VERSEUCHT

 

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Was bisher geschah:

„ Hier spricht die Regierung von Kelowna, wir brauchen eure Hilfe, bitte“ flehte eine männliche Stimme.
„ Commander Hale“ sagte Jonas plötzlich überrascht.
“ Oh Mann, was wollen die jetzt mir dir anstellen?“ fragte Jack.
“ Wir brauchen wirklich eure Hilfe“ flehte Hale.
“ Welche Art von Hilfe?“ wollte Hammond wissen.
“ Militärische“ antwortete Hale.
“ Geht das schon wieder los“ ärgerte sich Jack.
“ Nein, ihr versteht mich falsch, ein Goa’uld greift uns an, ein Gott namens Anubis“ erklärte Hale.
„ Ich bleibe hier, egal was passiert“ versicherte Jonas Quinn.
“ Jonas, das ist doch nicht dein ernst, ich brauche dich“ versuchte Jack ihm das auszureden,
“ Seit mehr als einem Jahr will ich genau diesen Satz hören, aber leider kann ich das nicht machen Jack. Es ist mein Volk und sein Schicksal wird mein Schicksal sein“ sagte Jonas und blieb einfach stehen.
“ Jonas Bitte!“ flehte Carter.
“ Tut mir Leid“ entschuldigte sich Jonas.
„ Ist deine Entscheidung, aber du kannst jederzeit nachkommen“ meinte Jack und warf Jonas eine Fernbedienung zu. Jonas Augen wurden langsam ziemlich wässrig.
“ Danke“ meinte Jonas.
“ Ich hoffe, ich sehe dich wieder“ meinte Jack und ging los. Teal’C und Sam blieben stehen und sahen zuerst Jonas an und danach wie Jack sich entfernte.
“ Jonas, sei vernünftig“ meinte Carter.
“ Nein“ antwortete Jonas. Carter liefen die ersten Tränen runter. Danach ging sie Jack nach.
Ka’elm lief die Stiege runter, währenddessen rappelte sich Jonas wieder hoch. Er wollte gerade auf Ka’elm feuern, doch da enttarnte sich ein Frachtschiff über Ka’elm. Es war die ganze Zeit da, nur konnte es niemand sehen.
“ Viel Spaß“ meinte Ka’elm und Transportringe kamen herunter geschossen und transportierten Ka’elm in das Frachtschiff.
„ Verdammt“ brüllte Jonas und lief zu Bombe. Er hatte nur mehr 50 Sekunden Zeit, bis sich die Bombe aktivieren würde. Ka’elm kontaktierte Anubis, wo das Frachtschiff gerade in das Weltall flog.
“ Ein Kelowna hat die Manuelle Anlage zerstört, die Bombe wird explodieren. Er meinte, dass es ihr Schiff mitzerstören wird, mein Gebieter“ berichtete Ka’elm.
“ Wir fliehen, so schnell es geht“ befahl Anubis. Das Mutterschiff bewegte sich von der Stadt weg, genau wie das Frachtschiff, beide verschwanden in den Wolken und flogen in das Weltall hinaus, wo sie im Hyperraum verschwanden. Jonas stand vor der Bombe und bastelte herum, er wusste nicht was er machen sollte, er probierte einfach sein Glück.
Noch 10 Sekunden bis zur Explosion…


Das Stargate Center lag noch immer in Schutt und Asche. Der Angriff von Anubis hatte schon Spuren hinterlassen. Doch die Leichen waren endlich weggebracht und beerdigt worden. Die Verletzten waren schon fast wieder alle in guter Verfassung und konnten Ihrer Arbeit nachgehen. Für einigen Ersatz wurde auch schon gesorgt, obwohl das SGC noch ziemlich unterbesetzt waren. Daniel lief die Stiege runter, denn er wollte unbedingt zu General Hammond.
“ General?“ fragte Daniel sofort. Der glatzköpfige und etwas stärkerer Mann drehte sich um.
“ Dr. Jackson, wie kann ich Ihnen helfen?“ wollte der General wissen.
„ Soeben haben ich erfahren, dass die Prometheus auf der Erde gelandet ist. Die Verräter sind nun wieder hier“ antwortete Daniel.
“ Das ist doch eine gute Nachricht“ meinte Hammond.
“ Stimmt allerdings. Aber ich wurde von einer Kontaktperson von NID angerufen, der aber seine Identität schützen will. Das NID versucht so viele von diesen Verrätern zu befreien. Wir sollten dort hin und die Übernahme des Schiffes überwachen“ erklärte Daniel.
„ Dann reisen wir sofort ab“ schlug Hammond vor und Daniel nickte. Doch plötzlich aktivierte sich das Stargate.
“ OK, Moment noch“ meinte Hammond und drehte sich um. Die Iris wurde geschlossen und die Soldaten nahmen ihre Positionen ein. Danach öffnete sich das Stargate.
“ Der Code von SG-1“ sagte der Sergeant verwirrt.
“ Wir sind doch alle hier“ stellte Daniel fest.
“ Eventuell Bra’Tac“ schlug Hammond vor.
“ Finden wir es doch heraus“ meinte Daniel. Hammond war genau dieser Ansicht.
„ Iris öffnen“ befahl Hammond und der Sergeant führte den Befehl aus. Die Eisenblockade verschwand mit einen klirrenden Geräusch vom Stargate. Der Ereignishorizont schimmerte dahin. Alle sahen gespannt auf das Tor. Keiner wusste, was nun auf sie zukam. Plötzlich bewegte sich etwas. Der Ereignishorizont schlug wellen und eine Person kam zum Vorschein. Daniel sah geschockt zum Stargate. Hammond machte ebenfalls große Augen. Die Soldaten guckten auch verwirrt auf die Rampe.
“ Habt ihr mir nicht gesagt, dass er tot ist?“ fragte Daniel verwirrt.
„ Dachten ich eigentlich auch“ antwortete Hammond. Das Stargate schloss sich und Jonas Quinn stand auf der Rampe und sah sich um.
„ Hallo Leute“ meinte Jonas und grinste.

Jack ging in den Besprechungsraum. Er hatte keine Ahnung, was dort auf ihn wartete. Er wusste nur, dass es sehr dringend war. Er ging rein und war eigentlich ziemlich locker eingestellt.
„ Hallo Jack“ hörte er nur und schaute auf. Da sah er Jonas. Jack blieb geschockt stehen. Er bemerkte auch, dass alle anderen bereits da waren.
„ Jonas“ stieß Jack gerade noch hervor und sah ihn verwirrt an. Er stand einfach da und sah Jonas an, er konnte es nicht fassen, was er da sah. Ihr letztes Gespräch war ja nicht gerade das Beste. Sie haben sich gestritten und danach gab es keinen Kontakt mehr zu seinem Planeten. Er dachte, dass er tot wäre.
„ Du lebst“ sagte Jack dann endlich.
“ Ein Geist bin ich nicht“ antwortete Jonas. Jack ging mal langsam nach vorne und umarmte ihn.
“ Das hätte ich jetzt aber nicht erwartet“ sprach Jonas überrascht von Jacks Reaktion. Jack löste die Umarmung wieder und sah ihn an.
“ Du gehörte Mal zu meinem Team, deshalb bist du auch wichtig für mich“ erklärte Jack.
“ Gut zu wissen“ grinste Jonas. Jack ging zu einem freien Stuhl und setzte sich hin.
„ Wir waren gerade dabei, Jonas Geschichte anzuhören, was passiert ist“ erklärte Hammond.
“ Auf diese bin ich sowieso gespannt“ musste Jack zu geben.
“ Nicht nur du, O’Neill“ fügte Teal’C hinzu. Carter sah man an, dass sie gerade einige Tränen verloren hatte. Ihre Augen waren noch rot und man merkte, dass sie noch ziemlich mitgenommen war.
“ OK. Also das ist passiert, als ihr gegangen seit“ fing Jonas an zu erzählen:

„ Den Countdown starten“ befahl Commander Hale und eine große Uhr erschien, wo 5 Minuten abwärts liefen. Beginnt nun die Rettung des Planeten oder die Zerstörung, dass ist die Frage. Plötzlich schossen Funken durch die Lüfte. Alles krachte, es zischte, alles sprühte funken. Es roch nach verbrennten Gummi und heißem Metall. Alle Computer fielen aus und die Kontrolle über die Bombe war verloren.
„ Was zum Teufel“ brüllte Hale.
„ Unsere Energiegeneratoren haben sich überladen“ berichtete der Techniker.
“ Das ist unmöglich, dies wird andauernd kontrollierte, bei der kleinsten Spannung wird die Energie abgeleitet“ widersprach Hale.
“ Dann gibt es nur eine Erklärung dafür“ meinte der Techniker.
“ Sabotage“ beende Jonas den Satz.
“ Unser ganzer Kontinent wird von uns selbst vernichtet werden, von unserer eigenen Waffe“ schrie Jonas.
„ Oh mein Gott“ regte sich Hale auf. Jonas atmete tief durch. Er wusste was zu tun war, doch er wusste nicht ob er es wirklich tun könnte. Daniel Jackson würde es tun, ist er nun zu seinem Ersatzmann geworden oder nicht. Er ist ebenfalls ein Mitglied von SG-1 und deshalb muss er diese Tat machen, es muss einfach sein.
“ Ich lasse das nicht zu“ meinte Jonas und stürmte aus dem Raum.
„ Jonas, was hast du vor?“ brüllte Hale ihm nach, doch es kam keine Antwort mehr. Der Weg zu Bombe war nicht relativ weit, aber es nahm schon ne gute Minute von der geringen Zeit die Jonas hatte. Doch er lief so schnell er konnte. Ka’elm sabotierte noch immer die Bombe, als Jonas zum Hangar kam.
“ Hey, was soll das?“ brüllte Jonas hinauf. Ka’elm drehte sich um und Jonas bemerkte erst jetzt, dass dies ein Jaffa ist. Eher er sich umsehen konnte, traf ihm bereits ein Zat Schuss und Jonas ging zu Boden.
Noch 3 Minuten bis zum Start.
Ka’elm arbeitete weiter an der Bombe. Er bemerkte nicht, dass Jonas hinter ihm bereits wieder wach wurde. Er rappelte sich so schnell er konnte auf und ging zur Treppe. Es war nicht weit nach oben, nur ganze 10 Stufen. Jonas atmete noch einmal tief durch und lief dann schreiend hinauf. Ka’elm drehte sich um, doch es war zu spät. Jonas rammte ihn und beide flogen rückwärts. Jonas lag auf Ka’elm drauf, doch dieser schlug Jonas gleich ins Gesicht und er flog zurück. Ka’elm wollte wieder zu der Bombe kommen. Doch Jonas packte seinen Arm und schlug ihn gegen die Bombe. Ka’elm schrie laut auf. Jonas versetzte ihm gleich einen Schlag ins Gesicht und er flog zurück. Nun wollte Jonas zur Bombe kriechen, doch plötzlich packte eine Hand sein Bein und zog ihn zurück. Ka’elm versetzte Jonas einen harten Schlag in den Rücken. Jonas schrie auf. Ka’elm kroch wieder zur Bombe und wollte seine Arbeit beenden, doch da sprang Jonas auf den Rücken des Jaffas und wollte ihm zurückdrängeln. Doch Ka’elm schlug seinen Kopf zurück und traf mit seiner Eisenkappe den Kopf von Jonas. Er prallte zurück und konnte sich nicht rühren, weil alles um ihn herum sich zu drehen schien.
Noch 2 Minuten bis zum Start.
Jonas kam langsam wieder zu sich. Er rappelte sich wieder auf rammte den Jaffa von der Bombe weg, der nur mehr einen Schalter betätigen müsste, dann wäre seine Arbeit getan gewesen. Sofort bekam Jonas wieder ein Schlag in sein Gesicht, doch Jonas blieb weiter auf Ka’elm knien. Ka’elm holte zu einem weiteren Schlag aus, doch den konnte Jonas ausweichen. Der Jaffa holte mit seinem Knie aus und traf Jonas direkt in seine Edelsteine. Jonas kippte von den Jaffa runter, der sofort wieder aufstand und zur Bombe wollte. Doch Jonas stellte ihm ein Bein und der Jaffa flog auf die Schnauze. Ka’elm streckte seine Hand aus, doch es fehlten nur 10 cm bis zu dem Schalter. Jonas zog den Jaffa an seinem Bein zurück und versetzte ihm einen Schlag in die Magengegend. Doch der Jaffa blieb einfach stehen. Er hob Jonas mit seiner Kraft auf und drückte ihm gegen das Gerüst der Rakete. Doch das Gerüst brach durch und Jonas fiel von Gerüst herunter. Ka’elm stand nun vor der Bombe und wollte den Schalter drücken. Doch dann schoss Jonas eine Kugel aus seiner Kanone und die ganze Manuelle Anlage ging in Flammen auf und explodierte.
„ Du Narr, jetzt wird die Bombe explodieren“ schrie Ka’elm.
“ Wenigstens stirbt Anubis dann mit“ meinte Jonas grinsend. Der Jaffa sah ihn böse an.
Noch 1 Minute bis zum Start.
Ka’elm lief die Stiege runter, währenddessen rappelte sich Jonas wieder hoch. Er wollte gerade auf Ka’elm feuern, doch da enttarnte sich ein Frachtschiff über Ka’elm. Es war die ganze Zeit da, nur konnte es niemand sehen.
“ Viel Spaß“ meinte Ka’elm und Transportringe kamen herunter geschossen und transportierten Ka’elm in das Frachtschiff.
„ Verdammt“ brüllte Jonas und lief zu Bombe. Er hatte nur mehr 50 Sekunden Zeit, bis sich die Bombe aktivieren würde. Ka’elm kontaktierte Anubis, wo das Frachtschiff gerade in das Weltall flog.
“ Ein Kelowna hat die Manuelle Anlage zerstört, die Bombe wird explodieren. Er meinte, dass es ihr Schiff mitzerstören wird, mein Gebieter“ berichtete Ka’elm.
“ Wir fliehen, so schnell es geht“ befahl Anubis. Das Mutterschiff bewegte sich von der Stadt weg, genau wie das Frachtschiff, beide verschwanden in den Wolken und flogen in das Weltall hinaus, wo sie im Hyperraum verschwanden. Jonas stand vor der Bombe und bastelte herum, er wusste nicht was er machen sollte, er probierte einfach sein Glück.
Noch 10 Sekunden bis zur Explosion…
Jonas durchtrennte irgendein Draht. Der Countdown hörte bei 8 Sekunden auf. Jonas atmete tief durch. Die Bombe war entschärft. Er stand langsam auf, er fühlte wie sein Puls immer langsamer wurde. Sein Körper hörte auf zu zittern. Er hatte seinen Planeten gerettet und das Schiff von Anubis ist auch verschwunden. Er marschierte langsam wieder zu der Hauptzentrale von seinem Planeten zurück. Dabei konnte er erst alles verdauen. Er überlegte sich gerade, ob er zu SG-1 zurückkehren sollte oder auf seinen Planeten bleiben sollte. Sein Abschied war nicht gerade der Beste, würden sie ihn wieder aufnehmen. Doch die Antwort auf diese Frage könnten Sie später auch noch finden. Er ging in das Kommando wo Commander Hale schon mit großen freudigen Augen da stand.
“ Mein Held“ meinte Hale und umarmte Jonas.
„ Es ist vorbei“ sagte Jonas mit einer beruhigten Stimme.
“ MOMENT“ schrie plötzlich ein Techniker.
“ Was ist?“ fragte Hale. Jonas sah den Countdown, die lief plötzlich weiter.
„ Oh mein Gott“ stieß Jonas noch hervor, bevor die Uhr auf null war. Es gab eine große Erschütterung der Erde und eine gewaltige Hitze brach aus. Die Zentrale brach ein und alles wurde dunkel.

Jonas atmete mal tief aus als er diese Geschichte weitererzählte.
“ Eine Sicherungseinheit der Goa’Uld, falls der Countdown abgebrochen wird, startet er nach einer kurzen Zeitdauer wieder“ erklärte Teal’C.
“ Und was war danach?“ wollte Daniel erfahren.
„ Im Umkreis von 500 Kilometer waren alle tot und kein Stein blieb auf den anderen. Die Hochhäuser sind eingestürzt. Viele sind ums Leben gekommen. Ich habe mit schweren Verletzungen überlebt. Das Stargate wurde verschüttet. Erst gestern hatten wird das Tor erst wieder so weit, dass wir es aktiveren konnten“ erzählte Jonas.
“ Und jetzt bist du da“ meinte Sam, die noch immer Tränen in den Augen hatte.
“ Doch wir haben ein anderes Problem“ kam Jonas auf dem Punkt.
“ Und das wäre?“ wollte Hammond erfahren.
“ Durch die Naquadria Bombe wurde unser Planet total verstrahlt. Nicht nur wir, sondern auch die andere zwei Kontinente hat es erwischt. Unser Planet geht zu Grunde. Wir brauchen euch um eine Lösung zu finden“ erklärte Jonas die Lage.
“ Kein Problem“ meinte Jack. Jeder sah ihn plötzlich total verwirrt an.
“ Ich weiß, dass ich die ganze Zeit dagegen war, Ihnen zu helfen. Sie haben nicht auf mich gehört und jetzt ist das passiert, was wir immer prophezeit haben. Doch wir können den Menschen nicht einfach ihrem eigenen Schicksal überlassen“ sprach Jack.
“ Danke“ bedankte sich Jonas freundlich. Jack nickte nur.
“ Ist die Strahlung gefährlich?“ wollte Carter erfahren.
„ In den ersten 24 Stunden nicht“ erklärte Jonas.
„ Dann haben Sie einen Tag um die Lage zu klären, danach ist die Mission zu Ende“ befahl Hammond.
“ Danke, Sir“ meinte Jonas und alle standen auf.
„ General“ sagte Daniel danach aber noch.
„ Ja?“ fragte Hammond.
“ Die Prometheus. Wir müssen da hin“ erinnerte Daniel seinen Chef daran.
“ SG-1 ihr müsst ohne Dr. Jackson abreisen, wir zwei müssen eine andere Mission erledigen“ erklärte Hammond.
“ Ja, Sir“ nahm Jack den Befehl auf.

Das Stargate war offen und SG-1 ohne Daniel Jackson, damit aber mit Jonas Quinn kam durch das Stargate. Alles lag in Trümmern, es sah noch viel schlimmer als das SGC aus.
„ Ach du meine Güte“ stieß Carter bei diesem Anblick hervor. Einige Leute liefen wir wild durch die Trümmer. Plötzlich kam jemand auf sie zu, denn sie kannten. Es war Commander Hale. Nur hatte er überall noch Narben im Gesicht und sah gar nicht gut aus.
“ Vielen Dank“ sagte Hale sofort und kniete sich vor SG-1 nieder.
“ Für was?“ fragte Carter etwas verwirrt.
“ Ihr hattet von Anfang an Recht, wir hätten diese Bombe nie zünden dürfen. Ich bin so froh, dass ihr trotzdem gekommen seit“ erklärte Hale.
“ Du kannst wieder aufstehen“ meinte Jack und Hale stand langsam auf.
“ Es war sogar Colonel O’Neill, der sofort bereit war für diese Mission“ fügte Jonas noch hinzu. Hale sah den Colonel etwas verdutzt an.
“ Ich hasse euch dafür, was ihr getan habt, aber sterben lassen werde ich euch nicht“ erklärte der Colonel.
„ Was können wir machen?“ fragte Jonas.
“ Wenn ich den Planeten so sehe, wird es nur eine Möglichkeit geben“ fing Jack an zu erklären.
„ Evakuierung“ beendete Teal’C den Satz.
“ Das dürfte ein Problem werden“ meinte Hale.
“ Warum denn das schon wieder?“ fragte Sam.
“ Die Leute haben keine Ahnung, dass man durch das Stargate auf andere Planeten gehen kann“ antwortete Jonas.
“ Moment einmal“ schrie Carter auf.
“ Ihr habt es doch damals bekannt gegeben“ sagte Carter.
“ Nur das es ein Stargate gibt, durch dem wir Kontakt zu anderen Planeten aufnehmen können. Aber nicht, das wir durch dieses Tor auf andere Planeten reisen können“ erklärte Hale mit einer etwas traurigen Stimme.
“ Also ist das Stargate für diesen Planeten eine Art Funkgerät für andere Planeten“ fasste Jack zusammen.
„ So in etwa“ musste Jonas zugeben.
“ Das darf doch nicht war sein“ regte sich Jack auf.
“ Das erschwert die Mission aber schwer“ meinte Teal’C.
“ Wir können doch jetzt die Wahrheit sagen. In wenigen Tagen wird das Volk dazu bereit sein“ sprach Hale.
“ SG-1 hat nur 24 Stunden für diese Mission, wegen der Strahlung. Wir müssen schnell handeln“ erklärt Jonas.
„ Wir brauchen aber Zeit“ regte sich Hale auf. Plötzlich fing die Erde an zu beben. Einige Steinbrocken brachen vom neu aufgebauten Dach ab und rasten nach unten. Einige Häuser, die noch standen brachen ein. Viele Leute schrieen. Das Stargate wurde fast von seiner Haltung gerissen. Nach wenigen Sekunden war das starke Beben vorbei. SG-1 und Jonas kämpften sich wieder auf die Beine. Hale lag noch verwirrt am Boden.
“ Wir haben aber keine Zeit. Jetzt oder nie“ sagte Jack mit einer ernsten Stimme. Hale lag am Boden und hatte Tränen in den Augen. Er hatte so gut wie alles in seinem Leben falsch gemacht. Diesmal müsste er das machen, was SG-1 sagt.
“ Einverstanden, ich lasse gleich eine Versammlung einberufen“ gab Hale nach.
“ Geht doch“ meinte Jack.
“ Ich gehe zurück auf die Erde und suche einen geeigneten Planeten für dieses Volk aus“ schlug Carter vor.
“ Machen Sie das“ stimmte Jack zu und Carter marschierte los.
“ Dann legen wir mal los“ meinte Jonas.


Die Stadt lag in Trümmern. Fast kein Haus stand mehr. Die ganzen Leuten waren Blutverschmiert und verletzt. Die Einwohnerzahl ist ziemlich gesunken. Es sind fast nur mehr 200 Leute am Leben. An einem Potest, dass die ganzen Katastrophen noch überstanden hatte, stand Hale und sah auf die Bevölkerung hinab.
“ Liebe Bewohner von Kelowna. Unser Planet geht zu Grunde. Wenn wir hier bleiben werden wir alle sterben. Doch wir haben eine Lösung gefunden, wie wir überleben könnten“ fing Hale an. Doch die Leute waren nicht so begeistert von der Aussage von Hale. Es schien so, als würden sie ihm schon fast kein Wort mehr glauben.
“ Wir haben schon mal über das Stargate berichtet“ fuhr Hale weiter. Doch die Bevölkerung fing schon an zu schreien und zu brüllen.
“ Ich bitte um Konzentration bitte“ brüllte Hale und die Bevölkerung wurde wieder etwas ruhiger.
„ Wir haben euch nicht die ganze Wahrheit über dieses Sternentor erzählt“ gab Hale zu. Die Bevölkerung wurde wieder unruhig. Jonas senkte seinen Kopf, er ahnte schon, dass dies nicht leicht werden wird.
„ Dieses Stargate kann nicht nur eine Funkverbindung zu anderen Planeten aufnehmen. Wir können auch Leute durch das Sternentor transportieren“ erzählte Hale, doch ein Aufruhr begann. Hale atmete tief ein und brüllte so laut er konnte.
“ Diese Männer da unten sind von einem anderen Planeten. Sie können uns Übersiedeln auf einen gesunden Planeten, wo wir neu Anfangen können. Wir können leben, wir müssen nur in den nächsten 20 Stunden mit Ihnen gehen“ fügte Hale noch zu seiner Rede hinzu. Doch die Leute brüllten nur, dass er ein Lügner sei und dass man ihm nicht vertrauen kann. Er wurden sogar schon Steine auf Hale geworfen und einige trafen ihn auch. Teal’C sah auf und bemerkte, dass sich der Himmel rot verfärbte.
“ DA“ schrie Teal’C und zeigte auf den Himmel. Die Leute und SG-1 sahen nach oben.
„ OH MEIN GOTT“ brüllte Jonas. Eine Flammenwand näherte sich der Stadt. Die Luft hat sich Entzündet.
„ Geht in Deckung“ schrie Jack und alle Leute liefen so schnell sie konnten in einem Graben oder Ruine die noch übrig waren. SG-1 stürzte sich unter das Potest. Doch Hale starrte nur diese Flammenwand an die auf ihm zukam.
„ GEHT MIT DIESEN LEUTEN“ brüllte er noch und danach entzündete sich auch die Luft in der Stadt und es wurde verdammt heiß. Nach einigen Sekunden war alles vorbei. SG-1 und Jonas kletterten unter dem Potest hervor. Nun brannte die Stadt auch schon. Einige Leute waren gestorben, doch der größte Teil hatte überlebt.
“ Was zum Teufel war das?“ fragte Jack verdutzt.
„ Die Naquadria Gase haben sich wohl entzündet“ antwortete Jonas verdutzt. Er sah auf das Potest und sah Hale verbrannt am Boden liegen.
“ Verdammt“ fluchte Jonas und senkte seinen Kopf. Die Leute liefen weg und Jonas blieb verzweifelt stehen und sah die einst so große Stadt an, die nun in Trümmern lag und wie alles brannte. Teal’C klopfte auf Jonas Schulter.
“ Das ist wohl das Ende für mein Volk“ meinte Jonas und setzte sich auf dem Boden. Jack sah den armen Jonas an und wusste, dass er nun seinen Grips einsetzen müsste um seinen Freund zu helfen.

Carter saß in Kommandoraum. Hinter ihr wurde noch immer alles repariert und aufgebaut.
“ Und schon weiter gekommen?“ fragte der Sergeant.
“ Planeten gibt es genug. Aber den richtigen zu finden, dass ist ganz schön schwer“ musste Sam zugeben.
„ Wieso das?“ fragte der Sergeant.
„ Dieser Planet war ganz schön weit entwickelt. Jetzt ist natürlich die Frage, sollen wir sie einfach auf einen unbewohnten Planeten übersiedeln oder zu einem Volk, dass schon etwas weiter entwickelt ist“ erklärte Sam ihre Lage.
“ Was spricht dagegen und was dafür?“ wollte der Sergeant wissen.
“ Wenn wir die Bewohner von Kelowna zu einem anderen Volk schicken, besteht die Gefahr, dass sie sofort das Kommando an sich reißen wollen und danach auch diesen Planeten ins verderben stürzten. Bei einem unbewohnten Planeten ist das Problem, dass sie vielleicht nicht zurecht kommen und durchdrehen“ zählte Carter die negativen Seiten der Möglichkeiten auf.
“ Das ist natürlich eine schwere Entscheidung“ gab Sergeant zu.
„ Ich weiß nicht, was ich machen sollte“ resignierte Carter bereits.
“ Wie wäre es mit PX-375 A?“ fragte der Sergeant. Carter sah plötzlich auf.
„ Der Planet ist unbewohnt, allerdings wurde Technologie zurückgelassen, dass den Stand der Kelowna ähnelt“ erinnerte sich Carter.
“ Und Naquadria gibt es dort auch nicht“ fügte der Sergeant hinzu.
„ Das ist genial“ freute sich Carter und verpasste den Sergeant einen Kuss auf die Wange. Sie lief sofort zu dem Computer, der das Stargate steuerte und wählte Kelowna an.

Jack lief zum Sternentor, das sich gerade geöffnet hatte. Teal’C leistete Jonas Gesellschaft, der verzweifelt in der Ecke saß und keine Ahnung hatte, was er machen sollte.
„ Hier Colonel O’Neill“ sagte Jack durch das Funkgerät.
“ Hi Jack, hier ist Sam“ meldete sich Carter.
“ Und was gibt es?“ wollte der Colonel erfahre.
„ Ich habe den Idealen Planeten gefunden. Da würden diese Leute genau hineinpassen“ erklärte Carter.
“ Das ist wunderbar. Nur gibt es hier ein Problem“ musste Jack zugeben.
„ Welches?“ fragte Sam nicht gerade erfreut.
“ Hale konnte das Volk nicht überzeugen und dann entzündete sich die Luft. Die Bewohner sind geflohen und Hale ist tot“ antwortete Jack.
„ Und was jetzt?“ wollte Sam erfahren.
„ Wir haben keine Möglichkeit mehr, eine Versammlung einzuberufen“ erklärte Jack.
„ Ich komme gleich zu euch mit den Daten und wir versuchen so viele Leute wie möglich zu erreichen“ schlug Carter vor.
“ Das sind mehr als 150 Leute Carter, dazu fehlt uns die Zeit“ widersprach Jack.
“ Habe Sie eine bessere Idee?“ wollte Carter wissen. Jack überlegte.
“ Allerdings habe ich die“ meinte Jack plötzlich grinsend.
“ Und welche?“ fragte Carter.
“ Können Sie schweres Gepäck tragen?“ wollte Jack wissen und grinste dabei.

Jack kam auf Jonas zu, der noch immer in der Ecke saß und nicht wusste wohin.
„ Wie geht’s dir?“ fragte Jack.
„ Wie soll es mir schon gehen“ meckerte Jonas zurück.
“ Wenn du uns hilfst, können wir vielleicht dein Volk noch retten“ schlug Jack vor. Jonas sah auf und war etwas überrascht, ebenso auch Teal’C.
„ Wie denn das?“ wollte Jonas wissen.
„ Du gehst jetzt zu deinem Volk und versuchst sie zusammen zu trommeln. Wir brauchen Sie in der näheren Umgebung. Sie müssen sich nicht an diesem Platz versammeln, aber flüchten sollte sie auch nicht“ erklärte Jack die Aufgabe von Jonas.
“ Teal’C, du hilfst ihm“ befahl Jack und Teal’C nickte.
“ Und was soll das bewirken?“ würde Jonas gerne wissen.
“ Das wirst du schon sehen“ meinte Jack und klopfte seinen alten Kameraden auf die Schulter.
“ So, beeilt euch, uns bleibt nicht mehr viel Zeit“ meinte Jack und die Beiden begannen in die zertrümmerte Stadt zu liegen.
“ Das muss klappen“ sagte Jack noch zu sich und wartete auf Carter.

Jonas und Teal’C irrten in der zertrümmerten Stadt umher. Eines war Ihnen klar, viel Zeit hatten Sie nicht. Jonas lief in die Altstadt, die noch die meisten stehenden Gebäuden hatte und Teal’C nahm die Stadtmitte auf sich, wo fast gar nichts mehr stand. Jonas versuchte so gut er konnte, die Leute zu überzeugen, wieder zu den Platz zu gehen und sich Colonel Jack O’Neill anhören sollen. Doch alle hatten damit ein Problem. Sie bereiten sich auf den Tod vor, es gab wohl keine Hoffnung mehr für sie. Jonas verzweifelte von Person zu Person mehr. Doch eines konnte er erreichen. Die Bewohner würden die Stadt nicht verlassen, er wusste nicht, was sich das bringen sollte, aber Jack wollte das auch so haben. Teal’C hatte überhaupt keinen Erfolg. Jeder lief von ihm weg, da er das Zeichen von Apophis auf der Stirn trug. Die Jaffa von Anubis hatten ähnliche Zeichen auf der Stirn. Teal’C wusste nun wie schnell diese Einwohner laufen können. Jeder gab sein bestes, das Ergebnis würden sie am Ende des Tages schon erfahren.

Das Stargate öffnete sich und Jack wartete schon gespannt davon. Carter kam durch. Sie hatte einen ferngesteuerten Wagen dabei, wo einige Kisten gelagert waren.
„ Tja, das sind wohl Muskeln im Hirn“ meinte Jack grinsend.
“ Sozusagen“ stimmte Sam grinsend zu.
“ Gut, dann werden wir uns an die Arbeit machen“ schlug Jack vor. Sam nickte als sich gerade das Stargate hinter ihr schloss.
“ Colonel“ meinte Sam noch, bevor sie sich an die Arbeit machen würden.
“ Ja?“ fragte Jack etwas neugierig.
“ Das ist eine gute Idee. Danke, dass Sie diesen Leuten helfen“ bedankte sich Sam.
„ Ich bin kein Unmensch Carter“ kommentierte Jack das Lob von Carter und ging voraus. Carter grinste leicht. Sie wusste schon, dass Jack kein Unmensch war. Aber dass er sich so für diese Leute einsetzen würde, die nie auf seine Ratschläge gehört haben und ihm immer beschimpft haben, das hätte sie nicht gedacht. Doch nun lag einiges an Arbeit vor Ihnen.

Jack und Sam standen gerade an den Potest. Jack stand einfach nur da und betrachtete die Stadt. Sam lag unter den Kisten und schloss so einiges an. Da lief Teal’C plötzlich auf das Potest zu.
“ Und?“ fragte Jack sofort.
“ Ich hatte keinen Erfolg. Die Leute hatten Angst von mir und hörten sich kein Wort an“ antwortete Teal’C.
„ Verflucht“ ärgerte sich Jack.
“ Und wo ist Jonas?“ fragte Jack gleich danach.
“ Wir haben uns getrennt um schneller zu sein, er ist in der Altstadt“ erklärte Teal’C. Jack sah rüber. Es waren keine Bewegungen von Menschen zu sehen oder sonst was. Jack hoffte nur, dass Jonas nichts passiert ist.
“ Carter, wie lange noch?“ wollte Jack plötzlich wissen.
“ In wenigen Minuten geht es los“ versicherte Carter.
“ Was ist das?“ würde Teal’C gerne erfahren, als er diese Kisten sah.
“ Ich würde mir die Ohren zu halten“ schlug Jack vor und klopfte seinen Jaffa Freund auf die Schulter. Teal’C sah nur etwas verwundert seinen Freund an, der sich bückte um irgendetwas aus einer Kiste zu nehmen.

Jonas versuchte noch einige Leute zu überzeugen, dass sie zu diesem Potest gehen. Doch er hatte keine Chance. Plötzlich machte es ein lautes metallisches Geräusch.
„ 1,2,3, Test“ hörte man. Jonas erkannte die Stimme, diese war von Colonel Jonathan O’Neill. In Jonas blühte plötzlich etwas Hoffnung auf. Jack drehte sich um und sah Carter an.
“ Funktioniert doch gut“ meinte Jack und es halte durch die zertrümmerte Stadt. Jack, Sam und Teal’C hatten Ohrenschoner auf, doch man hörte Jack laut genug. Sam und Teal’C nickten um die Antwort des Colonels zu beantworten.
“ Ich hoffe ihr hört mich alle“ fing Jack seine Durchsage an. Jonas grinste und hatte schon fast Tränen in den Augen.
“ Oh ja“ meinte Jonas und die ganzen Leuten kamen aus ihren Verstecken raus um hinzuhören.
“ Ich bin Colonel Jack O’Neill vom Planeten Erde. Wir sind durch das Stargate gekommen. Euer Planet stirbt. Ihr könnt hier nicht mehr lange leben. Wir haben allerdings ein Angebot für euch, hört euch das mal an“ sprach Jack weiter. Sam ging an das Mikrophon und fing an.
“ Wir haben einen Planeten für euch gefunden. Dieser Planet hat ungefähr den gleichen Technologischen Stand wie ihr vor der Explosion. Doch vor einigen Jahrhunderten ist durch eine Seuche der Planet ausgestorben. Die Luft ist wieder rein und der Planet blüht so richtig auf. Wir würden euch anbieten, auf diesem Planeten zu flüchten und dort eine neue Existenz aufzubauen. Doch auf diesen Planeten gibt es kein Naquadria, also besteht keine Gefahr, dass sich dieses Ereignis, was sich hier abgespielt hat, auf diesen Planeten noch mal wiederholt“ erklärte Carter. Jack übernahm wieder das Mikrophon.
“ In 2 Stunden werden wir das Stargate öffnen um euch zu evakuieren. Geht einfach Jonas Quinn nach, der weiß wo sich das Stargate befindet. Wenn ihr Jonas nicht seht, geht einfach zu dem Regierungsgebäude, dort findet ihr auch das Stargate. Wenn ihr leben wollt, kommt in 2 Stunden dort hin und ihr könnt euren neuen Planeten besiedeln. Entscheidet euch“ beendete Jack die Rede und schaltete die Lautsprecher aus, die Carter soeben aufgebaut hatte.
“ Klappt das?“ fragte Sam.
„ Wir werden es bald sehen“ antwortete Jack.

Die zwei Stunden waren fast vorüber. Jack, Sam und Teal’C standen vor dem Stargate. Jack starrte auf die Uhr.
“ Wir müssen gleich gehen“ meinte Jack. Sam nickte und gab einmal die Koordinaten ein. Das Stargate öffnete sich und erhellte den Raum. Die Sonne war bereits untergegangen und nun schimmerte nur mehr der Ereignishorizont.
“ Hat wohl nichts bewirkt“ resignierte Sam. Doch plötzlich kam Jonas in den Raum mit einer Scharr von Leuten hinter sich.
“ Doch hat es“ meine Jonas grinsend und ging zu Jack.
“ Danke“ meinte Jonas und gab ihm die Hand. Die Leute starrten verwirrt auf das Stargate.
“ Ich zeige es euch wie es geht, damit ihr auch wisst, dass es ungefährlich ist“ schrie Jonas und lief durch das Stargate.
“ Folgt ihm“ forderte Jack die Anderen auf. Langsam und leicht verängstigt marschierten sie durch das Stargate. Jack grinste und ging als letzter durch das Tor.

Die Leute sahen sich ihren neuen Planeten an und waren begeistert. Endlich konnten sie wieder frische Luft atmen, Blumen pflücken, frisches Wasser trinken. Es war einfach herrlich. Jack ging zu Jonas, der total zufrieden war.
“ Wir haben die Leute durchgezählt, mit dir sind es genau 83 Leute“ berichtete Jack.
“ Ich weiß, dass es nicht alle sind. Aber uns Volk wird nicht sterben“ grinste Jonas zufrieden.
“ Falls du uns mal brauchst“ fing Jack an.
“ Ich kenne die Nummer“ sagte Jonas den Satz zu Ende.
“ Genau“ stimmte Jack zu und klopfte Jonas auf die Schulter. Danach drehte er sich um und wollte gehen.
“ Jack“ schrie Jonas plötzlich. Er drehte sich um und sah Jonas fragend an.
“ Macht es auf der Erde besser. Gebt die Existenz des Stargates früher bekannt. Nicht das euch das gleiche passiert und von 6 Milliarden Menschen nur 83 Menschen übrig bleiben“ bat Jonas. Jack grinste.
“ Wir werden sehen“ sagte Jack. Danach drehte er sich um und marschierte Richtung Stargate.
“ DANKE JACK“ brüllte Jonas seinen alten Vorgesetzten nach. Der hob noch seine Hand, die symbolisiert, dass er es gehört hatte. Jonas drehte sich um und betrachtete den Planeten. Es war einfach herrlich. Er marschierte zu seinem Volk um wieder Ordnung in ihr leben zu bringen.

Written by Roland Hebesberger 2004
© by Roland Hebesberger / Stargate Center 2004