UNTER ANKLAGE

Die Sonne schien über die ganze Stadt, auch wenn sie erst gerade aufgegangen war. Noch schöner konnte der Tag nicht beginnen. Die Vögel zwitscherten und die Hunde gingen mit ihren Herrchen Gassi, es gab keinen Stress auf der Straße. Es war einfach herrlich. Besser konnte man es nicht ausdrücken. Jack fuhr in seinem Wagen Richtung Cheyenne Werk. Er hatte sich 2 Tage frei genommen, um mal wieder etwas zu entspannen. Ein Bier zu trinken, ins Kino zu gehen und solche Sachen, das er mal Abwechslung hat vom Universum retten. Nun blinkte was in seinem Wage auf.
" Was, schon wieder?" fragte Jack seinen Wagen. Doch seine Antwort war ein weiteres Blinken.
" Gut, dann tanke ich schon wieder. Also du hast schon einen mächtigen Durst" meinte Jack zu seinem Wagen. Und da sah er auch schon eine Tankstelle. Er blinke und fuhr hinein.
" Ach, schon wieder teurer geworden" beschwerte sich Jack der auf die Preise guckte. Aber was soll man machen, wenn es soviel kostet, muss er wohl soviel bezahlen. Geld Probleme hatte er ja keine, allerdings findet er, könnte man mehr verdienen, wenn man so oft die Welt rettete. Aber dagegen kann man auch nichts machen. Nun stieg er aus und fing an zu tanken. Er leerte soviel rein wie nur ging, danach noch ein Frostschutzmittel und dann ging es an die Unangenehme Seite des Tankens, bezahlen. Er ging rein und sagte zum Verkäufer.
" Säule 3, Frostschutzmittel und bitte ein Snickers" meinte Jack und der Verkäufer nickte. Tippte alles in die Kassa ein, Jack dachte, das diese Tankstelle überholt werden müsste, wenn sie nicht einmal so eine Pistole haben, um alles einscannen zu können. Als er nun Fertig war sagte er den Preis, den Jack beängstigend fand. Doch er bezahlte es und ging mit einem grinsten raus zu seinem Wagen. Er mampfte noch sein Snickers auf, bevor er in den Wagen einstieg. Doch gerade als er den Wagen starten wollte, hörte er lautes quietschen und viele schwarze Wagen fuhren vor und hinter seinem Auto auf ihn zu. Sie bremsten, was das Zeug hielt und zogen ihre Pistolen, als sie ausstiegen.
" Hände hoch und raus aus dem Wagen" rief einer dieser Männer. Jack wollte gerade nach seiner Knarre greifen.
" Und werfen sie vorher ihre Waffe raus" schrie dieser Mann noch. Jack hatte keine andere Wahl, als es so zu machen wie sie sagten. Er machte die Tür auf und warf die Knarre raus. Danach hob er seine Hände hoch und stieg aus dem Auto hinaus.
" Bleiben sie da stehen, oder wir schießen" warnte dieser Mann noch. Andere Männer liefen auf Jack hin, packten seine Hände und quetschten ihn gegen sein eigenes Auto und verpassten ihn die Handschellen.
" Colonel Jonathan O'Neill, sie sind verhaftet, sie haben das Recht zu schweigen und auf einen Anwalt, wenn sie sich keinen leisten können, was ich mir kaum denken würde, dann stellen wir ihnen einen zu Verfügung" klärte dieser Mann Jack über seine Rechte auf.
" Schon gut, ich kenne meine Rechte, weswegen werde ich verhaftet?" fragte Jack.
" Wegen Hochverrats am Vaterland" antwortete der Mann und zerrte Jack in seinen Wagen und fuhr mit ihm fort. Der Tankwart schüttelte nur seinen Kopf und meinte:
" Welche ist heute denn nicht kriminell?".

" Ja, verstehe, ich werde unverzüglich kommen" bestätigte Hammond über das Telefon. Wie vom Blitz getroffen, stand er plötzlich auf und hetzte in den Kontrollraum wo er SG-1 ausrufen ließ. Carter, Teal'C und Daniel liefen so schnell sie konnten in den Kontrollraum, wo Hammond bereits mit Bleichweisen Gesicht stand.
" Was ist los?" fragte Daniel sofort
" Colonel O'Neill sitzt im Gefängnis" antwortete Hammond sofort.
" Weswegen?" fragte Teal'C verwundert.
" Schlägerei, Alkohol am Steuer?" Carter versuchte die Situation einzuschäten.
" Nein, wegen Hochverrats" antwortete Hammond.
" Wie Bitte?" fragte Daniel schockiert.
" Wegen Zusammenarbeit mit einem Sträfling und das er ihm bei Flucht geholfen hat. " erklärte Hammond.
" Das hat er doch gar nicht" protestierte Daniel.
" Ich weiß, aber die anderen wollen es nicht glaube" erklärte Hammond.
" Und was tun wir jetzt?" fragte Daniel.
" Zur Verhandlung gehen und als Zeugen aussagen" antwortete Hammond.
" Was soll ich da machen?" fragte Teal'C.
" Erkläre ich dir am Weg zum Gericht" beruhigte Daniel seinen Jaffa Freund Teal'C.
" Gut, dann gehen wir" befahl Hammond und sie marschierten los.

Der Weg zum Militärgericht war nicht gerade lustig für die Beteiligten. Alle Schwiegen bis zum geht nicht mehr. Nicht einmal husten traute sich jemand, einfach toten Stille. Niemand konnte glauben was sie gehört haben. Endlich waren sie angekommen. Sie versammelten sich sofort im Gerichtssaal. Colonel O'Neill war bereits auf der Anklagebank mit seinem Anwalt und auf der anderen Seite war eine Horde von Anwälten die gegen O'Neill vorgehen. Nun kam der Richter und die Verhandlung begann:
" Gut beginnen wir" meinte der Richter. Der Gegnerische Anwalt stand auf und begann.
" Colonel Jack O'Neill hat Hochverrat am Vaterland begangen. Er hat einen gewissen Harald Maybourne die Flucht aus der Todeszelle geholfen, der ebenfalls Hochverrat begangen hat. Außerdem hat er einen Senator mit einer Waffe in seinem eigenen Haus bedroht, hat einen Colonel von Pentagon mit fälschen Beweisen, dass noch nicht bewiesen ist, ins Gefängnis gebracht. Außerdem hat er in seiner Einheit viele Befehle Mißachtet. Er hat zum Beispiel: ein Außerirdischen Kind entführt, einen Senator beschimpft und vieles mehr, also ich finde, diese Verhandlung sollte nicht mehr länger dauern, als nötig" erklärte dieser Anwalt.
" Auf was plädieren sie?" fragte der Richter Jack.
" Nicht Schuldig" antwortete Jacks Anwalt.
Die Verhandlung lief nicht so gut. Es wurde alles aufgebracht, von der Verhaftung als Jugendlicher wo er sich Entscheiden musste zwischen Militär oder Gefängnis. Bis zu den Befehlsmissachtung in jeder Einheit die er war. Das Carter, Teal'c, Daniel und Hammond ihre Aussagen machten, hatte nicht gerade viel Wirkung. Mehr Wirkung hatte General Bauer und viele andere, die kein gutes Bild von Jack machten. Und nun war es soweit. Der Richter würde entscheiden.
" Ich befinde Colonel Jonathan O'Neill für Schuldig in Sache Hochverrat und er bekommt die Giftspritze in 2 Wochen um 16 Uhr" verkündete der Richter, schlug seinen Hammer und verschwand. Jeder war geschockt, nur Jack sah es gelassen locker und meinte beim vorbeigehen von seinen Teamkollegen:
" Vielleicht habe ich es verdient". Damit verschwand Jack und SG-1 mit Hammond waren machtlos.

Carter ging eine scheinbar endlose Stiege hinunter. Es schien einfach nichts mehr aufzuhören, immer nur der Gedanke an Jack und Giftspritze, das konnte sie nicht ertragen. Er konnte doch nichts dafür, er hatte nichts getan, er hat sogar mehrmals diesen Planeten und sogar andere Planeten gerettet. Ohne ihn würde die Erde schon längst nicht mehr existieren und was ist der Dank dafür, eine tödliche Giftspritze. Am liebsten würde sie jetzt Hochverrat begehen. Jack zur Flucht verhelfen und mit ihm auf einem anderen Planeten fliehen. Doch das würden sie nie schaffen. Nur wurde die Stiege langsam immer kürzer und plötzlich war sie am Ziel, die Zelle von Colonel Jack O'Neill.
" Hallo Sir" meinte Carter höfflich.
" SIR? Ich bin ein Mann der Hochverrat begangen hat, da können sie mich Trottel nennen wenn sie wollen" widersprach O'Neill.
" JACK" beschwerte sich Carter.
" Ja, das geht auch" meinte er.
" Warum wehren sie sich nicht?" fragte Carter.
" Was sollte ich denn machen, meine Zeit verkürzen, weil ich herum brülle oder sonst was, ich bin selbst Schuld dran" meinte Jack.
" Wie meinen sie das?" fragte Sam."
" Ich hatte diesen verdammten Maybourne erschießen sollen, als ich die Chance dazu gehabt habe" antwortete Jack.
" Dann wäre Hammond nicht mehr da, würde Teal'C tot sein, wäre ich vielleicht auch tot, würden sie das eintauschen dafür das Maybourne tot ist?" erkundigte sich Sam.
" Haben sie auch wieder Recht, aber machen kann ich nun auch nichts mehr" meinte jack.
" Das stimmt" stimmte Carter ihren ehemaligen Vorgesetzten zu.
" Wie Aufbauend" ärgerte sich Jack.
" Aber ich kann was machen" sagte Carter plötzlich, die schon wieder einen Gedankenblitz bekam."
" Was denn?" fragte Jack neugierig.
" Vertrauen sie mir nur, ich habe da eine Idee" antwortete Carter und ging fort.
" HEY, CARTER" brüllte Jack noch doch Carter hörte nichts mehr, da sie in ihren Gedanken versunken war, denn sie hatte eine Idee und fragte sich warum sie nicht schon vorher darauf gekommen ist.

Carter fuhr mit ihrem silberen Oldtimer in eine Verlassene Tankstelle. Der Betrieb war bereits eingestellt. Sie parkte auch so versteckt wie möglich, sie hatte irgendetwas zu verbergen. Sie stieg aus und sah sich um.
" Wo bleibt denn dieser Typ" ärgerte sich Carter und sah auf die Uhr. Das was mit Jack passiert ist, könnte nun auch mit ihr passieren, wenn sie nicht aufpassen würde.
" Hallo" begrüßte Maybourne Carter total überrascht.
" Ich dachte Jack kommt" fügte Maybourne zu seinem überraschten Gruß hinzu.
" Haben sie es noch nicht gehört?" fragte Carter mit einem Grant, da sie dachte Maybourne scherzte über diese Lage.
" Was?" fragte Maybourne.
" Colonel O'Neill ist in einer Todeszelle, weil er ihnen geholfen hat" antwortete Carter. Plötzlich verzog sich das lächeln von Maybourne und er meinte nur:
" OH".
" Was OH?" fragte Carter total genervt.
" Das überrascht mich" erklärte Maybourne und er fing an zu überlegen.
" Also brauchen sie meine Hilfe?" fragte Maybourne.
" ja, ich will wissen, wer da O'Neill hinters Licht führen will" antwortete Carter.
" Bin dabei, folgen sie mir" befahl Maybourne und ging vor.

Daniel kam in den Besprechungsraum.
" Wo ist Major Carter?" fragte Hammond sofort. Daniel schaute Hammond etwas überrascht aus, er hatte ihn hier nicht erwartet, er wollte sich nur einen Kaffee holen.
" General?" meinte Daniel überrascht.
" Wo ist Major Carter?" fragte Hammond mit sehr ernster Stimme.
" Weiß nicht, wieso?" wollte Daniel wissen.
" Tun sie nicht so, ich weiß das sie nicht im Stützpunkt ist" drohte Hammond.
" Dann hat sie sich heute vielleicht frei genommen" meinte Daniel.
" Wir reden wir von Major Carter, die nicht einmal frei nehmen wollte, wo ihr Vater im sterben lag, sie ging nur in Urlaub wenn es ihr Dr. Fraiser vorgeschrieben hat. Also wo ist sie?" fragte Hammond schon mit einer mächtigen Wut.
" Vielleicht will sie sich vom Schreck erholen, denn sie heute bekommen hat wo die das Urteil gehört hat" meinte Daniel.
" Und sie wirken ziemlich ruhig, so als ob jemand es schaffen würde Jack raus zu holen" schimpfte Hammond.
" Ich weiß nicht was sie meinen" sprach Daniel, nahm sich einen Kaffee und wollte gehen.
" Ich will ja auch das Jack da raus kommt, aber noch jemand zum Tode zu verurteilen hilft niemanden weiter" sagte Hammond plötzlich ruhig. Daniel blieb eine Weile stehen, doch er sagte nichts mehr und dann ging er.

Maybourne parkte sein Auto hinter einer Firma die Regenborg GmbH hieß. Es war bereits dunkel. Maybourne und Carter stiegen aus und brachen in diese Firma ein.
" Wenn sie uns erwischen, dann sind wir geliefert" flüsterte Carter.
" Nein, sie sind geliefert, ich bin bereits geliefert" verbesserte Maybourne Carter. Plötzlich sah Carter eine Überwachungskamera.
" Die sehen uns doch" meinte Carter und zeigte rauf, verdeckte aber ihr Gesicht.
" Man merkt das sie sowas zum ersten mal machen" meinte Maybourne grinsend. Carter zog ihre Augenbraue hoch und verstand nicht, das war aber wirklich selten.
" Die haben keinen Wachdienst, morgen in der Früh Überwachen sie die Kassetten der Nacht. Wir gehen am Schluss, wenn wir wieder gehen, da rein und überspielen die Kassetten mit alten Bändern und ich ändere die Zeitschaltung, das es aussieht, als wäre niemand hier gewesen" erklärte Maybourne. Nun war Carter etwas ruhiger und sah auch mal zur Kamera rauf.
" Woher wissen sie das?" wollte Carter wissen um ihre neugierde zu befriedigen.
" Diese Firma hier ist eine Tarnfirma der NID, hier entwickeln sie Pläne und machen Taktische Besprechungen. So was wie bei euch der Besprechungsraum" erklärte Maybourne.
" Und dafür habt ihr eine ganze Firma?" fragte Carter.
" ja" antwortete Maybourne knapp. Nun ging er endlich weiter und Carter folgte ihm. Doch bevor es weiter ging sah sie noch mal zur Kamera rauf und streckte ihre Zunge raus so weit es ging, danach folgte sie Maybourne wieder, der sie direkt in die Server Anlage.
" WOW" meinte Carter.
" Das ist der Server, dort werden alle Dateien gespeichert und die ganze Firma damit betrieben" erklärte Maybourne.
" Ich bin nicht Colonel O'Neill, ich weiß was das ist" beschwerte sich Carter.
" Natürlich" entschuldigte sich Maybourne und setzte sich am Server.
" Und jetzt?" fragte Carter.
" Ich probiere mal mein altes geheim Passwort" berichtete Maybourne und gab sein Passwort " Iam-a-wild-thing" ein, das zum Glück Carter nicht lesen konnte, wegen der Schutzzeichen.
"ZUGANG GEWEHRT" gab der Computer bekannt.
" Anfänger" meinte Maybourne und suchte die Dateien und fing an sie runter zu laden. Plötzlich ging der Alarm los.
" Doch keine Anfänger, geschickte Jäger" meinte Carter.
" Ja, ja, ja" meinte Maybourne, ließ die Diskette volladen und lief dann los.
" Und was tun wir mit den Kameras?" fragte Carter. Maybourne holte eine Handgranate aus seiner Tasche und warf sie ins Überwachungszimmer. Einige Sekunden später flog dieser Raum in die Luft. Maybourne und Carter sprangen in den Wagen von Maybourne und fuhren sofort weg, doch wie wurden gesehen. Ein NID Wagen folgte ihnen sofort.
" Wir werden verfolgt" berichtete Carter sofort, denn sie merkte es sofort das ihnen ein Wagen folgt.
" Hab ich auch schon bemerkt" meinte Maybourne, doch er wollte nur etwas angeben, den er hatte es nicht bemerkt. Maybourne gab Gas, doch schon Sekunden später, kam der erste Schuss aus dem Wagen der Verfolger und es sprengte die hintere Scheibe des Wagens.
" Nette Freunde die sie da gehabt haben" meinte Carter.
" Ich weiß das ich und diese Trotteln, Arschlöcher sind" stimmte Maybourne Carter zu.
" Selbsterkenntnis ist der erste Schritt" munterte Carter Maybourne auf.
" Danke" meinte Maybourne und riss den Wagen plötzlich um und fuhr in einen Graben.
" Was soll denn das?" schrie Carter vor lauter Schreck auf.
" Ich versuche sie abzuhängen" erklärte Maybourne und fuhr den ganzen Graben durch und auf der anderen Seite des Grabens wieder auf und fuhr die Strasse so schnell wie möglich entlang.
" Funktioniert doch" meinte Maybourne grinsend. Carter musste sich erholen, sie hätte vor Schreck einen Herzanfall bekommen, aber trotzdem sind sie entkommen. Maybourne ist vielleicht verrückt, aber ein eiskalter Profi, das musste sich Carter selbst zugestehen.

Maybourne fuhr an einem Motel ran.
" Warum halten wir?" fragte Carter.
" Jetzt haben sie die Ehre, einer meiner besten Geheimverstecke zu sehen, das aber nicht mehr lange mein bestes sein wird" antwortete Maybourne.
" Bin geehrt" meinte Carter und stieg aus. Sie folgte Maybourne auf Schritt und Tritt. Nicht das er auf einmal abhaut und die Informationen für sich selbst nützt und Jack sterben würde. Doch er versuchte es nicht einmal, Maybourne hatte sich anscheinend doch geändert. Nicht gerade in die Gute Seite, aber er hat sich geändert und das kann öfters einmal ein Vorteil sein.
" So da sind wir" meinte Maybourne und öffnete die Tür seines Zimmers. Carter trat ein und meinte:
" WOW, einfach Klasse" als sie dieses Motel sah. Ein Bett um ein Computer, wirklich eine Wahnsinnige Einrichtung.
" Ich will doch nicht auffallen" erklärte Maybourne und legte die Diskette ein und rief die Daten ab.
" Und?" fragte Carter gespannt.
" Interessant" meinte Maybourne nur.
" UND?" schrie Carter schon.
" Seien sie leise, ich will doch nicht auffallen" regte sich Maybourne auf.
" Wenn sie mir endlich antworten, dann werde ich auch leise sein" brüllte Carter.
" Schon gut" meinte Maybourne und öffnete einige Daten.
" Und noch einmal, UND?" meinte Carter.
" Colonel Simmons" sagte Maybourne plötzlich.
" Was?" Carter verstand nun gar nichts mehr.
" Er hat das eingefädelt, er hat seine Handlanger Leute im Pentagon erpresst, damit sie Falsche Beweise einschleusen und den Haftbefehl von Jack O'Neill beantragen. Ist wohl so eine Art Rache Akt, also das hätte ich mir gleich denken können, dieser Simmons" erklärte Maybourne und grinste leicht.
" Ja, Ja, nur schadenfroh sein " meinte Carter und klopfte Maybourne auf die Schulter.
" Danke, wenigstens lassen sie mir eine Freude" meinte Maybourne, der nun noch mehr grinste.
" Wovon wurden diese Pentagon Angestellten erpresst?" wollte Carter wissen. Maybourne tippte etwas herum und öffnete einige Dateien.
" Mit Fotos" antwortete Maybourne. Carter starrte verwundert auf den Bildschirm.
" OH" meinte sie nur.
" Gut, wir haben die Dateien, die wir brauchen um ihn Frei zu bekommen" meinte Maybourne und Carter grinste mit.

Carter ging wieder diese Endlose lange Stiege runter, die zu den Zellen führen. Diesmal schienen sie aber nicht so lang, da sie ziemlich schnell unten war.
" Zu Colonel O'Neill" sagte Carter und der Wächter nickte. Carter ging rein und begrüßte Jack gar nicht, der aber meinte:
" HI, Carter". Doch sie kramte nur in ihrer Tasche herum und holte einen Schlüssel heraus und öffnete die Zelle. Jack sah verwundert Carter an.
" Ich werde sie nicht mitschuldig machen" meinte Jack.
" Müssen sie auch nicht, sie sind frei" meinte Carter. Jetzt sah Jack noch verwunderter aus, so als würde er gleich vor Überraschung einen Herzinfarkt bekommen.
" Ich glaube jetzt sind wie Quitt" meinte Carter und dachte daran wie sie damals entführt wurde und wie Jack sie raus geholt hat.
" Einverstanden" meinte Jack und hopste aus der Zelle.
" Doch nur ein Schritt, aber so viel Unterschied" sprach Jack und fing an zu grinsen.
" Freut mich" meinte Carter und die 2 gingen sozusagen nach Hause, in das Stargate Center, auch Seria Golf Charly genannt.


SG-1 meldete sich komplett, also auch mit O'neill, im Kontrollraum. Hammond stand bereits dort, mit dem Rücken zu SG-1. Eigentlich grinsten alle, bis sich Hammond umdrehte.
" Was fällt euch eigentlich ein?" fragte Hammond total empört.
" SIR?" fragte Jack.
" Warum sie das riskiert?" wollte Hammond wissen und starrte dabei Carter an.
" Weil Colonel O'Neill das gleiche riskiert hat für mich" antwortete Sam.
" Damals waren sie aber nicht so grantig" meinte Jack.
" Damals ging es ja für mich um Adrian Conrad und um die Befreiung von Major Carter, die entführt wurde, doch sie Colonel wurden nur eingesperrt" rechtfertigte sich Hammond.
" Verstehe, Sir" meinte Carter und senkte ihren Kopf.
" Nicht froh mich wieder zu sehen?" fragte Jack und grinste dabei so gut er nur konnte.
" Doch, aber Major Carter wäre fast dabei erschossen worden, hätten diese Leute Major Carter erwischt, hätten sie eine Spritze geteilt" schimpfte Hammond.
" Ich glaube schon das jeder eine eigene Spritze bekommen hätte" scherzte O'Neill.
" Ich meinte das anders, und sie wissen das genau, so etwas machen sie nie wieder " schrie Hammond und ging. Teal'C sah danach Jack an.
" Was ist grantig?" fragte Teal'C. Alle von SG-1 sahen Teal'C komisch an.
" Was denn?" wollte Teal'C wissen.

O'Neill ging den gang entlang, sein Ziel war sein Quartier, er wollte endlich mal wieder in einem unbequemen Bett schlafen, nicht in einem unerträglich harten Brett in der Zelle. Es sah halt was wie ein Bett in diese Zelle, aber Jack wusste, das diese kein Bett sondern ein Brett war. Plötzlich läutete ein Handy. Jack kramte danach und holte das Handy heraus und hob ab.
" Happy Jack" meldete sich O'Neill grinsend. Doch sein grinsen verging ihm schnell, als er hörte wer dran war.
" HI JACK" sagte ein Kerl.
" MAYBOURNE?" brüllte Jack.
" Sie können ruhig Harry sagen" meinte Maybourne scherzhaft.
" Na gut, HARRY, was wollen sie?" fragte Jack.
" Sie schulden mir was, denn diesmal haben sie mich nicht entkommen lassen" antwortete Maybourne.
" Und was soll das bedeuten?" wollte Jack wissen.
" Bis Bald Jack" verabschiedete sich Maybourne und legte auf.
" So wie ich ihn kenne, wird es nicht lange dauern, bis er sich wieder meldet" meinte Jack zu sich selbst und ging weiter, Richtung unbequemes Bett, auf das sich Jack schon richtig freute.

Written by Roland Hebesberger