Deutsche virtuelle Television präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion

Was bisher geschah:
Pete: Du hättest die Waffe besser verstecken müssen. Darum bist du schuld. Er hat sich durch einen Fehler von dir getötet. Doch du kannst nichts dafür, wenn ich deine Frau töte. Dann weißt du, wie sich das anfühlt, wenn man der Familie entrissen wird, ohne das man was dafür kann
Jack: Pete, lass den Quatsch, dass hier bringt dir auch nichts
Pete: Sag auf wieder sehen zu deiner Familie
Jack: Sara, verzeih mir.
Jack schoss mit einer Zat auf Sara und Pete. Pete steht aber wieder auf.
Jack: Pete, lass den Quatsch
Jack: Tu es nicht, noch einen Schuss, und du bist tot
Pete: Bin ich doch schon lange.
Jack erschießt seinen Bruder.
Jack: Verdammt.

Erneut die Lichtwesen im Gate-Raum. Es gibt eine kurze Rückblende zum Pilotfilm: Daniel sieht sich Shares Bild an. Er bedauert, dass er Share und Sarah nicht retten konnte. Jacob kommt und versucht Daniel zu heilen. Das Lichtwesen Daniel will so nicht weitermachen und bittet Jack, dass Jacob aufhören soll.

Jack tut es und bei Daniel setzt der Herzschlag aus. Jack und Daniel verabschieden sich. Dann geht Daniel durch das Stargate.

Danach kommt wieder eine Szene in der Krankenstation und Daniel entschwebt als Lichtwesen aus seinem Körper. Die Folge geht zu Ende mit einer Nahaufnahme von Jacks versteinertem Gesicht.

In seiner Illusion gibt Jack Charlie einen Baseball. Der Jung spielt mit einer Wasserpistole
Charlie: Du bist tot.
Jack will nicht, dass er mit der Wasserpistole spielt
Charlie: Du hast doch auch eine Waffe.
Jack: Das ist was anderes.
Charlie will wissen, warum, und rennt weg. Dann dreht er sich noch mal um und sieht seinen Vater an
Charlie: Das ist nicht, was passiert ist.
Jack: Ja, ich weiß. Können wir nicht einfach Fangen spielen?
Charlie: Ich habe mich selbst mit deiner Waffe erschossen. Wir haben an dem Tag nicht Fangen gespielt und wir werden es nie wieder tun.

Ein Gebäude, mit schwarzen Wänden, die allerdings sonst nichts zu sagen hatten. Es führte nur ein Korridor in einem anderen Raum. Ansonsten war dieser Raum in sich abgeschlossen. Es gab nur einen Ausweg, das Stargate. Dieses schimmerte gerade vor sich dahin. Plötzlich lief Jack raus und sah sich um. Danach stürzte sich Carter, Daniel und dann Teal’C aus dem Gate raus.
„ Also so trostlos sah es bei der Sonde nicht aus“ wunderte sich Jack.
„ Nicht jeder Planet kann wunderschön sein“ konterte Daniel.
“ Und mit lauter Feinden voll sein“ fügte Carter noch hinzu.
“ Aber ein Gang, und sonst nichts, ist schon schwach“ meinte Jack.
“ Da vorne ist ein Raum“ bemerkte Teal’C und zeigte hin. Das Stargate schloss sich und der ganze Korridor wurde dunkel.
“ Nicht einmal Licht ist hier vorhanden“ ärgerte sich Jack und schaltete seine Taschenlampe ein.
“ Erschreckt?“ fragte Daniel.
“ Ein Kinderfilm jagt mir mehr Angst ein“ antwortete Jack. Er ging langsam den Gang entlang und sah sich sorgfältig um.
„ Jetzt muss ich Jack allerdings recht geben“ meinte Daniel plötzlich
“ Inwiefern?“ wollte Carter wisse.
“ Nicht einmal irgendwelche Inschriften sind hier“ meckerte Daniel.
“ Wenn es sogar Daniel langweilig wird“ grinste Jack.
„ Warten wir in diesem Raum ab“ warnte Carter. Jack kam bei der Tür an und sah sich um.
“ Kein Kraftfeld, tzä“ meckerte Jack. Er ging rein und sah sich um. Der Raum war nicht gerade groß. Es befand sich eine Kiste darin und sonst standen noch einiges an Zeugs hier herum.
“ Wer zum Teufel baut bloß so ein Gebäude“ wunderte sich Jack.
“ Vielleicht war es ein Gefängnis“ dachte Daniel.
“ Für wie viele?“ wollte Jack wissen.
“ Vielleicht nur für einen“ antwortete Daniel. Jack runzelte die Stirn. Das SG-1 Team verteilte sich in die vier Ecken des Raumes und sah sich etwas um.
“ Also diese Mission war wirklich Stromverschwendung“ meinte Jack.
“ Heute ist wohl Ihr Jammertag?“ fragte Carter.
“ Hey, es läuft gerade meine Lieblingssendung und ich muss hier sein“ regte sich Jack auf.
“ Verstehe“ nickte Carter und widmete sich wieder ihrer Ecke zu. Alle haben sich umgesehen, aber entdeckt hat irgendwie niemand etwas.
“ Hat irgendwer etwas?“ fragte Jack.
“ Nein“ antwortete Daniel sofort.
“ Bei mir auch nicht“ meldete sich Carter.
“ Dann gehen wir“ meinte Jack. Er marschierte schon wieder Richtung Stargate. Daniel folgte ihm auch gleich.
„ Moment“ schrie plötzlich Teal’C. Jack und Daniel blieben nebeneinander stehen und sahen verdutzt Teal’C an. Carter stand noch in ihrer Ecke und sah auch verwundert zu Teal’C. Dieser öffnete eine Kiste und darin befand sich ein Gerät, das aufleuchtete. Es war Rund und hatte eine große Kuppel in der Mitte.
“ Es gibt ja doch Licht“ meinte Jack.
„ Was sollte das sein?“ fragte Carter.
“ Von dieser Entfernung kann ich nichts sagen“ sprach Daniel. Teal’C streckte seine Hand aus und berührte das Gerät an der Kuppel. Plötzlich leuchtete es total hell auf. Es erleuchtete den ganzen Raum. Jack zückte sofort seine P90 und zielte darauf. Ein Strahl schoss heraus. Er raste durch Jack und Daniel durch und verschwand dann in der Wand wieder. Das Licht verschwand. Jack und Daniel brachen plötzlich zusammen und lagen Bewusstlos am Boden.
“ Ach verdammt“ brüllte Carter. Sie lief zu den Beiden hin und fühlte ihren Puls.
“ Was ist geschehen?“ fragte Teal’C.
“ Keine Ahnung. Sie leben noch. Ab mit Ihnen auf die Erde!“ befahl Carter. Teal’C nickte und half Carter.


 

Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN

STARGATE
SG-1

THE VIRTUAL SERIES

Amanda Tapping als Major Samantha Carter
Christopher Judge als Teal'C
Michael T. Weiss als General Jason Pack
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson

UNTERBEWUSSTSEIN

Guest Stars:
Harley Jane Kozak als Sarah O’Neill
Don Johnson als Pete O’Neill
Kyle Graham als Charlie O’Neill
Don S. Davis als General Hammond
Mel Harris als Oma De Sala




Jack und Daniel lagen auf der Krankenstation und waren an den Geräten angeschlossen. Beide atmeten relativ leicht und hatten anscheinend keine Beschwerden.
“ Was ist genau geschehen?“ wollte Dr. Brightman wissen.
“ Ich berührte ein Gerät und ein Strahl schoss heraus. Dieser Strahl traf O’Neill und Dr. Jackson. Dann fielen beide in Unmacht“ berichtete Teal’c.
„ Was haben Sie leicht?“ wollte Carter wissen.
“ Tja, die Beiden liegen im Koma. Ich kann ihnen nicht viel helfen, als sie künstlich zu Versorgen und zu hoffen, dass sie wieder aufwachen“ erklärte Dr. Brightman.
“ Soll das bedeuten, wir können nichts für sie tun?“ wollte Carter wissen.
“ Leider ja“ antwortete Dr. Brightman. Carter atmete tief durch und hielt sich ihre Stirn.
“ Sie können sich ausruhen. Das brauchen Sie nun. Falls es etwas Neues gibt oder ich etwas von Ihnen brauche, werde ich mich melden“ meinte Dr. Brightman.
„ Einverstanden“ stimmte Carter zu. Teal’C verbeugte sich und verließ die Krankenstation. Carter folgte ihm.
“ Es ist meine Schuld“ regte sich Teal’C auf.
„ Blödsinn“ widersprach Carter. Teal’C blieb auf dem Gang stehen und sah Carter wütend an.
“ Ich habe das Gerät berührt. Dadurch wurde dieser Strahl aktiviert“ meinte Teal’C.
“ Trotzdem ist es nicht deine Schuld. Wenn wir das Gerät aufgehoben hätten um es mitzunehmen, wäre das gleiche passiert. Und dann würden womöglich wir alle im Koma liegen“ erklärte Carter.
“ Womöglich“ musste Teal’C zustimmen.
„ Also mach dir nichts draus und ruhe dich nun aus. Wir können zurzeit wirklich nichts machen“ befahl Carter. Teal’C nickte und ging zu seinem Quartier. Carter sah ihm noch nach und marschierte dann ebenfalls los.
Jack saß gemütlich auf seiner Couch in seinem alten Haus. Er las gerade die heutige Zeitung. Es ging die Tür auf und Sara kam rein.
“ Hallo Schatz“ sagte sie und marschierte sofort zu Jack hin. Er legte seine Zeitung weg und gab Sara einen Willkommenskuss.
„ Ich muss nur schnell das Eingekaufte verräumen, dann komme ich zu dir“ meinte Sara.
“ Alles klar“ grinste Jack. Sara nahm die Einkaufstüte und marschierte in die Küche. Jack legte derweil die Zeitung zusammen und legte sie auf die Seite. Er stand auf und ging in die Küche zu seiner Frau.
“ Und wie war dein Tag?“ wollte Jack wissen.
“ Ich habe heute meinen Vater besucht. Ich soll dich schön grüßen“ fing Sara ein.
“ Dein Vater lässt mich grüßen?“ wunderte sich Jack.
„ Vielleicht akzeptiert er dich jetzt endlich“ meinte Sara.
“ Schön wäre es“ seufzte Jack.
“ Ach komm schon, du musst auch meinem Vater eine Chance geben“ bat Sara.
“ Werde ich schon machen“ versprach Jack.
„ Na ja, dann war ich im Blumenladen und habe schöne Blumen für das Grab meiner Mutter gekauft. Natürlich habe ich dann sofort das Grab hergerichtet und dann war ich einkaufen“ erzählte Sara ihren Tag weiter.
“ Klingt doch interessant“ meinte Jack.
“ Eher stressig“ grinste Sara.
“ Kann sein“ stimmte Jack zu.
“ Und wie war dein Tag?“ wollte Sara wissen.
“ Ach ich habe mit Charlie gespielt“ antwortete Jack.
“ Und wie war es?“ fragte Sara neugierig weiter.
“ Eigentlich schon ganz in Ordnung. Bis Charlie mit einer Wasserpistole geschossen hat“ erzählte Jack.
“ Und?“ fragte Sara weiter.
“ Ich finde es nicht gut, dass er mit Waffen spielt“ erklärte Jack.
“ Es ist doch nur eine Wasserpistole“ lachte Sara.
„ Ich würde das ernster nehmen“ fand Jack.
“ Ach was“ seufzte Sara. Plötzlich hörte man Schritte. Charlie lief runter und blieb vor der Küche stehen. Er hatte die Waffe von Jack in der Hand und grinste voller stolz.
“ Seht mal was ich gefunden habe“ sprach Charlie. Jack sah seinen Sohn an und wusste, dass etwas nicht stimmte. So hatte er es nicht in Erinnerung. Plötzlich hörte man einen lauten Knall. Alles vor Jacks Augen verschwamm und er stand im Zimmer seines Sohnes. Überall um ihn herum standen die Auszeichnungen, die sein Sohn gewonnen hatte. Seine ganzen persönliches Sachen und am Boden die blutige Leiche von Charlie. Jack stand in der Mitte des Zimmers und war wie versteinert. Sein Sohn rührte sich nicht und seine Dienstwaffe lag direkt neben seinem Sohn, die langsam von dem Blut seines Sohnes überflutet wurde. Genau so fand Jack damals seinen Sohn vor. Sara kam in den Raum und hielt sich an der Schulter von Jack fest.
“ Es war nicht deine Schuld. Ich habe dir verziehen“ meinte Sara.
“ Ich hätte die Warnungen sehen müssen“ widersprach Jack.
“ Ich doch auch. Du hast mir deine Sorgen erzählt und ich habe es auch nicht ernst genommen“ sprach Sara.
„ Was meinst du damit?“ wollte Jack wissen.
“ Wenn wir überhaupt Schuld daran sind, dann habe ich gleich so viel Schuld daran wie du“ antwortete Sara. Sie verschwand plötzlich und Jack stand weiter wie versteinert im Zimmer seines Sohnes und starrte mit wässrigen Augen die Leiche seines Sohnes an.

Daniel stand plötzlich im Stargate Raum. Er sah sich um. Es war nur sehr schlecht beleuchtet und niemand war zu sehen. Der Raum war vollkommen leer. Daniel blickte zum Stargate und irgendwie kam ihm das alles sehr bekannt vor.
„ Das kenne ich doch“ sagte Daniel zu sich selbst. Dann schoss es ihm plötzlich.
“ Omma?“ fragte Daniel sofort.
„ Ja, Daniel“ meldete sich plötzlich eine weibliche Stimme. Daniel drehte sich um und er sah hinter sich Omma stehen. Wie immer weiß gekleidet, mit ihren langen roten Haaren. Sie grinste Daniel an.
„ Ist schon länger her“ meinte Daniel.
“ Nicht lange genug“ sprach Omma mit einer ruhigen Stimme.
„ Ach, diese Rätsel sind mir abgegangen“ meckerte Daniel.
“ Nicht so viel, wie du glaubst“ konterte Omma.
“ Ich versteh schon“ seufzte Daniel.
“ Tust du das wirklich?“ wollte Omma wissen.
“ Nicht wirklich“ gab Daniel ehrlich zu. Omma grinste Daniel nur an und sagte plötzlich nichts mehr.
„ Bin ich tot?“ fragte Daniel plötzlich.
„ Noch nicht“ antwortete Omma.
“ Liege ich im sterben?“ rätselte Daniel weiter.
„ Ebenfalls noch nicht“ sprach Omma wieder.
„ Aber bald?“ würde Daniel gerne wissen.
“ Irgendwann kommt für jeden die Zeit“ meinte Omma.
“ Das ist Logisch, aber was zum Teufel mache ich hier, wenn ich nicht im Sterben liege oder tot bin?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich will dir den Aufstieg bescheren“ antwortete Omma.
“ Einfach so?“ wunderte sich Daniel.
„ Es wird dir gewährt“ stimmte Omma zu. Daniel atmete mal tief durch, denn mit diesem Angebot hätte er nicht gerechnet.

Sam und Teal’C standen im Besprechungsraum und Pack kam aus seinem Büro heraus.
“ Was zum Teufel ist passiert?“ wollte Pack mit aufgeregter Stimme wissen.
“ Wir haben ein Gerät gefunden und es hat sich aktiviert, als wir es berührt haben. Ein Strahl hat Colonel O’Neill und Daniel getroffen, den Rest wissen Sie ja“ berichtete Carter.
„ Wie konnte das geschehen?“ regte sich Pack auf.
„ Ich habe keine Ahnung, Sir. Wir konnten nicht damit rechnen, dass so etwas geschieht“ antwortete Carter.
“ Wir brauchen die Beiden sehr dringend. Die Lage spitzt sich zu. Es wird nicht mehr lange dauern und der Angriff von Ba’al wird beginnen. Da können wir auf die Beiden nicht verzichten“ regte sich Pack weiterhin auf.
“ Wir können es nicht mehr ändern“ meinte Carter.
“ Und was sollen wir nun machen?“ wollte Pack wissen.
„ Wir könnten wieder auf den Planeten gehen“ antwortete Teal’C.
„ Haben Sie nun vollkommen den Verstand verloren?“ fragte Pack aufgeregt.
“ Die Lösung liegt wahrscheinlich in diesem Gerät“ meinte Teal’C.
“ Und was wollen Sie damit anstellen?“ wollte Pack wissen.
„ Wir könnten es analysieren und vielleicht die Lösung finden um O’Neill und Dr. Jackson wieder aufzuwecken“ antwortete Teal’C.
„ Und was ist, wenn euch auch dieser Strahl erwischt. Ich kann auf euch nicht auch noch verzichten“ lehnte Pack diesen Vorschlag ab.
“ Wir müssen aber irgendetwas machen“ regte sich nun auch Carter auf.
“ Da gebe ich Ihnen Recht, Major. Aber da müssen Sie mir etwas Besseres liefern“ meinte Pack. Er ging wieder in sein Büro und knallte die Tür hinter sich zu.
„ Jetzt heißt es wohl Gehirnzellen anstrengen“ meinte Carter. Teal’C nickte und beide verschwanden aus dem Besprechungsraum.

Jack stand an einem Friedhof. Es herrschte totenstille. Keine Vögel, keine Autos, rein gar nichts war zu hören bis auf Stille. Jack stand vor einem Sarg, der vor einem offenen Grab stand. Der Sarg war offen. Jack stand direkt davor und blickte traurig in diese Öffnung. Darin lag sein Bruder Pete, der einen Anzug anhatte und seine Augen geschlossen hatte.
“ Es tut mir Leid, mein Bruder“ schluchzte Jack. Die erste Träne lief an seinem Gesicht runter.
„ Ich konnte dir nicht helfen. Tut mir Leid“ entschuldigte sich Jack weiter. Plötzlich riss Pete seine Augen auf und sah Jack böse an.
“ Du Rabenbruder, wie konntest du mich nur töten. Empfindest du gar nichts für mich, du gefühlloses Schwein“ brüllte Pete los und richtete sch auf.
“ Am liebsten würde ich dir die Luft abdrehen, du verfluchter Mistkerl“ brüllte Pete weiter. Seine Augen leuchtenden plötzlich auf und seine Stimme wurde immer tiefer.
“ Ich werde dich und deine ganze Rasse vernichten. Die Macht gehört mir“ brüllte Pete weiter.
“ Knie nieder vor deinem Gott“ befahl Pete seinem Bruder und seine Augen leuchtenden wieder auf. Jack sah von seinem Bruder weg, der weiter Jack anbrüllte. Er hatte nicht bemerkt, dass sich auf der anderen Seite des Sarges Sara befand, die ihn nur fragend ansah, so als würde sie fragen, ob Jack es verstanden hatte. Doch Jack konnte mit dieser Situation gar nichts anfangen.

Daniel stand noch immer im Stargate Raum und ihm gegenüber stand noch immer Omma.
“ Ich verstehe das noch nicht so ganz. Ihr wollt mich einfach so wieder aufsteigen lassen?“ fragte Daniel neugierig.
“ Die Erlaubnis hast du“ stimmte Omma zu.
“ Aber wieso. Ich habe nichts getan dafür. Ich liege nicht im sterben, habe mich nicht wieder erleuchten lassen“ regte sich Daniel auf, da er diese Lage einfach nicht verstand.
„ Wir haben dich Beobachtet, Daniel. Du hast dich als würdig erwiesen“ erklärte Omma.
“ Wie?“ schrie Daniel schon fast.
“ Du hast uns gezeigt, dass unsere Methoden erneuert gehören“ antwortete Omma.
„ Erkläre mir das bitte“ bat Daniel.
“ Du hast deine eigenen Methoden. Du konntest dich von deiner Rasse nicht trennen und hast deshalb in ihre Geschichte eingegriffen. Deshalb haben wir dich verbannt“ erzählte Omma.
“ Das habe ich mir schon fast gedacht“ sprach Daniel mit einer nervösen Stimme.
“ Doch du hast uns bewiesen, dass du mit deiner Methode auch viel Bewirken kannst, mehr als wir es könnten. Obwohl wir Weiser und Mächtiger sind als du, Daniel“ erklärte Omma.
“ Also willst du mir damit sagen, dass ich besser handle als ihr?“ fragte Daniel.
“ Du bewirkst mehr, obwohl du Fehler machst“ antwortete Omma.
“ Könnt ihr nicht einmal normal mit mir reden“ meckerte Daniel.
„ In der Sprache liegt die Weisheit und die Dummheit“ sprach Omma.
“ Das heißt, ich bin dumm?“ fragte Daniel verwirrt.
“ Du hast den Mittelpunkt gefunden“ antwortete Omma.
“ Aber warum wollt ihr mich dann wieder, warum?“ schrie Daniel schon fast.
“ Das wirst du früher oder später erfahren. Egal wie du dich entscheidest“ antwortete Omma. Daniel griff sich an den Kopf. Er konnte dies alles nicht fassen und hatte keine Ahnung, was er nun machen sollte.

Sam klopfte an die Tür von Pack und atmete mal tief durch und richtete ihre Klamotten zu Recht.
“ Herein“ hörte Carter und sie öffnete die Tür und trat ein.
„ Wie kann ich Ihnen helfen, Major?“ fragte Pack sofort.
“ Ich wollte mit Ihnen noch einmal über diese Mission sprechen“ antwortete Carter.
“ Schließen Sie die Tür und nehmen Sie Platz“ bat Pack. Sam nickte. Sie schloss die Tür und nahm Platz.
“ Was gibt es?“ wollte Pack nun wissen.
“ Sie müssen uns noch einmal auf diesen Planeten lassen“ bat Carter nochmals.
“ Sie kennen meine Antwort darauf“ sprach Pack mit einer wütenden Stimme.
“ Wir müssen dieses Gerät untersuchen. Wenn wir die Funktion des Geräts ermitteln können, dann müssten wir Colonel O’Neill und Daniel helfen können“ erklärte Carter.
“ Diese Mission ist zu gefährlich. Ich kann sie für Vermutungen nicht einfach so eine gefährliche Mission unternehmen lassen“ erklärte Pack.
“ Aber, Sir“ versuchte Carter zu protestieren.
“ Nein Major, Sie hören mir jetzt mal zu“ schrie Pack plötzlich. Carter war darüber sehr überrascht und hielt sofort ihre Klappe.
„ Ich habe Ihnen schon zu viel durchgehen lassen. Egal was ich sage, ihr macht sowieso nur, was euch einfällt. Ihr geht auf Missionen, die ich nicht genehmigt habe. Wie die Rettungsmission von Thor. Ihr hättet dabei sterben können. Ihr kontaktiert mich nicht und fordert vielleicht Unterstützung an oder tut sonst etwas. Ihr setzt immer euren Willen durch. Doch ich habe hier das Kommando. Nur weil ich ein junger General bin, heißt das noch lange nicht, dass ich nicht den gleichen Respekt verdiene“ erklärte Pack mit einer wütenden Stimme.
“ Sir“ versuchte Carter das Wort zu erhuschen.
„ Nein Major, jetzt hören Sie mir mal zu“ brach Pack diesen Versuch sofort wieder ab. Carter wich wieder etwas zurück und hielt ihren Mund.
“ Sie verstehen mich wohl nicht ganz. Wir stehen kurz vor der schlimmsten Schlacht der Menschheit. Dort wird nicht nur für die Erde, sondern für das ganze Universum die Zukunft gelegt. Wir befinden uns in der Situation in der wir unsere besten Leute brauchen. Das sind nun mal Sie Major und das SG-1 Team. Ich kann euch nicht einfach auf solche gefährlichen Missionen gehen lassen. Ich brauche Sie hier“ erklärte Pack zu Ende. Sam sah ihren Vorgesetzten etwas verwundert an. Mit so etwas hätte sie nicht gerechnet. Aber er hatte eigentlich Recht was er sagte. Doch nun war er still und Sam ergriff wieder das Wort.
“ Aber wir benötigen doch auch Colonel O’Neill und Daniel, oder?“ fragte Carter.
„ Natürlich“ antwortete Pack.
“ Dann müssen wir etwas tun. Also mir und Teal’C fällt nichts anderes ein. Wir wollen uns doch nicht selbst gefährden. Aber wir müssen etwas machen und wenn Ihnen nichts anderes einfällt haben wir keine andere Wahl“ sprach nun Carter ein Machtwort. Pack dachte kurz nach und atmete mal tief durch.
“ Da haben Sie Recht Major. Das ist jetzt eine blöde Situation“ musste Pack zugeben.
“ Was machen wir nun?“ wollte Carter wissen.
“ Ich habe da einen Vorschlag, Major. Ich kontaktiere den Präsidenten und bespreche mit ihm diese Lage. Er wird dann den Befehl geben, an den wir uns Beide halten werden. Einverstanden?“ schlug Pack vor.
“ Einverstanden“ stimmte Carter zu. Sie stand auf und öffnete die Tür.
“ Danke, Sir“ bedankte sich Carter und versuchte damit Respekt zu zeigen.
“ Ich danke Ihnen“ meinte Pack. Carter grinste ein wenig und verließ das Büro.

Jack saß in einem Park auf der Bank. Die Sonne schien, doch Jack ließ seinen Kopf hängen. Plötzlich setzte sich jemand neben Jack. Er hob einen Kopf und blickte rüber.
“ Lange her, Sir“ meinte Jack.
„ Stimmt Jack“ sprach Hammond, der nun neben Jack saß.
„ Es tut mir Leid, Sir“ entschuldigte sich Jack.
“ Was denn?“ wollte Hammond wissen.
“ Das sie ihren aktiven Dienst ablegen mussten“ antwortete Jack.
“ Ich habe genug Fehler begangen Jack. Ich habe mich von Kinsey reinlegen lassen, ich bin selbst Schuld daran“ erklärte Hammond.
“ Hätte ich gekämpft, würden Sie noch im Stargate Center sein“ meinte Jack.
“ Jack, Sie können nicht einfach die Regeln des Militärs ändern“ versuchte Hammond Jack zu überzeugen.
“ Dies war ein Ausnahmefall, ich hätte nur etwas mehr riskieren müssen“ sprach Jack mit einer traurigen Stimme.
“ Es ist wichtiger, dass Sie im Stargate Center sind, und nicht ich. Und so viel ich weiß, ist mein Nachfolger nicht so schlecht“ meinte Hammond.
“ Wir lassen keinen Mann zurück, das ist unsere Divise“ sprach Jack.
“ Das stimmt“ stimmte Hammond zu.
„ Sir, ich bin schwach geworden. Ich werde langsam zu alt dafür, ich verliere den Kampfgeist“ meinte Jack.
“ Blödsinn“ widersprach Hammond.
“ Ich bin nicht mehr gut genug für das Stargate Center“ sagte Jack und ließ seinen Kopf hängen. Hammond blickte nur traurig auf Jack hin und wusste nicht, was er nun sagen sollte.

Daniel hatte schon ziemlich mit seinen Nerven zu kämpfen, da Omma immer nur in Rätseln sprach.
“ Warum wollt ihr mich jetzt unbedingt wieder haben?“ fragte Daniel zum tausendsten Mal.
“ Weil du es dir verdient hast“ antwortete Omma.
“ Warum?“ regte sich Daniel auf.
“ Das weißt du doch selbst“ sprach Omma.
“ Nein, bitte erleuchte mich in dieser Tatsache“ bat Daniel.
“ Ich kann dir nicht etwas erklären, was du selber nicht verstehst“ meinte Omma.
“ Was jetzt nun?“ sprach Daniel der total verwirrt war.
“ Ich kann dir nur den Aufstieg anbieten, dann wird dir vieles klarer werden“ erklärte Omma.
“ So lange ich leben kann, ziehe ich das vor“ klärte Daniel.
“ Dann wird dir eine wichtige Erkenntnis fehlen“ warnte Omma.
“ Welche dann, sage es mir bitte“ bat Daniel.
“ Ich kann dir nichts zeigen, was ich selber nicht sehe“ konterte Omma.
“ Wenn du es mir nicht sagen willst, werde ich den Angebot sicherlich nicht annehmen“ kam Daniel nun auf dem Punkt.
“ Dann stehen wir zwischen einem Konflikt“ meinte Omma. Daniel atmete tief durch und schaute nach oben. Er wusste nicht, was er noch alles machen sollte um endlich hier raus zu kommen.

Sam und Teal’C standen nun im Kontrollraum. Pack lief die Stiege runter und sah die Beiden an.
“ Sir, Sie wollten uns sprechen“ meinte Carter.
“ Allerdings“ stimmte Pack zu.
“ Ich möchte mich zuerst einmal entschuldigen, für mein Verhalten. Nur die Lage ist knifflig und ihr müsst verstehen, dass ich keinen Verlust mehr einstecken kann“ entschuldigte sich Pack.
“ Das verstehen wir natürlich“ meinte Teal’C. Pack lächelte kurz und holte dann wieder Luft.
“ Ich habe mit dem Präsidenten telefoniert. Ich habe ihm die Lage erklärt. Er würde mir eigentlich zustimmen, aber in dieser Situation sieht er auch keine andere Möglichkeit. Er stimmte mir auch zu, dass wir Colonel O’Neill und Dr. Jackson dringend benötigen. Dadurch ist diese Mission genehmigt. Sie gehen in 10 Minuten durch das Stargate“ verkündete Pack. Sam grinste und klopfte Teal’C auf die Schulter.
“ Danke, Sir“ bedankte sich Carter sofort.

Jack saß in seinem Haus auf der Couch. Er sah mit einem versteinerten Blick nach vorne wo sein Bruder stand. Für längere Zeit herrschte einfach nur stille, bis sich Pete plötzlich zu Wort meldete.
“ Du bist schwach und alt, Jack“ meinte Pete. Jack senkte seinen Kopf und schlug einmal kräftig dagegen.
“ Du konntest noch nie von etwas los lassen, nicht wahr Jack. Das war einmal deine Stärke, doch nun ist es nur mehr eine Schwäche von dir“ sprach Pete.
“ Wie meinst du das?“ fragte Jack.
“ Du kannst nach 9 Jahren noch immer nicht den Tod deines Sohnes verkraften, weil du dir einfach nicht eingestehen kannst, dass es nicht deine Schuld war. Du könntest damit nicht leben. Genau so wenig kannst du Sara los lassen. Glaubst du wirklich, eure erneuerte Beziehung wird halten?“ wollte Pete wissen. Doch Jack gab keine Antwort.
“ Und nun kannst du vom Militär nicht los lassen, obwohl du viel zu schwach für deine Arbeit bist. Du kannst es einfach nicht. Genau deshalb bist du so schwach“ schrie Pete seinen Bruder ab. Jack hob seinen Kopf wieder. Seine Augen waren wässrig.
“ Du hast Recht“ sagte Jack mit leiser Stimme.
„ Wie bitte, ich konnte dich nicht hören“ sprach Pete und spitzte seine Ohren.
“ Du hast Recht“ sprach Jack in normaler Lautstärke.
“ Was?“ fragte Pete mit einer lauten Stimme nach.
“ Du hast Recht“ brüllte Jack. Pete grinste.
“ Dann ist es endlich so weit“ meinte Pete. Jack sah seinen Bruder fragend an. Diese holte ein Messer hervor und rammte es Jack voll in seinen Bauch. Das Blut strömte nur so aus seiner Wunde und versaute das ganze Sofa. Doch Jack spürte keinen Schmerz. Er sah Pete verwundert an. Doch dieser war genau so überrascht, wie Jack.
“ Was soll das?“ regte sich Pete auf.
“ Es ist wohl noch nicht Zeit dafür“ meinte Jack.

„ Warum lässt du mich nicht gehen?“ fragte Daniel, der schon so gut wie fertig mit seinen Nerven war.
“ Ich habe noch ein Angebot für dich“ antwortete Omma.
“ Welches denn?“ fragte Daniel mit schwacher Stimme.
“ Wenn du dich für den Aufstieg entscheidest, dann bekommst du deine ganzen Erinnerungen wieder zurück und darfst dich auch in die Handlungen der Menschen eingreifen ohne an Konsequenzen denken zu müssen“ schlug Omma vor. Daniel war plötzlich wieder ruhig und sah Omma verwirrt an.
“ Ach wirklich?“ wunderte sich Daniel.
“ Ja“ antwortete Omma.
“ Irgendetwas ist hier faul“ meinte Daniel.
“ Inwiefern?“ fragte Omma nach.
“ Das würdest du mir niemals anbieten. Was stimmt hier nicht“ sprach Daniel leicht verwirrt.
“ Es ist mein ehrliches Angebot“ versicherte Omma.
“ Nein. Was zum Teufel ist hier los. Sage es mir. Irgendetwas stimmt hier überhaupt nicht“ ließ Daniel von seinem Verdacht einfach nicht locker.
“ Entscheide dich, Daniel Jackson“ sagte Omma plötzlich und verschwand in einem hellen Licht. Daniel stand geschockt da und ließ einen Seufzer los.

Das Stargate schimmerte wieder in diesen Korridor. Carter und Teal’C kamen wieder heraus. Sie schalteten sofort ihre Taschenlampen ein, denn danach schaltete sich das Stargate ab. Beide hatten Handschuhe an und marschierten mit schnellen Schritten in den Raum. Sie sahen die Kiste an, die noch immer offen war. Mit langsamen und vorsichtigen Schritten gingen sie auf dieses Gerät zu.
“ Es muss funktionieren“ meinte Carter.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu. Beide knieten sich vor der Kiste hin. Teal’C öffnete einen Behälter.
„ Wir müssen nur dieses Ding dort hineinbekommen und abhauen. Dann werde wir die Beiden hoffentlich retten können“ sprach Carter.
“ Ansonsten liegt es an ihnen“ fügte Teal’C noch hinzu. Carter nickte und atmete tief durch.
“ Bist du bereit?“ fragte Carter.
“ In der Tat“ bejahte Teal’C die Frage vom Major.
“ Gut, dann geht es los“ schnaufte Carter tief durch. Sie berührte das Gerät an der Seite. Es fing wieder zum leuchten an.
“ Oh verdammt“ ärgerte sich Carter. Der Strahl schoss heraus. Teal’C sprang los und warf Carter noch rechtzeitig aus der Schussbahn. Der Strahl verschwand wieder in der Wand. Carter und Teal’C lagen geschockt am Boden des Raumes.
“ Das war knapp“ atmete Carter tief durch.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu.
“ Ich danke dir“ bedankte sich Carter bei ihrem Jaffa Freund.
„ Kein Problem“ meinte Teal’C.
„ General Pack hatte Recht. Diese Mission ist zu gefährlich. Wir können das Gerät nicht mitnehmen. Wir müssen die Mission abbrechen“ meinte Carter. Nach einigen Sekunden stimmte Teal’C mit bedauern zu.
“ Jetzt sind sie auf sich alleine gestellt“ seufzte Carter.

Plötzlich stand Jack auch im Stargate Raum. Er griff sich sofort an seinem Bauch, doch dort war kein Messer mehr. Jack atmete mal beruhigt durch.
“ Es ist noch nicht vorbei Jack“ schrie Pete. Jack hob seinen Kopf und sah seinen Bruder wieder.
“ Du hast mich getötet, du Mistschwein, das wirst du büssen“ brüllte Pete.
„ Nein“ sprach Jack mit ruhiger Stimme.
“ Wie nein?“ fragte Pete mit einer wütenden Stimme.
„ Ich habe nicht meinen Bruder getötet. Mein Bruder wurde durch das Goa’Uld Bewusstsein getötet. Ich habe einfach nur einen Goa’Uld getötet und das ist kein Verbrechen“ antwortete Jack. Pete sah ihn schockiert an und plötzlich verschwand er. Doch der Spuck war noch nicht vorbei. Hinter Jack tauchte Sara auf und sie kam auf ihn zu.
“ Du konntest nichts dafür“ versuchte Sara ihren Ex Mann zu trösten.
„ Das ist nicht mein Problem“ meinte Jack.
“ Was ist es denn dann?“ wollte Sara wissen.
“ Ich weiß nicht, ob unsere Beziehung halten wird“ antwortete Jack.
“ Das werden wir schon sehen. Keiner kann die Zukunft voraussehen. Aber wenn wir es nicht versuchen, kann es nur scheitern. Außerdem kenne ich nun die Wahrheit und verstehe dich viel besser“ erklärte Sara. Jack drehte sich um und umarmte seine Ex Frau. Doch die war plötzlich verschwunden. Jack war etwas verwundert. Doch hinter ihm stand Hammond.
“ Jack“ sprach Hammond und Jack drehte sich sofort um.
“ Sir?“ fragte Jack gleich.
“ Ich bin im Ruhestand, meine Name ist George“ grinste Hammond.
“ Na Gut, George. Ich möchte mich nochmals entschuldigen“ sprach Jack.
“ Nein Jack. Ich bin im wohlverdienten Ruhestand. Ohne Ihren beherzten Einsatz für mein Leben wäre ich noch immer im Todestrakt. Ich bin Ihnen zu Dank verpflichtet“ widersprach Hammond.
„ Mein Name ist Jack“ grinste Jack. Auch Hammond lächelte auf.
“ Das ist doch der Jack, den wir alle kennen und lieben“ grinste Hammond.
“ Und wie geht es deinen Enkel und Nichten, George?“ fragte Jack.
“ Die freuen sich, dass ich jetzt immer da bin. Ich habe eine neue Lebensaufgabe gefunden“ antwortete Jack.
“ Freut mich zu hören“ grinste Jack.
“ Komm mich mal besuchen“ forderte Hammond seinen Ex Colonel auf.
“ Werde ich“ versprach Jack.
“ Dann sehen wir uns bald“ meinte Hammond. Er verschwand plötzlich und Jack stand alleine im Stargate Raum. Doch Jack wusste genau, dass es noch nicht vorbei war. Hinter ihm tauchte plötzlich ein erwachsener Mann auf. Jack spürte ihn sofort und drehte sich um.
“ Charlie?“ fragte Jack sofort.
“ Ja, 25 Jahre alt, was ich leider nie werden werde“ antwortete Charlie.
“ Es tut mir so leid“ meinte Jack.
“ Eltern können nicht 24 Stunden auf ihr Kind aufpassen. Ich war acht Jahre alt. Alt genug um zu wissen, was eine Waffe anrichten kann. Ich habe damit gespielt und das nicht zum ersten Mal. Ich wusste, was auf mich zukommt, wenn ein Unfall passiert. Die Schuld liegt ganz alleine bei mir“ erklärte Charlie. Jack stürmte auf Charlie zu und umarmte ihn. Die ersten Tränen kullerten Jack runter.
“ Niemand von uns hat Schuld. Es war ein blöder Zufall des Schicksals“ meinte Jack.
„ Na gut, damit gebe ich mich zufrieden“ sprach Charlie. Beide lösten die Umarmung wieder.
„ Alles hat einen Sinn, Dad“ sprach Charlie.
“ Allerdings. Hättest du vor 9 Jahren noch gelebt und ich wäre Rekrutiert worden für das Stargate Projekt, hätte ich niemals ja gesagt“ kam Jack dahinter.
“ Und was wäre dann aus der Erde geworden?“ grinste Charlie.
“ Du wärst sicher ein prächtiger Mann geworden“ meinte Jack.
“ Man kann nicht alles haben. Und ich gebe mein Leben gerne dafür, dass mein Vater das Universum retten kann“ grinste Charlie.
“ Ich bin so stolz auf dich“ meinte Jack und streckte seine Hand aus. Er berührte die Wange von seinem Sohn. Plötzlich ging er in einem hellen Licht auf und alles wurde weiß. Dieses grelle Licht verschwand wieder und Jack sah Beton. Zuerst kannte er sich gar nicht aus. Doch dann tauchte der Schädel von Dr. Brightman auf.
„ Ach jetzt weiß ich wo ich bin“ meinte Jack.
“ Der Humor des Jack O’Neill geht wohl auch in einem Koma nicht verloren“ sprach Dr. Brightman. Jack packte seine Kräfte und setzte sich auf. Er sah wie eine lächelnde Carter und ein finsterer Teal’C vor ihm standen.
“ Nicht so finster Teal’C“ meinte Jack. Teal’C hob nur seine Augenbraue in die Höhe.
“ Ich bin froh, dass Sie wieder aus ihrem Koma erwacht sind“ freute sich Carter.
“ Koma? Ach so fühlt sich das an“ seufzte Jack. Dann sah er wieder Carter mit einem ernsten Blick an.
“ Was zur Hölle ist geschehen, Major?“ wollte Jack erfahren.
“ Das ist eine lange Geschichte“ antwortete Carter.
“ Ich habe ein Gerät berührt und ein Strahl schoss auf dich und Dr. Jackson. Dann seid ihr beide ins Koma gefallen“ berichtete Teal’C.
„ Doch nicht so lang“ fiel Carter auf. Jack runzelte die Stirn. Dann schoss es ihm plötzlich.
“ Und was ist mit Daniel?“ fragte Jack sofort. Dr. Brightmann zeigte nach links. Jack blickte sofort nach links und sah in einem Bett weiter Daniel liegen, der noch immer nicht das Bewusstsein erlangt hatte.
„ Oh verdammt“ fluchte Jack.

Ein grelles Licht erschien im Stargate Raum. Daniel zuckte kurz mit seinen Augen und sah dann wieder Omma vor ihm stehen.
„ Hast du dich entschieden, Daniel Jackson?“ fragte Omma mit einer nicht mehr so ruhigen Stimme.
“ Sag mir was los ist“ bat Daniel.
“ Ich benötige deine Entscheidung“ machte Omma klar.
“ OK, wenn du mir keine weiteren Informationen gibst, dann lautet meine Antwort nein“ gab Daniel seine Entscheidung ab.
„ Du hast deine Entscheidung getroffen, Daniel Jackson. Ich erhoffe dir ein längeres Leben, als vorgesehen“ sprach Omma und ging in ihrem Licht auf.
“ Warte mal“ schrie Daniel. Omma tauchte wieder auf.
“ Willst du deine Meinung ändern?“ wollte Omma wissen.
“ Nein. Aber irgendetwas geht hier vor. Sag es mir, vielleicht kann ich dir als Mensch dabei helfen“ bat Daniel an.
“ Das Ende der Antiker naht“ sprach es Omma plötzlich aus.
“ Ah, und ihr braucht alles was ihr bekommen könnt“ schaltete Daniel schnell.
“ Wir stehen einem Mächtigen Feind gegenüber, den du sehr gut kennst, Daniel Jackson“ erklärte Omma weiter.
“ Ba’al“ kapierte Daniel gleich weiter.
“ So ist es“ stimmte Omma zu.
„ Was kommt da auf uns zu?“ fragte Daniel neugierig.
“ Der härteste Kampf von uns allen. Dieser Strahl kam von mir. Die Antiker brauchen dich, Daniel Jackson. Und Colonel O’Neill mussten wir von seinen unbegründeten Schuldgefühlen befreien, damit er seinen Dienst für das Schicksal erfüllen kann“ antwortete Omma.
„ Ba’al plant euch anzugreifen?“ wunderte sich Daniel.
“ Nicht nur uns“ widersprach Omma.
“ Oh mein Gott“ stieß Daniel hervor.
“ Du hast deine Entscheidung getroffen, Daniel Jackson. Ich hoffe, du wirst noch erleuchtet werden. Ich wünsche dir und deine Kameraden einen guten Kampf“ sprach Omma. Nun ging sie wieder in einem hellen Licht auf. Daniel verschwamm alles vor seinen Augen. Es wurde wieder alles klar und auch er sah wieder Beton. Daniel atmete schwer auf und hatte einen schockierten Gesichtausdruck.
“ Daniel, es ist alles in Ordnung, Sie sind wieder da“ meinte Dr. Brightman und wollte Daniel beruhigen.
“ Nein, gar nichts ist in Ordnung“ seufzte Daniel und atmete tief durch.


Kritik von Thirsty: Es scheint das Finale zu beginnen. Ba’al wird mit 100%iger Sicherheit angreifen und sich so das ganze Universum unter den Nagel reißen.
Diese Folge ist im typischen Stargate Stil aufgebaut und klärt einige Fragen aus der Vergangenheit. Im gleichen Augenblick aber drängen sich neue Fragen auf, die aber in den nächsten drei Folgen sicher noch gelöst werden...

Rating von Thirsty: 9,5

Kritik von Dakota: Hierzu kann ich eigentlich nicht viel sagen. Ich bin froh, dass Jack mit ein paar seiner schlimmen Erinnerungen ins reine gekommen ist. Ba’al wird kommen, das ist schon ganz sicher. Hoffen wir nur, dass die Erde, vor allem das SGC gut vorbereitet sein wird.

Rating von Dakota: 8,4

Written by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger