YOU'LL NEVER WALK ALONE

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Was bisher geschah:
Daniel wurde verstrahlt und stieg zum Lichtwesen auf.
Daniel: Ich werde euch vermissen!
Jack: Wir dich auch.
Platzsprecher: Für unseren Neuling, erklären wir unsere Regeln. Der Kampf beginnt. Ihr zwei kämpft gegeneinander. Nach 3 Minuten wird eine Waffe ins Spielfeld geworfen, die dürft ihr benützen. Ansonsten gibt es keine Regeln, außer das der Gewinner leben muss und der Verlierer tot sein muss. Der Kampf dauert so lange, bis unser Totengräber eine Arbeit hat.
SG-1 schlägt sich durch und gewinnt einen Kampf nach den anderen.
Hammond: Ja, Sir. Ich habe verstanden, keine Menschenleben mehr riskieren. SG-1 wird offizell für vermisst erklärt und ich darf diesen Planeten nicht mehr anwählen. Ja, Sir, ich habe verstanden.
1 Monat später. Nur mehr 6 Kämpfer sind übrig und sie kämpfen gegeneinander. 2 werden getötet. Nur SG-1 ist noch übrig. Sie schlagen sich gegenseitig nieder. Die Waffe wird rein geworfen, eine P90. Jonas erreicht die Waffe als erster und will Jack erschießen, doch es funktioniert nicht. Jack greift sich die Waffe und lud sie. Doch gerade als er schießen wollte, wird der Planet angegriffen und sie flüchten.
Hammond: Wie meinen Sie das?
Janet: Es ist so, als hätten sie in einem Monat, die ganze Hölle durchschritten. Tag für Tag um sein Leben Kämpfen. Töten oder getötet werden. Nicht viel zu essen, körperliche und nervliche Anstrengungen und das über so eine lange Dauer. Das Vertrauen ist gebrochen zwischen SG-1. Wie schon gesagt, es kann sein, dass sie nie wieder so werden wie sie mal waren.

Es klopfte an der Tür der Krankenstation. Janet war noch als letzte in dieser Station, es war bereits 3 Uhr früh, sie musste noch einiges an Papierkrieg bewältigen.
„ Herein“ bat sie. Die Tür ging auf und Hammond kam herein.
“ Guten Abend, Doctor“ meinte Hammond.
“ Guten Abend ist gut“ meinte Janet als sie auf die Uhr sah.
“ Tja, wir arbeiten wohl immer lange“ meinte Hammond, Janet nickte nur zu dieser Aussage.
“ Wie ist der Stand von SG-1?“ wollte Hammond wissen.
“ Körperlich sind sie wieder vollkommen fit, nur physisch weiß ich nicht so recht. Ich glaube, sie haben sich noch nicht selbst verziehen“ erklärte Fraiser.
“ Ich habe eine Routine Mission für SG-1 morgen angelegt“ erzählte Hammond. Janet sprang von ihrem Sessel auf und starrte Hammond verdutzt an.
“ Das ist doch nicht ihr ernst, sie vertrauen sich noch nicht einmal selbst, wie sollen sie dann eine Mission überstehen?“ fragte Janet.
“ Es ist eine sehr ungefährliche Mission. Es ist ein Strand wo es einfache Untersuchungen gibt. Der Planet ist unbewohnt und wir wollen nur testen ob dies ein Planet wäre, wo wir flüchten könnten“ erklärte Hammond.
“ Aber sie sind noch nicht so weit“ meinte Janet.
“ Das Beste für Soldaten ist es, nach einem tragischen Ereignis den Alltag wieder aufzunehmen und bei Ihnen ist es eine Mission“ meinte Hammond. Janet wollte schon wieder protestieren.
„ Es hat auch damals geholfen, als Daniel Jackson verschwand“ meinte Hammond.
“ Und was ist danach alles passiert?“ wollte Janet wissen. Hammond schluckte etwas tief.
“ Es ist das richtige für sie, das müssen sie durchstehen, dann geht es ihnen wieder besser, glauben sie mir“ meinte Hammond und verließ den Raum, bevor Janet wieder widersprechen konnte. Der Tür fiel zu und Janet saß sich wieder nieder. Sie griff sich wieder mal auf den Bauch.
“ ja mein kleiner, es ist nicht das richtige“ sagte Janet zu ihrem Baby. Was Janet nicht bemerkte, Daniel Jackson stand plötzlich an der Tür und starrte Janet an.
“ Wer weiß“ sagte Daniel, doch Janet schien es nicht zu hören.

Es war soweit. Nach 3 Wochen gingen sie wieder auf eine Mission. Nun kam der Moment der Wahrheit, würden sie sich selbst jemals wieder vertrauen. Niemand hätte geglaubt, dass dies Möglich sein kann. 1 Monat Überlebenskampf der härtesten Art. Das war nicht einfach so zu vergessen. Es ist nicht so, dass sie sich gegenseitig hassen, sie hassen sich nur selbst, dass sie wirklich bereit waren, ihren besten Freunde, ihre Teamkameraden, die besten Leute zu töten. Einfach so, nur weil es ein Anderer befahl. Normalerweise müssten sie ja den Tot vorziehen. Aber sie waren wirklich bereit, den Anderen zu töten, nur damit man selbst überlebt. Das zeichnet kein Team aus. Das ist eine Schande, aber was sollte man machen. Es ist vorbei und sie haben eine neue Mission, die nicht zu schwer werden wird. Das Vertrauen muss erst wieder aufgebaut werden, wenn das überhaupt möglich ist. Was wäre wenn sie wieder gefangen genommen würden, töten sie sich dann wirklich gegenseitig. Keiner war sich mehr richtig sicher, jeder fühlte sich unwohl. Sie vertrauten sich selbst nicht mehr. Doch diese Mission stand an und das Stargate war bereits offen. Alle 4 Mitglieder des SG-1 Teams standen vor dem geöffneten Stargate und starrten hinein. Jeder für sich, keiner zeigte irgendeine Reaktion. Es schien als wären sie alle in Trance. Durch die Schwimmer konnte alle einen kurzen Moment wirklich alles vergessen und waren wieder kurz sie selbst. Doch das wurde alles unterbrochen, von General Hammond, der meinte:
„ Viel Glück SG-1“ und holte damit alle zurück aus ihrer Trance.
“ Danke, Sir“ meinte Colonel O’Neill und richtete seine Kappe. Kurz darauf verschwand er im Energiehorizont, genau wie die Anderen von SG-1
„ Hoffentlich geht das gut“ meinte Janet, die total unsicher da stand und schon fast zitterte.
“ Es ist das richtige, das brauchen sie, um ihr vertrauen wieder aufzubauen. Wir können nur hoffen, dass dies auf funktioniert, da kann leider keiner helfen“ meinte Hammond und verließ den Raum. Janet stand da und senkte ihren Kopf. Daniel saß auf einen Tisch in diesen Raum und hörte alles mit. Doch es schien, dass ihn wieder keiner bemerkte.
“ Na ja, ganz stimmt das nicht, helfen kann schon wer“ meinte Daniel und war auf der Stelle verschwunden. Doch niemand registrierte das. Die Frage war, ist das wirklich Daniel?

Der Planet ähnelte leicht Abydos. Die Sonnen stachen ins Gesicht, es war glühend heiß. Jeder schwitzte sofort als er durch das Stargate auf diesen Planeten kam. Man sah nichts anderes als Sand, gelber, trockener Sand. Jeder stand einmal da und machte seine Jacke auf, damit ihr Körper etwas Luft bekam. Danach wurde mal durchgeatmet, bis auf Teal’C, der dies alles gewohnt ist und dank seinem Junior spürt er nicht relativ viel.
“ Und was machen wir nun hier?“ fragte Jonas.
„ Wissenschaft“ antwortete Carter.
“ Die wir ja alle so lieben“ fügte Jack hinzu und kassierte einen bösen Blick von Carter. Beide waren tot ernst. Beide gingen so schnell wie möglich auseinander, in der Hoffnung, dass nichts passieren würde.
“ Dann fangen wir mal an“ befahl Jack.
“ Bodenproben?“ fragte Teal’C.
“ Jep“ antwortete Jack.
“ Und warum sind dann wir hier?“ wollte Teal’C wissen.
“ Daran denke ich auch gerade“ stellte Jack fest und grübelte vor sich hin. Carter war die Begeisterte in der Runde. Sie war die einzige, die Bodenproben machte und dabei viel zu viel Fach-Chinesisch spricht.
“ Haben sie es bald?“ fragte Jack.
“ Gleich Sir“ antwortete Carter. Da erblickte sie etwas.
“ Seht mal, sind das Sandklippen?“ fragte Carter.
“ Sandkippen?“ Jack kannte sich nicht aus. Carter hob ihren Zeigefinger und zeigte dort hin. Es war wirklich so. Es war ein Sandhügel, der Wahnsinnige 25 Meter Steil nach oben ging.
“ Das hab ich ja noch nie gesehen“ stellte Jack fest.
“ Ist auch nicht die Erde“ bemerkte Jonas mit einer noch ärgeren Neugierde wie Jack.
“ Darf ich?“ fragte Carter, sie war sich unsicher, sie wollte nichts falls machen.
„ Natürlich“ antwortete Jack und sie gingen los zu diesen Hügeln, die wirklich gewaltig aussahen.
“ Sherel’nokelm“ meinte Teal’C.
“ Das hast du schon mal gesagt“ stellte Jack fest.
„ Allerdings“ stimmte Teal’C zu.
“ Wahnsinnig Cool“ meinte Daniel, der sich auch daran erinnerte. Doch niemand bemerkte ihn. Er stand in einem Baumwollenpullover mit leicht Gelber Farbe und einer Beschen Jeans hinter SG-1, er schwitzte nicht, er stand einfach da und war auch gleich danach wieder verschwunden.
„ Carter nehmen sie ihre Proben, ich mag weg hier, dass ist mir zu heiß“ befahl Jack und Carter gab mit einem Nicken bekannt, dass sie den Befehl verstanden hat. Teal’C ging etwas nach vorne und starrte hinunter.
“ Da liegen Leichen“ bemerkte Teal’C. Jonas schreckte leicht zurück, dass wollte er nicht sehen, doch Jack war bereits auf dem Weg dorthin. Beide starrten runter.
“ Skelette, die müssen wohl vor langer Zeit hier runter gefallen sein“ meinte Jack.
„ Allerdings“ stimmte Teal’C zu. Carter bückte sich nieder um eine Bodenprobe zu nehmen, da merkte sie, wie sich was verändert. So langsam wurde ihr klar, was es war, der Boden wurde weich, plötzlich merkte sie nur mehr wie sie fiel und zwar nach unten.
„ Was zum Teufel?“ fragte sich Jack und schon plumpste auch er durch den Boden, genau wie Teal’C. Alle waren verschwunden, bis auf Jonas. Der erschreckt etwas weiter hinter stand und auf den leeren Hügel stand.
“ Oh mein Gott“ meinte Jonas und lief Richtung Stargate. Daniel stand plötzlich da und starrte nach unten.
“ THE SHOW MUST GO ON“ meinte Daniel einfach und war schon wieder verschwunden, und wie immer hat ihn keiner war genommen.

Der Alarm dröhnte durch die Gegend. Jeder sah mal kurz erschrocken in die Höhe, bis der normale Alarmzustand begann.
“ Aktivierung von außerhalb, Iris wird geschlossen“ meinte der Sergeant. Hammond lief die Stiege runter und lief sofort zum Sergeant, wie immer, wenn der Alarm los ging.
„ Was gibt es Sergeant?“ wollte Hammond wissen.
“ Der Code von SG-1, Sir“ beantwortete der Sergeant die Frage des Generals.
„ Die sind doch erst vor 20 Minuten auf diese Mission gegangen“ wunderte sich Hammond.
“ Iris öffnen“ befahl Hammond dann schließlich und der Befehl wurde auch ausgeführt, die Iris wurde in Sekundenschnelle geöffnet und der Energiehorizont war frei für die Lebewesen dieser Galaxie. Und da kam er auch schon, Jonas Quinn, aber leider ganz alleine. Das Stargate schloss sich und Hammond sah verdutzt Jonas an.
“ Wir haben ein Problem, General“ meinte Jonas und Hammond deutete auf den Besprechungsraum. Jonal lief sofort dort hin, so schnell er nur konnte.
„ Was ist passiert?“ fragte Hammond.
“ Colonel O’Neill, Major Carter und Teal’C sind einer Art Sandklippe hinuntergestürzt, ich glaube sie brauchen Hilfe und zwar schnell“ erklärte Jonas.
“ Sandklippe?“ fragte Hammond.
“ Sie sind gute 30 Meter in die Tiefe gefallen, in Sand, und es wird Nacht“ erklärte Jonas.
“ Was hat die Nacht damit zu tun?“ fragte Hammond.
“ Am Tag hat es auf diesen Planeten fast 60 Grad im Plus. Doch in der Nacht sinkt dies zu Minus 40 Grad Celsius. Es besteht die Möglichkeit das SG-1 erfriert, wir müssen schnell handeln“ erklärte Jonas. Hammond nickte und meinte:
“ Worauf warten Sie denn?“ und Jonas stürmte sofort los.

Das Blaue am Himmel war verschwunden, es wurde schwarz, mit weißen Flecken darauf. Es war klar, es wurde Nacht. Jeder wusste was auf sie zu kam, der sichere Erfrierungstod, das wollten sie eigentlich nicht auf dieser Mission, sie lagen auch ziemlich weit auseinander, sie wussten nicht einmal, ob ihre Kameraden überhaupt noch leben, obwohl sie auch taten. Es wurde wirklich eisig kalt und jeder bereitete sich auf den Tod vor.
„ Da drüben ist es passiert, bitte aufpassen“ warnte Jonas, der mit dem Rettungsteam Sg-14 auf diesem Planeten war.
“ Wir passen schon auf, danke“ meinte der Anführer von SG-14.
„ OK, das wird aber sehr schwierig“ stellte ein Mitglied von SG-14 fest.
“ Wenn Sie einen Weg darunter wissen, dann sagen Sie es uns, ansonsten steigt da niemand runter“ erklärte der Anführer von SG-14. Jonas stand da, mit dem Schweiß im Gesicht und starrte nach unten.
“ Tut mir Leid“ meinte der Mann und Jonas war den Tränen nahe.
Jack lag da und war schon halb tief gefroren. Plötzlich hörte er eine Stimme, wie die Anderen, es war Jonas:
„ TUT MIR LEID“ brüllte Jonas und ging von der Klippe zurück.
“ Na toll, das war es also“ stellte Jack fest und machte die Augen zu.
„ Nicht ganz Jack“ meinte plötzlich eine Stimme. Jack öffnete die Augen und da stand Daniel.
“ Oh Nein, ich hasse diese Träume“ meinte Jack.
“ Dies ist kein Traum“ meinte Daniel lächelnd.
“ Das sagtest du in den Anderen Träumen auch“ sagte Jack. Daniel grinste.
“ Danke, dass du dich verabschieden willst“ bedankte sich jack.
“ Nein, das will ich nicht“ betonte Daniel.
“ Was denn dann?“ wollte Jack wissen.
“ Euch retten“ antwortete Daniel.
“ Kannst du uns raufbeamen oder so was?“ stellte Jack die Frage sehr neugierig.
“ Das darf ich leider nicht, ich darf in euer Handeln nicht eingreifen, dass wäre ein missbrauch der Regeln“ erklärte Daniel.
“ Gut und was machst du dann hier?“ wollte Jack nun endlich wissen.
“ Euer Vertrauen wieder herzustellen, deshalb bin ich hier“ antwortete Daniel. Jack erhob sich, sah dabei Daniel an. Jack zog sich seinen Schuh aus und warf ihn auf Daniel. Doch der ging glatt durch, ohne irgendwelche Probleme.
“ Tschüss mein Traum-Daniel“ meinte Jack und legte sich wieder hin.

„ Ihr müsst mir Vertrauen, bitte“ flehte Daniel.
“ Du bist nicht wirklich“ meinte Sam.
“ Ach komm schon Sam, ich bin reine Energie, du musst mir zuhören, ihr müsst euch vertrauen, dass auf diesen Planeten damals, war nicht so schlimm, hör mir bitte zu“ bettelte Daniel weiter.
“ Ich Fantasiere kurz vor meinen Tot, dass ist alles. Du bist einfach etwas höheres geworden und mein Wunsch dich noch einmal zu sehen vor meinen Tot, hat deine Projektion hervorgerufen“ erklärte Carter.
“ Denk doch bitte nicht so logisch“ meinte Daniel. Sam sah ihn nur mit schmachtendem Blick an.
„ Danke das du vorbei geschaut hast“ meinte Sam, und drehte sich um. Daniel war am verzweifeln.
„ Ich habe nicht gewusst, das Jaffas zu fantasieren beginnen, bevor sie den Ewigen Pfad in angriff nehmen“ meinte Teal’C.
“ Du fantasierst nicht, ich bin real, nur pure Energie“ versuchte Daniel nochmals zu erklären.
“ Du bist nicht mehr da, du bist tot, verschwunden, wir werden dich nie wieder sehen, ich verstehe nicht, warum mein Symbiont das nicht verhindert“ sprach Teal’C zu sich selbst.
“ Da es da nichts zu bekämpfen gibt“ meinte Daniel. Teal’C schloss seine Augen und begann zu meditieren.“
“ Bitte kein Kel’noreem“ bat Daniel.
“ So kann ich länger überleben“ meinte Teal’C und ging immer mehr in den Zustand des Kel’noorem. Und bald war er nicht mehr Aufnahmefähig. Daniel stand da und wusste nicht mehr was er machen sollte um seine Freunde zu retten.

„ Tut mir Leid, Sir“ entschuldigte sich Jonas Quinn.
“ Was ist passiert?“ fragte Hammond sofort als Jonas durch das Stargate kam.
“ Es gibt irgendwie keinen Weg nach unten, es ist viel zu gefährlich“ erklärte Jonas.
“ Da sind aber nicht Sie schuld“ beruhigte Hammond Jonas.
“ Sie liegen da unten und ich nicht, das finde ich ist ein Problem und ich weiß keine Lösung. Klar bin ich Schuld. Ich kann Daniel nicht ersetzen, er würde eine Lösung wissen und alle retten“ beschimpfte Jonas sich selbst und verließ sofort den Stargate Raum in einem Mordstempo.
„ Verdammt“ fluchte Hammond und verließ ebenfalls den Raum. Daniel stand regungslos da und starrte ins geschlossene Stargate. Wieder bemerkte ihm keiner.
“ Ich habe auch keine Lösung“ meinte Daniel und schüttelte den Kopf.
Jonas war in seinen Quartier uns saß auf seinen Bett. Sein Kopf war gesenkt und er schüttelte ihn leicht. Tränen waren nicht mehr so weit entfernt. Es klopfte an der Tür. Jonas blieb regungslos am Bett sitzen und rührte sich nicht.
“ Jonas, darf ich rein kommen?“ fragte Janet. Sie hatte wohl was mitbekommen und wollte wohl helfen.
“ Muss das sein?“ fragte Jonas.
“ Wenn ich darf, ja“ antwortete Janet. Jonas grinste leicht. Es war eine Antwort, die überhaupt keinen Sinn ergab. Aber was sollte er machen, als zu sagen:
„ Na gut, die Tür ist offen“ und schon war Janet im Raum.
„ Na wie geht’s dir?“ fragte Janet.
“ Blöde Frage“ meinte Jonas der noch nicht einmal seinen Kopf in die Höhe genommen hat.
“ Was ist denn los?“ wollte Janet wissen.
“ Ich kann Ihnen nicht helfen und sie werden sterben“ erklärte Jonas. Janet streichelte seine Schulter.
“ Wir werden schon eine Lösung finden“ baute Janet Jonas auf.
“ Das ist das Problem. Ich werde keine Lösung finden, aber Dr. Jackson würde eine finden und sie retten. Ich bin einfach nicht gut genug für dieses Team“ jammerte Jonas.
“ Wie meinst du das?“ fragte Janet.
„ Wäre Daniel damals bei den Gladiatoren kämpfen dabei gewesen, wäre er die moralische Stütze gewesen. Es wäre nie soweit gekommen und wir hätten nie daran gedacht uns gegenseitig zu töten um zu überleben“ erklärte Jonas.
„ Daniel war auch schon öfters in Situationen die er nicht bewältigen konnte. Er hätte fast das ganze Team sterben lassen nur weil er von einem Sarkophag süchtig war. Und in der Entzugsphase hatte er sogar mich angegriffen und verletzt. Jack hätte er dann noch fast erschossen. Jack hat ihn gerettet. Daniel hatte viel Blödheiten gemacht, vielleicht nicht so viele, aber er hatte auch Situationen in denen er keine Lösung hatte. Nicht einmal so eine, wie bei deinem Planeten“ erzählte Janet. Jonas hob seinen Kopf und lächelte Janet an.
“ Sogar du hast diesmal einen Fehler gemacht“ meinte Jonas plötzlich. Janet starrte ihn komisch an.
“ Wir haben noch genug vertrauen in einander. Das Problem was wir haben, ist nicht dies, dass wir uns gegenseitig töten wollten, sondern dass wir dies nicht verhindern konnten. Das Problem sind nicht die Anderen, sondern wir selbst“ erklärte Jonas. Janet starrte Jonas etwas verwirrt an.
„ Ist eigentlich logisch, überleg dir was, wir finden gemeinsam schon eine Lösung, bis jetzt haben wir es immer geschafft die Anderen zu retten. Auch wenn der Weg sein eigener Tod war“ meinte Janet und klopfte Jonas noch einmal die Schulter. Danach stand sie auf und ging. Jonas hörte nur eines:
„ Danke Jonas“ und diese Stimme war eindeutig männlich. Also war es nicht Janet und sonst war aber niemand im Raum.

„ Jack „ rief Daniel zum tausendsten Mal, doch er rührte sich nicht.
„ Ich bin ein höheres Wesen Jack, ich spüre wann du Bewusstlos bist“ erklärte Jack.
„ Ach verdammt noch mal, kannst du mich nicht in Ruhe lassen“ regte sich Jack auf.
“ Ich weiß dein Problem“ meinte Daniel.
“ Wie schön für dich, dann verwandle dich doch in deine Energie und gehe zu deiner Oma“ schrie Jack.
„ Omar“ besserte Daniel seinen alten Freund aus.
“ Wie auch immer“ meinte Jack.
“ Das Problem ist nicht das vertrauen in die Anderen, nicht wahr. Das Problem bin ich“ unterbreitete Daniel Jack seinen Vorschlag.
“ Wie meinst du das?“ fragte Jack, der plötzlich interessiert zuhorchte.
„ Du bist sauer auf mich, dass ich mein Leben geopfert habe für Leute die sich fast selbst getötet hätten und auf uns nicht gehört haben“ meinte Daniel.
“ Mein Problem ist es, dass wir diesen Menschen helfen wollten. Sie wollten aber unsere Hilfe nicht, doch du rennst einfach da hin, stürztest dich hinein und rettest einen ganzen Planeten. Stirbst aber und lasst mich einfach ganz alleine Zurück. Ich bin nicht der hellste. Ich bin der Soldaten Typ, du bist der „ Ich glaube das gute am Menschen“ Typ. Einmal war ein Typ der richtige, einmal deiner. Auch wenn es nicht so schien, wir waren ein fast unbesiegbares Team. Carter mit ihren IQ löste die Technischen Probleme, Teal’c die Jaffa Probleme, ich die Militärischen Probleme und du löstest die moralischen Konflikte von uns allen. Wir waren ein unbesiegbares Team. Dann bist du einfach gegangen, für wildfremde Leute die sich nicht helfen lassen wollten. Das Team wurde schwach und sie an was wir fast gemacht hätten. Ich bin vielleicht einer der besten Soldaten, die mein Land überhaupt hat. Aber gerade, dass ist mein größtes Problem. Ich bin Soldat und kämpfe um mein Leben und wenn wieder so eine Situation kommen würde, könnte es sein, dass ich wirklich alle töte, nur weil keiner da war, und mich mit seiner Moral genervt hat und ich im tiefsten inneren dies als Stärkung annahm. Das ist mein Problem. Ich weiß, dass Jonas für uns sein Leben geben würde, wenn er es jetzt könnte. Nur wenn wieder so eine Situation wie damals auf uns zukommt, dann fehlst du uns, der uns am Leben erhält, so wie jetzt. Das ist mein Problem“ erklärte Jack mit Tränen in den Augen.
„ Ich dachte, dass gerade du am besten damit leben kannst, dass ich nicht mehr da bin“ meinte Daniel.
“ Ich lass nur nichts durchdringen, aber ich habe mich bis heute mich nicht damit abgefunden und ich werde noch lange brauchen, bis ich es geschafft habe. Sogar der Tod meines Sohnes hängt mir noch ziemlich nach. Es ist einfach Zeit für mich zu sterben“ meinte Jack.
“ Nein ist es nicht, ich war immer bei euch, mit einem gewissen Teil meiner Energien. Wenn ihr wirklich ärgste Probleme gehabt hätten, wäre ich sofort eingeschritten. Ich hätte halt gegen die Regeln verstoßen, aber ich hätte es getan“ erklärte Daniel.
“ Ach ja, wo warst du, wo ich fast abgedrückt hätte?“ fragte Jack.
“ Wer glaubst du hat den Jaffa die Information geben, wo sich der Planet befindet, damit er es Anubis sagt und dass er damit den Planeten angreift? Das war ich“ erklärte Daniel. Jack stockte etwas leicht.
„ Ich habe damit mein Leben riskiert, so wie es jetzt ist. Wenn Omar das erfahren hätte, würde ich nicht mehr existierten, so wie ich jetzt existiere. Denn die Bestrafungen sind hart und ich hätte mich nicht einmischen dürfen. Das was ich hier gerade mache, ist sehr stark an den Grenzen. Ich darf eigentlich nicht eingreifen, aber wenn es keinen anderen Weg mehr gibt, werde ich einschreiten. Nur leide habe ich keine Macht euch hier einfach weg zu transportieren, etwas mithelfen müsst ihr auch. Du hast nicht einmal Carter oder Teal’c gesucht, sie suchen dich auch nicht. Ihr wolltet einfach nicht mehr, keinen Kampfgeist. Und deshalb bin ich hier, gemeinsam haben wir bis jetzt alles geschafft, deshalb schaffen wir auch das“ ermutigte Daniel seinen alten Freund Jack.
„ Danke, Daniel“ bedankte sich Jack und schon war Daniel verschwunden. Jack grinste und versuchte aufzustehen, was ihm allerdings nicht leicht viel. Wenn er schon sterben müsste, dann doch bei den Anderen, zusammen, aber nicht alleine.

„ Was habe ich getan?“ fragte Daniel plötzlich. Er kam wie in letzter Zeit so oft aus dem nichts. Carter öffnete ihre Augen und starrte Daniel verdutzt an.
“ Wie bitte?“ fragte sie, denn sie konnte dieser Frage überhaupt nicht folgen.
“ Das Problem, dass du hast, bin ja ich. Nicht das ihr euch alle nicht mehr vertraut, dass tut ihr, aber irgendwie bin ich bei euch allen das Problem. Was habe ich getan, Sam?“ fragte Daniel.
„ Du bist gegangen“ antwortete Carter.
“ Das weiß ich auch“ meinte Daniel.
“ Was hast du dir dabei gedacht?“ fragte Sam.
„ Ich wollte nicht, dass diese Menschen sterben. Ich setzte mich halt für sie ein, wie ich es so oft mache. Ich bin verstrahlt worden und bin dabei gestorben und habe die Möglichkeit genommen, ein höheres Wesen zu werden“ erklärte Daniel.
„ Das ist so nicht wahr“ meinte Sam plötzlich. Daniel starrte sie verdutzt an, denn er wusste, dass dies die Wahrheit war.
„ Mein Vater hatte dich gerade geheilt. Du hättest überlebt, aber du wolltest ja unbedingt gehen, warum darf ich nicht jetzt auch einfach gehen, wenn ich will?“ fragte Carter.
“ Ja, ich hätte überleben können. Aber was wäre dann gewesen? Ganz Gesund wäre ich nicht mehr geworden, ich habe Jacob gehört. Meine Wahl war, als Pflegebedürftiger Mensch zu Leben oder als Höheres Wesen mit Möglichkeiten noch was zu verändern, also das kannst du mir wohl nicht verübeln“ erklärte Daniel.
„ Doch“ meinte Carter.
„ Wieso denn?“ wollte Daniel nun endlich wissen.
“ Du hast mich einfach im Stich gelassen. Ich wusste nicht, was ich denken soll. Du warst einfach weg, obwohl du gerettet hättest werden können. Du hast lieber eine ungewisse Zukunft als Energie gewählt, über die wir gar nichts wissen, als mit mir zusammen zu sein. Du bist lieber eine Energiegestalt, als ein Freund von mir. Ich brauche dich, so wie ich das ganze andere Team auch brauche. Du hast mich im Stich gelassen. Durch diese Entscheidung, Daniel, ist ein Teil von mir gestorben. Dies war ein sehr großer Teil meines Lebens. Ich verstehe diese Entscheidung einfach nicht“ beschimpfte Carter ihren alten Freund Daniel.
“ Wie du weißt Sam, wollte ich immer was bewegen. Ich ging einfach durch das Stargate, ohne ein sicheres Zurückkommen zu wissen. Ich ging einfach hin, meine Neugierde leitete mich. Daraus ist so eine Art Weltraumpolizist Einstellung geworden. Ich versuche denen zu helfen, die sich selbst nicht helfen konnten, oder einfach Hilfe brauchten“ erklärte Daniel. Sam stimmte dieser Erklärung zu:
„ Das ist der Daniel den ich kenne“ meinte Sam.
“ Und das bin ich auch noch. Überlege mal Sam. Ich hatte die Wahl. Ein Behinderter, ein Krüppel. Ich könnte nichts mehr bewegen. Ich wäre bei euch, als Mensch, aber ein Pflegefall. Oder ich bin ein höheres Wesen. Kann Kulturen beschützen, die wirklich Hilfe brauchen. Ich greife dort ein, wo etwas passiert, was nicht passieren sollte. Ich bin der Beschützer der normalen Entwicklung. Alles entwickelt sich wie es sollte, und dafür kämpfen wir. Und ich war immer bei euch, hätte es wirkliche Probleme gegeben, hätte ich eingegriffen. Du kennst mich. Das war meine Wahl und ich finde, dass diese Entscheidung ganz nach Daniel kam“ erklärte Daniel zu Ende. Sam lag da und starrte Daniel an. Ihr wurde klar, dass er vollkommen Recht hat und sie in ihrer Trauer einfach vieles Umgedreht hat, damit sie sauer auf ihn sein kann. Ein großer Stein fiel ihr vom Herzen und entlockte ihr sogar ein lächeln.
„ Aber Janet wird ein Kind auf die Welt bringen, dass dieses Universum zerstören wird. Warum hast du da nicht eingegriffen? Das ist das einzige was deiner Erklärung im Wege steht“ wollte Carter wissen, dies war das einzige, was sie noch zweifeln ließe. Daniel lächelte leicht und meinte:
„ Alles wird in dieser Hinsicht gut, vertraue mir“ meinte Daniel. Plötzlich war er verschwunden und Jack tauchte auf.
“ Carter?“ fragte Jack.
“ Ja, Colonel“ antwortete Sam.
“ Gut du lebst, komm wir müssen Teal’C finden und einen verdammten weg da rauf finden“ schlug Jack vor. Carter grinste und meinte:
„ Alles wird gut, vertraue mir“ meinte Carter und Jack starrte sie etwas verwirrt an und half ihr dann hoch. Es wurde immer kälter, nicht mehr lange und sie wären tot. Sie müssten sich beeilen, die Nacht würden sie nicht überleben.

„ Teal’C?“ fragte Daniel gespannt. Teal’C war noch immer im Kelno’reem und rührte sich nicht.
“ Komm schon bitte, du musst mit mir reden“ bat Daniel. Doch Teal’c rührte sich nicht. Daniel wusste aber genau, dass er alles mitbekam. Also musste es bei Teal’C besonders tief sitzen.
„ Teal’C, komm schon, rede mit mir“ flehte Daniel noch einmal. Doch Teal’C konzentrierte sich wieder mehr auf sein Kelno’reem. Er war bereits in einer tiefen Phase dieser Meditation. Es war alles ziemlich verschwommen. Doch plötzlich befand sich Teal’C in der Arena der Gladiatoren. Alles stand still, so wie die Zeit eingeschmolzen war. Nur Teal’C konnte sich bewegen. Er sah sich um und er begann zu schwitzen.
“ Ich will dir nur helfen“ meinte Daniel, der auch plötzlich da stand.
„ Lass mich hier weg, bitte, lass mich hier weg“ schrie Teal’C und brach zusammen. Er lag am Boden und schrie um Hilfe.
“ Teal’C was ist bloß los mit dir, rede mit mir“ bat Daniel.
“ Lass mich hier bitte weg“ flehte Teal’C und wurde immer leiser und schwächer. Plötzlich verwandelte sich die Arena in einen verlassenen Raum, wo das Stargate stand, das hell erleuchtet war.
“ Besser?“ fragte Daniel.
“ Viel besser, danke“ bedankte sich Teal’C und stand auf.
“ Teal’C was ist los mit dir?“ wollte Daniel nun endlich wissen.
“ Lass mich einfach in ruhe, bitte“ flehte Teal’C.
„ Nein, ich muss wissen was mit dir los ist. Das Leben der Anderen hängt davon ab“ meinte Daniel. Teal’C stockte plötzlich.
“ Sie können mir nicht mehr vertrauen“ meinte Teal’C plötzlich.
“ Wieso denn nicht?“ wollte Daniel wissen.
“ Ich war so schwach, meine Primusängste kamen wieder hoch. Ich muss der stärkste sein, ich muss der beste sein, ich muss überleben. Ich fühlte mich, wie damals wo Apophis mein Hirn manipulierte. Ich wusste wer sie waren, doch ich wollte sie unbedingt tot sehen. Ich wollte sie töten. Mein Wille ist schwach, ich habe den Tot verdient“ erklärte Teal’C seine Lage.
“ Du wolltest überleben. Nicht die Anderen töten um zu Überleben. Da ist ein kleiner Unterschied“ verteidigte Daniel den Jaffa Teal’C.
“ Kein großer Daniel Jackson“ widersprach Teal’C.
„ Denk einmal nach, was du genau gedacht hast, als Jonas abdrücken wollte um Jack zu töten?“ fragte Daniel.
“ Gar nichts, das ist ja das Problem“ antwortete Teal’C.
“ Das ist nicht wahr, denk genau nach „ bat Daniel.
“ Nichts, ich fühlte keine Angst oder sonst was“ war wieder die Antwort von Teal’C.
“ Dann lässt du mir keine andere Wahl“ meinte Daniel und plötzlich war Teal’C wieder in der Arena. Die Vorfälle begannen wieder von vorne. Die gleichen Gefühle kamen in Teal’C hoch. Ich muss sie töten um zu überleben. Er war bereit dazu. Jonas ergriff die Waffe, der Moment wurde immer langsamer, es schien, als würde die Zeit einfrieren. Teal’C bekam ein drücken im Magenbereich.
“ NEIN“ schrie Teal’C plötzlich als Jonas abdrücken wollte, der Moment fror ein.
“ Das hast du gedacht, als Jonas abdrücken wollte. Du hast einen starken Willen. Du bist stark, du hättest sie nicht getötet“ erklärte Daniel. WUMM, und Teal’C war aus seiner Meditation erwacht. Er lag wieder in dieser Wüste, die eisig kalt war. Doch Jack und Sam waren über ihn gebückt.
“ Geht’s dir gut?“ fragte Jack.
„ Natürlich, O’Neill“ antwortete Teal’C.
“ Gut, dann weg hier“ schlug Carter vor und die Anderen hatten nichts dagegen.

Ein dunkler Raum. Nur 2 Personen befanden sich darin. Daniel Jackson und Omar De Sala.
„ Ich habe die Aufgabe gelöst“ berichtete Daniel.
“ Ich habe dich beobachtet. Du hast Anubis informiert, wo der Planet sich befindet. Du musst eine Strafe bekommen“ meinte Omar.
“ Gut, die nehme ich in Kauf. Aber ich habe die Aufgabe bestanden. Sie müssen doch nun überleben“ dachte Daniel.
“ Sie werden keinen Weg nach oben finden und Jonas Quinn wird nicht mehr auf diesen Planeten gehen“ antwortete Omar.
“ Unser Deal war, wenn ich es schaffe, dass sie sich wieder vertrauen, dann würden sie es schaffen. Ich habe es geschafft“ beschwert sich Daniel.
“ Nicht du hast die Aufgabe gelöst, sondern Jonas Quinn“ besserte Omar Daniel aus.
„ Aber ich habe mit ihnen gesprochen und ihre Probleme gelöst“ erklärte Daniel.
“ Jonas Quinn hat dir gesagt in welche Richtung du gehen sollst und du hast das Labyrinth besiegt“ widersprach Omar.
“ Was heißt das jetzt?“ wollte Daniel wissen.
“ Du hast gegen eine Regel verstoßen, ich muss dich bestrafen. Du hast nicht diese Aufgabe bewältigt, warum sollte ich dich belohnen?“ wollte Omar wissen.
“ Gut, ich nehme meine Strafe entgegen. Gut, ich bekomme keine Belohnung, da ich diese Aufgabe nicht gelöst habe. Aber hat dann nicht Jonas Quinn eine Belohnung verdient?“ wollte Daniel wissen.
“ Allerdings“ stimmte Omar zu und sah Daniel an.
“ Dann habe ich eine weitere Aufgabe für dich“ befahl Omar.

Jonas saß verzweifelt in sein Zimmer und dachte nach. Wie könnte er bloß seine Freunde retten, er hatte keine Ahnung, keine Idee, was sollte er nur machen?
„ Hallo Jonas“ sagte plötzlich eine Stimme. Jonas drehte sich um und konnte seinen Augen nicht trauen.
“ Doktor Jackson?“ fragte Jonas total verwirrt.
“ Ich purer Energie, ja“ antwortete Daniel.
“ Oh, gut das Sie hier sind, wir haben ein Problem“ versuchte Jonas zu erklären.
“ Weiß ich bereits schon alles“ stoppte Daniel seinen Ersatzmann Jonas.
“ Gut, dann wissen Sie sicher was zu machen ist?“ wollte Jonas wissen.
“ Eben nicht“ widersprach Daniel. Jonas stand da und wusste nicht was er denken sollte.
„ Wie?“ fragte Jonas, der nicht wusste, was er denken sollte.
“ Ich bin schon lange hier und habe um eine Lösung gesucht. Meine Aufgabe war es, das vertrauen zwischen euch wieder aufzubauen, dann dürfte ich euch allen helfen. Nur schaffte ich es nicht „ fing Daniel an zu erklären. Er spürte wie Jonas innerlich zusammenbrach, wenn nicht einmal Daniel eine Lösung hat, wer denn dann?
„ Doch dann lauschte ich das Gespräch zwischen dir und Janet. Da kam ich drauf, dass das Problem nicht das vertrauen war, sondern ihre Probleme mit der neuen Welt, neue Probleme. Irgendwie war ich das Problem, und auch wieder die Lösung. Ich habe Ihnen geholfen, sie kämpfen zurzeit um ihr Leben“ erklärte Daniel weiter.
“ Dann haben sie eine Lösung gefunden“ hoffte Jonas.
“ Leider nicht „ besserte Daniel Jonas aus.
„ Aber…“ Jonas kannte sich nun gar nicht mehr aus.
„ Ich habe das Problem nicht gelöst, sondern du. Deshalb darf ich SG-1 nicht helfen“ erklärte Daniel zu Ende. Jonas hatte irgendwie das Gefühl, dass er schuld sei, Aber er hat doch nur nach einer Lösung gesucht. Er kann doch daran nicht Schuld sein.
“ Deshalb ist mir Befohlen worden, dich zu belohnen, da du dieses Rätsel gelöst hast“ fügte Daniel noch zu seiner Erklärung hinzu.
“ Und wie kann ich helfen?“ fragte Jonas gespannt. Daniel hob seine Hand die plötzlich anfing zu glühen. Es wurde immer heller im Raum. Jonas konnte schon nichts mehr sehen, so hell war es hier. Plötzlich schoss ein heller Strahl aus dieser Hand und schoss direkt in Jonas Hirn. Einen Moment lang, dachte Jonas dass er sterben würde, solche Schmerzen hatte er davon. Doch plötzlich wurde ihm einiges klar. Er sah es direkt vor seinen Augen, der Weg nach unten, der sichere Weg, wo es kein Problem geben kann. Er kann SG-1 retten.
“ Viel Glück, und danke Jonas“ meinte Daniel und verschwand plötzlich. Jonas wusste was zu tun war.

„ Wie soll ich das verstehen?“ wollte Hammond wissen.
“ Ich weiß jetzt wie man runter kommt, ohne einer großen Gefahr entgegen zu treten“ antwortete Jonas.
“ Woher auf einmal?“ fragte Hammond.
“ Ich habe fest nachgedacht und dann ist es mir plötzlich geschossen“ antwortete Jonas.
“ Ich verstehe dies schon, sie wollen sie unbedingt retten und wollen jetzt auch ein Risiko eingehen, ich verstehe dies wirklich, aber ich kann nicht ein anderes Team in Gefahr bringen“ erklärte Hammond.
“ Sir, lassen sie mich allein dort hingehen“ schlug Jonas vor.
“ Kommt nicht in Frage“ lehnte Hammond diesen Vorschlag ab.
“ SG-1 braucht meine Hilfe, bitte General, ich muss dort hin, ich habe die Lösung, bitte“ flehte Jonas.
“ Beruhigen Sie sich, sie können nicht einfach auf diesen Planeten gehen und ihr Leben riskieren, ich brauche auch Sie. Das wäre eine Selbstmordaktion, nach ihrer letzten Erklärung“ widersprach Hammond.
“ Nicht mehr lange und SG-1 werden erfrieren. Ich kann nicht einfach so Tatenlos dastehen, wenn ich eine Lösung habe, bitte General“ jammerte Jonas schon fast.“
“ Ich will SG-1 auch helfen, aber ich lasse nicht zu, dass noch mehr zu Schaden kommen“ rechtfertigte sich Hammond.
“ Dann lassen sie mich mit einem anderen Team dort hingehen, die sollten den Weg begutachten, und wenn er zu gefährlich ist, dann brechen wir die Mission ab“ schlug Jonas vor. Hammond sah Jonas mit einer leichten Hoffnung an.
„ Gut, Sie haben grünes Licht“ stimmte Hammond diesen Plan zu.
“ Danke, General, Danke“ bedankte sich Jonas und lief sofort los.

Es war aussichtslos, es gab keinen Weg nach oben. Sie waren verloren, egal was Daniel sagte, es war aus, es war einfach so.
“ Verdammt, wir schaffen es nie“ meinte Sam.
“ Aber wenigstens sterben wir, mit dem Versuch uns zu retten“ meinte Teal’C.
“ Da hat er Recht, wir haben unser Bestes gegeben, es wollte einfach nicht sein“ verzweifelte Jack.
“ Nicht so voreilig“ meinte Daniel plötzlich, der wieder aus dem Nichts auftauchte.
“ Daniel“ meinten alle 3 Gleichzeitig.
“ Hilfe naht, Jonas ist in Kürze da“ berichtete Daniel.
“ Wie denn das?“ wollte Sam wissen.
„ Vertrauen und Verzweiflung, führt öfters mal zum richtigen Weg“ antwortete Daniel.
„ Danke“ bedankte sich Jack und nickte ihm zu.
“ Ich wache immer über euch, egal was passiert. Ich geht nie alleine euren Weg, vergesst das nie“ sagte Daniel noch bevor er verschwand und Jonas mit den SG-4 Team aufkreuzte.
“ Hey Leute, da bin ich“ meinte Jonas mit einem grinsen.
“ Das erste Mal, dass ich mich freue dich zu sehen“ meinte Jack grinsend. Jonas verstand sofort, dass dies nur ein Scherz war.
„ Na dann mal weg hier“ befahl Jack. SG-4 half den Drei auf die Beine und schleppte sie den ganzen Weg nach oben, wo bereits da Stargate geöffnet war. Sie waren gerettet und konnten wieder auf ihren Planeten, die Erde. SG-4 schleppte SG-1 durch das Tor. Jonas blieb noch einmal kurz stehen und drehte sich um. Daniel stand da.
“ Danke dir“ bedankte sich Jonas.
“ Du hast die Aufgabe ganz alleine bewältigt, ich muss dir danken“ meinte Daniel. Jonas fing an zu lächeln, er hatte nun genug Selbstbewusstsein um die Abenteuer zu bestehen, das spürte er.
“ Es gibt keinen besseren Ersatzmann wie dich, für mich“ meinte Daniel und grinste leicht.
“ Aber ich kann dich nie ersetzen“ meinte Jonas. Daniel nickte leicht und grinste.
“ Ich wache auch über dich, du bist ebenfalls nie alleine“ versprach Daniel.
“ Das weiß ich doch schon längst“ meinte Jonas und grinste auch noch einmal. Danach drehte er sich um und verschwand im Energiehorizont. Daniel war auf einem Schlag in einem leeren schwarzen Raum, wo Omar wartete.
„ Diese Aufgabe hast du gut bewältigt“ meinte Omar.
“ War nicht mehr allzu schwer“ sprach Daniel.
„ Doch nun muss ich dich leider bestrafen“ warnte Omar Daniel vor. Daniel dachte, dass etwas Hartes auf ihn zu kommen würde. Er hat ein schlimmes Verbrechen begangen, einer der höchsten Regeln gebrochen. Das wird hier hoch geschätzt.“
“ Ich bin bereit“ gab Daniel bekannt.
„ Deine Strafe wird sein, dass du nicht mehr auf deine Freunde achten kannst, ohne meine Zustimmung. Du wirst nicht wissen, was bei ihnen vorgeht. Wenn etwas Schlimmes passiert, werde ich es dir natürlich sagen. Nur so kann ich verhindern, dass du dich wieder wo einmischt, wo du dich raushalten solltest“ verkündete Omar die Strafe von Daniel. Das war natürlich noch schlimmer, wie Daniel gedacht hatte. Er kann nicht mehr über seine Freunde achten, sein Versprechen wurde gerade gebrochen, auf das alle so aufbauten. Daniel war sprachlos und stand hilflos in diesem leeren Raum.

Es klopfte an die Tür von Hammond.
“ Herein“ bat Hammond und die Tür öffnete sich.
“ Hallo Doktor“ begrüßte Hammond seinen Arzt Janet.
„ Wie sieht es aus?“ fragte Hammnd. Janet schloss die Tür und begann ihre Diagnose zu verkünden:
„ Körperlich sind sie noch schwach, doch Physisch sind sie wieder Top. Sie Vertrauen sich gegenseitig und haben keine Angst mehr vor sich selbst. Wenn sie körperlich erholt sind, können Sie den normalen Betrieb wieder aufnehmen“ erklärte Janet.
“ Das ist doch eine gute Nachricht“ meinte Hammond mit großer Freude. Janet nickte und grinste ebenfalls.
“ Hatte ich also doch Recht, dass eine Mission das richtige für sie ist. Ich habe halt nicht mit diesen Problemen gerechnet, aber es hat sich gelohnt“ lobte Hammond sich selbst.
“ Wenn sie das meinen General. Nur nächstes Mal würde ich lieber Therapie raten“ schlug Janet vor.
“ Hoffen wir, dass es kein nächstes Mal gibt“ hoffte Hammond. Janet grinste und nickte. Danach verließ sie den Raum wieder. Hammond widmete sich seinem Papierkrieg, und es schien, als würde es im Stargate Center wieder normalen Alltag geben.

Written by Roland Hebesberger 2003
© by Roland Hebesberger/Stargate Center 2003