DVT & VTV präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion

 


Was bisher geschah:
Teal’C: Ein neuer Feind, der sich nicht einmal wagt, sein Gesicht zu zeigen, treibt sich da draußen herum und wir kennen dessen Absichten nicht.

Ba’al ging selbst an die Waffen an der Brücke. Pack blieb einfach im Raum stehen und beobachtete den ehemaligen Systemlord. Ba’al feuerte einen Schuss auf die Raumschiffe ab, doch die gingen einfach durch die Raumschiffe durch. Ba’al kannte sich nun gar nicht mehr aus.
Pack: Hologramme, ein Ablenkungsmanöver.
Ba’al: Wie?
Pack: Der Planet vor dem du hier haust, da steht ein wunderbarer Tempel von dir, wo interessante Technologien gelagert sind.
Pack: Beam Technologie, Gleiterbuchten, und sogar Hologrammhersteller.
Ba’al: Ihr bekämpft mich mit meiner eigenen Technologie?
Pack: Nicht direkt bekämpfen.
Ba’al: Was?
Pack: Wir lenken dich mit deiner eigenen Technologie ab.

Carter stand am Board Computer von Ba’als Raumschiff und brachte gerade eine Verbindung mit ihrem Laptop zusammen.
Carter: Ich habe die Verbindung. Ich lade die Daten runter.
Daniel: Wunderbar. Ich werde dann alles übersetzen müssen, das ist alles auf Goa’uld.
Carter: Dazu haben wir dann genug Zeit.
Daniel: Wie lange wird das dauern?
Carter: Nur ein paar Minuten.

Teal’C: Hat es funktioniert?
Jack: Carter?
Carter: Ich habe nicht alle Daten runterladen können, aber 62% konnten wir retten. Also einige Informationen werden wir davon bekommen können.
Pack: Und ich habe auch einige interessante Tatsachen erfahren können.
Jack: Na gut, dann würde ich sagen, ab nach hause.

Pack: Klingt verteufelt nach einem durchdachten Plan.
Jack: Sie meinen, das war geplant, Sir?
Daniel: Wahrscheinlich. Dies ist nicht alles ein Zufall. Die Super Krieger kommen wieder an eine große Armee, danach werden sie willenlos gemacht, damit Ba’al diese Anführen kann und die Wush folgen nun auch den Göttern. Das haben die geschickt gemacht.
Carter: Und wir haben ohne eine Ahnung bei diesem Spiel mitgespielt.

Jack: Daniel, ich bin der Typ, der durch das Tor geht und den Feinden in den Arsch tritt und nicht sich an einem Tisch sitzt und seitenlange Romane schreibt, so sich kein Mensch auskennt, nur damit wir dann Millionen Regeln haben, an denen wir uns halten müssen, damit wir das bekommen, was wir eigentlich wollen.

Jack ging mit einer Ruhe durch die Korridore. Er hatte eine Tasse Kaffee in der Hand, die er mit einer Ruhe schlürfte. Er ging und die Ecke und nahm noch einen Schluck
“ Guten Morgen Sir“ hörte Jack als er um die Ecke kam.
“ Guten Morgen Siler“ antwortete Jack und ging weiter. Er fing leicht an zu pfeifen. Es schien ein ruhiger Tag zu sein. Er schlief mehr als 10 Stunden durch und es gab nicht einmal einen Alarm. Das könnte heißen, dass er sich einmal wieder nach Hause wagen kann. Jack nahm noch einen Schluck aus der Tasse und verzog sein Gesicht.
“ Also ich hatte schon einmal einen besseren Kaffee“ meckerte Jack und stellte die Tasse einfach auf den Boden. Danach ging Jack mit einem etwas schnelleren Tempo entlang. Er kam an einer Korridorkreuzung vorbei. Er sah sich um, ob ihn jemand beim wegstellen der Tasse gesehen hat. Er lief in die Kreuzung rein und plötzlich prallte etwas auf ihn. Er fiel zu Boden und regte sich fürchterlich auf. Er richtete sich wieder auf und sah Daniel.
“ Daniel?“ wunderte sich Jack.
“ Jack, schau bitte da hin, wo du hingehst“ bat Daniel und rieb sich etwas die Schulter.
“ Weichei“ meckerte Jack.
“ Du hast es wohl auch so eilig, wegen der Besprechung, oder?“ fragte Daniel nach.
“ Ja  … sicher … äh … Besprechung?“ stockte Jack dahin.
“ Ich habe einige Teile der Daten von Ba’al entschlüsseln können und Carter stellt unsere Ergebnisse in fünf Minuten vor“ erklärte Daniel.
“ Ach ja wirklich“ sprach Jack emotionslos und Daniel nickte ihm an.
“ Ist was Wichtiges dabei, ich wollte nämlich soeben frühstücken gehen?“ fragte Jack nach.
“ Du solltest diese Besprechung nicht verpassen“ meinte Daniel und ging weiter. Jack blieb stehen und atmete einmal durch.
„ Immer dieser Stress am Morgen“ jammerte Jack. Danach nahm er die Verfolgung von Daniel auf.

Teal’C und Pack saßen am Tisch in Besprechungsraum und sahen gelangweilt durch den Raum. Carter stand präsentierfertig vorne und tippte mit ihren Fingern auf der Wand herum. Man hörte Schritte und alle sahen auf. Daniel und Jack kamen daher.
“ Tut uns Leid“ entschuldigte sich Daniel.
“ Da sind im Korridor Welten aufeinander geprallt. Wenn ihr wollt können wir uns nachher die Videoüberwachung ansehen. Wird sicher witzig“ schlug Jack vor.
“ Nehmen Sie bitte Platz“ bat Pack. Jack wurde gestoppt und schmollte nun ein wenig. Daniel und Jack setzten sich nieder und blickten beide fragend zu Carter hinaus.
“ Major, bitte“ sprach Pack weiter.
“ Guten Morgen, alle miteinander. Ich und Daniel haben es geschafft bei langer Arbeit in der Nacht einige Daten von Ba’als Computer zu entschlüsseln“ fing Carter an zu sprechen.
“ Die ganze Nacht?“ wunderte sich Jack.
“ Ja, wann hätten wir es denn sonst tun sollen?“ fragte Daniel mit einer wütenden Stimme.
“ Hey, ich war nicht der einzige, was sich ausgeruht hat“ rechtfertigte sich Jack und warf einen Blick auf Teal’C.
“ Kelnoreem“ erklärte Teal’C.
„ Und das ohne Junior. Sicher doch. Blöde ausrede“ sprach Jack.
„ Colonel“ warf Pack in die Diskussion.
“ General?“ fragte Jack.
“ Bitte passen Sie auf“ befahl Pack.
“ Natürlich, Sir“ stimmte Jack zu und wurde wieder ruhig.
“ Na gut, wir haben eine Toradresse in den Daten gefunden, die ebenfalls als Feinde eingestuft worden sind von den wahren Göttern“ erklärte Carter.
“ Feinde?“ wunderte sich Teal’C.
„ Die nicht dem Glauben der Götter folgen“ stellte Carter klar.
“ Verstehe“ meinte Teal’C.
“ Diese Rasse nennt sich Aro und sie sind als feindlich bei den Göttern eingestuft, aber als nicht so bedrohlich wie die Erde“ sprach Carter weiter
 „Nicht so bedrohlich wie wir?“ wunderte sich Pack.
„ Es gibt dort Levels der Bedrohung. Ich weiß nicht, wie viele Levels es gibt, aber wir haben Stufe 5 und die Aro haben Stufe 2“ erklärte Daniel.
“ Wir sollten schnellstmöglich diesen Planeten besuchen und eine Allianz mit den Aro eingehen“ schlug Carter vor.
“ Warum sofort?“ wollte Pack wissen.
“ Weil wir keine Zeit mehr haben, Sir“ antwortete Carter.
“ Werden Sie mal deutlich, Major“ bat Pack.
“ In den Daten wurde der Befehl eindeutig angezeigt, der an alle Rassen der Götter gesendet wurde“ sprach Carter mit einem leichten Angstzustand.
“ Und was für ein Befehl ist das?“ wollte Jack endlich wissen.
“ Angriffsziel Erde“ antwortete Daniel. Jack sah seinen Kollegen etwas verwundert an.
“ General, nicht vergessen, schnellstmöglich“ erinnerte Jack seinen Vorgesetzten noch einmal daran und bekam dafür einen bösen Blick.

 



Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN

STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES

Amanda Tapping als Major Samantha Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
Christopher Judge als Teal’C
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson

WIDERSTAND

Guest Stars:
Fred Applegate als Wicka
Barclay Hope als Col. Pendergast







Das Stargate wurde geöffnet. Vor dem Gate befand sich ein UAV. Dieses wurde abgeschossen und es raste durch das Stargate. Carter saß an dem Computer und steuerte das UAV. Jack und Daniel standen hinter ihr und beobachteten die Lage. Das UAV steuerte über eine lange Wiese und dann sah man ein Dorf mit lauter Zelten.
“ Sehr Fortschrittlich“ meinte Jack. Carter steuerte das UAV über das Dorf im Kreis.
„ Seht ihr das?“ fragte Carter.
“ Was denn?“ wollte Daniel wissen.
“ Die Bewaffnung der Leute“ antwortete Carter. Daniel und Jack beugten sich nach vorne und sahen es genau an.
“ OH“ konnte Daniel nur sagen.
“ Pfeil und Bogen?“ war Jack etwas überrascht.
“ Deshalb ist die Bedrohung auf Level 2“ schoss es Carter.
“ Ich möchte nicht wissen, was dann Level 1 ist“ meinte Daniel.
“ Unbewaffnet, Primaten, was weiß ich“ dachte Jack laut.
“ Ich sagte, ich möchte es nicht wissen“ wiederholte Daniel sich.
„ Tja, tolle Verbündete kann ich nur dazu sagen“ seufzte Jack.

SG-1 war wieder im Besprechungsraum und General Pack wurden gerade die Ergebnisse vom UAV berichtet. General Packs Augen wurden immer größer und sein Gesicht immer bleicher.
“ Indianerstandard?“ fragte Pack noch einmal nach.
“ Pfeil und Bogen genau gesagt“ antwortete Carter.
„ Die werden uns bei dem Krieg gegen die Götter nicht viel helfen können“ fand Teal’C.
“ Na ja, den Schutzschild von Ba’al könnten sie bezwingen“ scherzte Jack.
“ Gut, dann können wir den Plan vergessen“ meinte Pack.
„ Nein Sir, der Plan hat sich nur geändert“ widersprach Carter.
“ Hat er das?“ fragten alle anderen im Chor.
“ Bei den Informationen von Ba’al wird klar, dass dieses Volk angegriffen werden wird. Wir müssen denen helfen. Wenn wir das Angriffziel sind und dieser Planet liegt auf dem Weg, dann wird der Angriff bald erfolgen. Wir können das Volk nicht im Stich lassen“ erklärte Carter.
„ Als wir letztes Mal ein Volk vor Angreifern retten wollten, wäre fast unser Planet zerstört worden“ erinnerte Pack seinen Major daran.
“ Sir, das sind unterentwickelte Arme Menschen. Wenn die Götter kommen wird das ein Übungsschießen werden“ appellierte Carter an das Gewissen des Generals.
“ Und was sollten wir tun, denen Maschinengewehre in die Hand drücken?“ wollte Pack wissen.
“ Sir, wir sollten das Volk übersiedeln“ schlug Carter vor und Pack schwieg.
„ Klingt nach einer guten Idee“ fand Daniel.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu.
“ Dann würden wir mal wieder eine gute Tat tun, also ich wäre dafür“ meinte Jack. Pack seufzte und wandte sich zu Jack.
“ Die Zeit wird knapp sein. Sie gehen auf dem Planeten, bietet einen Umzug an und falls sie zustimmen werden sie vorher hier her auf die Erde gebracht, und dann werden wir einen neuen Planeten suchen und macht es schnell. Vergesst nicht, wir sind das Angriffsziel“ befahl Pack.
“ Danke, Sir“ bedankte sich Carter.
“ Machen wir, Sir“ stimmte Jack zu. Alle standen auf und machten sich an die Arbeit.

SG-1 marschierte durch die lange Wiese einen Hügel hoch. Nach dem Hügel würde das Dorf kommen. Jack sah sich etwas um und genoss diese Ruhe.
“ Ein Teich und ein kleines Häuschen. Dann gebt mir noch eine Angel in die Hand und ich bin der glücklichste Colonel der Welt“ sprach Jack.
“ Nur das dieser Planet bald angegriffen wird“ warf Carter in die Traumwelt von Jack rein.
“ Dann bin ich wohl nicht mehr so glücklich“ musste Jack zugeben.
“ Wir sind gleich da“ machte Daniel das Team aufmerksam. Sie kamen am Hügel an und sahen auf das Dorf. Sie marschierten den Hügel runter und kamen nun an die Grenze des Dorfes. Plötzlich huschten aus die hohen Gräsern lauter Leute raus, die mit Pfeil und Bogen bewaffnet waren und zielten auf das Team.
“ Keine Bewegung, Eindringlinge“ schrie einer der Leute.
“ Wir sind Feinde der Götter“ gab Daniel sofort zu verstehen. Die Leute sahen sich einmal verwundert an und senkten dann ihre Waffen.
“ Ihr kennt die Götter?“ wunderte sich so ein Mann.
“ Ja, und wir haben deren Angebot abgelehnt“ erklärte Daniel.
“ So wie wir. Dann bringen wir euch zum Stammesanführer“ meinte der Mann.
“ Das wäre nett“ grinste Jack.
“ Dann folgt mir bitte“ bat der Mann und ging voraus. Das SG-1 Team folgte ihm ganz brav.

Das Team wurde zum größten Zelt des Dorfes geführt. Ein Mann stellte sich vor das SG-1 Team und sah sich um.
“ Du siehst stark aus, du bist sicher der Anführer deiner Truppe“ meinte der Mann und sah Teal’C an, der nur verdutzt seine Augenbraue hochhob.
“ Nein, das bin ich“ meldete sich Jack. Der Mann musterte Jack.
“ Du bist doch zu alt dafür und zu schmächtig“ meinte der Mann.
“ Schon einmal was von den Stammes Ältesten gehört?“ fragte Jack.
“ Das ist ein altes Brauchtum. Anführer soll der stärkste sein“  sprach der Mann.
“ Trotzdem bin ich hier der Anführer“ wurde Jack langsam zornig.
“ Dann geh in das Zelt, alter Mann“ erklärte der Mann etwas verwirrt.
“ Danke“ schrie Jack den Mann fast an und ging in das Zelt hinein.  Ein Mann stand im den Zelt. Er ging auf Jack zu und reichte Jack die Hand.
„ Sei gegrüßt, mein Name ist Wicka. Ich bin hier der Anführer“ stellte sich Wicka vor.
„ Hallo, ich bin Colonel Jack O’Neill, Anführer von SG-1“ begrüßte Jack den Anführer des Volkes.
„ Hallo, Colonel“ grüßte Wicka.
“ Jack reicht“ meinte O’Neill.
“ Einverstanden, Jack“ grinste Wicka.
“ Du bist also hier der Anführer“ versuchte Jack einen Small Talk aufzubauen.
“ Ja und du siehst aus, als wäre dein Nachfolger noch nicht geboren“ meinte Wicka.
“ Ich bin nicht so alt wie ich aussehe und außerdem bin ich ein sehr guter Anführer“ stellte Jack mit einer lauten Stimme klar.
“ Verstehe Jack“ grinste Wicka ein wenig.
“ Na gut, weswegen wir hier sind“ begann Jack alles zu erklären.
“ Ihr seid Feinde der Götter“ sagte Wicka ganz ruhig.
“ Ganz genau und die Götter sind gerade auf dem Weg zu eurem Planeten um euch zu vernichten“ erzählte Jack den Anführer Wicka.
“ Das wissen wir bereits“ meinte Wicka ganz locker.
“ Die Götter haben mächtige Waffen. Euch ist schon klar, dass ihr dabei alle sterben werdet“ möchte Jack klar stellen.
“ Ihr seid doch hier, ihr könnt uns helfen. Anscheinend haben eure Waffen die Manneskraft ersetzt“ fand Wicka.
„ Nein, ihr werdet … was? … Ich habe Manneskraft“ regte sich Jack auf.
“ Schon gut Jack. Was wollt ihr hier?“ wollte Wicka nun wissen.
„ Wir wollen euch umsiedeln, auf einen anderen Planeten“ antwortete Jack.
“ Auf gar keinen Fall“ lehnte Wicka das Angebot sofort ab.
„ Was?“ wunderte sich Jack.
“ Wir werden hier nicht weggehen. Wir werden kämpfen. Ihr seid dazu herzlich eingeladen, aber wir werden diesen Planeten niemals verlassen. Eher sterben wir“ erklärte Wicka.
“ Euer Kampfwillen im Ehren, aber ihr werdet vernichtet werden, ihr kennt den Feind nicht. Er wird mit großen Raumschiffen und mächtigen Waffen kommen. Ihr könnt euch nur verstecken und hoffen, dass sie euch nicht suchen“ stellte Jack klar.
„ Das ist Feige. Wir werden kämpfen, unsere Entscheidung steht fest“ konterte Wicka.
“ Na gut, ach du großer starker Führer. Führe dein Volk in den Untergang“ beschwerte sich Jack und stürmte aus dem Zelt. Seine Teamkollegen sahen ihn verwundert an.
“ Wir gehen“ meinte Jack und marschierte an alle vorbei.
“ Was?“ wunderte sich Daniel. Er drehte sich sofort um und lief zu Jack.
“ Jack, warte mal. Was soll das?“ wollte Daniel wissen.
“ Man redet da gegen einen Felsen. Der will unbedingt kämpfen und er würde niemals mit seinem Volk diesen Planeten verlassen. Außerdem hat er noch meine Männlichkeit in Frage gestellt“ erklärte Jack die Lage und ging weiter.
“ Gib mir eine Chance“ bat Daniel.
“ Na gut, versuche dein Glück“ meinte Jack. Daniel nickte und ging sofort wieder zurück. Er ging in das Zelt und Wicka sah ihn verwundert an.
“ Oh, ein neuer Anführer?“ fragte Wicka.
„ Nicht wirklich. Bitte höre mich an. Die Götter darf man nicht unterschätzen. Wir können sie besiegen, allerdings müssen wir zuerst einmal nachforschen, wie das geht. Bis dahin müssen wir uns bedeckt halten und dann können wir gemeinsam kämpfen“ erklärte Daniel seine Idee.
“ Danke für eure Hilfe. Aber dies hier ist heiliger Boden, den wir nicht verlassen werden. Das ist strengstens untersagt. Wir werden kämpfen, was ihr tut, ist euch überlassen. Und nun verlasse bitte mein Zelt, denn hier sind nur Anführer erwünscht“ widersprach Wicka. Daniel stürmte ebenfalls aus dem Zelt.
“ Idioten“ meckerte Daniel und stürmte an Jack vorbei.
“ Sagte ich doch“ meinte Jack und ging Daniel nach. Sam und Teal’C sahen sich nur verwundert an und liefen dann ihren Kollegen auch nach.
“ Sir? Was machen wir nun?“ wollte Carter wissen.
“ Wir erzählen die Geschichte Pack und er soll entscheiden, was wir machen“ antwortete Jack.
“ Das Volk will nicht gehen, es will sterben, da können wir auch nichts machen“ stimmte Daniel seinen Teamleader zu. Er kam beim DHD an und gab die Koordinaten der Erde ein. Das Stargate öffnete sich und Daniel gab den Code ein.
„ Gehen wir“ meinte Jack. Daniel marschierte durch das Tor, dicht gefolgt von Carter und Teal’C. Jack ging gerade die wenigen Stufen hoch, als er plötzlich ein lautes zischen hörte. Jack drehte sich um und sah, wie ein großer blauer Strahl auf ihn zuschoss. Jack sprang runter in die Wiese und konnte dem Strahl ausweichen. Der Strahl schoss in den Boden und es baute sich eine Kuppel aus einem Schutzschild rund um das Dorf auf. Jack stand auf und blickte zum Stargate. Er nahm einen Stein und warf es auf das Energiefeld, doch dieser Stein wurde einfach nur zerstört.
„ Oje, das sieht nicht gut aus“ meinte Jack, denn er wusste, dass er das Stargate nicht erreichen kann.

Carter und Teal’C kamen durch das Stargate auf der Erde an und gingen die Rampe runter. Sie blieben unten stehen und sahen zum Stargate. Doch es kam kein O’Neill durch.
“ Major?“ fragte Pack sofort.
„ Ich habe keine Ahnung, Sir. Er war direkt hinter uns“ antwortete Carter.
“ Colonel O’Neill, melden Sie sich“ begann Pack sofort mit dem Funkgerät zu sprechen.
“ Sir, ich habe hier ein Problem. Ein Schutzschild hat sich aufgebaut. Alles was diese Energie berührt, wird zerstört. Ich bin vom Stargate abgeschnitten, Sir“ erklärte Jack.
“ Der Angriff beginnt“ meinte Daniel.
“ Colonel, wir schicken sofort die Prometheus los.  SG-1 muss eine Lösung unterwegs finden. Bitte halten Sie durch“ befahl Pack.
“ Ja, Sir. Verstanden. O’Neill Ende“ sprach Jack.
“ Major, Doktor, Teal’C. Ihr habt es gehört, los“ sagte Pack mit einer deutlichen lauten Stimme.
“ Ja, Sir“ sprach Carter und das Team lief sofort los.

Jack lief so schnell er konnte ins Dorf zurück. Alle Bewohner hatten sich in der Mitte des Dorfes versammelt und starten in die Höhe zu der blauen Kuppel. Jack kam an und Wicka ging sofort auf ihn zu.
“ Was bedeutet das?“ wollte Wicka wissen.
“ Das der Kampf beginnt, den du unbedingt haben wolltest“ antwortete Jack.
“ Ich verstehe nicht“ musste Wicka zugeben.
„ Die Götter sind da und haben uns eingesperrt. Wir können nicht mehr fliehen, jetzt bleibt uns nichts mehr anderes übrig als zu kämpfen“ erklärte Jack.
“ Was ist das blaue dort oben?“ fragte Wicka ohne Plan.
“ Wahrscheinlich unser Tod“ musste Jack zugeben.

Die Prometheus war im Hyperraum unterwegs. Colonel Pendergast saß in seinem Stuhl und sah sich die Daten. Er nahm Kontakt mit Carter auf, die in einem Labor saß.
„ Major, in gut einem Tag werden wir bei den gewünschten Koordinaten sein“ gab Pendergast bekannt.
„ Gut, ich werde die Daten überprüfen, die wir empfangen haben und versuchen eine Lösung zu finden“ berichtete Carter.
“ Verstanden, Major“ sprach Pendergast und konzentrierte sich wieder auf den Flug, während Carter die Daten öffnete, die sie zur Verfügung hatte.

Die Männer von dem Dorf gingen eine Kontrollrunde. Sie sahen sich um. Es waren bereits einige Stunden vergangen und nichts ist geschehen. Ein Mann blieb plötzlich geschockt stehen.
“ Da“ sagte er und alle sahen auf die Hügeln rauf. Dort stand ein Jaffa. Dieser lud seine Stabwaffe und feuerte los. Er traf den Mann und er flog um. Alle sahen geschockt zu dem Jaffa. Plötzlich tauchten viele Jaffas auf dem Hügel auf. Sie schrieen und liefen den Hügel runter. Die Männer schossen mit ihren Pfeilen los, sie trafen einige Jaffas, die auch zu Boden gingen. Doch dann kam eine Stabwaffensalve auf sie zu und die Männer wurden durchlöchert. Jack sah dies durch das Fernglas und atmete einmal tief durch.
“ Na Klasse“ meckerte Jack.
„ Ist das ein Adlerauge?“ fragte Wicka.
“ So etwas Ähnliches“ antwortete Jack und zerrte Wicka etwas in den Hintergrund.
“ Was ist los?“ wollte Wicka wissen.
„ Metallische Krieger sind unterwegs zum Dorf“ erklärte Jack.
“ Dann nimm deine komische Waffe und wir gehen in den Kampf“ forderte Wicka auf.
“ Und gleichzeitig in den Tod. Nein das machen wir nicht“ widersprach Jack.
“ Du hast selbst gesagt, dass wir nicht mehr flüchten können, also müssen wir kämpfen“ forderte Wicka den Colonel auf.
“ Wir müssen kämpfen, aber nicht gleich in den Tod laufen. Wir müssen vom Hintergrund aus agieren“ meinte Jack.
“ Ich verstehe nicht“ regte sich Wicka auf.
“ Komm, ich zeige es dir“ schlug Jack vor.
Einige Minuten später kamen die Jaffa in das Dorf. Sie nahmen Aufstellung und feuerten los. Sie durchschossen alle Zelte, das nur so die Fetzen flogen. Nach einigen Salven hob ein Jaffa die Hand. Die Salven hörten auf und alle sahen den Jaffa an.
“ Keine Schreie, kein Blut. Es ist niemand in diesen Zelten“ bemerkte der Jaffa und er sah sich um.
“ Die verstecken sich. Aber durch die Kuppel können die nicht weit gekommen sein“ dachte der Jaffa laut nach.
“ Schwärmt aus und sucht diese Bewohner, wir müssen alle vernichten“ brüllte er Jaffa. Die anderen nickten und die Jaffa verteilten sich im ganzen Dorf.

Carter studierte die Daten, was sie durch das Stargate empfangen hat. Daniel saß neben ihr und versuchte sie zu unterstützen.
“ Die Energiequellen der Kuppel beweist eindeutig, dass man nicht beamen kann“ erklärte Carter.
“ Damit ist diese Variante wohl gestorben“ meinte Daniel.
„ Wäre auch zu einfach gewesen“ fand Carter.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu, der etwas abseits saß.
“ Es muss doch irgendwo eine Energiequelle geben. Wenn wir diese finden und zerstören, dann müsste sich die Kuppel doch auflösen“ schlug Daniel vor.
“ An das habe ich auch schon gedacht. Doch die Energiestruktur kommt aus dem inneren der Kuppel“ erklärte Carter.
“ Also befindet sich die Energiequelle geschützt durch die Kuppel im Inneren“ fasste es Teal’C zusammen.
“ Ganz genau und da wir nicht reinbeamen oder rausbeamen können, haben wir keine Chance, diese Energiequelle zu zerstören und ich kann die Position nicht an O’Neill weitergeben, da ich die exakte Position nicht raus finden kann und diese Kuppel ganz schön groß ist“ stellte Carter klar.
“ Und was machen wir nun?“ wollte Daniel wissen.
“ Keine Ahnung“ antwortete Carter kurz vor dem Verzweifeln.

Die Jaffa marschierten durch das Dorf und sahen sich in jedem Winkel um. Hin und wieder entdeckten sie jemanden und dieser wurde sofort hingerichtet. Zwei Jaffas schlichen sich durch einige Dünen durch. Sie gingen an einem kleinen Hügel vorbei. Plötzlich tauchte hinter den Jaffas Jack auf und feuerte los. Die Rüstungen sprühten Funken und die Jaffa flogen bewegungslos zu Boden. Jack atmete durch.
“ Da waren es zwei weniger“ meinte Jack. Wicka kam ebenfalls aus dem Versteck raus und wunderte sich, dass die Jaffa tot waren.
“ Das habe ich damit gemeint. Geh in Deckung, warte ab, bis sie dir den Rücken zukehren und dann erschieße sie. Ist halt ein bisschen Feige, aber es wirkt“ erklärte Jack.
“ Für einen alten Anführer der Metallkugeln braucht um zu kämpfen, bist du ganz gut“ sprach Wicka.
„ Ich nehme mal an das war ein Kompliment“ meinte Jack.
“ Ich werde dies meinem Volk berichten. Dann können wir besser kämpfen“ schlug Wicka vor.
“ Gute Idee“ stimmte Jack zu.
“ Jack, du kommst doch derweil alleine klar?“ fragte Wicka.
“ Ja, wieso?“ wollte Jack wissen.
“ Wenn deine Metallkugeln ausgehen sollten, dann bist du den metallischen Kriegern Hilflos ausgeliefert“ machte sich Wicka sorgen, doch Jack regte sich nur auf.
“ Geh schon“ befahl Jack mit einer ernsten Stimme. Wicka nickte und ging los.
“ Immer diese Vorurteile“ jammerte Jack.

Carter lief hektisch in die Brücke der Prometheus. Pendergast drehte sich sofort zu Carter um und sah sie fragend an.
“ Major?“ fragte Pendergast sofort.
“ Sir, ich habe eine Lösung gefunden“ antwortete Carter.
“ Legen Sie los“ befahl Pendergast.
“ Wenn wir eine Naquadah Bombe auf das Schutzschild beamen und es dort hochgehen lassen, dann gibt es eine Energieentladung auf dem Schutzschild. Das müsste den Generator aufheizen und überladen. Dadurch müsste sich das Schild für einige Minuten, ich schätze 5, abgeschaltet sein, damit sich der Generator neu aufladen kann. In dieser Zeit können wir Colonel O’Neill rausbeamen“ berichtete Carter ihren Plan.
“ Klingt gut. Gehen Sie ans Werk Major, in 12 Stunden sind wir beim Zielpunkt“ gab Pendergast bekannt. Carter nickte und verschwand wieder von der Brücke.

Zwei Jaffas gingen wieder an solche Dünnen vorbei. Hinter den Jaffas tauchten plötzlich zwei Männer mit Pfeil und Bogen auf. Sie wollten soeben losfeuern, als hinter den Männern andere Jaffas auftauchten und die zwei Männer in den Rücken schossen. Diese fielen um und waren tot. Wicka kam derweil wieder bei Jack an.
“ Und machen es deine Leute?“ wollte Jack wissen.
“ Diese Krieger haben die List verstanden. Meine ganzen Leute sterben soeben, Jack. Wir müssen nun an der vordersten Fron kämpfen“ antwortete Wicka.
“ Nur mit Geduld. Das sind viele Krieger, da hilft ein offenes Gefecht gar nichts“ widersprach Jack.
“ Warum willst du nicht kämpfen“ regte sich Wicka auf.
„ Was glaubst du mache ich hier gerade?“ sprach Jack mit einer wütenden Stimme und stand auf.
“ Was machst du, Jack?“ wollte Wicka wissen.
“ Ich lege Mäusefallen aus“ antwortete Jack und ging. Wicka sah ihn nur verwirrt nach.
“ Jetzt spricht er schon verrücktes Zeug. Dieser Anführer wird langsam senil“ sprach Wicka zu sich selbst.

Jack lief durch das ganze Dorf und versteckte sich immer wieder. An jeder Ecke brachte er eine C4 Ladung an und vergrub diese im Boden. Er wich den ganzen Jaffa aus und versteckte die Ladungen wunderbar. Wicka sah nur verdutzt zu, was Jack da gemacht hat. Nach einer Weile war Jack fertig und kam wieder ins Versteck zurück.
“ Ich frage lieber gar nicht“ meinte Wicka.
“ Du wirst dein Feuerwerk noch erleben“ sagte Jack und wartete ab. Er sah sich um und runzelte seine Stirn.
„ Was?“ wollte Wicka wissen.
“ Wir brauchen einen Lockvogel. Die Jaffa sind zu verstreut. Wir müssen sie genau auf diese Linie bekommen, wo ich gerade die Sprengladungen versteckt habe, ansonsten haben wir keine Chance“ antwortete Jack.
“ Lockvogel habe ich verstanden“ sagte Wicka und lief los.
“ Wenigstens etwas“ seufzte Jack.

Einige Bewohner liefend schreiend daher. Hinter ihnen folgten sofort die ganzen Jaffas. Sie feuerten und trafen einen. In einem Versteck warteten Jack und  Wicka. Die Bewohner waren aus der Schusslinie und die Jaffa liefen in das Dorf rein.
“ Und jetzt pass auf“ warnte Jack Wicka vor. Die Jaffa waren genau an den richtigen Punkten. Jack drückte auf dem Knopf. Die C4 Ladungen gingen nacheinander hoch. In einer Linie schossen immer wieder Flammen in die Höhe und die Erde bebte. Die Jaffa versuchten auszuweichen, doch die Explosionen waren zu mächtig. Sie wurden erfasst und flogen durch die Gegend. Als brennende Leichen landeten sie wieder am Boden. Das halbe Dorf ging in Flammen auf und immer mehr Jaffas flogen durch die Lüfte.
“ Du bist ein Herr des Feuers“ stellte Wicka fest.
“ Und noch viel mehr als das“ konterte Jack. Er stand auf und feuerte los. Die Jaffas die überlebt hatten wurden mit Kugeln durchlöchert und gingen zu Boden. Jack sank seine Waffe und sah sich stolz um.
“ Du hast sie besiegt“ wunderte sich Wicka.
“ Sieht wohl so aus“ grinsten Jack stolz.
“ Ich habe doch gesagt, wir müssen kämpfen. Das nächste Mal hörst du gleich auf mich, Jack“ meinte Wicka und klopfte Jack auf die Schultern.
“ Schon gut, ich warte jetzt nur auf meine Rettung“ meinte Jack.

Die Prometheus flog noch immer durch den Hyperraum. Pendergast sah sich die Daten an und funkte Carter an.
“ Major, wir treffen in drei Stunden ein“ berichtete Pendergast.
“ Gut, bis dahin ist die Bombe auf fertig“ erklärte Carter. Doch plötzlich piepte eine Anzeige von Pendergast.
“ Major, wie lange wird das mit der Bombe genau dauern?“ wollte Pendergast wissen.
“ Ich habe keine Ahnung, warum?“ antwortete Carter.
“ Weil dort drei Hattaks auf uns warten“ erklärte Pendergast.
“ Ich versuche mein Bestes“ versicherte  Carter.
“ Schon klar, aber dort erwartet uns ein heißer Kampf“ schluckte Pendergast ein wenig.

Jack saß auf dem Boden und sah sich seine Munition an. Um ihn herum lagen lauter Jaffa Leichen. Wicka starrte ihn nur an, denn er wurde aus diesem Anführer nicht schlau.
“ Hm. Glück gehabt, nur mehr ein Magazin“ meinte Jack und steckte es rein.
“ Da“ schrie Wicka plötzlich auf. Jack blickte nach oben. Ein Strahl schoss durch die Kuppel und landete irgendwo am Boden. Jack nahm sein Fernglas in die Hand und sah sich um.
“ Verdammt, da kommen weitere Jaffas auf uns zu“ stellte Jack fest.
“ Was?“ kannte sich Wicka wieder einmal nicht aus.
“ Der Kampf geht weiter, wo sind deine Männer?“ wollte Jack wissen.
„ Versteckt“ antwortete Wicka.
“ Wunderbar“ seufzte Jack. Er erblickte plötzlich einen Jaffa. Dieser lud soeben seine Stabwaffe und feuerte auf Wicka. Jack sprang rüber und riss Wicka aus der Schusslinie raus. Danach drehte er sich um und feuerte los. Der Jaffa wurde durchlöchert und fiel um.
“ Ich schulde dir mein Leben“ sprach Wicka verunsichert.
“ Schon in Ordnung, aber jetzt weg hier“ meinte Jack und riss Wicka auf. Eine Horde von Jaffa kam auf ihn zu. Jack schoss während er lief hinter sich und erwischte einige Jaffas, die dabei durchlöchert wurde. Doch nach wenigen Sekunden war das Magazin von Jack leer.
“ Verdammt“ fluchte Jack und sprang hinter eine Kiste.
“ Wicka, verschwinde von hier, schnell“ befahl Jack. Wicka nickte und lief los. Jack holte seine Kanone mit seinem Messer raus. Er lud die Kanone und atmete tief durch. Er stand auf und feuerte los. Er traf drei weitere Jaffas, die tot zu Boden fielen. Doch auch dort war nun das Magazin leer. Jack warf sie weg und lief auf einige Jaffa zu. Er packte sie von hinten und schnitt ihnen die Kehle durch. Doch es liefen zu viele Jaffas auf ihm zu. Er lief sofort weg und nahm den Rückzug auf sich.

Die Prometheus kam aus dem Hyperraum raus und sofort begannen die drei Hattaks auf das Schiff der Erde zu feuern. Die Schutzschilde hielten, doch das Raumschiff wackelte ziemlich heftig.
“ Major, jetzt“ befahl Pendergast. Carter legte die Naquadah Bombe auf den Boden und stellte alles ein. Daniel schnappte sich das Funkgerät und nahm Kontakt mit Jack auf.
“ Jack, hier spricht Daniel. Wir versuchen das Schutzschild zu deaktivieren“ gab Daniel durch.
“ Macht schnell. Wickas Leute sind schon tot, und ich habe nur mehr Magazin für meine zweite Kanone“ berichtete Jack.
“ Du musst nur mehr wenige Sekunden durchhalten, Jack“ versicherte Daniel.
“ Das schaffe ich noch“ gab Jack durch. Carter nickte und gab den Befehl ein. Ein heller Strahl erschien und die Bombe verschwand. Unmittelbar vor dem Schutzschild tauchte die Bombe wieder auf und detonierte. Die Kuppel leuchtete hell auf und breite sich plötzlich aus. Carter sah sich die Daten an und bekam große Augen.
“ Verdammt“ regte sich Carter auf.
“ Was ist passiert?“ wollte Daniel wissen.
“ Das Schild hat die Energie absorbiert und hat sich ausgedehnt“ antwortete Carter verzweifelt.
“ Was?“ regte sich Daniel auf.
“ Major, die Schilde halten nicht mehr lange, was ist jetzt?“ wollte Pendergast eine Meldung haben.
“ Sir, ich habe versagt“ antwortete Carter enttäuscht.
“ Wie bitte?“ konnte es Pendergast nicht glauben.
“ Das Schild hat sich vergrößert“ gab Daniel durch.
“ Unser Schild hält nicht mehr lange. Lasst euch schnell etwas anderes einfallen, oder ich muss hier verschwinden“ gab Pendergast bekannt. Carter nahm mit Tränen in den Augen Kontakt mit Jack auf.
“ Colonel?“ sprach Carter.
“ Carter, was ist los. Das Schild ist noch da” meldete sich Jack.
“ Sir, ich habe versagt. Die Kuppel hat die Energie absorbiert und sich ausgedehnt, anstatt sich ausschalten zu lassen” gab Carter zu.
„ Ausgedehnt, Carter?“ fragte Jack nochmals nach.
“ Ja, Sir, es tut mir Leid“ entschuldigte sich Carter.
“ Nein, das ist wunderbar. Verschwindet von dort, sofort“ befahl Jack.
“ Ich habe verstanden, Colonel“ meldete sich Pendergast. Die Prometheus legte den Rückzug ein und startete in den Hyperraum.

Jack sah Wicka an und lud sein letztes Magazin von seiner zweiten Kanone. Wicka sah Jack nur ängstlich an.
“ Wir verschwinden nun von hier“ meinte Jack. Wicka nickte, nun war er endlich einverstanden damit.
“ Los“ befahl Jack und die Beiden liefen los. Über den Hügel kamen sie, doch in den großen Wiesen liefen ihnen drei Jaffa entgegen. Wicka feuerte mit seinen Pfeilen los und konnte einen Jaffa damit erlegen. Jack feuerte seine Kanone ab und durchlöcherte die anderen zwei Jaffa. Danach war der Weg frei und sie liefen auf das Stargate zu. Dadurch, dass sich das Schild ausgedehnt hat, lag das Stargate wieder frei. Jack überprüfte seine Kanone.
“ Noch eine Kugel“ meinte Jack und kam beim DHD an. Er wollte gerade die Koordinaten eingeben, als er plötzlich ein zischen hörte. Er drehte sich um. Hinter ihm stand ein Jaffa, der gerade einen Stabwaffenschuss auf ihm abfeuerte. Der Schuss kam direkt auf Jack zu. Wicka sprang los und flog direkt in die Schusslinie und fing den Schuss ab. Er schrie auf und klappte am Boden zusammen. Jack reagierte sofort. Er schoss seine letzte Kugel ab und traf den Jaffa am Kopf, der sofort umkippte. Jack lief zu Wicka und sah ihn etwas traurig an.
“ Jetzt sind wir Quitt“ meinte Wicka.
“ Tut mir Leid, dass ich euch nicht mehr helfen konnte“ entschuldigte sich Jack.
“ Töte einfach die Götter für mich“ bat Wicka.
“ Das werde ich. Ich verspreche es“ versicherte Jack. Wicka schloss seine Augen und das Leben entriss ihm. Jack legte den Körper nieder und atmete einmal tief durch. Er blickte hoch und erkannte die restliche Jaffa Horde am Hügel.
“ Verdammt“ fluchte Jack. Er lief zu dem Toten Jaffa und nahm seine Stabwaffe. Die Jaffa liefen los und feuerten los. Jack gab die Koordinaten ein und das Stargate öffnete sich. Danach gab er den Iris Code ein. Er drehte sich um und feuerte mit der Stabwaffe los und erwischte einige Jaffas. Er nahm Anlauf und sprintete durch das Stargate. Als die Jaffa beim Stargate ankamen, schloss es sich gerade. Jack hatte es geschafft.

Das SG-1 Team war wieder im SGC. Carter hatte berichtet, was aus der Prometheus Sicht alles geschehen ist und Jack erklärte detailliert, wie die Schlacht auf dem Planeten ausgefallen ist.
“ Dann hat sich Wicka für mich geopfert und ich konnte fliehen“ beendete Jack seinen Bericht und atmete einmal tief durch.
“ Da haben Sie noch einmal Glück gehabt, Colonel“ meinte Pack.
“ Wir hätten dem Volk helfen können, aber sie wollten nicht. Wir können für diese schreckliche Tat  nichts dafür“ rechtfertigte sich Daniel.
“ Es war ein primitives Volk. Wir hätten es nicht immer beschützen können“ meinte Teal’C.
“ Wenigstens sind sie in Ehre gestorben“ fand O’Neill.
„ Aber eines zeigt diese Schlacht. Diese Götter sind wirklich mächtig, und wenn sie die wirklich die Erde angreifen, werden wir keine große Chance haben“ sprach Pack das aus, was jeder dachte aber niemand sagen wollte, genau deshalb blieb alles still. Plötzlich lief jemand die Stiege hoch. Es war Walter er blieb vor Pack stehen und wirkte sehr geschockt.
“ Was ist los, Walter?“ wollte Pack wissen.
“ Sir, wir haben neue Informationen von Ba’als Computer entschlüsseln können und wir haben dadurch neue Informationen erhalten können“ berichtete Walter.
“ Ja und?“ fragte Jack.
“ Wenn die Berechnungen stimmen, wird in weniger als eine Woche das Götterschiff bei der Erde sein“ gab Walter bekannt und alle verstummten. Sie sahen sich schockiert an. Genau diese Nachricht wollte nun niemand hören.
“ Der Kampf geht weiter“ flüsterte Jack leise zu sich selbst.

 

Written by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger

 

Kritik von Thirsty:
Der Spielraum dieser Episode reicht von Komödie am Anfang – Es ist ziemlich lustig, O’Neill bei kleinen Streichen zu beobachten, und auch der Zusammenstoß mit Daniel kommt dem Stargateschauer sicherlich bekannt vor – über normal erzählte Handlung in der Mitte bis zu spannender Action am Höhepunkt der Folge. Obwohl man als Leser die wirkliche Stärke der „Götter“ schon in etwa einschätzen kann, ist diese „Aufwärmübung“ für die wirkliche Schlacht, die sicher folgen wird, bereits sehr Spannend. Vor Allem der Guerillakrieg von O’Neill und Wicka ist sehr schön zu lesen.
Alles in Allem ist diese Episode eine gelungene Fortsetzung der bisherigen Handlung der 10. Staffel und es bleibt zu hoffen, dass dieses Niveau aufrecht erhalten wird.

Rating: 8.5

Kritik von Bigi:

Ein weiterer Feind der Götter wird entdeckt als die geklauten Daten von Ba'al analysiert werden.
Eigentlich ne tolle Sache, wenn diese nicht noch mit Pfeil und Bogen kämpfen würden...
Das Fiasko ist komplett als die Götter kommen als SG-1 versucht die Bewohner zu evakuieren...diese wollen leider nicht mit.
Wieder eine Tolle Folge, auch wenn mich eine kleinigkeit gestört hat: Der Schild dehnt sich aus, so weit so gut, aber der zerstört doch alles was ihn berührt? Warum steht also das Gate noch?
Um die Folge noch abzurunden und die Katastrophe komplett zu machen...die Götter sind in einer Woche im Erdorbit...

Rating: 8.5