Die Sonne schien schon kräftig auf einen
wunderschönen Vorort. Die Zeitungsjungen fuhren gerade durch die Strassen
und warfen die Zeitungen vor die Haustüren. Die Hundebesitzer waren schon
mit ihren Liebsten unterwegs. Einige Kinder spielten schon draußen und
die Großverdiener fuhren gerade in die Arbeit. Einige Sonnenstrahlen schafften
es in ein Schlafzimmer. In einem Ehebett lag ein Mann, der schwarze Haare hatte.
Er hatte schon einige Jahre auf dem Buckel. So langsam wachte dieser Mann auf.
Er streckte sich erst einmal und gähnte so richtig auf. Danach richtete
er sich auf und sah verschlafen in den Spiegel.
“ Guten Morgen Simon“ grinste der Mann und stand auf. Er ging ins
Badezimmer und vollbrachte die tägliche Hygiene. Danach zog er sich an
und stampfte die Stiege runter. Unten wartete bereits seine Frau, Maggie, die
gerade den ganzen Tisch mit Nahrungsmittel voll stellte.
“ WOW; so ein Festmahl zu so einer Zeit?“ wunderte sich Simon.
“ Heute haben wir auch Anlass zu feiern“ grinste Maggie. Simon runzelte
leicht seine Stirn und wankte zum Tisch. Er setzte sich hin und nahm sich mal
ein weich gekochtes Ei. Auch Maggie setzte sich zu ihrem Mann und begann zu
frühstücken.
“ Du glaubst mir gar nicht, was mir diese Nacht schon wieder alles eingefallen
ist. Das wird eine Weltklasse Fortsetzung zu meinem Buch, falls es überhaupt
ankommen wird“ sprach Simon. Maggie lachte nur.
“ Hab doch etwas vertrauen. Der Verlag wird es schon drucken. Deine ersten
Bücher haben sie doch auch gedruckt“ versuchte Maggie ihren Mann
aufzumuntern.
“ Ja, aber die waren nicht so erfolgreich, wie wir uns das vorgestellt
haben. Wer weiß, ob sie meine Geschichte bringen. Aber sie müssten
es unbedingt machen, meine Fortsetzung wird wirklich der Knalle. Du musst dir
vorstellen. Neue Feinde, neue Welten, neue Galaxien und alles wird immer verstrickter.
Sie haben geglaubt, ihren größten Feind vernichtet zu haben, doch
dann kommen viele neue Feinde und es wird noch schwieriger. Nicht ein Gegner,
sondern viele“ sprach Simon voller Begeisterung.
“ Simon, Schatz, du weißt doch, ich mag keine Science Fiktion Geschichten.
Schreib es dann lieber auf und lass deine Leser beurteilen“ meinte Maggie.
“ Du hast Recht, Schatz“ sprach Simon und gab seiner Frau einen
Kuss. Danach frühstückten sie weiter. Plötzlich fiel Simon wieder
etwas an.
“ Du hast mir noch nicht gesagt, warum wir heute feiern sollten?“
fragte Simon leicht verdutzt. Maggie grinste ihn nur an. Plötzlich läutete
es an der Tür.
“ Willst du nicht hingehen?“ wollte Maggie wissen. Simon nickte.
Er stand auf und ging zur Türe. Er öffnete sie und der Postmann war
da. Er drückte Simon die normale Post in die Hand.
“ Danke Hank“ bedankte sich Simon.
“ Warte mal, hier habe ich noch etwas für dich“ meinte Hank
und drückte Simon ein Paket in die Hand.
“ Hier bitte unterschreiben“ bat Hank. Simon tat es und bedankte
sich. Danach ging er wieder rein und warf seine Post weg. Er nahm eine Schere
und öffnete das Paket. Ganz oben lag ein Zettel und den nahm sich Simon
als erster.
“ Simon, wir gratulieren dir, zu deinem neuen Buch. Wie deiner Frau am
Telefon mitgeteilt, senden wir dir einen Erstdruck und hoffen, du bist zufrieden
damit“ las Simon vor. Er hob seinen Kopf und sah seine Frau schockiert
an und sich nur total freute.
„ Du hast es gewusst?“ wunderte sich Simon.
“ Überraschung“ lachte Maggie. Simon lachte nun auch und griff
in den Karton und holte sein neues Buch heraus. Er betrachtete es mit voller
stolz. Seine Frau stellte sich neben ihn und sah sich auch das Buch an.
“ Das Cover ist gut geworden und nicht einmal den Titel haben sie geändert“
freute sich Maggie.
“ Die Abenteuer des Dr. Daniel Jackson“ las Simon seinen eigenen
Titel und war sehr stolz auf sich.
Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN
STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES
Amanda Tapping als Major Samantha
Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
Christopher Judge als Teal’C
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson
SIMON
Guest Stars:
John Doe als Simon
Jo Anderson als Maggie
Mel Harris als Omma De Sala
Allison Down als Dr. Brightman
Daniel kam in den Besprechungsraum vom Stargate
Center. Das SG-1 Team und General Pack warteten bereits auf ihn und sahen ihn
verwirrt an.
“ Guten Morgen. Tut mir Leid, dass ich so spät dran bin, aber mein
Bett hat mich heute nicht losgelassen“ entschuldigte sich Daniel. Danach
setzte er sich hin und die anderen starrten ihn noch immer an.
“ Was denn, habt ihr noch nie verschlafen?“ wunderte sich Daniel.
Pack schob Daniel plötzlich ein Buch zu. Daniel hob es hoch und sah das
Buch schockiert an.
„ Gratuliere Daniel, du machst Harry Potter Konkurrenz. Du siehst sogar
aus, wie die Erwachsene Version von ihm, bei dieser Zeichnung“ meinte
Jack. Daniel sah noch immer schockiert auf das Cover, wo sich eine Zeichnung
von ihm befand.
„ Kennen Sie den Autor?“ wollte Pack wissen. Daniel blickte sofort
hoch und las den Namen durch.
“ Simon Sawyer. Nein sagt mir nichts“ antwortete Daniel noch immer
schockiert.
“ Wie kann dieser Simon über dich solche Sachen schreiben?“
wollte Carter wissen.
“ Warst du in letzter Zeit mal in einer Bar und betrunken?“ fragte
Jack.
“ Nein“ regte sich Daniel auf.
“ War doch nur eine Frage“ verteidigte sich Jack sofort.
„ Kann es nicht möglich sein, dass nur der Name und dieses Bild mit
mir Ähnlichkeit hat, aber diese Geschichte gar nichts mit mir zu tun hat“
schlug Daniel vor.
“ Dieses Buch beginnt damit, dass ein guter Freund von Daniel namens Teal’C
gestorben ist“ widersprach Pack sofort. Daniel war nun vollkommen weg
vom Fenster.
„ Nur hat dieser Simon Teal’C falsch geschrieben“ warf Jack
in die Diskussion.
“ Du hast ein Buch gelesen?“ wunderte sich Daniel.
“ Ausnahmsweise“ musste Jack zugeben.
„ Dann geht es darum, dass er von seinem Freund träumt und ihn dann
mit seinem Team retten kann aus einer Höllendimension. Ein böser Feind,
der sich Ba’al nennt, will dann die Erde angreifen und wird nur durch
Hilfe eines alten Freundes, namens Jonas, gerettet und alle Goa’uld wurden
vernichtet“ erzählte General Pack weiter.
“ Da hat Harry Potter keine Chance“ meinte Jack.
“ Wer ist dieser Harry Potter?“ wollte Teal’C nun endlich
wissen.
“ Ach komm schon Teal’C. Du kannst mittlerweile Autofahren, kennst
jede Folge der Simpsons, aber von Harry Potter hast du noch nie gehört?“
wunderte sich Jack.
“ Ich frage nicht weiter, O’Neill. Mit den Simpsons habe ich schon
einen großen Fehler begangen“ antwortete Teal’C.
“ TZ“ schmollte Jack.
“ Außerdem lautet das Ende des Buches, dass ein großer Feind
namens Anubis eine Schlacht mit Daniel als hohes Lichtwesen hatte und beide
in kleine Kugeln gesprengt wurden. Danach vermischten sich diese Kugeln und
verschwanden“ kam Pack wieder auf das Thema zurück.
“ Das war doch sicher von ihm erfunden“ meinte Carter.
“ Nein, genau so hat es sich abgespielt“ wurde Daniel langsam schlecht.
“ Nur die Hochzeit wurde nicht erwähnt“ grinste Jack.
“ Na toll, das einzige nicht geheime fehlt“ regte sich Daniel auf.
“ Wie kann ein Mensch an solche Informationen kommen?“ wollte Pack
wissen.
„ Der Wush“ fiel Daniel plötzlich ein. Alle sahen ihn verwirrt
an.
“ Er hatte mein ganzes Wissen und er war ziemlich lange unbeaufsichtigt
auf der Erde. Vielleicht hat er die Informationen von ihm“ meinte Daniel.
“ Kennen Sie die ersten zwei Bücher von diesem Simon?“ fragte
Pack.
„ Noch welche. Die Abenteuer des Jack O’Neills oder was?“
schrie Daniel.
“ Schön wäre es“ schmollte Jack.
„ Nein. Sein erstes Buch hieß meine Entführung und das zweite
hieß das helle Wesen“ antwortete Pack.
“ Und?“ wunderte sich Daniel.
“ Uns sind die Bücher vorher nicht aufgefallen. Aber jetzt haben
wir natürlich diese auch überprüft. Und glauben Sie mir, diese
Geschichten ähneln sehr den Antikern“ erklärte Pack.
“ Das kann er nicht von dem Wush haben, oder?“ wollte Carter wissen.
“ Wahrscheinlich nicht“ antwortete Daniel enttäuscht.
“ Wir können leider nicht verhindern, dass dieses Buch auf den Markt
kommt. Wir haben nur wenige Tage, um heraus zu finden, wo das Leck ist“
befahl Pack.
“ Ja, Sir“ nahm Jack den Befehl an und Daniel starrte weiter hin
total geschockt das Buch an.
Simon saß in seinem Wohnzimmer auf
der Couch und las gerade die Zeitung durch. Maggie war dabei, das Haus zu putzen.
Plötzlich klingelte es an der Türe.
“ Ich geh hin“ schrie Maggie. Sie legte den Putzlappen weg und ging
zur Türe. Sie öffnete sie und Jack O’Neill stand vor der Türe
in Zivilkleidung.
“ Hallo, mein Name ist Jack O’Neill. Ich möchte gerne zu Simon
Sawyer“ sprach Jack. Maggie nickte und ließ Jack in das Haus rein.
“ Simon, du hast Besuch“ schrie Maggie und sie ging wieder an die
Arbeit. Jack ging ins Wohnzimmer und sah Simon grinsend an.
“ Hallo, mein Name ist Jack O’Neill. Ich würde gerne mit Ihnen
über ihr neues Buch sprechen“ meinte Jack.
“ Setz dich“ bat Simon. Jack nahm dieses Angebot gerne an und setzte
sich auch sofort hin.
„ Wie kann ich helfen?“ fragte Simon.
“ Ich würde gerne wissen, woher Sie die Idee von dem Charakter Daniel
Jackson haben?“ wollte Jack wissen.
“ Das weißt du ganz genau, Jack“ antwortete Simon. Jack sah
ihn nur verwundert an. Simon sah sich um, damit er sicher sein konnte, dass
Maggie nicht da war.
“ Colonel Jack O’Neill von der Luftwaffe. Anführer des SG-1
Teams, das durch die Vorrichtung namens Stargate auf andere Planeten reist“
erzählte Simon.
“ Wie bitte?“ wunderte sich Jack.
“ Ich weiß alles, Colonel. Und ich werde noch viele Bücher
über euch raus bringen“ grinste Simon.
“ Woher wissen Sie das?“ wollte Jack wissen und sah Simon böse
an.
“ Nicht von dem Wush, wenn du das meinst“ antwortete Simon und sah
wieder in die Zeitung.
“ Diese Informationen unterliegen der Geheimhaltung. Egal wer Ihnen das
gesagt hat, er hat damit gegen Regeln verstoßen und es wird Konsequenzen
geben“ erklärte Jack.
“ Es ist nur ein Buch, Colonel“ grinste Simon weiter. Jack atmete
tief durch. Es schien so, als könnte er nicht viel dagegen machen.
Daniel saß im Besprechungsraum und
las gerade etwas im Buch herum. Pack kam aus seinem Büro und sah sofort
Daniel.
“ Dr. Jackson, was machen Sie denn da?“ wollte Pack wissen.
“ Ich lese das Buch“ antwortete Daniel.
“ Erschreckend, nicht wahr?“ seufzte Pack.
“ Das wäre so, als hätte ich es geschrieben. Alles so genau
beschrieben und es ist alles genau so, wie es wirklich geschehen ist“
wunderte sich Daniel noch immer. Pack setzte sich nun auch hin und sah Daniel
etwas traurig an.
“ Wenn dieses Buch bekannt wird, werden wir ein großes Problem haben“
meinte Pack.
“ Das ist mir schon klar. Die Frage ist wirklich nur, woher dieser Simon
die Informationen hat und ob er nicht auch noch Beweise sammelt, dass seine
Geschichten wahr sind. Er weiß alles, er weiß auch, wo man suchen
muss, um Beweise zu bekommen“ erklärte Daniel.
“ Für Ruhm würden Menschen vieles tun“ stimmte Pack zu.
“ Ich hoffe, dass Jack etwas erreichen kann“ hoffte Daniel.
“ Nicht nur Sie, Dr. Jackson“ sprach Pack. Daniel klappte das Bild
zu und raufte sich durch die Haare.
“ Gehen Sie sich ausruhen Daniel. Wir machen morgen weiter“ meinte
Pack.
“ Sie haben Recht“ stimmte Daniel zu. Er stand auf und verließ
den Besprechungsraum. Pack sah seinem Mitarbeiter nur traurig nach. Daniel marschierte
durch die Korridore und gähnte wild herum. Danach bog er in sein Quartier
ein und legte sich hin. Nach wenigen Sekunden schlief Daniel bereits ein. Plötzlich
öffnete Simon die Augen. Er lag in seinem Bett und neben ihm lag die schlafende
Maggie. Simon blickte sofort auf die Uhr. Es war mitten in den Nacht.
“ Man, das war aber ein langweiliger Tag im Stargate Center“ schnaufte
Simon durch. Danach versuchte er wieder einzuschlafen.
Sam und Teal’C saßen in einem
Labor und werteten gerade ihre Daten aus. Jack kam durch die Türe und sah
die Beiden verdutzt an.
“ Was macht ihr denn da?“ wollte Jack wissen.
“ Oh, Hallo Sir, ich habe Sie gar nicht gehört“ erschrak Carter.
“ Wir versuchen Simon Sawyer zu überprüfen“ antwortete
Teal’C.
„ Und?“ fragte Jack.
“ Dieser Simon hat keinen Kontakt zum Militär oder Stützpunktpersonal.
Auch keine Verbindungen zum NID. Er hat auch keine Firma oder Freunde, die vielleicht
irgendetwas raus finden könnten. Er führt ein ganz normales leben.
Keine Hinweise auf irgendetwas Verdächtiges“ musste Carter leider
zugeben.
“ Aber er weiß alles“ ärgerte sich Jack.
“ O’Neill?“ wunderte sich Teal’C.
“ Als ich ihn besucht habe, wusste er sofort wer ich bin und hat mir alles
gesagt, was wir letztes Jahr gemacht haben. Er drohte mir sogar, dass er mehr
Bücher von uns raus bringen wird“ erzählte Jack und setzte sich
hin.
“ Und was haben Sie getan?“ wollte Carter wissen.
“ Tja, da es auf der Hand lag, dass ich bei ihm nicht lügen kann,
habe ich versucht ihm zu erklären, dass diese Sache Geheim bleiben müssen“
antwortete Jack.
“ Mit welchem Ergebnis?“ fragte Teal’C.
“ Er sagte darauf, dass es nur ein Buch ist. Er will damit nur Geld verdienen“
erzählte Jack.
“ Also wissen wir nicht, wie Simon an diese Informationen gekommen ist“
schnallte Carter nun.
“ Ich werde es dem General sagen. Er muss mit dem Präsidenten weiter
entscheiden“ entschied Jack und marschierte wieder los. Carter und Teal’c
blieben schweigend zurück.
Simon trank gerade einen Orangen Saft, als
es wieder an der Tür klingelte. Er ging hin und öffnete sie. Daniel
stand vor der Türe und sah Simon fragend an.
“ Ah, Daniel. Hab mich schon gefragt, wann du selbst kommen wirst“
freute sich Simon und bat Daniel rein.
“ Hallo Simon“ begrüßte Daniel seinen Gastgeber. Simon
schloss wieder die Türe und sah sich Daniel genau an.
“ Jetzt sehe ich dich endlich mal Live“ grinste Simon und stellte
sein Glas ab.
“ Simon, woher haben Sie diese Geschichten?“ wollte Daniel wissen.
“ Von jemanden, denn Sie sehr gut kennen“ antwortete Simon.
“ Diese Informationen dürfen nicht an die Öffentlichkeit kommen“
meinte Daniel.
“ Ich weiß, die Menschheit ist noch nicht bereit dafür. Und
da gebe ich euch sogar Recht „ sprach Simon.
“ Aber warum dann das Buch?“ wollte Daniel wissen.
„ Es ist nur ein Buch, Daniel. Es ist eine Geschichte. Niemand wird erfahren,
dass diese Geschichten wirklich passieren“ antwortete Simon.
“ Simon. Sagen Sie mir bitte, wie Sie mein Leben so kontrollieren können.
Sie wissen Dinge von mir, die ich niemanden erzählt habe und auch nicht
niedergeschrieben habe. Woher können Sie das dann wissen?“ wollte
Daniel erfahren.
“ Daniel, du bist ein Held. Sei froh, dass du verewigt wirst“ seufzte
Simon.
“ Ich will nicht berühmt werden. Ich will wissen, wer mein Leben
und meine Gedanken kennt und diese Ihnen sagt“ schrie Daniel und schlug
auf einen Tisch.
“ Es muss schon beängstigend sein, dass ein anderer einem das ganze
Leben beobachtet, und man es nicht einmal weiß. Da gibt es keine Privatsphäre
mehr, richtig?“ sprach Simon.
“ Geben Sie mir wenigstens einem Tipp. War es der NID, war es Shannon.
Sagen Sie es mir schon“ flehte Daniel.
“ Niemand von denen“ antwortete Simon. Daniel sah ihn nur traurig
an. Daniel musste es wissen.
“ Achten Sie mehr auf ihre Träume Daniel“ schlug Simon vor.
Daniel runzelte seine Stirn.
“ Wie soll ich denn da verstehen?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich muss Sie jetzt bitten zu gehen. Sie werden von mir hören, oder
lesen“ meinte Simon und drängte Daniel aus dem Haus raus.
“ Simon bitte, ich muss es wissen“ schrie Daniel. Doch Simon schlug
einfach die Türe zu und Daniel stand ahnungslos vor der Haustüre.
Daniel kam am Abend wieder in sein Quartier
an. Es war ein verwirrender Tag. Er hatte General Pack gerade alles berichtet.
Er legte sich hin und atmete tief durch.
„ Ich soll auf meine Träume achten“ wunderte sich Daniel noch
immer. Doch er war schon sehr müde. Er schloss seine Augen und schlief
langsam und ruhig ein:
Ein kleiner Junge, der gerade mit dem Ball spielte, lief auf einer Wiese herum.
Die Eltern saßen etwas weiter entfernt auf einer Bank und aßen gerade
etwas.
“ Schatz, lauf nicht zu weit weg“ schrie die Mutter des Kindes.
„ Ja, Mama“ sagte der Kleine und spielte weiter. Die Eltern konzentrierten
sich wieder auf das Essen und der kleine Junge spielte weiter. Doch dann hüpfte
ihm der Ball weg. Der Kleine Junge lief dem Ball nach. Er hüpfte auf die
Strasse und der Junge lief auch auf die Strasse. Er hatte seinen Ball. Doch
dann kam plötzlich ein Lastwagen daher. Er hupte wie wild und stieg in
die Bremse. Die Eltern sahen rüber. Der Kleine stand geschockt auf der
Strasse und der LKW rammte ihn. Er fiel neben der Strasse in einem Graben und
blieb regungslos liegen. Der LKW fuhr sofort weiter und begann Fahrerflucht.
Die Eltern schrieen auf und liefen sofort dort hin. Vor den Augen des Jungen
wurde langsam alles schwarz. Plötzlich erschien ein Licht. Eine Frau erschien.
Sie war weiß gekleidet und hatte blonde gelockte Haare.
“ Simon, bleib ganz ruhig. Dir wird nichts geschehen“ sprach Omma
de Sala.
“ Wer bist du?“ fragte der kleine Simon.
„ Bleib ganz ruhig und vertraue mir“ bat Omma. Sie hob ihre Hand
und ein heller Strahl schoss heraus. Die Wunden des kleinen Simons verschwanden.
Er war wieder geheilt und Omma lächelte ihn an.
“ Danke“ bedankte sich Simon.
“ Du darfst niemandem davon erzählen“ bat Omma. Der kleine
Simon nickte.
“ Wir werden uns wieder sehen“ sprach Omma und danach verschwand
sie wieder in einem hellen Licht. Die Eltern liefen diese Schlucht runter und
Simon stand wieder auf.
“ Meine Güte, Simon“ schrie seine Mutter und umarmte ihn sofort.
“ Das Auto hat mich verpasst. Ich habe Glück gehabt“ meinte
Simon und sah in den Himmel und hoffte, dass er dieses Wesen wieder sehen würde.
Plötzlich riss es Daniel aus seinem Traum. Er wusste noch genau um was
es ging. Simon hatte früher eine Bekanntschaft mit Omma De Sala gemacht.
“ Oh mein Gott“ brachte Daniel gerade noch heraus.
General Pack und das SG-1 Team saßen
wieder im Besprechungsraum. Daniel berichtete gerade über seinen Traum.
Alle sahen ihn etwas geschockt an.
“ Ach, Simon hat einen Unfall gehabt und Omma hat ihn geheilt?“
wunderte sich Jack.
“ Ja, so habe ich es geträumt“ stimmte Daniel zu.
“ Vielleicht haben Sie sich das nur eingebildet“ meinte Pack.
“ Ach ja?“ ärgerte sich Daniel.
“ Ja. Sie wollen unbedingt wissen, woher er die Informationen hat. Und
dann hat er gesagt, dass sie auf ihre Träume achten sollen. Die anderen
zwei Bücher von Simon ähneln den Antikern. Also verstehe ich diesen
Traum vollkommen, warum Sie den hatten“ erklärte Pack.
“ Ach ja, und hatte Simon in seiner Kindheit einen Unfall?“ wollte
Daniel wissen und sah Carter dabei an.
“ Habe ich nichts entdeckt. Er war eigentlich nie im Krankenhaus“
musste Carter erklären. Daniel schloss enttäuscht seine Augen.
“ Ich verstehe es, Dr. Jackson, dass Sie unbedingt eine Lösung haben
wollen. Aber Träume?“ meinte Pack.
“ Und was war damals bei Teal’C? Da hat mir auch niemand geglaubt,
und ohne meine Träume wäre Teal’C jetzt nicht hier“ erklärte
Daniel.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu.
“ Da wart ihr aber von so einen Energiefeld verbunden. Wo soll der Zusammenhang
zwischen dir und Simon sein?“ wollte Jack wissen.
„ Das werde ich noch raus finden“ versprach Daniel.
“ Dr. Jackson, glauben Sie mir, ich will auch die Wahrheit raus finden.
Aber bitte keine unbegründeten Theorien“ bat Pack. Daniel nickte
und verschwand sofort aus dem Besprechungsraum.
“ Harry Potter ist wütend“ grinste Jack.
Wieder läutete es an der Türe von
Simon. Er öffnete sie wieder und Daniel stand vor der Türe.
“ Ein kleiner Junge wird vom LKW überfahren und von Omma de Sala
gerettet“ sprach Daniel. Simon grinste auf.
“ Komm rein“ bat Simon. Daniel ging rein und Simon schloss die Türe.
“ Maggie ist gerade bei den Nachbarn. Also können wir offen reden“
meinte Simon.
“ Sie weiß es nicht?“ wunderte sich Daniel.
“ Nein, dann würde Sie mich für verrückt halten. Niemand
wird davon erfahren, wie ich es gesagt habe. Ich bin nicht dein Feind, Daniel,
ich bin dein Freund“ erklärte Simon.
„ Was hast du mit Omma zu tun?“ wollte Daniel nun endlich wissen.
“ Du kannst es also nun auch“ freute sich Simon.
“ Was kann ich?“ fragte Daniel mit einer neugierigen Stimme.
“ Wir zwei haben eine Verbindung. Frage mich nicht, wie sie das gemacht
hat. Aber wir tauschen unsere Erfahrungen aus, ohne es zu wissen. Ich habe es
irgendwann einmal verstanden, wie ich es kontrollieren kann. Und so kann ich
jeden Tag von dir beobachten“ antwortete Simon.
“ Kannst du das auch wieder unterlassen?“ bat Daniel.
“ Nein Daniel, sicherlich nicht“ widersprach Simon.
„ Aber du kannst nicht einfach mein Leben beobachten“ regte sich
Daniel auf.
“ Doch, ist ganz einfach. Grüße Sarah mal von mir. Da hab ich
bei euch auch so einige interessante Dinge gesehen“ grinste Simon.
„ Was?“ schrie Daniel auf.
“ Ja. Und aus diesem Grunde habe ich diese Geschichte nicht in das Buch
geschrieben. Das ist wirklich dein Privatleben und hat mit der Hauptgeschichte
nichts zu tun. Deshalb fehlt dieser Teil deines Lebens im Buch“ erklärte
Simon.
“ Du hast uns dabei beobachtet?“ konnte es Daniel noch immer nicht
glauben.
“ Sie hat ein nettes Muttermal“ grinste Simon.
„ Mach das nie wieder“ drohte Daniel.
“ Ich hab es dir schon gesagt. Ich bin nicht dein Feind. Ich habe dir
öfters geholfen, als du wahrscheinlich denkst“ sprach Simon.
“ Und das wäre?“ wollte Daniel wissen.
“ Wenn du es wirklich wissen willst, dann würde ich dir vorschlagen,
dass du schlafen gehst“ schlug Simon vor. Daniel stand geschockt im Wohnzimmer
von Simon und wusste nicht mehr, was er sagen sollte um Simon zu überzeugen.
Daniel stand mit Jack im Büro von General
Pack, der Beide nur überrascht ansah. Daniel hatte gerade berichtet, was
Simon ihm alles erzählt hatte.
“ Und was sollen wir jetzt machen?“ wollte Pack wissen.
“ Mich in einem künstlichen Schlaf versetzen“ meinte Daniel.
“ Er will Jennifer Lopez spielen“ sprach Jack.
“ Der Film, wo sie in die Gedanken des Mörders reingeht?“ wunderte
sich Pack.
“ Ich fand ihn auch scheiße“ stimmte Jack zu.
“ Ich will nur schlafen ohne aufzuwachen. So werde ich die ganzen Informationen
von Simon erhalten. So kann ich vielleicht erfahren, wie wir die Verbindung
trennen können. Damit kann er wenigstens kein weiteres Werk mehr schreiben“
erklärte Daniel.
“ Colonel?“ fragte Pack und sah Jack fragend an.
“ General?“ wunderte sich Jack, warum er da jetzt rein gezogen wird.
“ Daniel ist ihr Teammitglied, Sie müssen es entscheiden“ meinte
Pack.
“ Tja, wenn Daniel schlafen will, dann soll er schlafen“ fand Jack.
Pack nickte und Daniel grinste.
Daniel lag in der Krankenstation auf einem
Bett. Dr. Brightman stand vor ihm und schloss einige Geräte an Daniels
Körper an.
“ Ich werde Ihnen jetzt dann ein Schlafmittel verpassen und immer wieder
etwas nachschicken, damit sie eine Zeitlang schlafen werden. Falls irgendetwas
nicht passen sollte, werde ich Sie sofort aufwecken“ meinte Dr. Brightman.
“ Einverstanden“ stimmte Daniel zu.
“ Wieso kann ich nicht einmal auf eine Mission gehen, wo ich schlafen
kann“ ärgerte sich Jack.
“ Gute Nacht Jack“ grinste Daniel.
“ Ich beginne nun“ gab Dr. Brightman bekannt und verpasste Daniel
das Schlafmittel. Daniel merkte, wie schnell er müde wurde und nach wenigen
Augenblicken versank Daniel bereits im Schlaf:
Ein jugendlicher Simon lag im Bett. Es war stockdunkel und es herrschte totenstille.
Plötzlich erschien unter Simon ein heller Strahl. Simon hob von seinem
Bett ab und schwebte in der Luft herum. Das Licht wurde immer heller und Simon
war plötzlich verschwunden. Simon wurde wach und er lag in einem hellen
Raum. Alles leuchtete und er schwebte in diesem Raum herum. Omma de Sala lag
vor ihm und grinste ihn an.
“ Du brauchst keine Angst zu haben“ versprach Omma.
“ Was mache ich hier?“ wollte Simon wissen.
“ Ich versuche nur dir zu helfen. Du musst mir vertrauen“ sprach
Omma. Simon erkannte plötzlich diese Person.
“ Du hast mich damals gerettet“ viel Simon wieder ein.
“ Ganz genau. Ich werde dir auch dieses Mal helfen. Du musst einfach nur
ganz ruhig liegen bleiben. Es wird auch gar nicht wehtun“ erklärte
Omma. Simon nickte. Er legte sich wieder hin und ein helles Licht umfuhr ihm.
Nach einigen Minuten lag Simon wieder in seinem Bett und es war so, als wäre
nichts geschehen. So ging es jede Nacht bis zu seinem Geburtstag, wo er 18 Jahre
alt wurde. Danach war jede Nacht ruhe und Simon wunderte sich, was mit Omma
geschehen ist. Simon machte dies ziemlich fertig. Er fing an eine Art Tagebuch
zu führen, wo er die letzten Jahre beschrieb, was geschehen ist. Doch von
Omma war keine Spur mehr. Nach einigen Jahren schrieb Simon das Tagebuch zu
einem echten Buch um und reichte es ein. Der dritte Verlag nahm es an und es
kam heraus. Simon war begeistert. Doch das Buch hatte nicht gerade viel Erfolg,
da die Sache mit der Entführung nicht gerade etwas Neues auf dem Markt
war. Danach ließ Simon die Sache mit Omma liegen und begann zu Leben.
Er erlernte einen Beruf und lernte Maggie kennen. Mit 24 Jahren machte Simon
seiner Liebsten einen Heiratsantrag und sie nahm ihn an. Ein Jahr später,
als Simon 25 Jahre alt war, befand sich Simon in der Nacht vor der Hochzeit.
Es schien glücklich zu sein. Er wusste, dass er morgen heiraten wird. Plötzlich
erschien ein helles Licht im Zimmer und Omma stand wieder da. Simon erschrak
wieder.
“ Es tut mir Leid, dass ich dich erschreckt habe“ entschuldigte
sich Omma.
“ Was willst du von mir?“ wollte Simon wissen. Omma ging langsam
auf ihn zu.
“ Simon, du bist etwas ganz besonderes. Ich muss nur mehr wissen, was
es an dir ist. Ich möchte noch einen Test durchführen. Dann habe ich
Gewissheit“ antwortete Omma.
“ Ich werde morgen heiraten“ berichtete Simon.
“ Das weiß ich und du wirst rechtzeitig wieder hier sein“
erklärte Omma.
“ Warum jetzt, warum warst du nicht früher schon da, um deine Tests
zu machen?“ wollte Simon wissen.
“ Ich habe gemerkt, dass dich meine Besuche schwer belasten. Deshalb habe
ich es gelassen. Ich wollte dich Leben lassen. Außerdem musste ich meine
Ergebnisse erst auswerten. Wenn ich diesen Test noch machen kann, dann werde
ich dich in Ruhe lassen und dein Leben wird normal verlaufen, wie jedes andere“
erklärte Omma.
“ Was ist das für ein Test?“ wollte Simon wissen.
“ Wie die anderen für dich. Es wird dir nicht wehtun“ antwortete
Omma.
“ Und dann wirst du mich in Ruhe lassen?“ fragte Simon nochmals
nach.
“ Korrekt“ stimmte Omma zu.
“ Dann mach es“ meinte Simon. Omma nickte. Simon umfuhr ein helles
Licht und es fuhr mehrmals durch seinen Körper. Er spürte nichts.
Er sah es nur, wie helle Teilchen durch seinen Körper fuhren, doch keine
Schmerzen oder Gefühle kamen in ihm hoch. Nach einigen Minuten war Omma
fertig und das Licht verschwand wieder.
“ Ich danke dir Simon. Viel Glück mit Maggie“ grinste Omma
und danach verschwand sie in einem hellen Licht. Einem Tag danach heiratete
Simon. Doch die Sache mit Omma ließ ihm einfach keine Ruhe. Er schrieb
es wieder nieder und reichte es als Fortsetzung zu seinem Buch ein und es wurde
auch wieder angenommen. Doch auch dieses Buch war kein Erfolg. So ließ
Simon wieder die Hände davon und baute sich eine gemeinsame Existenz mit
Maggie auf. Er hatte lange Ruhe. Doch 19 Jahre später sollte alles wieder
anders werden. Simon war gerade dabei für seine Frau das Haus zu putzen,
um sie zu überraschen. Denn sie hatte gerade eine schwere Krankheit hinter
sich und war auf einmal wieder Gesund. In der Küche stand plötzlich
wieder Omma da und Simon erschrak.
“ Wie geht es Maggie?“ wollte Omma wissen.
“ Was?“ wunderte sich Simon.
“ Sie hatte doch Krebs, wie ihr Menschen es nennt“ meinte Omma.
“ Ja“ antwortete Simon verwundert.
“ Den habe ich beseitigt“ grinste Omma.
“ Du hast meine Frau geheilt?“ wollte Simon wissen.
“ Allerdings“ antwortete Omma und Simon sah sie einfach verwundert
an.
“ Warum hast du das gemacht?“ fragte Simon verwirrt.
“ Ich habe dir schon gesagt, dass du etwas Besonderes bist. Du bist ein
Schlüssel. Einer, den wir schon lange gesucht haben. Wir sind mächtiger
wie du, aber du hast noch Sachen in dir, die wir benötigen“ sprach
Omma.
“ Ich verstehen kein Wort“ musste Simon zugeben.
“ Kann ich mir vorstellen, Simon. Ich brauche nur deinen Kopf. Du wirst
dabei nichts empfinden“ erklärte Omma.
“ Wie soll ich das verstehen?“ fragte Simon.
“ Die Menschen benützen 10% ihres Gehirns. Du auch, aber du kannst
mehr benützen. Für dich ist das Gehirn nicht versperrt. Du hast Zugriff
auf alles. Nur durch die Evolution wurde dieser Teil für dich versteckt.
Aber ich kann es durch das Benützen und ich brauche es nun“ sprach
Omma und ging auf Simon zu. Sie streckte ihre Hand aus und wollte Simon an den
Kopf fassen. Doch er wich zurück.
“ Ich habe deine Frau gerettet. Es wird dir nicht wehtun. Bitte lass mich
einem Freund helfen“ bat Omma. Simon überlegte einige Momente, doch
dann gab er nach. Omma fasste den Kopf von Simon und aus ihrer Hand rasten viele
kleine Teile und umringten den Kopf von Simon. Plötzlich gab es einen Knall
und Simon sah Daniel, wie er gerade einen Strahl von dem Energiefeld an die
Schulter bekam und Teal’C mit Sha’an vernichtet wurde. Das Bild
verschwamm wieder und Simon lag in der Küche. Maggie kam nach Hause und
weckte Simon.
“ Alles in Ordnung, Schatz?“ wollte Maggie wissen.
“ Ja, ich bin wohl nur ohnmächtig geworden“ antwortete Simon.
Doch von diesem Tag an, hatte es alles verändert. Er verpasste Daniel die
Macht, mit Teal’C verbunden zu sein. Doch daraus folgte, dass immer wenn
Simon einschlief, er den ganzen Tag von Daniel vor den Augen sah. Am Anfang
war er ziemlich fertig, doch irgendwann sah er seinen nutzen daraus. Es ging
nicht mehr um ein Wesen, was ihn entführte. Es ging um das ganze Universum.
Er schrieb sich wieder alles auf. Die Geschichte wurde richtig lang und sehr
spannend. Er wusste, dass dies seine Chance ist, als Autor groß raus zu
kommen. Er kündigte seine Arbeit, und jeden Tag in der Früh fing er
an zu schreiben, wenn etwas aufregendes passierte. Und bei SG-1 stand das fast
an der Tagesordnung. Ein Jahr später schrieb Simon gerade und Maggie war
mit einigen Freunden unterwegs. Plötzlich blendete Simon etwas und Omma
stand wieder vor ihm. Doch diesmal sah sie nicht so ruhig aus, wie sonst.
“ Was ist los?“ wollte Simon wissen und sprang auf.
“ Du musst wissen, das bei deinem letzten Besuch etwas schief gegangen
ist“ wies Simon Omma darauf hin.
“ Ich weiß Simon. Ich wusste nicht, wie ich es ändern könnte.
Es tut mir Leid. Aber ich habe keine Zeit mehr für lange Erklärungen“
sprach Omma.
“ Wie meinst du das?“ wollte Simon wissen.
“ Mein Volk steht kurz vor der Vernichtung. Du musst es doch von Daniel
wissen. Ich wollte, dass er zu uns zurückkehrt, doch er will nicht. Wir
werden vernichtet werden. Diesem Schicksal steht nichts mehr im Weg, deshalb
habe ich keine andere Wahl“ sprach Omma und hob ihre Hand.
“ Was tust du?“ wollte Simon wissen, der langsam Angst bekam.
“ Du bist etwas Besonderes. Du bist unsere letzte Hoffung um zu überleben.
Ich hoffe, dass es klappt, denn meine Tests waren nicht eindeutig“ sprach
Omma. Ein heller Strahl schoss aus ihrer Hand und durchfuhr Simon. Diesmal schrie
er auf und als der Strahl wieder verschwand brach Simon zusammen. Als er wieder
wach wurde, war Omma verschwunden. Er hatte keine Ahnung, was sie mit ihm gemacht
hatte, doch die Verbindung zu Daniel war noch immer vorhanden. Simon sah, wie
Daniel sich opferte und wie die Antiker ausgelöscht wurden und wie danach
alle Goa’Uld vernichtet wurden. Simon fand, dass dies ein perfektes Ende
für das Buch wäre und reichte es ein.
Daniel wurde wieder wach und Dr. Brightman sah ihn verdutzt an. Sie sah sich
sofort einige Werte an und konnte nicht fassen, was sie da sah.
„ Das Mittel müsste noch wirken“ meinte Dr. Brightman.
“ Nein, die Geschichte ist vorbei. Ich weiß nun alles“ erklärte
Daniel.
“ Da bin ich mal gespannt“ fand Pack und Daniel atmete tief durch.
Simon lief wieder zu der Türe, denn
es hat wieder geläutet. Er öffnete die Tür und Daniel stand wieder
davor.
“ Hallo“ grinste Simon.
“ Ich weiß nun alles“ sagte Daniel und trat ein.
“ Lange geschlafen, was?“ wollte Simon wissen.
“ Drei ganze Tage“ antwortete Daniel.
“ So kurz war mein Leben. WOW“ wunderte sich Simon.
“ Was hat Omma mit dir gemacht?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich habe keine Ahnung. Du weißt genau so viel wie ich. Und da
sie anscheinend vernichtet wurde, werde ich es wohl niemals erfahren“
antwortete Simon.
„ Und ich nehme an, davon weiß Maggie auch nichts?“ fragte
Daniel.
“ Sie weiß überhaupt nichts“ erklärte Simon.
“ Wo ist sie eigentlich?“ würde Daniel gerne wissen.
“ Beim Einkaufen, sie wird uns nicht stören“ antwortete Daniel.
“ Aber da du mein Leben siehst, wirst du wohl endlich verstehen, dass
dieses Buch nicht auf den Markt darf“ versuchte Daniel klar zu machen.
“ Das ist ein Buch. SCI FI. Niemand wird es glauben. Es wird einfach eine
tolle Geschichte sein“ sprach Simon.
“ Hättest du nicht einfach die Namen ändern können?“
fragte Daniel.
“ Ich fand die Namen gut. Daniel du hast mein Leben gesehen. Ich hänge
von diesem Buch ab. Wenn ich damit kein Geld verdiene, werden wir das Haus verlieren.
Es geht um meine Existenz hier. Ihr könnt machen was ihr wollt, aber das
Buch wird raus kommen“ antwortete Simon. Plötzlich hörte man
etwas quietschen und einen Schrei.
“ Was zum Teufel“ wunderte sich Simon und ging ans Fenster und sah
raus. Ein Auto fuhr gerade weg und eine Frau lag verletzt am Boden.
“ Maggie“ schrie Simon. Er lief raus und sofort zu seiner Frau hin.
Daniel folgte ihm und sah geschockt auf dem Boden.
“ Sie atmet nur mehr schwach“ schrie Simon.
“ Ich hol den Wagen, wir fahren sie sofort ins Krankenhaus“ meinte
Daniel.
“ Sollten wir nicht einen Krankenwagen holen?“ wollte Simon wissen.
“ Der braucht zu lange hier her“ schrie Daniel. Er fuhr mit seinem
Auto dort hin und verfrachtete Maggie auf dem Rücksitz, wo sich auch Simon
hinsetzte. Daniel fuhr sofort los. Simon streichelte seine Frau, die blutverschmiert
war.
“ Nein, bitte nicht. Stirb nicht“ heulte Simon dahin.
“ Warum ist Omma jetzt nicht da“ schrie Simon. Maggie hörte
auf zu atmen und Simon blieb die Luft weg.
“ Nein, Schatz, atme“ schrie Simon. Daniel fuhr sofort rechts ran.
“ Was soll das jetzt?“ wollte Simon wissen.
“ Wiederbelebung kann ich nicht machen, wenn ich fahre“ antwortete
Daniel und wollte gerade aussteigen. Doch dann leuchteten die Hände von
Simon auf. Daniel sah geschockt nach hinten. Ein Strahl schoss aus Simons Händen
und der Körper von Maggie leuchtete hell auf.
“ Mein Gott“ wunderte sich Daniel. Maggie ging in einem Licht auf
und verschwand als Lichtwesen von diesem Auto. Simon sah geschockt dort hin,
wo gerade eben noch seine Frau war. Jetzt lagen nur mehr ihre Klamotten da.
“ Was war das?“ fragte Simon schockiert.
“ Ich glaube, ich weiß, was Omma mit dir gemacht hat“ antwortete
Daniel.
Simon war auf der Krankenstation im Stargate
Raum und er wurde von Dr. Brightman untersucht. Daniel stand mit Pack vor der
Krankenstation.
“ Omma hat eines damals entdeckt, als sie ihn gerettet hat. Simon ist
wohl ein Nachkomme der Antiker, die auf der Erde waren“ fing Daniel an
zu erklären.
“ Wie bitte?“ wunderte sich Pack.
“ Omma hat mir mal erzählt, dass sie glaubt, dass es noch einige
Nachfahren der Antiker auf der Erde geben muss. Die müssten noch einige
Kräfte haben. Sie hoffte, dass sie durch diese Leute, den Menschen helfen
könnte, ohne ihre Grenze zu übertreten, weil sie nichts gemacht hat.
Doch die Tests waren schwerer, als sie dachte und sie war sich nicht ganz so
sicher. Doch sie hat Simon benützt um mir als Ex Antiker die Verbindung
zu Teal’C aufbauen zu lassen. So konnten wir ihn retten. Und als sie merkte,
dass die Antiker von Anubis vernichtet werden, hat sie etwas in Simon eingepflanzt,
was ihm die Antiker Fähigkeiten gibt“ erklärte Daniel.
„ Wollen Sie damit sagen, Simon ist ein Antiker?“ fragte Pack.
“ Nein, noch nicht“ antwortete Daniel. Dr. Brightman kam heraus
und sah nicht gerade glücklich aus.
“ Was ist los, Doktor?“ fragte Pack.
“ Simons Zellen sterben ab, ohne erdenklichen Grund. Es wäre so,
als wolle der Körper nicht mehr leben“ antwortete Dr. Brightman.
“ Was?“ regte sich Daniel auf.
“ Es geht rasend schnell. Der ganze Körper hört auf zu arbeiten.
Er wird innerhalb der nächsten halben Stunde tot sein. Und ich kann für
ihn leider nichts machen“ musste Dr. Brightman zugeben.
Simon lag im Sterben. Sein ganzer Körper
zerfiel immer schneller. Das ganze SG-1 Team, Dr. Brightman und General Pack
standen vor seinem Bett.
“ Was wird mir mit geschehen?“ fragte Simon. Alle waren still, denn
keiner hatte eine Antwort.
“ Keiner von euch wird mich retten könne oder?“ wollte Simon
wissen.
“ Leider nicht“ antwortete Daniel mit einer traurigen Stimme.
“ Es tut mir Leid, wenn ich mit meinem Buch euch Probleme gemacht habe.
Ich wollte nur für meine Frau ein schönes Leben machen“ sprach
Simon.
“ Das Problem werden wir schon irgendwie lösen“ meinte Pack.
Plötzlich schloss Simon die Augen und das EGK fing an einen langen Ton
zu ziehen.
“ Sein Herz ist stehen geblieben“ schrie Dr. Brightman und wollte
ihn wieder beleben.
“ Doktor, lassen Sie es“ bat Daniel. Dr. Brightman sah Daniel geschockt
an.
“ Bitte“ bat Daniel nochmals. Pack nickte und Dr. Brightman ließ
es sein. Plötzlich ging Simon in einem hellen Licht auf. Alle sahen das
Lichtwesen geschockt an. Es stieg auf und nur die Kleidung von Simon blieb zurück.
“ Oh mein Gott“ sagte Carter. Plötzlich erklang die Stimme
von Simon in diesem Raum.
“ Nun verstehe ich alles, Daniel. Ich habe die Macht der Antiker in mir.
Das hat mir Omma gegeben. Sie hat nur gewartet, bis ich bereit dazu war. Als
ich Maggie geheilt habe, wurde es aktiv. Deshalb zerfiel mein Körper. Es
ist alles in Ordnung“ sprach Simon.
“ Was?“ fragte Daniel schockiert.
“ Die Antiker sind nicht länger ausgestorben“ antwortete Simon.
“ Ich hoffe, dass dein Team Daniel, die Welt noch öfters retten wird“
hoffte Simon.
„ Hey, mein Team“ regte sich Jack auf.
“ Natürlich, Colonel“ lachte die Stimme.
“ Wir haben nur noch ein Problem“ meinte Teal’C.
“ Das Buch“ fügte Pack hinzu.
“ Darum werde ich mich kümmern, General. Keine Angst, dieses Buch
wird nicht erscheinen“ erklärte Simon.
“ Danke“ bedankte sich Daniel.
“ Ich danke euch. Ich hoffe, wir sehen uns einmal wieder“ sagte
die Stimme von Simon. Danach verschwand das Lichtwesen und alle sahen geschockt
zur Decke. Nur Daniel war beruhigt. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen,
dass die Antiker doch noch nicht ihr Ende gefunden hatten.
Written by Roland
Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger
Kritik:
Ein Buch über die Abenteuer des SG1-Teams soll herauskommen. Jack und Daniel
versuchen mit dem Autor Simon zu reden, schaffen aber nicht ihn umzustimmen.
Auf den Hinweis von Simon hin, beobachtet Daniel seine Träume besser und
kommt hinter das Geheimnis von Simons Vergangenheit und erfährt, dass Simon
ein Nachfahre der Antiker ist. Er hatte schon in seiner Kindheit eine Begegnung
mit Omma de Sala, die ihn Grundlegend verändert hat. Omma hat ihn fast
jeden Tag besucht um ihn zu untersuchen.
Bei einer Untersuchung ging etwas schief und eine Verbindung wurde zwischen
Daniel und Simon aufgebaut, wodurch Simon nun Daniels Erlebnisse sehen konnte.
Diese Erlebnisse schrieb er nieder und konnte dadurch ein Buch verfassen.
Während eines Gespräches wird Simons Frau angefahren und schwer verletzt.
Auf der Fahrt ins Krankenhaus setzt Simon neue Kräfte frei. Seine Frau
stirbt trotzdem, ihr gelingt aber der Aufstieg zum Lichtwesen. Simon stirbt
kurz darauf auf der Krankenstation im SGC und schafft auch den Aufstieg, womit
die Rasse der Antiker gerettet ist.
Die zweite sehr gute Folge in Folge. Die Idee ist zwar auf den ersten Blick etwas an die Serie (Folge: Jim in der 8. Staffel) angelehnt, hat aber eine ganz eigene Charakteristik und vor allem eine eigene Handlung. Die Folge zeigt, dass die Virtuelle Serie noch mit dem „echten“ Stargate verbunden ist, aber trotzdem eine eigene Entwicklung nimmt. Vor allem die Verbindung zu vergangenen Folgen ist gut gelungen und die Hoffnung für die Erde steigt wieder, weil einer der vernichteten Verbündeten doch nicht vernichtet ist und der Erde noch helfen kann. Es bleibt aber weiterhin hochgefährlich für die Erde.
Rating: 9.5