
Deutsche virtuelle Television
präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion
Was bisher geschah:
Teal’C kämpft gegen Sha’an. Beide fliegen in das Feld und werden
zersetzt. Daniel wird dabei von einem Strahl aus diesem Feld erwischt.
Jack: Wo ist Teal’C?
General Pack: Der Präsident der Vereinigten Staaten teilt Ihnen hiermit mit, dass sie das Kommando vom Stargate Center verlieren. Sie haben die Erde einer großen Gefahr ausgesetzt und dabei sind viele gute Soldaten ums Leben gekommen. Damit ist ihre Befehlsgewalt über das Stargate Projekt aufgehoben und sie werden auch Einstimmig von der Regierung der Vereinigten Staaten aus der Politik entlassen. Hiermit verlieren Sie auch ihren Senator Titel.
Daniel fällt in Unmacht und steht in
einem dunklen Stargate Raum. Er dreht sich um und sieht Teal’C.
Teal’C: Hilf mir, Daniel, Hilf mir
Teal’C wird gefoltert und Daniel entdeckt
ihn.
Daniel: Was ist denn passiert?
Teal’C: Dieses Feld hat mich und Sha’an hierher gebracht. Wir wurden
sofort festgenommen und versklavt. Sha’an wurde getötet, weil sie
widerstand leistete.
Daniel: Und was ist mit dir?
Teal’C: Ich habe mich durch hartes Arbeiten am Leben gehalten. Doch bald
ist es auch mit mir zu Ende. Das Tretonin geht langsam zu Ende. Lange halte
ich nicht mehr durch.
Daniel: Es muss doch einen Ausweg geben.
Teal’C: Es gibt keinen Daniel. Wir müssen uns hier wohl verabschieden.
Daniel: Und wenn wir das Feld wieder aufbauen.
Teal’C: Nein. Ich habe mich geopfert, damit dieses Feld nie etabliert
werden kann. Ich werde es nicht zulassen, dass ihr wegen mir dieses Feld etabliert.
Macht das nicht
Sarah: Ich konnte Osiris dazu überreden, dass wir auf der Erde als Informant sicher Schutz finden würden. Deshalb flohen wir mit dem letzten Schiff hierher. Doch der Ashrak hat uns aufgespürt und unser Schiff zerstört. Mit der Notkapsel konnten wir hier her fliehen. Doch auch der Ashrak folgte uns hierher. Beim Aufprall wurde Osiris getötet. Sie ließ mich Leben, um ihr Werk zu Ende zu führen, denn sie vertraute mir ja. Ich war also frei, doch diesem Ashrak ist es egal, ob er einen normalen Menschen tötet oder Osiris.
Der Ashrak wird von Carter getötet und
Sarah ist gerettet.
Daniel: Alles wird wieder gut
Sarah: Ja, alles wird gut.
Und nun, die Fortsetzung:
Daniel saß in seinem Büro und hatte einen Hörer in der Hand.
Er war voll und ganz in das Gespräch vertieft. Was rund herum um ihm geschah,
bekam er gar nicht mehr mit.
“ Und was machst du alles so?“ wollte Daniel wissen und lehnte sich
etwas weiter nach vorne.
“ Ich lese“ antwortete Sarah, die auf der anderen Leitung war.
“ Was denn?“ fragte Daniel mit einer lieblichen Stimme.
“ Das was ich alles verpasst habe in den letzten 4 Jahren“ erklärte
Sarah.
“ In 4 Jahren kann viel geschehen“ meinte Daniel.
“ Ja, der Terrorismus ist ja ganz schön schlimm geworden“ stellte
Sarah fest.
“ Nicht nur das“ warnte Daniel seine alte und neue Liebe vor.
„ Ich hab schon fast alles durchgelesen Daniel und ich bin schockiert“
erklärte Sarah.
“ Tut mir Leid für dich“ beteuerte Daniel.
“ Aber eines hat sich eindeutig verbessert“ sagte Sarah mit einer
viel aufgeheiterten Stimme.
“ Und das wäre?“ würde Daniel gerne wissen.
“ Deine Einstellung zu einer Liebesbeziehung ist viel besser geworden“
antwortete Sarah. Daniel lachte kurz auf, denn er wusste worauf sie anspielte.
Früher war er nur in seine Arbeit verliebt, doch mittlerweile hat er die
Liebe an der Liebe entdeckt.
“ Ich habe mich nun mal verändert“ gab Daniel zu.
“ Das finde ich auch gut so“ meinte Sarah.
“ Ich liebe dich“ grinste Daniel.
“ Ich dich auch“ gab Sarah zu. Doch plötzlich hörte Daniel
einen lauten Knall. Er runzelte seine Stirn und fragte sich, was dies gerade
war.
“ Sarah?“ fragte Daniel sofort. Doch er hörte nur mehr einen
lauten Schrei von Sarah. Die Tür zu Daniels Wohnung wurde gerade aufgebrochen.
Leute mit schwarzer Kleidung und Maschinengewehre liefen rein.
„ DANIEL“ schrie Sarah. Die Stirn von Daniel fing an zu schwitzen,
denn er hatte keine Ahnung, was da gerade geschah. Ein Soldat lief direkt auf
Sarah zu und schlug seine Waffe auf ihren Hinterkopf. Man hörte einen dumpfen
Aufschlag und Sarah sank zu Boden und blieb liegen.
„ SARAH“ brüllte Daniel durch das Telefon. Ein Soldat sah dies
und legte den Hörer auf. Die Verbindung war unterbrochen und Daniel hatte
keine Ahnung, was da gerade geschah. Einer der Soldaten hob Sarah hoch und verfrachtete
sie auf seiner Schulter. Ganz langsam und ohne Hektik verschwanden diese Soldaten
wieder aus der Wohnung. Daniel saß ganz nervös auf seinem Tisch,
von hier aus konnte er ihr nicht helfen. Er war starr, wie noch nie zuvor.
Richard Dean Anderson
als Colonel Jack O’Neill
IN
STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES
Amanda Tapping als
Major Samantha Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson
WELTRAUMBLASE
Guest Stars:
Christopher Judge als Teal’C
Anna Louise Plowman als Sarah
Daniel stürmte durch das SGC. Alle Leute
die ihm im Weg standen wurden einfach überrannt. Die Stiegen überflog
Daniel direkt und landete im Büro von Pack.
“ Warum denn so wild, Dr. Jackson?“ fragte Pack, der sich leicht
erschrocken hatte.
“ Wir haben ein großes Problem“ fing Daniel sofort an. Pack
wurde langsam neugierig und lehnte sich einfach nach vorne.
“ Was denn?“ wollte Pack wissen.
“ Sarah wurde entführt“ erklärte Daniel.
„ Sarah? Ach ihre Freundin die von einem Goa’Uld übernommen
wurde?“ kam Pack langsam dahinter.
“ Genau diese Sarah“ stimmte Daniel zu.
“ Gut, dass Sie es mir sagen. Ich werde das FBI gleich daran setzen“
meinte Pack.
“ NEIN“ brüllte Daniel, der außer Rand und Band war.
“ Wie bitte?“ fragte Pack etwas verdutzt.
“ Ich hab es gehört, wie sie entführt wurde. Das waren Profis.
Lassen Sie bitte SG-1 nach Sarah suchen, Colonel O’Neill ist sicher dafür“
antwortete Daniel.
“ Das kann ich nicht erlauben“ entschloss Pack.
“ Aber warum“ regte sich Daniel auf.
„ Sie haben es selbst gesagt. Es waren Profis. Ich will SG-1 nicht unnötig
in Gefahr bringen, ihr werdet noch alle gebraucht“ erklärte Pack.
“ Wir werden mit dem Ende des Universums fertig, da werden wir wohl mit
einigen Kidnappern fertig“ meinte Daniel.
“ Ich setzte das FBI und von mir aus auch CIA drauf an. Das sind die besten
Leute in unserem Land. Die werden Sie schon finden“ erklärte Pack.
“ Aber ich muss etwas tun“ machte Daniel klar.
“ Dr. Jackson, bitte beruhigen Sie sich“ bat Pack.
“ Was wäre, wenn Ihre große Liebe entführt worden wäre?“
wollte Daniel wissen. Pack verzog sein Gesicht und ließ sich zurück
sacken. Es schien, als hätte Daniel ihn gerade hart getroffen. Doch das
war Daniel ziemlich egal, er wollte einfach seine Sarah wieder.
“ Kann ich mit dem Präsidenten sprechen?“ wollte Daniel wissen.
“ Bitte“ bat Pack sogar darum und deutete mit seiner Hand auf das
rote Telefon. Daniel stürmte sofort hin und hob ab.
“ Hier spricht Daniel Jackson vom Stargate Center, ich benötige ganz
dringend den Präsidenten“ meldete sich Daniel. Pack lehnte sich derweil
ganz gelassen zurück.
„ Hallo Mister Präsident“ begrüßte Daniel seinen
Gesprächspartner.
„ Meine Partnerin, Sarah, wurde soeben entführt. Ich habe es selbst
am Telefon mitbekommen. Ich bitte um die Erlaubnis, sie suchen zu dürfen“
bat Daniel.
“ Natürlich mit SG-1“ antwortete Daniel auf die Frage des Präsidenten.
Pack sah Daniel einfach nur traurig an.
“ Aber ich will etwas machen“ fing Daniel fast zu brüllen an.
“ Wenn Sie mich verstehen, dann lassen Sie mich meine Freundin suchen“
brüllte Daniel nun.
“ Ich werde meine Arbeit nicht weiter machen, bis sie wieder da ist“
drohte Daniel.
“ Ich weiß, dass das FBI und das CIA gut sind, aber ich will sie
selbst suchen. Bitte Mister Präsident“ flehte Daniel.
“ Ich kann meine Arbeit nicht weiter machen“ erklärte er. Doch
dann wurde es ruhig. Es schien, als würde der Präsident gerade einen
Vorschlag machen.
“ Aber“ versuchte Daniel zu widersprechen, doch anscheinend ließ
sich der Präsident nichts reinreden.
“ Ich bin nicht gerade erfreut“ musste Daniel zugeben.
“ Na gut“ gab Daniel nach und legte den Hörer auf.
“ Und?“ fragte Pack neugierig.
„ Mir wurde es offiziell verboten. Ich darf nicht nach ihr suchen. Ich
werde auf dem Laufenden gehalten, doch ich sollte mich auf meine Arbeit konzentrieren“
erzählte Daniel mit einer deprimierten Stimme.
“ Es tut mir Leid, für Sie“ sprach Pack sein Mitgefühl
aus.
“ Ach, halten Sie die Klappe“ schrie Daniel auf und verließ
das Büro. Pack lehnte sich nur vor und schnaufte mal tief durch.
Es war dunkel und feucht. Die Luft konnte
man nicht gerade frisch nennen. Sarah fühlte sich gar nicht wohl. Sehen
konnte sie gar nichts, denn ihre Augen waren verbunden. Außerdem war sie
geknebelt und konnte auch nichts sprechen. Ihre Hände und Füße
waren an einen Holzstuhl gefesselt, der schon etwas älter zu sein schien.
Doch plötzlich hörte Sarah ein Geräusch. Es war als würde
sich eine große Eisentür öffnen. Danach hörte sie Schritte.
Sarah schaffte es, den Knebel aus ihrem Mund zu bekommen.
“ Wer ist da?“ fragte Sarah sofort.
“ Klappe halten“ befahl ein Mann davon. Es waren eindeutig NID Agenten.
Einer kniete sich direkt vor Sarah hin und grinste sie an.
“ Was haben Sie mit mir vor?“ wollte Sarah wissen und atmete schnell.
“ Töten werden wir dich nicht“ versprach einer der Entführer.
„ Foltern?“ fragte Sarah mit unregelmäßigem Atem.
„ Kommt darauf an“ antwortete der Entführer und drückte
etwas gegen Sarahs Stirn. Ein stechender Schmerz breitete sich in Sarahs Kopf
aus. Sie zuckte kurz zusammen und schrie leicht auf.
“ Ich sage ja, es kommt darauf an“ meinte der Entführer.
“ Ein Erinnerungsgerät der Goa’Uld?“ fragte Sarah verdutzt.
“ Ganz genau. Das beweist unsere Theorie, dass Sie Sarah Erinnerungen
an Osiris haben“ antwortete der Entführer.
“ Was soll das heißen?“ wollte Sarah wissen.
“ Wir wollen nur Informationen von Ihnen“ erklärte der Entführer.
“ Ich werde nichts sagen“ versicherte Sarah mit einer entschlossenen
Stimme.
“ Das ist mir schon klar. Aber das schöne an Menschen ist, wenn man
denen etwas sagt, dass sie sofort daran denken müssen, auch wenn sie es
gar nicht anders wollen. Das finde ich ist einfach ein herrlicher Fehler der
Natur“ grinste der Entführer stolz und stand wieder auf. Er betrachtete
die gefesselte Sarah von oben und fühlte sich wie ein richtiger Mann.
“ Ich werde an nichts denken“ versprach Sarah mit einer aufbrausenden
Stimme.
„ Probieren geht über Studieren“ meinte der Entführer
und ging einige Schritte zurück.
“ Wie kann man Anubis Maschine einschalten, damit sich das Feld etabliert?“
fragte der Entführer. Sarah strengte sich an, damit Sie nicht daran dachte.
Doch dieser Versuch führte dazu, dass sie noch intensiver daran dachte.
Hinter ihr baute sich ein Feld auf und zeigte die Maschine. Anubis stand davor
und drückte einige Knöpfe. Danach hätte sich das Feld etablieren
sollen, nur fehlten noch einige Stücke.
„ Danke, geht doch“ freute sich der Entführer.
“ NEIN“ brüllte Sarah, doch dann bekam sie eine harte Faust
ins Gesicht geschlagen. Es wurde alles dunkel und der Verstand setzte vollkommen
aus.
Daniel und Sam stehen am Gang. Die Beiden haben sich gerade zufällig getroffen.
Sam hatte sofort bemerkt, dass irgendetwas mit Daniel nicht stimmte. Deshalb
fragte sie ihn danach und er erzählte auch sofort alles.
“ Ich muss nach ihr suchen, es geht nicht anders“ erklärte
Daniel.
“ Das verstehe ich allerdings sehr gut“ gab Carter zu.
“ Aber die lassen mich einfach nicht“ ärgerte sich Daniel.
“ Ich glaube allerdings, dass der Präsident sich dafür einsetzen
wird, dass Sarah so schnell wie möglich gefunden wird“ versuchte
Sam ihren Kollegen zu beruhigen.
“ Aber ich muss da mitmischen. Die dürfen keinen Fehler machen“
meinte Daniel.
“ Der Präsident wird schon seine Gründe haben. Du darfst nicht
vergessen Daniel, das wir in einer ziemlich kritischen Situation sind und du
gerade unersetzbar bist“ erklärte Carter.
“ Warum seid ihr bloß alle so herzlos?“ wollte Daniel mit
trauriger Stimme wissen. Sam legte ihre Hände auf Daniels Schulter und
sah ihn traurig an.
“ Sie werden Sarah schon finden“ war sich Sam ganz sicher.
“ Ich mache mir solche Sorgen“ fing Daniel an zu heulen.
“ Ich mache mir auch Sorgen über meinen Dad“ meinte Sam und
auch ihr kamen fast die Tränen. Daniel sah sie mit einem krampfhaften Gesichtsausdruck
an.
“ Doch Sarah und mein Dad wissen schon, wie sie durchhalten können.
Wir werden Beide unsere liebsten Menschen wieder sehen“ versprach Sam.
Daniel munterte dieser Satz ein bisschen auf, doch viel half es trotzdem nicht.
Doch dann ging plötzlich der Alarm los.
“ SG-1 bitte in den Besprechungsraum“ wurde von einer bekannten
Stimme durchgesagt.
“ Was zum Teufel“ hörte man von Jack der gerade um die Ecke
bog und Daniel und Sam sah.
“ Was macht ihr da?“ wollte Jack wissen. Sam nahm sofort ihre Hände
von Daniel und sah Jack traurig an.
“ Erzähl ich dir auf dem Weg“ meinte Daniel.
“ Gut“ stimmte Jack ein und das SG-1 Team marschierte los.
SG-1 kam im Besprechungsraum an. Pack wartete
bereits auf sie.
“ OK noch mal, was zum Teufel geht hier vor?“ fragte Jack sofort.
“ Das Raumschiff, was ihr einnehmen konntet, wurde soeben angegriffen“
berichtete Pack und einer nervösen Stimme.
“ Von Ba’al?“ fragte Sam sofort.
“ Nein, es sind Menschen“ antwortete Pack.
“ Das ist sicher das Werk von Kinsey“ meinte Daniel mit einer wütenden
Stimme. Pack zuckte nur mit seinen Schultern.
“ Kann schon sein“ stimmte Pack zu.
“ Dann müssen wir Sarah finden, ihre Entführung hat sicher etwas
damit zu tun“ meinte Daniel.
“ Nein, das geht nicht“ widersprach Pack.
“ Wieso?“ fragte Daniel total aufgebracht.
“ Dr. Jackson, mir ist schon klar, was in Ihnen vorgeht und ich habe vollstes
Verständnis dafür. Doch Sie werden nun mehr den je gebraucht“
antwortete Pack.
“ Warum denn?“ wollte Daniel unbedingt wissen.
“ Sie sind der Einzige, der weiß, wie die Maschine funktioniert.
Ich brauche Sie“ erklärte Pack.
“ Da hat er Recht“ musste Jack zugeben, der mittlerweile auch die
Geschichte um Sarah kannte.
“ Da muss ich leider auch zustimmen“ sagte Carter mit einer traurigen
Stimme.
“ Wir werden Sie finden, dass verspreche ich Ihnen“ versprach Pack.
“ Das hoffe ich für Sie. Falls ihr irgendetwas passiert, dann töte
ich Sie“ drohte Daniel mit einer ernsten Stimme.
“ Es tut mir echt Leid für Sie. Ihr Flug geht in einer Stunde, bitte
machen Sie sich bereit“ befahl Pack. Jack und Sam nickten und gingen los.
Daniel blieb noch einige Sekunden stehen um Pack streng anzusehen. Danach verließ
auch er den Besprechungsraum.
Mit zwei X-302 konnte das SG-1 Team zu dem
Raumschiff fliegen. Sie hofften, dass die NID Agenten nicht fähig sind,
die Kontrolleinheiten des Raumschiffes zu steuern. Denn dadurch könnten
sie unbemerkt in das Raumschiff eindringen. Sie waren nun im Raumschiff und
es wurde noch kein Alarm ausgelöst. Alle drei stiegen aus ihren X-302 aus
und luden sofort ihren Waffen.
“ Wir müssen zur Maschine gehen und sie endgültig zerstören“
befahl Jack.
“ Aber was ist dann mit Teal’C?“ fragte Daniel total verdutzt.
“ Wir müssen es tun Daniel, diese Leute können viel Schaden
damit anrichten“ ärgerte sich Jack.
“ Schon gut, denn auf mich hört ja sowieso keiner“ meckerte
Daniel. Er folgte nun seinem Vorgesetzten. Sie öffneten die Tür zu
einem Gang. Sie schlichen sich raus. Es war niemand zu sehen.
“ Mir nach“ flüsterte Jack. Ganz langsam tasteten sie sich
vor. Sie bogen um eine Ecke, denn dies war der Weg zum Maschinenraum. Doch plötzlich
hörte man einen Schuss und dieser schlug hinter Carter auf einer Säule
ein.
“ In Deckung“ brüllte Jack. Alle sprangen sofort hinter eine
Säule. Die Agenten feuerten soviel sie konnten.
“ Das sind zu viele, wir müssen hier weg“ meinte Sam und feuerte
los. Sie traf einen Agenten der zu Boden ging, doch es waren noch immer ein
gutes Dutzend dort in der Ecke, die dauernd auf sie feuerten.
“ Weg hier“ befahl Jack. Sie liefen sofort los und feuerten einfach
nach hinten und hofften damit, das Feuer wenigstens für einige Sekunden
zu beenden. Doch auch vor ihnen tauchten plötzlich Agenten auf. Jack und
Sam flüchteten in den rechten Gang, Daniel hatte keine andere Wahl und
musste in den linken Gang. Sie liefen einfach weiter, denn sie mussten entkommen.
Jack und Sam gingen wieder hinter Säulen in Deckung und feuerten weiter.
Einige Agenten wurden getötet. Doch die Schlacht war noch lange nicht gewonnen.
Daniel lief durch die Gänge so schnell er konnte, er wurde von einem Agenten
verfolgt. Daniel bog um eine Ecke und blieb dahinter stehen. Er wartete so lange,
bis der Agent um die Ecke kam. Daniel feuerte einen Schuss ab und der Agent
ging zu Boden. Er blickte sich um und bemerkte, dass er direkt vor dem Maschinenraum
stand. Er ging ganz vorsichtig drauf zu, öffnete die Tür und stürmte
rein.
„ Halt“ schrie Daniel und wollte den Agenten, der an der Maschine
arbeitete aufhalten. Doch dieser drehte sich verdammt schnell um und verpasste
Daniel ein Schlag in sein Gesicht. Daniel flog zurück und lag auf dem Boden.
Er hielt sich seine Nase, denn die tat ziemlich weh.
“ Du vermasselst mir das nicht“ meinte der Agent und arbeitete daran
weiter. Daniel griff zu seinem Funkgerät.
“ Die Maschine wird gleich aktiviert“ brüllte Daniel durch.
Der Agent drehte sich um und trat Daniel hart in den Magen. Dieser krampfte
zusammen und verspürte starke Schmerzen.
“ Diesmal hast du keine Chance“ versicherte der Agent und arbeitete
sofort wieder weiter. Jack und Sam sahen sich geschockt an, als sie das hörten.
“ Weg hier“ schrie Jack durch das Funkgerät. Sam und Jack liefen
sofort los und feuerten auf die Agenten weiter. Sie trafen einige und die gingen
zu Boden. Sie bogen ab und liefen den Gang entlang. Sie landeten in einem Raum,
wo ein Transportschiff stand.
“ Wir müssen hier sofort raus“ machte Carter klar.
“ Dann haben wir keine andere Wahl“ sah das auch Jack so. Die Beiden
liefen in das Transportschiff. Jack schloss die Tür, während Carter
das Transportschiff startete. Die Agenten liefen nun in den Raum und feuerten
auf das Transportschiff. Doch die Schüsse prallten ab und die Beiden waren
außer Gefahr. Sam steuerte das Transportschiff aus dem Raumschiff und
flog ein Stückchen weg. Gespannt sahen beide auf das Raumschiff. Sie hofften,
dass gleich eine X-302 von Daniel auftauchen würde. Doch dieser lag noch
immer in dem Raum. Er riss sich zusammen und stand nochmals auf. Er warf sich
auf den Agenten. Doch dieser zerrte nur an Daniel und schleuderte ihn wieder
runter. Der Agent drückte einen Knopf und die Maschine fing an zu arbeiten.
Das Feld baute sich auf und der Agent strahlte vor Glück.
“ Es hat geklappt“ jubelte der Agent.
“ NEIN“ brüllte Daniel. Doch plötzlich fing die Kontrolleinheit
zu leuchten an. Der Agent starrte etwas verwundert diese Lichter an.
“ Was ist das?“ fragte der Agent.
“ Nein, bitte nicht“ flehte Daniel. Doch plötzlich fing seine
Wunde an zu leuchten. Daniel starrte verwundert auf diese Wunde und dann auf
das Feld. Im Maschinenraum sprühte es plötzlich alles Funken. Die
Maschine wurde überlastet. Das Feld baute sich plötzlich auf. Der
Agent und gleich danach Daniel wurde aufgesaugt. Das Feld baute sich durch das
ganze Raumschiff auf. Jack und Sam sahen nur, wie die Einzelteile des Raumschiffes
auseinander gingen und von diesem Feld verschluckt wurden. Das Raumschiff war
verschwunden und stattdessen war eine große Blase zu sehen, die wie das
Feld schimmerte.
„ Oh mein Gott“ starrte Carter ungläubig auf diese Blase.
“ Das kann es doch nicht sein“ wunderte sich auch Jack.
Pack saß in seinem Büro und runzelte
seine Stirn. Er wusste nicht so wirklich, ob er der Richtige für diesen
Job sei. Er hatte soviel unangenehme Entscheidungen zu treffen, die ihn einfach
hart trafen. Doch er erfasste einen Entschluss, er muss alles Mögliche
machen um Sarah zu befreien. Er griff sofort zu dem roten Telefon und schnaufte
mal tief durch.
“ Hallo Mister Präsident“ meldete sich Pack und senkte noch
einmal kurz seinen Kopf.
“ Ich möchte gerne ein Spezialteam des SGC zusammenstellen um Sarah
zu suchen“ bat Pack. Er wartete die Antwort des Präsidenten neugierig
ab.
“ Ja, ich finde, dass dies die richtige Entscheidung ist“ fand Pack.
„ Man kann nicht immer Objektiv sein, Mister Präsident. Wir müssen
Sarah sofort finden und ich würde gerne die besten Leute vom Stargate Center
zusammenstellen, um sie zu finden“ erklärte Pack. Er wartete wieder
die Antwort ab.
“ Danke, Mister Präsident“ bedankte sich Pack. Er legte auf
und machte sich sofort an die Arbeit.
Daniel wachte langsam wieder auf. Er wusste
zuerst nicht wirklich, was geschehen ist. Doch nach einigen Sekunden wurde ihm
einiges klar. Er setzte sich sofort auf. Er verspürte keine Schmerzen.
Er sah sich um. Der Himmel war rot und er lag in einem grünen Sand. Um
ihn herum lagen die Agenten, alle tot. Daniel verstand nicht, warum er nicht
einmal Schmerzen verspürte, wenn die Anderen doch alle tot sind. Daniel
wunderte sich. Er stand einfach auf und sah sich um. Plötzlich sah er ein
Wesen mit einer Waffe in der Hand. Dieses Wesen kannte er bereits aus seinen
Traum, wo er Teal’C in einer Höllendimension sah.
“ Nicht bewegen“ sagte dieses Wesen und kam näher. Daniel tat
lieber, was er sagte, denn er hatte keine Ahnung, was dies für eine Waffe
war. Dieses Wesen schlug Daniel auf den Kopf und er ging zu Boden. Er wurde
sofort gefesselt und von diesem Wesen mitgeschleppt.
“ Wo bringst du mich hin?“ wollte Daniel wissen. Dieses Wesen sah
ihn nur wütend an.
“ Zu meinem Anführer“ sagte dieses Wesen, was ganz schleimig
war. Es hatte weiße glitschige Haut, zwei Zacken gingen an seinem Kopf
nach hinten. Es hatte spitze Zähne und seine Kleidung war vollkommen aus
schwarzen Leder. Daniel sah ihn nur geschockt an, denn er hatte keine Ahnung,
was nun mit ihm passieren würde.
Jack und Sam standen wir angewurzelt in diesem
Transportschiff und starten auf diese Blase.
“ Das kann es wohl nicht sein“ jammerte Carter mit Tränen in
den Augen.
“ Zuerst wird Teal’C davon getötet und jetzt Daniel“
fügte Jack mit einem versteinerten Blick. Diese Blase sah eigentlich wunderschön
aus. So wie ein Ereignishorizont des Stargates. Nur größer und es
war um einiges heller. Trotzdem brachte dieses Ding nur Unglück über
die Menschheit.
“ Vielleicht hatte Daniel ja Recht“ meinte Sam plötzlich, denn
sie brauchte einfach Hoffnung.
“ Womit?“ wollte Jack wissen, der nun neugierig seine Kollegin anstarrte.
„ Das Teal’C noch leben würde. Dann würde Daniel auch
noch leben und wir können ihn befreien“ erklärte Carter.
“ Das ist doch ziemlich weit her geholt“ meinte Jack.
“ Was sollten wir denn sonst machen?“ fragte Sam ihren Vorgesetzten
mit Tränen in den Augen.
„ Sollen wir jetzt einfach da rein fliegen und uns damit selbst töten?
Wenn die Beiden noch leben sollten, müsste es einen anderen Weg geben“
erklärte Jack. Sam sah Jack traurig an, denn sie wusste nicht, was sie
machen sollten.
“ Wir finden schon einen Weg“ versuchte Jack seine Kollegin aufzumuntern
und klopfte ihr auf die Schulter. Doch er selbst hatte keine Ahnung, was das
für ein Weg sein sollte.
Daniel wurde auf einen harten Boden geworfen.
Er war nun in einem vollkommen schwarzen Raum. Es gab einige Fenster, wo rotes
Licht raus kam, dass wohl vom roten Himmel erzeugt wurde. Daniel sah hoch. Ein
weiteres Wesen sah vor ihm in einem Stuhl und sah Daniel merkwürdig an.
“ Du siehst anders aus, als er“ meinte dieses Wesen.
“ Du sprichst unsere Sprache?“ fragte Daniel, der leicht verwundert
war.
“ Durch euren Eindringling, ja“ antwortete dieses Wesen.
“ Wer seid ihr?“ wollte Daniel sofort wissen, der Wissenschaftler
kam doch wieder in ihm hoch.
„ Wir nennen uns die Wush“ antwortete dieses Wesen.
“ Und was habt ihr nun mit mir vor?“ fragte Daniel, der nicht genau
wusste, was er von alldem halten sollte.
“ Du sollst uns retten“ erklärte das Wesen.
“ Wie bitte?“ verstand Daniel nicht ganz.
„ Zeig es ihm“ befahl der Wush und deutete auf ein Fenster. Ein
Diener von diesem Wesen hob Daniel hoch und warf ihn zu einem Fenster. Daniel
blickte raus. Er sah den großen roten Himmel und darin befand sich ein
gewaltiger Strudel.
“ Daraus bist du gekommen, ich habe keine Ahnung, wie du überleben
konntest“ erzählte dieses Wush. Daniel hatte schon eine Ahnung, aber
er sprach es lieber nicht aus. Diese Wunde wird ihm wohl das Leben gerettet
haben.
“ Ich soll euch also retten?“ fragte Daniel nochmals nach.
“ Ganz genau, durch diesen Strudel wird unser Planet zerstört“
erklärte der Wush seine blöde Lage.
“ Ich kann euch retten“ gab Daniel bekannt, obwohl das gar nicht
wahr ist.
“ Und wie?“ wollte der Wush sofort wissen.
“ Lass das meine Sache sein“ meinte Daniel.
“ Na gut, dann fang an“ befahl der Wush.
“ Nicht so voreilig“ sprach Daniel mit ganz ruhiger Stimme.
“ Was soll das heißen? Unser Planet stirbt gerade“ schrie
diese Wush sofort uns stand von seinem Thron auf.
“ Ich will dafür etwas bekommen“ kam Daniel langsam auf dem
Punkt.
“ Und das wäre?“ wollte diese Wush wissen.
“ Ich will Teal’C, den Eindringling, sehen“ stellte Daniel
seine Bedienung. Der Wush fing plötzlich an zu lachen und ließ sich
wieder in seinen Stuhl zurückfallen.
“ Was gibt es da zu lachen?“ wollte Daniel wissen.
“ Diesen Wunsch kann ich dir leider nicht erfüllen“ antwortete
der Wush.
“ Was soll das heißen?“ fragte Daniel mit nervöser Stimme.
Der Wush beugte sich vor und hatte ein teuflisches Grinsen an seinem Gesicht.
“ Weil dein Freund tot ist“ antwortete der Wush. Daniel stockte
der Atem, war dies alles umsonst, kommt er zu spät? Er konnte es einfach
nicht glauben, was er da gerade gehört hatte.
Sarah war schon am Ende ihrer Kräfte.
Sie saß noch immer an diesen Stuhl und war noch immer gefesselt. Sie konnte
sich fast nicht mehr rühren. Es war einfach nur mehr Krampf, sie wusste
nicht, wie lange sie das noch durchhalten würde. Dann hörte sie wieder
diese Eisentür und Schritte.
“ Was ist denn jetzt schon wieder?“ fragte Sarah, die bereits am
Ende ihrer Kräfte war. Doch es kam keine Antwort, die Schritte kamen einfach
näher. Plötzlich war es still.
“ Hallo?“ fragte Sarah nochmals. Doch es kam wieder keine Antwort.
Plötzlich spürte sie zwei Hände auf ihrem Körper. Sie wurde
auf ihrem Stuhl wieder gerade gerichtet. Nun war es wieder etwas angenehmer
zu sitzen, doch sie fühlte sich noch immer nicht besser.
“ Was ist denn?“ wollte Sarah nun endlich wissen.
“ Unser Plan ging dank deinen Informationen in Erfüllung. Du wirst
nun nicht mehr benötigt“ meinte der Entführer.
“ Was heißt das?“ fragte Sarah. Doch sie hörte nur ein
klicken.
“ Ich wünsche dir viel Spaß im Himmel“ wünschte
der Entführer. Er hob die Waffe und zielte genau auf dem Kopf von Sarah.
Plötzlich vielen viele Schüsse. Sarah zuckte zusammen und schrie auf.
Man hörte einen Aufprall. Doch Sarah war verwundert, sie spürte keine
Schmerzen. Es vielen weiter Schüsse. Ein Aufprall nach dem anderen war
zu hören. Und plötzlich war Stille.
“ Sarah?“ fragte plötzlich eine fremde Stimme.
“ Ja“ antwortete sie sofort und war gespannt, wer das wohl sein
wird.
“ Wir sind vom Stargate Center. Es ist vorbei, sie sind in Sicherheit“
hörte Sarah die Worte. Sie konnte es nicht fassen, was ihre Ohren da gerade
wahrgenommen hatten. Doch ihre Augenbinde wurde entfernt und sie sah einen Mann,
der sie angrinste. Die Fesseln wurden gelöst. Sarah war frei und konnte
sich wieder bewegen. Sie sprang auf und umarmte diesen Mann. Sie brach sofort
in Tränen aus. Dieser Mann nahm die Umarmung an und versuchte Sarah zu
trösten.
“ Es wird alles wieder gut“ meinte er. Sarah grinste nur und drückte
ihn weiter.
Daniel wird von dem Wush in einem Raum geführt.
Es waren lauter Maschinen an den Wänden die mit einer wahnsinnigen Lautstärke
arbeiteten.
„ Glaubst du mir jetzt, dass dein Freund tot ist?“ fragte dieser
Wush. Daniel sah geschockt in die Mitte des Raumes. Dort war ein Tisch angebracht
und drauf lag Teal’c. Er rührte sich nicht mehr. Überall führten
Schläuche in seinen Körper, wo grüne Flüssigkeiten eingeführt
wurden.
“ Was ist das?“ fragte Daniel total geschockt.
“ So vermehren wir uns. Durch die Toten. Es wird unsere DNS eingefüllt
und so verwandeln sich die Toten danach in Wush“ erklärte der Wush.
“ Das kann doch nicht wahr sein“ verzweifelte Daniel so langsam.
„ Vor einem Tag ist dein Freund plötzlich beim Arbeiten zusammengeklappt
und rührte sich nicht mehr. Deshalb wird er nun umgewandelt. Noch zwei
Wochen und er ist dann einer von uns“ erzählte der Wush weiter.
“ Kann er sich dann an sein altes Leben erinnern?“ wollte Daniel
erfahren.
“ Nein, der Körper ist tot. Wir benützen diesen nur um unsere
DNS einzubauen um damit ein neues Leben zu gewährleisten“ antwortete
der Wush.
“ Das darf alles nicht wahr sein“ sagte ein Daniel, der bereits
Tränen in den Augen hatte. Er marschierte langsam auf Teal’C zu.
“ Du siehst nun selbst, dass dein Freund nicht mehr lebt. Also schließe
diesen Strudel. Ansonsten werden wir alle sterben“ befahl dieser Wush.
Doch Daniel marschierte weiter auf Teal’C zu.
“ Schließe diesen Strudel, ansonsten saugt er unseren ganzen Planeten
auf“ brüllte dieser Wush. Daniel sagte kein Wort mehr. Er stand nun
genau neben Teal’C. Er streckte seine Hand aus und sich zu überzeugen,
ob er wirklich tot ist. Doch als Daniel den Hals von Teal’C berührte,
durchfuhr ihm plötzlich ein komisches Gefühl. Seine Wunde leuchtete
hellblau auf und sein ganzer Körper fing an zu glühen. Daniel ließ
einen Schrei los. Doch plötzlich war alles vorbei. Daniels Augen waren
vollkommen blau und er sah den Wush an.
“ Was soll das jetzt?“ fragte dieser Wush. Daniel hob seinen Arm
und eine blaue Druckwelle schoss hervor. Der Wush wurde durch die Gegend geschleudert
und landete hart gegen die Wand. Er sank zu Boden und war ohne Bewusstsein.
Daniel befreite Teal’c sofort von den Schläuchen und hob ihn auf
seine Schulter. Er lief sofort los. Kaum hatte Daniel den Raum verlassen, wurde
der Wush wieder wach. Er löste sofort die Evakuierung aus, damit wenigstens
einige von seiner Rasse überleben würden.
Jack und Sam saßen Beide in dem Transportschiff
und starrten auf diese Blase.
“ Ist schon eine Idee vorhanden?“ fragte Jack und sah Carter traurig
an.
“ Bei mir nicht“ antwortete sie traurig.
“ Ansonsten sprudelt doch bei dir eine Idee nach der Anderen heraus“
beschwerte sich Jack.
“ Ich weiß einfach nichts“ brüllte Carter los und einige
Tränen kullerten ihr von der Wange runter.
“ Tut mir Leid“ entschuldigte sich Jack und ließ seinen Kopf
hängen.
“ Nicht deine Schuld“ meinte Sam. Doch Beide saßen da und
hatten keine Ahnung, wie sie Daniel und eventuell auch Teal’C befreien
konnten. Sie waren kurz vor der Verzweifelung.
Daniel lief durch die Tunnel, in denen er auch in seinem Traum war. Doch er war viel schneller als sonst. Es schien so, als würde er Superkräfte bekommen. Er lief durch einen Gang und hinterließ so eine Druckwelle, dass alle die in diesem Tunnel waren, ihren halt verloren und auf den Boden geschleudert wurden. Daniel blieb plötzlich stehen und krallte sich ein silbernes Gerät. Lauter Lichter leuchteten darauf. Es war nicht größer als ein Aktenkoffer. Als Daniel dieses Ding hatte lief er gleich viel schneller weiter. Violette Raumschiffe hoben von der Oberfläche ab, sie hatten die Form eines Autos und hatten vorne und hinten einen Antrieb. Diese Geräte flogen direkt auf dem Strudel zu und flogen durch. Daniel blieb derweil wieder stehen und aktivierte das Gerät. Es war so eine Art Bombe. Danach lief er so schnell er konnte weiter, um aus diesem Tunnelnetzwerk entfliehen zu können.
Jack und Sam saßen weiter da und waren
am Verzweifeln. Doch dann rührte sich plötzlich was. Jack und Sam
sahen raus und bemerkten, wie ein violettes Raumschiff aus der Blase erschien.
Es flog gleich weiter. Nach einigen Sekunden wurde es von Blitzen umhüllt
und danach verschwand es im Hyperraum. Es folgten weitere Raumschiffe.
„ Was geht denn da ab?“ fragte Jack verdutzt.
“ Es führt wirklich in eine andere Dimension“ stellte Carter
fest.
“ Schon wieder eine andere Dimension?“ wunderte sich Jack.
“ Das ist es“ schrie Carter plötzlich auf. Jack sah seinen
Major etwas verwundert an.
“ Was ist was?“ wollte Jack wissen.
“ Wenn Raumschiffe dort rausfliegen können, dann können wir
auch rein fliegen“ überkam Carter ein Gedankenblitz.
“ Ich wusste, dass eine Idee kommen würde“ freute sich Jack.
Carter beschleunigte und flog sofort in diese Blase rein.
Daniel konnte aus diesem Tunnelnetzwerk entfliehen,
und war nun dort, wo er aufgewacht ist. Daniel blieb stehen und sah sich den
Strudel an.
“ Keine Bewegung“ hörte Daniel plötzlich. Er drehte sich
um und sah einen Wush, der direkt auf ihn zielte. Doch dann tauchte plötzlich
das Transportschiff aus diesem Strudel auf und flog direkt über Daniel.
Der Wush sah total verdutzt auf dieses Schiff, denn so etwas hatte er noch nie
gesehen. Transportringe rasten aus dem Schiff heraus und erfassten Daniel. Ein
Strahl erschien und Daniel war verschwunden. Der Wush zielte sofort auf das
Raumschiff und fing an zu feuern. Einige Schüsse prallten auf dem Schiff
ab. Jack wurde hin und her geschleudert. Daniel war nun im Schiff. Er hatte
noch immer diese blauen Augen. Er ließ Teal’C fallen und hob seine
Hand. Es schoss wieder eine Druckwelle aus seiner Hand und Jack wurde durch
die Lüfte geschleudert. Sam sah ihren Kollegen verwundert an.
“ Daniel?“ fragte sie verdutzt.
“ Flieg durch den Strudel, schnell“ befahl Daniel mit einer dunklen
Stimme. Carter beschleunigte sofort wieder und steuerte den Strudel an. Der
Wush feuerte weiter, doch seit das Schiff in Bewegung ist, konnte er keinen
Treffer mehr erzielen. Carter schoss durch den Strudel und kam bei der Blase
wieder raus. Daniel stellte dieses Gerät zu den Ringen und aktivierte es.
Die Bombe wurde reingeschleudert und von der Blase angezogen. Das Schiff entfernte
sich weiter, so schnell es ging. Das Gerät war nun gerade an der Oberfläche
der Blase angekommen. Plötzlich machte es einen Knall. Dieses Gerät
explodierte und die ganze Blase ging in einem hellen Licht auf. Plötzlich
zischte es und die Blase war verschwunden. Daniel brach auf der Stelle zusammen
und lag neben Teal’C. Die Wunde löste sich von selbst auf und war
nun verschwunden. Sam stand sofort auf und fasste Jack an den Hals. Er lebte
noch. Danach ging sie sofort zu Daniel weiter. Als sie ihm berührte wurde
Daniel sofort wach.
“ Was ist passiert?“ fragte Daniel sofort, der nun wieder eine normale
Stimme hatte.
“ Das würde ich gerne von dir wissen“ meinte Carter. Doch Daniel
sah sie nur verwundert an und dann folgte der Blick auf den bewusstlosen Teal’C,
der neben ihm lag. Daniel fasste an seinen Hals und fühlte einen Puls.
“ Er lebt noch“ grinste Daniel, der nun etwas zufrieden war.
“ Du hattest Recht, tut mir Leid, dass ich dir nicht geglaubt habe“
entschuldigte sich Carter. Daniel grinste nur seine Kollegin an.
“ Nicht so schlimm, Sam“ meinte Daniel.
Jack, Sam und Daniel standen im Besprechungsraum
und Pack hatte sich genau vor ihnen postiert.
“ Ich habe dann den Raum des Weltalls studiert, wo sich diese Blase etabliert
hatte“ erklärte Carter.
“ Und?“ fragte Pack.
“ Dort ist nun ein Nichts. Es ist vollkommen schwarz. Egal was da rein
fliegt, es wird einfach verschwinden und nicht mehr existieren“ fügte
Carter hinzu.
“ Haben wir es markiert?“ wollte Pack wissen.
“ Mit einer Sonde“ antwortete Carter.
“ Wirklich gute Arbeit haben sie da alle geleistet“ lobte Pack sein
Elite Team.
„ Danke, Sir“ freute sich Jack und lächelte wie wild durch
die Gegend.
“ General, wegen Sarah“ fing Daniel wieder an.
“ Dr. Jackson, das ist bereits geregelt“ meinte Pack.
“ Aber ich will, … Moment, wie bitte?“ fragte Daniel verdutzt.
“ Ich habe ein Spezialteam des Stargate Centers zusammengestellt und drehen
Sie sich mal um“ bat Pack. Daniel drehte sich langsam um. Er konnte nicht
fassen, was er da sah. Es stand eine grinsende Sarah hinter ihm. Daniel lief
sofort auf sie zu und umarmte sie.
“ Ich habe mir solche Sorgen gemacht“ meinte Daniel und drückte
Sarah immer fester.
“ Mir geht es gut Daniel, wenn du mich hier nicht erwürgst“
sagte Sarah. Daniel ließ sie wieder aus sah sie strahlend an. Danach folgte
der Blick zu Pack.
“ Danke. Ich weiß nun, dass ich Ihnen vertrauen kann“ bedankte
sich Daniel. Pack lächelte nur und nickte. Danach verschwanden Daniel und
Sarah aus dem Raum. Jack und Sam grinsten auch, denn sie waren froh, dass nun
alles wieder halbwegs in Ordnung sei. Nun wandte sich Jack an den General.
“ Was passiert nun mit Teal’C?“ wollte Jack wissen.
“ Er wird nun in ein Spezial Krankenhaus der Army gebracht und dort untersucht.
Tretonin hat Teal’c bereits bekommen, nun müssen wir es nur schaffen,
seinen geistigen Zustand wieder auf Vordermann zu bringen“ erklärte
Pack.
“ Hoffen wir mal, dass es gelingt“ meinte Sam.
“ Wird es“ versicherte Pack und ging an den Beiden vorbei. Sam und
Jack starrten sich nur verwundert an.
“ Wenn er das sagt“ meinte Jack und zuckte mit seinen Schultern.
Written
by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger
Kritik von thirsty:
Teal’c ist wieder da. Eigentlich ist alles wieder in Ordnung. Naja, fast
alles. Ba’al hat immer noch eine sehr große Macht angesammelt, die
eine große Gefahr für die Erde darstellt. Jetzt ist auch noch eine
neue Spezies in der Galaxis anzutreffen. Es wurde noch nicht eindeutig gesagt,
ob diese Spezies freundlich oder feindlich gesinnt ist. Aber ich nehme durch
diese Aktionen an, dass die Erdbewohner sich einen neuen Feind gemacht haben,
der zwar nicht so gefährlich ist wie die Goa´uld, aber trotzdem eine
Gefahr darstellt, weil die Wush eventuell unbekannte Technologien haben könnten...
Rating von Thirsty: 8,7
Kritik von Dakota:
Danke Teal’C ist wieder da. Ich hoffe wirklich, dass er bald wieder Im
SGC arbeiten kann. Ich frage aber woher Osiris wusste wie man die Maschine einschaltet.
Die Wush erinnern mich irgendwie an die schon vorgestellte Spezies 846 (frühere
Folgen). Ich glaube nicht, dass die Wush Feinde sind. Aber ich weiß ja
nicht welche Einstellung die haben. Hoffen wir aufs beste...
Rating von Dakota: 9,99