Deutsche virtuelle Television präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion

Pack: Wir haben die Goa’Uld besiegt, also werden wir die Wush doch auch knacken können
Daniel: Glaube ich nicht. Dadurch, dass wir die Goa’uld zerstört haben und die Jaffa sich selbst bekriegt haben, konnten sich die Wush dadurch vermehren und es gibt keine große Bedrohung mehr im Weltall. Wir sind nicht gut genug vertreten, und die Goa’uld hätten sich gewehrt, wenn sie davon Wind bekommen hätten. Derzeit gibt es eine große Machtlücke im Weltall, die die Wush nun wohl übernehmen wollen
Pack: Das müssen wir irgendwie verhindern
Daniel: Aber Sie verunsichert etwas anders
Pack: Allerdings. Dieser Wush weiß alles, was Sie wissen Dr. Jackson. Und das sind ganz schön viele Informationen. Wenn Kohlmann ein abtrünniger NID Agent ist, werden wir Probleme haben
Daniel: Dieses Wesen ist so stur, dass wir darauf bauen können, dass dieser Wush kein Wort sagen wird
Pack: Hoffen wir es

Pack: Ich will wissen, was passiert ist
Kohlmann: Sie wollen sich doch nur in ihrem Triumph baden
Pack: Nein, ich will den Wush wieder finden. Wie konnten sie nur zulassen, dass er flüchten kann.
Kohlmann: Das war nicht der Wush
Pack: Wie meinen Sie das?
Kohlmann: Der Wush war noch immer bewusstlos von der Wiederbelebung. Er hat nichts getan
Pack: Was ist dann passiert?
Kohlmann: Wir wurden überfallen. Fragen Sie mich nicht von wem. Plötzlich explodierte etwas vor unseren Wagen und er kippte um und dann kamen maskierte Leute zu uns rein und schossen auf jeden. Ich war in die Ecke geschleudert worden, durch den Unfall. Dadurch haben sie mich übersehen. Sie haben den Wush mitgenommen und haben den Transporter angezündet. Ich konnte gerade noch raus klettern, bevor der Transporter in die Luft flog. Ich habe zum Glück nur zwei gebrochene Beine. Doch meine Karriere wird nun wohl zu Ende sein.

Pack: Dieser Wush weiß alles, was Daniel Jackson weiß. Die Abtrünnigen können sehr viel über uns erfahren
Jack O’Neill: Und außerdem ist ein Wush auf der Erde und wir wissen nicht wo. Keine Ahnung, was die Abtrünnigen vorhaben. Aber falls ihnen der Wush entwischt, wird es große Probleme geben.

Agent Shannon saß in seinem Auto und bekam einen Anruf.
Shannon: Ich weiß, dass Pete O’Neill gescheitert ist. Nein, die Mission ist noch nicht zu Ende. Ich habe noch genug Pläne, um Jack O’Neill das Leben schwer zu machen. Die Mission wird genug Erfolge mit sich bringen. Ich melde mich wieder, falls es etwas Neues gibt.

Die Richterin kam wieder in den Gerichtssaal. Alle erhoben sich und als sich die Richterin setzte, setzen sich auch die anderen Leute in dem Gerichtssaal nieder. Die Richterin öffnete wieder die Akte, die sie gerade bearbeitet hatte.
„ Wir behandeln hier den Fall des Jonathan O’Neill“ sprach die Richterin. Ein junger Mann, mit kurzen hellbraunen Haaren saß vor der Richterin und sah sie wütend an.
“ Haben die Geschworenen einen Beschluss gefasst?“ fragte die Richterin. Ein Mann unter den zwölf Geschworenen erhob sich und nickte.
“ Haben wir“ antwortete dieser Mann. Der junge Jack sah rüber und erinnerte sich an diesen Mann. Er wusste, was nun kommen sollte. Wegen seinen Verletzungen der Richtlinien wird er zwischen Militär oder Gefängnis wählen müssen. Jack grinste leicht auf.
“ Wir haben einstimmig beschlossen, dass der Angeklagte für Schuldig erklärt wird und für 3 Jahre ins Jugendgefängnis gehen sollte“ sprach der Mann.
„ Was“ schrie Jack wütend auf.
“ Bitte schweigen Sie, O’Neill“ bat die Richterin.
“ Ich sollte doch zwischen Militär und Gefängnis wählen können“ regte sich Jack auf.
“ So läuft das hier nicht. Die Geschworenen haben entschieden und damit werden sie ihre Strafe erhalten“ sprach die Richterin. Jack sah sie nur geschockt an, denn so hat sich das niemals abgespielt. Die Wächter kamen daher und verpassten Jack Handschellen. Danach wurde er abgeführt.

Der bereits ältere Jack war an einen Stuhl gefesselt. Er trug eine silberne Scheibe an seinem Kopf. Daraus führen viele Kabel raus, die zu einer Maschine führten. Auf der anderen Seite dieser Maschine führten weitere Kabel raus. Diese führten zu einer anderen Scheibe, die an dem Kopf eines Wush befestigt waren. Beide waren Bewusstlos und die Maschine lief auf Hochtouren.

 



Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN

STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES

Amanda Tapping als Major Samantha Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
Christopher Judge als Teal’C
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson

VERGANGENHEIT

Guest Stars:
Patrick Stewart als Agent Shannon
Dion Johnstohn als Kaktul
Michael Welch als Junger Jack
Zachery ty Brian als Zack



General Pack saß in seinem Büro. Er las gerade einige Polizeiberichte, doch dies brachte ihn nicht gerade weiter. Es klopfte an der Tür, die offen stand. Pack erhob seinem Kopf und sah Major Carter an der Tür.
“ Major, kommen Sie bitte herein“ bat der General.
„ Danke, Sir“ bedankte sich Carter und setzte sich hin.
„ Sie wollen sicher etwas über Colonel O’Neill wissen“ riet Pack.
“ Genau Sir. Ist er bereits wieder aufgetaucht?“ wollte Carter wissen.
“ Leider nein. Die Polizei sucht bereits. Doch ihre Berichte bringen uns nicht viel weiter“ antwortete General Pack.
„ Es muss doch Spuren geben. Colonel O’Neill kann doch nicht einfach in sein Haus gehen und dann nicht mehr da sein“ wunderte sich Carter.
“ Die Asgard befinden sich nicht in der Nähe der Erde. Die können ihn also nicht raufgebeamt haben“ erklärte Pack.
“ Vielleicht eine andere Rasse?“ dachte Carter.
„ Die Prometheus ist bereits unterwegs und scannt unser Sonnensystem. Aber die finden auch nichts“ antwortete Pack.
“ Also muss er sich auf der Erde befinden“ meinte Carter.
“ Wie schon gesagt, die Polizei sucht nach ihm“ sprach Pack.
“ Wenn Sie es erlauben, Sir, würde ich gerne mit SG-1 auf die Suche nach Colonel O’Neill gehen“ bat Carter.
“ Natürlich“ antwortete Pack. Carter nickte und stand auf.
“ Major“ sprach der General und Carter drehte sich noch einmal um.
„ Ja Sir?“ fragte Carter gespannt.
“ Wir haben keine Berechtigung für diese Suchaktion. Bitte verhalten Sie sich unauffällig“ erklärte Pack.
„ Ja, Sir“ nahm Carter den Befehl an und verließ das Büro.

Der junge Jack wurde durch die Gänge des Jugendgefängnisses geführt. Er hatte einen orange gefärbten Anzug an, wo sich eine Nummer darauf befand. Eine Zelle öffnete sich und Jack wurde reingeschubst. Hinter ihm wurde die Zelle geschlossen und versperrt. Jack atmete mal tief durch und legte sich danach auf das vorhandene Bett.
„ Hi Jack“ sprach plötzlich eine Stimme. Jack blickte sofort zur Seite und sah einen alten Bekannten wieder.
“ Zack?“ wunderte sich Jack.
“ Allerdings Jack. Hätte nicht gedacht, dass sie dich auch verurteilen werden“ meinte Zack.
„ Wir haben doch nur einige Sachen geklaut. Da ist drei Jahre wohl zuviel des guten“ seufzte Jack.
“ Nein Jack. Wir haben nicht nur Sachen geklaut. Wir sind wegen etwas anderem hier“ sprach Zack wütend. Jack verzog sein Gesicht und sah seinen alten Jugendfreund verwundert an.
“ Weshalb dann?“ fragte Jack verdutzt.
“ Bei unserem letzten Überfall, als sich der Besitzer gewährt hatte, wegen diesen einigen Sachen da, habe ich ihn Krankenhausreif geschlagen. Deshalb haben sie mich erwischt“ antwortete Zack.
“ Du hast was?“ regte sich Jack auf.
“ Es ging nicht anders. Er stellte sich mir in den Weg“ schrie Zack.
“ Und dann hast du mich verpfiffen, oder was?“ wollte Jack wissen.
„ Du hast mich im Stich gelassen“ antwortete Zack.
“ Das darf doch nicht wahr sein“ meckerte Jack und schlug sich auf den Kopf.
“ Du bist einfach aus den Laden gelaufen und hast mich zurückgelassen. Da schütze ich dich doch nicht“ erklärte Zack.
“ Meine Güte Zack. Wir haben uns das Zeug gegriffen und sind gerannt. Nach einigen Metern ist mir aufgefallen, dass du nicht hinter mir warst. Dann kamen schon die Bullen. Ich hatte dann keine Möglichkeit mehr“ erzählte Jack.
“ Und hast deinen besten Freund im Stich gelassen“ regte sich Zack aus. Er raufte sich durch seine etwas längeren blonden Haare und wandte sich von Jack ab.
„ Wir sind Beste Freunde Jack. Beste Freunde lässt man nicht im Stich“ sprach Zack noch und danach herrschte Funkstille zwischen den Beiden.

Jack war noch immer an dieser Maschine angeschlossen. Der Wush arbeitete gerade fest und plötzlich öffnete er die Augen.
“ Warum störst du?“ fragte Kaktul. Ein Mann mit einer Glatze und einer Brille kam in den Raum. Er trug einen sehr teuren Anzug und grinste den Wush an.
“ Ich wollte nur wissen, wie es läuft“ antwortete Agent Shannon.
„ So wie abgemacht“ sprach Kaktul und wendete sich von Shannon ab.
“ Ich will etwas mehr wissen“ sagte Shannon mit einer etwas schärferen Stimme.
“ Die Vergangenheit von O’Neill ist verändert. Er wurde verurteilt und ist mit diesem Zack im Gefängnis, der ihm die Schuld an der ganzen Sache gibt. O’Neill nimmt diese Geschichte ab und ist ziemlich frustriert“ berichtete Kaktul.
“ Und weiter?“ fragte Shannon gespannt.
“ Ich habe einen kleinen Teil seiner Erinnerung gelassen, damit e weiß, wie es sein sollte. Doch umso mehr sich seine Vergangenheit verändert, umso weniger weiß er von seinem echten Leben“ antwortete Kaktul.
“ Wunderbar. Dann läuft alles nach Plan“ freute sich Shannon und klopfte Kaktul auf die Schulter.
„ Lass mich weiterarbeiten“ bat Kaktul. Shannon grinste leicht auf.
“ Kein Problem“ sprach Shannon und verließ sofort wieder den Raum. Kaktul schloss seine Augen und arbeitete weiter.

Major Carter ging auf das Haus von Colonel O’Neill zu und schnitt die Polizeiabsperrung durch.
“ Dürfen wir das überhaupt?“ fragte Teal’C.
“ Nein“ antwortete Carter.
„ Wollt ich nur wissen“ meinte Teal’C.
„ Muss niemand erfahren, dass wir das waren“ fügte Daniel noch hinzu.
“ In der Tat“ stimmte auch Teal’C zu. Danach marschierte das SG-1 Team in das Haus von O’Neill. Es sah aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Die Möbel waren umgeschmissen, die Bilder lagen zerstört am Boden. Sogar der heilige Fernseher von Jack war am Boden und kaputt.
“ Hat Jack nicht aufgeräumt?“ fragte Daniel verwundert.
„ Sieht ganz nach einer Entführung aus“ meinte Carter und sah sich weiter um.
“ Und O’Neill hat sich gewehrt“ fügte Teal’C hinzu.
“ Nicht zu übersehen“ stimmte Daniel zu.
„ Daniel, schau du dich im ersten Stock um. Ich such hier weiter und Teal’C, du siehst dich draußen um“ befahl Carter. Die zwei Herren nickten und marschierten los. Daniel kam im ersten Stock an. Doch hier war alles normal. Sogar das Bett von Jack war aufgeräumt. So weit ist Jack also gar nicht gekommen. Carter fand in der Küche einige Bierflaschen die zerbrochen auf dem Boden waren. Es ist also passiert, nachdem Jack vom Einkaufen nach Hause gekommen ist.
“ Major Carter, Daniel Jackson“ schrie Teal’C plötzlich. Carter lief sofort raus und Daniel raste die Stiege runter. Beide kamen draußen an und sahen wie Teal’c einige Meter vom Haus entfernt am Boden kniete und auf dem Boden starrte.
“ Was ist los, Teal’C?“ wollte Carter wissen.
“ Hier sind Reifenspuren, die nicht von O’Neills und nicht von unserem Wagen stammen“ berichtete Teal’C.
“ Woher kennst du die Reifenspuren von Jack und von uns?“ fragte sich Daniel.
“ O’Neill hat schon seit Jahren Winterreifen am Auto, was andere Profile anzeigt. Und die dritte Reifenspur hier hat eine andere Reifenbreite und schlechtes Profil“ antwortete Teal’C.
„ Bin begeistert“ musste Daniel zugeben.
“ Du hättest ihm nicht das Autofahren beibringen sollen“ grinste Carter. Daniel nickte nur leicht.
“ Folgen wir den Reifenspuren?“ fragte Teal’C.
„ Gute Idee. Hier finden wir sowieso nichts mehr Interessantes“ stimmte Carter ein.

Jack und Zack trieben sich im Gefängnishof auf. Zack war gerade dabei etwas zu trainieren und Jack saß einfach da und starrte in den Himmel. Zwei andere Kerle kamen daher. Sie sahen die Beiden an.
“ Da sind ja unsere Mädels“ grinste einer der Kerle. Zack sprang sofort auf und lief auf den Kerl zu. Er rammte ihn um. Jack sprang sofort auf und ging dazwischen. Er zog Zack weg, nachdem er diesem Kerl einige Schläge verpasst hatte. Die Lippe des Kerls war blutig und er sprang wütend auf.
“ Dafür wirst du noch die Rechnung kassieren“ drohte der Kerl und danach verschwanden die Kerle wieder.
„ Was sollte das?“ fragte Jack.
“ Von solchen Idioten lasse ich mich nicht beleidigen“ antwortete Zack wütend.
“ Willst du deine Gefängnisstrafe noch erhöhen?“ ärgerte sich Jack.
“ Schon gut“ regte sich Zack auf und stieß Jack weg. Danach ging Zack wieder zu seinen Geräten und trainierte weiter. Jack atmete nur tief durch und sah seinen Freund verzweifelt an.

Carter folgte den Reifenspuren. Durch den Regen wurden die Reifenspuren ziemlich sichtbar, doch dann kamen sie an eine Strasse. Carter blieb stehen und atmete tief durch.
“ In welche Richtung sie gefahren sind, kannst du nicht sehen, oder Teal’C?“ fragte Carter verzweifelt.
“ Leider nicht“ antwortete Teal’C.
“ Dann ist hier unsere Suchaktion zu Ende?“ wollte Daniel wissen.
„ Vorerst ja“ musste Carter zugeben. Sie fuhr auf die Strasse und gab Gas.

Jack saß in seiner Zelle und packte seine Sachen zusammen. Die drei Jahre haben lange genug gedauert. Am nächsten Tag würde er und sein Freund entlassen werden. Zack saß in der Nachbarzelle und starrte seine Narben im Gesicht an, die er von diesen Kerlen die ganze Zeit abbekommen hatte. Jack sah rüber und sah, wie sich sein Freund deshalb quälte.
“ Zack, diese Typen müssen wegen Mordes noch lange hier sein. Du wirst die nie wieder sehen und du bist wieder frei“ versuchte Jack seinen Freund aufzumuntern.
“ Ich kann mir so etwas nicht gefallen lassen“ meinte Zack.
“ Ach komm schon, vergiss mal dein Ego. Morgen sind wir wieder frei“ sprach Jack.
“ Du hast recht“ gab Zack nach. Das Licht im ganzen Trakt ging aus.
“ Schlafenszeit“ schrie ein Wächter.
„ Und wir haben morgen wieder ein echtes Bett“ freute sich Jack. Er legte sich ein letztes Mal in dieses Bett und schlief ein. Zack sah sich noch einmal um, damit er sicher sein konnte, dass Jack wirklich schlief. Danach griff er unter seinen Polster und holte ein Holzstück raus. Er hatte es zu seinem spitzen Gegenstand geschnitzt und grinste auf. Die Nacht verging und Jack wurde wieder wach. Zack war bereits fertig und schien richtig zu frieden zu sein. Ein Wächter kam daher und sperrte die Zellen auf.
“ Euer letztes Frühstück“ meinte der Wärter.
“ Gott sei Dank“ grinste Jack. Die Beiden marschierten raus und gingen in den Speisesaal. Die Beiden marschierten zu ihren Tisch hin. Plötzlich stand der Kerl wieder vor Zack.
“ Darfst du wieder nach Hause zu Mama und Papa?“ fragte der Kerl. Zack machte böse Augen und sah den Kerl tödlich an.
“ Ich glaube, wir sehen uns bald wieder. Du bist doch der größte Versager hier“ sprach der Kerl.
“ Jetzt reicht es“ schrie Zack. Jack sah zu seinen Freund rüber und erblickte das Holzstück.
„ Zack, Nein“ schrie Jack. Zack holte aus und Jack fasste hin. Doch es war zu Spät. Das Holzstück steckte im Hals des Kerls, der nach hinten kippte. Das Holzstück hatte Jack plötzlich in der Hand und ließ es fallen. Blut verbreitete sich am Gang und die Wächter nahmen Zack und Jack sofort fest.

General Pack kam in den Besprechungsraum. Das SG-1 Team saß bereits da und wartete auf ihren General.
“ Habt ihr etwas entdeckt?“ wollte Pack wissen und setzte sich hin.
“ Wir wissen nun, dass Colonel O’Neill in seinem Haus entführt wurde“ berichtete Carter.
“ So wie es ausgesehen hat, kam Jack nach Hause und wurde in der Küche angefallen. Danach gab es einen Kampf durch das ganze Wohnzimmer bis vor die Haustüre“ erzählte Daniel weiter.
“ O’Neill wurde in einen fremden Wagen gezerrt. Dieser flüchtete über einen Wald auf eine verlassene Landstrasse. Genau da haben wir ihre Spur verloren“ fügte Teal’C hinzu.
“ Also keine Spur von Colonel O’Neill“ wusste Pack nun.
“ Tut mir Leid, Sir“ entschuldigte sich Carter.
“ Wer könnte Colonel O’Neill denn entführen wollen?“ fragte Pack nach.
“ NID“ fiel Daniel spontan ein.
“ Was würden die von dem Colonel wollen?“ wunderte sich Carter.
“ Was will der NID generell?“ warf Teal’C dieses Thema in die Runde.
„ Gutes Argument“ musste Carter zugeben.
“ Wir können auf dieser Linie mal nachforschen“ schlug Pack vor.
“ Ich werde mich sofort an die Arbeit machen“ meinte Carter. General Pack nickte und die Besprechung war damit beendet.

Jack und Zack wurden wieder in ihre Zellen gebracht und eingesperrt. Der Wächter schüttelte nur seinen Kopf und ging danach wieder.
„ 20 Jahre, nicht zu fassen“ meckerte Zack.
“ Du hast jemanden getötet“ schrie Jack. Zack sah seinen Freund nur wütend an.
“ Wir haben jemanden getötet“ korrigierte Zack seinen Freund aus.
“ Nein, ich habe es versucht zu verhindern. Deshalb waren meine Fingerabdrücke drauf. Aber du hast ihn getötet“ ärgerte sich Jack.
“ Nein Jack. Diesmal bist du wirklich mit dran Schuld. Unser Leben ist damit zu Ende“ sprach Zack. Jack blickte nur wütend zu seinem Freund rüber.
„ Du hast mein Leben zerstört“ schrie Jack. Danach wandte er sich von Zack ab und sprach kein Wort mehr mit ihm. Zack bekam nun plötzlich Gewissensbisse, er wollte hier nur nicht alleine sein, deshalb hat er gelogen.

Agent Shannon kam wieder in den Raum und Kaktul machte seinen Augen genervt auf. Er sah rüber zu Shannon.
“ Warum störst du immer“ ärgerte sich Kaktul.
“ Ich wollte dir nur mitteilen, dass ich nach Hause gehen werde. Ich brauche wieder mal Schlaf“ erklärte Shannon.
“ Dann störst du mich nicht mehr“ freute sich Kaktul.
“ Quäle O’Neill diese Nacht noch, so viel du kannst. Töte ihn aber erst Morgen, wenn ich wieder da bin“ befahl Shannon.
“ Du bist gerade hier, warum soll ich ihn nicht gleich töten?“ wollte Kaktul wissen.
„ Weil dieser Mistkerl so viel leiden soll, wie es nur geht, bevor er das Zeitliche segnet“ schrie Shannon.
“ Schon klar“ meinte Kaktul.
“ Gut“ seufzte Shannon und danach verließ er wieder den Raum. Kaktul schloss wieder seine Augen und arbeitete weiter.

Major Carter kam in das Büro von General Pack. Er hat sie gerufen, denn er wollte die neuen Informationen wissen, die Carter erhalten hatte. Sie setzte sich und atmete mal tief durch.
“ Bitte Major, was haben Sie raus gefunden“ bat Pack um die Informationen.
„ Ich habe mit Agent Barrett, vom NID gesprochen. Er hat etwas nachgeforscht und hat raus gefunden, dass ein Agent Shannon, denn wir schon kennen, vor einiger Zeit von den Abtrünnigen Agenten untergetaucht ist und nun wohl auf eigenes Kommando handelt“ begann Carter mit ihrem Bericht.
„ Und Shannon soll Colonel O’Neill entführt haben?“ fragte Pack.
“ Wir wissen doch, dass Agent Shannon etwas gegen Colonel O’Neill hat. Er ist derzeit der Hauptverdächtige“ antwortete Major Carter.
“ Na gut, aber wie hilft uns das nun weiter?“ wollte Pack wissen.
“ Agent Barrett hat auch eine starke Vermutung, wo sich Shannon befinden könnte. Er kann nur nicht eingreifen, weil er überwacht wird, vom NID“ erklärte Major Carter.
“ Dann gehen Sie dieser Information nach. Aber seien Sie vorsichtig. Wer weiß, wer alles hinter dieser Geschichte steckt“ befahl und warnte Pack.
“ Ja, Sir“ antwortete Carter und verließ sofort das Büro.

Jack stand in seiner Zelle und starrte in den Spiegel. Er fasste eine frische Wunde an seiner Stirn an und zuckte zusammen. Die Kerle wollten sich an dem Tod ihres Freundes rächen und machten Jack das Leben zur Hölle. Deshalb verbrachte er schon ganze drei Tage in seiner Zelle und ist nicht mehr raus gegangen. Die Nachbarzelle öffnete sich und Zack wurde rein geworfen. Jack sah sofort rüber. Zack lag am Boden und war am ganzen Körper blutverschmiert. Jack lief sofort zu den Gitterstäben.
“ Was ist passiert?“ wollte Jack sofort wissen.
“ Diese verdammten Typen haben mich fertig gemacht und die Wärter haben einfach zugeschaut“ antwortete Zack mit einer schwachen Stimme. Danach erkämpfte er sich gerade noch auf sein Bett und legte sich drauf.
“ Was heißt, sie haben nur zugesehen?“ fragte Jack schockiert.
“ Wir sind hier die Mörder Jack. Uns wird es hier die nächsten 20 Jahre nicht mehr gut gehen. Wir haben keine Rechte mehr. Egal was die mit uns anstellen werden, die Wärter sind auf deren Seite und nicht auf unserer, Jack“ erklärte Zack wütend.
“ Du hättest den Kerl nicht töten sollen und erst recht hättest du mich da nicht hineinziehen sollen“ regte sich Jack auf.
“ Schon gut Jack, ich weiß doch, was wir keine Freunde mehr sind“ schluchzte Zack und wandte sich von Jack ab. Doch das störte ihn nicht. Die Beiden lagen nebeneinander und sagten kein Wort mehr zu sich.

Shannon saß in einem Stuhl und starrte in die Glotze. Er war gerade dabei einzuschlafen. Plötzlich flog die Tür hinter ihm aus den Ankern. Shannon sprang geschockt auf. SG-1 stürmte rein. Shannon lief sofort los. Er rannte durch sein Schlafzimmer und öffnete seine versteckte Tür. Danach ging es durch einen Korridor. Dies war sein Fluchtweg. Er kam bei der nächsten Tür an und riss sie auf. Doch Teal’C stand bereits mit einer gezückten Zat da. Er feuerte einen Schuss ab und Shannon verlor sein Bewusstsein.

Daniel holte aus und schüttete ein Glas Wasser auf Shannons Gesicht. Er wurde sofort wach und sah sich schockiert um.
“ Das wollte ich schon immer mal machen“ freute sich Daniel.
“ Was soll das hier?“ fragte Shannon schockiert. Carter schlug ihm auf die Schulter und sah ihn böse an.
“ Wo ist Colonel O’Neill?“ wollte Carter wissen.
“ Was ist leicht mit ihm?“ konterte Shannon.
„ Der NID selbst hat uns auf ihre Fährte gesetzt. Also brauchen Sie nicht zu lügen“ erzählte Carter. Shannon verzog sein Gesicht und atmete tief durch.
“ Euer Freund ist tot“ antwortete Shannon. Das SG-1 Team stockte einen kurzen Moment.
“ Das ist eine Lüge“ sprach Teal’C.
“ Ach komm schon Jaffa. Ich habe mein Ziel erreicht, ihr habt mich geschnappt. Was ihr nun mit mir anstellt, ist mir vollkommen egal, denn ich hatte meine Rache, für die ich das alles angefangen habe“ schrie Shannon.
“ Wie meinen Sie das?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich hatte einen Bruder namens Zack“ antwortete Shannon.
“ Und?“ fühlte sich Carter schon langsam genervt.
“ Zack war ein guter Freund von O’Neill. Die Beiden haben einige Sachen geklaut. Mein Bruder wurde dabei gefasst und Jack kam davon. Mein Bruder wollte Jack mit reinziehen. Doch das Gericht hat Zack verurteilt und in den Knast geschickt. Jack hatte die Wahl zwischen Gefängnis und Militär. Er konnte wählen und mein Bruder nicht“ erzählte Shannon mit einer wütenden Stimme.
„ Das kann nicht der Grund sein“ meinte Carter.
“ Ich war noch nicht fertig“ schrie Shannon.
“ Dann weiter“ sprach Teal’C in einer tiefen Stimme.
“ Euer Anführer. Der angebliche Retter der Welt ist schuld daran, was meinem Bruder widerfahren ist und er hat dies einfach überspielt. Dafür verdient er den Tod“ schluchzte Shannon dahin.
“ Was ist denn passiert?“ wollte Daniel wissen.

Jack wurde in seiner Zelle wach. Er gähnte. Danach kämpfte er sich auf die Beine und ging zum Spiegel. Als er rein sah bekam Jack große Augen. Er drehte sich um und sah wie Zack inmitten seiner Zelle hin und her schwankte. Er hatte sich aufgehängt.
“ Wache“ schrie Jack. Doch es kam keine Antwort.
“ Wache, ich brauche Hilfe“ brüllte Jack weiter.
“ Was ist denn?“ fragte ein Wärter, der ziemlich genervt war. Plötzlich sah er Zack.
“ Ach du Schande“ regte sich der Wärter auf. Er schloss die Zelle auf und schnitt das Seil durch. Er fühlte sofort den Puls von Zack und sah wütend zu Jack rüber.
“ Er ist tot, verdammt noch mal“ regte sich der Wärter auf und lief aus der Zelle um Hilfe zu holen. Jack wankte einige Schritte zurück, bis er auf die Wand klatschte. Langsam sank er zusammen. Er blieb regungslos am Boden sitzen und starrte auf die Leiche von Zack.
„ Es war meine Schuld, nur meine Schuld“ sprach Jack und brach plötzlich in Tränen aus.

„ Ich weiß, dass du lügst“ sprach Teal’C und ging weiter auf Shannon zu, der ihn weiterhin einfach lässig ansah.
“ Ich habe keine Angst vor dir, Jaffa“ meinte Shannon und zeigte gar kein Zeichen des Respekts oder der Angst.
“ O’Neill lebt noch, das weiß ich“ sagte Teal’C und sah Shannon böse an.
“ Ich werde dir nicht verraten, wo er ist. Ihr könnt mit mir machen was ihr wollt. Aber O’Neill bekommt seine Rechnung für die Taten, die er begannen hat“ versicherte Shannon.
„ Das beweist, dass Colonel O’Neill noch lebt“ meinte Carter mit Hoffnung.
“ Wenn ja, nicht mehr lange. Und da ihr von mir nichts erfahren werdet, könnt ihr machen was ihr wollt, aber euer geliebter Colonel wird sterben“ versprach Shannon.
“ Immer diese aufbauenden Worte“ meckerte Daniel und schien auch kurz vor dem Verzweifeln zu sein.

Jack marschierte wieder in den Speisesaal. Sein Gesicht war überseht von Narben. Er stellte sich an und holte diesen ekelhaften Fraß ab, was die hier Essen nannten. Jack marschierte allein und traurig los um sich in irgendeiner Ecke zu verkriechen. Plötzlich holte ein Kerl mit seiner Hand aus und schlug Jack das Tablett weg. Jack sah sich sofort um, doch die Wärter machten gar nichts. Einige schlossen sogar wetten ab, wer gewinnen sollte.
“ So du Mörder. Jetzt bekommst du wieder deine Tagesrechnung ins Gesicht geschlagen“ meinte der Kerl und holte aus. Jack blockte den Schlag ab, doch sofort waren viele weitere Kerle da die von allen Seiten angriffen. Jack wurde überall getroffen. Er viel zu Boden und jeder trampelte auf ihn herum. Nach vielen Attacken waren sie endlich fertig. Jack lag am Boden und konnte sich fast nicht mehr rühren.
“ Wäre besser, wenn du dem Beispiel deines Freundes folgen würdest“ meinte ein Kerl und spuckte Jack an. Alle setzten sich wieder und aßen weiter. Nun kamen die Wärter daher und schleiften Jack weg, der nun den Gedanken an Selbstmord nicht mehr so schlecht fand.

Major Carter ging in den Besprechungsraum mit einigen Unterlagen. Daniel, Teal’C und General Pack warteten bereits. Carter setzte sich hin und sah traurig in die Runde.
“ Was gibt es zu berichten, Major?“ wollte General Pack wissen.
“ Agent Shannon wurde offiziell verhaftet und wegen Landesverrates angezeigt. Sein Verfahren wird bald beginnen“ antwortete Carter.
“ Bringt uns das in Sachen Jack weiter?“ fragte Daniel.
“ Ein bisschen. Ich weiß zwar nicht wo er ist, aber ich habe da so eine Theorie, was Shannon vorhat“ erklärte Carter.
“ Wir hören“ bat Teal’C.
„ Als Agent Barrett von der Anklage gehört hatte, konnte er offiziell ermitteln, ohne in Verdacht zu geraten. Er hat mir deshalb einige Informationen schicken können“ erzählte Sam.
“ Und die wären?“ wurde Pack neugierig.
“ Den Überfall auf den Transport von Agent Kohlmann, hatte Shannon begangen. Das bedeutet, das Kaktul, unser Wush in den Fängen von Shannon ist“ antwortete Carter.
“ So etwas habe ich mir bereits gedacht“ musste Pack zugeben.
“ Na schön. Wir wissen, dass Shannon den Wush hat, aber was hat er damit vor?“ wollte Daniel endlich wissen.
“ Tja. Dieser Wush hat doch die Möglichkeit in unsere Hirne einzutauchen. Shannon will Rache am Tod seines Bruders. Also nehme ich an, dass Kaktul in das Bewusstsein von Colonel O’Neill eingedrungen ist und es manipuliert“ spekulierte Carter.
“ Mit welchem Zweck?“ kam Pack noch immer nicht ganz mit.
“ Sir, wenn man Rache will, ist der Tod nicht genug“ meinte Carter.
„ Rache besteht aus Höllenqualen. Man will, dass sein Opfer so viel leidet, dass er sich wünscht zu sterben. Das er mit den Glauben stirbt, dass er es nicht verdient hat, auf dieser Welt zu sein. Am liebsten sieht man es, wenn die Opfer dich anflehen, dass sie getötet werden“ erklärte Teal’C.
„ Gut, jetzt kennen wir seinen Plan. Aber wie finden wir raus wo er ist?“ wollte Pack wissen.
“ Das ist unser Problem, Sir“ musste Carter zugeben.
“ Nicht unbedingt“ meldete sich Daniel plötzlich zu Wort. Alle sahen Daniel verwundert an.
“ In wiefern?“ fragte Pack nach.
“ Ich war doch mit Kaktul verbunden. Wenn dies wirklich der Plan von Shannon ist, muss Kaktul genau das gleiche machen, wie er mit mir. Also müsste es doch möglich sein, dass ich mich wieder in sein Bewusstsein einklinke“ schlug Daniel vor. Sofort wanderten die Blicke zu Major Carter.
“ Ja Sir, das wäre schon möglich“ meinte Carter.
“ Aber was sollte das Bezwecken, Dr. Jackson?“ wollte Pack nun wissen.
“ Wir könnten Kaktul einen Vorschlag unterbreiten“ antwortete Daniel.

Die Zellentür ging auf und ein wieder zusammengeschlagener Jack wurde in die Zelle geschleift. Er wurde am Boden abgelegt und die Wärter verschwanden wieder. Mit letzter Kraft arbeitete sich Jack auf seine Beine. Er stütze sich auf der Wand ab und sah in den Spiegel. Sein Gesicht und sein Körper waren total entstellt. Dieser Anblick war grausam. Er wurde hier bestraft, für etwas, was er gar nicht begangen hatte.
“ Das soll mein Leben sein?“ fragte sich Jack über den Spiegel selbst.
“ Das Leben für die nächsten 19 Jahre?“ stellte Jack weiter die Fragen. Danach ließ er seinen Kopf hängen und glitt rüber zu seinem Bett. Er fiel hin und dann kam ihm eine Idee. Er riss das Bettlaken herunter und fing an sich daraus einen Strick zu bauen.

Daniel setzte sich in den Stuhl und ließ sich alles anschließen. Major Carter und General Pack waren auch mit.
„ Sind Sie sicher, Dr. Jackson, dass dieser Plan funktionieren wird?“ fragte Pack nochmals nach.
“ Bei Shannon wird es gewirkt haben, warum nicht auch bei uns. Kaktul will nur seinen persönlichen Vorteil ausnützen“ erklärte Daniel.
“ Ich hoffe, dass Sie Erfolg haben werden“ hoffte Pack.
“ Werden wir sehen“ meinte Daniel.
“ Bereit?“ wollte Carter wissen. Daniel nickte und Carter aktivierte das Gerät. Rund herum um Daniel verschwamm plötzlich alles. Er stand plötzlich wieder im Stargate Raum und Kaktul vor ihm. Dieser Wush öffnete seine Augen und sah Daniel verwundert an.
„ Dr. Jackson, mit dir hätte ich nicht gerechnet“ grinste Kaktul.
„ Ich bin hier um dir einen Vorschlag zu unterbreiten“ kam Daniel sofort auf den Punkt.
“ Ach du willst Jack retten“ fiel Kaktul auf.
“ Lebt er noch?“ wollte Daniel wissen.
“ Nicht mehr lange“ antwortete Kaktul.
“ Sage mir, was dir Shannon Angeboten hat und was du genau machst“ bat Daniel.
“ Da du hier bist und du diesmal nicht raus kannst, weil ihr nicht wisst, wo ich bin, kann ich es dir ruhig sagen“ sprach Kaktul.
“ Ich höre“ bat Daniel darum.
„ Agent Shannon hat mich von diesem Kohlmann befreit. Wir haben uns danach geeinigt. Wenn ich Jack O’Neill mit den größten Qualen sterben lasse, indem ich sein Bewusstsein verändere und seine ganzen Erinnerungen umkremple, bekomme ich dafür das ganze Wissen von O’Neill und werde danach in die Freiheit entlassen“ erzählte Kaktul.
“ Was veränderst du bei Jack?“ wollte Daniel wissen.
“ Tja, ich treibe ihn in den Selbstmord. Wenn er sich in seinen Gedanken tötet, tötet er sich damit wirklich“ grinste Kaktul.
“ Wenn ein Mensch glaubt, er stirbt wirklich“ fing Daniel an zu kapieren.
“ Dann stirbt der Körper mit diesem Gedanken mit. Vollkommen richtig gedacht, Dr. Jackson“ lachte Kaktul.
“ Wie wirst du in die Freiheit entlassen?“ fragte Daniel gleich weiter.
“ Er lässt mich einfach gehen und ich werde meine Freunde rufen, damit sie mich abholen und euch gleich vernichten können“ antwortete Kaktul.
“ Tja, dir ist schon bekannt, dass dies nicht so einfach werden wird“ grinste Daniel.
“ Prometheus, Asgard und so weiter. Ich weiß bescheid“ meinte Kaktul.
“ Und was wäre, wenn ich dir einen einfachen Weg vorschlagen würde?“ schlug Daniel vor.
“ Ich habe ein Abkommen mit Shannon“ lehnte es Kaktul sofort ab.
„ Lies in meinen Gedanken“ bat Daniel. Das ließ sich Kaktul nicht zwei mal sagen. Doch sein Gesichtsausdruck veränderte sich dramatisch.
„ Wir haben ihn gefasst. Er kann dir gar nichts mehr erfüllen. Wenn du uns Colonel O’Neill bringst und mich hier wieder raus lässt, darfst du durch das Stargate verschwinden. Außerdem kannst du das komplette Wissen von mir und Jack mitnehmen“ schlug Daniel vor. Kaktul grinste wieder auf und nickte.
“ So sollte es sein“ meinte Kaktul. Gleich danach wurde vor Daniels Augen wieder alles verschwommen. In nächsten Augenblick war er wieder im Stargate Center.
“ Und?“ fragte Pack.
“ Abwarten ob er kommt“ antwortete Daniel mit einem nicht so gutem Gefühl.

Das SG-1 Team und General Pack standen im Stargate Raum. Die Tür ging auf und Jack kam grinsend herein.
“ Hey Leute, da bin ich“ freute sich Jack und umarmte sofort sein ganzes Team.
„ General, wie haben Sie das nur geschafft?“ wollte Jack wissen.
“ Fragen Sie Daniel, er hat das Problem gelöst“ meinte Pack. Jack blickte sofort fragend zu seinem Teamkollegen rüber.
„ Ich habe deine Freiheit gegenüber seiner vorgeschlagen“ antwortete Daniel.
“ Habe kein Wort verstanden“ musste Jack zugeben.
“ Was ist passiert?“ wollte Carter wissen.
“ Als ich jung und dumm war, habe ich mit einem guten Kumpel von mir, Zack, einige Fehler gemacht. Wir haben einen Diebstahl begangen. Ich konnte fliehen, doch Zack wurde geschnappt. Er hat den Ladenbesitzer fast totgeschlagen. Ich hatte die Wahl zwischen Militär und Gefängnis. Ihr seht ja, was ich gewählt habe. Doch Zack kam ins Gefängnis. Irgendwann hatte er einen Häftling getötet und wurde nochmals verurteilt. Nach drei Jahren hat er sich erhängt. Ich hatte einfach keine Ahnung, das Shannon sein Bruder war“ erzählte Jack.
“ Jetzt ist alles wieder in Ordnung“ meinte Teal’C.
“ Du sagst es“ lachte Jack und klopfte seinem Jaffa Freund auf die Schulter.
“ Aber nur fast“ widersprach Pack und sah in den Kontrollraum. Auch Jack sah rauf und bemerkte das Kaktul einige Koordinaten in den Computer eingab. Kurz danach fing sich das Stargate an zu drehen.
“ Was soll das jetzt?“ wollte Jack wissen.
“ Das war der Deal, Jack. Du kommst frei, er darf durch das Stargate“ antwortete Daniel.
“ Was?“ regte sich Jack auf. Die Tür zum Stargate Raum ging wieder auf und Kaktul kam rein. Wenige Augenblicke später öffnete sich das Stargate.
“ Ihr braucht mich auf diesem Planeten nicht zu besuchen. Ich bin gleich danach wieder verschwunden“ erklärte Kaktul.
„ Haben wir nie im Sinn gehabt“ meckerte Jack.
“ Ihr seid wirklich eine dumme Rasse. Ich kenne eure Strategien, eure Verteidigung und eure Großstädte. Ich weiß, wo ihr am Empfindlichsten seid. Und nur für einen Menschen opfert ihr eure ganze Rasse“ bemerkte Kaktul.
“ Wir lassen nie jemanden zurück“ erklärte Carter.
“ Wir sehen uns wieder“ grinste Kaktul und marschierte die Rampe hoch. Doch kurz vor dem Stargate blieb er noch einmal stehen. Er drehte sich um und grinste Jack an.
“ Die Geschichte mit deinem Sohn, das fand ich amüsant“ lachte Kaktul und danach verschwand er durch das Stargate. SG-1 und General Pack standen vor der Rampe und sahen etwas traurig zum Stargate hoch.
“ Er hatte Recht. Ihr hättet für mich nicht so ein Risiko eingehen dürfen. Der Angriff der Wush wird nun bald bevorstehen“ erklärte Jack.
“ Nein, wird er nicht“ grinste Daniel und klopfte Jack auf die Schulter.
„ Moment, was habt ihr angestellt?“ wollte Jack wissen.
“ Sir, ich habe den Computer umprogrammiert. Egal welchen Planeten er anwählen sollte, nur ein gewisser Planet wird tatsächlich angewählt“ antwortete Carter.
“ Und das wäre was für ein Planet?“ fragte Jack überrascht.
“ Ein Planet mit verschüttetem Stargate“ antwortete Pack.
„ Wo er nicht mehr weg kann und langsam ersticken wird“ fügte Teal’C hinzu.
“ Hey, ihr seid und bleibt die Besten Freunde die man haben kann“ freute sich Jack und alle lachten eine Runde.
„ Ich gebe eine Runde aus“ schrie Jack und die fünf marschierten aus dem Stargate Raum raus.

Kaktul lag in einem kleinen Graben. Rund herum um ihn befand sich nur Erde, die Steinhart war. Er konnte sie nicht durchdringen. Es war vollkommen dunkel. Er konnte nicht einmal das Stargate sehen, geschweige denn ein DHD finden. Kaktul wusste, dass er reingelegt wurde.
“ NEIN“ schrie Kaktul, doch dies verbrauchte nur noch mehr Sauerstoff.

Written by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger

Kritik:
Kaktul wurde von Agent Shannon befreit und wird dazu eingesetzt um persönliche Rache an O’Neill zu üben. O’Neills Gedächtnis wird von dem Wush manipuliert, so dass er seine Vergangenheit noch einmal erleben muss, aber diesmal mit einigen Veränderungen. Statt der Wahl zwischen Militär und Gefängnis wird er sofort mit seinem ehemaligen Kumpel Zack ins Gefängnis gesteckt und sitzt dort seine Strafe ab. Am letzten Tag im Gefängnis bringt Zack einen Gefangenen um und wird dadurch zu 20 Jahren Haft verurteilt. Jack wird mit beschuldigt und muss daher auch 20 weitere Jahre absitzen. In der Zeit bringt sich Zack um und Jack denkt auch schon daran sich zu töten.
Während dieses Prozesses versucht das SG1 Team Jack zu finden und stößt mit Hilfe eines NID Agenten auf die Spur des Abtrünnigen. Sie können Shannon in seinem Haus dingfest machen. Daniel erstellt eine Verbindung zu Kaktul und überredet ihn, Jack frei zu lassen. Daraufhin wird Jack freigelassen. Kaktul geht durch das Stargate auf einen Planeten, der sein Ende sein wird.

Das ist es! Diese Folge ist super zu lesen aber ist auch noch spannend und interessant gleichzeitig. Über den Schreibstil will ich mich hier nicht mehr auslassen, ich denke ich habe in den letzten eineinhalb Staffeln genug darüber geschrieben. Was mehr zählt ist die Story. Am Anfang steht der Leser noch verwirrt und alleine da, man glaubt O’Neill hat nur einen Albtraum. Es klärt sich alles erst nach und nach auf.
Es gibt zwar immer noch einige kleine Mängel in Sachen Stil und Rechtschreibung, aber das ist wegen der Handlung ohne Probleme vernachlässigbar...

Von meinem Standpunkt aus ist der Handlungsstrang mit Agent Shannon endgültig abgeschlossen. Das Gute daran ist, dass dieser Strang nicht einfach abrupt abgebrochen wurde, sondern einfach in den Wush Handlungsstrang mit eingeflossen ist, was die Staffel und die Episoden, auf denen diese Episode aufgebaut ist, etwas abrundet.
Das SGC hat noch einmal Glück gehabt. Der Wush wurde durch Carters List vermutlich eliminiert und kann daher keine Informationen mehr an seine Artgenossen überbringen. Ich befürchte nur, dass seine Telepathie über die ganze Galaxie funktioniert und er so bereits Informationen über die Erde weiterleiten konnte. Das wäre denkbar schlecht und würde den ohnehin schlechten Standpunkt der Erde noch weiter verschlechtern...

Bewertung: 10