Vom Pech verfolgt

SG-1 wanderte auf dem Planten Berod herum. Es war ein friedlicher Planet, mit wenig Technologie oder sonst etwas. Nur viel frische Luft und viel Land. Indianer lebten auf diesen Planeten, die aber nicht sehr kontaktfreudig sind. Anscheinend hat irgendetwas die Indianer abgeschreckt. Wer weiß schon was das sein sollte, vielleicht die Goa'Uld die sie hier her gebracht haben, oder irgendwelche Besucher die durchs Stargate kamen. SG-1 sah sich eigentlich nur um, damit sie vielleicht irgendetwas nützliches finden.
" Nur Land, Land, Land, Land" jammerte O'Neill.
" Kann da nicht mal was anderes kommen" beschwerte sich O'Neill weiter.
" Nicht jeder Planet kann solche Wesen wie die Asgard verstecken" meinte Daniel.
" Aber die meisten schon, warum gehen wir nicht auf diese und fragen ob wir etwas gegen die Goa'Uld bekommen?" fragte sich O'Neill.
" Da die meisten uns nichts geben, O'Neill" antwortete Teal'C.
" Danke Teal'C" meinte O'Neill ironisch, doch Teal'C verstand es wieder einmal nicht und bedankte sich nur:
" Gern geschehen".
" OH, das wäre doch etwas, was wir untersuchen könnten" meinte O'Neill genervt und zeigte auf einen Wasserspeicher, der gute 25 Meter hoch war und sicher mit einigen hundert Litern Wasser gefüllt war.
" Vielleicht ist es ja lebendes Wasser" jammerte O'Neill weiter.
" SIR, …" Carter wollte eigentlich die miese Laune von O'Neill besänftigen, als sie plötzlich einiges Krachen hören.
" Hört sich an, dass ein Baum bricht" meinte Daniel.
" Nein, kein Baum" verbesserte O'Neill Daniel, diesmal mit etwas Überraschung in der Stimme. O'Neill stand da, mit offenem Mund und starrte zum Wasserspeicher, der langsam aber doch umkippte. Es machte einen lauten Knall und der Wasserspeicher flog zu Boden. Das Wasser spritzte nur so in die Luft und es schien als würde es regnen. Jedenfalls waren alle Mitglieder von SG-1 bis zur Unterhose nass. Eine Frau kam auf sie zugelaufen. Sie war ebenfalls so nass, ihre braunen Haare hingen ihr fast bis zum Hintern hinunter. Allerdings hatte sie auch viele Narben(auch einige frische) am ganzen Körper und ihre Kleidung war zerfetzt.
" Oh mein Gott" meinte O'Neill und lief auf sie hin.
" Kann ich ihnen helfen" meinte O'Neill und plötzlich spürte er einen Hauch eines Windes.
" Haben sie schon" meinte diese Frau und lief weiter.
" KOMISCH" meinte O'Neill. Plötzlich höre man Pferde.
" Ich glaube wir sollten weg hier" schlug Daniel vor.
" Einverstanden" stimmte O'Neill zu und alle liefen zum Stargate.
Die Iris wurde auf der Erde geöffnet. Hammon begab sich in den Torraum. Teal'C, Daniel und Sam kamen durchs Tor, noch immer bis zur Unterhose nass. Dann stolperte O'Neill durch das Tor, doch er konnte nicht auf seinen Füßen bleiben, er rollte die ganze Rampe runter, alle sahen ihm nur nach, rollte die 2 Stufen runter, wo man einen Schmerzensschrei erkennen konnte, und kugelte am Boden weiter, bis er Hammond traf. Hammond flog nach vorne und direkt auf die Schnauze und O'Neill stoppte. Sein ganzer Körper schmerzte. Auch Hammond stieß Schmerzgestöhne aus.
" Tut mir leid" entschuldigte sich O'Neill, doch Hammond stöhnte nur weiter.

Hammond und Jack waren auf der Krankenstation. Hammond hatte ziemlich starke Schmerzen.
" SIR, ehrlich, es tut mir wirklich Leid" entschuldigte sich O'Neill zum tausendsten mal.
" AU, schon gut, AUA!" brüllte Hammond durch die Gegend als Fraiser seinen Kopf untersuchte.
" Wirklich, Sir, es tut mir leid" entschuldigte sich Jack schon wieder.
" Schon gut, AUA!" brüllte Hammond wieder weiter.
" Ich muss das tun, Sir, tut mir Leid" entschuldigte sich nun Fraiser.
" Wie ist das überhaupt passiert?" wollte Daniel wissen.
" Keine Ahnung, ich konnte einfach nicht mehr stehen bleiben" antwortete O'Neill mit einem Kopfschütteln und setzte sich auf ein Krankenbett um sich auszuruhen. Plötzlich hörte man was quietschen.
" Was ist das?" fragte O'Neill und alle sahen ihn an.
" Das Bett wahrscheinlich" antwortete Sam ganz normal. Doch dieses Geräusch wurde immer lauter. Jack sah sich unsicher um, doch bevor er aufstehen konnte, machte es einen Riesen Knall. Das Bett krachte zusammen und O'Neill knallte gleich mit auf dem Boden.
" AUA" schrie O'Neill auf und Fraiser schickte eine Krankenschwester zu ihm.

Fraiser und Carter untersuchen Proben. Doch sie finden einfach nichts, was das mit O'Neill bedeuten kann.
" Was ist bloß mit ihm los?" fragte sich Sam schon wieder einmal.
" Sam, vielleicht war es nur ein Zufall" meinte Fraiser. Carter sah Janet komisch an.
" Das er nicht mehr stehen kann und das ein bett unter ihn zusammenbricht?" fragte Carter.
" Es war ein altes Bett, und er ist über 50, kann mal sein, dass er nicht mehr stehen bleibt, wenn er mit Wucht durch das Tor kommt" wollte Fraiser ihre Theorie bestätigen. Plötzlich krachte die Tür auf und Daniel rannte herein.
" DANIEL?" fragte Carter verblüfft, da Daniel sonst nie so reinstürmt.
" Der Fahrstuhl ist stecken geblieben" erklärte Daniel.
" Darf ich raten wer drinnen ist?" fragte Carter ironisch.
" Jack" antwortete Daniel zur Sicherheit damit es jeder weiß. Carter sah Janet mit dem Blick an, der aussagt: Siehst du, hatte doch ich Recht.
" Und weiter?" fragte Janet.
" Da es bei uns keine Treppen gibt, muss es von einem höheren Stockwerk gemacht werden und das sind wir" antwortete Daniel.
" Was tun?" fragte Carter.
" Runterklettern" antwortete Daniel.
" Wieso?" wollte Fraiser wissen.
" Weil die Liftseile langsam reißen" erklärte Daniel.
" Oh Gott" meinte Carter und lief sofort los.

Fraiser, Carter und Daniel liefen sofort zum Aufzug. Sgt. Siler war gerade dabei die Türe aufzubrechen. Von innen hörte man lautes krachen und Schreie von O'Neill.
" VERDAMMT, SO SCHWER BIN ICH DOCH GAR NICHT" brüllte O'Neill andauernd.
" Sir" rief Carter.
" Major?" fragte O'Neill zur Sicherheit, zurzeit glaubte er an gar nichts, was sein Körper war nahm.
" Ja, Sir, halten sie noch ein bisschen durch, wir kommen gleich" rief Carter zu Aufmunterung.
" Lassen sie sich Zeit, es hat ja keinen Stress" meinte O'Neill gelassen, bis es wieder zu krachen anfing.
" OK, beeilen sie sich" schrie danach O'Neill hinauf. Endlich hatte es Siler geschafft und die Tür zum Fahrstuhl war aufgebrochen. Das Seil, was den Aufzug halten sollte, war zur Hälfte schon gerissen.
" OK, Sir, ich komme jetzt" schrie Carter runter.
" OK, ich warte soweit hier" schrie O'Neill zurück. Carter befestigte das Seil neben der Tür und schnallte das Ende des Seiles an ihren Gürtel.
" ICH komme jetzt" schrie Carter runter und begann sich runter zu seilen.
" Kommen sie schnell" schrie O'Neill hinauf. Es krachte weiter wie verrückt und das Seil riss weiter.
" Beeilung, Sam, Beeilung" spornte Daniel Sam an.
" Ich mach ja schon so schnell ich kann" beschwerte sich Sam bei Daniel.
" Tut mir Leid" entschuldigte sich Daniel. Sam hatte nun schon fast die Hälfte, als fast das ganze Seil riss und der Fahrstuhl einen guten Meter hinunter plumpste.
" Major, sie können nicht weiter, es wäre zu Gefährlich" brüllte Hammond hinunter.
" Aber SIR" Carter wollte so etwas nicht hören.
" Es gibt keine andere Möglichkeit, kommen sie rauf" befahl Hammond.
" SIR, ich kann es schaffen" meinte Carter.
" NEIN MAJOR" brüllte O'Neill plötzlich rauf.
" Klettern sie wieder rauf" fügte O'Neill hinzu.
" Aber, Sir" beschwerte sich Carter wieder.
" Das ist ein Befehl" brüllte O'Neill.
" Ja, Sir" meinte Carter und ihre Augen füllten sich mit Wasser.
" Ich wünschte, ich könnte ihnen helfen" meinte Carter.
" Danke, Sam" sagte O'Neill Gefühlvoll als der Lift langsam begann nach unten zu fallen. O'Neill drückte die Augen zu und spürte dass der Lift immer schneller wurde, bis er Schlussendlich einen Ton höre ' DING, klirrte der Lift und die Fahrstuhltür ging auf, er war einen Stock tiefer. Sofort sprang O'Neill heraus.
" ICH bin gerettet" schrie O'Neill voller Freude.
" Dass Freuuuuuu…." Carter konnte den Satz nicht zu Ende sagen, da ihr Seil riss und sie 2 Meter tief auf das Dach des Fahrstuhls fiel. Sie schrie sofort vor lauter Schmerzen auf. Doch das war noch lange nicht alles, der Lift begann sich langsam nach unten zu bewegen.
" Das Seil reißt" schrie Daniel. Der Lift flog nun endgültig in die Tiefe, aber Carter nicht, denn bevor der Lift nach unten sauste, griff O'Neill nach ihr und rettete sie.

In der Krankenstation lag nun Carter und Fraiser betreute sie.
" Und wie geht's ihnen?" fragte Fraiser.
" Nicht gut" antwortete Carter stöhnend.
" Sie hatten ja noch mal Glück" meinte Fraiser.
" Allerdings" stimmte Carter zu. Die Tür ging auf und Jack kam herein.
" Wo ist denn unsere Patientin" meinte Jack grinsend und sah sich um. Doch sein Grinsen verwandelte sich sofort in en fragliches Gesicht.
" Ja, wo ist sie denn?" fragte sich Jack als er auf die Betten starrte, sie lag nirgends drauf.
" Hier, Sir" antwortete Carter stöhnend. Jetzt sah Jack sie, allerdings lag sie am Boden, in Leintüchern umhüllt und Fraiser kniete neben ihr.
" Warum liegt sie da unten?" fragte O'Neill.
" Ihr Bett ist ebenfalls zusammengebrochen" antwortet Fraiser.
" Oh" meinte Jack.

Teal'C kam in die Krankenstation um Major Carter zu Besuchen.
" Major Carter?" fragte Teal'C.
" Hallo Teal'C" antwortete Carter, immer noch von Schmerzen erfüllt.
" Wie geht es dir heute?" erkundigte sich Teal'C nach Carters Wohlbefinden.
" Nicht besser als gestern" antwortete Carter.
" Tut mir Leid das zu hören" meinte Teal'C.
" Es tut mir Leid das zu sagen" erwiderte Carter mit einem leichten Lächeln.
" Wenn ich irgendetwas für dich tun kann, dann sag es bitte" schlug Teal'C vor.
" Danke, aber wie sollst du mir schon helfen?" fragte Carter.
" Das weiß ich nicht, aber wenn ich dir helfen kann, würde ich es sofort machen" antwortete Teal'C. Carter grinste.
" Danke Teal'C" bedankte sich Carter. Teal'C beugte sich nach vorne, als Zeichen des Respekts und wollte sich aus der Krankenstation entfernen. Doch die Tür ging auf und schlug Teal'C direkt ins Gesicht. Teal'C flog sofort hinter und landete auf seinem Hintern.
" Tut mir Leid, Sir" entschuldigte sich der Sergeant.
" Nichts passiert" meinte Teal'C, stand auf und ging die Tür hinaus. Doch er blieb mit den Seitensack der Hose an der Türschnalle hängen und er fiel diesmal auf die Schnauze. Teal'C sah auf und dachte sich, dass er nun auch Pech hat, aber das kann es ja nicht geben. Teal'C stand auf und ging weiter.

Hammond, Fraiser und SG-1 außer Carter die sich noch erholen muss, saßen alle im Besprechungsraum.
" Das kann doch alles keine Zufälle sein?" wollte Hammond wissen.
" Nach den Medizinischen Befunden können es aber nur Zufälle sein, kein Virus oder sonst etwas in der Art, der so etwas hervorrufen kann" erklärte Fraiser.
" Gibt es so was überhaupt?" fragte O'Neill. Ein Sergeant stand hinter O'Neill und fragte:
" Kaffee?" Jack nickte und der Sergeant füllte O'Neills Tasse, der frische und sehr heiße Kaffee dampfte so richtig aus der Tasse.
" Ja, es gibt schon so etwas" beantwortete Fraiser die Frage.
" WIRKLICH?" fragte Daniel.
" Ja, wenn ein Virus das Gehirn beeinträchtigt, dann kann es auch zu Tollpatschigkeit führen, oder zu schlimmeres." Erklärte Fraiser. O'Neill starrte sie an.
" Aber so was haben wir nicht?" wollte Jack wissen um Sicher zu gehen.
" Nein" antwortete Fraiser und Jack atmete tief durch und nahm einen Schluck vom Kaffee. Der Sergeant schüttete in der Zwischenzeit die Tasse von Daniel und Fraiser voll.
" PUUUUH" schrie O'Neill plötzlich auf.
" Man ist dieser Kaffee heiß, ich glaube ich hab mir die Zunge verbrand" fügte O'Neill hinzu.
" Kommen sie mit, Colonel, ich schau mir das einmal an" meinte Fraiser.
" Kaffee?" fragte der Sergeant den Jaffa.
" Gerne" antwortete Teal'C. Der Sergeant setzte die Kanne an. O'Neill stand mit einem Schmerzenschrei auf und der Sergeant starrte auf O'Neill und bemerkte nicht, dass er den Kaffee nicht mehr in die Tasse schüttete.
" AAAAAAAAAAAAAAAH" brüllte Teal'C auf einmal auf und schrie weiter. Der Sergeant hat den Kaffee auf seinen Intimbereich gesfchüttet.
" Oh JA, O'Neill, der ist verdammt heiß, ich glaube ich habe mir etwas anders verbrannt, als die Zunge" erklärte Teal'C. O'Neill verzog das Gesicht, er fühlte mit Teal'C mit.
" Ich glaube das ist wichtiger" meinte O'Neill und zeigte auf Teal'C.
" Sie kommen beide mit" entschloss sich Fraiser und nahm die Beiden mit auf die Krankenstation.
" Ich hoffe wir können ihm noch helfen, bevor Schäden auftauchen" meinte Hammond zu Daniel.
" Hoffentlich" stimmte Daniel zu. Hammond nickte und Daniel entfernte sich. Hammond ging in sein Büro, setzte sich in seinem Sessel und lehnte sich Ruhig zurück. Bis auf einmal der Sessel nachgab und nach hinten umkippte, mit Hammond. Nun lag er wieder einmal auf der Schnauze.
" Nicht schon wieder" meinte Hammond und versuchte aufzustehen.

" Das kann nun aber keine Zufälle mehr ein Doc" jammerte O'Neill, er fühlte noch immer mit Teal'C mit, er wurde daneben behandelt und hat die Schmerzen von Teal'C mitbekommen.
" Sehen sie " warf Carter nun ein die wieder auf einem Bett lag, da dieses nicht zusammengebrochen ist. Aber sie muss sich noch 2 Wochen ausruhen, bevor sie wieder Arbeiten darf.
" Wird's wieder Teal'C?" fragte Jack.
" Ja, danke O'Neill, die Larve heilt das schon" antwortete Teal'C.
" Was für ein Glück, das du Junior hast, was?" meinte Jack.
" Allerdings" stimmte Teal'C zu.
" Haben wir vielleicht einen Kettenbrief bekommen?" erkundigte sich dann Jack ironisch.
" Was?" erkundigte sich Fraiser.
" Na so ein Fluch, wenn man einen Kettenbrief nicht wegschickt, dass man immer nur Pech hat" erklärte O'Neill. Fraiser und Sam sahen sich komisch an.
" Ist denn das Möglich" fragte Fraiser.
" Was?" Jack kannte sich wie immer nicht aus, was er jetzt schon wieder gesagt hat.
" Es kann möglich sein, vielleicht Besitzen anderen Planeten diese Macht" erklärte Carter.
" Diese Indianer" schlug Teal'C vor.
" Möglich" meinte Sam und plötzlich schoss ihr was durch den Kopf.
" Was?" fragte Jack noch immer.
" Colonel O'Neill hat zu dieser Frau auf dem Planeten gefragt, ob er helfen kann, ich habe ihm das gleiche gefragt, Teal'C hat mich das gefragt, und sein Bett steht noch…" Carter wurde von Teal'C unterbrochen.
" General Hammond oder Dr. Jackson" schlug Teal'C vor.
" Genau" stimmte Carter zu.
" Jetzt hab ich es kapiert, gehen wir" meinte Jack und sie rannten los. Nur Carter und Teal'C blieben liegen.

Jack klopfte an die Tür vom Büro von Hammond. Fraiser sprach durch den Lautsprecher.
" Hier spricht Dr. Fraiser, Daniel Jackson sofort in den Besprechungsraum".
" Daniel ist es nicht" sagte Jack.
" Wieso?" fragte Fraiser und sah in das Büro von Hammond. Alles war verwüstet. Der Schreibtisch zerbrochen, alles einfach kaputt und Hammond lag jammernd unter den Trümmern.
" Oje" meinte Jack.
Daniel lief so schnell er konnte in den Besprechungsraum, als er dort ankam, sah er wie Hammond auf dem Boden saß und einige frische offene Wunden am Körper hatte, und wie Jack und Fraiser neben ihm da standen und Daniel komisch ansahen.
" Was ist los?" fragte Daniel.
" Ich habe vom Planeten einen Fluch mitgenommen, der sich übertragen lässt" erklärte Jack. Daniel glaubte, dass ist einer seiner blöden Scherze, doch Fraiser stimmte mit einem Kopfnicken zu.
" Und wie überträgt er sich?" fragte Daniel.
" Durch eine Frage, wie man jemanden helfen kann" antwortete Fraiser. Daniel lächelte leicht.
" Sie wollen sagen, dass wenn ich sagen würde…" Daniel sah zu Hammond. " Wie kann ich ihnen helfen…" Nun sah er wieder zu Jack und Fraiser. " Dann würde ich den Fluch haben?" fragte Daniel. Jack fing leicht zu grinsen an, doch Daniel verging plötzlich das lachen.
" So ungefähr" meinte Jack.
" Nein, das gibt es nicht nein" jammerte Daniel.
" Ich dachte, Archäologen wären schlauer" meinte O'Neill spöttisch. Jack drehte sich zu Hammond um. Hammond wusste bereits was O'Neill vorschlagen wollte.
" Erlaubnis erteilt, sie können abreisen wann sie wollen" meinte Hammond.
" Sie schulden mir dann was" meinte O'Neill und ging an Daniel vorbei, der wie geschockt da stand.

Nun waren sie wieder auf Berod, Jack O'Neill und Teal'C. Die Beiden waren die einzigen, die dazu fähig waren, diese Mission durchzuführen. Allerdings trug Teal'C noch immer einen Schutz, wie O'Neill meinte" EIERSCHUTZ". Teal'C war davon nicht so begeistert, doch die Brandflecken gingen langsam weg, dank Junior.
" Also tarnen kannst dich damit nicht" meinte O'Neill als er diesen Schutz wieder betrachtete. Er war weiß, und dem mit einem grünen Anzug würde das nicht viel helfen.
" Danke O'Neill" meinte Teal'C ironisch.
" Gern geschehen" meinte Jack mit einem fetten grinsen. Plötzlich kam ein Windstoss.
" Was war denn das?" fragte O'Neill.
" Keine Ahnung" antwortete Teal'C. Plötzlich tauchte ein Indianer aus dem nichts heraus.
" WOW, coole Nummer" lobte O'Neill diesen Indianer.
" Ihr habt Kiana befreit" sagte der Indianer.
" Ihr seit nun für Ewig verflucht" fügte er hinzu und holte ein Pulver raus.
" Hey, warte, wer ist Kiana?" fragte Jack.
" Lineas Tochter" antwortete der Indianer.
" Oh" meinte Jack.
" Ihr wusstet das nicht?" fragte der Indianer.
" Nein" antwortete Teal'C.
" Trotzdem, ihr habt sie befreit und sie wird uns zerstören" erklärte der Indianer.
" Warte" schrie O'Neill kurz bevor der Indianer das Pulver versprühen wollte.
" Ja?" fragte der Indianer.
" Gib uns 12 Stunden, danach ist Kana oder wie die heißt wieder mit dem Fluch belegt" schlug O'Neill vor.
" 2 Stunden, keine mehr und keine weniger" gab der Indianer zu verstehen und war plötzlich wieder weg.
" OH, na dann, beeilen wir uns" meinte O'Neill.

" Hey, Nein, ich rühre mich nicht von der Stelle" meinte Daniel, der noch immer auf den gleichen Fleck stand wie vorher.
" OK, aber dann sind wir alle verflucht, denn können wir dir auch nicht helfen" meinte O'Neill.
" Du musst nur eine Treppe runter und durchs Stargate, und Kiana austricksen" erklärte Teal'C noch mal,
" Ach ja, so hieß die" Jack klopfte sich vor Wut auf den Kopf.
" OK, aber schnell, wählt das Stargate schon mal an" meinte Daniel.
" Klar, ich geh schon mal vor" meinte O'Neill und ging runter um den Sergeant zu sagen, dass er das Stargate anwählen soll. Als das Tor offen war, und O'Neill brüllte:
" Es ist offen, kommen sie Daniel" hörte man gleich einen Kracher, mit einem Schrei und Daniel plumpste die ganze Stiege runter. Und bevor Daniel durchs Stargate kam, fiel er noch 3-mal auf die Schnauze.
" Du genießt das, O'Neill?" fragte Teal'C.
" Oh Ja, und wie" antwortete Jack und sie gingen durchs Stargate.

Daniel lag total zerstört am Boden. Jack und Teal'C haben sich hinter einem Felsen versteckt.
" Wir haben noch 8 Minuten" meinte Jack nervös und dann war es endlich so weit, Kiana kam vorbei.
" Hallo" meinte Daniel. Kiana sah kurz rüber und ging weiter.
" Kennst du mich noch?" fragte Daniel.
" Ja, dein Freund hat mich befreit" antwortete Kiana und ging weiter.
" Ja, und du kannst uns jetzt helfen deine Mutter zu befreien" meinte Daniel. Kiana blieb stehen.
" Meine Mutter ist tot" sagte Kiana wütend.
" Nein, sie hatte einen Jungbrunnen erfunden und sich selbst jünger gemacht, ich weiß so sie ist" erklärte Daniel.
" Woher sollte ich dir das glauben" meinte Kiana mistrauisch.
" Weil ich sie liebe" sagte Daniel mit einer ernsten aber doch enttäuschten Stimme. Und zwar so überwältigend, dass es sogar Teal'C und Jack fast glaubten.
" Wenn ich dir glauben würde, wie befreie ich meine Mutter?" fragte Kiana.
" Du musst mit uns mitkommen" antwortete Daniel.
" Und dann?" fragte Kiana weiter.
" Musst du uns einfach helfen" erklärte Daniel.
" und wie soll ich euch helfen?" fragte Kiana. Plötzlich schaute sie Daniel wütend an.
" Das hast du bereits" meinte Daniel mit einem lächeln und stand auf.
" Nein, nein, du Mistkerl" schrie Kiana und lief auf Daniel zu. Doch bevor sie ihn erreichte, würde sie von einem Zat Schuss bewusstlos geschossen. Jack kam um die Ecke, mit der Zat Waffe in der Hand.
" Jetzt schulden sie mir noch etwas" meinte Jack grinsend und der Indianer tauchte plötzlich wieder auf.
" Ihr habt es geschafft, gratuliere, ihr seit befreit, verschwindet und kommt nie wieder" sagte der Indianer.
" GUT" meinte Jack und drehte sich bereits um.
" Was wird aus ihr?" fragte Daniel und sah auf Kiana.
" Sie kann nun keinen Planeten mehr Schaden" antwortete der Indianer.
" Daniel, das ist die brutalste Strafe die es gibt" sagte Jack und sah Daniel an.
" Gehen wir" fügte Jack hinzu. Daniel nickte. Der Indianer verschwand. Sie kehrten zurück um alles dies zu melden. Doch Daniel blickte noch mal auf Kiana zurück, irgendwie tut sie ihm leid.

Written by Roland Hebesberger 2002