Deutsche virtuelle Television präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion

Die Sonne schien schon kräftig auf einen wunderschönen Vorort. Die Zeitungsjungen fuhren gerade durch die Strassen und warfen die Zeitungen vor die Haustüren. Die Hundebesitzer waren schon mit ihren Liebsten unterwegs. Einige Kinder spielten schon draußen und die Großverdiener fuhren gerade in die Arbeit. Einige Sonnenstrahlen schafften es in ein Schlafzimmer. In einem Ehebett lag ein Mann, der schwarze Haare hatte. Er hatte schon einige Jahre auf dem Buckel. So langsam wachte dieser Mann auf. Er streckte sich erst einmal und gähnte so richtig auf. Danach richtete er sich auf und sah verschlafen in den Spiegel.
“ Guten Morgen Simon“ grinste der Mann und stand auf. Er ging ins Badezimmer und vollbrachte die tägliche Hygiene. Danach zog er sich an und stampfte die Stiege runter. Unten wartete bereits seine Frau, Maggie, die gerade den ganzen Tisch mit Nahrungsmittel voll stellte.
“ WOW; so ein Festmahl zu so einer Zeit?“ wunderte sich Simon.
“ Heute haben wir auch Anlass zu feiern“ grinste Maggie. Simon runzelte leicht seine Stirn und wankte zum Tisch. Er setzte sich hin und nahm sich mal ein weich gekochtes Ei. Auch Maggie setzte sich zu ihrem Mann und begann zu frühstücken.
“ Du glaubst mir gar nicht, was mir diese Nacht schon wieder alles eingefallen ist. Das wird eine Weltklasse Fortsetzung zu meinem Buch, falls es überhaupt ankommen wird“ sprach Simon. Maggie lachte nur.
“ Hab doch etwas vertrauen. Der Verlag wird es schon drucken. Deine ersten Bücher haben sie doch auch gedruckt“ versuchte Maggie ihren Mann aufzumuntern.
“ Ja, aber die waren nicht so erfolgreich, wie wir uns das vorgestellt haben. Wer weiß, ob sie meine Geschichte bringen. Aber sie müssten es unbedingt machen, meine Fortsetzung wird wirklich der Knalle. Du musst dir vorstellen. Neue Feinde, neue Welten, neue Galaxien und alles wird immer verstrickter. Sie haben geglaubt, ihren größten Feind vernichtet zu haben, doch dann kommen viele neue Feinde und es wird noch schwieriger. Nicht ein Gegner, sondern viele“ sprach Simon voller Begeisterung.
“ Simon, Schatz, du weißt doch, ich mag keine Science Fiktion Geschichten. Schreib es dann lieber auf und lass deine Leser beurteilen“ meinte Maggie.
“ Du hast Recht, Schatz“ sprach Simon und gab seiner Frau einen Kuss. Danach frühstückten sie weiter. Plötzlich fiel Simon wieder etwas an.
“ Du hast mir noch nicht gesagt, warum wir heute feiern sollten?“ fragte Simon leicht verdutzt. Maggie grinste ihn nur an. Plötzlich läutete es an der Tür.
“ Willst du nicht hingehen?“ wollte Maggie wissen. Simon nickte. Er stand auf und ging zur Türe. Er öffnete sie und der Postmann war da. Er drückte Simon die normale Post in die Hand.
“ Danke Hank“ bedankte sich Simon.
“ Warte mal, hier habe ich noch etwas für dich“ meinte Hank und drückte Simon ein Paket in die Hand.
“ Hier bitte unterschreiben“ bat Hank. Simon tat es und bedankte sich. Danach ging er wieder rein und warf seine Post weg. Er nahm eine Schere und öffnete das Paket. Ganz oben lag ein Zettel und den nahm sich Simon als erster.
“ Simon, wir gratulieren dir, zu deinem neuen Buch. Wie deiner Frau am Telefon mitgeteilt, senden wir dir einen Erstdruck und hoffen, du bist zufrieden damit“ las Simon vor. Er hob seinen Kopf und sah seine Frau schockiert an und sich nur total freute.
„ Du hast es gewusst?“ wunderte sich Simon.
“ Überraschung“ lachte Maggie. Simon lachte nun auch und griff in den Karton und holte sein neues Buch heraus. Er betrachtete es mit voller stolz. Seine Frau stellte sich neben ihn und sah sich auch das Buch an.
“ Das Cover ist gut geworden und nicht einmal den Titel haben sie geändert“ freute sich Maggie.
“ Die Abenteuer des Dr. Daniel Jackson“ las Simon seinen eigenen Titel und war sehr stolz auf sich.

 



Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN

STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES

Amanda Tapping als Major Samantha Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
Christopher Judge als Teal’C
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson

SIMON

Guest Stars:
John Doe als Simon
Jo Anderson als Maggie
Mel Harris als Omma De Sala
Allison Down als Dr. Brightman




Daniel kam in den Besprechungsraum vom Stargate Center. Das SG-1 Team und General Pack warteten bereits auf ihn und sahen ihn verwirrt an.
“ Guten Morgen. Tut mir Leid, dass ich so spät dran bin, aber mein Bett hat mich heute nicht losgelassen“ entschuldigte sich Daniel. Danach setzte er sich hin und die anderen starrten ihn noch immer an.
“ Was denn, habt ihr noch nie verschlafen?“ wunderte sich Daniel. Pack schob Daniel plötzlich ein Buch zu. Daniel hob es hoch und sah das Buch schockiert an.
„ Gratuliere Daniel, du machst Harry Potter Konkurrenz. Du siehst sogar aus, wie die Erwachsene Version von ihm, bei dieser Zeichnung“ meinte Jack. Daniel sah noch immer schockiert auf das Cover, wo sich eine Zeichnung von ihm befand.
„ Kennen Sie den Autor?“ wollte Pack wissen. Daniel blickte sofort hoch und las den Namen durch.
“ Simon Sawyer. Nein sagt mir nichts“ antwortete Daniel noch immer schockiert.
“ Wie kann dieser Simon über dich solche Sachen schreiben?“ wollte Carter wissen.
“ Warst du in letzter Zeit mal in einer Bar und betrunken?“ fragte Jack.
“ Nein“ regte sich Daniel auf.
“ War doch nur eine Frage“ verteidigte sich Jack sofort.
„ Kann es nicht möglich sein, dass nur der Name und dieses Bild mit mir Ähnlichkeit hat, aber diese Geschichte gar nichts mit mir zu tun hat“ schlug Daniel vor.
“ Dieses Buch beginnt damit, dass ein guter Freund von Daniel namens Teal’C gestorben ist“ widersprach Pack sofort. Daniel war nun vollkommen weg vom Fenster.
„ Nur hat dieser Simon Teal’C falsch geschrieben“ warf Jack in die Diskussion.
“ Du hast ein Buch gelesen?“ wunderte sich Daniel.
“ Ausnahmsweise“ musste Jack zugeben.
„ Dann geht es darum, dass er von seinem Freund träumt und ihn dann mit seinem Team retten kann aus einer Höllendimension. Ein böser Feind, der sich Ba’al nennt, will dann die Erde angreifen und wird nur durch Hilfe eines alten Freundes, namens Jonas, gerettet und alle Goa’uld wurden vernichtet“ erzählte General Pack weiter.
“ Da hat Harry Potter keine Chance“ meinte Jack.
“ Wer ist dieser Harry Potter?“ wollte Teal’C nun endlich wissen.
“ Ach komm schon Teal’C. Du kannst mittlerweile Autofahren, kennst jede Folge der Simpsons, aber von Harry Potter hast du noch nie gehört?“ wunderte sich Jack.
“ Ich frage nicht weiter, O’Neill. Mit den Simpsons habe ich schon einen großen Fehler begangen“ antwortete Teal’C.
“ TZ“ schmollte Jack.
“ Außerdem lautet das Ende des Buches, dass ein großer Feind namens Anubis eine Schlacht mit Daniel als hohes Lichtwesen hatte und beide in kleine Kugeln gesprengt wurden. Danach vermischten sich diese Kugeln und verschwanden“ kam Pack wieder auf das Thema zurück.
“ Das war doch sicher von ihm erfunden“ meinte Carter.
“ Nein, genau so hat es sich abgespielt“ wurde Daniel langsam schlecht.
“ Nur die Hochzeit wurde nicht erwähnt“ grinste Jack.
“ Na toll, das einzige nicht geheime fehlt“ regte sich Daniel auf.
“ Wie kann ein Mensch an solche Informationen kommen?“ wollte Pack wissen.
„ Der Wush“ fiel Daniel plötzlich ein. Alle sahen ihn verwirrt an.
“ Er hatte mein ganzes Wissen und er war ziemlich lange unbeaufsichtigt auf der Erde. Vielleicht hat er die Informationen von ihm“ meinte Daniel.
“ Kennen Sie die ersten zwei Bücher von diesem Simon?“ fragte Pack.
„ Noch welche. Die Abenteuer des Jack O’Neills oder was?“ schrie Daniel.
“ Schön wäre es“ schmollte Jack.
„ Nein. Sein erstes Buch hieß meine Entführung und das zweite hieß das helle Wesen“ antwortete Pack.
“ Und?“ wunderte sich Daniel.
“ Uns sind die Bücher vorher nicht aufgefallen. Aber jetzt haben wir natürlich diese auch überprüft. Und glauben Sie mir, diese Geschichten ähneln sehr den Antikern“ erklärte Pack.
“ Das kann er nicht von dem Wush haben, oder?“ wollte Carter wissen.
“ Wahrscheinlich nicht“ antwortete Daniel enttäuscht.
“ Wir können leider nicht verhindern, dass dieses Buch auf den Markt kommt. Wir haben nur wenige Tage, um heraus zu finden, wo das Leck ist“ befahl Pack.
“ Ja, Sir“ nahm Jack den Befehl an und Daniel starrte weiter hin total geschockt das Buch an.

Simon saß in seinem Wohnzimmer auf der Couch und las gerade die Zeitung durch. Maggie war dabei, das Haus zu putzen. Plötzlich klingelte es an der Türe.
“ Ich geh hin“ schrie Maggie. Sie legte den Putzlappen weg und ging zur Türe. Sie öffnete sie und Jack O’Neill stand vor der Türe in Zivilkleidung.
“ Hallo, mein Name ist Jack O’Neill. Ich möchte gerne zu Simon Sawyer“ sprach Jack. Maggie nickte und ließ Jack in das Haus rein.
“ Simon, du hast Besuch“ schrie Maggie und sie ging wieder an die Arbeit. Jack ging ins Wohnzimmer und sah Simon grinsend an.
“ Hallo, mein Name ist Jack O’Neill. Ich würde gerne mit Ihnen über ihr neues Buch sprechen“ meinte Jack.
“ Setz dich“ bat Simon. Jack nahm dieses Angebot gerne an und setzte sich auch sofort hin.
„ Wie kann ich helfen?“ fragte Simon.
“ Ich würde gerne wissen, woher Sie die Idee von dem Charakter Daniel Jackson haben?“ wollte Jack wissen.
“ Das weißt du ganz genau, Jack“ antwortete Simon. Jack sah ihn nur verwundert an. Simon sah sich um, damit er sicher sein konnte, dass Maggie nicht da war.
“ Colonel Jack O’Neill von der Luftwaffe. Anführer des SG-1 Teams, das durch die Vorrichtung namens Stargate auf andere Planeten reist“ erzählte Simon.
“ Wie bitte?“ wunderte sich Jack.
“ Ich weiß alles, Colonel. Und ich werde noch viele Bücher über euch raus bringen“ grinste Simon.
“ Woher wissen Sie das?“ wollte Jack wissen und sah Simon böse an.
“ Nicht von dem Wush, wenn du das meinst“ antwortete Simon und sah wieder in die Zeitung.
“ Diese Informationen unterliegen der Geheimhaltung. Egal wer Ihnen das gesagt hat, er hat damit gegen Regeln verstoßen und es wird Konsequenzen geben“ erklärte Jack.
“ Es ist nur ein Buch, Colonel“ grinste Simon weiter. Jack atmete tief durch. Es schien so, als könnte er nicht viel dagegen machen.

Daniel saß im Besprechungsraum und las gerade etwas im Buch herum. Pack kam aus seinem Büro und sah sofort Daniel.
“ Dr. Jackson, was machen Sie denn da?“ wollte Pack wissen.
“ Ich lese das Buch“ antwortete Daniel.
“ Erschreckend, nicht wahr?“ seufzte Pack.
“ Das wäre so, als hätte ich es geschrieben. Alles so genau beschrieben und es ist alles genau so, wie es wirklich geschehen ist“ wunderte sich Daniel noch immer. Pack setzte sich nun auch hin und sah Daniel etwas traurig an.
“ Wenn dieses Buch bekannt wird, werden wir ein großes Problem haben“ meinte Pack.
“ Das ist mir schon klar. Die Frage ist wirklich nur, woher dieser Simon die Informationen hat und ob er nicht auch noch Beweise sammelt, dass seine Geschichten wahr sind. Er weiß alles, er weiß auch, wo man suchen muss, um Beweise zu bekommen“ erklärte Daniel.
“ Für Ruhm würden Menschen vieles tun“ stimmte Pack zu.
“ Ich hoffe, dass Jack etwas erreichen kann“ hoffte Daniel.
“ Nicht nur Sie, Dr. Jackson“ sprach Pack. Daniel klappte das Bild zu und raufte sich durch die Haare.
“ Gehen Sie sich ausruhen Daniel. Wir machen morgen weiter“ meinte Pack.
“ Sie haben Recht“ stimmte Daniel zu. Er stand auf und verließ den Besprechungsraum. Pack sah seinem Mitarbeiter nur traurig nach. Daniel marschierte durch die Korridore und gähnte wild herum. Danach bog er in sein Quartier ein und legte sich hin. Nach wenigen Sekunden schlief Daniel bereits ein. Plötzlich öffnete Simon die Augen. Er lag in seinem Bett und neben ihm lag die schlafende Maggie. Simon blickte sofort auf die Uhr. Es war mitten in den Nacht.
“ Man, das war aber ein langweiliger Tag im Stargate Center“ schnaufte Simon durch. Danach versuchte er wieder einzuschlafen.

Sam und Teal’C saßen in einem Labor und werteten gerade ihre Daten aus. Jack kam durch die Türe und sah die Beiden verdutzt an.
“ Was macht ihr denn da?“ wollte Jack wissen.
“ Oh, Hallo Sir, ich habe Sie gar nicht gehört“ erschrak Carter.
“ Wir versuchen Simon Sawyer zu überprüfen“ antwortete Teal’C.
„ Und?“ fragte Jack.
“ Dieser Simon hat keinen Kontakt zum Militär oder Stützpunktpersonal. Auch keine Verbindungen zum NID. Er hat auch keine Firma oder Freunde, die vielleicht irgendetwas raus finden könnten. Er führt ein ganz normales leben. Keine Hinweise auf irgendetwas Verdächtiges“ musste Carter leider zugeben.
“ Aber er weiß alles“ ärgerte sich Jack.
“ O’Neill?“ wunderte sich Teal’C.
“ Als ich ihn besucht habe, wusste er sofort wer ich bin und hat mir alles gesagt, was wir letztes Jahr gemacht haben. Er drohte mir sogar, dass er mehr Bücher von uns raus bringen wird“ erzählte Jack und setzte sich hin.
“ Und was haben Sie getan?“ wollte Carter wissen.
“ Tja, da es auf der Hand lag, dass ich bei ihm nicht lügen kann, habe ich versucht ihm zu erklären, dass diese Sache Geheim bleiben müssen“ antwortete Jack.
“ Mit welchem Ergebnis?“ fragte Teal’C.
“ Er sagte darauf, dass es nur ein Buch ist. Er will damit nur Geld verdienen“ erzählte Jack.
“ Also wissen wir nicht, wie Simon an diese Informationen gekommen ist“ schnallte Carter nun.
“ Ich werde es dem General sagen. Er muss mit dem Präsidenten weiter entscheiden“ entschied Jack und marschierte wieder los. Carter und Teal’c blieben schweigend zurück.

Simon trank gerade einen Orangen Saft, als es wieder an der Tür klingelte. Er ging hin und öffnete sie. Daniel stand vor der Türe und sah Simon fragend an.
“ Ah, Daniel. Hab mich schon gefragt, wann du selbst kommen wirst“ freute sich Simon und bat Daniel rein.
“ Hallo Simon“ begrüßte Daniel seinen Gastgeber. Simon schloss wieder die Türe und sah sich Daniel genau an.
“ Jetzt sehe ich dich endlich mal Live“ grinste Simon und stellte sein Glas ab.
“ Simon, woher haben Sie diese Geschichten?“ wollte Daniel wissen.
“ Von jemanden, denn Sie sehr gut kennen“ antwortete Simon.
“ Diese Informationen dürfen nicht an die Öffentlichkeit kommen“ meinte Daniel.
“ Ich weiß, die Menschheit ist noch nicht bereit dafür. Und da gebe ich euch sogar Recht „ sprach Simon.
“ Aber warum dann das Buch?“ wollte Daniel wissen.
„ Es ist nur ein Buch, Daniel. Es ist eine Geschichte. Niemand wird erfahren, dass diese Geschichten wirklich passieren“ antwortete Simon.
“ Simon. Sagen Sie mir bitte, wie Sie mein Leben so kontrollieren können. Sie wissen Dinge von mir, die ich niemanden erzählt habe und auch nicht niedergeschrieben habe. Woher können Sie das dann wissen?“ wollte Daniel erfahren.
“ Daniel, du bist ein Held. Sei froh, dass du verewigt wirst“ seufzte Simon.
“ Ich will nicht berühmt werden. Ich will wissen, wer mein Leben und meine Gedanken kennt und diese Ihnen sagt“ schrie Daniel und schlug auf einen Tisch.
“ Es muss schon beängstigend sein, dass ein anderer einem das ganze Leben beobachtet, und man es nicht einmal weiß. Da gibt es keine Privatsphäre mehr, richtig?“ sprach Simon.
“ Geben Sie mir wenigstens einem Tipp. War es der NID, war es Shannon. Sagen Sie es mir schon“ flehte Daniel.
“ Niemand von denen“ antwortete Simon. Daniel sah ihn nur traurig an. Daniel musste es wissen.
“ Achten Sie mehr auf ihre Träume Daniel“ schlug Simon vor. Daniel runzelte seine Stirn.
“ Wie soll ich denn da verstehen?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich muss Sie jetzt bitten zu gehen. Sie werden von mir hören, oder lesen“ meinte Simon und drängte Daniel aus dem Haus raus.
“ Simon bitte, ich muss es wissen“ schrie Daniel. Doch Simon schlug einfach die Türe zu und Daniel stand ahnungslos vor der Haustüre.

Daniel kam am Abend wieder in sein Quartier an. Es war ein verwirrender Tag. Er hatte General Pack gerade alles berichtet. Er legte sich hin und atmete tief durch.
„ Ich soll auf meine Träume achten“ wunderte sich Daniel noch immer. Doch er war schon sehr müde. Er schloss seine Augen und schlief langsam und ruhig ein:
Ein kleiner Junge, der gerade mit dem Ball spielte, lief auf einer Wiese herum. Die Eltern saßen etwas weiter entfernt auf einer Bank und aßen gerade etwas.
“ Schatz, lauf nicht zu weit weg“ schrie die Mutter des Kindes.
„ Ja, Mama“ sagte der Kleine und spielte weiter. Die Eltern konzentrierten sich wieder auf das Essen und der kleine Junge spielte weiter. Doch dann hüpfte ihm der Ball weg. Der Kleine Junge lief dem Ball nach. Er hüpfte auf die Strasse und der Junge lief auch auf die Strasse. Er hatte seinen Ball. Doch dann kam plötzlich ein Lastwagen daher. Er hupte wie wild und stieg in die Bremse. Die Eltern sahen rüber. Der Kleine stand geschockt auf der Strasse und der LKW rammte ihn. Er fiel neben der Strasse in einem Graben und blieb regungslos liegen. Der LKW fuhr sofort weiter und begann Fahrerflucht. Die Eltern schrieen auf und liefen sofort dort hin. Vor den Augen des Jungen wurde langsam alles schwarz. Plötzlich erschien ein Licht. Eine Frau erschien. Sie war weiß gekleidet und hatte blonde gelockte Haare.
“ Simon, bleib ganz ruhig. Dir wird nichts geschehen“ sprach Omma de Sala.
“ Wer bist du?“ fragte der kleine Simon.
„ Bleib ganz ruhig und vertraue mir“ bat Omma. Sie hob ihre Hand und ein heller Strahl schoss heraus. Die Wunden des kleinen Simons verschwanden. Er war wieder geheilt und Omma lächelte ihn an.
“ Danke“ bedankte sich Simon.
“ Du darfst niemandem davon erzählen“ bat Omma. Der kleine Simon nickte.
“ Wir werden uns wieder sehen“ sprach Omma und danach verschwand sie wieder in einem hellen Licht. Die Eltern liefen diese Schlucht runter und Simon stand wieder auf.
“ Meine Güte, Simon“ schrie seine Mutter und umarmte ihn sofort.
“ Das Auto hat mich verpasst. Ich habe Glück gehabt“ meinte Simon und sah in den Himmel und hoffte, dass er dieses Wesen wieder sehen würde.
Plötzlich riss es Daniel aus seinem Traum. Er wusste noch genau um was es ging. Simon hatte früher eine Bekanntschaft mit Omma De Sala gemacht.
“ Oh mein Gott“ brachte Daniel gerade noch heraus.

General Pack und das SG-1 Team saßen wieder im Besprechungsraum. Daniel berichtete gerade über seinen Traum. Alle sahen ihn etwas geschockt an.
“ Ach, Simon hat einen Unfall gehabt und Omma hat ihn geheilt?“ wunderte sich Jack.
“ Ja, so habe ich es geträumt“ stimmte Daniel zu.
“ Vielleicht haben Sie sich das nur eingebildet“ meinte Pack.
“ Ach ja?“ ärgerte sich Daniel.
“ Ja. Sie wollen unbedingt wissen, woher er die Informationen hat. Und dann hat er gesagt, dass sie auf ihre Träume achten sollen. Die anderen zwei Bücher von Simon ähneln den Antikern. Also verstehe ich diesen Traum vollkommen, warum Sie den hatten“ erklärte Pack.
“ Ach ja, und hatte Simon in seiner Kindheit einen Unfall?“ wollte Daniel wissen und sah Carter dabei an.
“ Habe ich nichts entdeckt. Er war eigentlich nie im Krankenhaus“ musste Carter erklären. Daniel schloss enttäuscht seine Augen.
“ Ich verstehe es, Dr. Jackson, dass Sie unbedingt eine Lösung haben wollen. Aber Träume?“ meinte Pack.
“ Und was war damals bei Teal’C? Da hat mir auch niemand geglaubt, und ohne meine Träume wäre Teal’C jetzt nicht hier“ erklärte Daniel.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu.
“ Da wart ihr aber von so einen Energiefeld verbunden. Wo soll der Zusammenhang zwischen dir und Simon sein?“ wollte Jack wissen.
„ Das werde ich noch raus finden“ versprach Daniel.
“ Dr. Jackson, glauben Sie mir, ich will auch die Wahrheit raus finden. Aber bitte keine unbegründeten Theorien“ bat Pack. Daniel nickte und verschwand sofort aus dem Besprechungsraum.
“ Harry Potter ist wütend“ grinste Jack.

Wieder läutete es an der Türe von Simon. Er öffnete sie wieder und Daniel stand vor der Türe.
“ Ein kleiner Junge wird vom LKW überfahren und von Omma de Sala gerettet“ sprach Daniel. Simon grinste auf.
“ Komm rein“ bat Simon. Daniel ging rein und Simon schloss die Türe.
“ Maggie ist gerade bei den Nachbarn. Also können wir offen reden“ meinte Simon.
“ Sie weiß es nicht?“ wunderte sich Daniel.
“ Nein, dann würde Sie mich für verrückt halten. Niemand wird davon erfahren, wie ich es gesagt habe. Ich bin nicht dein Feind, Daniel, ich bin dein Freund“ erklärte Simon.
„ Was hast du mit Omma zu tun?“ wollte Daniel nun endlich wissen.
“ Du kannst es also nun auch“ freute sich Simon.
“ Was kann ich?“ fragte Daniel mit einer neugierigen Stimme.
“ Wir zwei haben eine Verbindung. Frage mich nicht, wie sie das gemacht hat. Aber wir tauschen unsere Erfahrungen aus, ohne es zu wissen. Ich habe es irgendwann einmal verstanden, wie ich es kontrollieren kann. Und so kann ich jeden Tag von dir beobachten“ antwortete Simon.
“ Kannst du das auch wieder unterlassen?“ bat Daniel.
“ Nein Daniel, sicherlich nicht“ widersprach Simon.
„ Aber du kannst nicht einfach mein Leben beobachten“ regte sich Daniel auf.
“ Doch, ist ganz einfach. Grüße Sarah mal von mir. Da hab ich bei euch auch so einige interessante Dinge gesehen“ grinste Simon.
„ Was?“ schrie Daniel auf.
“ Ja. Und aus diesem Grunde habe ich diese Geschichte nicht in das Buch geschrieben. Das ist wirklich dein Privatleben und hat mit der Hauptgeschichte nichts zu tun. Deshalb fehlt dieser Teil deines Lebens im Buch“ erklärte Simon.
“ Du hast uns dabei beobachtet?“ konnte es Daniel noch immer nicht glauben.
“ Sie hat ein nettes Muttermal“ grinste Simon.
„ Mach das nie wieder“ drohte Daniel.
“ Ich hab es dir schon gesagt. Ich bin nicht dein Feind. Ich habe dir öfters geholfen, als du wahrscheinlich denkst“ sprach Simon.
“ Und das wäre?“ wollte Daniel wissen.
“ Wenn du es wirklich wissen willst, dann würde ich dir vorschlagen, dass du schlafen gehst“ schlug Simon vor. Daniel stand geschockt im Wohnzimmer von Simon und wusste nicht mehr, was er sagen sollte um Simon zu überzeugen.

Daniel stand mit Jack im Büro von General Pack, der Beide nur überrascht ansah. Daniel hatte gerade berichtet, was Simon ihm alles erzählt hatte.
“ Und was sollen wir jetzt machen?“ wollte Pack wissen.
“ Mich in einem künstlichen Schlaf versetzen“ meinte Daniel.
“ Er will Jennifer Lopez spielen“ sprach Jack.
“ Der Film, wo sie in die Gedanken des Mörders reingeht?“ wunderte sich Pack.
“ Ich fand ihn auch scheiße“ stimmte Jack zu.
“ Ich will nur schlafen ohne aufzuwachen. So werde ich die ganzen Informationen von Simon erhalten. So kann ich vielleicht erfahren, wie wir die Verbindung trennen können. Damit kann er wenigstens kein weiteres Werk mehr schreiben“ erklärte Daniel.
“ Colonel?“ fragte Pack und sah Jack fragend an.
“ General?“ wunderte sich Jack, warum er da jetzt rein gezogen wird.
“ Daniel ist ihr Teammitglied, Sie müssen es entscheiden“ meinte Pack.
“ Tja, wenn Daniel schlafen will, dann soll er schlafen“ fand Jack. Pack nickte und Daniel grinste.

Daniel lag in der Krankenstation auf einem Bett. Dr. Brightman stand vor ihm und schloss einige Geräte an Daniels Körper an.
“ Ich werde Ihnen jetzt dann ein Schlafmittel verpassen und immer wieder etwas nachschicken, damit sie eine Zeitlang schlafen werden. Falls irgendetwas nicht passen sollte, werde ich Sie sofort aufwecken“ meinte Dr. Brightman.
“ Einverstanden“ stimmte Daniel zu.
“ Wieso kann ich nicht einmal auf eine Mission gehen, wo ich schlafen kann“ ärgerte sich Jack.
“ Gute Nacht Jack“ grinste Daniel.
“ Ich beginne nun“ gab Dr. Brightman bekannt und verpasste Daniel das Schlafmittel. Daniel merkte, wie schnell er müde wurde und nach wenigen Augenblicken versank Daniel bereits im Schlaf:
Ein jugendlicher Simon lag im Bett. Es war stockdunkel und es herrschte totenstille. Plötzlich erschien unter Simon ein heller Strahl. Simon hob von seinem Bett ab und schwebte in der Luft herum. Das Licht wurde immer heller und Simon war plötzlich verschwunden. Simon wurde wach und er lag in einem hellen Raum. Alles leuchtete und er schwebte in diesem Raum herum. Omma de Sala lag vor ihm und grinste ihn an.
“ Du brauchst keine Angst zu haben“ versprach Omma.
“ Was mache ich hier?“ wollte Simon wissen.
“ Ich versuche nur dir zu helfen. Du musst mir vertrauen“ sprach Omma. Simon erkannte plötzlich diese Person.
“ Du hast mich damals gerettet“ viel Simon wieder ein.
“ Ganz genau. Ich werde dir auch dieses Mal helfen. Du musst einfach nur ganz ruhig liegen bleiben. Es wird auch gar nicht wehtun“ erklärte Omma. Simon nickte. Er legte sich wieder hin und ein helles Licht umfuhr ihm. Nach einigen Minuten lag Simon wieder in seinem Bett und es war so, als wäre nichts geschehen. So ging es jede Nacht bis zu seinem Geburtstag, wo er 18 Jahre alt wurde. Danach war jede Nacht ruhe und Simon wunderte sich, was mit Omma geschehen ist. Simon machte dies ziemlich fertig. Er fing an eine Art Tagebuch zu führen, wo er die letzten Jahre beschrieb, was geschehen ist. Doch von Omma war keine Spur mehr. Nach einigen Jahren schrieb Simon das Tagebuch zu einem echten Buch um und reichte es ein. Der dritte Verlag nahm es an und es kam heraus. Simon war begeistert. Doch das Buch hatte nicht gerade viel Erfolg, da die Sache mit der Entführung nicht gerade etwas Neues auf dem Markt war. Danach ließ Simon die Sache mit Omma liegen und begann zu Leben. Er erlernte einen Beruf und lernte Maggie kennen. Mit 24 Jahren machte Simon seiner Liebsten einen Heiratsantrag und sie nahm ihn an. Ein Jahr später, als Simon 25 Jahre alt war, befand sich Simon in der Nacht vor der Hochzeit. Es schien glücklich zu sein. Er wusste, dass er morgen heiraten wird. Plötzlich erschien ein helles Licht im Zimmer und Omma stand wieder da. Simon erschrak wieder.
“ Es tut mir Leid, dass ich dich erschreckt habe“ entschuldigte sich Omma.
“ Was willst du von mir?“ wollte Simon wissen. Omma ging langsam auf ihn zu.
“ Simon, du bist etwas ganz besonderes. Ich muss nur mehr wissen, was es an dir ist. Ich möchte noch einen Test durchführen. Dann habe ich Gewissheit“ antwortete Omma.
“ Ich werde morgen heiraten“ berichtete Simon.
“ Das weiß ich und du wirst rechtzeitig wieder hier sein“ erklärte Omma.
“ Warum jetzt, warum warst du nicht früher schon da, um deine Tests zu machen?“ wollte Simon wissen.
“ Ich habe gemerkt, dass dich meine Besuche schwer belasten. Deshalb habe ich es gelassen. Ich wollte dich Leben lassen. Außerdem musste ich meine Ergebnisse erst auswerten. Wenn ich diesen Test noch machen kann, dann werde ich dich in Ruhe lassen und dein Leben wird normal verlaufen, wie jedes andere“ erklärte Omma.
“ Was ist das für ein Test?“ wollte Simon wissen.
“ Wie die anderen für dich. Es wird dir nicht wehtun“ antwortete Omma.
“ Und dann wirst du mich in Ruhe lassen?“ fragte Simon nochmals nach.
“ Korrekt“ stimmte Omma zu.
“ Dann mach es“ meinte Simon. Omma nickte. Simon umfuhr ein helles Licht und es fuhr mehrmals durch seinen Körper. Er spürte nichts. Er sah es nur, wie helle Teilchen durch seinen Körper fuhren, doch keine Schmerzen oder Gefühle kamen in ihm hoch. Nach einigen Minuten war Omma fertig und das Licht verschwand wieder.
“ Ich danke dir Simon. Viel Glück mit Maggie“ grinste Omma und danach verschwand sie in einem hellen Licht. Einem Tag danach heiratete Simon. Doch die Sache mit Omma ließ ihm einfach keine Ruhe. Er schrieb es wieder nieder und reichte es als Fortsetzung zu seinem Buch ein und es wurde auch wieder angenommen. Doch auch dieses Buch war kein Erfolg. So ließ Simon wieder die Hände davon und baute sich eine gemeinsame Existenz mit Maggie auf. Er hatte lange Ruhe. Doch 19 Jahre später sollte alles wieder anders werden. Simon war gerade dabei für seine Frau das Haus zu putzen, um sie zu überraschen. Denn sie hatte gerade eine schwere Krankheit hinter sich und war auf einmal wieder Gesund. In der Küche stand plötzlich wieder Omma da und Simon erschrak.
“ Wie geht es Maggie?“ wollte Omma wissen.
“ Was?“ wunderte sich Simon.
“ Sie hatte doch Krebs, wie ihr Menschen es nennt“ meinte Omma.
“ Ja“ antwortete Simon verwundert.
“ Den habe ich beseitigt“ grinste Omma.
“ Du hast meine Frau geheilt?“ wollte Simon wissen.
“ Allerdings“ antwortete Omma und Simon sah sie einfach verwundert an.
“ Warum hast du das gemacht?“ fragte Simon verwirrt.
“ Ich habe dir schon gesagt, dass du etwas Besonderes bist. Du bist ein Schlüssel. Einer, den wir schon lange gesucht haben. Wir sind mächtiger wie du, aber du hast noch Sachen in dir, die wir benötigen“ sprach Omma.
“ Ich verstehen kein Wort“ musste Simon zugeben.
“ Kann ich mir vorstellen, Simon. Ich brauche nur deinen Kopf. Du wirst dabei nichts empfinden“ erklärte Omma.
“ Wie soll ich das verstehen?“ fragte Simon.
“ Die Menschen benützen 10% ihres Gehirns. Du auch, aber du kannst mehr benützen. Für dich ist das Gehirn nicht versperrt. Du hast Zugriff auf alles. Nur durch die Evolution wurde dieser Teil für dich versteckt. Aber ich kann es durch das Benützen und ich brauche es nun“ sprach Omma und ging auf Simon zu. Sie streckte ihre Hand aus und wollte Simon an den Kopf fassen. Doch er wich zurück.
“ Ich habe deine Frau gerettet. Es wird dir nicht wehtun. Bitte lass mich einem Freund helfen“ bat Omma. Simon überlegte einige Momente, doch dann gab er nach. Omma fasste den Kopf von Simon und aus ihrer Hand rasten viele kleine Teile und umringten den Kopf von Simon. Plötzlich gab es einen Knall und Simon sah Daniel, wie er gerade einen Strahl von dem Energiefeld an die Schulter bekam und Teal’C mit Sha’an vernichtet wurde. Das Bild verschwamm wieder und Simon lag in der Küche. Maggie kam nach Hause und weckte Simon.
“ Alles in Ordnung, Schatz?“ wollte Maggie wissen.
“ Ja, ich bin wohl nur ohnmächtig geworden“ antwortete Simon. Doch von diesem Tag an, hatte es alles verändert. Er verpasste Daniel die Macht, mit Teal’C verbunden zu sein. Doch daraus folgte, dass immer wenn Simon einschlief, er den ganzen Tag von Daniel vor den Augen sah. Am Anfang war er ziemlich fertig, doch irgendwann sah er seinen nutzen daraus. Es ging nicht mehr um ein Wesen, was ihn entführte. Es ging um das ganze Universum. Er schrieb sich wieder alles auf. Die Geschichte wurde richtig lang und sehr spannend. Er wusste, dass dies seine Chance ist, als Autor groß raus zu kommen. Er kündigte seine Arbeit, und jeden Tag in der Früh fing er an zu schreiben, wenn etwas aufregendes passierte. Und bei SG-1 stand das fast an der Tagesordnung. Ein Jahr später schrieb Simon gerade und Maggie war mit einigen Freunden unterwegs. Plötzlich blendete Simon etwas und Omma stand wieder vor ihm. Doch diesmal sah sie nicht so ruhig aus, wie sonst.
“ Was ist los?“ wollte Simon wissen und sprang auf.
“ Du musst wissen, das bei deinem letzten Besuch etwas schief gegangen ist“ wies Simon Omma darauf hin.
“ Ich weiß Simon. Ich wusste nicht, wie ich es ändern könnte. Es tut mir Leid. Aber ich habe keine Zeit mehr für lange Erklärungen“ sprach Omma.
“ Wie meinst du das?“ wollte Simon wissen.
“ Mein Volk steht kurz vor der Vernichtung. Du musst es doch von Daniel wissen. Ich wollte, dass er zu uns zurückkehrt, doch er will nicht. Wir werden vernichtet werden. Diesem Schicksal steht nichts mehr im Weg, deshalb habe ich keine andere Wahl“ sprach Omma und hob ihre Hand.
“ Was tust du?“ wollte Simon wissen, der langsam Angst bekam.
“ Du bist etwas Besonderes. Du bist unsere letzte Hoffung um zu überleben. Ich hoffe, dass es klappt, denn meine Tests waren nicht eindeutig“ sprach Omma. Ein heller Strahl schoss aus ihrer Hand und durchfuhr Simon. Diesmal schrie er auf und als der Strahl wieder verschwand brach Simon zusammen. Als er wieder wach wurde, war Omma verschwunden. Er hatte keine Ahnung, was sie mit ihm gemacht hatte, doch die Verbindung zu Daniel war noch immer vorhanden. Simon sah, wie Daniel sich opferte und wie die Antiker ausgelöscht wurden und wie danach alle Goa’Uld vernichtet wurden. Simon fand, dass dies ein perfektes Ende für das Buch wäre und reichte es ein.
Daniel wurde wieder wach und Dr. Brightman sah ihn verdutzt an. Sie sah sich sofort einige Werte an und konnte nicht fassen, was sie da sah.
„ Das Mittel müsste noch wirken“ meinte Dr. Brightman.
“ Nein, die Geschichte ist vorbei. Ich weiß nun alles“ erklärte Daniel.
“ Da bin ich mal gespannt“ fand Pack und Daniel atmete tief durch.

Simon lief wieder zu der Türe, denn es hat wieder geläutet. Er öffnete die Tür und Daniel stand wieder davor.
“ Hallo“ grinste Simon.
“ Ich weiß nun alles“ sagte Daniel und trat ein.
“ Lange geschlafen, was?“ wollte Simon wissen.
“ Drei ganze Tage“ antwortete Daniel.
“ So kurz war mein Leben. WOW“ wunderte sich Simon.
“ Was hat Omma mit dir gemacht?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich habe keine Ahnung. Du weißt genau so viel wie ich. Und da sie anscheinend vernichtet wurde, werde ich es wohl niemals erfahren“ antwortete Simon.
„ Und ich nehme an, davon weiß Maggie auch nichts?“ fragte Daniel.
“ Sie weiß überhaupt nichts“ erklärte Simon.
“ Wo ist sie eigentlich?“ würde Daniel gerne wissen.
“ Beim Einkaufen, sie wird uns nicht stören“ antwortete Daniel.
“ Aber da du mein Leben siehst, wirst du wohl endlich verstehen, dass dieses Buch nicht auf den Markt darf“ versuchte Daniel klar zu machen.
“ Das ist ein Buch. SCI FI. Niemand wird es glauben. Es wird einfach eine tolle Geschichte sein“ sprach Simon.
“ Hättest du nicht einfach die Namen ändern können?“ fragte Daniel.
“ Ich fand die Namen gut. Daniel du hast mein Leben gesehen. Ich hänge von diesem Buch ab. Wenn ich damit kein Geld verdiene, werden wir das Haus verlieren. Es geht um meine Existenz hier. Ihr könnt machen was ihr wollt, aber das Buch wird raus kommen“ antwortete Simon. Plötzlich hörte man etwas quietschen und einen Schrei.
“ Was zum Teufel“ wunderte sich Simon und ging ans Fenster und sah raus. Ein Auto fuhr gerade weg und eine Frau lag verletzt am Boden.
“ Maggie“ schrie Simon. Er lief raus und sofort zu seiner Frau hin. Daniel folgte ihm und sah geschockt auf dem Boden.
“ Sie atmet nur mehr schwach“ schrie Simon.
“ Ich hol den Wagen, wir fahren sie sofort ins Krankenhaus“ meinte Daniel.
“ Sollten wir nicht einen Krankenwagen holen?“ wollte Simon wissen.
“ Der braucht zu lange hier her“ schrie Daniel. Er fuhr mit seinem Auto dort hin und verfrachtete Maggie auf dem Rücksitz, wo sich auch Simon hinsetzte. Daniel fuhr sofort los. Simon streichelte seine Frau, die blutverschmiert war.
“ Nein, bitte nicht. Stirb nicht“ heulte Simon dahin.
“ Warum ist Omma jetzt nicht da“ schrie Simon. Maggie hörte auf zu atmen und Simon blieb die Luft weg.
“ Nein, Schatz, atme“ schrie Simon. Daniel fuhr sofort rechts ran.
“ Was soll das jetzt?“ wollte Simon wissen.
“ Wiederbelebung kann ich nicht machen, wenn ich fahre“ antwortete Daniel und wollte gerade aussteigen. Doch dann leuchteten die Hände von Simon auf. Daniel sah geschockt nach hinten. Ein Strahl schoss aus Simons Händen und der Körper von Maggie leuchtete hell auf.
“ Mein Gott“ wunderte sich Daniel. Maggie ging in einem Licht auf und verschwand als Lichtwesen von diesem Auto. Simon sah geschockt dort hin, wo gerade eben noch seine Frau war. Jetzt lagen nur mehr ihre Klamotten da.
“ Was war das?“ fragte Simon schockiert.
“ Ich glaube, ich weiß, was Omma mit dir gemacht hat“ antwortete Daniel.

Simon war auf der Krankenstation im Stargate Raum und er wurde von Dr. Brightman untersucht. Daniel stand mit Pack vor der Krankenstation.
“ Omma hat eines damals entdeckt, als sie ihn gerettet hat. Simon ist wohl ein Nachkomme der Antiker, die auf der Erde waren“ fing Daniel an zu erklären.
“ Wie bitte?“ wunderte sich Pack.
“ Omma hat mir mal erzählt, dass sie glaubt, dass es noch einige Nachfahren der Antiker auf der Erde geben muss. Die müssten noch einige Kräfte haben. Sie hoffte, dass sie durch diese Leute, den Menschen helfen könnte, ohne ihre Grenze zu übertreten, weil sie nichts gemacht hat. Doch die Tests waren schwerer, als sie dachte und sie war sich nicht ganz so sicher. Doch sie hat Simon benützt um mir als Ex Antiker die Verbindung zu Teal’C aufbauen zu lassen. So konnten wir ihn retten. Und als sie merkte, dass die Antiker von Anubis vernichtet werden, hat sie etwas in Simon eingepflanzt, was ihm die Antiker Fähigkeiten gibt“ erklärte Daniel.
„ Wollen Sie damit sagen, Simon ist ein Antiker?“ fragte Pack.
“ Nein, noch nicht“ antwortete Daniel. Dr. Brightman kam heraus und sah nicht gerade glücklich aus.
“ Was ist los, Doktor?“ fragte Pack.
“ Simons Zellen sterben ab, ohne erdenklichen Grund. Es wäre so, als wolle der Körper nicht mehr leben“ antwortete Dr. Brightman.
“ Was?“ regte sich Daniel auf.
“ Es geht rasend schnell. Der ganze Körper hört auf zu arbeiten. Er wird innerhalb der nächsten halben Stunde tot sein. Und ich kann für ihn leider nichts machen“ musste Dr. Brightman zugeben.

Simon lag im Sterben. Sein ganzer Körper zerfiel immer schneller. Das ganze SG-1 Team, Dr. Brightman und General Pack standen vor seinem Bett.
“ Was wird mir mit geschehen?“ fragte Simon. Alle waren still, denn keiner hatte eine Antwort.
“ Keiner von euch wird mich retten könne oder?“ wollte Simon wissen.
“ Leider nicht“ antwortete Daniel mit einer traurigen Stimme.
“ Es tut mir Leid, wenn ich mit meinem Buch euch Probleme gemacht habe. Ich wollte nur für meine Frau ein schönes Leben machen“ sprach Simon.
“ Das Problem werden wir schon irgendwie lösen“ meinte Pack. Plötzlich schloss Simon die Augen und das EGK fing an einen langen Ton zu ziehen.
“ Sein Herz ist stehen geblieben“ schrie Dr. Brightman und wollte ihn wieder beleben.
“ Doktor, lassen Sie es“ bat Daniel. Dr. Brightman sah Daniel geschockt an.
“ Bitte“ bat Daniel nochmals. Pack nickte und Dr. Brightman ließ es sein. Plötzlich ging Simon in einem hellen Licht auf. Alle sahen das Lichtwesen geschockt an. Es stieg auf und nur die Kleidung von Simon blieb zurück.
“ Oh mein Gott“ sagte Carter. Plötzlich erklang die Stimme von Simon in diesem Raum.
“ Nun verstehe ich alles, Daniel. Ich habe die Macht der Antiker in mir. Das hat mir Omma gegeben. Sie hat nur gewartet, bis ich bereit dazu war. Als ich Maggie geheilt habe, wurde es aktiv. Deshalb zerfiel mein Körper. Es ist alles in Ordnung“ sprach Simon.
“ Was?“ fragte Daniel schockiert.
“ Die Antiker sind nicht länger ausgestorben“ antwortete Simon.
“ Ich hoffe, dass dein Team Daniel, die Welt noch öfters retten wird“ hoffte Simon.
„ Hey, mein Team“ regte sich Jack auf.
“ Natürlich, Colonel“ lachte die Stimme.
“ Wir haben nur noch ein Problem“ meinte Teal’C.
“ Das Buch“ fügte Pack hinzu.
“ Darum werde ich mich kümmern, General. Keine Angst, dieses Buch wird nicht erscheinen“ erklärte Simon.
“ Danke“ bedankte sich Daniel.
“ Ich danke euch. Ich hoffe, wir sehen uns einmal wieder“ sagte die Stimme von Simon. Danach verschwand das Lichtwesen und alle sahen geschockt zur Decke. Nur Daniel war beruhigt. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass die Antiker doch noch nicht ihr Ende gefunden hatten.

Written by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger

Kritik:
Ein Buch über die Abenteuer des SG1-Teams soll herauskommen. Jack und Daniel versuchen mit dem Autor Simon zu reden, schaffen aber nicht ihn umzustimmen. Auf den Hinweis von Simon hin, beobachtet Daniel seine Träume besser und kommt hinter das Geheimnis von Simons Vergangenheit und erfährt, dass Simon ein Nachfahre der Antiker ist. Er hatte schon in seiner Kindheit eine Begegnung mit Omma de Sala, die ihn Grundlegend verändert hat. Omma hat ihn fast jeden Tag besucht um ihn zu untersuchen.
Bei einer Untersuchung ging etwas schief und eine Verbindung wurde zwischen Daniel und Simon aufgebaut, wodurch Simon nun Daniels Erlebnisse sehen konnte. Diese Erlebnisse schrieb er nieder und konnte dadurch ein Buch verfassen.
Während eines Gespräches wird Simons Frau angefahren und schwer verletzt. Auf der Fahrt ins Krankenhaus setzt Simon neue Kräfte frei. Seine Frau stirbt trotzdem, ihr gelingt aber der Aufstieg zum Lichtwesen. Simon stirbt kurz darauf auf der Krankenstation im SGC und schafft auch den Aufstieg, womit die Rasse der Antiker gerettet ist.

Die zweite sehr gute Folge in Folge. Die Idee ist zwar auf den ersten Blick etwas an die Serie (Folge: Jim in der 8. Staffel) angelehnt, hat aber eine ganz eigene Charakteristik und vor allem eine eigene Handlung. Die Folge zeigt, dass die Virtuelle Serie noch mit dem „echten“ Stargate verbunden ist, aber trotzdem eine eigene Entwicklung nimmt. Vor allem die Verbindung zu vergangenen Folgen ist gut gelungen und die Hoffnung für die Erde steigt wieder, weil einer der vernichteten Verbündeten doch nicht vernichtet ist und der Erde noch helfen kann. Es bleibt aber weiterhin hochgefährlich für die Erde.

Rating: 9.5