwarzen Anzug an
und einen Aktenkoffer in seiner Hand.
“ Wähl die Koordinaten an, die ich dir vorher gegeben habe“
befahl Kinsey den neuen Verantwortlichen für die Stargate Funktionen im
Stargate Kommando, Agent Barly.
„ Aber, Sir, das ist doch der Asgard Heimatplanet“ sagte Agent Barly,
der von NID zum Stargate Kommando versetzt wurde entsetzt.
“ Tu einfach was ich dir sage, verstanden“ drohte Kinsey. Barly
nickte und wählte die Koordinaten an. Kinsey ging mittlerweile in den Stargate
Raum. Das Stargate drehte sich und war kurz davon, sich zu materialisieren.
„ Haltete die Stellung. Ich bin in gut einer Stunde wieder da“ befahl
Kinsey und sein neues Personal nickte. Das Stargate öffnete sich und der
Strudel schoss heraus. Kinsey atmete tief durch. Er marschierte auf die Rampe
und blieb vor dem Ereignishorizont stehen.
“ Gut, Augen zu und durch“ sagte Kinsey zu sich selbst und verschwand
in der schimmernden Oberfläche des Stargates.
„ So, was machen wir?“ fragte Daniel, der in der Kantine hockte
und seinen dritten Drink in der Hand hatte.
“ Gute Frage“ musste Sam zugeben, die auch schon ihren dritten Drink
in der Hand hielt und es ganz schön spürte. Plötzlich klappte
Teal’Cs Kopf auf den Tisch und er war weg. Daniel und Sam starrten ihn
verdutzt an.
“ So langsam verstehe ich, warum Jaffas keinen Alkohol trinken“
meinte Daniel.
“ Die vertragen ihn einfach nicht“ fügte Carter hinzu. Teal’c
fing leicht zu schnarchen an. Daniel grinste leicht.
“ Angenehme Träume“ wünschte Daniel seinen Jaffa Freund.
Carter grinste auch leicht. Das war das erste Mal, seit der Bekanntgabe, das
Kinsey hier nun der Boss ist.
„ Prost“ meinte Daniel und stieß mit Carter an.
„ Prost“ sagte auch Carter und schüttete das Zeug in ihre Kehle.
Daniel machte es ebenfalls. Beiden grauste es, trotzdem bestellten sie gleich
den nächsten.
“ Gut, wie gehen wir vor?“ fragte Daniel.
“ Wir sollten uns ja etwas zurückhalten. Ich würde sagen, dass
wir mal von hier aus etwas forschen und nur in die Außenwelt marschieren,
wenn wir unbedingt müssen“ schlug Sam vor.
“ Na gut, und wie forschen wir hier nach?“ wollte Daniel wissen
und ihm entkam ein kleiner Rülpser.
“ Tschuldigung“ entschuldigte sich Daniel.
“ Ich hack mich mit meinem Computer und die Daten der Polizei ein und
suche nach ihren Untersuchungsergebnisse des Feuers. Danach vergleiche ich es
mit den FBI und dem NID. Vielleicht gibt es Unterschiede oder sonst etwas. Ich
glaube noch immer fest daran, dass ihm dieses Feuer die Antwort liegt. Also
müssen wir irgendetwas finden“ erklärte Carter ihren Plan.
„ Na gut, wenn ich dir helfen kann, musst du es nur sagen“ sprach
Daniel. Sam nickte. Die nächsten Drinks kamen an den Tisch. Sam und Daniel
starrten die Getränke an. Zögerlich nahmen beide die Gläser und
sahen sich an.
“ Prost“ sagten sie zum wohl und stießen an. Sie schütteten
das Zeug wieder runter und fanden es ekelhaft.
“ Noch einen“ schrieen Daniel und Sam im Chor. Teal’C schnarchte
mittlerweile weiter.
Ein heller Strahl erschien im dunklen Raum, wo Kinsey stand. Als der Strahl
sich wieder entfernte, stand eine kleine graue Figur vor Kinsey und starrte
ihn an.
“ Hallo Oberkommandeur Thor“ begrüßte Kinsey seinen Außerirdischen
Verhandlungspartner.
“ Senator Kinsey, sie wollten mich sprechen“ kam Thor gleich auf
dem Punkt.
“ Ganz genau“ meinte Kinsey und öffnete seine Aktentasche.
Er holte einige Akten hervor.
“ Gut, also was haben wir schon alles für euch getan. Wir haben euch
auf Cimmeria geholfen, die Leute zu retten. Wir haben euch gegen die Replikatoren
mehr als einmal den Arsch gerettet. So nebenbei haben wir eure Flotte gerettet,
die alle von diesen Replikatoren eingenommen waren. Wir haben euch geholfen,
euer Labor zu evakuieren, wo die ganzen Geheimnisse euerer Klontechnik verborgen
waren. Das war es doch im Großen und Ganzen, nicht wahr?“ frage
Kinsey.
“ Korrekt“ stimmte Thor zu.
“ Findest du dann nicht, dass ihr uns etwas schuldet?“ wollte Kinsey
wissen.
“ Natürlich, wie kann ich euch helfen?“ würde Thor nun
gerne erfahren.
“ Gebt uns Technologie, mit denen wir uns gegen die Goa’Uld Verteidigen
können“ antwortete Kinsey.
“ Tut mir Leid, dass ist uns leider nicht möglich“ erklärte
Thor.
„ Wieso denn nicht?“ fragte Kinsey schon fast wütend.
“ Ihr habt Potenzial. Das steht fest. Allerdings seit ihr noch nicht so
weit, mit so hoher Technologie auszukommen“ erklärte Thor.
“ Ach und das wollt ihr wissen“ ärgerte sich Kinsey.
„ Allerdings, ihr seit nicht der ersten Rasse, die uns darum bat“
sprach Thor.
“ Ein großer Schlag der Goa’Uld steht bevor, wir brauchen
Waffen. Warum wollt ihr uns nicht helfen“ schrie Kinsey.
„ Sagt mir, wo ihr uns braucht. Ich versuche ein Schiff zu entbehren“
bat Thor an.
“ Ich nicht eure Hilfe, in dem ihr mit einem Raumschiff kommt. Dann können
wir erst recht wieder euren Arsch retten“ brüllte Kinsey. Thor sah
Kinsey einfach nur schräg an.
“ Wir brauchen Technologie, wir haben euch so viel geholfen, da werdet
ihr uns wohl etwas geben können“ schrie Kinsey.
“ Wir haben euch doch geholfen, die Prometheus besser auszustatten“
gab Thor ein Beispiel ab.
“ Trotzdem ist das Raumschiff leicht angreifbar. Gebt uns Technologie,
oder wir werden euch nicht mehr aus der Scheiße helfen“ drohte Kinsey.
“ Wo ist General Hammond oder Colonel O’Neill?“ fragte Thor.
“ General Hammond hat sein Kommando verloren. Ich habe jetzt das Kommando
und Colonel O’Neill hat nichts zu sagen“ erklärte Kinsey wütend.
“ Und Sie wollen nur Technologie und keine Unterstützung, die auf
Gegenseitigkeit beruht?“ spiegelte Thor sein Gegenüber.
“ Ganz Richtig“ antwortete Kinsey.
“ Dann tut es mir Leid. Mit so einer Einstellung kann ich nicht zusammenarbeiten.
Wenn Sie ihre Meinung ändern, dann melden Sie sich bitte. Bis dahin sind
wir nicht mehr alliiert. Allerdings werden wir die Erde als geschützten
Planeten nicht aufgeben“ erklärte Thor und beamte sich weg. Kinsey
stand da und wollte noch etwas sagen. Doch Thor war weg und Kinsey stand blöd
da.
Daniel und Sam saßen wieder in Büro von Daniel. Beide hatten einen
Kater ohne Ende.
“ Das war ein Drink zu viel“ meinte Daniel.
“ Nicht nur einer“ musste Carter zugeben und nahm eine Aspirin.
“ Gut, gehen wir an die Arbeit?“ fragte Daniel. Sam nickte. Dann
kam plötzlich Teal’C rein und hielt sich an einen Tisch fest.
“ Was zum Teufel war das gestern?“ wollte Teal’C wissen.
“ Whiskey Pur“ antwortete Sam.
„ Und so was trinkt ihr freiwillig?“ fragte Teal’C entsetzt.
“ Manchmal ja“ musste Daniel zugeben.
“ Mich wundert es, dass eure Rasse noch nicht Untergegangen ist“
meinte Teal’C.
“ Für mache ist es das, wegen dem Zeug“ erklärte Sam und
setzte sich an den Computer. Sie öffnete ein Programm und hakte sich in
die Polizei Daten hinein.
“ Und?“ fragte Daniel.
“ Der Brand war kein Zufall. Es war Brandstiftung. Doch das wussten wir
schon. Jemand hatte in diesen Gang Benzin verschüttet und angezündet.
Die Kanister haben zur Explosion geführt. Verdächtige gibt es noch
keine, die Suchen noch nach Beweisen“ erzählte Sam.
“ OK, das brachte uns noch nicht so viel“ meinte Daniel. Sam hakte
sich einfach in die FBI Dateien.
“ Und was sagt Mulder und Scully dazu?“ fragte Daniel.
“ Brandstiftung, die ganze Leiher, die wir schon hatten. Doch sie fanden
Einbruchspuren beim Notausgang und einige Benzintropfen. Sie nahmen Fingerabdrücke
ab und kontrollieren die gerade. Es sind viele Personen. Sie kontrollieren jetzt
einen nach den Anderen. Doch es konnte noch nicht jeder Fingerabdruck identifizieren.
Außerdem werden noch Beweise gesucht, die Suche ist noch nicht abgeschlossen“
las Sam von den Akten heraus.
“ Gut, auch noch nicht die Informationen die uns helfen“ seufzte
Daniel.
„ Na gut, dann hake ich mich mal ins NID rein“ meinte Sam und ging
an die Arbeit. Teal’C setzte sich mal hin und legte seinen Kopf wieder
auf dem Tisch.
“ Redet bitte nicht so laut“ bat Teal’C. Daniel und Sam grinsten.
“ Ich bin drin“ gab Carter bekannt und suchte diese Akte.
“ Und?“ wollte Daniel wissen.
“ Das gleiche wie bei den anderen Berichten. Also nichts was uns hilft“
antwortete Sam.
“ Na Klasse und was jetzt?“ fragte Daniel schon wieder.
“ Moment einmal“ fiel Carter auf.
“ Was denn?“ fragte Daniel nun schon wieder.
“ Da ist ein geheimer Unterakt. Das kleine Zeichen dort, dass weiß
ich von Agent Barrett. Die normalen NID Agenten wissen das nichts, sie sehen
das wahrscheinlich gar nicht. Aber das sind die Akten für die falschen
oder abtrünnigen Agenten des NIDs“ antwortete Sam und hakte sich
auch da rein.
“ Oh mein Gott“ stöhnte Sam auf.
„ AU“ regte sich Teal’C auf, weil Sam so aufschrie.
“ Was?“ fragte Daniel nun.
“ Das NID hat eindeutig damit was getan. Hier wird erläutert, dass
niemand Angst haben muss. Das NID ist in der Polizei, Feuerwehr und Rettung
eingeschleust, niemand wird etwas über ihren Plan verraten. Hier steht
sogar, wer das hier rein gepostet hat“ antwortete Sam.
“ Und wer?“ fragte Daniel.
“ Agent Michael Sheen“ antwortete Sam. Doch plötzlich änderte
sich was am Bildschirm. Ein Warnschild tauchte auf.
“ Verdammt wir wurden entdeckt“ ärgerte sich Sam und versuchte
so schnell wie möglich wieder aus diesem Programm heraus zu kommen. Nach
einigen Sekunden hatte sie es geschafft.
“ Wurden wir entdeckt?“ wollte Daniel wissen.
“ Hoffen wir es nicht. Aber wir müssen diesen Sheen besuchen und
ihn ausquetschen, bevor das NID erfährt, was wir erfahren haben“
meinte Sam.
“ Hast du die Adresse?“ wollte Daniel wissen.
“ Die kriege ich raus. Daniel du gehst mit, Teal’C du hältst
hier die Stellung“ befahl Carter und stand auf.
“ Wenn ihr dann nicht mehr redet, gerne“ stimmte Teal’C zu.
Daniel und Sam marschierten los. Teal’C seufzte nur.
Kinsey empfing gerade eine wichtige Tok’Ra im Besprechungsraum. Er schloss
die Tür und bat der Tok’Ra einen Sitzplatz an.
“ Dankeschön“ bedankte sich die Tok’Ra für die Höflichkeit
des Senators.
“ Ich habe Sie aus einem Grund zu mir geben. General Hammond ist ab sofort
nicht mehr hier und deshalb wird hier auch ein anderer Wind wehen“ fing
Kinsey gleich an.
“ Gut, ich höre“ bat die Tok’Ra, das Kinsey sein Anliegen
unterbreitet.
“ Ich will euch Tok’Ra mehr in unsere Missionen einbinden. Ihr kennt
durch eurer Wissen die Völker und Welten besser als wir“ fing Kinsey
an zu erzählen.
“ Das wird wohl der Wahrheit entsprechen“ meinte die Tok’Ra.
“ Ich würde gerne einige Berater für meine Teams von euch haben.
Die uns helfen können, herauszufinden wo es gute Technologie gibt, die
uns Beiden gegen den Kampf der Goa’uld helfen können“ sprach
Kinsey weiter.
“ Auch um bei den Verhandlungen dabei zu sein?“ fragte die Tok’Ra.
“ Auch, aber nicht nur das“ antwortete Kinsey.
“ Sondern?“ wollte die Tok’Ra wissen.
“ Wenn die Völker uns nicht unterstützen wollen, müssen
wir eines davon stehlen, damit wir es nachbauen können. Ihr seit gut in
Tarnung und Kampftechnik, ich glaube ihr würdet eine Bereicherung für
uns Darstellen“ antwortete Kinsey. Die Tok’Ra sprang wütend
auf.
“ Ihr wollt uns für Diebstähle?“ schrie die Tok’Ra.
“ Die Technologie bekommt natürlich ihr auch“ versprach Kinsey.
„ Nein, wir werden keine anderen Völker bestehen. Das ist nicht richtig“
brüllte die Tok’Ra.
“ Doch, dadurch werden wir stärker und können die Goa’Uld
besiegen. Genau das ist der Weg, der zum schnellen Erfolg führen kann.
Wir werden es mit euch oder ohne euch machen. Ich wäre nur über eure
Unterstützung erfreut gewesen, dann hätten wir beide Profitiert“
meinte Kinsey.
„ Wir werden euch dabei sicherlich nicht unterstützen“ versicherte
die Tok’Ra.
“ Dann bekommt ihr auch nicht die Technologien“ drohte Kinsey.
„ So können wir nicht zusammenarbeiten. So lange sie nicht den richtigen
Weg einschlagen, werden wir Ihnen nicht mehr helfen. Wir sind keine Diebe, wir
sind Freiheitskämpfer. Und hören Sie auf mich Senator Kinsey, das
ist der falsche Weg, sie werden die Menschheit damit in den Abgrund befördern“
appellierte die Tok’Ra.
„ Nein, das ist genau der richtige Weg. Wir werden damit das Universum
von den Goa’uld befreien“ versprach Kinsey.
„ PFF“ stöhnte die Tok’Ra und verließ wütend
den Raum.
“ Welche Verbündete haben wir bloß“ ärgerte sich
Kinsey. Die Tok’Ra stürmte in den Kontrollraum und schrie das sie
zurück wolle. Barly gab sofort die Koordinaten ein. Die Tok’Ra bedankte
sich und ging die Stiege runter. Doch da stand Teal’C.
“ Was ist passiert?“ fragte der Jaffa Rebell.
“ Wir können mit diesen Kinsey nicht zusammenarbeiten. Bitte Teal’C,
versuch ihn zu überzeugen, das es der falsche Weg ist“ meinte die
Tok’Ra.
“ Niemand von uns ist erfreut, dass er hier ist. Er hat keine Ahnung.
Wir arbeiten gerade daran, ihn von hier weg zu bekommen“ versicherte Teal’c.
Die Tok’Ra nahm die Hand und Teal’C und drückte sie fest.
“ Teal’C mein Freund. Wir werden den Kontakt mit euch, genauer gesagt
mit Kinsey abbrechen müssen. Wir werden seine Methoden nicht dulden. Aber
falls du oder das SG-1 Team uns braucht, meldet euch. Wir helfen euch sicherlich
gerne, überhaupt wenn es darum geht, dass hier auf der Erde wieder Ordnung
herrschen soll“ versprach die Tok’Ra. Teal’C verneigte sich.
Danach ging die Tok’Ra in den Stargate Raum und ging so schnell sie konnte
durch das Stargate. Teal’C starrte ihr hinterher und wusste nicht, wie
es mit der Menschheit weiter gehen sollte.
Ein Haus, mitten in einer kleinen Siedlung. So ein richtig schönes Familien
Haus. Vor dem Haus fuhr ein silberner Wagen vor und blieb stehen. Die Türen
öffneten sich und es stiegen zwei Personen aus. Es waren Samantha Carter
und Daniel Jackson. Die schlossen die Türen wieder und gingen auf das Haus
zu.
„ Gut und was machen wir, wenn wir drinnen sind?“ fragte Daniel.
„ Zuerst fragen wir höflich. Falls er nichts sagt, was ich annehme,
spielen wir böse Frau und guter Mann“ antwortete Carter.
“ Das gefällt mir“ musste Daniel zugeben und sie gingen auf
das Haus zu und blieben vor der Türe stehen.
“ Hoffentlich haben wir erfolg“ hoffte Daniel.
“ Wir müssen, ansonsten wird unserer Arbeit ein einziger Krampf“
meinte Carter. Sie klopfte an die Tür. Doch die Tür gab komischerweise
nach und öffnete sich leicht.
„ Die ist aufgebrochen“ stellte Daniel fest, als er das Schloss
ansah. Sam zückte ihre Waffe und öffnete die Tür leicht. Es war
niemand zu sehen, sie ging langsam und vorsichtig rein. Daniel folgte ihr. Carter
sah sich um. Daniel klopfte ihr leicht auf die Schulter. Carter drehte sich
zu Daniel um. Doch er zeigte nur in die Küche des Hauses. Carter sah hinüber
und sah, wie zwei Füße da lagen in einem Blutlacke. Carte lief sofort
hin und Daniel lief ihr nach. Carter blieb in der Küche stehen und starrte
die Person an, die am Boden lag. Daniel kam auch hinein und sah die Leiche.
Carter ging nach vorne und beugte sich runter. Sie fasste den Mann an den Hals
und ließ den Kopf hängen.
“ Er ist tot“ sagte Carter.
“ Wieso?“ fragte Daniel verdutzt.
“ Das NID wird herausgefunden haben, dass wir auf seine Akte zugegriffen
haben. Und bevor er singt, töten sie ihn lieber“ erklärte Carter.
“ Und was jetzt?“ wollte Daniel wissen.
“ Verschwinden wir, bevor sie wieder kommen um ihre Spuren zu verwischen“
meinte Carter. Daniel nickte und wollte gerade aus der Küche gehen. Doch
er blieb stehen und sah verdutzt nach vorne. Carter sah ihn verdutzt an, doch
dann hörte sie ein Geräusch vor sich. Sie stand auf und zielte ihre
Waffe auf den Mann, der vor ihr stand. Es war ein maskierter Soldat mit einer
MP in der Hand.
„ Waffe runter Major“ bat der Soldat. Carter legte ganz langsam
die Waffe runter und hob ihre Hände in die Höhe, so wie es auch Daniel
machte, denn auch vor ihm stand ein maskierter Soldat.
Es klopfte an der Tür von dem ehemaligen Büro von Hammond, wo nun
Kinsey saß.
„ Bitte schön“ bat Kinsey den Gast herein. Die Tür öffnete
sich und Teal’C kam herein.
“ Oh mein Jaffa Freund, was liegt dir denn auf den Herzen?“ fragte
Kinsey mit einer freundlichen Stimme.
“ Ich bin nicht ihr Freund“ sagte Teal’c in einem ernsten
Ton.
“ Na gut, dann halt nicht“ meinte Kinsey.
„ Wieso brechen Sie den ganzen Kontakt zu unseren Alliierten ab?“
fragte Teal’C.
“ Die wollen mich nicht unterstützen, nenne mir einen Grund, warum
ich die dann unterstützen sollte“ antwortete Kinsey.
“ Die unterstützen uns genug. Sie wollen nur keine Diebe sein, dass
ich allerdings auch nicht sein will“ erklärte Teal’C.
“ Teal’c, hör mir zu. Ich bin nicht General Hammond. Es wurde
eindeutig beschlossen, dass er unfähig ist dieses Kommando zu leiten. Das
folgte aus seinen Handlungen heraus. Es ist nun klar, dass andere Methoden herangezogen
werden müssen, damit wir dieses Kommando gut genug führen um diesen
Planeten zu retten und zu schützen“ erklärte Kinsey.
„ Das ist nicht der Korrekte Weg“ versicherte Teal’C seinen
neuen Boss.
“ Mach dir darüber keine Gedanken, Teal’C. Ich bin hier der
Verantwortliche. Du machst einfach das, was ich sage, dann kann dir nichts geschehen.
Falls etwas schief läuft, muss ich die Konsequenzen tragen, nicht du“
erklärte Kinsey.
„ Es geht hier um das Schicksal aller. Da geht es nicht um die Verantwortung.
Es geht darum, dass man das Schicksal positiv verändert. Ihr Weg ist da
nicht der Richtige“ sprach Teal’C.
“ Ich verstehe dich schon. Es ist eine Veränderung für dich.
Doch du wirst bald sehen, dass mein Weg der Richtige ist. Gib mir einfach eine
Chance“ bat Kinsey.
„ Ich rede hier mit einer Wand“ meinte Teal’C.
„ Schon möglich, mein Freund“ sagte Kinsey mit einem stolzen
Unterton. Teal’C zog ein noch ernsteres Gesicht auf und verließ
den Raum wieder. Kinsey lächelte kurz und machte sich wieder an die Arbeit.
„ Wer sind Sie?“ fragte Daniel, der noch immer vor einem bewaffneten
Soldaten stand, der ihn bedrohte.
„ Der Jenige, der dein Schicksal in den Händen trägt“
antwortete der Soldat.
“ Warum tut ihr das?“ wollte Carter erfahren.
“ Hören Sie gut zu, Major. Wir haben mehr Macht als ihr glaubt. Wir
können Ihnen den Mord anhängen, ohne Probleme. Außerdem haben
wir den Beweis, dass Sie sich ohne Erlaubnis in den FBI und NID Akten eingehakt
haben. Ich kann euer Leben sofort zerstören“ antwortete der maskierte
Soldat, der Carter bedrohte.
“ Was schlagen Sie vor?“ wollte Carter wissen.
“ Sie verlieren kein Wort darüber und verschwinden. Sie unterlassen
die Nachforschungen und wir halten die Klappe über den Unerlaubten eingriff
in die Akten des NIDs und des FBIs. Sie können ihr Leben ganz normal weiter
leben, das ist der Deal“ schlug der Soldat vor. Daniel sah etwas verwirrt
und Carter ebenfalls.
„ Nur wenn ich meine Waffe mitnehmen darf“ stellte Carter eine Bedienung.
“ Natürlich, ansonsten könnten wir Ihnen ja was anhängen“
stimmte der Soldat zu.
„ Na gut, einverstanden“ nahm Carter das Angebot an.
„ Aber vorher die Waffe entladen“ befahl der Soldat. Carter griff
langsam nach ihrer Waffe. Sie nahm sie in die Hand und entlud sie. Sie steckte
das Magazin in ihre Hosentasche und die Waffe tat sie in ihre Jacke.
“ Jetzt verlassen Sie langsam das Haus und verschwinden. Wenn jemals ein
Wort darüber fehlt, Major, ist ihr Leben vorbei. Und auch ihres Dr. Jackson“
befahl der Soldat.
“ Verstanden“ meinte Daniel. Carter ging langsam zu Daniel und griff
ihm auf die Schulter. Beide gingen langsam aus dem Haus und stiegen ins Auto
ein, so unauffällig wie nur möglich. Beide saßen im Auto und
atmeten mal tief durch.
“ Wir unterlassen doch jetzt nicht die Untersuchungen, oder?“ fragte
Daniel.
“ Doch, jedenfalls auf diese weiße. Es ist einfach zu gefährlich.
Unser Ziel muss es nun sein, die Unfähigkeit von Kinsey zu beweisen“
antwortete Carter.
“ Das wird wohl nicht so schwer sein“ meinte Daniel.
„ Wer weiß“ warnte Carter und startete ihren Wagen und fuhr
ganz unauffällig weg.
Carter und Daniel kamen wieder in das Stargate Center zurück und beide
waren fertig mit ihren Nerven. Teal’C kam ihnen entgegen.
“ Und?“ fragte der Jaffa sofort.
“ Wir dürfen darüber nie ein Wort verlieren. Der Agent Sheen
ist ermordet worden vom NID und die Mörder haben auch uns gefasst. Falls
wir jemals wieder Nachforschen oder etwas über dieses Ereignis aussprechen,
wird unser Leben ruiniert“ erzählte Daniel.
“ Hier sieht es auch nicht besser aus“ musste Teal’C leider
zugeben.
“ Was ist denn passiert?“ fragte Carter.
“ Kinsey wollte den Asgard und den Tok’Ra vorschlagen, ihm zu helfen,
Technologie zu stehlen. Er trieb es so weit, das Beide den Kontakt zu uns abgebrochen
haben und nichts mehr von uns wissen wollen. Die Tok’Ra haben mir nur
gesagt, falls wir Hilfe brauchen, Kinsey zu stürzten, dann sollten wir
sie kontaktieren“ erzählte Teal’C die Ereignisse vom Stargate
Center.
“ Das wird er zu verhindern wissen“ meinte Daniel. Teal’C
nickte nur.
„ Ich brauche einen Drink“ meinte Carter.
“ Ich auch“ stimmte Daniel zu.
“ Ich trinke nur Fruchtsaft“ versicherte Teal’C. Daniel und
Sam lächelnden kurz und gingen Richtung Kantine.
“ Ich frage mich nur noch eines“ meinte Daniel.
“ Was denn?“ fragte Carter.
“ Was macht Jack eigentlich gerade?“ fragte sich Daniel.
„ Sir, Colonel Jack O’Neill ist jetzt hier“ sagte eine Frau
durch das Telefon.
“ Lassen Sie ihn rein“ bat eine männliche Stimme.
“ Sie dürfen nun rein“ meinte diese Frau.
“ Danke“ bedankte sich Jack und ging durch die Tür.
“ Das ist er also, der berühmt berüchtigte Jack O’Neill“
sagte der Präsident und gab ihm die Hand.
“ Hallo, Mister Präsident“ begrüßte Jack seinen
Gastgeber.
“ Setzen Sie sich doch“ bat der Präsident. Jack nahm es dankend
an und setzte sich in einen Stuhl. Auf der Präsident setzte sich in seinen
Stuhl und sah Jack an.
“ Was verschafft mir die Ehre?“ fragte der Präsident.
“ Senator Kinsey“ antwortete Jack.
“ Ach verdammt, irgendwie habe ich das geahnt“ seufzte der Präsident.
“ Mister Präsident. Es kann sein das Hammond einige Fehler gemacht
hat. Doch die haben wir doch alles wieder ausgebügelt. Wir haben unsere
Arbeit doch gut gemacht. Kinsey ist der Unfähigste Typ für diese Arbeit.
Wenn er weiter hin an dieser Stelle bleibt, sind wir bald alle verloren“
erklärte Jack die Lage.
“ Ich weiß Colonel, ich weiß“ meinte der Präsident.
“ Warum sitzt dann Kinsey in diesem Sessel, wo eigentlich Hammond sitzen
sollte?“ fragte Jack verärgert.
“ Colonel O’Neill, hören Sie mir bitte zu. Ich wollte dies
doch alles auch verhindern. Nur ist es nicht so leicht wie Sie denken. Senator
Kinsey hat mehr Macht, als angenommen. Er hat alles legal durchgeführt
und hat damit alles geschafft was er wollte. Ich kann nichts dagegen machen.
Kinsey hat eine gute Ahnung von Politik, er hat mich Handlungsunfähig gemacht“
erklärte der Präsident.
“ Aber Sie sind der mächtigste Mann der Welt“ meinte Jack,
doch der Präsident lachte nur kurz auf.
“ Schön wäre es, Colonel O’Neill. Wenn ich etwas gegen
Kinsey unternehmen würde, wäre das zu diesem Zeitpunkt ein politischer
Selbstmord. Er hat uns alle gut ausgespielt, wir haben nun mal verloren“
sprach der Präsident leicht resignierend.
„ Kinsey hat doch etwas mit diesem Feuer zu tun“ sagte Jack mit
vollem ernst.
“ Kann schon sein. Aber dafür brauche ich Beweise Colonel, ansonsten
kann ich gar nichts machen, haben Sie denn Beweise?“ fragte der Präsident.
Jack schüttelte nur den Kopf und der Präsident sackte noch etwas mehr
zusammen.
“ Aber Sie können doch den Posten im Stargate Kommando aufheben lassen.
Sie haben die Macht dazu, warum tun Sie das nicht?“ fragte Jack.
“ Colonel, ich könnte das machen, da haben Sie recht. Nur hat Kinsey
einiges gegen mich in der Hand. Wenn ich das mache, schlägt er zu. Dann
verliere ich wahrscheinlich mein Amt und wer weiß, wer durch Kinsey dann
hier sitzt, wenn auch nicht er selbst. Er hat viel Macht, und wenn hier jemand
sitzt, der ihm voll zu stimmt, ist die Schlacht endgültig verloren“
erklärte der Präsident. Jack sein Gesicht versteinerte sich langsam.
Sein Gesicht verlor an Farbe und er wusste nicht, was er sagen sollte.
“ Kinsey hat gewonnen und es scheint, dass wir nichts dagegen unternehmen
können“ fügte der Präsident noch hinzu. Nun verlor Jack
die letzte Farbe in sein Gesicht und brachte keinen Ton mehr aus seinem Munde.
Written by Roland Hebesberger 2004
© by Roland Hebesberger/Stargate Center 2004