
Deutsche virtuelle Television
präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion
Was bisher geschah:
Ba’al: Wie konntest du die Macht an dich reißen?
Kinsey: Ich habe General Hammond ein schlimmes Verbrechen an hohen Leuten angehängt
und er sitzt nun im Gefängnis.
Ba’al: Obwohl er nichts getan hat?
Kinsey: Ganz Genau
Carter: Wenn Ba’al diesen Stein unbedingt
will, sollten wir dann nicht eine Probe mitnehmen?
Jack: Gute Idee, an die Arbeit
Carter berührt den Stein und eine Kopie wurde von ihr angefertigt.
Pack: Soll das heißen, das Ba’al
nun die Technologie der Replikatoren besitzt?
Jack: Kurz gesagt, ja
Ba’al: Denn du hast mir den richtigen
Weg gezeigt
Kopie Carter: Wie meinst du das
Ba’al: Du bist die Zukunft meiner Macht
Air Force General: General Hammond, Sie werden
hier mit von ihrem Amt als Leiter des Stargate Kommandos entlastet.
Kinsey: Bevor der Brand ausbrach, hat jeder der Mitglieder im Komitee eine schriftliche
Erklärung mit ihrer Unterschrift abgegeben, die ich in meiner Jacke hatte.
Dort wurde Einstimmig beschlossen, dass General Hammond nicht der richtige im
Amt sei.
Jack: Und wer wird der Nachfolger?
Kinsey: Auf diesen Formularen wo die Unterschriften abgezeichnet sind, ist auch
ein Feld für einen Vorschlag wer das machen sollte. In 10 Feldern von 12
steht mein Name Jack. Das ist eindeutige Mehrheit. Ich bin auf weiteres der
Leiter des Stargate Kommandos, bis ein würdiger Vertreter gefunden wurde.
NID Agent: Hören Sie gut zu, Major. Wir haben mehr Macht als ihr glaubt. Wir können Ihnen den Mord anhängen, ohne Probleme. Außerdem haben wir den Beweis, dass Sie sich ohne Erlaubnis in den FBI und NID Akten eingehakt haben. Ich kann euer Leben sofort zerstören
Hammond saß in einem Gerichtssaal.
Seit langem hatte er nicht mehr diesen Orangen Anzug an. Er konnte endlich mal
wieder Zivilkleidung tragen. Er fühlte sich so was von erleichtert. Doch
warum er hier war, würde für ihn sicher nicht so angenehm werden.
Er saß auf einem harten Holzstuhl und blickte traurig nach vorne. Der
Richter saß streng auf seinem Sessel und starrte den Anwalt an. Dadurch,
dass dies ein Fall ist, der die Öffentlichkeit ziemlich aufgeregt hatte,
wurde entschlossen, diese Verhandlung auf einer Öffentlichen Ebene zu machen
und kein Militärgericht. Der gegnerische Anwalt stand auf und trat nach
vorne. Er richtete seine Krawatte. Sein Blick war ernst und traurig. Er räusperte
sich kurz und holte gleich danach tief Luft.
“ Meine Damen und Herren. Dieser Fall ist sehr brisant. Das wissen wir
alle. Es geht hier um einen wirklich schlimmen Fall. Ein hervorragender General
der Air Force hat ein gewaltiges Verbrechen begannen. Er hat wichtige Abgeordnete
anderer Länder getötet um ein geheimes Ziel von ihm durchzusetzen.
Dieser Fall ist außerdem noch schwer zu behandeln, da wir nicht in alle
Einzelheiten eingeweiht werden können. Doch eines ist klar aus der Verhandlung
raus gekommen. General George Hammond hat diesen Mord begangen, da er abwählt
wurde. Viele wichtige Menschen dieser Welt wurden durch Brandstiftung brutal
getötet. Wir haben von der Feuerwehr und von der CIA Beweise vorgelegt
bekommen, die eindeutig beweisen, dass General George Hammond diesen Brand gelegt
hat. Diese Beweise sind eindeutig und man kann daraus nur einen Schluss ziehen:
Er ist schuldig. Und unter dieser Voraussetzung, dass General George Hammond
andere mächtige Länder provoziert hat und wichtige Mitarbeiter dieser
Länder getötet hat, gibt es nur eine Möglichkeit, für eine
Bestrafung. Es muss unbedingt als Landesverrat angesehen werden. Deshalb verlange
ich eindeutig die Todesstrafe“ hielt der Anwalt seine Abschlussrede. Unruhe
tobte im Saal. Eine Diskussion entbrannte sofort. Hammonds Herz raste. Er machte
große Augen. So konnte das ganze doch nicht enden. Würde dies sein
Ende sein. Er würde von seinem eigenen Land getötet werden, für
die er so oft sein Leben riskiert hat. Doch er blieb stumm, denn er kann daran
auch nichts mehr ändern. Kinsey hatte ihn einfach gut genug ausgespielt.
Der Richter hämmerte wie wild mit seinem Hammer.
“ RUHE IM GERICHTSSAAL“ brüllte er. So langsam wurde es wieder
ruhig. Hammond sah den Richter voller entsetzen an.
“ Wir haben nun alles gehört. Die Geschworenen sollen sich zurückziehen
und ihr Urteil verkünden“ gab der Richter bekannt. Er klopfte wieder
mit seinem Hammer und die Gerichtsverhandlung war geschlossen. Hammond saß
einfach Kreidebleich auf seinem Sessel und starrte schockiert nach vorne. Er
würde sich wünschen, dass er gleich aufwacht und alles war nur ein
Scherz. Doch er wusste ganz genau, dass dies kein Traum war.
Richard Dean Anderson
als Colonel Jack O’Neill
IN
STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES
Amanda Tapping als
Major Samantha Carter
Christopher Judge als Teal'C
Michael T. Weiss als General Jason Pack
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson
DAS URTEIL
Guest Stars:
Don S. Davis als General Hammond
Ronny Cox als Senator Kinsey
Anna Louise Plowman als Sarah
Cliff Simon als Ba’al
Teal’C steht wieder in seinem alten
Quartier. Er kann es nicht fassen wieder hier zu sein.
“ Ein gutes Gefühl, was?“ fragte Daniel, der ihm dort hin begleitet
hat.
“ In der Tat“ antwortete Teal’C.
“ Ach, wie mir dieser Spruch gefehlt hat“ bemerkte Daniel.
“ Ihr habt mein Quartier so gelassen wie es war“ freute sich Teal’C.
“ Wir konnten es einfach nicht anrühren“ erklärte Daniel.
“ Danke“ bedankte sich Teal’C dafür.
“ Wir sind froh, dass du wieder hier bist“ meine Daniel und klopfte
Teal’C auf die Schulter.
“ Dank dir, Daniel Jackson“ sprach Teal’C.
“ Dank uns allen“ korrigierte Daniel seinen Freund. Teal’C
nickte und ging etwas in seinem Quartier herum.
“ Ich hab schon viele Schlimme Sachen gesehen, Daniel, doch dort wo ich
war, das war die Hölle“ meinte Teal’C.
“ Kann ich verstehen, ich hab es gesehen“ zeigte Daniel Mitgefühl.
“ Ich dachte, ich würde dort sterben. Ich hatte keine Hoffnung mehr.
Als ich dich sah, dachte ich mir es wäre ein Traum. Und dann wachte ich
auf und ich war wieder hier“ erklärte Teal’C.
“ Wir lassen niemanden zurück“ versuchte Daniel klar zu machen.
„ Die hätten mich jederzeit töten können“ kam Teal’C
damit noch gar nicht klar.
“ Aber du hast durchgehalten, zum Glück. Und jetzt bist du wieder
da“ freute sich Daniel.
“ Dafür sei euch gedankt“ meinte Teal’C und setzte sich
mal kurz hin.
“ Es wird bald vorbei sein. Dann ist alles wieder so wie früher“
versicherte Daniel.
“ Ich bin froh, dass Senator Kinsey nicht mehr hier ist. General Pack
scheint ein vernünftiger Mann zu sein“ sagte Teal’C.
“ Er wird immer besser. So langsam weiß auch er schon, wie man sich
hier verhalten soll. Er wird niemals General Hammond ersetzen können. Aber
er ist viel mal besser als Kinsey“ erklärte Daniel.
“ Also geht es wieder aufwärts“ merkte Teal’C.
“ Bis auf Hammond, Ja“ stimmte Daniel zu.
General Pack saß in seinem Büro.
Er arbeitete gerade den Bericht von Teal’Cs Befreiung durch und war total
durcheinander.
“ Was so alles möglich ist“ runzelte Pack die Stirn. Er las
es sich schon zum dritten Mal durch. Es war für ihn einfach unfassbar.
Vor einigen Jahren wusste er noch gar nicht, dass es da draußen so viele
Wesen gibt. Jetzt weiß er bereits, dass es andere Dimensionen gibt. Alles
was da noch alles von ihm zu kommen würde. Er dachte darüber lieber
gar nicht nach. Doch dann läutete sein Telefon.
“ General Pack“ meldete sich der Anführer des Stargate Kommandos.
“ Hier spricht der Anwalt von General George Hammond“ meldete sich
der andere Teilnehmer am Telefon.
“ Ich grüße Sie. Was kann ich für Sie machen?“ wollte
Pack wissen.
“ General Hammond bittet, das SG-1 Team noch einmal sehen zu dürfen“
bat dieser Anwalt.
“ Gerne, wann sollten sie denn kommen?“ fragte Pack.
“ So schnell wie möglich“ antwortete der Anwalt.
“ Wird gemacht“ versprach General Pack.
“ Ich danke Ihnen“ bedankte sich der Anwalt und legte auf. General
Pack hatte keine Ahnung, was das schon wieder zu bedeuten hatte. Er legte auf
und runzelte weiter seine Stirn.
Das SG-1 Team, nun auch wieder vollständig,
kam in Zivilkleidung in das Gerichtshaus. Sie sahen sich geschockt um. Es waren
verdammt viele Leute unterwegs und waren aufgeregt. Irgendetwas war hier faul.
“ Was ist das hier?“ wollte Teal’C wissen.
“ Frage ich mich auch gerade“ antwortete Jack.
“ Hier ist ein ziemlicher Aufruhr“ bemerkte Daniel.
“ Und was für einer, irgendetwas stimmt hier nicht“ gab auch
Carter noch ihren Senf dazu. Ein Mann im Anzug kam daher und blieb vor SG-1
stehen.
“ Colonel Jack O’Neill, Major Samantha Carter und Daniel Jackson?“
fragte der Anwalt die Drei Leute.
“ Ja und Murray, der gehört auch zu uns“ meinte Jack und zeigte
auf Teal’C.
“ OK. Na dann, Murray und der Rest, folgt mir bitte“ bat dieser
Mann und ging vor. Teal’C sah Jack etwas verwirrt an.
“ Das ist ein Zivilist, da kann ich wohl schlecht Teal’C sagen“
rechtfertigte sich Teal’C und hob seine Augenbraue.
“ Verstehe“ meinte Teal’C ganz knapp. Danach folgte das SG-1
Team diesem Mann. Sie wurden in einem Raum geführt wo General Hammond saß.
„ Ich lass euch mal alleine“ meinte dieser Mann und ging.
“ General, wie geht es Ihnen?“ fragte Jack sofort. Doch er starrte
nur auf Teal’C.
“ Sehe ich schlecht?“ fragte Hammond sofort.
„ Ich kann es auch noch nicht fassen, General“ meinte Teal’C.
“ Wie?“ wollte Hammond wissen.
“ Das Feld war ein Portal in eine Höllendimension und vor einigen
Tagen haben wir es geschafft, ihn zu befreien“ erklärte Daniel.
“ Krass, was?“ sagte Jack und Hammond nickte.
“ Ich freue mich Sie wieder zu sehen, Teal’C“ freute sich
Hammond und eine Träne kullerte ihm runter.
“ Mir geht es ebenso, General“ gab Teal’C zu.
“ Setzt euch bitte“ bat Hammond. Alle nickten und nahmen sofort
Platz.
“ Um was geht es denn?“ fragte Daniel.
“ Ich komme gleich auf den Punkt“ fing Hammond an zu erklären.
Jeder spitzte seine Ohren und war gespannt, was jetzt aus dem Mund ihres alten
Vorgesetzten raus kommen würde.
“ In wenigen Minuten wird darüber entschieden, ob ich hingerichtet
werden soll oder nicht“ kam Hammond auf dem Punkt. Das SG-1 Team saß
da und konnte nicht fassen, was sie gerade gehört haben.
“ WAS?“ brüllte Jack als erste los.
“ Die Verhandlung ist abgeschlossen und die Geschworenen beraten gerade
darüber, ob ich die Todesstrafe für den Landesverrat bekomme oder
nicht“ erklärte Hammond.
“ Das darf doch nicht wahr sein, dass sind alles nur hochgeschraubte…“
Jack wurde von seinem alten Vorgesetzten unterbrochen.
“ Jack, ist schon gut. Die Beweise stehen alle gegen mich. Auch wenn ich
es nicht war. Allerdings sind wir machtlos. Ich hätte nur noch einen Wunsch,
dass ich euch ungestört sehen kann und das war jetzt die letzte Möglichkeit“
sagte Hammond mit einer traurigen Stimme.
“ Und es hat sich gelohnt“ freute sich Hammond, als er Teal’C
ansah.
“ Aber General“ fing Jack an. Doch er wurde wieder unterbrochen,
denn die Tür ging wieder auf.
“ Die Geschworenen haben entschieden“ sagte der Anwalt von Hammond.
“ Es tut mir Leid, ich muss gehen. Es hat mich gefreut, euch alle noch
mal sehen zu dürfen“ meinte Hammond. Er stand auf und folgte seinem
Anwalt. Das SG-1 Team blieb geschockt sitzen und hatte keine Ahnung, was das
gerade war.
Das SG-1 Team hat sich auch in den Saal begeben
um das Urteil hören zu können. Die Geschworenen marschierten heraus
und nahmen Platz. Hammond schlotterten die Knie. Er hoffte, dass sie ihn frei
sprechen würden, oder wenigstens nicht zur Todesstrafe verurteilen würden.
Doch daran glauben, viel ihm schwer.
„ Haben die Geschworenen ein Urteil getroffen?“ fragte der Richter.
Ein Geschworener stand auf und überreichte einen Wachmann einen Zettel.
“ Ja haben wir, Euer Ehren“ antwortete der Geschworene. Der Richter
las das Urteil und nickte.
“ Und wie lautet Ihr Urteil?“ wollte der Richter wissen.
“ Es wurde Einstimmig beschlossen, das Major General George Hammond der
Anklage an Landesverrat durch Tötung wichtiger Abgesandter anderer Länder
für Schuldig bekannt wird“ verkündete der Geschworene. Es gab
wieder Empörung im Gerichtssaal. Auch Jack sprang auf und regte sich auf.
Der Richter hämmerte wie wild. Daniel zerrte Jack wieder auf den Sitzplatz
und sah ihn streng an.
„ Damit ist das Urteil gefallen. Major General George Hammond wird die
Todesstrafe erhalten. Damit ist die Verhandlung geschlossen“ sprach der
Richter und hämmerte wie wild. Wieder war ein richtiges Geschreie im Saal.
Hammond wurde in Handschellen gesteckt und abgeführt. Jack kämpfte
sich nach vorne und blieb vor Hammond stehen.
“ Ich werde die Wahrheit enthüllen, General, ich verspreche es“
versicherte Jack.
“ Begehen Sie keine Dummheiten wegen mir, Jack“ bat Hammond.
“ Und wenn es mein Leben kostet wird, ich werde die Wahrheit ans Tageslicht
bringen“ versprach Jack.
“ Tun Sie es nicht Jack, bitte“ schrie Hammond, doch die Polizisten
schleppten ihm aus dem Gerichtssaal raus und Jack blieb stehen und starrte traurig
auf diese Tür, wo Hammond gerade verschwunden ist.
Jack, Daniel und Sam standen bei General
Pack im Büro. Jack ist total aus dem Häuschen und die anderen Beiden
waren auch nicht gerade gut gelaunt.
“ Das ist natürlich schlimm, das General Hammond ein solches Schicksal
erleidet“ trauerte Pack mit seinen Leuten.
“ Wir müssen etwas tun, lassen Sie mich Untersuchungen anstellen“
bat Jack.
“ Wir können nicht einfach offizielle Einheiten der Regierung untersuchen“
machte Pack klar.
“ Außerdem ist es sehr gefährlich. Sam und Ich haben es schon
einmal versucht“ erklärte Daniel.
“ Was?“ brüllten Pack und Jack im Chor.
“ Ja, wir haben es nie erzählt, weil es nie raus kommen darf. Wir
haben es versucht. Doch das NID hat uns unter Druck gesetzt. Wenn wir nicht
Schweigen würden, wären wir tot“ erzählte Carter.
“ Das NID ist wirklich überall dabei. Wir haben keine Chance gegen
die“ fügte Daniel noch hinzu.
“ Das muss aber alles Geheim bleiben“ bat Carter.
“ Natürlich, ich verrate kein Wort“ versprach Pack bekannt.
“ Ist mir egal. Ich werde Hammond nicht sterben lassen, damit das klar
ist“ machte Jack klar.
“ Ich verbiete es Ihnen aber, Colonel“ befahl Pack.
“ Dann nehme ich Urlaub“ meinte Jack.
“ Wieso das?“ wollte Pack wissen.
“ Sir?“ fragte auch Carter.
“ Ich kann zurzeit nicht arbeiten. Ich muss wieder einen klaren Kopf bekommen“
antwortete Jack.
„ Das ist doch gelogen“ meinte Pack.
„ Jack, was soll das. Es hilft nichts, wenn du auch ins Fadenkreuz des
NID kommst“ versuchte Daniel klar zu machen.
“ Ich werde wohl einige Tage Urlaub bekommen, oder?“ fragte Jack,
der wirklich mies drauf war.
“ Stellen Sie bitte keinen Unsinn an“ bat Pack.
“ Ich doch nicht“ meinte Jack und verließ gleich das Büro.
Daniel und Sam sahen Pack traurig an.
“ Ich würde es ändern, wenn ich es könnte“ versprach
Pack.
“ So geht es uns auch“ meinte Sam.
“ Ich muss mich ablenken“ gab Daniel bekannt und verließ das
Büro. Sam sah ihren neuen Vorgesetzten nur traurig an und ging dann auch
weg. Pack blieb nur sitzen und schnaufte tief durch.
“ Da habe ich eine echt tolle Arbeit erwischt“ ärgerte sich
Pack und schlug auf seinen Tisch.
Sam ist in ihrem Labor und saß verzweifelt
vor dem Stein von Reese. Teal’c stand neben ihr und starrte auch auf diesen
Stein.
“ Ich habe wohl einiges verpasst“ bemerkte Teal’C.
“ Sei froh“ meinte Carter und runzelte ihre Stirn. Pack kam rein
und sah die Beiden.
“ Und wie läuft es?“ fragte Pack.
“ Gar nicht gut“ antwortete Carter.
“ Was ist denn los?“ wollte Pack wissen.
“ Major Carter versucht schon seit Stunden, das Geheimnis des Steines
herauszufinden. Doch es gelingt ihr nicht“ antwortete Teal’C für
seine Kollegin.
“ Ich erziele keine Fortschritte, egal wie lange ich daran bastle. Ich
weiß schon, wie der Stein zusammengesetzt ist, aber das hilft mir gar
nichts“ schrie Carter und schlug auf dem Tisch.
“ Major, ganz ruhig, sie werden es schon schaffen. Nur nicht aufgeben“
meinte Pack.
“ Ich habe auch nicht aufgegeben“ sagte Teal’C. Carter nickte
und atmete mal tief durch.
“ Ist einfach eine Miese Zeit“ rechtfertigte sich Carter.
“ Wenn Sie wollen, können Sie ruhig eine Pause einlegen“ schlug
Pack vor.
“ Nein Danke, ich werde es schon schaffen“ lehnte Carter ab.
“ Das will ich hören“ grinste Pack und verließ das Labor
wieder.
“ Wenn ich dir helfen kann“ schlug Teal’C vor.
“ Danke Teal’C, ich kann zurzeit wirklich jemanden gebrauchen“
nahm Carter das Angebot dankend an.
Die Tür zu Daniels Wohnung öffnete
sich. Sarah sah zu Tür und grinste. Sie marschierte sofort zu Daniel hin,
der gerade heim kommt.
“ Hi Schatz“ meinte Sie und umarmte ihm.
“ Das kann ich jetzt gebrauchen“ freute sich Daniel und drückte
sie.
“ Harter Tag?“ fragte Sarah.
“ Sehr hart“ antwortete Daniel.
“ Magst du darüber reden?“ wollte Sarah wissen und sah Daniel
tief in die Augen.
“ Heute noch nicht“ lehnte Daniel das Angebot ab.
“ Wie du meinst. Lust auf Spaghetti Carbonara?“ grinste Sarah.
“ Klingt gut“ grinste Daniel.
„ Setzt dich hin, das Essen ist nämlich gleich fertig“ befahl
Sarah. Daniel nickte und marschierte los. Im Wohnzimmer war der Tisch mit Kerzen
geschmückt und zwei Teller waren aufgedeckt. Ruhige Musik hallte durch
das Wohnzimmer und Daniel fühlte sich schon ein Stückchen besser.
Er setzte sich mal langsam und atmete tief durch. Sarah kam mit den Nudeln rein
und stellte es Daniel vor die Nase.
“ Riecht das gut“ stellte Daniel fest.
“ Habe ja ich gekocht. Verlernt habe ich das ja wohl nicht“ grinste
Sarah und schenkte Daniel ein Glas Rotwein ein.
“ Ich bin froh, dass ich dich habe“ sagte Daniel und sah Sarah mit
verträumten Augen an.
“ Hat auch lange genug gedauert, bist du das kapiert hast“ meinte
Sarah und nahm einen Schluck von ihrem Wein.
Kinsey saß total zerstört auf
einen Sessel. Plötzlich klingelte es an seiner Tür. Er kämpfte
sich auf die Beine und ging zu Tür.
“ Wer ist da?“ fragte Kinsey.
„ Agent Barrett“ antwortete eine Stimme. Kinsey runzelte die Stirn
und öffnete die Tür. Doch es war nicht Barrett, sondern Jack.
“ UPS, so heiße ich ja gar nicht“ meinte Jack und schupste
Kinsey sofort nach hinten. Dieser knallte auf dem Boden und stöhnte auf.
Jack kam rein und schloss die Tür.
“ Ich darf doch rein kommen, oder?“ fragte Jack mit einer wütenden
Stimme.
“ Haben Sie den Verstand verloren, Colonel, ich komme doch gerade erst
aus dem Krankenhaus“ schrie Kinsey. Doch Jack zückte einfach eine
Waffe und zielte auf Kinsey.
“ Wie haben Sie das angestellt?“ wollte Jack wissen.
“ Wie habe ich was angestellt?“ war die Gegenfrage von Kinsey.
„ Ich will wissen, wie Sie die Morde Hammond anhängen könnten?“
stellte Jack seine Frage mit dem Finger auf dem Abzug.
“ Das habe ich nicht gemacht. Die Beweise belasten eindeutig General Hammond“
antwortete Kinsey mit einer wütenden Stimme.
“ Sagen Sie mir verflucht noch mal die Wahrheit, oder ihr kleines Hirn
befindet sich nicht mehr in ihrem Kopf“ drohte Jack.
“ Erschießen Sie mich doch“ bat Kinsey mit einer ernsten Stimme.
Jack verstand das nicht ganz.
„ Wie bitte?“ fragte Jack total schockiert.
“ Ich habe alles verloren. Ich wollte nur diese Welt beschützen.
Ich habe einen kleinen Fehler gemacht. General Hammond oder Sie haben schon
schlimmere Fehler gemacht. Aber ich verliere gleich mein ganzes Leben. Meine
Frau hat mich verlassen, ich habe keine Arbeit mehr und mein Image ist im Eimer.
Ich bitte Sie darum, Colonel, töten Sie mich“ erklärte Kinsey
seine Lage.
“ Nicht bevor Sie die Wahrheit gesagt haben“ machte Jack klar.
“ Ich habe damit nichts zu tun“ brüllte Kinsey.
“ Wenn Sie sowieso sterben wollen und dieses Gefallen würde ich Ihnen
gerne tun, ist es doch nicht so schlimm, wenn Sie die Wahrheit sagen“
schlug Jack vor.
“ Ich sage die Wahrheit. Ich habe mir einen Fehler genehmigt und musste
dafür bezahlen. Hammond wird auch seine Strafe für seine Vergehen
annehmen müssen“ sprach Kinsey.
“ Sie lügen“ meinte Jack.
“ Nein, tue ich nicht. Sie sind gerade der Jenige, der sich hier selbst
anlügt“ sagte Kinsey.
“ Wie meinen Sie das?“ wollte Jack wissen.
“ Jeder Mensch hat eine Dunkle Seite. Hammond hat sie raus gelassen und
jetzt muss er einfach seine Strafe entgegen nehmen, so ist das Leben. Ich muss
mit meinen Fehlern leben, genau so wie Sie und General Hammond“ antwortete
Kinsey.
“ Ich finde die Wahrheit heraus Kinsey, auch Sie werden etwas übersehen
haben und dann sind Sie dran“ versprach Jack.
“ Viel Glück beim Jagen von den Gespenstern“ wünschte
Kinsey. Jack sah ihn nur Böse an. Er steckte die Pistole weg und verließ
das Haus. Kinsey versuchte mit all seiner Kraft wieder auf die Beine zu kommen.
Carter saß noch immer vor dem Stein
und rätselte was mit diesen sein könnte. Auch Teal’c sah noch
immer dabei und sagte kein Wort. Doch dann dachte er sich, dass er vielleicht
doch weiterhelfen könnte, wenn er wüsste, was der Stein alles kann.
“ Dieser Stein fertigt also Kopien an?“ fragte Teal’C.
“ Genau. Als ich den Stein berührt habe, stand eine Replikator Kopie
von mir vor mir“ erklärte Carter.
“ Und diese war einfach zu besiegen?“ fragte Teal’C munter
weiter.
“ Wie ein normaler Replikator“ antwortete Carter.
“ Und was passiert, wenn eine andere Rasse den Stein berührt?“
wollte Teal’C wissen. Plötzlich hob Carter ihren Kopf und ihre Augen
wurden immer größer.
“ Major Carter?“ wunderte sich Teal’C. Carter rutschte mit
ihrem Stuhl zu ihrem Computer rüber und rief die Daten auf.
“ Du bist ein Genie, Teal’C“ jubelte Carter, doch der Jaffa
hob nur seine Augenbraue und wunderte sich.
“ Ich hab es“ freute sich Carter, als die Daten sah und lief los.
Teal’C blieb nur sitzen und sah verwundert den Stein an.
Die Tür ging auf und Sam stürmte
in das Büro von Pack. Ihm riss es nur und er sah Carter leicht verdutzt
an.
„ Was ist denn los, Major?“ wollte Pack wissen.
„ Ich hab es“ freute sich Sam.
“ Sie haben was?“ kannte sich Pack gar nicht aus.
“ Ich weiß, wie der Stein funktioniert“ jubelte Sam.
“ Ach wirklich? Und wie?“ interessierte Pack.
“ Der Stein von Reese fertigt Kopien an, die besser sind als das Original.
Als ich es berührt habe, kam eine Repli Carter raus. Diese war noch einfach
zu besiegen, da ein Mensch auch leicht zu töten ist. Doch der Stein ist
dazu da, die DNS bzw. Struktur des Wesens zu speichern, die es berührt.
Dann kommt eine bessere Kopie raus. Wenn so ein Super Repli den Stein berührt
hätte, wäre ein noch besserer erschienen. Und wenn man dies so weiter
getan hätte, würde es nun unbesiegbare Replis geben“ erklärte
Carter.
„ AHA“ wunderte sich Pack.
“ Die Frage ist nur, was raus kommt, wenn ein Goa’Uld diesen Stein
berührt“ kam Carter nun auf die wichtigste Frage.
“ Das müssen wir also noch raus finden?“ wollte Pack wissen,
der nun total Konfus war.
“ Ja, aber einen wichtigen Schritt haben wir schon einmal gemacht“
meinte Carter grinsend.
“ Gute Arbeit“ freute sich Pack. Doch plötzlich stürmte
Jack in das Büro.
„ General Pack, bitte erlauben Sie mir durch das Stargate zu gehen“
bat Jack, der leicht außer Atem war.
“ Colonel, wie bitte?“ wunderte sich Pack und stand auf.
“ Ich muss durch das Stargate gehen“ wiederholte sich Jack.
“ Und wohin, wenn ich fragen darf?“ wollte Pack unbedingt wissen.
Jack stockte leicht und sah seinen Vorgesetzten lange an.
“ Was ist jetzt? Wenn Sie es mir nicht sagen, dürfen Sie sowieso
nicht durch“ schrie Pack schon fast.
“ Auf Ba’als Planet“ antwortete Jack.
“ Sind sie verrückt geworden?“ brüllte Pack aufgebracht.
“ Ich weiß schon was ich mache“ versicherte Jack.
“ Nie im Leben Colonel, das werde ich sicher nicht zulassen“ schrie
Pack. Sam sah Jack nur leicht verwundert an, denn sie verstand das ganze nicht
so ganz.
“ Ich gebe nicht auf, General, das verspreche ich Ihnen“ versprach
Jack und stürmte wieder aus dem Büro. Sam und Pack sahen sich nur
gegenseitig leicht geschockt an.
Die Teller standen noch auf dem Tisch. Keiner von den Beiden hatte aufgegessen. Plötzlich tauchten Sarah und Daniel auf. Sarah drängte Daniel gegen eine Tür die sofort aufging. Beide flogen sofort in das Zimmer und auf das Bett. Daniel musste lachen. Sarah unterbrach das Lachen mit ihrer Zunge. Während die Beiden sich leidenschaftlich küssten, riss Sarah das T-Shirt von Daniels Oberkörper. Daniel fing auch an die Kleider von Sarah zu entfernen. Die Küsse würden immer länger und leidenschaftlicher. So ein Glücksgefühl hatten Beide schon lange nicht mehr. Die Klamotten flogen quer durch den Raum und landeten auf dem Boden. Die Beiden verschwanden unter der Decke und küssten sich leidenschaftlich weiter.
Jack saß in seinem Quartier und es
klopfte jemand an seine Tür.
“ Herein“ bat Jack den Gast in sein Quartier. Die Tür ging
auf und Teal’C kam rein.
“ Hallo Teal’C, was gibt es?“ fragte Jack mit trauriger Stimme.
“ Ich wollte nur denn Sinn deiner Bitte erfragen, O’Neill“
meinte Teal’C.
“ Ich weiß schon was ich mache, Teal’C“ versicherte
O’Neill.
“ Ich verstehe deinen Schmerz, O’Neill. Wir anderen fühlen
es auch. Doch wir dürfen keine Fehler begehen“ versuchte Teal’C
klar zu machen.
“ Teal’C, ich weiß, was ich mache“ wiederholte sich
Jack mit einer sehr ernsten Stimme.
“ Ich kann nur auf deine Vernunft appellieren, O’Neill“ versuchte
es Teal’C noch einmal.
“ Glaube mir, ich mache das Richtige“ versprach Jack. Er stand auf
und ging aus seinem Quartier. Teal’C blickte seinen Freund nach und wusste
nicht ganz, was er jetzt machen sollte.
Pack saß in seinem Büro, als sein
Telefon plötzlich zu läuten anfing. Pack hob sofort ab und meldete
sich. An der anderen Leitung war der Präsident der Vereinigten Staaten
dran.
“ Hallo Mister Präsident, was kann ich für Sie tun?“ fragte
Pack sofort.
„ Colonel O’Neill hat Sie angerufen?“ wunderte sich Pack und
horchte den Präsidenten weiter zu.
“ Ich sollte die Mission genehmigen. Mister Präsident, mit allem
Respekt, das ist die dümmste Entscheidung, die Sie je getroffen haben“
meinte Pack. Doch der Präsident hatte seine Entscheidung bereits getroffen.
“ Mir ist es egal, ob Colonel O’Neill die Verantwortung übernimmt.
Ich werde nicht den besten Soldaten, den wir haben in die Höhle des Löwen
gehen lassen“ widersprach General Pack.
“ Mir ist es egal, ob Colonel O’Neill weiß, was er tut, ich
werde ihn nicht gehen lassen“ machte Pack klar.
“ Sind Sie sich da ganz sicher, Mister Präsident?“ fragte Pack
noch einmal sicher nach. Pack seufzte und runzelte seine Stirn.
“ Einverstanden, Mister Präsident“ stimmte Pack schließlich
ein und legte auf.
“ Das darf doch alles nicht wahr sein“ ärgerte sich Pack.
Das Stargate drehte sich. Jack stand ganz
alleine im Stargate Raum. Er war nicht bewaffnet. Die ganz normale Tagesuniform
war an seinen Körper geheftet. Pack beugte sich vor zu dem Lautsprecher.
“ Sind Sie ganz sicher Colonel, dass Sie das machen wollen?“ fragte
Pack nochmals nach. Jack drehte sich einfach und nickte. Pack seufzte, doch
er konnte es nicht mehr ändern.
“ Ich weiß, was ich mache“ wiederholte Jack nochmals. Das
siebte Symbol rastete ein und der Strudel schoss aus dem Stargate.
“ Dann wünscht mir Glück“ bat Jack.
“ Sie wissen doch, was Sie machen. Warum brauchen Sie da Glück?“
fragte Pack. Jack drehte sich wieder und grinste leicht.
“ Dann wünscht mir halt Pech“ meinte Jack. Pack schüttelte
nur seinen Kopf. Jack marschierte auf die Rampe und ging langsam rauf. Vor dem
Ereignishorizont blieb er stehen und starrte es an.
“ Viel Glück, Jack“ sagte er zu sich selbst. Danach marschierte
er durch. Pack blieb einfach verkrampft stehen und starrte das Stargate an.
Das Wurmloch war wie immer. Eine alltägliche Reise für Jack. Er kam
auf der anderen Seite raus und einige Jaffa standen da und zielten auf Jack.
“ Nicht schießen“ schrie Jack sofort. Die Jaffa glotzen ihn
verdutzt an. Das Stargate hinter ihm schloss sich.
“ Ich bin nicht bewaffnet“ gab Jack bekannt und hob seine Arme in
die Höhe.
“ Kal Tac tek hem?“ fragte der Jaffa.
“ Ich nehme an, das soll heißen, was ich hier suche“ rätselte
Jack. Der Jaffa nickte.
“ Ich will nur zu Ba’al“ antwortete Jack. Der Jaffa nickte
nochmals und hob seine Zat. Er feuerte auf Jack und er ging mit Blitzen zu Boden.
Jack war bereits wieder wach. Nur ein bisschen
schlapp fühlte er sich noch. Doch er wurde in einen Raum geführt.
Dort wartete schon Ba’al. Er saß auf seinen Thron und grinste Jack
an.
“ Was für eine Überraschung“ meinte Ba’al.
“ Ich grüße dich auch“ sagte Jack und er wurde vor Ba’al
auf dem Boden geschmissen.
„ Schön, dass du dich vor deinem Gott hinkniest“ meinte Ba’al.
Doch Jack stand gleich wieder auf und sah ihn wütend an.
“ Sicherlich nicht“ widersprach der Mensch.
„ Eines macht mich neugierig“ fing Ba’al an stolz zu reden.
“ Und das wäre?“ wollte Jack wissen.
“ Aus welchem Grund bist du hier. Ich könnte dich jetzt jederzeit
töten oder dein Wissen benützen um die Erde zu besiegen“ antwortete
Ba’al.
“ Als du damals diese Besprechung mit Kinsey hattest, als er dich betrogen
hat“ fing Jack an zu erklären.
“ Ja?“ fragte Ba’al sofort nach.
“ Hast du eine Aufzeichnung davon?“ würde Jack gerne wissen.
Ba’al holte ein kleines Gerät hervor und drückte auf einem Knopf.
Plötzlich hörte man folgendes:
Ba’al: Wie konntest du die Macht an
dich reißen?
Kinsey: Ich habe General Hammond ein schlimmes Verbrechen an hohen Leuten angehängt
und er sitzt nun im Gefängnis.
Ba’al: Obwohl er nichts getan hat?
Kinsey: Ganz Genau
Jack sah Ba’al groß an.
“ Meintest du das?“ fragte Ba’al grinsend.
“ Ganz Genau“ antwortete Jack.
„ Wieso brauchst du diese Aufnahme?“ packte Ba’al die Neugierde.
“ Ich habe schon versucht, die Videoüberwachung zu bekommen. Doch
die hat Kinsey verschwinden lassen. General Hammond soll nun als Unschuldiger
verurteilt werden und nur mit dieser Aufnahme kann ich seine Unschuld beweisen“
erklärte Jack.
“ Ach wie gutherzig von dir“ meinte Ba’al grinsend und steckte
das Gerät wieder ein.
“ Und was kommt da für mich raus?“ wollte Ba’al wissen.
Jack sah seinen Feind ganz ernst an.
“ Du kannst Osiris haben“ antwortete Jack. Das Grinsen von Ba’al
verging und er lehnte sich leicht nach vorne.
“ Was?“ brüllte er.
“ Der Ashrak von dir hat versagt. Osiris ist in unseren Fängen. Du
bekommst sie, wenn ich die Aufnahme bekomme“ erklärte Jack den Deal.
“ Woher weiß ich, dass du nicht lügst?“ wollte Ba’al
wissen.
“ Ich brauche etwas, was du hast. Und du brauchst etwas, was ich habe.
Warum sollte ich dich belügen“ antwortete Jack.
“ Wenn du mir Osiris bringst, bekommst du die Aufnahme“ nahm Ba’al
den Deal an.
“ Einverstanden“ sprach Jack.
Jack saß mit seinem Team und Pack im
Besprechungsraum auf der Erde. Jack erzählte ihnen gerade, was für
einen Plan er hat und was geschehen ist.
“ Was?“ brüllte Daniel plötzlich los, als Jack zu Passage
mit dem Deal kam.
“ Daniel, hör mir zu“ bat Jack mit einer ruhigen Stimme.
“ Ich mag General Hammond auch sehr gerne, aber ich werde Sarah dafür
nicht opfern“ schrie Daniel seinen Vorgesetzten an.
“ Daniel, bitte hör mir zu“ versuchte Jack, das Wort zu erlangen.
“ Das werde ich nicht zulassen. Wenn es sein muss, werde ich dir sogar
die Nase einschlagen, Jack“ brüllte Daniel munter weiter.
“ DANIEL“ brüllte Jack dann auch plötzlich wurde es ruhig
im Besprechungsraum.
“ Lässt du mich bitte fertig erklären. Ich bin nicht so dumm
wie ich aussehe“ bat Jack. Sam und Teal’C sahen ihn etwas verdutzt
an.
„ Ba’al will Osiris. Dann soll er Osiris bekommen. Aber Sarah bleibt
hier“ versuchte Jack klar zu machen. Daniel runzelte nur die Stirn.
“ Das ist doch nicht ihr ernst, Colonel?“ fragte Carter etwas verdutzt.
“ Oh doch, Carter“ antwortete Jack. Auch Teal’C und Pack kapierten
es nun.
“ Das kann ein Fehler sein, O’Neill“ warnte Teal’C.
„ Ba’al hat schon genug Hass auf uns, damit würden wir ihn
noch steigern“ gab auch Pack seinen Senf dazu.
“ Er will uns sowieso zerstören. Ob er jetzt noch wütender wird,
ist doch schon egal. Es geht hier um Hammonds Leben. Das ist mir das Risiko
schon wert“ erklärte Jack.
“ Ich weiß noch immer nicht, wovon ihr eigentlich sprecht“
regte sich Daniel auf. Alle sahen ihn an und wunderten sich, da er bei dieser
Geschichte nicht ganz mitkam.
Jack und Carter standen im Labor und warteten.
Carter war wirklich nervös, denn sie fand das wirklich keine gute Idee.
“ Sir, wissen Sie wirklich, was Sie machen?“ fragte Carter nochmals.
Jack sah seine Kollegen mit einem ernsten Blick an.
“ Allerdings“ antwortete er. Carter runzelte nur ihre Stirn. Die
Tür ging auf. Daniel kam mit Sarah rein.
“ Hallo Sarah, Sie wissen um was es geht?“ fragte Jack sofort mit
einer freundlichen Stimme.
“ Daniel hat mir alles erklärt“ antwortete Sarah.
“ Und Sie verstehen warum wir das tun müssen?“ wollte Jack
wissen.
“ Ja, das weiß ich“ sprach Sarah.
“ Aber ich habe dir auch gesagt, dass du es nicht tun musst“ warf
Daniel in die Diskussion rein.
“ Mir kann ja nichts passieren. Und ihr habt so viel für mich getan,
deshalb finde ich, bin ich es euch und General Hammond schuldig“ rechtfertigte
sich Sarah. Sie ging zum Stein und starrte ihn an.
“ Allerdings, es tut mir Leid, dass ich Sie mal getötet habe“
entschuldigte sich Jack.
“ Ist schon in Ordnung. Ich wollte ja Sie töten, Colonel“ grinste
Sarah. Auch Jack grinste kurz auf. Sarah streckte ihre Hand aus und berührte
den Stein. Es machte ein kurzes Geräusch und eine zweite Sarah stand im
Raum.
“ WOW“ wunderte sich Sarah.
“ So kann man es sagen“ stimmte Carter ein.
“ Ich danke vielmals“ bedankte sich Jack. Er schnappte sich sofort
die Kopie und lief los.
Ba’al saß in seinem Thorn. Er
hörte metallische Schritte die immer näher kamen. Ba’al blickte
neugierig rüber. Die Jaffa kamen rein. In der Mitte war Jack mit Sarah.
Ba’al stand auf und war überrascht.
“ Du hast dein Wort gehalten“ wunderte sich Ba’al.
“ Du ich immer“ meinte Jack.
„ Es ist wirklich Osiris, wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet“
freute sich Ba’al.
“ Moment, vorher die Aufnahme und lass mich gehen. Dann kannst du mit
ihr aufführen, was du willst“ warf Jack sofort in die Vorfreude von
Ba’al ein. Dieser blickte Jack nur Böse an und warf ihn das Gerät
rüber. Jack fing es auf und blickte es an.
“ Verschwinde“ befahl Ba’al mit einer tiefen und Angsteinflössenden
Stimme.
„ Viel Spaß“ wünschte Jack. Er marschierte sofort aus
diesem Raum und versuchte so schnell wie möglich zum Stargate zu kommen.
Das Stargate war offen auf der Erde. Der
Code von SG-1 war übermittelt worden, deshalb wurde auch die Iris geöffnet.
Pack stand mit Carter unten an der Rampe. Jack tauchte auf und marschierte stolz
runter. Das Stargate schloss sich. Jack warf Carter das Gerät in die Hand.
“ Können Sie das auf eine menschliche Tonbandaufnahme überspielen?“
wollte Jack wissen.
“ Kann etwas dauern, aber ich müsste es schaffen“ antwortete
Carter.
“ Gut an die Arbeit“ befahl Pack. Carter nickte und marschierte
los. Pack sah Jack wütend an.
“ Tun Sie so etwas nie wieder“ befahl Pack.
“ Was denn?“ wollte Jack wissen.
“ Den Präsident gegen mich ausspielen“ warnte Pack.
“ Sie werden es schon noch wissen, dass man hier nicht nur Vorschriften
einhalten kann, Sir. Sie werden bald merken, dass man oft improvisieren muss.
Dann werden Sie auch mich verstehen“ versprach Jack. Danach verließ
auch er den Raum und ein wütender Pack blieb zurück.
Sarah hing an der Wand. Sie war total angekettet.
Ihre Kleidung war total zerfetzt. Ihr Kopf hing nach unten und sie sah ziemlich
kaputt aus.
“ Endlich kann ich mich rächen, gegen deinen Widerstand“ freute
sich Ba’al und schlug Sarah ins Gesicht.
“ Du verstehst es nicht“ jammerte Sarah.
“ Du hast Osiris nicht mehr in dir. Und das sollte ich dir glauben? Niemals!“
schrie Ba’al. Er holte ein Goa’Uld Messer hervor und grinste Sarah
an. Doch die machte nur große Augen.
„ Dein Ende ist gekommen, Verräterin“ meinte Ba’al.
“ Nein, tu das nicht, bitte“ schrie Sarah. Doch Ba’al holte
aus und hackte Sarah den Kopf ab. Dieser flog zu Boden und zerfiel in lauter
kleine Teile. Ba’al war schockiert und sah den restlichen Körper
an. Auch dieser zerfiel in kleine Steine. Ba’al schleuderte das Messer
durch den Raum.
“ NEIN, DIE MENSCHEN WERDEN DAFÜR BÜSSEN!!!“ brüllte
Ba’al mit lauter Stimme.
Hammond saß wieder in seinem Haus und
betrachtete seine Nichten und Enkel, wie sie geraden im Garten spielten. Hinter
ihm saß Jack und trank gerade einen Kaffee.
“ Wieder schön hier zu sein“ meinte Jack.
“ Ein Traum, der war geworden ist“ antwortete Hammond.
“ Und wie geht es jetzt weiter?“ fragte Jack und nahm seinen Schluck
von seinem Kaffee.
„ Ich bin Freigesprochen worden. Doch durch diesen Skandal kann ich kein
Amt mehr übernehmen. Deshalb wurde ich ehrenhaft in den Ruhestand geschickt“
erklärte Hammond.
“ Klingt doch besser als Todesstrafe“ meinte Jack.
“ Allerdings“ lachte Hammond.
“ Wie haben Sie das bloß geschafft, Jack?“ wollte Hammond
wissen.
“ Auch Kinsey macht Fehler, man muss nur genau suchen“ antwortete
Jack. Hammond nickte und sah seinen Freund ernst an.
“ Egal was Sie getan haben, ich danke Ihnen“ bedankte sich Hammond.
“ Sie haben auch schon viel für mich gemacht, General. Das können
Sie als kleines Dankeschön annehmen“ sprach Jack.
“ Werde ich machen. Aber was wird mit Kinsey, wo er belastet worden ist?“
wollte Hammond wissen.
“ Er ist auf der Flucht, ist ja auch kein Wunder. Aber mit den Verletzungen
die er hat, wird er nicht weit kommen. Sie werden ihn schnappen und dann wird
er seine Gerechte Strafe bekommen“ antwortete Jack.
“ Hoffen wir es“ meinte Hammond.
“ Es wird so sein, dafür sorge ich schon“ versprach Jack. Hammond
sah ihn ernst an. Auch Jack hatte einen ernsten Blick. Hammond verstand nicht
genau, was Jack damit meinte. Doch Jack wusste ganz genau, was er tat.
Written
by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger
Kritik von Dakota: Ich freue mich, dass Hammond jetzt wieder auf freien Fuß
ist. So wie es aussieht mag Jack Hammond sehr gerne. Dieser kleine Trick mit
Osiris war ein sehr guter Einfall. Das Jack auf so etwas kommt ?. Ba’al
ist jetzt noch wütender. Er hat sich vielleicht ein bisschen leicht reinlegen
lassen aber es ist ja nur gut für das SGC. Wie schon gesagt es wird immer
besser....
Rating: 8,4
Kritik von thirsty: O’Neill hat recht,
Ba’al ist sowieso schon wütend, also macht es nichts, wenn man ihm
noch mehr anstachelt, indem man ihm eine Kopie von Sarah schickt. Es scheint
wieder alles im Lot zu sein. Hammond und Teal’c sind wieder da und Kinsey
wird bald vom Staat aus dem Verkehr gezogen werden. Alles wieder in Ordnung,
bis auf die Bedrohung von Ba’al.
Daniel und Sarah scheinen sich, wenn man der Schlafzimmerszene trauen kann,
auch sehr gut verstehen. Ich denke Hungry wird noch für einige gute Szenen
sorgen...
Rating: 9