Deutsche virtuelle Television präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion

Was bisher geschah:

Das Feld wird aktiviert. Das Raumschiff mit Daniel verwandelt sich in eine große Blase
Daniel redet mit dem Wush Anführer
Daniel: Ich will Teal’C, den Eindringling, sehen
Wush: Diesen Wunsch kann ich dir leider nicht erfüllen. Weil dein Freund tot ist

Teal’Cs ist an Schläuchen angeschlossen, durch die grüne Flüssigkeiten in seinen Körper gepumpt werden.
Wush: So vermehren wir uns. Durch die Toten. Es wird unsere DNS eingefüllt und so verwandeln sich die Toten danach in Wush. Vor einem Tag ist dein Freund plötzlich beim Arbeiten zusammengeklappt und rührte sich nicht mehr. Deshalb wird er nun umgewandelt. Noch zwei Wochen und er ist dann einer von uns.

Teal’C: Ich mache mir größere Sorgen um die Wush
Pack: Wie meinen Sie das
Teal’C: Sie scheinen wirklich gefährlicher zu sein, als sie scheinen. Diesmal sind sie darauf vielleicht reingefallen. Aber wir kennen ihre Stärke nicht. Sie können zu einer richtigen Gefahr werden
Jack: Die Zeit wird die Antworten bringen

In mitten eines Waldes stand das Stargate einsam und verlassen. Noch herrschte ruhe und Frieden an dieser Stelle des Planeten. Plötzlich tauchte ein grünes Raumschiff auf und warf zwei Energiekugeln auf den Boden. Zwei große Flammen schossen in die Himmel. Als sich die Flammen in Rauch verwandelten lief plötzlich SG-1 durch den Rauch.
“ Eine Horde Wush verfolgt uns“ brüllte Carter.
“ Dann so schnell wie möglich nach Hause“ befahl Jack. Das Team lief weiter. Hinter ihnen tauchten immer mehr Wush zwischen den Bäumen auf und feuerten was sie konnten. Lauter Energiestrahlen schossen am SG-1 Team vorbei. Jack und Teal’C warfen sich auf den Boden und machten eine Rolle. Danach holten beide ihre P90 und feuerten los. Viele Wush wurden durchlöchert und gingen zu Boden. Daniel kam beim DHD an und wählte die Koordinaten an. Das Stargate öffnete sich und Carter bemühte sich so schnell wie möglich den Code einzugeben.

General Pack lief die Stiege runter, denn wurde vom Alarm angelockt. Er blieb neben dem Sergeant stehen und sah gespannt auf das Stargate.
“ Der Code von SG-1“ berichtete der Sergeant.
“ Sofort die Iris öffnen“ befahl Pack und der Sergeant führte den Befehl aus.

„ Los“ brüllte Jack und Carter lief sofort auf das Stargate zu. Daniel schloss sich Carter sofort an und beide verschwanden im Stargate.
„ Weg hier“ befahl Jack. Die Beiden sprangen auf und liefen sofort auf das Stargate zu. Einige Schüsse prallten neben ihnen auf und die Wush holten immer mehr auf. Jack und Teal’C schafften es durch das Stargate. Doch gleich danach liefen einige Wush durch den Ereignishorizont.

Carter und Daniel standen unten an der Rampe und sahen gespannt auf das Stargate. Plötzlich flogen Jack und Teal’C aus dem Stargate und kugelten die Rampe runter.
“ Iris schließen“ brüllten Daniel und Sam im Chor. Der Sergeant gab die Befehle ein. Derweil waren Jack und Teal’C wieder am Boden gelandet und zielten sofort auf das Stargate. Plötzlich kam ein Wush durch und hinter ihm schloss sich die Iris. Jack und Teal’C feuerten sofort los. Der Wush wurde durchlöchert und ging zu Boden. Einige knallten noch auf die Iris auf und dann schloss sich das Stargate.
“ Puh, das war knapp“ seufzte Jack vor Erleichterung.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu. Beide erhoben sich wieder auf die Beine und atmeten mal tief durch. Die Tür zum Stargate Raum ging auf und General Pack kam in den Raum gestürmt.
“ Was ist passiert?“ fragte General Pack sofort. Daniel zückte seine Kanone und marschierte langsam die Rampe hoch.
“ Wir haben den Planeten nach den Mineralien untersucht, Sir. Wie besprochen. Plötzlich tauchten aus dem nichts die Wush auf und griffen uns an“ berichtete Carter.
“ Wie es aussah, waren die Wush bereits auf dem Planeten“ fügte Teal’C hinzu.
„ Wahrscheinlich waren sie hinter diesem Mineral her“ meinte Carter.
“ Gott sei Dank sind Sie noch entkommen“ freute sich Pack. Daniel kniete sich zu dem Wush und griff ihm an die Hand.
“ Oh mein Gott“ stöhnte Daniel auf.
“ Was?“ fragten alle anderen im Chor.
„ Er lebt noch“ antwortete Daniel und sah geschockt das SG-1 Team an.



Richard Dean Anderson als Colonel Jack O’Neill
IN

STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES

Amanda Tapping als Major Samantha Carter
Michael T. Weiss als General Jason Pack
Christopher Judge als Teal’C
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson

WUSHING

Guest Stars:
Dion Johnston als Kaktul
Patrick Bachau als Charles Kohlmann
Bill Dow als Dr. Lee

Das SG-1 Team saß mit General Pack im Besprechungsraum und alle waren etwas überrascht, dass dieser Wush diesen Angriff überlebt hat.
“ Er wurde von insgesamt 38 Kugeln durchbohrt und hat dies überlebt“ berichtete Pack und schlug den Medizinischen Bericht zu.
“ Widerstandsfähiger Kerl“ fand Jack.
“ In der Tat“ stimmte Teal’C zu.
“ Aber das könnte eine große Möglichkeit für uns sein“ fand Pack.
“ Verhören?“ fragte Daniel nach.
“ Das ist wahrscheinlich die einzige Chance, dass wir einen Wush gefesselt in einer sicheren Zelle haben. Wenn dies wirklich ein potentieller Feind von uns sein sollte, dann könnten wir diese Lage nun ausnützen“ meinte Pack.
“ Ich glaube nicht, dass er viel sagen wird“ brachte Carter ihre Meinung an.
“ Probieren können wir es auf jeden Fall. Wie schon gesagt, wir sollten versuchen, ihm so viele Informationen wie möglich raus zu kitzeln. Wir wissen nicht viel über die Wush und einige Informationen wären schon gut“ fand Pack.
“ Wir können es versuchen“ stimmte Jack zu.
“ Ich glaube, dort beißen wir auf Granit“ war sich Carter ziemlich sicher.
“ Wir kennen diese Rasse nicht, Major. Vielleicht sind sie Gesprächig“ widersprach Pack. Dann schwiegen alle und sahen sich fragend an.
“ Quetscht ihn aus“ befahl Pack.
„ Ja, Sir“ nahm Jack den Befehl an. Der Sergeant lief plötzlich in den Raum.
“ Er ist aufgewacht“ berichtete der Sergeant.

Der Wush war angekettet in einer Zelle. Insgesamt 24 Stahlbänder fesselten ihn an einen Stahlstuhl. Die Tür ging auf und Jack O’Neill marschierte in den Raum. Der Wush sah hoch und hatte einfach einen bösen Blick aufgelegt.
“ Hallo, wie geht’s?“ fragte Jack und schloss die Tür hinter sich. Doch der Wush blieb einfach stumm.
“ Kann mir denken, dass du dich nach dieser Schießerei wie ein Schweizer Käse fühlst“ meinte Jack. Doch es kam wieder keine Antwort.
“ Ich nehme an, du willst sicher gerne nach Hause?“ fragte Jack. Doch wieder blieb der Wush ziemlich stumm.
“ Wenn du mir einige Sachen sagst, dann werden wir dich durchs Stargate lassen auf jeden Planeten den du willst“ schlug Jack vor. Der Wush sah von Jack weg und seufzte.
“ Was, ist das zu wenig. Willst du vielleicht noch ein Lunch Paket haben. Also da muss ich erst mit den Küchenchef sprechen, denn ich weiß ja nicht, was ihr gerne esst. Aber möglich wäre es auch sicher“ laberte Jack weiter.
“ Schweig, Mensch“ sprach der Wush plötzlich.
“ Oh mein Gott, es kann sprechen“ sprach Jack mit einer ironischer Stimme.
“ Wenn es unbedingt sein musst, damit du mich nicht wahnsinnig machst“ erklärte der Wush.
„ Wenn du mir ein paar Fragen beantwortest, werde ich auch nichts mehr sagen“ versprach Jack. Doch wieder kam nur ein abstoßendes seufzten von dem Wush.
“ Hey, ich kann dir versichern, ich kann Stundenlang sprechen“ versprach Jack.
“ Wenn du es nicht lassen kannst. Aber ich werde nichts verraten“ versicherte der Wush.
„ Ach komm schon. Wenn du ein uns ein bisschen hilfst, werden wir dir auch helfen“ meinte Jack.
“ Erschießt mich“ bat der Wush.
“ Ach, haben wir doch schon. Ich glaube 38 Kugeln reichen. Ansonsten haben wir zu hohe Kosten, weißt du“ laberte Jack einfach weiter.
“ Ich werde nichts mehr sagen“ gab der Wush bekannt und schloss seine Augen.
“ Soll ich dir ein Schlaflied singen?“ schlug Jack vor, doch der Wush reagierte nicht mehr.
“ Ach komm schon. Jetzt spiel nicht die beleidigte Leberwurst“ meckerte Jack. Allerdings blieb der Wush ziemlich stur.
„ Ich kann dich auch foltern“ meinte Jack. Doch wieder kam keine Antwort.
„ Langweilig“ brüllte Jack. Es hatte aber keinen Sinn mehr. Jack zuckte mit seinen Schultern, es schien als würde der Wush nun schlafen. Jack fasste in seine Tasche und holte ein Messer raus. Er holte damit aus und schleuderte das Messer direkt in den Fuß von Wush. Er schrie auf und sah danach Jack Böse an.
“ Du könntest mir mal deinen Namen verraten“ schlug Jack vor. Der Wush keuchte nur kurz und schloss wieder seine Augen.
“ Wie du willst“ meinte Jack und war das nächste Messer in den anderen Fuß.
“ Hör doch mal auf, du Nervensäge“ regte sich der Wush auf.
“ Wie du heißen?“ wollte Jack endlich wissen. Doch der Wush blieb stur.
„ Na gut“ meinte Jack und griff in eine andere Tasche. Er holte eine Zange raus und ging zu dem Wush hin.
„ Ich wollte schon immer mal Doktor spielen“ meinte Jack und bohrte mit dieser Zange in eine Schusswunde des Wush herum. Als er die Kugel hatte zog er diese raus. Der Wush schrie sofort wieder auf und Jack grinste kurz auf.
“ Was soll das?“ brüllte der Wush wütend.
“ Ich kann das noch 37-mal machen, außer du sagst mir endlich deinen Namen“ schlug Jack vor. Doch der Wush wendete sich wieder von Jack ab.
“ Na gut“ grinste Jack und bohrte in die nächste Wunde rein.

Einige Minuten später ging die Tür von der Zelle auf und Jack kam raus. Er hielt einen Behälter in der Hand, wo sich einige Kugeln darin befanden.
“ Und?“ fragte Carter sofort, die draußen wartete.
“ Tja, ich hätte Arzt werden können“ antwortete Jack und zeigte die 38 Kugeln her.
“ Sie haben alle Kugeln raus gezogen?“ wunderte sich Carter.
„ Allerdings, und er hat mir nur eine einzige Information gegeben“ berichtete Jack.
“ Und die wäre?“ wollte Carter wissen.
“ Sein Name ist Kaktul“ antwortete Jack.
“ Das war alles?“ wunderte sich Carter.
“ Tja. Der ist wirklich stur“ musste Jack leider zugeben.

General Pack stand im Gang und wartete auf einen bestimmen Gast. Er hatte keine Ahnung, warum diese Person ins Stargate Center kam. Er dachte sich einfach, dass er sich überraschen lassen wird. Ein Mann bog um die Ecke. Es war ein etwas großer Mann in einem vornehmen Anzug. Er hatte einen schwachen Ansatz von grauen Haaren und sah nicht gerade nett aus.
“ General Jason Pack?“ fragte dieser Mann sofort.
“ Allerdings. Sie müssen Agent Kohlmann sein?“ wollte Pack sofort wissen.
“ Das ist wahr“ stimmte Kohlmann zu.
“ Darf ich fragen, was der Grund für Ihren Besuch ist?“ fragte Pack sofort nach.
“ Moment“ meinte Kohlmann und griff in seine Tasche. Er holte einen Zettel raus und drückte ihn in Packs Hand. Er faltete den Zettel auf und las sich den Zettel durch.
“ Was?“ wunderte sich Pack.
“ Machen Sie bitte den Gefangen Wush zum ab Transport bereit. Mein Transporter wartet bereits draußen“ bat Kohlmann.
“ Sie haben doch nichts dagegen, wenn ich das überprüfen werde, oder?“ wollte Pack wissen.
“ Nein, können Sie natürlich nachprüfen. Aber dann bitte ich Sie, diesen Befehl auszuführen“ antwortete Kohlmann.
“ Ich melde mich dann“ meinte Pack und marschierte mit dem Bescheid davon.

Pack stürmte sofort in sein Büro und schleuderte den Bescheid auf seinem Tisch. Zuerst raufte er sich mal seine Haare und hob sofort bei seinem roten Telefon ab. Er wählte die Eins und der Präsident hob sofort ab.
“ Hallo. Pack hier“ meldete sich Pack.
“ Wie kann ich helfen?“ fragte der Präsident nach.
“ Ein Agent Kohlmann ist hier und hat einen Bescheid, dass der Gefangene abgeholt werden sollte um zur NID zu kommen“ erklärte Pack.
„ Ich weiß, Jason. Ich wollte Sie schon davon unterrichten. Aber mir fehlte die Zeit“ entschuldigte sich der Präsident.
“ Wie konnte das passieren. Wir können so eine wichtige Quelle doch nicht dem NID übergeben“ regte sich Pack auf.
“ Der NID ist seit einiger Zeit wieder sauber. Und leider kann ich nichts dagegen machen, dass so ein lebendes Fremdartiges Wesen von dem NID untersucht werden sollte. Es steht im Vertrag mit den Nachrichtendienst, dass jedes lebendige Wesen, was Informationen haben könnte, dem NID zur Befragung übergeben werden“ erklärte der Präsident.
“ Sir, wir brauchen dieses Wesen. Wir müssen die Informationen rausfiltern, dem NID kann man nicht trauen“ bat Pack.
“ Jason, ich gebe mein Bestes. Aber versprechen kann ich nicht. Ich kann eventuell den Transport einige Tage raus schieben. Aber der Wush wird mit Agent Kohlmann mitgehen müssen. Tut mir Leid“ machte der Präsident klar.
“ Vielen Dank, Sir“ bedankte sich Pack und legte am Telefon aus.

General Pack stand im Besprechungsraum und starrte in den Stargate Raum. Er war fertig mit dieser Kohlmann Sache. Er hoffte, dass der Präsident etwas bewirken könnte. Plötzlich stürmte Major Carter die Stiege rauf.
“ Sir, haben Sie kurz Zeit?“ bat Carter und Pack drehte sich um.
“ Bitte Major?“ fragte Pack sofort nach.
“ Ich habe eine Idee, wie wir an Informationen ran kommen könnten“ antwortete Carter.
“ Ich hoffe, diese Idee dauert nicht zu lange“ hoffte Pack.
“ Wie meinen Sie das, Sir?“ wunderte sich Carter.
“ Ein Agent Kohlmann vom NID ist hier. Er hat eine Erlaubnis den Wush mitzunehmen. Wir haben nicht viel Zeit, also müssen wir schnell vorgehen“ erklärte Pack.
“ Dann wird ihnen mein Plan gefallen“ grinste Carter.
“ Und der wäre?“ fragte Pack gespannt.
„ Wir pflanzen den Wush einfach ein Goa’Uld Gedankengerät ein und können so Informationen erhalten. Wir müssen ihn nur auf die Gedanken bringen. Außerdem können wir diese Bilder abspeichern“ erklärte Carter ihren Plan.
“ Machen Sie das, Major. Ich halte derweil Agent Kohlmann auf“ befahl Pack. Carter nickte und warf sich sofort wieder in die Arbeit. Pack stürmte wieder zum Präsidenten und versuchte so viel Zeit wie möglich zu gewinnen.

Agent Kohlmann kam in den Besprechungsraum des Stargate Centers, denn er wurde von General Pack gerufen. Er kam mit der Hoffnung in diesen Raum, dass er den Wush mitnehmen kann.
„ Wann darf ich abreisen?“ fragte Kohlmann sofort, als er in den Raum kam.
“ Wann Sie wollen“ antwortete Pack.
“ Also ist der Wush abreise bereit?“ wunderte sich Kohlmann ein wenig.
“ Nein, das nicht. Aber Sie können gerne jederzeit fahren“ erklärte Pack.
“ Wie ist das gemeint, General?“ fragte Kohlmann mit einer wütenden Stimme. Pack griff in seine Tasche und drückte Kohlmann einen Zettel in die Hand.
“ Was ist das?“ wollte Kohlmann wissen.
“ Ein Bescheid von dem Präsident, dass wir eine Verzögerung mit dem Transport haben“ antwortete Pack mit einem Grinsen.
“ Ich werde mich bei meinem Vorgesetzten über Sie beschwerden“ drohte Kohlmann.
“ Ich bitte darum“ meinte Pack und ging. Kohlmann öffnete den Zettel und las ihn sich durch.

Carter, Dr. Lee und Daniel standen in der Zelle beim Wush. Er wurde vorerst mal betäubt und das Gedankengerät von den Goa’uld war bereit.
„ Ich setze nun das Gerät ein“ berichtete Carter und ging zum Wush. Sie drückte das runde Ding an die Stirn von dem Wush und es rastete sofort ein.
„ Das Gerät ist eingesetzt“ sprach Carter. Dr. Lee gab sofort einige Befehle ein und sah verwundert in seinem Bildschirm.
“ Gibt es Probleme?“ fragte Daniel und Carter wurde nun auch auf Dr. Lee aufmerksam.
“ Wir bekommen keine Verbindung“ antwortete Dr. Lee.
“ Das ist unmöglich“ meinte Carter und lief auch zum Bildschirm hin.
“ Funktioniert das Gerät nicht?“ wollte Daniel wissen. Carter sah sich die Ergebnisse und schüttelte ihren Kopf.
“ Das Gerät ist vollkommen in Ordnung“ antwortete Carter.
“ Aber wir bekommen keine Verbindung zu seinem Gehirn“ erklärte Dr. Lee.
„ Und was machen wir jetzt?“ wollte Daniel wissen.
“ Wir scannen sein Gehirn einmal, würde ich vorschlagen“ meinte Carter und ging mit einem Ultraschallgerät zu dem Wush hin. Sie aktivierte es und das Gehirn des Wush wurde gescannt. Dr. Lee bekam die Ergebnisse auf seinen Bildschirm und er runzelte seine Stirn.
“ Meine Güte. Dieses Hirn sieht aus wie eine Festplatte von einem Computer“ wunderte sich Dr. Lee.
“ Mechanisch?“ wollte Carter wissen.
“ Nein, organisch“ antwortete Dr. Lee. Carter lief sofort zu dem Computer und sah es sich an.
„ Unglaublich“ war Carter sehr erstaunt.
“ Aber warten Sie mal“ meinte Dr. Lee plötzlich und tippte auf der Tastatur herum.
“ Keine schlechte Idee“ musste Carter zugeben.
“ Was?“ fragte Daniel gespannt.
“ Wir können uns in das Gehirn reinhacken. Aber das ginge nur, wenn wir den virtuellen Stuhl hernehmen und ihn an den Wush anschließen“ erklärte Dr. Lee.
“ Ist das keine gute Nachricht?“ meinte Daniel.
“ Na ja, wie man es sieht“ seufzte Dr. Lee.
“ Der Stuhl kann keine Informationen ausspucken. Deshalb müsste ein Mensch in das Gehirn des Wush eindringen“ erklärte Carter.
“ Das mache ich“ meldete sich Daniel sofort. Dr. Lee und Carter sahen Daniel etwas verwirrend an.
“ Ich bin interessiert“ sprach Daniel ganz locker und lässig.

Die Tür zu General Packs Büro platze auf und Kohlmann stürmte wütend rein. General Pack sah einfach gelassen in die Höhe und wirkte gar nicht unberuhigt.
“ Was bezwecken Sie mit 3 Tagen Aufschub?“ wollte Kohlmann wissen.
“ Wir wissen fast nichts von den Wush. Deshalb muss der Transport genau geplant werden. Wir wissen nicht, was diese Wesen alles können und deshalb müssen wir Vorsichtsmaßnahmen ergreifen“ antwortete Pack.
“ Das ist doch alles einfach nur gelogen“ schrie Kohlmann.
“ Warum sollte ich lügen?“ wollte Pack wissen.
“ Weil Sie irgendetwas mit dem Wush vorhaben und es mir nicht sagen wollen. Jedenfalls brauchen Sie drei Tage dafür“ antwortete Kohlmann mit einer aufgebrachten Stimme.
“ Sie wollen mir hier wohl nichts unterstellen?“ fragte Pack mit ruhiger Stimme.
“ Wenn ich irgendetwas in dieser Art und Weise finde, dann wird das ein Nachspiel haben, General“ versicherte Kohlmann.
“ Ich habe nichts zu verbergen“ meinte Pack.
„ Na gut, dann werden Sie nichts dagegen haben, wenn ich mich hier ein wenig umsehe?“ sprach Kohlmann noch immer ziemlich wütend.
“ Natürlich nicht. Fühlen Sie sich wie zu Hause“ meinte Pack. Kohlmann seufzte einmal und verließ danach das Büro mit dem Tempo, indem er es betrat. Pack atmete mal tief durch und hoffte, das Kohlmann ihm nicht dahinter kommt.

Daniel war in dem virtuellen Stuhl befestigt und wurde mit dem Wush verbunden. Alles war startbereit und Daniel atmete mal tief durch.
“ Willst du das wirklich machen?“ fragte Carter vorsichtshalber noch einmal nach.
“ Die Zeit drängt, ich habe keine andere Wahl“ antwortete Daniel.
“ Dann starte ich das Verfahren“ gab Dr. Lee bekannt und gab einige Informationen ein. Daniel durchdrang ein Art Elektroschock und der Raum, in dem er sich befand schwamm plötzlich. Er stand auf einmal in einem fremden Labor. Viele komische Wesen liefen herum. Einige hatten Tentakel und einige sahen aus wie ein Fisch. Doch Daniel bemerkte niemand. Er ist wohl in die Gedankenwelt des Wush eingedrungen. Diese Wesen studierten gerade eine grüne Flüssigkeit. Plötzlich ging die Tür auf und ein Mann mit Tentakel kam rein.
“ Betrüger“ schrie dieser Mann und feuerte eine Waffe ab. Ein anderes Wesen wurde getroffen und er flog zurück. Dabei zerstörte er einen Behälter mit dieser grünen Flüssigkeit. Diese verteilte sich auf seinem ganzen Körper und er verwandelte sich in den ersten Wush. Das Wesen tötete noch alle anderen Anwesenden in diesem Labor. Danach lief er davon. Dieser Wush wachte auf und sah die anderen Leichen. Er nahm den Rest der grünen Flüssigkeit und verwandelte alle anderen in einen Wush. Plötzlich verschwamm der Raum wieder und Daniel stand plötzlich in einem Raumschiff. Nach seiner Meinung nach war das die Brücke des Schiffes. Zwei Wush standen ganz vorne.
“ Der Krieg ist gerade in der Endphase“ berichtete ein Wush.
“ Unsere alte Rasse bekämpft sich gegenseitig“ trauerte der andere Wush.
“ Und dies wird der Anfang einer neuen Rasse werden“ fand ein Wush. Auf einem Planeten lagen tausende von Leichen am Boden und überall sah man, dass gerade eine große Schlacht statt fand. Plötzlich tauchten einige Schiffe auf, die über die ganzen Leichen diese grünen Flüssigkeiten versprühten. Die Leichen verwandelten sich alle in Wush. Danach verschwand das Bild wieder und Daniel sah die Macht der Wush. Das ganze System war nur mit Wush besiedelt. Sie beherrschten ihr ganzes Universum und jedes Lebewesen wurde in einen Wush umgewandelt. Doch dann kam der Strudel, für den Daniel Schuld war. Und das ganze Universum wurde verschoben und dadurch unbewohnbar.
„ Oh mein Gott“ meinte Daniel einfach, bevor sein Bild vor den Augen wieder verschwamm. Plötzlich sah Daniel einen Planeten in unserem Universum. Die letzten Wush, die überlebt hatten standen auf dem Planeten und ein Wush stand auf einem Potest.
“ Uns wurde großer Schaden angerichtet. Wir wurden aus unserem Lebensraum vertrieben und wir wurden fast ausgerottet. Doch wir haben eine zweite Chance bekommen. Auch in diesem Universum gibt es tote Lebewesen, die wir verwandeln können. Wir müssen uns alles wieder aufbauen. Doch ich kann euch versprechen, unser Imperium wird hier ein neues zu Hause finden“ sprach dieser Wush und das Volk jubelte. Daniel konnte einfach nicht fassen, was er da sah.

Die Tür zu General Packs Tür sprang wieder auf und Kohlmann kam nun stolz rein. General Pack sah wieder gelassen zu Kohlmann hoch. Doch sein lächeln verunsicherte Pack ein wenig.
“ Hier, lesen Sie“ bat Kohlmann und schleuderte einen Zettel auf Packs Tisch. Er faltete den Zettel wieder auseinander und wurde kreidebleich, während er den Zettel las.
“ Wie Sie sehen können, hat mein Vorgesetzter den Präsidenten überzeugen können. Der Transport muss jetzt sofort geschehen. Sie können es nicht mehr raus zögern“ erklärte Kohlmann.
“ Warum machen Sie das?“ wollte Pack wissen und er warf den Zettel weg.
“ Weil es meine Arbeit ist. Und ich mache meine Arbeit gut“ antwortete Kohlmann. Pack atmete nur tief durch und verzweifelte nun ein wenig.
“ Ich bitte Sie höflich darum, mich und meine Männer die draußen warten zu den Gefangenen zu bringen“ bat Kohlmann, doch Pack blieb still und starrte Kohlmann einfach an.
“ Ansonsten kann ich dafür sorgen, dass Sie sofort ihren Posten verlieren“ drohte Kohlmann.
„ Schon gut, ich führe Sie hin“ meinte Pack. Er stand auf und marschierte aus dem Büro. Den Triumph konnte man im Gesicht von Kohlmann direkt raus lesen, der stolz aus dem Büro von Pack ging und dem General folgte.

Das Bild vor Daniels Augen wurde wieder etwas schärfer. Er sah, wie die Anzahl der Wush gewachsen ist. Nun stand vor dem Potest nicht mehr eine handvoll Wush, sondern schon eine ganze Armee. Wieder stellte sich ein Wush auf das Potest.
“ Wir haben es geschafft. Wir sind wieder eine Armee. Wir haben uns still und leise aufgebaut. Laut den aktuellsten Informationen sind die Goa’Uld vernichtet. Wir haben dadurch viele Möglichkeiten, unser Volk zu vermehren und eine weitere Gefahr für uns wurde eliminiert. Wir werden uns mit keiner Rasse verbünden. Unser Volk ist unser Leben. Alle anderen sind Feinde und werden umgewandelt sein. Nichts kann uns mehr aufhalten. Wir müssen uns nur stärken und versuchen, der Erdenrasse so lange auszuweichen, bis wir stark genug sind, diese Menschen umzuwandeln. Wenn wir das geschafft haben, ist unsere Armee groß genug um dieses Universum einzunehmen und unser Imperium wieder aufzubauen. Wir sind am besten Wege“ gab dieser Wusch bekannt und das ganze Volk jubelte. Daniel konnte es nicht fassen, der das alles sah. Es schien, als seien die Wush eine größere Bedrohung, wie jeder gedacht hätte. Und ihr Angriffsziel ist klar. Die Menschheit um ihre große Anzahl in ihre Armee einzubauen. Daniel bekam ein richtig schlechtes Gefühl in seiner Magengegend. Denn er sah eine weitere harte Zeit auf ihn und seine Freunde zukommen.

Der Wush war nicht immer Bewusstlos und Daniel war noch immer im virtuellen Stuhl und war am Wush angeschlossen. Carter und Dr. Lee überwachten noch immer die Lage. Plötzlich platze Kohlmann in diesen Raum und sah dieses Ereignis nicht gerade glücklich.
“ Was geht hier vor sich?“ fragte Kohlmann wütend. Nun kam auch Pack herein.
“ Wir versuchen Informationen von dem Wush zu bekommen“ antwortete Pack.
“ Wie?“ wollte Kohlmann wissen.
“ Wir haben das Gehirn von dem Wush mit dem Gehirn von Daniel Jackson verbunden um damit seine Gedanken mitzubekommen“ berichtete Dr. Lee. Kohlmann drehte sich wütend zu Pack um.
“ Darum der Aufschub von den drei Tagen. Das wird ein Nachspiel haben“ schrie Kohlmann. Danach drehte er sich um und sah Carter an.
“ Beenden Sie diese Sache“ befahl Kohlmann.
“ Aber, Sir?“ fragte Carter entsetzt. Pack nickte nur und ließ danach seinen Kopf hängen.
“ Wie Sie wollen“ meckerte Carter und gab einige Befehle ein. Doch dann passierte nichts.
“ Und was ist jetzt?“ wollte Kohlmann wissen.
“ Es funktioniert nicht“ antwortete Dr. Lee.
“ Wenn das ein Trick sein sollte“ fing an Kohlmann zu drohen.
“ Nein, Sir. Wir können die Verbindung nicht mehr trennen“ versicherte Carter mit ernsten Worten und nun fehlten auch Kohlmann die Worte.

Daniel hatte viele Antworten bekommen und sein Bild verschwand wieder. Plötzlich stand er auf der Rampe vor dem Stargate. Er drehte sich um und wurde bestätigt. Er stand im Stargate Raum.
“ Was mache ich jetzt hier?“ wunderte sich Daniel. Plötzlich tauchte hinter ihm ein Wush auf.
“ Daniel Jackson, du hast nun alles von mir erfahren“ sprach dieser Wush und Daniel drehte sich erschrocken um.
“ Aber ich werde nun dein ganzes Wissen erforschen“ grinste der Wush. Hinter dem Wush aktivierte sich das Stargate und der Wush ging darauf zu. Daniel konnte sich plötzlich nicht mehr bewegen. Er war wie gefesselt. Der Wush blieb vor dem Stargate stehen und drehte sich grinsend um.
“ Ich hoffe, es wird interessant“ meinte der Wush und verschwand im Stargate. Danach schloss sich das Stargate wieder und Daniel stand starr im Stargate Raum. Er konnte sich noch immer nicht bewegen.
“ Ich bin ein Gefangener“ fiel Daniel sofort auf.

Kohlmann saß frustriert in der Zelle des Wush und sah Dr. Lee und Carter beim arbeiten zu. Plötzlich machte Carter große Augen.
“ Was?“ fragte Kohlmann sofort.
“ Wir haben eine Lösung“ antwortete Carter.
“ Welche?“ wollte Pack nun auch wissen.
“ Wenn wir den Wush mit Elektroschocks töten, dann wird Daniel von der Verbindung gekappt“ antwortete Dr. Lee.
“ Wieso Elektroschocks?“ fragte Pack weiter.
“ Weil das Hirn des Wush so funktioniert wie eine Maschine und die wird am besten mit einem Stromschlag unterbrochen“ erklärte Carter.
“ Kommt nicht in Frage“ lehnte Kohlmann die Idee ab.
„ Es gibt keine andere Möglichkeit“ machte Dr. Lee klar.
“ Dieses Wesen wird hier nicht getötet. Nicht so lange ich lebe“ erklärte Kohlmann.
“ Wir könnten ihn wieder beleben“ schlug Dr. Lee vor.
“ Das funktioniert wirklich?“ fragte Pack verwundert.
“ Es ist wie eine Maschine. Man kann ihn auch Restarten. Man muss nur wissen wie, und ich weiß es“ antwortete Dr. Lee.
“ Dann machen Sie es“ gab Pack grünes Licht.
“ Wenn der Wush sterben sollte, werden Sie alle daran glauben müssen“ drohte Kohlmann. Carter bereitete den Defibrilator vor. Sie aktivierte ihn und gab den Wush einen Schlag.
“ Er lebt noch“ berichtete Dr. Lee. Carter verpasste ihm noch einen Schlag und plötzlich hörten die Vitalfunktionen des Wush auf. Daniel riss es plötzlich auf und er flog sofort zu Boden.
“ Daniel“ schrie Carter sofort und kniete sich zu Daniel nieder.
“ Mir ist übel“ meinte Daniel nur.
“ Wieder beleben“ brüllte Kohlmann. Dr. Lee ging sofort zum Wush und verpasste ihm eine Adrenalin Spritze. Der ganze Körper vom Wush fing an zu zittern und plötzlich waren die Vitalfunktionen wieder da.
„ Restart“ grinste Dr. Lee stolz. Kohlmann pfiff und sofort kamen drei Männer rein, die den Wush befreiten und auf einem Bett fesselten. Sie brachten den Wush raus und Kohlmann blieb bei General Pack noch einmal stehen.
“ Sie können schon mal Ihre Sachen packen“ drohte Kohlmann und verließ diesen Raum. Pack atmete nur tief durch.
“ Daniel braucht ärztliche Hilfe“ meinte Carter und Pack nickte.

Daniel saß im Büro von General Pack. Es ging ihm schon wieder ein wenig besser und er konnte seinen Bericht abgeben.
“ Also sind die Wush eine größere Bedrohung, als wir gedacht haben“ beendete Daniel seinen Bericht.
“ Aber von Ihnen hat der Wush keine Informationen erhalten?“ fragte Pack.
“ Leider doch. Kurz bevor ihr mich raus geholt habt, hat sich der Wush noch einmal gezeigt. Er hat gesagt, dass die Menschen eine sehr interessante Geschichte haben und das dieses Buch bald seinen letzten Akt haben wird“ antwortete Daniel.
„ Das werden wir zu verhindern wissen“ versprach Pack.
“ Das will ich ganz ehrlich hoffen. Ich habe vieles gesehen und von diesen Wesen und ich will mir gar nicht vorstellen, was passiert, wenn diese Rasse die Erde angreift“ erklärte Daniel.
“ Wir haben die Goa’Uld besiegt, also werden wir die Wush doch auch knacken können“ meinte Pack.
“ Glaube ich nicht. Dadurch, dass wir die Goa’uld zerstört haben und die Jaffa sich selbst bekriegt haben, konnten sich die Wush dadurch vermehren und es gibt keine große Bedrohung mehr im Weltall. Wir sind nicht gut genug vertreten, und die Goa’uld hätten sich gewehrt, wenn sie davon Wind bekommen hätten. Derzeit gibt es eine große Machtlücke im Weltall, die die Wush nun wohl übernehmen wollen“ erklärte Daniel.
“ Das müssen wir irgendwie verhindern“ sprach Pack mit einem gewissen Unterton.
„ Aber Sie verunsichert etwas anders“ fiel Daniel auf.
“ Allerdings. Dieser Wush weiß alles, was Sie wissen Dr. Jackson. Und das sind ganz schön viele Informationen. Wenn Kohlmann ein abtrünniger NID Agent ist, werden wir Probleme haben“ erklärte Pack.
„ Dieses Wesen ist so stur, dass wir darauf bauen können, dass dieser Wush kein Wort sagen wird“ meinte Daniel.
“ Hoffen wir es“ hoffte Pack. Dann läutete plötzlich sein Telefon. Er hob ab und meldete sich.
“ General Pack“ meldete sich Pack und plötzlich veränderte sich sein Gesichtsdruck ins noch schlimmere.
“ Wie bitte?“ schrie Pack rein und atmete danach tief durch.
“ Dankeschön“ bedankte sich Pack dann noch und legte auf.
“ Was ist los?“ wollte Daniel wissen.
“ Das war eine Nachricht vom Präsidenten. Der Transport von dem Wush wurde überfallen“ antwortete Pack.
“ Was?“ wunderte sich Daniel.
“ Der Wush ist verschwunden und es gibt nur einen Überlebenden“ erzählte Pack weiter.
“ Darf ich raten?“ bat Daniel.
“ Agent Kohlmann“ antwortete Pack.

In einem Krankenhaus lag Kohlmann in einem Zimmer. Das EKG piepste dahin und Kohlmann starrte leer an die Decke. Er hatte viele Schrammen im Gesicht und seine Beine waren eingegipst. Die Tür zum Zimmer ging auf und General Pack kam rein. Er schloss die Tür und ging auf Kohlmann zu, der noch immer starr an die Wand starrte.
“ Agent Kohlmann“ begrüßte Pack den Agenten.
„ Was wollen Sie?“ wollte Kohlmann wissen, der Pack noch immer keines Blickes würdigte.
“ Ich will wissen, was passiert ist“ antwortete Pack.
„ Sie wollen sich doch nur in ihrem Triumph baden“ ärgerte sich Kohlmann.
“ Nein, ich will den Wush wieder finden. Wie konnten sie nur zulassen, dass er flüchten kann“ regte sich Pack auf.
“ Das war nicht der Wush“ widersprach Kohlmann. Pack zuckte plötzlich zusammen. Denn mit so einer Antwort hätte er niemals gerechnet.
“ Wie meinen Sie das?“ fragte Pack etwas nervös.
“ Der Wush war noch immer bewusstlos von der Wiederbelebung. Er hat nichts getan“ antwortete Kohlmann.
“ Was ist dann passiert?“ wollte Pack nun endlich wissen.
“ Wir wurden überfallen. Fragen Sie mich nicht von wem. Plötzlich explodierte etwas vor unserem Wagen und er kippte um und dann kamen maskierte Leute zu uns rein und schossen auf jeden. Ich war in die Ecke geschleudert worden, durch den Unfall. Dadurch haben sie mich übersehen. Sie haben den Wush mitgenommen und haben den Transporter angezündet. Ich konnte gerade noch raus klettern, bevor der Transporter in die Luft flog. Ich habe zum Glück nur zwei gebrochene Beine. Doch meine Karriere wird nun wohl zu Ende sein“ erzählte Kohlmann alles.
“ Sie hätten den Wush in meiner Obhut lassen sollen“ meinte Pack.
“ Ich wusste, dass dieser Spruch kommen wird“ sprach Kohlmann und drehte sich weg.
“ Und jetzt lassen Sie mich bitte alleine“ bat Kohlmann. Pack atmete tief durch und ging zur Türe. Er öffnete sie, doch bevor er aus der Tür raus ging drehte er sich noch mal um.
“ Gute Besserung, Agent Kohlmann“ wünschte Pack und danach verließ er das Zimmer. Als er von außen die Tür schloss, stand Jack O’Neill mit verschränkten Armen da und starrte Pack fragend an.
“ Jack, was machen Sie hier?“ fragte Pack überrascht.
“ Wohl das gleiche, was Sie gerade gemacht haben“ antwortete Jack.
“ Er hat mir bereits alles erzählt“ berichtete Pack.
“ Und was hat er gemeint?“ wollte Jack wissen.
“ Nicht der Wush ist geflohen. Der Transport wurde überfallen und der Wush wurde gestohlen“ antwortete Pack.
“ Klingt nach dem NID“ fand Jack.
“ Die Abtrünnigen?“ fragte Pack.
“ Sie haben Wind davon bekommen und wollten sich nicht die Gelegenheit nehmen, diesen Wush zu schnappen und scheuten vor nichts zurück“ meinte Jack.
“ Dieser Wush weiß alles, was Daniel Jackson weiß. Die Abtrünnigen können sehr viel über uns erfahren“ warnte Pack vor der Gefahr.
“ Und außerdem ist ein Wush auf der Erde und wir wissen nicht wo. Keine Ahnung, was die Abtrünnigen vorhaben. Aber falls ihnen der Wush entwischt, wird es große Probleme geben“ fügte Jack die Angsttheorie hinzu.
“ Wir haben keine Ahnung, was sie vorhaben“ meinte Pack.
“ Hoffen wir nur, dass wir es so schnell wie möglich raus finden und es stoppen können“ hoffte Jack.
“ Allerdings“ stimmte Pack zu.
“ Sagen wir es den anderen?“ fragte Jack.
“ Natürlich, machen wir uns auf den Weg“ befahl Pack. Die Beiden marschierten den Gang entlang und schwiegen. Denn jeder machte sich Gedanken, wie diese Geschichte noch Enden könnte. Einer der neuen potentiellen Feinde läuft einfach auf der Erde herum und könnte mit der Hilfe der Abtrünnigen, deren Ziele auch Ungewiss sind, viel auf der Erde anrichten. Doch niemand traute sich ein Wort darüber zu verlieren, denn die Stimmung war schon mies genug. Jetzt hieß es abwarten und hoffen, dass sich die Lage so schnell wie möglich klären würde und auch diese Sache gut ausgeht. Außerdem fiel Jack ein gewisser Name zu dieser Geschichte an.
“ Shannon“ sagte Jack leise, doch Pack hörte es nicht.

Written by Roland Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger

Kritik:
SG1 gerät in einen Hinterhalt der Wush und wird von ihnen verfolgt und angegriffen. Obwohl sich die Iris schließt, kommt noch einer durch den Ereignishorizont, während die anderen Angreifer durch die Iris sterben. Der Wush geht durch 38 Kugeln zu Boden, stirbt aber daran nicht. Das SGC verhört Kaktul, aber als er keine Informationen freigibt, zapfen sie sein Gehirn an. Dadurch kommt er auch zu Informationen über die Erde.
Ein Agent vom NID holt den Wush ab, der Transport wird aber überfallen und der Kaktul geht verloren und ist irgendwo auf der Erde versteckt.

Diese Episode ist eine Mischung aus Action und Handlung, obwohl beides nicht so häufig vorkommt. Der Grund für den kleinen Mangel an Handlung ist aber der, dass es viel über die Wush zu erzählen gibt. Diese Rasse ist zwar schon mehrmals vorgekommen, man weiß aber bisher nur weniges darüber. Diese Folge leitet durch den Schwall an Informationen einen neuen Handlungsstrang ein, solche Folgen sind meistens nicht sehr spannend und mit wenig Handlung, sind aber für den weiteren Handlungsverlauf unbedingt nötig.

Letzte Folge wurde schon ein Feind „vorgestellt“, dieses Mal noch einer. Die Wush sehnen sich nach Rache für den Verlust ihres Universums und wollen die Erde vernichten. Dadurch, dass die Goa’uld vernichtet sind und die Jaffa noch immer kämpfen, haben die Wush genug Leichen um sich zu vermehren. Jetzt stehen also gleich zwei Feinde vor der Haustür, die Gefahr für die Erde ist so groß wie nie zuvor...

Bewertung: 7.0