
Deutsche virtuelle Television
präsentiert:
Eine Stargate Center und Hungry Produktion
Was bisher geschah:
Jacob: Ba’al hat es geschafft, in kürzester Zeit 20 neue Raumschiffe
zu bauen. Doch ich weiß, auf welchem Planeten er diese Raumschiffe bauen
lässt.
Teal’C: Welcher Plan steckt dahinter?
Jacob: Wir müssen diese Raumschiffe zerstören. Wenn wir das schaffen,
können wir wenigstens verhindern, dass Ba’al noch stärker wird.
Ba’al: Ich habe einen Jaffa mit einem
Replikatormenschen gekreuzt. Das ist meine neue Armee. Starke und kräftige
Krieger, die mächtiger sind, als alle anderen Armeen.
Kinsey: Ich kann mir vorstellen, dass diese Dinger mächtig sind.
Ba’al: Du wirst gleich ihre Macht spüren, so wie die Erde.
Der Supersoldat tötet Kinsey durch Kugelblitze die aus seiner Hand schossen.
Omma: Das Ende der Antiker naht
Daniel: Ah, und ihr braucht alles was ihr bekommen könnt
Omma: Wir stehen einen Mächtigen Feind gegenüber, dem du sehr gut
kennst, Daniel Jackson
Daniel: Ba’al!
Omma: So ist es!
Daniel: Was kommt da auf uns zu?
Omma: Der härteste Kampf von allen. Dieser Strahl kam von mir. Die Antiker
brauchen dich, Daniel Jackson. Und Colonel O’Neill mussten wir von seinen
unbegründeten Schuldgefühlen befreien, damit er seinen Dienst für
das Schicksal erfüllen kann
Daniel: Ba’al plant euch anzugreifen?
Omma: Nicht nur uns!
Daniel: Oh mein Gott!
Omma: Du hast deine Entscheidung getroffen, Daniel Jackson. Ich hoffe, du wirst
noch erleuchtet werden. Ich wünsche dir und deine Kameraden einen guten
Kampf.
Dr. Brightman: Daniel, es ist alles in Ordnung,
Sie sind wieder da
Daniel: Nein, gar nichts ist in Ordnung.
Daniel: Sarah, willst du meine Frau werden?
Sarah: Was?
Daniel: Seit ich dich wieder habe, bin ich glücklich. Mein Leben ist wieder
ausgewogen. Ich will nicht mehr ohne dich Leben
Sarah: Ja
Daniel: Ja?
Sarah: Ja
Daniel: Ich bin der glücklichste Archäologe auf der Welt.
Sarah: Und ich bin die glücklichste Ex-Goa’uld Königin.
Primus: Sie wollten mich sprechen, mein Gebieter
Ba’al: Welche Verluste haben wir erlitten?
Primus: Keine großen, dank der Deaktivierung des Selbstzerstörung
Ba’al: Wie viel?
Jaffa: Gute 300 Jaffa
Ba’al: Wenn das alles ist, was die Tau’ri zu bieten haben, werden
sie keinen Erfolg haben Primus: Kann ich noch etwas für Sie tun, mein Gebieter?
Ba’al: Du weißt, wir haben noch viel zu tun. Es wird Zeit für
die Konferenz. Fliegen wir los
Primus: Ja wohl, mein Gebieter.
Mitten in einer neutralen Zone stand eine
große Raumstation. Ihre Lichter gingen an. Um diese Raumstation herum
öffneten sich plötzlich viele Hyperraumfenster. Viele Goa’Uld
Raumschiff schossen heraus und blieben vor der Raumstation stehen. Plötzlich
raste aus jedem Raumschiff ein Strahl und schoss in die Mitte der Raumstation.
In meinem großen Runden Saal schossen plötzlich viele Ringe herunter.
Der Raum wurde durch die ganzen Ringe erhellt. Die Ringe verschwanden wieder
und die Systemlords standen sich gegenüber. Jeder konnte seinen Berater
oder Primus mitnehmen. Alle sahen sich um, doch keiner sagte ein Wort. Jeder
nahm einmal Platz und wartete. Ein Platz war noch frei. Würde gerade der
Gastgeber zu spät kommen? Würde er das wagen? So eine Frechheit hätte
sich noch niemand in der Geschichte der Goa’Uld erlaubt. Plötzlich
geht die Tür auf und ein Jaffa kam herein. Wir kennen ihn schon. Er ging
zu dem freien Platz und stellte sich neben diesen hin. Ein neuer Schatten erschien
und ein weiterer Systemlord kam herein. Er grinste wie wild und ging auf diesen
Stuhl hin. Er setzte sich und sah sich um.
„ Danke für euer Erscheinen“ begrüßte Ba’al
seine Gäste.
“ Das ist unerhört“ brüllte plötzlich ein Systemlord
auf.
“ Wie kannst du es wagen, zu spät zu kommen“ regte sich Bastet
gleich mit auf.
“ Bleiben Sie ruhig, meine Gebieterin“ gab Jacob Bastet einen Tipp.
Er ist noch immer ihr Berater. Bastet atmete mal tief durch und beruhigte sich
wieder. Anscheinend vertraute sie Jacob ziemlich.
„ Darf ich um eure Ruhe bitten“ schrie der Primus von Ba’al
plötzlich. Alle wurden wieder ruhig und sahen Ba’al neugierig an.
“ Ich habe euch hier hergebeten um etwas zu besprechen. Ihr wundert euch
wahrscheinlich, warum sich die Regeln für eine Konferenz geändert
haben“ fing Ba’al an zu sprechen. Alle sahen ihn leicht nervös.
“ Ihr braucht gar nicht zu denken, mich mit euren Raumschiffen anzugreifen.
In der Nähe befinden sich 200 Raumschiffe meiner Flotte, die euch mit Leichtigkeit
ins Keb pusten werden“ drohte Ba’al. Ein leichtes Flüstern
trat im Konferenzraum auf.
“ Ihr habt wohl nicht etwa gedacht, dass ich so dumm bin, oder?“
fragte Ba’al etwas verwundert. Es herrschte wieder Stille und einige warfen
sich unterwürfige Blicke zu. Viele der Systemlords haben sich Verbündet
um genau das zu machen, doch die Gefahr schien ihnen jetzt zu groß. Nur
Bastet saß ganz sicher an ihrem Stuhl und starrte Ba’al an.
“ Was machen wir eigentlich hier?“ wollte sie wissen.
“ Wir müssen über die Zukunft der Goa’Uld sprechen“
antwortete Ba’al. Jeder starrte ihn verwundert an und Jacob schluckte
mal tief, als er diesen Satz hörte. Ein Gejaule ging in diesem Konferenzraum
wieder los. Ba’al genoss es richtig. Nur Jacob sah nun ziemlich gestört
aus.
“ Das bedeutet nichts Gutes“ flüsterte Jacob zu sich selbst.
Richard Dean Anderson
als Colonel Jack O’Neill
IN
STARGATE
SG-1
THE VIRTUAL SERIES
Amanda Tapping als
Major Samantha Carter
Christopher Judge als Teal'C
Michael T. Weiss als General Jason Pack
And
Michael Shanks als Dr. Daniel Jackson
ZUSAMMENKUNFT
Guest Stars:
Cliff Simon als Ba’al
Natasha Khadr als Bastet
Carmen Argenziano als Jacob Carter
Anna Louise Plowman als Sarah
Daniel stand in seiner Wohnung und hatte einen ziemlichen Stress die ganzen
Sachen zu finden. Teal’C stand hinter ihm und hatte einen Smoking an,
der ihm nicht wirklich stand. Dann hatte er noch einen Hut auf, damit man sein
Jaffa Symbol nicht sah.
“ Verdammt, wo ist meine Krawatte“ regte sich Daniel auf und suchte
wie wild im Kleiderschrank.
“ Daniel, warum hast du es so eilig?“ wollte Teal’C wissen.
„ Weil es doch in 2 Stunden losgeht“ antwortete Daniel.
“ Ich meinte die Hochzeit“ präzisierte Teal’C seine Frage.
„ Ein großer Kampf steht uns bevor Teal’C“ erklärte
Daniel.
“ Und was hat das mit deiner Hochzeit zu tun?“ wollte Teal’C
wissen. Daniel stand auf und drehte sich zu Teal’C um.
“ Ist es nicht klar?“ fragte Daniel.
“ In der Tat, nicht“ antwortete Teal’C.
„ Omma hat mir gesagt, dass uns allen ein großer Kampf ansteht.
Da sie es schon ziemlich eilig hatte, obwohl die Antiker keinen Stress haben,
bedeutet es, dass der große Kampf bald kommen wird. Ich will die Zeit,
die uns noch bleiben nutzen um wenigstens noch eine schöne Zeit zu verbringen“
erklärte Daniel.
„ Reicht dir Liebe nicht?“ wollte Teal’C wissen.
“ Natürlich reicht es mir. Ich will nur mein Versprechen Sarah zu
heiraten einhalten, so lange ich es noch kann“ antwortete Daniel.
“ Verstehe“ sprach Teal’C. Daniel drehte sich wieder um zu
seinen Schrank und suchte weiter nach der Krawatte.
Die Systemlords sind verwirrt und regen sich
auf. Ba’al hingegen bleibt ganz ruhig und grinst sogar ein wenig.
“ Was gibt es denn zu besprechen?“ fragte Bastet plötzlich.
“ Ihr werdet mich als euren Gott betrachten“ antwortete Ba’al.
Die Systemlords fingen an zu lachen. Doch Ba’al blieb weiterhin ganz ruhig.
“ Das ist doch unerhört“ schrie wieder ein Systemlord.
“ Warum sollten wir das machen?“ fragte Bastet weiter.
“ Ich bin mächtiger als je ein Goa’Uld zuvor. Keiner kann mich
mehr besiegen. Ich will, dass ihr euch mir unterordnet und wir werden gemeinsam
siegen“ antwortete Ba’al.
“ Ich sehe keinen Grund warum ich meine Armee aufgeben sollte“ widersprach
Bastet.
“ Ich sehe schon einen“ meinte Ba’al.
„ Und der wäre?“ wollte Bastet wissen.
“ Ich habe einen großen Plan, der mich an die Macht führen
wird. Meine Vorbereitung ist abgeschlossen, ich bin bereit meinen Plan durchzuführen,
es gibt nur ein Problem“ erklärte Ba’al.
„ Und von welchem Problem sprichst du?“ fragte Bastet.
“ Mein Volk“ antwortete Ba’al. Wieder ging ein Gejaule los
und die Systemlords begannen zu schimpfen und zu schreien.
„ Wir sind also dein Problem?“ regte sich Bastet auf.
“ Ich kann meinen Plan durchführen. Doch ich weiß, dass ihr
euch wieder gegen mich stellen werdet. Ich werde euch vernichten, das ist keine
Frage. Aber das würde mir wertvolle Zeit rauben“ erklärte Ba’al.
Bastet lachte auf und schlug einmal auf ihre Lehne.
“ So übermächtig bist du also doch nicht“ grinste Bastet.
“ Ich hätte euch jederzeit vernichten können. Ich habe nur keine
Lust, meine Zeit zu verschwenden, indem ich euch alle vernichten muss“
widersprach Ba’al.
“ Interessant. Klingt für mich wie eine Ausrede“ flüsterte
Jacob zu Bastet.
“ Klingt für mich wie eine Ausrede“ wiederholte Bastet die
Aussage von Jacob.
“ Ich sage es euch nur einmal. Wer sich mir nicht unterordnet, wird vernichtet
werden. Wer sich allerdings mir unterstellt, wird zum Sieg getragen und wird
mit mir das Universum beherrschen“ schlug Ba’al vor.
“ Nein. Deine Drecksarbeit machen“ korrigierte Bastet ihren Feind.
“ Ihr würdet alle eure Planeten bekommen und könnt dort herrschen.
Eure Autorität wird nicht in Frage gestellt. Nur bin ich euer Anführer“
erklärte Ba’al noch mal.
“ Niemals“ regte sich Bastet auf.
“ Dann werde ich dich vernichten“ drohte Ba’al.
“ Das werden wir schon noch sehen“ regte sich Bastet auf. Ein Gejaule
huschte wieder durch das Konferenzzimmer und Ba’al verstand nun, dass
diese Sache doch nicht so einfach werden würde, wie er dachte.
Die Kapelle war fertig. Die Gäste waren
gerade dabei, sich einzufinden und sich mal um zu sehen. Daniel stand in seinen
Raum und band sich gerade seine Krawatte zu Recht. Er hatte sie also doch noch
gefunden. Daniel betrachtete sich selbst im Spiegel und war voller Stolz. Dann
sah er, wie hinter ihm die Tür auf ging. Eine grinsende Sam kam herein
und ging zu Daniel, nachdem sie die Tür geschlossen hatte. Auch Daniel
grinste kurz. Er drehte sich um und die Beiden umarmten sich.
“ Ich freue mich so für dich“ meinte Sam und drückte ihren
Freund ganz fest.
“ Danke“ grinste Daniel. Ihm drückte es fast schon eine Träne
aus seinen Augen. Carter ließ die Umarmung wieder los und betrachtete
Daniel mit stolz. Die Träne mache sich auf den Weg. Carter wischte sie
weg und sah Daniel stolz an.
„ Ich freue mich so, dass ihr hier seid“ meinte Daniel. Sam grinste
ein wenig und ihre Augen wurden auch schon wässrig.
„ Glaubst du wir würden das hier verpassen?“ fragte Carter.
“ Ich bin nur so froh, dass wir alle noch einen friedlichen Tag erleben
können“ antwortete Daniel. Sam verzog etwas ihr Gesicht und sah Daniel
fragend an.
“ Was ist los mit dir?“ wollte Sam wissen. Daniel drehte sich wieder
um und sah in den Spiegel. Er sah sich in diesem Anzug sehen und hinter ihm
stand Sam in diesem wunderschönen weißen Kleid.
“ Die Regeln der Antiker sind heilig. Die werden nicht einfach so gebrochen.
Das muss schon wirklich ernst sein“ sagte Daniel in einem leicht verzweifelten
Ton.
„ Sha’an war auch sehr gefährlich. Und wir haben sie besiegt“
versuchte Sam ihren Freund aufzubauen.
“ Und wir mussten Teal’C opfern“ fügte Daniel hinzu.
„ Den wir uns wieder geholt haben“ sprach Carter weiter.
“ Du hast schon Recht, diese Sache mit Sha’an ist noch einmal gut
gegangen“ stimmte Daniel zu.
„ Wir werden es auch diesmal schaffen“ war sich Sam sicher.
“ Du kennst die Antiker nicht so wie ich. Es stimmt vieles nicht. Wenn
sie schon so reagieren, wie sie reagiert haben, muss es ernster sein, als wir
dachten“ offenbarte Daniel seine Gedankenzüge.
“ Heute ist das egal“ meinte Sam plötzlich. Daniel verzog etwas
sein Gesicht und sah verdutzt in den Spiegel.
“ Heute ist ein Tag der Freude und der Liebe und kein Tag der Verzweiflung
und des Kampfes“ erklärte Sam. Daniel lachte ein wenig auf und atmete
tief durch.
„ Du hast recht, genießen wir den Tag“ stimmte Daniel zu.
Er richtete sich seine Krawatte und sah stolz in den Spiegel.
“ Wir sehen uns dann“ sprach Sam und verließ den Raum.
“ Ein Tag der Freude“ seufzte Daniel und sah sich traurig im Spiegel
an.
Der Primus von Ba’al beruhigte die
anderen Systemlords wieder und endlich kehrte Ruhe ein. Ba’al erhob wieder
seine Stimme um an seinen Feinden zu sprechen.
“ Ich habe die Tok’Ra ausgelöscht. Die Asgard sind geschwächt.
Sie wissen, dass sie uns nicht mehr aufhalten können. Nicht einmal, wenn
ihr mit euer minimalen Flotte angreift. Ich habe die stärksten Krieger
im ganzen Universum, ich könnte euch einfach umrennen“ zählte
Ba’al seine Stärken auf.
„ Warum machst du es dann nicht?“ fragte Bastet neugierig.
“ Weil ich an mein Volk glaube“ antwortete Ba’al. Nun gingen
schon wieder die Beschwerden los. Einige lachten, die anderen schimpften. Keiner
glaubte Ba’al wirklich. Der Primus von Ba’al beugte sich zu seinem
Gott nach vorne.
“ War das ihr ernst?“ fragte der Primus.
“ Hier muss doch niemand wissen, dass ich nur ihre Hilfe brauche und sie
dann alle vernichten werde“ flüsterte Ba’al. Sein Primus grinste
und stellte sich wieder grade hin. Nun bückte sich auch Jacob zu Bastet
nach vorne.
“ Ba’al hat ein Geheimnis, ansonsten müsste er nicht mit seinem
Primus flüstern“ berichtete Jacob. Bastet grinste ein wenig.
“ Gut beobachtet“ lobte Bastet ihren Berater.
„ Wir alle würden davon profitieren“ schrie Ba’al plötzlich.
Im Saal wurde es wieder ruhig.
„ Wir sind alle das gleiche Volk. Warum sollten wir uns gegenseitig vernichten?
Wir sollten zusammenhalten und herrschen. Wenn wir das früher getan hätten,
würde uns das Universum schon lange gehören“ erklärte Ba’al.
“ Aber du bist der Anführer“ seufzte Bastet.
“ Ich bin der Stärkste. Wie in einem Rudel werde ich natürlich
die Gruppe anführen“ erklärte Ba’al.
“ Und das sollte ich gerade dir glauben“ lachte Bastet. Ba’al
verzog sein Gesicht und sah Bastet verwundert an.
“ Wie soll ich das zur Kenntnis nehmen?“ wollte Ba’al wissen.
“ Du willst unser Anführer sein. Das würde bedeuten, wir müssten
dir Folgen und dann würden wir herrschen können?“ fragte Bastet.
“ So in etwa“ stimmte Ba’al zu.
“ Aber wenn unser Anführer so viele Fehler macht, können wir
das nicht akzeptieren“ antwortete Bastet.
“ Wie darf ich das Verstehen?“ wollte Ba’al wissen.
“ Um nur die aktuellsten Ausrutscher von dir aufzuzählen. Vor gut
einem halben Jahr, schafften es vier Menschen deine neue Flotte von 20 Raumschiffen
zu zerstören und auch gleich noch deine ganze Armee auf diesem Planeten
zu besiegen“ begann Bastet mit ihrer Aufzählung. Ba’al wurde
es schon langsam heiß in seinem Gewand, denn er hätte sich das alles
einfacher vorgestellt.
“ Nicht zu vergessen, dass dir Thor entwischt ist, der bereits tot war.
So viel ich gehört habe, hat er durch deine Fehler wichtige Informationen
für seine Weiterentwicklung bekommen“ zählte Bastet weiter auf.
Jacob bückte sich wieder nach vorne und flüsterte Bastet etwas ins
Ohr.
“ Und laut unseren aktuellsten Informationen sind die Menschen kurz davor,
eine Waffe gegen deine Super Krieger zu finden, dann kann auch diese Armee nicht
mehr viel bewirken“ sprach Bastet noch. Die anderen Systemlords sprangen
sofort auf Bastet’s Seite und stimmten ihr vollkommen zu.
„ Gut gemacht, meine Gebieterin“ lobte Jacob Bastet stolz.
“ Ich kann auch kreativ sein“ grinste Bastet. Ba’al kochte
schon fast über.
“ RUHE“ brüllte er plötzlich und im Raum wurde es ruhig.
Die Augen von Ba’al leuchteten auf und er wusste, dass es nun an der Zeit
war, sich durchzusetzen und seine Macht zu zeigen.
Teal’C klopfte an die Tür, doch
es kam keine Antwort. Ganz langsam öffnete Teal’C die Türe und
sah in den Raum rein. Sarah stand in ihrem Hochzeitskleid vor dem Spiegel und
sagte kein Wort. Teal’C trat ein und schloss hinter sich die Türe.
„ Ich wollte dir nur gratulieren“ sprach Teal’C.
„ Danke“ schluchzte Sarah. Teal’C hob seine Augenbraue und
ging zu Sarah hin. Er berührte ihre Schulter und sie drehte sich um. Ihr
ganzes Gesicht war mit Tränen voll.
“ Sind das Freudentränen?“ fragte Teal’C.
“ Nein, Teal’C“ antwortete Sarah. Sie beugte sich vor und
heulte sich auf der Schulter von Teal’C aus.
“ Was ist denn los?“ fragte Teal’C mit einer ungewöhnlichen
besorgten Stimme.
„ Ich kann es nicht tun“ antwortete Sarah.
„ Was kannst du nicht tun?“ wollte Teal’C wissen. Sarah löste
die Umarmung wieder und sah Teal’C traurig an.
“ Daniel heiraten“ meinte Sarah. Teal’C war schockiert und
sah Sarah verwundert an.
“ Warum denn nicht?“ fragte Teal’C weiter.
“ Wegen dem Stargate“ erklärte Sarah.
“ Was hat das Stargate mit eurer Hochzeit zu tun?“ wollte Teal’C
wissen.
“ Ich liebe Daniel und ich bin mir sicher, er liebt mich auch. Aber dieser
Ring steht uns einfach im Weg. Dieser Ring hat uns soviel Leid beschert. Wenn
ich Daniel heirate, würde ich es nicht ertragen, wenn ihm etwas passieren
würde. Ich kann es einfach nicht“ antwortete Sarah.
“ Daniel Jackson ist ein starker Mann. Er hat 9 Jahre mit dem Stargate
überlebt. Er wird es auch weiterhin und ich verspreche dir, dass ich dafür
sorgen werde, dass ihm nichts passiert“ versicherte Teal’C.
“ Daniel hat es mir doch erzählt Teal’C“ fing Sarah an
zu erzählen. Teal’C sah sie nur fragend an.
“ Ein großer Kampf steht bevor. Größer als je zuvor.
Ich weiß, es klingt blöd, aber ich kann ihn nicht verlieren“
fügte Sarah hinzu.
“ Eure Liebe ist Stärker als der Tod“ meinte Teal’C.
Sarah lachte kurz etwas auf.
„ Aber nicht Stärker als das Stargate“ sprach Sarah mit einer
traurigen Stimme. Teal’C wusste nicht, was er nun sagen sollte.
Die anderen Systemlords bewarfen Ba’al
noch immer mit Vorwürfen und ließen einfach keine Ruhe. Dann reichte
es Ba’al endgültig.
“ Jeder von uns hat Fehler begangen“ schrie Ba’al plötzlich.
Alle sahen ihn verwundert an.
„ Jeder von euch hat schon einmal gegen einen Feind verloren. Doch niemand
beachtet, was ich gewonnen habe. Die Widerstandsgruppe in unserem Volk ist vernichtet,
seit Jahrtausenden ist das niemanden gelungen, mir schon. Außerdem habe
ich die Widerstandgruppe von unseren Sklaven beseitigt. Das rechnet mir wohl
niemand zu“ regte sich Ba’al auf. Jacob bekam einen Stich in sein
Herz, denn er wusste, dass er der letzte Tok’Ra ist und es tut ihm noch
immer irgendwie weh.
“ Ich bin viel mächtiger, als damals Ra, oder Apophis und wie vor
kurzen noch Anubis. Sha’an konnte ich auch besiegen und unsere Existenz
retten. Ich habe viel erreicht, mehr als ihr euch jemals zu erträumen wagt.
Also regt euch nicht wegen meinen kleinen Fehltritten auf“ ärgerte
sich nun Ba’al. Es wurde still in dem Konferenzraum. Niemand wusste, wie
er darauf kontern kann.
“ Ich habe eine Macht, die ihr nie erreichen werdet. Wenn ihr wenigstens
eine kleine Macht haben wollt, dann schließt euch mir an, ansonsten werdet
ihr alle ansehen müssen, wie ich in Sekundenschnelle eure Flotte ausrotten
werde“ sprach Ba’al ein Machtwort. Nun herrschte wirklich totenstille
in diesem Raum. Das gab Ba’al wieder ein Machtgefühl. Er war sich
wieder siegessicher. Die Berater von den Systemlords beugten sich nach vorne
um mit ihren Gebietern über die Situation zu sprechen.
“ Ich gebe euch eine Bedenkzeit, dann werden wir abstimmen“ gab
Ba’al bekannt. Alle schnauften durch und nickten.
Daniel stand nervös am Altar. Neben
im standen Jack, Sam und Teal’C. Die Hochzeit würde nun losgehen.
Viele Gäste waren nicht da, bis auf die halbe SGC Besetzung. Doch Daniel
hatte keine Verwandten mehr und Sarah auch nicht. Aber die wichtigsten Personen
in Daniels Leben standen neben ihm und das war sehr wichtig für ihn. Die
Orgel erklang und die Hochzeitsmusik wurde abgespielt. Alle warteten gespannt.
Doch es passierte nichts. Die Musik stoppte und ein Geflüster ging durch
den Raum. Daniel verzog sein Gesicht. Teal’C hatte ein schlechtes Gefühl,
denn er ahnte was los war. Die Musik erklang noch einmal. Doch wieder rührte
sich nichts. Das Geflüster wurde nun auch schon zum Gerede.
„ O’Neill, Sarah hat mir Zweifel über die Hochzeit geäußert“
flüsterte Teal’C. Jack zuckte plötzlich zusammen.
“ Warum sagst du mir das nicht früher“ ärgerte sich Jack.
“ Ich dachte, es würde sich fügen“ rechtfertigte sich
Teal’C.
“ Ach verdammt“ fluchte Jack. Er sprintete plötzlich los und
Daniel blieb geschockt stehen. Sam hatte diese bizarre Lage auch mitbekommen.
“ Meine Damen und Herren“ sprach Sam mit lauter Stimme. Alle verstummten
und sahen Carter neugierig an.
“ Anscheinend gibt es ein Problem mit dem Hochzeitskleid. Der Reisverschluss
klemmt, bitte Gedulden Sie sich noch ein wenig“ gab Carter durch. Die
Leute fingen nun an etwas zu lachen und Daniel sah seine Kollegin etwas verwundert
an.
“ Ich werde doch nicht die Wahrheit sagen“ meinte Carter. Daniel
blieb nervös stehen und hoffte, dass Jack auch diese Lage klären könnte.
Jack klopfte an die Tür, doch es kam
keine Reaktion.
“ Mir ist die Privatsphäre egal“ meinte Jack und machte einfach
die Tür auf. Doch er blieb sofort geschockt stehen. Sarah saß verstört
in der Ecke und weinte.
“ Was ist denn los?“ fragte Jack und schloss hinter sich die Türe.
“ Ich kann Daniel nicht heiraten“ schluchzte Sarah. Jack ging auf
sie zu und setzte sich auch auf den Boden und sah Sarah mit großen Augen
an.
„ Warum denn nicht?“ wollte Jack wissen.
“ Das verfluchte Stargate“ schrie Sarah mit Schluchztender Stimme
durch den Raum.
“ Das sage ich doch auch immer und ich gehe trotzdem durch“ grinste
Jack.
“ Was ist denn Daniel etwas geschieht, das könnte ich nicht ertragen.
Ich kann diese Bindung nicht mit ihm eingehen“ erklärte Sara.
„ Es geht wegen des großen Kampfes, nicht wahr?“ fragte Jack.
Sarah nickte und wischte sich ihre Tränen aus dem Gesicht.
„ Ach komm schon Sarah. Ich glaube du kennst die Geschichten. Es ist doch
nicht der erste große Kampf, den wir haben. Als du noch nichts vom Stargate
wusstest, waren schon zwei Raumschiffe dabei, die Erde anzugreifen, dann mussten
wir die Galaxie vor den Replikatoren retten. Daniel war schon ein Goa’Uld,
ich auch und Carter ein Tok’ra. Verflucht noch mal, Daniel ist schon mal
gestorben, so wie Teal’C. Und schau uns an. Wir stehen hier und uns allen
geht es gut. Glaubst du wirklich, dass dieser große Kampf uns in die Knie
zwingen wird. Es scheint als wären wir unsterblich. Egal was da auf uns
zukommt, wir werden es alle überstehen“ versuchte Jack zu erklären.
“ Du redest Blödsinn, Jack“ meinte Sarah.
“ Oh ja und wie“ gab Jack zu. Sarah sah ihn verwundert an.
„ Wie bitte?“ fragte Sarah leicht verwundert.
„ Der Versuch ging daneben. Klar haben wir auch Angst vor diesem Kampf.
Er kann Opfer fordern, oder auch nicht. Wir wissen es nicht. Herr Gott noch
mal, wir wissen nicht einmal was auf uns zukommt. Keiner kann sagen, das ich,
Daniel, Carter oder Teal’C überlebt. Wir wissen nicht einmal ob nächste
Woche die Erde noch frei ist. Wir können es nicht sagen. Doch wir müssen
kämpfen. Wenn wir es nicht machen, dann macht es keiner und dieser Planet
ist verloren“ antwortete Jack ganz ehrlich. Sarah lächelte kurz auf.
“ Wenigstens sagst du mir die Wahrheit“ lobte Sarah ihr Gegenüber.
“ Es ist nun mal so“ sprach Jack.
“ Aber wie soll mir das nun helfen?“ wollte Sarah wissen.
“ Liebst du Daniel?“ fragte Jack.
“ Natürlich“ antwortete Sarah.
“ So sehr, dass du ihn nie wieder verlassen willst und mit ihm durch die
Hölle gehen würdest?“ wollte Jack wissen.
“ So lange ich mit ihm gehen kann und er mich nicht verlässt, ja“
antwortete Sarah.
“ Dann sind doch deine Zweifel so etwas von sinnlos“ meinte Jack.
Sarah sah ihn verwundert an.
“ Ich kann dir nicht ganz folgen“ musste Sarah zugeben.
“ Ich bin jetzt auch wieder mit meiner Ex Frau zusammen. Ich war mit ihr
verheiratet und jetzt sind wir nur zusammen, doch es macht keinen Unterschied“
erklärte Jack.
“ Ich verstehe es noch immer nicht“ meckerte Sarah schon langsam.
“ Es ist egal, ob du mit Daniel verheiratet bist oder nicht. Wenn ihm
etwas zustößt wird es dir genau so wehtun. Egal ob Freundin oder
Ehefrau“ erklärte Jack. Sarah verstand so langsam und sie hielt einmal
kurz die Luft an.
“ Deshalb heirate Daniel, so lange es noch so ruhig ist und genießt
die Flitterwochen. Ihr habt es euch verdient. Falls Daniel wirklich etwas passieren
sollte, dann genieße die Zeit noch mit ihm und hocke nicht zu Hause und
weine“ sprach Jack. Sarahs Augen hörten auf Tränen herauszupumpen.
Sie sah Jack verwundert an.
„ Hast du mich verstanden?“ fragte Jack nochmals. Sarah nickte.
“ Dann steh auf, wasche dir dein Gesicht und dann müssen wir los“
forderte Jack auf. Sarah nickte. Jack half ihr hoch und wischte mit einem Taschentuch
ihre Tränen weg.
“ Und jetzt werden wir heiraten“ meinte Jack. Sarah sah ihn plötzlich
leicht verwundert an.
“ Äh, ich meine du“ korrigierte Jack seine Aussage. Sarah grinste
leicht auf und nun strahlte sie wieder.
“ Das war ein absichtlicher Versprecher“ meinte Sarah.
“ Schon möglich“ grinste Jack. Er packte Sarah an der Hand
und zerrte sie Richtung Altar.
Die Systemlords berieten sich mit ihren Beratern.
Sie standen in den Korridoren der Raumstationen, damit jeder auch seine Ruhe
hatte. Jacob stand bei Bastet und versuchte sie von etwas zu überzeugen.
“ Wir können uns dem Willen von Ba’al nicht beugen“ meinte
Jacob.
“ Er hat eine mächtige Flotte. Er hat damit Recht, dass ihn niemand
aufhalten kann“ widersprach Bastet.
“ Aufgeben dürfen wir nicht“ versuchte Jacob alles.
“ Was soll ich mit meinen zwanzig Raumschiffen schon gegen fünfhundert
ausrichten können?“ wollte Bastet wissen.
“ Wir müssen die Initiative ergreifen und eine Rebellion gegen Ba’al
starten. Wenn sich die restlichen Systemlords zusammentun, haben wir eine Chance“
schlug Jacob vor.
“ Wenn wir das wirklich tun, haben wir vielleicht eine Flotte von zweihundert
Schiffen, da können wir nichts gegen Ba’al ausrichten“ widerlegte
Bastet diesen Vorschlag.
“ Nicht wenn wir es gut angehen. Ba’al hat seine Raumschiffe nicht
auf einem Fleck. Er hat sie verteilt. Das sind sicherlich nicht mehr als hundert.
Wenn wir diese Posten angreifen, dann können wir siegen“ versuchte
es Jacob weiter.
“ Doch Ba’al wird es mitbekommen, wenn wir einen seiner Posten angreifen.
Nehmen wir einmal an, wir zerstören hundert seiner Schiffe. Dann kommen
die restlichen vierhundert und er wird uns alle vernichten“ widersprach
Bastet schon wieder.
“ Wir können nicht kampflos aufgeben“ jammerte Jacob.
“ Die Frage ist auch, ob die anderen Systemslords mitziehen würden“
warf Bastet in die Diskussion ein.
„ Es können nur wir machen. Nach Ba’al haben Sie die größte
Flotte. Wenn nicht Sie es tun, dann kann es niemand machen und Ba’al hat
die ganze Macht und wir haben keine Chance mehr, ihr Gebiet und ihre Macht zu
erweitern“ erklärte Jacob. Bastet sah Jacob fragend an.
“ Ich muss es mir noch überlegen“ meinte Bastet.
“ Gebieterin“ fragte Jacob.
„ Ich brauche jetzt Ruhe. Bitte lass mich alleine“ bat Bastet. Jacob
nickte und ging dahin. Er atmete tief durch, denn er wusste, dass dies eine
Schicksalsstunde für das ganze Universum werden wird.
Ba’al stand mit seinem Primus in einem
anderen Korridor und fühlte sich wirklich Siegessicher.
“ Mein Gebieter, wenn mir die Frage gestattet ist, wie sieht euer Plan
aus?“ wollte der Primus wissen. Ba’al grinste leicht auf.
“ Die Systemlords werden sich mir anschließen. Dann wird sich meine
Flotte vergrößern. Dann greifen wir alle Gefahrenquellen an und werden
sie besiegen“ antwortete Ba’al.
“ Meine Frage bezog sich eher auf die Systemlords, mein Gebieter“
stellte der Primus klar.
“ Ich werde meine Super Soldaten an ihren Raumschiffen verteilen. Wenn
die Schlacht vorbei ist, lasse ich alle an Bord vernichten und meine Flotte
hat sich vermehrt. Wenn ich schon nicht die Macht der Zeit auf meiner Seite
habe, dann hole ich mir einfach alles, was ich bekommen kann, um unbesiegbar
zu werden“ erklärte Ba’al seinen Plan.
“ Sein sehr geschickter Plan, mein Gebieter“ lobte der Primus seinen
Gott.
“ Ich weiß und jetzt hol mir was zum trinken“ befahl Ba’al.
Der Primus verneigte sich.
“ Natürlich, mein Gebieter“ sprach der Primus und ging dahin.
Daniel und Sarah standen vor dem Altar. Der
Pfarrer predigte dahin, doch das interessierte niemand von den Beiden. Sarah
sah Daniel tief in den Augen und sah das Glück darin. Jack hatte vollkommen
Recht, sie wollte die Zeit noch nützen, die Daniel noch bleibt. Der Pfarrer
war fertig und nun war es Zeit für das Eheversprechen. Daniel griff in
seine Tasche und holte einen Zettel raus.
„ Sarah, meine Jugendliebe. Ich habe dich vor langer Zeit verloren. Als
ich dich damals wieder sah, habe ich dich schon wieder verloren. Nun habe ich
dich wieder gefunden und ich verspreche dir, dass ich dich niemals mehr los
lassen werde. Niemand kann sich uns in den Weg stellen. Und wenn das ganze Universum
in sich zusammenfällt. Unsere Liebe bleibt für immer bestehen und
niemand, kann das Glück, dass ich gerade fühle, mir wieder wegnehmen“
sprach Daniel. Sarah grinste auf und musste Grinsen. Diese Ansprache war kurz,
aber sehr ergreifend. Sam kullerten die ersten Tränen herunter und sie
lehnte sich an Teal’Cs Schulter. Dieser hob nur seine Augenbraue, weil
er es nicht verstand, was heute alle mit seiner Schulter haben. Jack stand stolz
da, denn er wusste, dass er seinen Teil zu dieser Hochzeit beigetragen hatte.
Nun holte Sarah ihren Zettel heraus und fing an vorzulesen.
“ Daniel Jackson, der klügste und der dümmste Mann denn ich
kannte. Er war immer in seine Arbeit vertieft. Doch mit der Zeit änderte
sich auch seine Einstellung. Nun ist bereit, Liebe zu empfangen, und die werde
ich ihm geben. Der Beweis sind zwei Ringe. Und kein anderer großer silberner
Ring wird uns da im Wege stehen“ sprach Sarah. In der Kapelle ging ein
leichtes Gelächter durch und nun drückte es auch schon bei Jack auf
die Tränendrüse.
„ Ich verspreche dir Daniel Jackson, dass ich mit dir durch Dick und Dünn,
Himmel und Hölle gehen werde und nie wieder von deiner Seite weichen werde“
versprach Sarah. Nun grinste auch Daniel und bei Jack kullerten schon die ersten
Tränen runter. Teal’C sah O’Neill verwundert an, denn so hatte
er Jack schon lange nicht mehr gesehen.
„ Daniel Jackson, willst du Sarah Gardner zu deiner rechtlichen Ehefrau
nehmen, dann antworte mit ja“ sprach der Pfarrer.
“ Ja, ich will“ antwortete Daniel in Windeseile.
“ Sarah Gardner“ fing der Pfarrer an.
“ Sie will“ meinte Jack. Alle grinsten ein wenig auf, nur der Pfarrer
sah Jack wütend an.
“ Schon gut, tut mir Leid“ entschuldigte sich Jack und er hielt
ab sofort die Klappe.
„ Sarah Gardner, willst du Daniel Jackson zu deinem rechtlichen Ehemann
nehmen, dann antworte mit ja“ predigte der Pfarrer weiter.
“ Ja, ich will“ antwortete Sarah.
„ Geht doch“ grinste Jack. Dann bekam er wieder einen wütenden
Blick von dem Pfarrer und Jack verstummte wieder.
“ Dann dürfen Sie jetzt die Braut küssen“ gab der Pfarrer
bekannt. Daniel nahm den Schleier von Sarah weg und gab ihr einen leidenschaftlichen
Kuss. Alle jubelten und sprangen auf.
“ Gut gemacht“ grinste Jack zu dem Pfarrer rüber.
Die Systemlords haben sich wieder im Saal
versammelt und alle nehmen Platz. Nur Ba’al blieb stehen.
“ Lasst uns abstimmen“ bat Ba’al. Er sah durch die Runde und
alle schienen ziemlich nervös zu sein. Jacob bückte sich noch einmal
zu Bastet runter.
“ Bitte halten Sie dagegen“ bat Jacob. Doch es kam keine Antwort
mehr von Bastet. Jacob stellte sich wieder grade hin und atmete durch.
“ Bitte lieber Gott“ flüsterte Jacob.
„ Wer sich mir anschließt soll jetzt die Hand heben“ bat Ba’al.
Einige kleiner Systemlords hoben sofort die Hand. Doch einige fehlten noch.
Ba’al warf denen einen ernsten und bösen Blick zu.
“ Euch ist klar, ich werde euch vernichten, wenn ihr eure Hand nicht hebt“
drohte Ba’al noch einmal. Ganz langsam gingen auch die anderen Hände
hoch. Nur Bastet fehlte noch, diese starrte einfach wie versteinert auf dem
Boden des Konferenzsaales.
“ Sie haben gezögert, dass ist unsere Chance“ flüsterte
Jacob zu Bastet. Doch es kam wieder keine Reaktion von ihr.
“ Bastet?“ fragte Ba’al mit Siegessichere Augen. Plötzlich
bewegte sich die Hand von Bastet nach oben. Ba’al grinste stolz, denn
er hatte gesiegt. Es war etwas schwerer als er dachte, doch nun kann ihn niemand
mehr aufhalten. Jacob atmete tief durch, denn nun würde es sehr schwer,
schon fast unmöglich werden, Ba’al aufzuhalten. Nun würde es
losgehen. Die alles entscheidende Schlacht.
Die Tür von der Kapelle sprang auf und
Daniel lief mit Sarah glücklich raus. Die Blumenblüten flogen nur
so durch die Lüfte. Nachher strömten die ganzen Gäste mit. Daniel
stieg mit Sarah ins eine schwarze Auto rein. Dahinter stand „ Just Married“
drauf und einige Dosen waren an einer Schnur angebracht. Daniel kurbelte noch
einmal das Fenster runter.
“ Danke“ bedankte sich Daniel bei seinem Kollegen. Sam strahlte
auch vor Glück. Teal’C stand einfach Emotionslos da. Jack ging nach
vorne und grinste Daniel an.
“ Zufrieden mit meinem Geschenk?“ fragte Jack.
“ Die erste Simpsons Staffel wollte ich schon immer haben“ grinste
Daniel.
“ Du hast es doch mit oder?“ wollte Jack wissen.
„ Natürlich“ antwortete Daniel.
„ Für denn Fall dass es euch in euren Flitterwochen langweilig wird“
meinte Jack.
„ Wird es uns sicher nicht“ lachte Sarah.
„ Ich meine, falls das Wetter mal schlecht wird“ schlug Jack vor.
“ Dann haben wir etwas anderes vor“ grinste Daniel.
„ Falls ihr mal eine Pause einlegen wollt?“ fragte Jack.
“ Ich werde es mir schon anschauen“ versprach Daniel.
“ Dann bin ich beruhigt“ atmete Jack durch.
“ Meldet ihr euch, falls es losgeht?“ fragte Daniel noch.
“ Natürlich. Aber denke nicht daran Daniel und genieße es“
antwortete Carter.
“ Werden wir“ versprach Sarah.
“ Schönes Ke’tuk“ wünschte Teal’C den Beiden.
Jack sah seinen Jaffa Freund fragend an.
“ Jack, du willst es nicht wissen“ lachte Daniel und er kurbelte
die Fensterscheibe wieder hoch. Das Auto fuhr los und alle jubelten.
“ Ich kann es mir schon denken“ grinste Jack und auch er lachte.
Es war schön, einen feierlichen Tag zu erleben, bevor die große Schlacht
anstand.
Ba’al stand stolz in dem Konferenzsaal.
Die anderen waren eher eingeschüchtert, sie hatten wohl einfach zu viel
Angst vor Ba’al. Jacob stand verzweifelt hinter Bastet und hatte seinen
Kopf gesenkt.
“ Ihr habt die richtige Wahl getroffen. Nun werden wir unsere Feinde ausschalten.
Bitte ruft eure Flotte zusammen und wir treffen uns auf Oxten, dann werde ich
euch die neuen Befehle erteilen“ sprach Ba’al, doch es kamen keine
Antworten zurück, nur einige nickten.
“ Es war die richtige Entscheidung. Wir werden die Macht an uns reißen“
verkündete Ba’al. Plötzlich ging die Tür zum Konferenzraum
auf und ein Jaffa kam herein, den wir noch kennen.
“ Das glaube ich weniger“ sprach dieser Jaffa.
“ Was willst du denn hier?“ fragte Ba’al überrascht.
Bastet drehte sich zu Jacob um und sah ihn fragend an.
“ Das ist der Primus von Anubis, jedenfalls war er das einmal“ erklärte
Jacob. Bastet nickte und blickte wieder zu dem Jaffa rüber. Doch der grinste
nur.
“ Antworte mir“ befahl Ba’al.
“ Oder was?“ fragte der Jaffa.
“ Ich werde dich vernichten“ schrie Ba’al.
„ Wirst du nicht“ erklang plötzlich eine dunkle Stimme. Eine
weitere Person kam in den Raum rein. Es war Anubis. Noch immer in seinem schwarzen
Gewand und sein Energiefeld als Gesicht. Er war also wieder frei.
“ Mir gehört die Macht“ verkündete Anubis. Ba’al
lachte auf.
“ Du hast nicht einmal mehr eine Armee. Du hast keine Macht mehr Anubis“
meinte Ba’al.
“ Ich habe mehr Macht als du denkst“ sprach Anubis. Er hob seine
Hand und ein weißer Strahl zischte heraus. Dieser traf Ba’al in
der Brust. Ein grelles Licht erschien im Raum und Ba’al wurde immer heller.
Er schrie vor lauter Schmerzen. Plötzlich löste sich Ba’al auf
und alle sahen geschockt auf den leeren Platz. Anubis senkte seine Hand wieder.
Alle Systemlords sahen Anubis geschockt an.
“ Ihr habt doch nichts dagegen, wenn ich an seine Stelle trete?“
fragte Anubis und schien richtig stolz zu sein.
Kritik von Thirsty: Daniel ist wirklich arm dran. Zuerst wird
er mehrmals getötet, dann trifft er eine Jugendliebe wieder, die er gleich
darauf wieder verliert. Dann wird er ein Antiker, wird aber wegen seiner Taten
wieder verbannt. Jetzt ist der arme Forscher verheiratet, aber so wie es aussieht
wird die Ehe wegen der bevorstehenden Schlacht nicht lange halten. Es ist auch
schön einen alten Bekannten wieder zu sehen. Ba’al ist mit einem
Schlag vernichtet worden und an seine Stelle tritt der Halb-Antiker Anubis.
Zuerst hat alles danach ausgesehen, als würde Ba’al die Schlacht
beginnen und auch zu Ende führen. Jetzt sieht es so aus als würde
er die Schlacht nicht mehr erleben. Wegen der guten Idee mit Anubis denke ich
hat diese Folge die Höchstnote mehr als verdient.
Rating von Thirsty: 10
Kritik von Dakota: Daniel unter der Haube, Ba’al vernichtet, könnte es etwas schöneres geben?? Na ja vielleicht wenn dieser schleimige Schlangenkopf Anubis nicht wieder da wäre. Eigentlich mag ich ihn ja, so aus der Serie, aber für die Erde ist das keine gute Wendung. Das geht sicherlich nicht schön aus. Nun kommt ja das Staffelfinale, erwarten wir das Beste!!
Rating von Dakota: 9,7
Written by Roland
Hebesberger
Executive Producer: Roland Hebesberger